Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball-Drittligisten HSG Hanau gibt es ab sofort einen Rollentausch auf der Trainerposition, was heißt, es gibt einen neuen Cheftrainer. Ab sofort ist Hannes Geist verantwortlicher Coach für die Drittliga-Handballer der Grimmstädter. Der bisherige Trainer Oliver Lücke bleibt weiterhin an Bord und wird Hannes Geist als Co-Trainer unterstützen. Damit bleibt das bisherige Trainer-Duo zusammen, allerdings mit vertauschten Rollen.
 
Oliver Lücke deutete den HSG-Verantwortlichen zwischen den Jahren an, dass er aufgrund beruflicher Belastungen in der neuen Saison etwas kürzertreten möchte und sich langfristig in der Position des Co-Trainers wohler fühlen würde. Gemeinsam haben nun alle Betroffenen beschlossen, diesen Schritt bereits im Winter zu vollziehen.
 
„Wir haben beide ohnehin von Anfang an als Team gesehen und sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit. Von daher gab es keinen Grund, große Veränderungen vorzunehmen. Hannes Geist war als Co-Trainer ohnehin schon nah an der Mannschaft“, begründete der sportliche Leiter Reiner Kegelmann den Trainertausch.
 
Zunächst gilt die Vereinbarung mit Hannes Geist und Oliver Lücke in ihren neuen Rollen bis zum Ende der Saison 2021/22. Hannes Geist, der aktuell auch Leiter der Geschäftsstelle ist und Trainer der A-Jugend-Bundesligamannschaft, wird zur neuen Saison nicht mehr die A-Jugend coachen. Auch hier wird es einen Wechsel geben.
 
Oliver Lücke betonte indes, dass er auch weiterhin der HSG Hanau treu bleiben möchte. „Der Verein entwickelt sich stetig weiter und ist ein sehr spannendes Handballprojekt. Ich freue mich, auch in Zukunft meinen Teil zu dieser Entwicklung beitragen zu dürfen“, sagt er.
 
Wir wünschen den beiden auf ihren neuen Trainerpositionen alles Gute.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ende des vergangenen Jahres habe ich für die Handballwoche über die Vertragsverlängerung von Trainer Ralf Bader beim Handball-Zweitligisten TV Großwallstadt einen Artikel geschrieben. Und – wie das bei einem Gespräch so ist – ist noch das eine oder andere dazu gekommen. Falls Ihr den Artikel in der Handballwoche noch nicht gelesen habt, könnt Ihr ihn nachfolgend lesen:

Geschäftsführer Stefan Wüst und die Mitgesellschafter der TV Großwallstadt GmbH haben jüngst den Vertrag mit Trainer Ralf Bader um weitere zwei Jahre verlängert. 
 
Stefan Wüst lobt die Arbeit des Coach und bekundet Zufriedenheit darüber, wie sich die Mannschaft unter Bader weiter entwickelt hat. “Wir wollen mit Ralf die vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Monate fortführen. Dieser Schritt war eine logische Konsequenz der bisherigen gemeinsamen Arbeit. Ich schätze Ralf’s akribische und intensive Herangehensweise und bin froh, dass wir mit ihm einen Trainer gefunden haben, dem die gleichen Werte wichtig sind wie dem TVG.”

Aber auch der 40-jährige diplomierte Sportwissenschaftler musste nicht lange überlegen, denn Stefan Wüst und er sind auf einer Wellenlänge: „Grundsätzlich musste ich nicht groß überlegen, denn für mich muss auch das Private passen. Und das passt hier. Privat und sportlich – eines muss mit dem anderen einhergehen. Meine Frau und ich fühlen uns in Aschaffenburg und Großwallstadt sehr wohl. Aber auch die sportlichen Details müssen stimmen und hier kann ich sagen, dass beim TVG vieles in die richtige Richtung geht. Seit ich hier bin, haben wir deutliche Fortschritte erzielt und das gilt  für die Zusammenstellung des Kaders, für die Strukturen und für den Grad der Professionalisierung.“ 
 
