Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Samstagabend um 18 Uhr die Eulen Ludwigshafen erstmalig in dieser Saison in Aschaffenburg in der LINDE-MH-Arena.

Nachdem der TV Großwallstadt am vergangenen Freitag beim TuS N-Lübbecke, dem neuen Verein von Finn Wullenweber, den ersten Auswärtssieg der Rückrunde einfahren konnte, möchte er gegen die Eulen Ludwigshafen nachlegen, um den ersten Heimerfolg im neuen Jahr zu feiern. In Lübbecke zeigten die Blau-Weißen zunächst eine schwache erste Halbzeit und gingen mit einem 10:16-Rückstand in die Pause. Doch die Mannschaft von Trainer André Lohrbach präsentierte sich im zweiten Durchgang deutlich stärker, zeigte eine bärenstarke Defensivleistung, kämpfte sich Tor um Tor heran, drehte die Partie und gewann am Ende völlig verdient mit 29:26.

Auch die Eulen Ludwigshafen sind mit einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Auswärts mussten sie sich dem TuSEM Essen knapp mit 29:30 geschlagen geben. Dafür konnten sich die Rheinländer am vergangenen Mittwoch einen 30:27-Heimsieg erkämpfen. Damit kommen die Eulen ebenso wie der TV Großwallstadt auf 14:24 Punkte und stehen somit einen Platz hinter den Hausherren auf Platz 13 der Tabelle. 

Drei Testspielneiderlagen in der Wintervorbereitung

Personell gab es bei den Eulen Ludwigshafen über die Winterpause hinweg keine Veränderungen. In der Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierte das Team drei anspruchsvolle Testspiele und musste sich dabei sowohl gegen die Ligakonkurrenten SG BBM Bietigheim und TV Hüttenberg sowie gegen den Bundesligisten MT Melsungen geschlagen geben.

TVG möchte den Sieg aus der Hinrunde wiederholen

Die Hinrundenpartie in Ludwigshafen konnte der TVG knapp für sich entscheiden. Nach einer starken ersten Halbzeit gingen die Großwallstädter mit einer deutlichen 19:12-Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang wurde es nochmal spannend, als sich die Eulen bis auf 32:30 herankämpften. Doch Mario Stark stellte mit seinem Treffer zum 33:30 die Weichen auf Sieg, so dass der TVG die Partie mit 33:31 für sich entscheiden konnte. Genau an diese Leistung aus der Hinrunde und den Auswärtssieg vergangene Woche möchte der TV Großwallstadt nun anknüpfen und zuhause endlich wieder zwei wichtige Punkte einfahren.

Kapitän Patrick Gempp sagte im Vorfeld: “Ludwigshafen ist eine Mannschaft, die im Moment viel Verletzungspech hat. Aber sie haben ihr Unter-der-Woche-Spiel gegen Krefeld souverän gewonnen. Sie kommen also mit Rückenwind und wollen nachlegen. Wir hatten eine Woche Zeit, um uns auf den Gegner vorzubereiten, der eine 6-0-Abwehr bevorzugt. Ganz selten spielen sie auch mal 5-1. Im Angriff kommen viele spielerische Typen auf uns zu. Achten müssen wir auf die Würfe aus dem Rückraum. Generell ist es eine spielerisch starke Mannschaft, die gerne mit kleinen Tricks arbeitet.” Der TVG weiß also, auf was er zu achten hat. 

 

 

Das Bild von Florian Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg mitteilte, wurden die Obernburger auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten Felix Grünbacher für den Rest der Saison. Der 28-jährige wechselt von der TGS Niederrodenbach aus der Oberliga Süd an den bayerischen Untermain.

Durch den kurzfristigen Abgang von Moritz Holschuh vor Saisonstart sowie die langfristige Verletzung von Leon Steinbrecher hat die Regionalliga-Mannschaft der TuSpo Obernburg aktuell keinen gelernten und gesunden Kreisläufer in ihren Reihen. Durch den Wechsel von Felix Grünbacher wird diese Lücke nun gefüllt.

Der Polizist spielte in der Hinrunde bei der TGS Niederrodenbach in der Oberliga Süd, wo er verletzungsbedingt zuletzt einige Partien aussetzen musste. Davor war er für die HSG Rodgau Nieder-Roden II und die HSG Kahl/Kleinostheim aktiv. „Ich freue mich auf das professionelle Umfeld und die neue Aufgabe – auf die neue Herausforderung bei einem ambitionierten Verein und die Möglichkeit, mich sportlich weiterzuentwickeln. Jetzt geht es darum, die Runde gemeinsam erfolgreich zu beenden. Ich möchte mich zeitig einbringen, die Jungs entlasten und dem Team zusätzliche Optionen geben“, so der Kreisläufer zu seiner neuen Aufgabe.

