Handball – 2. Liga: Es ist wie verhext – der TV Großwallstadt muss erneut ohne Punkte die Heimfahrt antreten

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In der zweiten Handball-Bundesliga gab es für den TV Großwallstadt beim ASV Hamm-Westfalen wieder keine Punkte. Es bleibt dabei: der ASV Hamm-Westfalen bleibt zuhause ungeschlagen. Der TV Großwallstadt kann in der Fremde anscheinend nicht gewinnen. 39:34 (23:16) hieß es am Ende für den ASV.

Mit 2:0, 3:1 und 5:3 führten die Hausherren, ehe der TVG in der elften Minute durch Dino Corak auf 8:8 ausglich. 9:9 stand es auch noch. Dann ging es schnell auf 12:9 bzw. 14:11 (19.). In dieser Phase spielte der ASV seine Erstliga-Erfahrung aus, trug seine Angriffe besser vor und hatte in Torhüter Marcos Vinicios Colodeti, der das Torhüterduell für sich entschied, einen bärenstarken Rückhalt. Sage und schreibe 18 Paraden gingen auf sein Konto. Beim 16:12 (21.) nahm TVG-Trainer Michael Roth die Auszeit. Er wollte besser vorbereitete Würfe sehen, seine Spieler sollten die Bälle nicht fahrlässig wegwerfen. Und er wollte anschließend mit dem siebten Feldspieler agieren lassen. TVG-Kapitän Dino Corak erwartete von seinen Mitstreitern, dass sie dranbleiben sollten und er sagte, dass sie besser spielen würden, als das Ergebnis aussagt. Doch in der Folge machte sich der Gast aufgrund vieler technischer Fehler kurz vor der Pause das Leben selbst schwer und brachte sich selbst in die Bredouille. Mit 23:16 ging es in die Pause, wobei dieses Ergebnis etwas zu hoch ausfiel.

Siebter Feldspieler nach dem Wechsel

Nach dem Wechsel spielte der TVG weiter mit dem siebten Feldspieler. Doch die ersten fünf Minuten nach der Pause liefen nicht gut für die Gäste. Der ASV machte es besser und erhöhte schnell auf 28:19 (37.). Vor allem Rückraumspieler Nico Schöttle war vom TVG nicht in den Griff zu bekommen. Aber die Roth-Schützlinge gaben nicht auf, versuchten alles und in der 42. Minute verkürzte der TVG auf 24:30. Die Gäste waren im Aufwind, der ASV produzierte in dieser Phase einige Fehlwürfe. Wieder zogen die Gastgeber auf 32:25 (45.) davon und Michael Roth nahm die nächste Auszeit. Danach gab es hinten eine Parade vom ASV-Torhüter, vorne traf Schöttle und es stand 33:25. Aber die Unterfranken, die wenig Alternativen auf der Bank hatten, gaben nicht nach und verkürzten erneut. 31:36 stand es in der 54. Minute und es baute sich noch einmal Spannung auf. Am Ende gewann der ASV mit 39:34 und der TVG musste wieder ohne Punkte die Heimfahrt antreten.

 

 

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Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek

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