Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat zum Abschluss der Saison 2024/25 noch ein besonderes Highlight auf dem Programm stehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Handballabteilung des TV Großwallstadt bestreitet die Bundesliga-Mannschaft am Sonntag, den 08.06.2025 um 17 Uhr, in der Schulsporthalle der Gemeinde Großwallstadt ein letztes Match.

All Star Game mit Roos, Kunz, Köhrmann, Corak und Co

Als Gegner stehen ehemalige TVG-Spieler auf dem Parkett. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz hat seine Weggefährten, die den Verein in den letzten Jahren geprägt haben, zum All Star Game geladen. Darunter finden sich Namen wie Ex-TVG Kapitän Andreas Kunz, Oliver Köhrmann und Bernd Roos. Aber auch Spieler wie Dino Corak und Alexander Mierzwa werden zu diesem Ereignis noch einmal die Handballschuhe schnüren. Zudem werden auch ehemalige TVG-Spieler vor Ort sein, die aber nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen werden, wie z.B. Jan-Olaf Immel oder Jörg Kunze. Diese illustre Truppe wird folglich am Pfingstsonntag in Großwallstadt zusammenkommen, um im Jubiläumsjahr 2025 ihren ehemaligen Verein, den traditionsreichen TV Großwallstadt, zu feiern. Wie lange jeder einzelne dann tatsächlich zum Ball greifen wird, werden die Zuschauer am 08. Juni bestaunen können.

Spieler tragen Jubiläumstrikot

Natürlich wird auch das All Star Team im Jubiläumstrikot auflaufen, welches am kommenden Sonntag erstmals von der Bundesliga-Mannschaft im Spiel gegen HC Elbflorenz 2006 um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld getragen und dem Publikum präsentiert wird. 

Vorverkauf startet am 18.05.2025

Der TV Großwallstadt freut sich bereits jetzt auf dieses einmalige Ereignis. Tickets für das All Star Game können ab 18.05.2025 an der Abendkasse in der Untermainhalle oder in der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt erworben werden.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Es zeigt Michael Spatz im Jubiläumstrikot. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstagabend (19.30 Uhr) startet Drittligist TV Gelnhausen in die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga. Gegner in der Rudi-Lechleidner-Halle ist niemand Geringeres als der Nord-West-Meister HC Eintracht Hildesheim – ein Traditionsverein mit Bundesliga-Vergangenheit, erfahrenem Kader und einem ganz klaren Ziel: der Aufstieg in den Profihandball.

Da es für den TVG möglicherweise das letzte Heimspiel einer herausragenden Saison ist, werden nach Schlusspfiff die scheidenden Spieler Felix Reinhardt und Loris Tittel offiziell verabschiedet. Aus diesem Grund findet auch die Pressekonferenz nach dem Spiel in der Hallenmitte statt.

Der TV Gelnhausen geht als Vizemeister der Staffel Süd-West als Außenseiter ins Duell mit dem HC Eintracht Hildesheim. „Hildesheim ist ganz klar Favorit. Sie bringen eine enorme Qualität mit, haben ganz andere Strukturen und verfügen über eine große Portion Erfahrung. Aber wir haben uns diese zwei zusätzlichen Spiele über das Jahr hinweg verdient. Das ist der Lohn für eine fantastische Saison“, erklärt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger.

Hildesheim kommt als Favorit

Die Favoritenrolle nehmen die Gäste gern an. Hildesheim kommt mit einem nahezu perfekten Saisonverlauf nach Gelnhausen: 29 Siege, nur eine Niederlage, 1.056 erzielte Tore. Zudem stellt Hildesheim mit 790 Gegentreffern die zweitbeste Defensive aller vier Drittliga-Staffeln – direkt gefolgt vom TV Gelnhausen, der mit 797 Gegentoren den drittbesten Wert der gesamten Liga aufweist. Die HSG Krefeld ist die einzige Mannschaft, die in der regulären Saison noch weniger Gegentreffer kassierte. „Wir sind gefestigter als noch im letzten Jahr. Aber jetzt startet die entscheidende Phase – es geht bei null los“, mahnt Eintracht-Coach Daniel Deutsch zur Konzentration. Für seine Mannschaft ist das Ziel klar: Den Aufstieg endlich realisieren, nachdem man ihn im Vorjahr buchstäblich um ein einziges Tor im Duell gegen die HSG Konstanz verpasste.

