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Fußball – 2. Liga: Herzschlagfinale in Fürth – Kleeblatt rettet sich mit starker Vorstellung in die Relegation

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Himmel, was für ein “vorläufiges” Ende der Fußball-Saison 2025/26 für die SPVGG GREUTHER FÜRTH. Im letzten Saisonspiel, in dem es um alles ging – entweder direkter Abstieg oder Relegation – gewannen die Hausherren hochverdient mit 3:0. Die Tore durch zweimal Felix Klaus und einmal Noel Futkeu fielen vor der Pause und sie reichten der Spielvereinigung zum Erreichen der Relegationsspiele.

Dieses Spiel wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Das Stadion war proppenvoll, die Stimmung einfach super. Alle wussten, was auf dem Spiel stand und die Anspannung war, trotz der tollen Stimmung, zum Greifen nah. Das Kleeblatt erwischte einen super Start und nach knapp zwei Minuten stand es 1:0 durch Felix Klaus. Immer wieder tauchten die Einheimischen vor dem gegnerischen Tor auf. In der 16. Minute stand es 2:0, wieder durch Felix Klaus.

Die Gäste schienen hoffnungslos überfordert und es wollte einfach nichts zusammen laufen. Das Kleeblatt hingegen agierte gefährlich weiter und Noel Futkeu köpfte aus kurzer Distanz zum 3:0 ein (34.). Öfters hatten die Hausherren Chancen, doch bis zur Pause änderte sich am Spielstand zunächst nichts mehr.

Kleeblatt steckte nie auf

Nach dem Wechsel lief es bei den Gästen, die sehr gehemmt wirkten, etwas besser und sie kamen dem Fürther Tor näher. Doch ein Treffer gelang ihnen nicht. In der 64. Minute entschied Schiri Osmers zunächst auf Strafstoß nach einem Foul an Branimir Hrgota, doch der VAR hatte den Fürther Kapitän im Abseits gesehen. Zwar war die zweite Hälfte nicht mehr ganz so dynamisch wie die erste, aber immer wieder waren es die Hausherren, die zu guten Möglichkeiten kamen. So in der 69. Minute, als Klaus es mit einem Schuss aufs kurze Eck versuchte. Der Ball landete im Außennetz. Wenig später traf Futkeu, der sich nach der Partie über die Torjäger-Kanone freuen durfte, zum 4:0. Die Fans rasteten vor Freude aus. Doch wieder hatte der VAR ein Abseits gesehen.

Das Kleeblatt steckte nicht auf, hatten Düsseldorf weiter im Griff und überstand auch die sechs Minuten Nachspielzeit. Am Ende waren es genau diese drei Tore Unterschied, die Fürth brauchte, um sich in die Relegation zu retten. Düsseldorf muss nun den bitteren Weg nach unten antreten.

Nun muss die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel in der Relegation gegen Rot-Weiß Essen spielen. Am Freitag steigt das Hinspiel in Essen und das Rückspiel am kommenden Dienstag findet im Ronhof statt. Hrgota und Co. müssen in den beiden Begegnungen noch einmal alles raushauen, damit die Liga gehalten wird.

 

Trainer Heiko Vogel sagte nach dem Spiel gegen Düsseldorf: “Ich möchte eigentlich nur drei Sachen sagen. Erstens: Wir leben. Zweitens: Wir leben, weil meine Mannschaft fulminant ist. Die Jungs sind mega. Für mich keine Überraschung, weil ich sehe, wie es unter der Woche war, wie sie gearbeitet haben. Großes Kompliment, großes Lob. Ich ziehe alle Hüte der Welt. Drittens will ich eigentlich nicht mehr sagen dazu, weil es ist für mich jetzt auch kein schönes Gefühl, hier sitzen zu dürfen, wenn ich weiß, dass in der anderen Kabine ein Ziel nicht erreicht wurde. Das bitterste im Leben eines Sportlers. Ich glaube, aus Respekt möchte ich auch nicht viel mehr dazu sagen. Nur noch Viertens: Erreicht haben wir auch noch nichts. Wir haben uns Leben eingehaucht, es sind nochmal zwei Endspiele, da wollen wir unsere Chance nutzen.”

 

Noel Futkeu meinte: “Wir haben einfach an uns geglaubt, haben uns diese Woche sehr gut vorbereitet. Wir wussten, was ansteht und was wir machen mussten. Unser Ziel war es, dass wir mit drei Toren Unterschied gewinnen. Das ist uns von Anfang an sehr gut gelungen mit einem frühen Tor, das wir uns auch vorgenommen haben. Dann gehen wir mit einem 3:0 in die Halbzeit. Heute haben wir uns das wirklich verdient. Ich wünsche mir, dass wir die zwei Spiele jetzt so gut wie möglich bestreiten und am Ende in der Liga bleiben.”