Einen Schritt weiter
 
Bader sieht den TVG, im Vergleich zur vergangenen Drittliga-Saison und der jetzigen professionellen zweiten Liga einen deutlichen Schritt weiter. Auch mit ein Punkt für den akribischen „Arbeiter“  den Weg mit dem TVG die nächsten Jahre noch weiter zu gehen. Er freut sich, dass im Verein Kontinuität einzieht, dass sein Team Zeit hat sich zu entwickeln. „Aber wir müssen sehen, dass es uns gelingt, uns von den hinteren Rängen fernzuhalten.“ 
 
Der Übungsleiter ging mit einem um sechs Neuzugänge veränderten Kader in die Saison. Viele der Jungen haben bereits einen Schritt nach vorne gemacht. Bei einigen ist Ralf Bader überzeugt, dass sie noch zulegen und Fortschritte machen können und werden. Noch läuft die jetzige Runde, doch die Verantwortlichen schauen schon über den Tellerrand hinaus. Wenn nach dieser Saison vier Erstligisten absteigen werden, dann wird die Dichte noch stärker und – egal, welches Team von oben runter kommt – ist sehr stark. Bader will seinen Kader zwar für die Zukunft größtenteils zusammen halten. Doch er weiß auch, dass er ihn verbessern muss. Wenn der TVG in der zweiten Liga gut mitmischen will, dann wäre es – Bader’s Meinung nach – blauäugig zu denken, dass der jetzige Kader dafür stark genug ist. „Es gibt derzeit nichts Konkretes. Doch wir haben schon in der Planung, was wir noch machen müssen, wo noch an Stellschrauben gedreht werden kann oder muss. Wir müssen schon vorausschauend planen.“
 
Was nicht geplant werden kann, ist die Corona-Pandemie. Keiner weiß, wie es weiter gehen wird. Von Beginn an zählte das Corona-Management zu einer der großen Herausforderungen beim TVG. Bader: „Wir sind derzeit schon an einem Punkt, wo wir uns wundern, dass wir bisher keinen positiven Test hatten. Aber ich will es nicht verschreien…“ Er sagt, dass die Jungs sich sehr strikt an die Vorgaben halten und der Verein ein sehr gutes Hygienekonzept ausgearbeitet hat und alles dafür tut, dass sich das Team und das Team um die Mannschaft in ihrer Blase wenigstens ein Stück Normalität behalten kann. 
 
Am 30. Dezember ist für heuer das letzte Spiel terminiert. Dann empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau zu Hause. Ein dicker Brocken, der daheim zum Abschluss des Jahres noch einmal wartet. Mit dem bisherigen Verlauf war Bader nicht ganz zufrieden. Zu schwankend waren teilweise die Leistungen. Daher wartet auf Bader und seine Jungs nach elf freien Tagen nach dem letzten Match viel Arbeit in der „Wintervorbereitung“. „Doch derzeit ist es schwierig, aufgrund der Pandemie Testspielgegner zu finden“, sagt der Coach. Aber ihm werden sicherlich auch ohne Testspielgegner genug schweißtreibende Einheiten für seine Spieler einfallen. 
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden hat die Verträge mit zwei Spielern verlängert. Niklas Geck und Philip Wunderlich bleiben den Baggerseepiraten bis 2023 treu.
 

Niklas Geck kam 2018 vom TV Großwallstadt. Als er sich gerade eingelebt hatte, riss er sich das Kreuzband und musste lange Zeit pausieren. Nach einer langen Leidenszeit feierte der Mittelmann in der Rückrunde der vergangenen Saison sein Comeback und zeigte insbesondere in der Abwehr, warum die HSG-Verantwortlichen große Stücke auf ihn halten. Trainer Jan Redmann zeigte sich über die weitere Zusage Gecks sehr erfreut: „Niklas war bislang vom Verletzungspech verfolgt und ist mit seinen 23 Jahren noch ein junger Spieler. Trotz der Corona-Pause sehe ich aktuell bei ihm im Training eine sehr gute Entwicklung und er ist hochmotiviert, den Baggerseepiraten-Fans zu zeigen was in ihm steckt.“

