Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Die ING Skywheelers haben in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga gegen ALBA Berlin einen tollen Sieg eingefahren. Mit 62:43 setzten sich die Frankfurter durch und stehen nun auf Platz zwei der Tabelle.
Lest nachfolgend die PM der Frankfurter:
Die ING Skywheelers waren von Anfang an stark dabei. Der erste Korb ging an die Frankfurter, gemacht wurde er von Topscorer Marian Kind. Die ersten vier Minuten waren besonders hart für die Gäste aus der Hauptstadt, sie kamen nicht zum Abschluss. In Minute zwei gab es einen gescheiterten Korbversuch von Tuva Reinshagen. Nach dem Angriff von Berlin kam es zu einem Einwurf durch Fabian Jansen, der an Tim van Raamsdonk passte, der dann an Marian Kind. Der Pfiff des Schiedsrichters unterbrach ihn, bevor er zum Abschluss kommen konnte. Es folgte ein Einwurf. Nach einem Ballwechsel kam es zu einem Rebound von Berlin, der zu einem Korb durch Senad Mesic führte. Kind konterte zum 4:2. Schnell schaltete Senad Mesic um und sorgte für den Gleichstand. Tuva Reinshagen konterte sofort. Dann kam es zu einem Korb durch Jan-Bruno Loderstädt. Marian Kind raste anschließend durch die Berliner Defense und brachte den Frankfurtern damit wieder auf eine Zwei-Punkte-Führung. Ein knapper Ball der Berliner ging nicht rein. Tim van Raamsdonk versuchte noch einen Korb hinterherzuschicken, der Ball rollte aber vom Korbrand ab. Im nächsten Angriff der Berliner klaute Surkhabi den Ball, passte an Fabian Jansen, der zum Korb ansetzte, aber verfehlte. Es folgte ein Einwurf von den ING Skywheelers. Dann gelang den Berliner ein Korb: Loderstädt machte einen Zwei-Punkter. In der siebten Minute traf Van Raamsdonk nach einem gescheiterten Angriff der Gäste den Korb. Es kam zum Timeout mit noch 1.45 auf der Uhr im ersten Viertel. Nach dem Timeout ließ sich Senad Mesic zu lange Zeit zum passen. Der Ball wurde abgefangen von Chris Spitz. Dieser gab den Ball an Marian Kind, der Ball traf nur den Korbrand. Es kam zu einem Strafwurf für die Berliner Nummer 6, Lisa Nothelfer. Den ersten machte sie, den zweiten nicht. Chris Spitz erhöhte für die ING Skywheelers daraufhin auf 10:9. Senad Mesic brachte den Ball zu Loderstädt, der passte zum Berliner Kapitän Felix Prager, der sich an einem Korb versuchte. Aber auch dieser Ball wollte einfach nicht im Korb landen. In letzter Sekunde konnte Marian Kind noch einen Zwei-Punkter erzielen. Dadurch endeten die ersten zehn Minuten mit 12:09.
Auch der erste Korb des zweiten Viertels ging an die Frankfurter, Fabian Jansen machte das 14:9. Jan-Bruno Loderstädt machte den nächsten Korb für die Berliner. Im nächsten Angriff der ING Skywheelers verfehlte Chris Spitz knapp den Korb. Nach dem Angriff der Berliner kam es zu Freiwürfen von Frieder Traube, die aber nicht ins Netz fielen. Daraufhin schnappte sich Surkhabi den Ball, passte an Spitz, der an Kind. Ganz knapp konnte der Berliner Kapitän den Ball abfangen. Frieder Traube holte dann zum Gegentreffer aus. Im nächsten Frankfurter Angriff konnte Shapoor Surkhabi einen Korb erzielen. Damit stand es nach drei Minuten 16:11. Bei Frankfurt kam es zu einem Wechsel: Marian Kind raus, Tuva Reinshagen rein. Im nächsten Angriff verfehlte Surkhabi. Es kam zu einem Zwei-Punkter von Felix Prager. Im nächsten Angriff der Frankfurter passte Spitz auf Tim Van Raamsdonk, der Ball kullerte aber vorbei. Mit Berlin wieder in der Offensive passte Mesic an Loderstädt, der warf zu Prager, der wieder zu Loderstädt, der verfehlte. Es folgte ein stürmischer Angriff von Chris Spitz, er wurde von Surkhabi gedeckt. Spitz passte an Van Raamsdonk, der dann den Korb zum 18:15 machte. Frieder Traube wurde anschließend stark abgeblockt von Surkhabi, dennoch kam es zum Korb durch Felix Prager. Fabian Jansen versuchte aus größerer Entfernung einen Zwei-Punkter, der Wurf verfehlte aber knapp den Korb. Der nächste Angriff der Berliner zeigte keine Wirkung. Surkhabi ging dazwischen und passte an Jansen. Der Ball wurde abgefangen. Der Angriff der Berliner hatte aber kein „Happy End“, dafür aber der nächste Korb von Surkhabi zum 20:17. Jan-Bruno Loderstädt verfehlte. Dann gab es ein Timeout mit 3:17 auf der Uhr der ersten Halbzeit verbleibend. Prager und Mesic versuchten in einem gekonnten Zusammenspiel einen Korb. Es wurde aber schließlich an Loderstädt gepasst, der den Ball zum 22:19 versenkte. Surkhabi konnte sich in der nächsten Offensive freispielen, verfehlte aber den Korb. Er wurde von Traube gehindert, deshalb gab es zwei Freiwürfe. Der zweite ging rein, der erste nicht. Damit ging es mit einem Zwischenstand von 23:19 in die Halbzeit.
