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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der TV Großwallstadt hat in der zweiten Handball Bundesliga gestern Abend (Mittwoch) auch den Dessau-Rosslauer HV besiegt und sich einen hervorragenden siebten Tabellenplatz nach 24 Spielen und 25:23 Punkte geholt.

Im Jahr 2021 hat der TVG unter Trainer Ralf Bader eine unglaubliche Serie hingelegt und die Ausbeute aus neun Spielen beträgt 14:4 Punkte. Darunter waren Siege gegen den Tabellenersten Hamburg und den Zweiten Gummersbach.

Gegen den Mitaufsteiger aus Dessau wurde es zunächst das erwartet schwere Spiel. Doch mit zunehmender Spieldauer hatten auch die Gäste aus Dessau-Rosslau keine Chance mehr und der TVG ließ sie nicht zur Entfaltung kommen. Und das, obwohl der DRHV unbedingt seinen 29:28-Hinspielsieg wiederholen wollte.

So blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen und über 1:1, 3:3 und 4:4 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die erste Zwei-Tore-Führung des TVG, der ohne seinen angeschlagenen Kapitän Florian Eisenträger auskommen musste, spielten Mario Stark und Savvas Savvas heraus (6:4). Die Gäste hielten dagegen (6:6), doch die Hausherren kamen immer besser in Schwung. Sie waren in der Defensive sehr aufmerksam und hatten in Torhüter Jan-Steffen Redwitz einen starken Rückhalt. Nach der ersten Drei-Tore-Führung der Unterfranken nahm DRHV-Trainer Jungandreas die Auszeit. Allerdings behaupteten die Gastgeber bis zur Pause ihren Vorsprung. Nicht ganz unschuldig daran war Linksaußen Alexander Pfeifer. Er erzielte bis zur Pause bereits fünf seiner insgesamt sieben blitzsaubere Tore.
 
Nach Wiederbeginn hatten die Großwallstädter Anwurf und damit die Chance, auf vier Treffer wegzuziehen. Das klappte zunächst nicht, doch der Gast machte es auch nicht besser, so dass erst ein Strafwurf von Michael Spatz nach einem Foul an Alex Pfeifer das 12:8 brachte. In der Folge probierte es Dessau mit dem siebten Feldspieler, wechselte anschließend den Torhüter. Nach dem Gewaltwurf von Savvas Savvas zum 14:8 kam Can Adanir ins Tor und hielt einen Strafwurf von Hrstka.
 
Gegner förmlich überrollt
 
Etwas Pech im Abschluss und ein paar technische Fehler ließen den TVG-Vorsprung von 15:9 auf 15:12 schmelzen. Ralf Bader nahm die Auszeit und danach lief es wie am Schnürchen. Vorne war es immer wieder Shooter Savvas, der die TVG-Führung aufstockte und Tom Jansen oder Alex Pfeifer. Hinten hielt Jan-Steffen Redwitz und Michael Spatz verwandelte alle Siebenmeter traumhaft sicher. Die Hausherren überrollten den Gegner förmlich und Gäste-Trainer Jungandreas nahm zwischen der 48. und der 54. Minute die Auszeit, wollte retten, was zu retten war. Er stellte phasenweise die Deckung um, seine Jungs versuchten alles. Aber die Gastgeber ließen sich nicht aus der Spur bringen. Gegen Ende gab es ein paar Unkonzentriertheiten, sonst wäre der Sieg wohl noch etwas höher ausgefallen.
 
Die Bader-Schützlinge haben sich damit ein schönes Ostergeschenk selbst gemacht und müssen erst wieder am 09. April antreten. Dann geht es zu Hause gegen den HC Elbflorenz.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Mittwoch, gab es in der zweiten Handball Bundesliga jede Menge Spiele und ein paar hohe Ergebnisse und dicke Überraschungen. 

