Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch diesmal gibt es von Blue Ocean & Victus wieder eine Sammelkollektion für die Saison 2020/21 und es gibt gleich einen doppelten Sammelspaß. Mit den 400 Stickern ihrer zweiten gemeinsamen Kollektion bringen Blue Ocean & Victus, der langjährige Partner der Liqui Moly HBL und des Deutschen Handballbundes (DHB) erstmals auch 84 Trading Cards in den Handel.

Pünktlich zur beginnenden Handball WM in Ägypten gibt es ein großes Special zur deutschen Nationalmannschaft. Die Karten liefern neben dem Sammelwert noch eine innovative Spielfunktion mit echtem Handball-Feeling. Den Spielplan zum Game stellen steht  allen Sammlern kostenlos über die Homepages www.handballmeister.de und www.blue-ocean.de/handball zur Verfügung.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Die Handball-Sammelkollektion hat sich im deutschen Markt inzwischen voll etabliert und erzeugt große Vorfreude bei den Handballfans. Die Trading Cards sind eine wertvolle Weiterentwicklung, welche bei den kleinen und großen Sammlern sicher Anklang finden wird.”

„Die Sticker und neuen Trading Cards sind ein tolles Tool, um vor allem unsere jüngeren Fans über ihre Stars enger an den Handball zu binden”, sagt Thomas Zimmermann, Vorstand Marketing und Kommunikation des Deutschen Handballbundes: „Auf dem Spielfeld gibt es Action, im Sammelalbum sind die Heroes mit ihren Gesichtern und Geschichten zu sehen. Das schafft Nähe und einen besonderen Bezug.”

Die Handball-Kollektion gibt es im Zeitschriftenhandel und im ausgewählten Fachhandel.

Das Bild hat uns freundlicherweise Blue Ocean zur Verfügung gestellt. 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Kreisläufer Benjamin von Stein, der seit der Saison 2018/19 für den Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden aufläuft, will in Zukunft handballerisch kürzer treten. Er gilt zusammen mit seinem Kollegen Florian Stenger als eines der stärksten Kreisläufer-Duos der Liga.
 
Daher musste die getroffene Entscheidung von Stein auch erst einmal von der HSG-Führungsriege verdaut werden. Der Zeitaufwand zusammen mit seiner beruflichen Verpflichtung als Polizeibeamter ließen dem 30-Jährigen allerdings keine andere Wahl. Doch wird er der Mannschaft im Notfall als Backup zur Verfügung stehen.
 
 
Für Benjamin von Stein wird Sven Schultheis nachrücken. Der 23-Jährige kommt aus den eigenen Reihen, ist in der Jugend der Baggerseepiraten groß geworden und ist schon seit Jahren ein Bestandteil des Drittliga-Kaders. Bisher hatte er seine Einsätze überwiegend im Landesliga-Team.
 
Die Verantwortlichen freuen sich nun, dass der Vertrag mit dem Eigengewächs um ein Jahr verlängert werden konnte.
 
Wir wünschen beiden für ihren weiteren Werdegang alles Gute.
 
Die Bilder hat uns die HSG Rodgau Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!
 
 
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden kurz vor Weihnachten 2020 den Vertrag mit Trainer  Jan Redmann um ein weiteres Jahr verlängert hat, freuen sich die Verantwortlichen nun auch über die weiteren Zusagen von Co-Trainer Dr. Andreas Knaf und Torhüter-Trainer Joachim „Jogi“ Rhein. Zudem wird es auch im Landesliga- und Bezirksoberliga-Team der Baggerseepiraten  zur Saison 2021/2022 keine Veränderungen an der Seitenlinie geben. Trainer Christian Sommer geht in seine fünfte Landesliga-Saison und bekommt weiter die Unterstützung von Felix Hain als Co-Trainer. In der Bezirksoberliga wird das Trainerteam nach wie vor von Björn Hartmann (im siebten Jahr) angeführt. Unterstützung bekommt er dabei von Robert Witt und Jürgen Meisenfelder.