Die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit waren ausgeglichen. Die Gäste aus Berlin erzielten sechs Punkte, die Frankfurter acht. Dann aber legten Marian Kind und Tuva Reinshagen los. In Minute sechs traf Marian Kind mit einem sauberen Zwei-Punkter zum 35:25. Alba Berlin kam in die Bredouille. Ein Korb von Tuva Reinhagen erhöhte dann den Spielstand auf 37:25, in der nächsten Minute auf 39:25. Es kam zum Wechsel bei den Gästen: Lisa Nothelfer fuhr rein, Gero Nagel raus. Der nächste Korb von Reinshagen erhöhte auf 41:27. Ein Zusammenspiel von Marian Kind und Chris Spitz führte dann dazu, dass der Spielertrainer Spitz scoren konnte. Beim nächsten Angriff holte sich Spitz den Ball, passte an Kind, der wieder an Spitz, der an Van Raamsdonk, der den Korb machte. Nach drei Vierteln stand es 45:27.
Nach der letzten zweiminütigen Viertelpause ging es wieder los. In der zweiten Minute machte Marian Kind das 47:19, dann konnte Mesic scoren. Es folgte ein langer Pass von Tim van Raamsdonk auf Kind, der aber nur den Rand des Korbes traf. Daraufhin waren die Berliner wieder am Zug. Loderstädt konnte sich durch die Defense kämpfen und wieder scoren. Im nächsten Angriff versuchte Mesic ebenfalls durch die Defense der ING Skywheelers zu kommen. Er scheiterte aber, Surkhabi konnte ihn davon abhalten und machte anschließend den nächsten Korb. Es folgte ein weiterer Korb für ALBA Berlin. Fünf Minuten vor Schluss ging es dann nochmal richtig zur Sache. Prager machte die Punkte zum 58:37. Kurz zuvor hatte Tuva Reinshagen erneut für die Skywheelers erhöht. Prager passte Loderstädt, der den Korb verfehlt. Vier Minuten vor Schluss gab es dann noch eine Auswechselung: Tuva Reinshagen fuhr vom Spielfeld Saskia Zimmermann fuhr rein. Im nächsten Angriff der ING Skywheelers konnte Jansen punkten. 60:39. Dann erspielte Prager einen Zwei-Punkter. Saskia Zimmermann machte den nächsten Korb zum 62:41. In Teamarbeit preschten Mesic, Traube und Prager zum Korb der Frankfurter. Sie konnten aber durch die starke Defense der ING Skywheelers an weiteren Punkten gehindert werden. Chris Spitz passte an Jansen, der zielte auf den Korb, verfehlt aber. In der letzten Aktion des Spiels fand Kapitän Prager lange keinen Abnehmer für seiner Pass. Er passte dann doch an Senad Mesic, der den Punkt machte. Somit endete das Spiel mit 62:43.
Tuva Reinshagen sagt zum Spiel: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit etwas scher getan, offensiv unser Spiel zu spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann angefangen, mehr als Team zusammen zu spielen und so den Sieg souverän nach Hause gebracht.“