„Wir freuen uns sehr, dass Felix unsere Mannschaft mindestens für den Rest der aktuellen Runde unterstützt und bedanken uns in diesem Zuge auch bei der TGS Niederrodenbach für den reibungslosen Wechsel“, resümiert Tobias Milde, sportlicher Leiter der TuSpo Obernburg. Grünbacher unterschreibt in Obernburg einen Vertrag bis zum Saisonende und ist ab sofort für die TuSpo spielberechtigt. „Ich kenne Felix aus mehreren Duellen während meiner Oberliga-Vergangenheit. Er ist ein absoluter Kämpfer und wird uns nicht nur als Kreisläufer, sondern auch durch seine Mentalität im Saisonendspurt helfen“, fügt TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck hinzu.

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, gibt es den nächsten Neuzugang im Rückraum. Loïc Kaysen wechselt vom Longericher SC nach Unterfranken.

Der luxemburgische Nationalspieler kommt vom Longericher SC, hat in der Jugend beim VfL Gummersbach gespielt und wird beim TVG sowohl auf der Rückraum linken Position als auch als Spielmacher eingesetzt werden. Der 24-Jährige, der über mehrere Jahre Erfahrung in der dritten Liga gesammelt hat, will nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen: „Tatsächlich hat meine Handballkarriere schon früh Berührungspunkte zum TVG gehabt, da ich 2016 im Alter von 15 Jahren mein erstes Probetraining in Deutschland in Großwallstadt gemacht habe. Obwohl ich mich entschieden habe, den Wechsel nicht zu vollziehen, um die Schule in meiner Heimat zu beenden, war der TV Großwallstadt immer im Hinterkopf. Umso mehr freut es mich, dass es mich nun sozusagen dahin zurück verschlägt, wo alles begann,” sagt der Spieler.

„Zusammen Entwicklung vorantreiben“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich auf den Neuzugang: „Die aktuelle Saison und hat uns gezeigt, dass die Kaderbreite ein wichtiges Thema ist. Wir haben mit Romas Aukstikalnis und Sebastian Trost zwei Ausfälle, bei denen wir schauen müssen, wann sie uns wieder komplett zur Verfügung stehen. Mit Loïc bekommen wir einen jungen Spieler, der sich in der 2. Bundesliga beweisen möchte und unserem Rückraum neue Optionen gibt. Loïc hatten wir schon länger im Blick und sind uns sicher, dass wir zusammen seine Entwicklung weiter vorantreiben können. Ich stehe mit dem Longericher SC, um Trainer Chris Stark, häufig im Austausch und die Verantwortlichen dort freuen sich ebenfalls sehr, dass Loïc bei uns den nächsten Stepp in seiner Karriere machen wird.“ Mit dem Longericher SC Köln steht der Großwallstädter Neuzugang derzeit auf Platz sieben der Tabelle der dritten Liga, Staffel Süd-West. 

TVG-Trainer André Lohrbach findet lobende Worte für den Neuzugang: „Loïc hat uns im Probetraining überzeugt. Er glänzt mit Spielverständnis und Spielfähigkeit und ist eine Allroundwaffe, da er sowohl gut verteidigen als auch gut angreifen kann. Er wird bei uns die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen. Ich freu mich schon jetzt auf die Zusammenarbeit.“

Loïc Kaysen ist am 02.05.2001 in Luxemburg geboren. Seine erste Station in Deutschland war im Nachwuchsbereich des VfL Gummersbach. Dort lief er dann in der dritten Liga in der zweiten Mannschaft auf, bevor er 2022 zum damaligen Drittligisten HSG Krefeld Niederrhein wechselte. Seit 2024 steht er beim Longericher SC (ebenfalls Liga drei) unter Vertrag. Beim TV Großwallstadt hat er einen Kontrakt bis Juli 2027 unterschrieben.

Weiteren Spieler im Rückraum für Saison 26/27

Der Kader für die Saison 26/27 nimmt immer mehr Formen an. Da die genaue Rückkehr von Romas Aukstikalnis und Sebastian Trost, die aktuell wegen Kreuzband-Verletzungen ausfallen, noch nicht datiert werden kann, wird der Verein noch eine weitere Verstärkung im Rückraum vornehmen.

 

 

Das Bild von Loïc Kaysen hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es nach einer kurzen Faschingspause weiter. Der TV Kirchzell empfängt den TuS Opladen, der TV Gelnhausen muss nach Friesenheim. Die HSG Hanau hat Melsungen zu Gast und Nieder-Roden fährt zum Longericher SC.

 

Kirchzell will gegen den Tabellennachbarn einen Sieg

Die kurze Faschingspause ist vorbei und am Samstag um 19.30 Uhr empfängt der TV Kirchzell zuhause den TuS Opladen. Mit dem Gegner kommt ein direkter Tabellennachbar nach Miltenberg. Derzeit steht der TuS nach 21 Spielen und 18:24 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Der TVK hat 20 Spiele auf dem Buckel, 19:21 Punkte und hat Rang acht inne.