Volles Vertrauen in die Trainer

Marco Rhein, sportlicher Leiter des Herrenbereiches, zeigt sich darüber hoch erfreut: „Ich habe vollstes Vertrauen in die Trainerteams. Die übergreifende Zusammenarbeit, auch mit Jugendkoordinator Thorsten Weiland, funktioniert hervorragend. Sie leisten alle sehr gute Arbeit und sind trotz der aktuellen schwierigen Zeiten hoch motiviert. In den kommenden Jahren wartet zudem weiterhin viel Arbeit auf uns, insbesondere wollen wir das gemeinsam entwickelte Aktiven- und Jugendkonzept bestmöglich in die Tat umsetzen. Hier gilt es vor allem, das bestehende Grundgerüst weiter zu entwickeln, damit wir die Talente aus der eigenen Jugend erfolgreich in den Aktivenbereich integrieren. Ich bin davon überzeugt, dass wir dafür in den Trainerteams bestens aufgestellt sind.“

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Oberligist Tuspo Obernburg vermeldet für die neue Saison den ersten Neuzugang. Jonathan Bausch kehrt zu seinem Heimatverein zurück.

Der 17-jährige Torhüter wird nach zwei Jahren bei der TVG-Junioren-Akademie in der A-Jugend das Tor hüten und gleichzeitig als dritter Torhüter im Kader der ersten Männer-Mannschaft stehen.

Neu-Trainer Rudi Frank freut sich, mit Jonathan Bausch einen Nachwuchs-Torhüter mit viel Potential nun wieder bei der Tuspo zu haben. Die beiden kennen sich bereits, haben im Jahr 2019 am Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin teilgenommen – der eine als Trainer, der andere als Spieler. 

Obernburgs sportlicher Leiter Manfred Specht ist sich sicher, dass Jonathan Bausch durch die Kombination A-Jugend und Oberliga-Mannschaft einen großen Schritt nach vorne machen wird und betont, „dass das ein deutliches Signal an unsere jungen Spieler im Verein ist. Wir werden weiterhin konsequent unsere Talente fördern.“
 
Wir wünschen dem jungen Keeper alles Gute in seinem neuen alten Verein!
 
Das Bild hat uns freundlicherweise die Tuspo Obernburg zur Verfügung gestellt.
 
Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

So, der letzte Spieltag in der zweiten Handball-Liga für das Jahr 2020 ist vorbei. Sieben Paarungen standen auf dem Plan. Die SG BBM Bietigheim lag zur Pause mit einem Treffer zurück, gewann aber letztlich deutlich mit 33:27. Enger ging es zwischen Dormagen und Gummersbach zu. Der Tabellenzweite führte zwar kurz vor Ende 24:23, doch dem TSV gelang noch der Ausgleich. Der TV Hüttenberg setzt seine gute Serie auch gegen Fürstenfeldbruck fort und gewann mit 34:30. 

Der TuS Nettelstedt-Lübbecke holte sich gegen Wilhelmshaven einen 33:27-Erfolg und der HC Elbflorenz holte mit einem Kraftakt zum Schluss noch ein 26:26-Unentschieden gegen Eisenach. 22:26 stand es zwei Minuten vor dem Ende. Auch im Kellerduell zwischen Konstanz und Emsdetten ging es eng zu. Am Ende setzte sich die HSG mit 24:23 durch.

Schlimme Verletzung von Pierre Busch

Bleibt noch die Begegnung zwischen dem TV Großwallstadt und dem VfL Lübeck-Schwartau. Der TVG wollte die gute Leistung gegen Fürstenfeldbruck bestätigen, stand aber am Ende – trotz einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung – mit leeren Händen da. Mit 22:23 verlor die Bader-Crew gegen die Männer aus Schleswig-Holstein. Eine Hiobsbotschaft gab es beim TVG. Der bisher sehr stark spielende Pierre Busch riss sich im Abschlusstraining dass Kreuzband und fällt Monate aus. Ein herber Verlust für den TVG. Von dieser Stelle aus gute Besserung, Pierre. Frieder Bandlow sollte für ihn in die Bresche springen und er machte seine Sache gut.