Fangen wir an mit der Partie Gummersbach gegen den Wilhelmshavener HV. Mit 32:28 gewann der VfL und steht nun wieder auf Platz zwei der Tabelle. Der TV Emsdetten schickte die DJK Rimpar deutlich mit 36:26 nach Hause und steht derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Der TV Hüttenberg gewann gegen den ThSV Eisenach (29:24) und die nächste Klatsche gab es für Lübeck-Schwartau. Der VfL verlor gegen Elbflorenz mit 18:32. Unglaublich. Der HCE steht nun auf Rang vier und schob sich an Lübeck vorbei.

Der TuS Nettelstedt-Lübbecke hatte völlig verwachst und verlor gegen Dormagen mit 19:27, behält aber trotz der Niederlage seinen dritten Rang. Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich von der Niederlage vergangener Woche erholt und nahm mit 32:29 aus Hamm die Punkte mit nach Hause.

Etwas überraschend gewann die HSG Konstanz gegen Bietigheim und zwar klar mit 27:23. Nicht spielen konnten der TuS Fürstenfeldbruck und der TuS Ferndorf. Diese Partie wurde aufgrund von Corona-Verdachtsfällen bei Ferndorf verlegt. Dieser steht vor einer großen Herausforderung, denn die Ferndorfer haben bisher lediglich 17 Spiele austragen können. Wie und wann die Hängepartien nachgeholt werden, bleibt abzuwarten.

Bleibt noch die Begegnung zwischen dem TV Großwallstadt und dem Dessau-Rossslauer HV. Den Bericht gibt es gesondert. Schaut einfach auf meinen Blog.

Am Ostersamstag wird auch gespielt. Allerdings ist die Begegnung Ferndorf – Wilhelmshaven aufgrund o. g. Gründe verlegt. Weiter spielen: Nettelstedt-Lübbecke – Konstanz, Dormagen trifft auf Hüttenberg, Rimpar empfängt Lübeck-Schwartau, Elbflorenz spielt gegen Fürstenfeldbruck und Eisenach empfängt Hamm.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

hier, wie versprochen, der Artikel zum Spiel Hamburg – Großwallstadt:

Es ist einfach unglaublich, was die stets perfekt eingestellte Mannschaft von Ralf Bader aufs Parkett zaubert. Nicht nur, dass sie jüngst den damaligen Tabellenzweiten VfL Gummersbach in eigener Halle schlugen. Nein, sie setzten beim Tabellenführer Hamburg noch einen drauf. Mit 28:27 nahm der TVG in einem sehenswerten und zum Schluss total spannenden Spiel beide Punkte mit nach Hause und brachte dem HSVH die erste Heimniederlage seit dem 15. September 2019 bei. Dabei verwarfen sie noch vier Strafwürfe. Doch mit einer geschlossenen Leistung der kompletten Mannschaft, die sich nie aufgab, die auch in brenzligen Situationen den Überblick und die Ruhe behielt und die kämpferisch überzeugte, reichte es am Ende zu einem verdienten Sieg. Aus dem Team stach noch Tom Jansen mit acht blitzsauberen Treffern und in Halbzeit zwei Savvas Savvas mit insgesamt 6/2 Toren heraus.

Das Hinspiel konnten die Hamburger kurioserweise mit dem gleichen Ergebnis, nämlich mit 28:27, für sich entscheiden. Damals traten die Hamburger aufgrund einiger Corona-Verdachtsfälle arg dezimiert an und Blazenko Lackovic musste als Feuerwehrmann herhalten. Diesmal ging es andersrum aus, wobei die Mannschaft von Torsten Jansen am Sonntag mit voller Kapelle antrat. Aber auch der TVG hatte, bis auf den Langzeitverletzten Pierre Busch, alle Mann dabei.
 
