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Rudern: Deutschland-Achter erwartet drei Rennen binnen 24 Stunden

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Voller Spannung blickt das Team Deutschland-Achter aufs WM-Wochenende in Amsterdam. Am Samstag, dem sechsten Tag der Weltmeisterschaften auf der Bosbaan, steigt der Deutschland-Achter ins Renngeschehen ein: Im Vorlauf (15.52 Uhr) trifft das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes auf die Niederlande, die Ukraine und Polen. Zuvor bestreitet der Vierer ohne Steuermann sein A-Finale (11.46 Uhr). Es geht gegen die USA, die Niederlande, Großbritannien, Rumänien und Neuseeland. So gibt Carsten Oberhagemann in einer PM bekannt.

Der Deutschland-Achter ist seit Mittwoch in Amsterdam und hat ein gewaltiges Rennprogramm vor der Brust: drei Rennen innerhalb von nicht einmal 24 Stunden. Auf den Vorlauf am Samstagnachmittag folgen am Sonntag die Halbfinals (ab 10.05 Uhr) und die Finals (B-Finale um 13.05/A-Finale um 13.38 Uhr) am Sonntag. Die Mannschaft brennt auf darauf, sich mit der versammelten Weltelite zu messen, und ist zuversichtlich: „Die Vorbereitung lief gut. Wir haben in Ratzeburg und Dortmund sehr zielstrebig gearbeitet und sind gute Schritte vorwärtsgekommen“, sagte Steuermann Jonas Wiesen und fügte hinzu: „Durch die spätere Anreise konnten wir uns in Dortmund länger in Ruhe und fokussiert vorbereiten, unsere Übungen und Belastungen fahren. Jetzt sind wir aber froh, hier zu sein. Wir hatten gute Trainingseinheiten auf der Bosbaan und sind froh, dass es jetzt auch für uns losgeht.“

Positiv hat die Mannschaft die bisherigen Erfolge der DRV-Teams aufgenommen. „Es ist schön zu sehen, dass die Mannschaften aus unserer Trainingsgruppe gute Leistungen gezeigt und gute Resultate erzielt haben. Das erhöht auch das eigene Selbstvertrauen“, bemerkte Wiesen, der selbst gemeinsam mit seiner Ehefrau und der früheren Steuerfrau Larina Wiesen auch ein freudiges Ereignis hatte: In der vergangenen Woche kam der gemeinsame Sohn Johann zur Welt. „Das ist ein wunderschönes Erlebnis und gibt mir persönlich eine Extramotivation“, sagte Jonas Wiesen.

„WM-Finale – das ist der Hammer“

Hoch motiviert blickt auch der Vierer ohne Steuermann aufs morgige Finale. René Schmela, Benedict Eggeling, Mark Hinrichs und Jasper Angl überzeugten mit zweiten Plätzen im Vorlauf und Halbfinale (jeweils hinter den Niederlanden), tankten viel Selbstvertrauen und wollen jetzt auch den WM-Abschluss genießen. „Es ist schon geil, dass wir uns über die Saison so gut entwickelt haben. Dass wir jetzt im WM-Finale stehen, ist der Hammer. Wir können vollkommen entspannt und mit einem Lächeln in dieses Rennen gehen und wollen einfach nur Spaß haben“, sagte Schlagmann René Schmela vor dem mit Spannung erwarteten Vierer-Finale in Amsterdam.

Und schließlich – im letzten Rennen der Weltmeisterschaften – steht der Mixed-Achter auf dem Programm. Am Sonntag um 15.08 Uhr wollen René Schmela, Leonard Brahms, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Frauke Hundeling, Hannah Reif, Lisa Gutfleisch, Sarah Wibberenz und Steuermann Till Martini nach EM-Silber auch die WM mit Edelmetall beenden.

 

 

Archivbild: Carsten Oberhagemann