Nach dem 0:2 drehte der TVG den Spieß um, hatte Ball und Gegner im Griff und führte in einer zerfahrenen Partie schnell mit 6:2 (14.). Kapitän Florian Eisenträger ließ das 8:3 folgen und die Gäste nahmen die Auszeit. Die Hausherren hielten den Fünf-Tore-Vorsprung bis zum 9:4, ehe es mit 12:8 in die Kabinen ging. 

Jan-Steffen Redwitz überragend

Bis dahin sahen die Zuschauer am Bildschirm einen gut eingestellten TVG mit einem überragenden Jan-Steffen Redwitz. Auf der anderen Seite präsentierte sich der Gast sehr unkonzentriert, erlaubte sich viele technische Fehler und einzig Torhüter Dennis Klockmann konnte überzeugen. Am Ende hatte Jan-Steffen 19, Dennis 18 Paraden. Von beiden eine bärenstarke Leistung.

Die zweite Hälfte begann gut für den TVG und in der torarmen Partie bauten die Hausherren ihre Führung wieder auf fünf Treffer aus (14:9, 16:11 – 43.). Der VfL schien weiter verwachst zu haben und als dann auch noch Martin Waschul (42.) und Carl Löfström (48.) den roten Karton sahen und Markus Hansen nach einem Cut an der Stirn (44.) nicht mehr zum Einsatz kam, schien es völlig den Bach hinunter zu gehen.

Doch – was kaum jemand für möglich gehalten hätte – die Partie kippte. Die Gäste spielten nun strukturierter, der TVG-Vorsprung schmolz und beim 17:17 war der erste Ausgleich seit der fünften Minute (2:2) da. Wenig später folgte die 18:17-Führung des VfL. Sie hatten mit ihrer offensiven Deckung wohl das Mittel zum Zweck gefunden. Der TVG probierte es im Schlussakkord mit dem siebten Feldspieler. Diese Maßnahme hatte in Fürstenfeldbruck hervorragend gegriffen. Obwohl Jan-Steffen Redwitz weiter gut hielt, mussten seine Vorderleute in den entscheidenden Minuten stets einem Rückstand hinterherlaufen. Lars Spieß markierte das 20:20, doch der VfL ließ zwei Tore folgen. Wieder war es der unermüdlich ackernde Lars Spieß, der verkürzte. Wieder setzte der Gast einen drauf, so dass der siebte Treffer von Frieder Bandlow zum 22:23 nur noch Makulatur war. 

Im Laufe des Spiels scheiterte der TVG mit vier Strafwürfen an Dennis Klockmann. Vier von insgesamt acht wurden verwandelt. 

Ein bitterer Abschluss eines ohnehin sehr schwierigen Jahres aufgrund der Corona-Pandemie. Der TVG wird nun auf dem 13. Tabellenplatz in die wochenlange Spielpause gehen. 

Die zweite Liga ruht jetzt erst einmal, ehe Fürstenfeldbruck und Bietigheim bereits am 29. Januar 2021 den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Die anderen Teams steigen dann im Februar wieder ein, wobei der TVG sein erstes Match erst am 13. Februar daheim gegen Wilhelmshaven hat.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern Abend (Dienstag) standen in der zweiten Handball-Bundesliga zwei Partien an. Der EHV Aue und der ASV Hamm Westfalen trennten sich 26:26-Unentschieden. Der EHV führte mit einem Treffer, ehe die Gäste in den letzten Sekunden den Ausgleich schafften. Der Handball Sport Verein Hamburg gewann mit 26:24 gegen die DJK Rimpar. Aber auch hier war es knapp. Die Gäste erzielten kurz vor Schluss das 24:25, ehe den Hamburgern quasi mit der Schlusssirene der 26. Treffer gelang. Und damit stehen sie weiter auf dem Spitzenplatz in der Tabelle.