Niklas (Nummer 3) und Philip freuen sich auf weitere Spiele bei der HSG

 
Mit Philip Wunderlich wird nach Sven Schultheis ein weiterer Spieler, der in der letzten Saison seine Einsätze überwiegend im Landesliga-Team hatte, komplett in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken. Der 26-jährige abwehrstarke Rückraumspieler ist das beste Beispiel dafür, dass sich Geduld und hartes Training lohnen. 2017 kam er vom damaligen Absteiger der Bezirksoberliga HSG Dreieich. Direkt im ersten Jahr startete er im Landesliga-Team unter Trainer Christian Sommer durch und stieg in der Folgesaison in den erweiterten Drittliga-Liga-Kader auf. In den vergangenen beiden Jahren wurde „Erhard“, wie er neckisch in Erinnerung an den deutschen Handballer des 20. Jahrhunderts Erhard Wunderlich von seinen Teamkollegen gerufen wird, behutsam an die dritte Liga herangeführt. Der sportliche Leiter Marco Rhein traut dem 26-jährigen viel zu: „Mit Philip haben wir einen echten Glücksgriff gemacht. So richtig wohl war ihm beim ersten Wechsel weg von seinem Heimatverein nicht, aber am Ende war es für beide Seiten genau die richtige Entscheidung. In der Abwehr hat er bereits letzte Saison sein vorhandenes Potential in der dritten Liga unter Beweis gestellt und wir sind sicher, dass seine Entwicklung noch nicht am Ende ist. Gleichzeitig zeigt es uns, dass die Anschlussförderung über das Landesliga-Team greift.“
 
Wir wünschen den beiden alles Gute und dass sie verletzungsfrei und gesund bleiben.
Die Bilder hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. So das Motto der HSG Hanau. Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit an gemeinsame Veranstaltungen nicht zu denken ist, haben sich die Verantwortlichen der HSG Hanau-Handballer etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Unter der Leitung von Markus Breidenbach, der bei der HSG normalerweise mannschaftsübergreifend das Torhüter-Training koordiniert, hatten die Grimmstädter vor wenigen Tagen ihre komplette Jugendabteilung zum Online-Neujahrsempfang eingeladen. Rund 100 Jugendliche nahmen dieses Angebot an und waren hinterher restlos begeistert.
 
Dabei testete die HSG gleich mehrere Plattformen und Tools. Auch wenn hoffentlich bald die Normalität zurückkehren wird, wollen die Hanauer auf den neuen Erfahrungen des digitalen Zusammenarbeitens aufbauen und diesen Weg zukünftig konsequent weitergehen.
 
„Wir haben uns schon lange nicht mehr alle gemeinsam in der Halle gesehen. Es ist in diesen Zeiten wichtig, dass wir uns trotzdem immer wieder etwas einfallen lassen, um etwas zusammen zu unternehmen. Wir wollen, dass unsere Jugendlichen wissen, dass sich die HSG Hanau auch in dieser schwierigen Phase um sie kümmert“, sagte Geschäftsstellenleiter Hannes Geist, der Breidenbach bei der technischen Abwicklung unterstützte.
 
Gesendet wurde der Neujahrsempfang live aus der Main-Kinzig-Halle in die Wohnzimmer der Jugendlichen, die zum Teil mit ihren Eltern vor dem heimischen PC gespannt mitverfolgten, was sich Breidenbach und Co. alles haben einfallen lassen.
 
Über 90 Minuten Programm hatten die HSG-Verantwortlichen auf die Beine gestellt. Mit mehreren Kameras gleichzeitig wurde gefilmt. Zuvor konnten sich die Jugendlichen diverse Apps und Programme herunterladen, um aktiv mitmachen zu können. „Uns war wichtig, dass wir unseren Jugendlichen die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit näherbringen konnten. Außerdem wollten wir sie ins Programm mit einbeziehen, so dass sie aktiv mitmachen konnten. Ich glaube der Spagat zwischen Interaktion und Informationsübermittlung ist uns sehr gut gelungen“, sagte Breidenbach.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei der Tuspo Obernburg geht es Schlag auf Schlag, denn der Handball-Oberligist arbeitet weiter intensiv am Kader für die kommende Saison. Wie der sportliche Leiter, Manfred Specht, mitteilte, gibt es den nächsten Neuzugang. Yannik Hawelky wird die rechte Seite der Obernburger Handballer verstärken. Der 29-jährige Linkshänder, der zuletzt drei Jahre beim Landesligisten TSV Pfungstadt aktiv war, ist in Obernburg kein Unbekannter. Er hat bereits von 2008 bis 2010 in der A-Jugend das Tuspo-Trikot getragen.
 