Bereits das Hinspiel im September war hart umkämpft. Erst war der TVK vorne, dann der TuS, am Ende trennten sich die Kontrahenten mit einem alles in allem gerechten 32:32-Unentschieden. Die Hausherren können sich also auf eine intensive Partie einstellen, wollen aber nach der Niederlage in Hanau unbedingt wieder punkten. Dafür müssen sie sich auf die verschiedenen Abwehrvarianten des Gegners einstellen. “Opladen verteidigt gut, läuft gut nach vorne, macht das richtig gut. Auf Außen sind sie gut besetzt und mit Birger Dittmer, Oliver Dasberg oder Malte Wolfram stehen gute Akteure im Kader”, so TVK-Coach Povilas Babarskas. 

Verzichten müssen wird der Trainer wohl auf den verletzten Louis Hauptmann. Ansonsten hat er – Stand heute – alle Spieler an Bord. “Wir wollen auf jeden Fall zuhause unseren tollen Fans einen Sieg schenken. Dafür geben wir alles”, so Povilas Babarskas.

Niklas Ihmer bleibt ein Kirchzeller

Schon vor der Begegnung gab es gute Neuigkeiten beim TV Kirchzell. Niklas Ihmer hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Der junge talentierte Linkshänder sagt: “Ich habe mich deshalb für ein weiteres Jahr für den TVK entschieden, weil ich mich beim TVK einfach total wohl fühle. Ziel ist es jetzt erstmal, möglichst schnell den Klassenerhalt klar zu machen. Für die nächste Saison denke ich, dass wir auch im oberen Mittelfeld mitspielen können, weil wir ja mit Mario Stark und Tom Spieß, der schon jetzt wieder vollständig bei uns spielt, deutliche Verstärkungen bekommen und wir dann auch breiter aufgestellt sind.” Auch sein Trainer Povilas Babarskas freut sich, dass der 21-Jährige bleibt. “Es freut mich sehr, dass Niklas bleibt. Das zeigt uns aber auch, dass wir keine schlechte Arbeit machen.”

Gegen Opladen sagt Niklas Ihmer: “Es ist auf jeden Fall ein sehr wichtiges Spiel für uns, um dem Klassenerhalt ein Stück näher zu kommen. Wir müssen vor allem auf Oliver Dasburg achten und ihn gut in den Griff bekommen. Zusätzlich brauchen wir auch einen guten Rückzug, weil wir im Hinspiel auch zu viele einfache Tore bekommen haben.”

 

 

TV Gelnhausen vor unbequemer Auswärtsaufgabe 

Dem TV Gelnhausen steht eine knifflige Aufgabe bevor und ein Spiel, das dem TVG alles abverlangen wird. Am Sonntag (17 Uhr) gastieren die Barbarossastädter im Sportzentrum TV Hochdorf (Hochdorf-Assenheim) beim HLZ Friesenheim-Hochdorf II. Der Gegner steckt mitten im Abstiegskampf und ist gerade deshalb besonders unangenehm, zumal der TVG im Hinspiel nur um Haaresbreite an einer Niederlage vorbei geschrammt ist.

Die Erinnerungen sind noch frisch. Zehn Minuten vor dem Ende lag der TV Gelnhausen mit sechs Toren zurück und stand dicht vor der ersten Saisonpleite. Erst eine beeindruckende Energieleistung in der Schlussphase sowie ein verwandelter Siebenmeter von Jonas Dambach in letzter Sekunde retteten ein 31:31-Unentschieden. Dambach erzielte damals zwölf Treffer. Gut für den TVG, dass der frischgebackene Papa nach seiner Babypause wieder mit an Bord ist.

Dennoch bleibt die personelle Situation beim TV Gelnhausen weiter angespannt. Die beiden Langzeitverletzten Leon David (Schulter-OP) und Ákos Csaba (Kreuzbandriss) fehlen weiterhin. Zudem stehen Yannick Geisler (Schulter) und Keeper Alex Bechert (Ellenbogen) nicht zur Verfügung. Immerhin kehrt der zuletzt erkrankte Daniel Drodz zwischen die Pfosten zurück. Mit anderen Worten, Cheftrainer Matthias Geiger ist erneut zum Improvisieren gezwungen. „Gerade mit dem wieder einmal veränderten Kader müssen wir uns schnell auf den Gegner einstellen und alles investieren. Wir brauchen eine sehr gute, aggressive Abwehr und wollen über unser Tempospiel ins Spiel finden. Wenn wir diese Energie auf die Platte bringen, haben wir gute Chancen“, sagt Geiger.

Besonders aufpassen muss der TVG auf Moritz Schulz, der mit 93 Treffern der gefährlichste Torschütze der Gastgeber ist. Doch der Blick auf das Hinspiel zeigt, dass Friesenheim kaum auszurechnen ist. Zehn unterschiedliche Torschützen unterstrichen damals die mannschaftliche Geschlossenheit. Trainer Gabriel Schmiedt formt aus einem jungen, hungrigen Team eine aggressive und laufstarke Einheit, gespickt mit Talenten, die den Sprung in die erste Mannschaft der Eulen Ludwigshafen schaffen wollen.