Heute Abend geht es noch einmal rund, ehe danach erst einmal einige Tage Ruhe in der zweiten Liga einkehrt. Die SG Bietigheim empfängt den TuS Ferndorf, der derzeitige Vierte Dormagen empfängt den Zweiten Gummersbach. Der TV Hüttenberg hat den Drittletzten Fürstenfeldbruck zu Gast und Nettelstedt-Lübbecke trifft auf Wilhelmshaven. Der Fünfte Elbflorenz will gegen den Achten Eisenach unbedingt gewinnen und im Kellerduell treffen Konstanz und Emsdetten aufeinander.

Bleibt noch der TV Großwallstadt gegen den VfL Lübeck-Schwartau. Die Bader-Crew hat zuletzt gegen den Fürstenfeldbruck eine mehr als eindrucksvolle Performance gezeigt und geht nun mit Selbstvertrauen ins letzte Spiel des Jahres. Die Gäste mussten zuletzt pausieren, denn die Begegnung gegen Hüttenberg am zweiten Weihnachtsfeiertag fiel aus. Grund: Die ins Labor geschickten Corona-Tests konnten nicht zeitgemäß ausgewertet werden. Beide Teams einigten sich dann auf eine Verlegung. Die Gäste haben bei bisher zwölf Spielen 14:10 Punkte geholt. Der TVG hat bereits 14 mal gespielt und 11:17 Punkte auf dem Konto.

Durch einen Heimerfolg über Lübeck-Schwartau könnte der TVG mit einem komfortablen Abstand zu den Abstiegsrängen und vor allem mit einem richtig guten Gefühl Silvester im kleinen Kreise feiern und in die sechseinhalbwöchige Spielpause gehen. Wenn der TVG mit dieser Einstellung wie zuletzt zu Werke geht, dann muss auch erst einmal der VfL zeigen, was er mit der überragenden Abwehr des Gegners und dem guten Angriff anfangen kann.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball machte auch vor Weihnachten nicht halt und es wurde in der zweiten Handball-Liga eifrig gespielt.

Kurz vorweg: die Spiele am zweiten Weihnachtsfeiertag zwischen Emsdetten und Aue, Hamm und Konstanz und Lübeck-Schwartau und Hüttenberg wurde aufgrund Corona-Verdachtsfälle verlegt.

Gespielt haben hingegen der TuS Ferndorf, der knapp gegen den HC Elbflorenz verlor (30:31). Für Eisenach gab es auch eine Niederlage. Spitzenreiter Hamburg ließ beim 30:24 nichts anbrennen. Der Wilhelmshavener HV verlor daheim gegen Dormagen mit 24:27.

Eine Galavorstellung lieferte der TV Großwallstadt beim TuS Fürstenfeldbruck ab. Mit 40:31 (17:14) gewannen die Jungs von Trainer Ralf Bader. Nach zwei Niederlagen in Folge meldete sich der TVG eindrucksvoll zurück. Deutlich und hochverdient gewannen die Männer von Trainer Ralf Bader und der mehr als zufriedene Coach sagte anschließend: „Das war heute die richtige Antwort von einer absolut intakten Mannschaft, die sich nicht von negativen äußeren Einflüssen aus der Ruhe bringen lässt.“  

Sein Team trat von Anfang an sehr geschlossen auf, es war ihm keinerlei Müdigkeit vom „Spiele-Marathon“ der letzten Tage anzumerken und jeder Spieler trug seinen Part zum Sieg bei. Abwehrchef Lars Spieß hatte alles im Griff und ackerte zusammen mit Dino Corak wie ein Berserker. Pierre Busch, Tom Jansen und Kapitän Florian Eisenträger zeigten sich von der Außen/Halbposition stark, wobei Busch mit elf Buden bei nur einem Fehlwurf einen Sahnetag erwischte. Mario Stark, Marko Matijasevic oder Savvas Savvas glänzten nicht nur als Vollstrecker. Und dann war da noch Jan-Steffen Redwitz, der einmal mehr seinen Kasten sauber hielt und neben etlichen Paraden noch zwei Strafwürfe entschärfte.
 