Offener Schlagabtausch
 
Der TVG begann mit einem technischen Fehler, der HSVH traf im ersten Angriff nur den Pfosten. Danach ging der Torreigen los und in einem offenen Schlagabtausch war hüben wie drüben fast jeder Schuss ein Treffer. Es wurde nicht lange gefackelt oder sich lange vor dem Tor aufgehalten, sondern relativ schnell abgeschlossen. So stand es nach sieben Minuten 5:5. Zu diesem Zeitpunkt fingen sich die Gäste schon zwei Zeitstrafen ein und die Gastgeber spielten kurz etwas vorgezogen. Schrecksekunde in der zwölften Minute, als Mario Stark angeschlagen raus musste. Danach lief es nicht mehr so rund beim TVG. Generell gab es auf beiden Seiten eine kleine Flaute und cirka vier Minuten fiel kein Treffer mehr, ehe die Hamburger auf 9:6 erhöhten. Sogar das 10:6 fiel und TVG-Trainer Ralf Bader nahm die Auszeit. In der Folge holten seine Männer auf und das Momentum lag auf Gästeseite. Mario Stark war wieder da, der zweite Kreisläufer wurde eingesetzt und Tom Jansen spielte groß auf. In der ersten Hälfte hatten die Hausherren bereits vier Strafwürfe zu verzeichnen, die sie entspannt verwandelten. Der TVG bekam einen, der aber den Weg ins Tor nicht fand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste der HSVH in doppelter Unterzahl agieren, erzielte trotzdem das 14:12. Aber Frieder Bandlow traf zum 14:13-Halbzeitstand. Schon hier war den Gästen anzumerken, dass sie keinesfalls die weite Reise angetreten hatten, um mit leeren Händen wieder heimzufahren.
 
Hamburg stockte schnell auf 17:13 auf
 
Nach dem Wechsel kamen die Einheimischen gut aus der Kabine zurück und stockten schnell auf 17:13 (34.) auf. In dieser Phase vergab der TVG zwei Strafwürfe in Folge, also den insgesamt dritten bis zur 35. Minute. Bewundernswert, wie die Bader-Crew sich kurz schüttelte und sofort wieder den Kampf aufnahm. Der 19:18-Anschluss fiel in der 40. Minute. Aber auch der Tabellenführer wollte zuhause keinesfalls Federn lassen, hatte in Weller und Tissier seine Besten und stockte auf 22:19 auf. Ralf Bader zog den grünen Karton, gab taktische Anweisungen, wechselte den Torhüter.  Frieder Bandlow traf ins leere HSVH-Tor zum 22:22. Wieder zogen die Hamburger auf drei Treffer weg. Es war zum Haareraufen. Doch anscheinend nur für die Zuschauer am Livestream, denn die TVG-Akteure wurden kein bisschen nervös und zweimal Jansen und einmal Weit sorgten für das 25:25. Zuvor vergab Savvas einen Siebenmeter.
 
Die entscheidende Phase der Begegnung begann, der TVG spielte mit dem siebten Feldspieler. Der Spitzenreiter netzte zum 26:25 ein, Savvas und Pfeifer sorgten für die 27:26-Führung. Nach dem erneuten Ausgleich nahm Ralf Bader in der 59.25. Minute die Auszeit. Der in Halbzeit zwei gut aufspielende Savvas traf zum 28:27 und HSVH-Trainer Torsten Jansen zog die Reißleine. Da waren noch acht Sekunden zu spielen. Es wurde hektisch. Jeder hatte seinen Mann fest im Griff, Savvas blockte den Wurf von Leif Tissier, Mario Stark holte sich kur vor Schluss noch eine Zeitstrafe ab und die Hamburger erhielten den Freiwurf. Diesen hielt Can Adanir. Aus. Vorbei. Es blieb beim 28:27 für den TVG.
 
Was für eine überschäumende Freude bei den Gästen und was für eine Enttäuschung bei den Hausherren.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wieder ist ein Spieltag mit vielen Begegnungen in der zweiten Handball Bundesliga vorbei. Normalerweise würde ich ja jetzt mit den Samstag-Spielen anfangen. Da aber der TV Großwallstadt beim Spitzenreiter in Hamburg gewonnen hat, ziehe ich die einzige Sonntag-Partie vor. Sensationell mit 28:27 gewannen die Jungs von Trainer Bader in einem sehenswerten Spiel.

Den kompletten Bericht lest Ihr morgen hier an dieser Stelle.