Nach zwei Siegen zum Jahresauftakt bei der TuS 82 Opladen (29:23) und gegen den TV Homburg (25:24) musste das HLZ zuletzt zwei Niederlagen bei der HG Saarlouis (25:38) sowie zu Hause gegen Düsseldorf-Ratingen (24:26) einstecken. Umso mehr dürfte Friesenheim-Hochdorf dieses Mal investieren, um wieder einen Erfolg zu landen. Geiger weiß um die Qualität des kommenden Gegners: „Im Hinspiel haben wir gesehen, dass Friesenheim sofort da ist, wenn wir zu viele einfache Fehler machen. Sie spielen sehr guten Handball, verteidigen aggressiv und sind als junges Team extrem dynamisch. Für uns wird entscheidend sein, dass wir unsere Aufgaben konsequent erfüllen und unser eigenes Spiel zu 100 Prozent abrufen.“

 

 

Mit Rückenwind ins nächste Heimduell

Mit großem Selbstvertrauen und drei Siegen in Serie geht die HSG Hanau am Freitagabend (20.15 Uhr) in das nächste Heimspiel. In der Hanauer Main-Kinzig-Halle erwarten die Blau-Weißen den Tabellenzwölften, die MT Melsungen II. Nach dem spielfreien Wochenende, in dem Bergold, Kleemann & Co. ihre Kräfte sammeln konnten, stehen die Grimmstädter allerdings vor einer schweren Aufgabe, denn beim Unentschieden im Hinspiel bewiesen die Nordhessen ihre handballerische Klasse. 

„Das wird ein schwieriges Spiel für uns“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Melsungen II hat eine absolut talentierte Truppe, mit ein paar jungen U19-Spielern und einigen Routiniers. Eine Unbekannte ist dann noch, ob die Bundesligaspieler Bruno Eickhoff und Reynir Thor Stefánsson mit dabei sind. Das weiß man nicht so genau. Deshalb müssen wir uns darauf vorbereiten.“

Blickt man auf die letzten Wochen, dann lief bei der HSG Hanau vieles richtig gut zusammen. Die Grimmstädter feierten nicht nur zwei deutliche Heimsieg über den TV Kirchzell und die SGSH Dragons, sondern triumphierten auch beim klaren 38:31-Derbysieg über die HSG Rodgau Nieder-Roden. Mit den 6:2 Punkten seit dem Jahresstart schob sich die HSG in das vordere Tabellenviertel vor. Die Revanche gegen die Bundesliga-Reserve der MT Melsungen, nach einem 33:33-Unentschieden im Hinspiel im September,  scheint da genau zur richtigen Zeit zu kommen. 

Die Gäste aus Melsungen reisen hingegen mit drei Niederlagen im Gepäck in der Brüder-Grimm-Stadt an. Gegen den Spitzenreiter Saarlouis machte die Truppe von MT-Trainer Florian Weiß zuletzt aber auswärts über 40 Minuten ein gutes Spiel, verlor am Ende aber deutlich. Besonders Jonas Riecke auf Rückraum rechts, der im Hinspiel gegen Hanau acht Tore erzielte, sowie Torhüter Pawel Krawczyk oder Linksaußen Lino Duketis können eine Handballpartie bei den Nordhessen prägen.

„Wir werden am Freitagabend alles in die Waagschale legen und wollen natürlich auch taktisch sehr diszipliniert sein“, gibt Spandau seinem Team mit auf den Weg. „Das brauchen wir gegen Melsungen II, weil sie auch einen sehr starken Vorwärtsgang haben. Den Flow, den wir haben, wollen wir fortsetzen. Und dafür haben wir die Woche ordentlich trainiert.“ Verzichten muss der Hanauer Coach allerdings auf Nils Schröder und Julian Fulda, die nach ihren Verletzungen weitere Regenerationszeit benötigten. 

 

 

 

 

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, dreht sich das Personalkarussell weiter. Finn Wullenweber wird den Verein nach der Saison verlassen. Der U 21- Nationalspieler Johan Rohwer wechselt auf Leihbasis vom Erstligisten THW Kiel in der kommenden Saison nach Großwallstadt.

Rückraum-Verstärkung aus Kiel

Der 19-jährige Rückraumspieler Johan Rohwer erhält beim Erstligisten THW Kiel ab dem 01. Juli 2026 einen Dreijahres-Vertrag für die Bundesligamannschaft und soll in der kommenden Spielzeit beim TVG wichtige Einsatzzeiten in der zweiten Liga sammeln. Johan Rohwer wird den TV Großwallstadt sowohl im Angriff als auch in der Abwehr verstärken. Er bringt Dynamik und Vielseitigkeit mit und ist fester Bestandteil der deutschen U21-Nationalmannschaft.