Bis zum 6:6 auf Augenhöhe
 
Bis zum 6:6 (13.) waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. In der Folge zogen die Gäste auf 10:6 davon und TuS-Trainer Martin Wild legte die grüne Karte. Zwar konnten seine Jungs mit ihrer offensiven Abwehr anschließend noch einmal verkürzen (12:13 – 27.), doch die Vorgaben in der folgenden Auszeit von TVG-Coach Ralf Bader setzten seine Schützlinge sehr gut um und gingen mit 17:14 in die Pause.
 
Nach dem Wechsel nahmen die Gäste sofort wieder das Zepter in die Hand, ließen dem Gegner keine Chance mehr sich zu entfalten. Egal, was der TuS auch machte, die Unterfranken waren immer einen Schritt schneller. So stand es in der 35. Minute bereits 22:16 und dem TVG war anzumerken, dass er sich keinesfalls mehr die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Der TuS hingegen probierte es weiter mit einer sehr offensiven Abwehrvariante, ließ Savvas Savvas sogar eine Extrabewachung zukommen. Doch Ralf Bader hatte in den Schlussminuten einen sehr cleveren Schachzug parat, ließ mit dem siebten Feldspieler agieren. „Wie meine Jungs dies umgesetzt haben, obwohl wir das erst kurz trainierten, war unglaublich und zollt meinen allergrößten Respekt“, war er danach voll des Lobes. 
 
Fürstenfeldbruck steckte nie auf
 
Obwohl Fürstenfeldbruck nie aufsteckte, schöne Tore vom Rückraum oder über den Kreis erzielte und sich wehrte, waren die Großwallstädter einfach zu überlegen. Der TuS fand nie richtig Zugriff auf die stabile TVG-Abwehr und der Gast, der immer wieder aufs Gaspedal drückte, ließ kaum eine Gelegenheit zum Toreschießen aus.
 
Am Ende waren sich beide Trainer einig, dass es ein schnelles und vor allem tolles Spiel war, das sehr gut zum Anschauen war. Ralf Bader: „Meinen allergrößten Respekt wie diszipliniert mein Team gespielt und alles das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben.“ Ins gleiche Horn blies auch Martin Wild: „Respekt an beide Mannschaften. Wir haben alles reingehauen, was möglich war, aber der TVG war immer einen Schritt schneller.“
 
Am Sonntag standen noch zwei Partien auf dem Spielplan. Der VfL Gummersbach gewann gegen Nettelstedt-Lübbecke mit 27:24 und Dessau-Rosslau schickte Bietigheim mit einem deutlichen 39:26 nach Hause.
 
Hamburg und Gummersbach liefern sich ein Kopf- an Kopf-Rennen an der Tabellenspitze. Dritter ist derzeit Nettelstedt-Lübbecke. Der TV Großwallstadt kletterte auf Platz zehn und hinten stehen Fürstenfeldbruck, Konstanz und Emsdetten. 
 
Bereits am Dienstag geht es mit dem “Spiele-Marathon” weiter. Dann treffen Aue und Hamm aufeinander. Aber auch die Jungs von Toto Jansen müssen schon wieder ran, denn der Handball Sport Verein Hamburg trifft auf die DJK Rimpar.
 
Auch am Mittwoch wird noch einmal gespielt. Es bleibt also bis zum Jahresende spannend.
 
Habt alle einen schönen Abend, bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern gab die zweite Handball-Bundesliga noch einmal Vollgas, bevor es heute still ist und erst am zweiten Weihnachtsfeiertag weiter geht.

Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich gegen Dessau-Rosslau durchgesetzt (29:27) und kletterte sogar an die Tabellenspitze. Der kecke Aufsteiger Fürstenfeldbruck kommt immer besser in Schwung und holte sich in Aue zwei Punkte ab (27:26). Bietigheim setzte sich knapp gegen Rimpar durch (25:24) und der TSV Bayer Dormagen gewann mit 24:22 gegen Lübeck-Schwartau.