Das zweite Sonntagspiel zwischen dem Dessau-Rosslauer HV und dem ASV Hamm Westfalen musste verlegt werden. Grund: Auf dem Transportweg gab es unvorhergesehene Probleme seitens des Kuriers des ASV und die PRC-Tests sind leider nicht im Labor angekommen. So war es auf der Homepage von Hamm zu lesen. Somit lagen für den Sonntag im Spiel gegen den DRHV keine aktuellen Testergebnisse von Hamm vor. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen hat sich der Verein, mit Rücksprache mit der 2. Bundesliga und dem Gegner darauf verständigt, das Spiel zu verlegen.

In Ferndorf wurde nicht gespielt

Am Samstag wurde fleißig gespielt. Allerdings nicht in Ferndorf. Diese Partie gegen Dormagen wurde abgesagt. Nachdem der TuS Ferndorf vor über zwei Wochen neun Corona-Fälle gemeldet hatte, sind die Testungen mittlerweile bei allen Betroffenen, die überwiegend auch mit Symptomen zu kämpfen hatten, negativ verlaufen. Dennoch sieht das Konzept des DOSB bei Sportlern mit Symptomen vor, dass ein Einstieg in den Sport (Return to Sport) nur nach vorangegangener medizinischer Untersuchung erfolgen darf. Diese Untersuchungen sollten frühestens ca. 14 Tage nach Abklingen der Symptome stattfinden, so dass die Rückkehr der infizierten Spieler noch etwas dauern kann.

Der VfL Gummersbach ließ gegen Emsdetten beim 38:30 nichts anbrennen. Ebenso wie der TuS Nettelstedt-Lübbecke, der mit 29:24 die Punkte aus Bietigheim mitnahm. Wilhelmshaven verlor mit 23:29 gegen Lübeck-Schwartau und Elbflorenz setzte sich mit 26:22 gegen die unglaublich kämpfenden Hüttenberger durch. Eisenach und Aue hingegen trennten sich 24:24-Unentschieden. 

Damit ist die Tabelle wieder nicht ganz aussagekräftig. Hamburg bleibt Spitzenreiter, Gummersbach ist wieder Zweiter und Nettelstedt-Lübbecke Dritter. Elbflorenz steht an Platz fünf. Der TV Großwallstadt ist Achter und die letzten Drei sind Konstanz, Ferndorf mit erst 17 Spielen und Fürstenfeldbruck.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Donnerstag, gab es in der zweiten Handball Bundesliga ein Spiel – und zwar trafen die DJK Rimpar und der TuS Fürstenfeldbruck aufeinander. Mit 23:23 trennten sich die Mannschaften. Auch zur Halbzeit stand es Unentschieden (11:11). Danach hatten die Gastgeber die Nase vorn, aber die Gäste gaben nicht auf. Sie erkämpften sich das 20:20, 21:21, 22:22. Wieder hatte Rimpar die Nase vorn. Quasi mit dem Schlusspfiff netzte Yannik Engelmann zum Remis ein. Die Freude beim TuS war groß.

Am Samstag sind sechs Partien angesetzt und am Sonntag noch einmal zwei. Dabei kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden “Überflieger” in der Liga. Der Handball Sport Verein Hamburg empfängt den TV Großwallstadt. Wir sind schon gespannt, was wir berichten dürfen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Mittwoch, gab es in der zweiten Handball Bundesliga drei Begegnungen. Der TV Emsdetten fegte den EHV Aue mit 35:28 vom Parkett. Es war für Aue die dritte Niederlage in Folge. Kämpferisch haben die Gäste alles gegeben, doch der TVE nutzte jeden Fehler des Gegners aus und gewann verdient.

Der VfL Gummersbach und der ASV Hamm Westfalen trennten sich mit 30:21. Bis zur Pause konnte Hamm lediglich neun Treffer im gegnerischen Tor unterbringen und auch nach dem Wechsel dominierten die Hausherren.

Bleibt noch der TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen die SG BBM Bietigheim. Der TuS führte zur Pause mit drei Toren, doch nach dem Wechsel holten die Gäste mit ihrem Interimstrainer Ankersen auf und in der 51. Minute stand es 23:23. In der Schlussphase hatte jedes Team die Chance zum Sieg. Am Ende stand ein Remis.