„Transfer auf Leihbasis wichtiger Schritt in Kaderplanung“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sagt: „Mit Johan gewinnen wir einen überaus vielversprechenden Spieler, der bereits in der U21-Nationalmannschaft und beim THW Kiel gezeigt hat, was in ihm steckt. Bei uns wird er wertvolle Spielpraxis sammeln und sich gleichzeitig in einem Umfeld weiterentwickeln, das junge Spieler gezielt fördert. Ein Dankeschön an den THW und Viktor Szilagy für die gute Zusammenarbeit. Dieser Transfer auf Leihbasis ist ein wichtiger Schritt in unserer Kaderplanung, zugleich führen wir aber weiterhin Gespräche, um den Rückraum noch zu verstärken – für die kommende Saison freuen wir uns erst einmal, dass Johan fest im Kader steht.“

Auf der Website des THW Kiel war zu lesen, dass es ein nächster Erfolg für die intensive Nachwuchsarbeit beim Handball-Rekordmeister gibt. Rückraumspieler Johan Rohwer, der in dieser Saison fest in den Trainingsbetrieb bei den Zebras integriert ist und bereits in der EHF European League zum Einsatz kam, erhält einen Drei-Jahresvertrag beim THW Kiel. Die nächste Entwicklungsstufe wartet auf den gerade erst 19 Jahre alt gewordenen Kieler zunächst in der zweiten Liga. Dort wird Johan Rohwer in der kommenden Saison dank einer Ausleihe regelmäßig beim ambitionierten Zweitligisten TV Großwallstadt zum Einsatz kommen.

„Talentierter, dynamischer Spieler“

Auch TVG-Trainer André Lohrbach freut sich auf den Neuzugang: „Johan ist ein talentierter, sehr dynamischer Rückraumspieler, der im Innenblock verteidigen kann und der seine Entwicklung bei uns vorantreiben wird. Er hatte mehrere Angebote vorliegen und ich bin sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. Einen weiteren U21-Nationalspieler in unseren Reihen zu haben zeigt, dass wir gewillt sind, auf junge Spieler zu setzen und ihnen die Möglichkeit geben, sich in einer Mannschaft mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zu entwickeln.“

Der Spieler selbst äußerte sich über seine neue Herausforderung: „Ich freue mich sehr darauf, in der nächsten Saison Teil der TVG-Familie zu sein. Dieser Verein ist einer der größten in der Geschichte des deutschen Handballs und es bedeutet mir viel, die Möglichkeit zu haben, in Großwallstadt zu spielen.“

Johan Rohwer ist am 09.02.2007 in Kiel geboren. Dort hat er alle Jugendmannschaften durchlaufen und spielt aktuell in der U19 des THW Kiel. Dort erhält er ab 01.07.2026 einen Dreijahresvertrag für die Bundesligamannschaft. Beim TV Großwallstadt spielt er ab Juli 2026 bis 30.06.2027 als Leihgabe.

 

Finn Wullenweber sucht neue Herausforderung

Dafür wird in der Saison 2026/27 Finn Wullenweber nicht mehr für den TVG auflaufen. Der 28-jährige Hamburger, der seit 2022 bei den Blau-Weißen unter Vertrag steht, hat sich entschieden, das Vertragsangebot des TV Großwallstadt nicht anzunehmen und will sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen.

 

 

 

Die Bilder von Johan und Finn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der Handball Regionalliga geht es nach einer kurzen Faschingspause weiter. Die TuSpo Obernburg empfängt die GSV Eintracht Baunatal, die HSG Bieberau/Modau fährt nach Pohlheim. 

 

Absteiger kommt nach Obernburg

Mit der Eintracht Baunatal kommt am Sonntag um 17.30 Uhr nach einer kurzen Faschingspause nun ein Absteiger aus der dritten Liga nach Obernburg, der vor der Saison zahlreiche Veränderungen im Kader vorgenommen hat. Mit Platz fünf nach 16 Spielen und einem Punktekonto von 19:13 zählen die Hessen zwar zur Spitzengruppe, dürften aber mit dem Wiederaufstieg voraussichtlich wenig zu tun haben. In der Hinrunde konnte die TuSpo beim 25:25 dank einer sehr starken Leistung bereits einen unerwarteten Punktgewinn in Baunatal verbuchen.

Auch diesmal sind die Obernburger gegen die Mannschaft von Trainer Sascha Heiligenstadt keineswegs chancenlos. Besonders aufmerksam müssen die Römerstädter auf den starken Rückraum der Gäste mit Luke Myners (103 Tore in 16 Spielen) und Lasse Hellmann (102 Tore in 16 Spielen) achten. Mit ihrer bekannt aggressiven und offensiven Abwehr haben die Baunataler unter anderem dem Tabellenführer aus Gensungen die bislang einzige Niederlage zugefügt. Dennoch besitzt die TuSpo auch in diesem Spiel als klarer Außenseiter eine berechtigte Chance, mit viel Kampfgeist und Leidenschaft für eine Überraschung zu sorgen.