Auch der TV Hüttenberg ist im Aufschwung und schickte den ASV Hamm-Westfalen mit 30:28 nach Hause. Deutlicher ging es zwischen dem HC Elbflorenz und Wilhelmshaven zu. Mit 29:23 sicherte sich der HCE den Sieg. Auch Eisenach durfte sich über einen 28:24-Erfolg über Ferndorf freuen. Deutlich ging es auch zwischen Nettelstedt-Lübbecke und dem TV Emsdetten zu. Der TuS gewann mit 31:25.

Eine bittere, aber auch unnötige Niederlage setzte es für den TV Großwallstadt in Konstanz. Mit 30:31 musste sich der TVG nach 60 Spielminuten auf die weite Heimfahrt machen. Nach der ärgerlichen Heimniederlage zuletzt gegen den TV Hüttenberg folgte nun der nächste Dämpfer.

Die ersatzgeschwächten Hausherren hielten zunächst gut mit. Doch dank TVG-Torhüter Jan-Steffen Redwitz, der viele Bälle hielt, und dem bis dahin recht guten Angriff stand es kurz vor der Pause 15:11, ehe es durch technische Fehler mit 15:14 in die Kabinen ging. HSG-Abwehr-Stratege Peter Schramm sah nach einen Foul die Rote Karte, was eine Schwächung bedeutete.

Nach Wiederbeginn agierte der TVG konsequent und es stand erneut vier Tore vor (20:16). Doch unerklärlicherweise häuften sich die technischen Fehler. Konstanz gab nie auf und kam bis auf ein Tor heran. Wieder zogen die Gäste auf drei Treffer davon (26:23 und 28:25). Anstatt so weiter zu spielen, verlor der TVG seine Linie. Beim 30:30 kurz vor Schluss übernahm HSG-Mittelspieler Tim Jud Verantwortung und erzielte das 31:30. Zwischendurch ließ auch die HSG viele Chancen ungenutzt., sonst wäre der Sieg höher ausgefallen.

Der TVG muss nun schauen, dass er vom ziemlich engen Tabellenende schnellstens wegkommt. Dafür hat er am zweiten Weihnachtsfeiertag in Fürstenfeldbruck Gelegenheit. Diese haben nach elf Spielen 8:14 Punkte zu verzeichnen. Der TVG hat bei 13 Matches 9:17 Zähler und ist punktgleich mit dem TV Hüttenberg.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Frohe Weihnachten Euch allen!

 

 
 
 
 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jan Redmann bleibt der HSG weiter treu. Ein mehr als außergewöhnliches Handball-Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Noch ist nicht absehbar, wann es in der dritten Handball-Liga und für die HSG Rodgau Nieder-Roden wieder auf Punktejagd geht, doch die Planungen für die Saison 2021/22 sind bei der HSG in vollem Gange. Das Herzstück der Strategie für die nahe Zukunft ist es, den vor zwei Jahren begonnen personellen Übergang konsequent fortzusetzen. Dabei fällt der Rolle des Chefcoaches eine zentrale Bedeutung zu, denn ihm soll es gelingen, die talentierten Jugendlichen an den Aktivenbereich heranzuführen.

 „Es ist vollkommen klar, dass wir noch stärker auf unseren eigenen Nachwuchs setzen werden, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist das unser größter Trumpf“, zeigt sich der sportliche Leiter Marco Rhein vom eingeschlagenen Weg überzeugt. Dementsprechend hatten die Gespräche mit Trainer Jan Redmann für die Verantwortlichen absolute Priorität, denn es war der erklärte Wunsch der HSG-Verantwortlichen, mit dem 40-jährigen A-Lizenzinhaber zu verlängern. Dies war auch im Interesse von Jan Redmann, der sich nach eigener Aussage bei der HSG sehr wohl fühlt, so dass er sich „derzeit überhaupt nicht vorstellen könnte, zu einem anderen Verein zu wechseln.“ Der Trainer wird für mindestens ein weiteres Jahr bei den „Baggersee-Piraten“ bleiben.