Rudi Frank, der die Tuspo-Männer in der kommenden Runde coacht, freut sich über die nächste Ergänzung seines Teams: „Mir war es wichtig, dass wir auf der rechten Seite noch einen Spieler dazu bekommen, da wir vermutlich nach einer so langen Spielpause mit der ein oder anderen Blessur mehr rechnen müssen. Ich freue mich, dass Yannik zurück zur Tuspo kommt, denn er wird unser Team sportlich und menschlich super ergänzen und uns vor allem mit seiner reichlichen Erfahrung weiterhelfen.“
 
Wir wünschen dem jungen Mann alles Gute bei seiner neuen Aufgabe.
 
Das Bild hat uns die Tuspo Obernburg zur Verfügung gestellt. Hierfür dankeschön.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Und noch etwas vom Handball:

Der Deutsche Handballbund hat jüngst beschlossen, das Wettkampfgeschehen in der dritten Liga Männer und Frauen sowie der Jugend-Bundesliga bis zum 28. Februar weiter auszusetzen. Ziel ist es wohl, danach eine einfache Runde zu spielen. Vor kurzem einigten sich nun der DHB und die 72 Vereine der vier Drittliga-Staffeln der Männer darauf, dass, sollte es in den dritten Ligen der Männer aufgrund der andauernden Corona-Pandemie keinen flächendeckenden Spielbetrieb mehr geben, dann der sportliche Abstieg ausgesetzt werden soll. Es wird dann wohl eine Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga gespielt werden.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem der Deutsche Handballbund in der dritten Liga und Jugend-Bundesliga jüngst die Weiterführung der Saison 2020/21 bis zum 28. Februar 2021 ausgesetzt hat, verlängert nun auch der Hessische Handballverband die Aussetzung der Saison. Das Präsidium des Hessischen Handballverbands hat in seiner letzten Sitzung folgende Beschlüsse für die Weiterführung der Runde 2020/21 gefasst: 

Die Aussetzung des Spielbetriebs der Aktivenmannschaften wird zunächst bis zum 25. Februar 2021 verlängert.

Sollte bis zum 15. März 2021 keine umfassende Wiederaufnahme des Spielbetriebs möglich sein, wird die Runde nicht gewertet. In diesem Fall wird der Spielbetrieb weiterhin nach den gültigen Spielplänen fortgesetzt; es wird keine Auf- und Absteiger in allen hessischen Klassen geben und die Klassenzusammensetzungen soweit wie möglich in die Saison 2021/22 übernommen. 

Desweiteren gab der HHV bekannt: Sollte der DHB Aufsteiger in die  dritte Liga zulassen, wird das Präsidium über ein mögliches Verfahren nach Anhörung des AK Spieltechnik und der betroffenen Vereine entscheiden.

Auch die Aussetzung des Spielbetriebs der Jugendmannschaften wird verlängert und zwar bis zum 08. März, dem letzten geplanten Spieltag der Runde. Im Jugendbereich werden in der Saison 2020/21 keine Meister ermittelt und es sind nach dem 08. März Freundschaftsspiele mit den “alten” Jahrgängen auf Initiative der Vereine hin möglich.

Die vor der Runde gefassten Beschlüsse zur Durchführung und Wertung der Runden haben weiterhin Gültigkeit. Weitere Maßnahmen werden gegebenenfalls Anfang Februar ergänzt und/oder beschlossen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Christian Plesser, dem ehemaligen Jugendkoordinator der TVG-Junioren-Akademie, ist der Stolz und die Freude über die Karrieren seiner ehemaligen Schützlinge anzumerken. Vor allem freut er sich gerade riesig mit Antonio Metzner vom HC Erlangen. Der Schlaks wurde zunächst in den erweiterten Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft berufen. Vor ein paar Tagen gab er im zweiten EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich sein Debüt. Und dieses war mehr als gelungen. Fünf Tore steuerte er zum 34:20-Sieg bei. Und jetzt will er bei der Weltmeisterschaft in Ägypten für Erfolge mithelfen.