 

HSG Bieberau/Modau muss reisen

Nach einer kurzen Fastnachtspause reist die HSG Bieberau/Modau am Samstag um 19.30 Uhr zum Auswärtsspiel nach Pohlheim. Sicher keine einfache Aufgabe, denn zuletzt boten sie dem Tabellenführer Gensungen lange Zeit Paroli und unterlagen nur recht knapp mit 24:26. In Groß-Umstadt führten sie ebenfalls lange Zeit, mussten aber am Ende mit einem 29:29 Unentschieden zufrieden sein. Klare Warnzeichen an das Team von Trainer Thomas Weber, dass es in Pohlheim konzentriert und aufmerksam spielen muss. 

Pohlheim bevorzugt eine offensive Abwehr und will darüber ins Tempospiel kommen. Da gilt es die Fehlerquote gering zu halten und die sich bietenden Torchancen zu nutzen. Das gelang im Hinspiel sehr gut und so konnte die HSG klar mit 37:24 gewinnen. Aber so einfach werden es die Pohlheimer den Gästen in eigener Halle nicht machen. Mit 14:18 Punkten stehen sie aktuell im Mittelfeld der Tabelle auf Platz acht. Als Saisonziel hat die  junge Mannschaft einen Platz zwischen fünf und acht ausgegeben, den sie auf jeden Fall erreichen wollen.

Bieberaus Trainer Thomas Weber sagte: „Gegen Pohlheim müssen wir ordentlich auftreten und eine gute Leistung abrufen. Die junge Mannschaft hat Potential und wir dürfen sie nicht zu ihrem Spiel finden lassen.“

 

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt gab, beendet Kapitän Max Bergold nach dieser Saison seine Karriere. Lest nachfolgend die PM:

Vereins-Ikone und Außenspieler Max Bergold hört im Juni bei der HSG Hanau auf

Nach 13 Jahren hängt HSG-Linksaußen Maximilian Bergold im kommenden Sommer seine Handballschuhe an den Nagel. Der 29-jährige Außenspieler der HSG Hanau möchte sich künftig stärker auf seine Familie und die berufliche Laufbahn abseits des Handballs konzentrieren. Bei der HSG Hanau geht damit eine prägende Ära zu Ende: Bergold verabschiedet sich als Kapitän, unermüdlicher Antreiber und Identifikationsfigur – mit über 250 Drittliga-Pflichtspielen und mehr als 1.000 Toren im Trikot der HSG.

„Als HSG Hanau sind wir Max für die vergangenen 13 Jahre unglaublich dankbar“, sagt der sportliche Leiter der Grimmstädter, Reiner Kegelmann. „Seine handballerischen Qualitäten und sein Ansehen in der Mannschaft sprechen klar für sich. Es ist aber nachvollziehbar, dass der Handball angesichts der Aufgaben im Berufsleben irgendwann in den Hintergrund treten muss. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“ 

Der 1.93 Meter große Torjäger war dabei nicht immer auf der Linksaußen-Position zu Hause. Im Sommer 2022 schulte sein damaliger Trainer Hannes Geist den ehemaligen flinken Rückraumspieler kurzerhand um – ein echter Glücksgriff. Mit 224 Treffern in der Saison 2022/23 führte Bergold als Topscorer die HSG Hanau zur ersten Drittliga-Meisterschaft des Vereins in der Staffel Süd-West und etablierte in den darauffolgenden drei Saisons sein Standing als unangefochtener Kapitän der Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. In seiner Karriere lief er in über 250 Drittliga-Pflichtspielen für die Grimmstädter auf und erzielte dabei mehr als 1.000 Tore. 

„Die Entscheidung, meine aktive Karriere zu beenden, ist mir alles andere als leichtgefallen. Während der 13 Jahre bei der HSG Hanau habe ich hier nicht nur sportlich, sondern auch auf persönlicher Ebene unglaublich viel erlebt. Besonders der Zusammenhalt in der Mannschaft, das entgegengebrachte Vertrauen des Vereins und nicht zuletzt die Unterstützung der Fans hat diese Zeit für mich wirklich besonders gemacht. Umso dankbarer bin ich für all die gemeinsamen Momente, die ich mit der HSG erleben durfte“, erklärt Max Bergold, der bereits als A-Jugendlicher für die Grimmstädter auf Torjagd ging. 

„Ich spüre, dass nach der Saison der richtige Zeitpunkt gekommen ist“ 

Gerade beim Hanauer Blauen Block genießt der gebürtige Kleinwallstädter heute, nach mehr als einem Jahrzehnt im HSG-Trikot, ohne Wenn und Aber den Status einer echten Vereinsikone in Blau und Weiß. Im Sommer endet nun seine eindrucksvolle Karriere im Drittliga-Handball. Bergold, der auch als Governance Manager für ein großes deutsches Kreditinstitut in Frankfurt am Main arbeitet, will sich fortan auf seine Karriere abseits des Sports konzentrieren. 