Die dadurch erreichte Planungssicherheit soll in den kommenden Wochen für zusätzlichen Rückenwind bei den Gesprächen mit den Spielern sorgen. Grundsätzlich will die HSG mit allen Akteuren, deren Vertrag am Ende der Saison 2020/21 ausläuft, verlängern. „Wir haben volles Vertrauen in den Kader und schauen positiv in die Zukunft, denn mit der Zusage von Jan haben wir die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Mannschaft“, so Marco Rhein, der in seiner Doppelrolle als Sportlicher Leiter und Kapitän besonders eng mit dem Trainerteam zusammenarbeitet.

Wir freuen uns für den Verein und für Jan und wünschen allen alles Gute!

Das Bild von Jan Redmann hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Dafür dankeschön.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Sechs Begegnungen standen in der zweiten Handball-Bundesliga am Samstag und eine am Sonntag an. Größere Überraschungen blieben aus, denn die meisten Spiele gingen so aus wie gedacht – die meisten…

Rimpar gewann gegen Eisenach mit 26:23, Gummersbach besiegte die Bietigheimer mit 31:17. Bei den Gästen ging wohl gar nichts zusammen. Der VfL hingegen spielte wie aus einem Guss, hatte in seinem Torhüter Matthias Puhle einen sehr starken Rückhalt und obwohl die Gäste mit zwei Siegen in Folge und einer großen Portion Selbstvertrauen nach Gummersbach kamen, reichte es am Ende nur zu einer Klatsche.

Der ASV Hamm zog daheim gegen Nettelstedt-Lübbecke mit 28:30 den Kürzeren ebenso wie Ferndorf gegen Hamburg (23:27). Das Aufsteiger-Duell zwischen Fürstenfeldbruck und Konstanz gewann der TuS mit 26:25.

Und dann war da noch der TV Großwallstadt gegen den TV Hüttenberg. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 26:28 (11:12). Das hatten sich alle beim und rund um den TV Großwallstadt anders vorgestellt. Die Niederlage hätte in der Art und Weise nicht sein müssen und sie lässt den TVG weiter auf den ersten Heimsieg warten.  Auch TVG-Trainer Ralf Bader stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, als er anschließend sagte: „So enttäuscht wie heute war ich die ganze Saison noch nicht.“ Diese Niederlage war sicher nicht einkalkuliert.

Überschäumende Freude

Beim Gegner hingegen war die Freude überschäumend und vor allem Geburtstagskind und ehemaliger TVG-Spieler Stefan Kneer machte sich mit seiner tollen Performance das schönste Geschenk. Seit Dezember 2019 konnte er aufgrund seiner Rückenprobleme nicht mehr spielen. Nun hatte er seinen ersten Einsatz, war Denker, Lenker und Strippenzieher und beteiligte sich mit fünf Treffern am Sieg seiner Mannschaft. Aber auch der wendige Rückraumspieler Hendrik Schreiber machte dem TVG das Leben schwer. Ihn bekamen die TVG-Leute schwer zu fassen. TVH-Torhüter Dominik Plaue, der aus der TVG-Junioren-Akademie kam, tat in Halbzeit eins ein Übriges dazu. Er hielt sehr gut, ebenso wie Jan-Steffen Redwitz auf TVG-Seite. Doch der Reihe nach. 
 
Den Gästen war von Anfang an anzumerken, dass sie unter ihrem neuen Trainer Johannes Wohlrab den ersten Sieg wollten. Seit drei Spielen hat er das Sagen auf der Bank und holte bisher zwei Unentschieden. Und nun reihte sich ein doppelter Punktgewinn ein.
 