Im Moment läuft die Donnerstag-Partie zwischen der DJK Rimpar und dem TuS Fürstenfeldbruck. Wie es ausgegangen ist, lest Ihr morgen hier.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende ging es in der zweiten Handball Bundesliga rund und viele Partien standen am Samstag an.

Ein mit Sicherheit tolles Spiel lieferte der TV Großwallstadt ab. Der Auftritt zuhause gegen die SG BBM Bietigheim war überragend, der 34:24-Sieg mehr als verdient. Es war eine Freude, dem Team von Trainer Ralf Bader zuzuschauen. Seine Jungs sind zu einer Einheit verschmolzen, lassen das Bällchen laufen und – wenn es mal zwischendurch etwas hakt – behalten sie die Ruhe und Übersicht.

In der ersten Hälfte war auf beiden Seiten fast jeder Schuss ein Treffer. Torhüter und Abwehr fanden hüben wie drüben keine Bindung und nach dem 2:2 (3. Minute) gingen die Bietigheimer mit zwei Toren in Front. Zuvor landete ein Strafwurf der Hausherren an der Latte. Die Gäste wechselten in Angriff und Abwehr zwischen Jonas Link und Juan De La Pena Morales. Auch der TVG wechselte, schickte Savvas Savvas in die Offensive, während Lars Spieß versuchte, die Abwehr zu stabilisieren. Das hat zu Beginn nicht so gut geklappt. Daher war es auch für Torhüter Jan-Steffen Redwitz schwer, einen Ball zu fassen zu bekommen. Er konnte einem fast leid tun, denn es war bei den Gegentoren auch viel Pech für den Keeper dabei. Aber auch Aron Rafn Edvardsson bekam keine Hand an den Ball, agierte glücklos. Das wiederum zeigt, wie stark, gerade in der Anfangsphase, die Angriffsreihen agierten. Beim 6:7 in der zehnten Minute nahm TVG-Coach Bader die Auszeit, drehte an den Stellschrauben. Die Defensive legte zu und beim 9:10 durch Marko Matijasevic nahm der SG-Trainer die Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt wechselte der TVG die Torhüter und Michael Spatz kam nicht nur für die Strafwürfe aufs Parkett. Kurz danach nahm SG-Coach Jonsson einen Torhüterwechsel vor und Nick Lehmann kam zwischen die Pfosten. Bis zum 14:12 (23.) hatten die Gäste noch die Nase vorn. Einmal Marko Matijasevic, Michael Spatz und der stark aufspielende Kapitän Florian Eisenträger bogen das Ergebnis zu ihren Gunsten um (15:14). Zwar egalisierte Kreisläufer Jonathan Fischer, aber Michi Spatz per Siebenmeter und Lino Messerschmidt sorgten für das 17:15 zur Pause.

Unglaubliche Leistung nach dem Wechsel

Was dann nach dem Wechsel passierte, war der helle Wahnsinn. Die Männer von Ralf Bader kamen hochkonzentriert vom Pausentee zurück, zeigten sich unglaublich präsent und spielten mit einer Selbstverständlichkeit und einer Leichtigkeit, dass es eine Freude war zuzuschauen. Die Gäste probierten es in Halbzeit zwei zunächst wieder mit Edvardsson im Tor und es gelang ihnen zunächst auch der Anschluss (17:16). Doch Frieder Bandlow und der bärenstarke Mario Stark, der geschickt die Strippen zog und dem förmlich anzumerken war, wie sehr er die Tore wollte und dreimal in Folge traf, sorgten schnell für das 21:16. Eine Zeitstrafe kurz danach ließ das SG-Tor leer stehen und das nutzte der über sich hinaus wachsende Can Adanir, um traumhaft sicher ein Tor-zuTor zu erzielen. Beim 25:19 (40.) durch den sich immer wieder durchtankenden Mario Stark zogen die Gäste die Reißleine und wechselten noch einmal die Keeper. Auch probierten sie es mit einer vorgezogenen Deckung und versuchten, die Kreise von Savvas und Stark früh zu stören. Aber egal, was sie auch probierten. Der TVG war ihnen in allen Belangen überlegen und spielte sich in einen wahren Rausch. Mario Stark gelang das 27:20, Florian Eisenträger per Siebenmeter das 28:20 und Tom Jansen das 29:20. Zu diesem Zeitpunkt war die Messe bereits gelesen. Bietigheim zog zwar noch einmal den grünen Karton, probierte es mit dem siebten Feldspieler. Dies änderte nichts an der Tatsache, dass die Hausherren mit ihnen Katz und Maus spielten. Auch Ralf Bader schickte in der Schlussphase den siebten Feldspieler ins Rennen, wechselte generell munter durch und ließ Dennis Weit und Alexander Pfeifer Spielanteile zukommen. Den Schlusspunkt unter eine kurzweilige und sehenswerte Partie setzte Marko Matijasevic, der den Gegner geschickt täuschte und zum 34:24-Endstand traf.
 
