Rudern: Mixed Achter gewinnt Gold in Shanghai
Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Was für ein Auftakt in die Saison: Bei der ersten Ausgabe der World Rowing Shanghai Sprints haben Theis Hagemeister und Olaf Roggensack mit dem deutschen Mixed-Achter den Sieg eingefahren. Auf dem 500-Meter-Kurs setzte sich das deutsche Boot in den K.O.-Duellen gegen Großbritannien und die Niederlande durch, ehe im Finale das World Team geschlagen wurde. In der Gesamtwertung der Shanghai Sprints landete das deutsche Team auf dem dritten Platz. Das erzählt uns Carsten Oberhagemann in einer PM.
Der deutsche Mixed-Achter mit Hagemeister, Roggensack, Tom Gränitz, Felix Heinrich, Sarah Wibberenz, Lisa Gutfleisch, Luise Bachmann, Tabea Schendekehl und Steuermann Florian Koch steigerte sich im Verlauf des Wettbewerbs kontinuierlich. Nach einem guten Time Trail war das deutsche Boot schon im ersten direkten Duell gegen Großbritannien das schnellste des Feldes. Im Rennen gegen die Niederlande wurde die Zeit sogar nochmal besser und reichte somit hauchzart zum Finaleinzug. Damit wuchs bei der Crew, die in dieser Zusammensetzung in Shanghai erstmals miteinander ruderte, auch das Vertrauen, tatsächlich um den Sieg mitfahren zu können. „Wir sind ohne Erwartungen angereist. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir es schaffen können, ganz vorne zu sein“, sagt Hagemeister.
„Wir sind alle happy“
Am Ende stand nach einem deutlichen Sieg über das World Team im Finale Gold und damit ein Saisonstart, mit dem die beiden Dortmunder sehr zufrieden sein können. „Das ist ein schöner Saisoneinstieg für uns gewesen. Wir sind alle happy. Viel besser hätte ich es mir nicht vorstellen können“, sagt Hagemeister, für den es eine besondere Rückkehr war. Im vergangenen Jahr nahm er mit dem Deutschland-Achter an der Weltmeisterschaft in der chinesischen Metropole teil. Während damals alles auf den Wettkampf ausgerichtet gewesen sei, habe sich das Wochenende bei den Shanghai Sprints diesmal anders angefühlt. „Es war ein bisschen mehr rauskommen, eine gute Lockerheit zum Saisonstart“, beschreibt er die Atmosphäre. Auch das Zusammentreffen mit den anderen Athletinnen und Athleten war besonders: „Es hatte etwas von einem Familientreffen.“ So wurde beim Training etwa auch mal ein Mixed-Achter mit Irland gebildet.
Einstieg ins Training
Für Hagemeister und Roggensack geht es bereits in den kommenden Tagen weiter. Hagemeister bleibt noch kurz in Shanghai, reist am Dienstag zurück und landet am Mittwochmorgen in Deutschland. Einen Tag später steigt er am Stützpunkt Dortmund wieder ins gemeinsame Training mit dem gesamten Team Deutschland-Achter ein. „Gefühlt war die Saison für mich ohnehin nie richtig vorbei“, erzählt Hagemeister, der nach der WM in Amsterdam und dem SH Netz Cup mit seiner Verlobten nach Japan reiste und mit dem Rad das Land erkundete. „So bin ich im Training geblieben, das war auch schon eine gute Vorbereitung für mich.“
Archivbild: Deutschland Achter GmbH