Kein Unbekannter

Der sympathische Sportler ist am Untermain kein Unbekannter. Im August 2012 spielte er in der TVG-Junioren-Akademie. Erlernt hat er das Handball spielen in Haßloch bei Ulf Meyhöfer. Der Präsident des Pfälzer Handballverbandes war in der Jugend sein Trainer und ist ebenfalls sehr stolz auf seinen Schützling. Christian Plesser, den seine Freunde liebevoll „Plessi“ nennen, wurde damals bei einer südwestdeutschen Jugendmeisterschaft in Hanau auf Antonio aufmerksam und holte ihn nach Großwallstadt. Dort spielte er sehr erfolgreich in der A-Jugend-Bundesliga. „Mich macht das unglaublich stolz, zu sehen, wie Antonio seinen Weg geht“, sagt Christian Plesser, der seit seinem Weggang von Großwallstadt Jugendkoordinator beim TBV Lemgo ist.

Vor der Saison 2014/15 unterschrieb Antonio Metzner einen Profivertrag bei der in der damals zweite Bundesliga spielende Herrenmannschaft vom TV Großwallstadt. Doch erst im Dezember 2014 wurde der Rückraumspieler aufgrund einer längeren Verletzungspause erstmals in der Herrenmannschaft eingesetzt. Er erzielte in der Saison 2014/15 insgesamt 29 Treffer in 21 Zweitliga-Partien. Im Sommer 2015 wechselte er zum VfL Bad Schwartau (seit 2017 VfL Lübeck-Schwartau) und seit dem Sommer 2019 läuft er für den Erstligisten HC Erlangen auf.

Plessi hat auf seine ehemaligen Schützlinge ein Augenmerk

Doch nicht nur Antonio’s Werdegang hat Christian im Blick. Auch auf seine restlichen Jungs der Akademie hat er ein Augenmerk. „Wenn ich mir überlege, dass ich all diese tollen Jungs in Großwallstadt vor Ort hatte… Wahnsinn“, sagt er.

Seit Juli 2013 ist der TBV Lemgo sein Arbeitgeber. Er fühlt sich sehr wohl im Lipperland, denkt aber noch gerne an seine Zeit in Großwallstadt zurück. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Jungs von der B- und A-Jugend alle weiterentwickelt haben und es ist richtig geil zu sehen, dass du in einigen Mannschaften, die hier aufschlagen, einen von deinen Jungs mit dabei hast.“  

In der Tat. Denn Jannik Kohlbacher (Rhein Neckar Löwen), Malte Semisch (GWD Minden), Basti Damm (Bergischer HC), Antonio Metzner (HC Erlangen), Patrick Gempp (HSG Wetzlar) oder Felix Spross (HC Coburg) stehen allesamt ihren Mann in der ersten Liga. Nicht zu vergessen Andi Wolff, der in Kielce spielt.

Patrick Schmidt, Steffen Kaufmann, Lars Spieß, Dominik Plaue – um nur einige zu nennen – sind in der zweiten Liga gut unterwegs. Und da sind noch Tom Spieß, Florian Stenger, Jan Blank, Nils Kwiatkowski, Kris Jost, Lukas Bauer, Felix Rother, Tobias Jörg, Jan Winkler und und und. Es sind noch so viele mehr Jungs, die Christian beim TVG unter seiner Fittiche hatte und die sich allesamt toll entwickelt haben.

“Es war stressig, aber auch lustig!”

Christian und einer seiner ehemaligen Schützlinge Felix Spross, der jetzt beim HC Coburg spielt

Auch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Weltmeister, Trainer, sportlichem Leiter Manfred „Hobbes“ Hofmann oder Peter David wird Christian nie vergessen. „Es war eine super Zeit, teilweise sehr stressig, aber auch sehr lustig und wir haben viel erlebt. Es ist schade, dass der TVG vor ein paar Jahren finanziell in eine Schieflage geraten ist. Denn wir waren mit diesen Jungs wirklich mitführend in der Handball-Jugend Szene“.