Der TVG schaffte es in der gesamten Spielzeit nicht, ein einziges Mal die Führung zu übernehmen. Von Bewegung im Angriff war nicht allzu viel zu sehen. Die Verteidigung um Torhüter Jan-Steffen Redwitz stand zwar in der ersten Hälfte. Trotzdem führten die Gäste schnell mit 3:1, ehe dem TVG das 3:3 gelang. Beim 4:6 in der 17. Minute nahm Trainer Ralf Bader schon die erste Auszeit. Was er sah, gefiel ihm nicht. Er nahm anschließend Dino Corak, Mario Stark und Savvas Savvas, den die Gäste sehr gut unter Kontrolle hatten, aus dem Spiel und schickte dafür den zuletzt verletzten Marko Matijasevic, Dennis Weit und Snir Natsia auf die Platte. Zu diesem Zeitpunkt kam auch der lange verletzte Stefan Kneer auf der Gegenseite aufs Parkett, zunächst nur in der Abwehr. Er half mit, dass der TVG sich mit Toreschießen schwer tat und sein Team mit 10:7 die Führung übernahm. Zuvor musste einer der TVH-Aktivposten, Ian Weber, mit einer Roten Karte vom Parkett und das schien den Gast zu schwächen. Die Hausherren kämpften, kamen bis auf 10:11 (28.) heran. Nun war es Hüttenberg, das die Notbremse zog. Der wendige Schreiber erhöhte auf 12:10, ehe Tom Jansen zum 11:12-Halbzeitstand verkürzte.
 
Noch war alles drin und nichts verloren. Per Siebenmeter glich TVG-Kapitän Florian Eisenträger zum 12:12 aus. Erneut zog der TVH mit zwei Toren davon. Zu diesem Zeitpunkt war nun zu merken, dass die Großwallstädter anscheinend nicht in der Lage waren, den Bock umzustoßen und sich die Führung zu holen. Zu oft ließen sie sich von den Gästen austricksen und zu oft klappte nichts von dem, was sie sich vorgenommen hatten. Beim 17:17 (44.) nahm Hüttenberg die Auszeit, deckte nun offensiver. Damit kam der TVG zwar gut zurecht, nicht jedoch mit dem gegnerischen Sturm. Die Tore fielen nun hüben wie drüben sehr schnell. Dem TVG gelang es in der entscheidenden Phase nicht, nach einem Unentschieden die Führung zu übernehmen. Nach dem 17:17 stand es sieben Mal (!) Remis, ohne dass die Hausherren das Spiel drehen konnten. Das 24:24 (55.) sollte der letzte Gleichstand im Match sein. Zwar sorgten der neunfache Torschütze Pierre Busch und Kreisläufer Dino Corak noch einmal für den Anschluss. Doch Stefan Kneer war es vorbehalten, mit einem kuriosen Tor (Block, Block, Pfosten, Pfosten, Tor) den 28:26-Schlusspunkt zum verdienten Sieg seiner Mannschaft zu setzen. „Meine Mannschaft hat fantastisch gekämpft und vor allem Glückwunsch an Stefan Kneer, der nach so langer Verletzungspause sehr professionell aufgetreten ist. Wir haben den TVG sehr gut analysiert und uns gut auf ihn eingestellt“, so TVH-Trainer Johannes Wohlrab.
 
Der TVG hingegen wollte mit einem Sieg gegen Hüttenberg ohne Druck zum nächsten Gegner Konstanz fahren. „Das können wir nun vergessen“, so Ralf Bader.
 
Die Sonntagspartie zwischen Lübeck-Schwartau und dem EHV Aue ging mit 34:25 deutlich an die Hausherren. 
 
Gummersbach und Hamburg führen die Tabelle an. Da hat sich nichts geändert. Ebenso wie am Tabellenende, wo Emsdetten, Konstanz und Fürstenfeldbruck rangieren.
 
Die Handballer sind im Stress, denn bereits am kommenden Mittwoch, ein Tag vor Heilig Abend, geht es mit einem kompletten Spieltag weiter.
 
Bis dahin, bleibt gesund, passt auf Euch auf, behaltet die Nerven und haltet Abstand!
 
Den TVG-Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo lesen.