„Ich spüre, dass nach dieser Saison der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um ein neues Kapitel aufzuschlagen und künftig mehr Zeit meiner Familie sowie meinem Beruf widmen zu können. Umso mehr freue ich mich auf die verbleibende Zeit und werde alles daran setzen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen“, so Bergold. 

In der aktuellen Saison 2025/26 kam Bergold in 18 von 19 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte dabei 53 Treffer für die HSG. Neben seiner Erfahrung auf der Außenposition hat aber auch sein Wort in der Kabine von HSG-Cheftrainer Axel Spandau großes Gewicht. Dennoch blieb Bergold stets jemand, der sich maximal in den Dienst des Teams stellte und nach einem Sieg oder auch nach einer Niederlage immer Verantwortung übernahm. 

„Wird bei der HSG Hanau einen großen Fußabdruck hinterlassen“

„Einen so mannschaftsdienlichen Akteur wie Max zu verlieren, das schmerzt natürlich“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Max Bergold wird bei der HSG Hanau einen großen Fußabdruck hinterlassen und hat sich als Kapitän um Mannschaft und Verein verdient gemacht. Mit seiner gewinnbringenden Art gilt er nicht nur bei den Fans, sondern auch bei unseren Partnern und Sponsoren als absoluter Publikumsliebling. Wir danken ihm für den gemeinsamen Weg und seinen unermüdlichen Einsatz. In der Main-Kinzig-Halle wird er jederzeit ein gern gesehener Gast sein.“ 

Max Bergold spielt seit der A-Jugend für die HSG Hanau. Durch seinen Werdegang gilt der Linksaußen als besonderer Beleg für die erfolgreiche Jugendarbeit der Brüder-Grimm-Städter und zudem als Vorbild und Aushängeschild für viele junge Spieler in den Nachwuchsmannschaften der HSG Hanau. Seine sportliche Karriere begann Bergold bei der JSG Wallstadt. 2015 schaffte er den Sprung in die erste Männermannschaft der HSG und feierte mit dem Verein 2015/16 den Aufstieg in die dritte Liga. 

 

Das Bild von Max Bergold hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt nach zuletzt neun Spieltagen ohne Sieg endlich wieder einmal einen Sieg bejubeln. Dabei sah es in der ersten Hälfte nicht danach aus. Die Mannschaft von Trainer André Lohrbach hat in der zweiten Halbzeit einen Sieben-Tore Rückstand aus den ersten 30 Minuten durch eine fulminante Abwehrleistung wettgemacht und ein bereits verloren geglaubtes Spiel verdient mit 29:26 beim TuS Nettelstedt-Lübbecke gewonnen. 

Der Gastgeber startete gut in die Partie, führte durch Treffer von Henri Pabst und Alexander Schulze direkt mit 2:0. Axel Skaarnæs traf zum Anschluss, bevor Sven Weselling das 3:1 erzielte. Mario Stark und Connar Battermann egalisierten das Ergebnis. Bis zum 7:6 in der zwölften Spielminute hielt der TVG noch mit, dann war es der TuS N-Lübbecke, der auf 9:6 davonzog. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nutzte Lübbecke erneut die Chance und zog auf 16:9 davon. Bis dahin hatte der TV Großwallstadt bereits vier Siebenmeter nicht im gegnerischen Tor unterbringen können. Patrick Gempp traf zum Pausenpfiff zum 16:10-Halbzeitstand sehenswert aus dem Rückraum.

Überragende Abwehrleistung in Halbzeit zwei führt zum Auswärtssieg

Viele hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschrieben. Aber die Mannschaft kehrte kämpferisch aus den Katakomben zurück und Kapitän Gempp traf zum 11:16. Das läutete die Aufholjagd ein und ab der 35. Spielminute gelang dem TVG ein 4:0-Lauf und er kam auf zwei Tore (18:16) heran. Die Abwehr fand dabei immer mehr Zugriff und der Gastgeber zeigte sich beeindruckt, so dass die Blau-Weißen sich Tor um Tor herankämpften. Yessine Meddeb traf in der 43. Minute zum Anschluss, der überragend agierende Spielmacher Mario Stark erzielte den Ausgleich. Nettelstedt legte noch einmal auf 24:22 vor, doch der TVG wusste, dass an diesem Tag noch alles möglich war. Als Meddeb zum 26:25 traf und danach auf 27:25 erhöhte, war das TVG-Team “on fire”. Am Ende siegten die Gäste durch eine überragende zweite Halbzeit verdient mit 29:26.

 

 

Das Bild von den jubelnden TVG Spielern hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Regionalligist HSG Bieberau/Modau in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Matic Grusovnik die Mannschaft in der kommenden Saison verstärken.

Damit können sich die Falken über einen weiteren Neuzugang freuen. Neben den bereits verpflichteten Moritz Klenk (TV Großwallstadt), Leon David (TV Gelnhausen) und Max Lössl (HSG Odenwald), kommt ein alter Bekannter nach Groß-Bieberau zurück. 