Die Corona-Zeit hat Christian bisher gut überstanden. „Ich bin gesund, das ist wichtig. Sportlich haben wir in der Jugend-Bundesliga schon einige Matches gespielt, bevor alles gestoppt wurde.“ Auf die Frage, ob er meint, dass die Saison noch einmal weitergeführt werden wird, meint Christian: „Ich würde es mir wünschen, dass wir in dieser Saison noch einmal einen Ball in die Hand nehmen.“

Keine Langeweile

Langweilig wird es Christian in der Corona-Zeit trotzdem nicht. Denn es gibt viele Zooms oder Chats, über die das Organisatorische, Planung der neuen Saison, neue Spieler und auch das Training weiter laufen. „Unsere Arbeit steht wegen der Pandemie nicht still. Es muss ja immer weiter gehen und – falls es dann doch diese Saison noch einmal losgehen sollte – müssen wir ja auch vorbereitet sein.“

Wir wünschen Christian weiter alles Gute in Lemgo und dass er weiterhin so ein gutes Händchen für Talente hat. In Kürze könnt Ihr ihn auch in meinem Podcast hören. Lasst Euch überraschen, was er alles zu erzählen hat.

Die Bilder hat uns allesamt Christian zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Handball-Oberligisten Tuspo Obernburg wird intensiv am Kader für die nächste Saison gearbeitet und die Tuspo kann den nächsten Neuzugang verzeichnen. Nach Torhüter Jonathan Bausch kommt mit Louis Markert der nächste Neue. 
 
Der waschechte Großwallstädter Louis Markert soll in der kommenden Runde bei der Tuspo im Rückraum für Tore sorgen. „Mit Louis Markert haben wir eines der größten Talente unserer Handballregion für uns gewinnen können“ gibt sich der sportliche Leiter Manfred Specht sehr zuversichtlich, dass der 20-jährige Rückraumspieler eine echte Verstärkung für das Oberliga-Team darstellt.
 
Der neue Tuspo-Trainer Rudi Frank ist sich sicher, dass „Louis den Sprung in die Oberliga sehr schnell schaffen wird. Louis ist der ideale Spielertyp für unser zukünftiges Spiel. Er verfügt über reichlich Erfahrungen im Seniorenbereich und hat gleichzeitig noch viel Potential, das wir zusammen entwickeln wollen.“
 
Der 20-jährige Markert, der von den Minis bis zur A-Jugend in Großwallstadt alle Stationen durchlaufen hatte, in der Bezirksoberliga des TV Großwallstadt II zu den Leistungsträgern gehört und vor zwei Jahren langsam an den Erstmannschafts-Kader des TV Großwallstadt herangeführt werden sollte, ist einer der besten Torschützen.
 
Im November 2017 hat der Rückraumspieler für die Oberliga-A-Jugend der JSG Wallstadt gegen den TV Hersfeld alleine 22 Treffer (!) erzielt. In der Saison 2019/20 erzielte er in der Bezirksoberliga in 16 Spielen 130 Tore. Er freut sich sehr auf seine neue Herausforderung und möchte dazu beitragen, dass der Klassenerhalt in der neuen Runde schnellstmöglich gesichert werden kann.
 
Wir wünschen Louis alles Gute für seine neue Aufgabe.
 
Das Bild hat uns freundlicherweise die Tuspo Obernburg, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbundes haben am vergangenen Sonntag einstimmig beschlossen, dass das Wettkampfgeschehen in der dritten Liga der Männer und Frauen sowie in der Jugend-Bundesliga bis zum 28. Februar weiter ausgesetzt wird. Damit wurde der Ende Oktober gefasste, ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 gültige Beschluss erneut verlängert. 
 
Der weitere Umgang mit der Saison 2020/21 wird in den zuständigen DHB-Gremien beraten und dann im Laufe der Woche mit den Vereinen besprochen.
 
Wir dürfen gespannt sein, wie und ob es überhaupt weitergehen wird.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!