Handball – Regionalliga: Obernburg vor schwerer Aufgabe – Bieberau/Modau peilt Auswärtssieg an
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg am Samstag die TSG Offenbach-Bürgel zu Gast. Die HSG Bieberau/Modau fährt am Samstag nach Wettenberg.
Schwere Aufgabe für die TuSpo
Zum vorletzten Heimspiel der Saison kommt am Samstag um 19.30 Uhr mit der TSG Offenbach-Bürgel ein alter Bekannter in die Valentin-Ballmann-Halle. Die Mannschaft um Spielertrainer Nico Büdel, ehemaliger Bundesliga-Profi, steht nach 22 Spielen mit 34:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und wird mit acht Punkten Rückstand nicht mehr in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen können.
Im Hinspiel musste sich die TuSpo mit 28:35 deutlich geschlagen geben und auch diesmal geht unsere Mannschaft als klarer Außenseiter gegen die körperlich starken Gäste ins Spiel.
Mit den Topspielern Nils Lenort, Timo Kaiser und Leon Eck im Rückraum sowie Linksaußen Jonas Schlereth kommt auf die Obernburger Abwehr eine große Herausforderung zu. Mit durchschnittlich 32,3 Toren pro Spiel zählt Bürgel zudem zu den offensivstärksten Teams der Regionalliga. Ein Wiedersehen gibt es auch mit den ehemaligen TuSpo-Spielern Silahan Gezer, Peer Kreuzkam und Johannes Eberhardt.
Wenn die Obernburger den Heimsieg aus der vergangenen Saison wiederholen will, muss alles zusammenpassen. Nur mit großer Leidenschaft und Kampfgeist von der ersten Minute an kann dieses Ziel erreicht werden.
HSG Bieberau/Modau will den nächsten Auswärtserfolg
Nach dem mittelmäßigen Auftritt zuletzt gegen den TV Hüttenberg II, hofft die HSG Bieberau/Modau beim Schlusslicht HSG Wettenberg wieder zulegen und den nächsten Auswärtserfolg mitnehmen zu können. Unterstützt werden sie dabei vom Förderkreis der Handballer, der wieder eine Fan-Fahrt organisiert hat.
Der Aufsteiger Wettenberg hatte einen unglücklichen Saisonverlauf. Zu Beginn der Saison hatten sie lange Zeit Probleme mit ihrer Heimspielhalle, konnten sich nur unzulänglich vorbereiten und kamen nicht in Tritt. Das zog sich über die ganze Saison hin und so stehen sie am Ende der Tabelle und konnten bislang noch kein Spiel gewinnen. Zuletzt zeigten sie sich aber erholt und konnten in Groß-Umstadt ein Unentschieden erreichen. Dabei führten sie bis kurz vor Schluss noch und waren dem ersten Saisonerfolg sehr nahe, am Ende reichte es dann aber doch nicht ganz. Trotzdem ein schöner Erfolg, der sicher für Selbstbewusstsein gesorgt hat.
Die HSG darf sich also nicht vom Tabellenplatz Wettenbergs täuschen lassen, sondern muss die Herausforderung annehmen und versuchen in ihr Spiel zu kommen. Im Hinspiel gelang dies trefflich und es wurde mit 39:24 gewonnen. HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Wir müssen gegen Wettenberg wieder eine stabile Abwehr stellen und darüber in unser Tempospiel kommen. Im Angriff muss es harmonisch zugehen, der Ball muss schnell laufen und ordentlich Druck gemacht werden.“






