Hamburg ist für mich persönlich Deutschland‘s schönste Stadt! Deshalb bin ich – sooft es meine Zeit zulässt – auch im hohen Norden unterwegs. Egal, ob dort das sprichwörtliche Schietwetter herrscht, ob die Sonne scheint oder ob Schnee liegt: es ist und bleibt meine absolute Lieblingsstadt. Übrigens finde ich Hamburg in der Weihnachtszeit fast so schön wie Florida! (s. Bilder unten)
Natürlich gehört zu einer Lieblingsstadt auch ein Lieblingshotel. Vor zig Jahren logierte ich das erste Mal im „Grand Elysee Hotel“ (*****) und es war Liebe auf den ersten Blick. Für mich persönlich ist es das perfekte Hotel! Unweit vom Stadtpark gelegen im Stadtteil Rotherbaum lässt es keine Wünsche offen.

Schön ist auch das Designhotel Side. Noch einen Tick näher an der Binnenalster und den City Einkaufspassagen gelegen, ist es den „Machern“ gelungen, Luxus mit Design zu verbinden. Und ab und an verwöhnen sie ihre Gäste mit einem „Schmankerl“ – s. Bilder.

Qual der Wahl
Da Hamburg aber nur so überquillt von tollen Hotels, ist die Auswahl wirklich schwer. Hanseatische Eleganz strahlt das Sofitel Hamburg genauso aus wie das Le Royal Meridien Hamburg. Vor allem die High Sky Lunch Hamburg ist nicht zu toppen und der Ausblick wirklich atemberaubend. Wunderschön ist auch das „Süllberg Hotel“ mit dem Flair von Blankenese und dem Blick auf die Elbe. Allerdings liegt es, für meinen Geschmack, zu weit außerhalb.

Als die Einladung zum Formel 1 Rennen auf dem Hockenheimring kam, musste ich nicht lange überlegen. Es war klar, dass ich das Sauber Ferrari Team aus der Schweiz besuchen würde.
Ich war beeindruckt, denn sowas hatte ich noch nicht gesehen. Die Boxengasse war der helle Wahnsinn, das Fahrerlager war enorm und als mir Markus Hoepperger (Marketing und Sponsoring bei Sauber) noch das Lenkrad (Wert ca 35 000 Euro) des Autos erklärte, war ich vollends zufrieden.
Ganz ohne Starallüren zeigte sich auch Alex Sauber, der als Marketing-Direktor im Team seines Vaters arbeitet. Ein total sympathischer junger Unternehmer, der völlig auf dem Boden geblieben ist.

Spieler völlig relaxt
Was mich verwunderte, war die Gelassenheit der Fahrer Kamui Kobayashi und Sergio Pérez. Kurz vor Rennbeginn zeigten sie keinerlei Berührungsängste, geschweige denn, dass Hektik oder Nervosität aufkam. Im Gegenteil. Die einzige, die völlig aufgeregt war, war ich. Vielleicht auch, weil ich allen „Stars“ so nahe war und sogar dem „Großen“ David Coulthard die Hand schütteln durfte.

Ohne Ohrstöpsel geht nichts
Neben meiner Iphone-Kamera waren mein wichtigstes Utensil an dem Tag die Ohrstöpsel. Ohne die ging da mal gar nichts. Der Lärm ist nicht auszuhalten. Der Geruch von Gummi und ähnlichem hingegen war toll.

Fazit
Fernando Alonso holte sich souverän den Sieg. Die Fahrer vom Sauber Ferrari kamen auf die Plätze vier und sechs. Für mich war es ein genialer Tag, bei dem sich eine Wiederholung regelrecht aufdrängt.