Nur noch neun Gegentore
 
Lediglich neun Gegentreffer ließ der TVG in den zweiten 30 Minuten noch zu. Kein Wunder, dass der Jubel keine Grenzen kannte und die TVG-Mannschaft sich zurecht freute. Denn was Florian Eisenträger und Co. leisteten, war aller Ehren wert. Das erkannte auch SG-Trainer Hannes Jon Jonsson neidlos an, als er zum Sieg gratulierte. Sein Team gehörte vor der Saison zu den Favoriten, wurde dann von Corona arg gebeutelt, doch das wollte der Coach nicht gelten lassen: „Der Sieg war hochverdient für den TVG. Die erste Halbzeit war noch okay. Nach dem Wechsel verlieren wir jeden Zweikampf und unsere Torhüter hatten keinen guten Tag. Der TVG hat seine Sache gut gemacht, seine Beine waren sehr leicht. Bei uns nicht. Wir müssen uns nun an die Nase fassen, haben ein noch schweres Programm die nächste Zeit vor uns.“ Ralf Bader war begeistert und glücklich „wie fit meine Spieler auf dem Feld sind. Ich glaube, sie könnten zwei Stunden spielen und wären noch immer fit. Froh macht mich auch zu sehen, dass wir uns nicht nervös machen lassen. Egal, ob wir mal Schwierigkeiten im Angriff oder Abwehr haben oder auch in engen Phasen. Die Jungs spielen immer ihre Linie weiter. Es war wieder eine torreiche Partie. Das gefällt mir zwar nicht ganz so gut. Aber wir können das Tempo mithalten und das ist entscheidend.“
 
SG-Trainer Jonsson zurückgetreten
 
Die SG BBM und ihr Cheftrainer Hannes Jon Jonsson haben sich auf Bitte vom Coach auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt. Als Interimscoach wird Brian Ankersen ab sofort das Sagen haben. Dieser war bisher im weiblichen Nachwuchsbereich der SG tätig. Jonsson hat nach der Niederlage beim TV Großwallstadt darum gebeten, seine Tätigkeit sofort zu beenden. Eigentlich wollte er die Mannschaft unbedingt bis zum Saisonende führen und die Zeit in Bietigheim so erfolgreich wie möglich abschließen. Aber er hatte das Gefühl, dass er dem Team nicht mehr helfen kann.
 
Weiter geht es am Mittwoch
 
Bereits am Mittwoch stehen schon wieder drei Spiele an. Emsdetten spielt gegen Aue, Gummersbach empfängt Hamm-Westfalen und Nettelstedt-Lübbecke die SG BBM Bietigheim, bei denen schon Brian Ankersen an der Seitenlinie fungieren wird.
 
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.
 
 

 

 

 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Bundesliga wurde gestern Abend (Samstag) eifrig gespielt. Fangen wir bei der Partie zwischen dem TuS Fürstenfeldbruck und dem Dessau-Rosslauer HV an. Mit 20:32 verlor der TuS und die Gäste feierten nach fast fünf Monaten wieder einen Auswärtserfolg. Das Duell der Aufsteiger geht ganz klar an Dessau und diese freuten sich sehr darüber.