Matic Grusovnik (34), der bereits von 2020 bis 2022 in Groß-Bieberau spielte, kommt vom Drittligisten TSG Münster. Dort hatte er als Abwehrspezialist maßgeblichen Anteil am Aufstieg Münsters in die dritte Liga und aktuell an der guten Platzierung der Taunusstädter auf Rang fünf. Er hat sich dort zum kompromisslosen und zuverlässigen Abwehrspieler entwickelt, der schon so manchen gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung brachte. Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung kann er der HSG massiv weiterhelfen und zur weiteren mannschaftlichen Entwicklung beitragen. 

Matic Grusovnik sagt: „Ich freue mich in den Odenwald zurückzukehren, wohne und arbeite in Ober-Ramstadt und kenne viele meiner neuen Mitspieler bereits. Trainer, Mannschaft und Management arbeiten professionell und zielstrebig, das Umfeld stimmt und ist begeisterungsfähig.“

Auch Michael Malik, sportlicher Leiter der HSG freut sich über den Zugang: „Mit Matic bekommen wir nicht nur einen hochklassigen Abwehrspezialisten zurück, sondern auch einen absoluten Teamplayer und charakterlich einwandfreien Menschen. Er passt gut in unser Team und wird zu unserer mannschaftlichen Entwicklung beitragen.“

 

 

Das Bild von Matic Grusovnik hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Freitagabend, den 13.02.2026 um 20 Uhr in der MERKUR Arena beim TuS N-Lübbecke zu Gast. Wird dem TVG dann der erste Sieg im neuen Jahr gelingen?

Nach der knappen 34:36-Heimniederlage zum Rückrundenauftakt am Montagabend gegen die HSG Nordhorn-Lingen hat sich der TVG vorgenommen, im kommenden Spiel die ersten Punkte des Jahres einzufahren. Gegner ist der TuS N-Lübbecke, der mit einem Auswärtserfolg erfolgreich in die Rückrunde gestartet ist. Am vergangenen Samstag gewann die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic beim Tabellenzwölften, dem TSV Bayer Dormagen, souverän mit 34:30 und geht dementsprechend mit viel Selbstbewusstsein in die Partie.

Trainerwechsel im November sorgte für Aufschwung in Lübbecke

Davor Dominikovic hat im November 2025 das Traineramt beim TuS N-Lübbecke von Piotr Przybecki übernommen. Der Kroate war bis zum Sommer fünf Jahre als Trainer des TuS Vinnhorst tätig. Seitdem läuft es gut für die Nordrhein-Westfalen, man musste sich seitdem nur in der Partie gegen VfL Eintracht Hagen geschlagen geben.

Das Hinrundenduell verloren die Wallstädter vor heimischer Kulisse denkbar knapp mit 25:26. Nachdem sie mit einer Zwei-Tore-Führung (15:13) in die Halbzeitpause gegangen waren, entwickelte sich eine hart umkämpfte zweite Halbzeit. Am Ende verpasste die Mannschaft von Trainer André Lohrbach den Ausgleich in der letzten Sekunde und musste eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

TuS N-Lübbecke überzeugt mit 5:1-Abwehr

In der Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierten die Lübbecker drei Testspiele. Gegen den MTV Braunschweig und Altenhagen-Heepen behielten sie die Oberhand, gegen GWD Minden mussten man sich knapp geschlagen geben. Die Lübbecker sind auf der Rechtsaußenposition stark besetzt. Mit Tim Roman Wieling verfügen sie über einen treffsicheren Akteur, der mit bislang 99 Treffern auf Platz sechs der Torschützenliste der Liga liegt. Aber auch Jo Gerrit Genz und Sven Wesseling gelten als starke Werfer. Zudem zeichnet den Gegner eine offensive 5:1-Abwehr aus, die es zu überwinden gilt.

Der TV Großwallstadt um seinen Kapitän Patrick Gempp möchte sowohl die knappe Niederlage aus dem Hinspiel als auch die unglückliche Niederlage vom Montag vergessen machen und auswärts beim Tabellenelften wichtige Punkte einfahren. “Der Montag war sehr unglücklich und es war sicher ein bisschen mehr für uns drin, aber es hat an manchen Stellen nicht ganz gereicht. Nordhorn ist ein Spitzenteam und hat das dann clever ausgenutzt. Am Freitag treffen wir auf eine Mannschaft, die sich mit ihrem neuen Trainer gefestigt hat. Sie spielen eine ganz andere Abwehr, agieren jetzt mit einer 5:1, teilweise einer 3:3-Abwehr im Rückzug. Wir hatten zwar nicht viel Zeit, trotzdem haben wir uns gut darauf vorbereitet und dann werden wir hoffentlich die passende Lösung parat haben”, so Patrick Gempp im Vorfeld der Partie.

 

Das Archivbild vom TVG zeigt Kapitän Patrick Gempp.