Ebenfalls deutlich ging die Partie zwischen dem EHV Aue und dem HC Elbflorenz aus. Mit 35:22 nahm der HCE die Punkte mit nach Hause. Vor allem in der zweiten Halbzeit legte Elbflorenz noch einmal zu und ließ Aue nicht den Hauch einer Chance.

Unentschieden ging es zwischen dem TV Emsdetten und dem Wilhelmshavener HV aus (35:35). Dabei führte der TVE noch eineinhalb Minuten vor Schluss mit 35:33. Der ASV Hamm gewann in eigener Halle gegen die DJK Rimpar mit 28:26. 25:25 stand es drei Minuten vor dem Ende.

Der TV Hüttenberg verlor in der Endphase gegen den VfL Gummersbach mit 23:24. Dabei hinkte der VfL fast die ganze Spielzeit hinterher und hatte am Ende dann doch den längeren Atem. 

Bleibt noch der TV Großwallstadt, der gegen die SG BBM Bietigheim spielte. Mit 34:24 gewannen die Männer von Ralf Bader und es war eine Freude, der Mannschaft zuzuschauen. Mit welcher Selbstverständlichkeit und mit welcher Leichtigkeit der TVG den Gegner an die Wand spielte, war schon aller Ehren wert. Mehr lest Ihr morgen hier.

Sonntagspiel abgesagt

Die einzige Sonntag-Partie zwischen dem VfL Lübeck-Schwartau und dem TuS Ferndorf wurde abgesagt. Grund: mehrere Corona-Verdachtsfälle beim TuS.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern Abend standen in der zweiten Handball Bundesliga zwei Begegnungen an. Der Handball Sport Verein Hamburg bewahrte seine weiße Weste und brachte die zwei Punkte aus Dormagen mit nach Hause. Mit 27:24 gewann die Mannschaft von Torsten Jansen und freute sich sehr über den Erfolg.

Die HSG Konstanz konnte zu Hause den ThSV Eisenach nicht besiegen, sondern musste dem Gast mit 25:28 den Sieg überlassen.

Heute Abend geht die Hatz nach den Punkten weiter. Der EHV Aue spielt gegen den HC Elbflorenz, TV Emsdetten spielt gegen den Wilhelmshavener HV, ASV Hamm empfängt die Rimpar Wölfe und der TV Hüttenberg kämpft gegen Gummersbach. 

Bleiben noch Fürstenfeldbruck, das gegen Dessau-Rosslau versuchen wird, etwas Zählbares einzufahren. Und der TV Großwallstadt empfängt die SG BBM Bietigheim. Der TVG wird alles in die Waagschale legen, um die nächsten Zähler einzufangen. Und am Sonntag spielt dann zum Abschluss des Spieltages noch Lübeck-Schwartau gegen Ferndorf.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Weiter geht es mit Personalien beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt. Wieder geht einer, wieder kommt einer.

Linksaußen Alexander Pfeifer wird den Verein zum Saisonende verlassen. Das Ziel des Vize-Weltmeisters mit der Junioren-Auswahl des Deutschen Handballbundes (2019) ist bisher unbekannt. Der 20-Jährige kam bislang in der zweiten Liga nur wenig zum Einsatz.

Für ihn kommt Moritz Klenk, der einen Vertrag bis zum Juni 2023 bekam und neben Kapitän Florian Eisenträger die Postion Linksaußen besetzt.

Der 19-jährige Hesse schaffte den Schritt aus dem eigenen Nachwuchs- in den Profibereich. Er hat die Ausbildung in der Großwallstädter Junioren-Akademie genossen, wurde mit der B-Jugend Bayerischer Meister und es gelang ihm der Sprung in die A-Jugend-Bundesliga. Beim Drittligisten MSG Groß-Bieberau Modau, wo Klenk aktuell ein Zweitspielrecht besitzt, konnte er in dieser Saison allerdings nur sporadisch sein Können unter Beweis stellen, da aufgrund der Corona-Pandemie die Runde in der dritten Liga nicht ausgespielt wurde. Auch das Zweitspielrecht beim TV Großwallstadt vermochte er dadurch nicht wahrzunehmen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.