Der TV Gelnhausen hat in dieser Saison nicht nur sportlich überzeugt, sondern sich auch ein neues Standing in der Liga erarbeitet. Mit 52:8 Punkten und leidenschaftlichem Tempo-Handball wurde man Vizemeister der Staffel Süd-West – ein historischer Erfolg. „Wir wollen die beiden Spiele einfach genießen und neue Erfahrungen sammeln. Die Mannschaft kann und wird daraus für die Zukunft viel mitnehmen“, so Geiger. Personell geht der TV Gelnhausen unverändert in die Aufstiegsrunde. Lasse Georgi (Schulterverletzung) und Max Bechert (Meniskusverletzung) fallen weiterhin aus, auch Henrik Müller (Handverletzung) steht nicht zur Verfügung.

In Gelnhausen ist man sich bewusst, wie stark der Gegner ist. Hildesheim ist nicht nur in der Breite hervorragend aufgestellt, sondern bringt mit Spielern wie Kapitän Lothar von Hermanni (194 Saisontore, Torschützenkönig der Staffel Nord-West) oder Champions-League-Sieger Philipp Wäger enorme Qualität mit. Auch der Rückraum mit Spielern wie Jakub Tonar (129 Saisontore) ist hochgefährlich – aus jeder Position torgefährlich, körperlich stark und spielerisch ausgereift. Defensiv agiert Hildesheim variabel, meist aus einer kompakten 6:0 heraus, die nach Auslösehandlungen des Gegners in eine sehr offensive Abwehrkonstellation wechselt. 

„Wir müssen ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben“, sagt Geiger, der im Hinspiel auf die lautstarke Unterstützung der TVG-Fans setzt: „Zuhause, in der Hölle Süd, mit unseren Fans im Rücken – da wollen wir ein richtig geiles Spiel abliefern und alles reinwerfen.“

Das Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle wird für beide Teams zum Schlüsselspiel. Ein gutes Ergebnis ist aus TVG-Sicht notwendig, wenn man sich eine Chance auf das Finalticket der Aufstiegsrunde bewahren will. Dabei kann Gelnhausen auf das zurückgreifen, was sie diese Saison so stark gemacht hat: Temporeicher Handball, eine aggressive und leidenschaftliche Abwehr und der bedingungslose Teamgeist.

Nicht nur sportlich ist das Spiel von Bedeutung. Der Eintrittspreis für die Heimspiele der Aufstiegsrunde erhöht sich um zwei Euro – und die Mehreinnahmen werden gespendet: zur Hälfte an die Lebenshilfe Gelnhausen e.V. und zur anderen Hälfte an die Jugendabteilung des TVG. Eine Entscheidung, die zeigt, dass es in Gelnhausen nicht nur um Handball geht, sondern um Verantwortung und Zusammenhalt. Während alle Sitzplätze ausverkauft sind, gibt es noch ausreichend Stehplätze, die man am besten über den Online-Ticketshop der TVG-Webseite bezieht. 

Das Rückspiel findet am Sonntag, den 25. Mai um 17.00 Uhr in der Volksbank Arena in Hildesheim statt. Der Sieger dieses Halbfinalduells trifft im Finale der Aufstiegsrunde auf den Gewinner der Partie HC Empor Rostock gegen HC Oppenweiler/Backnang. Und wer sich dort durchsetzt, darf in der kommenden Saison in der zweiten Liga antreten.

Hildesheim bringt die Erfahrung, die Zahlen und den Anspruch mit – Gelnhausen bringt die Emotion, den Teamgeist und das Momentum einer überragenden Saison. Es ist das Aufeinandertreffen von David und Goliath – und vielleicht, ganz vielleicht, schreibt die „Hölle Süd“ an diesem Samstagabend ein weiteres Kapitel ihrer ruhmreichen Geschichte.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die unabhängige Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat dem Drittligisten TV Gelnhausen die Lizenz für die zweite Handball-Bundesliga ohne Auflagen erteilt. Das gab der Deutsche Handballbund am gestrigen Dienstag bekannt. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wurden neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch rechtliche und infrastrukturelle Kriterien gemäß der Lizenzierungsordnung geprüft.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Steuerberatungsgesellschaft Prediger & Partner und bei Alexander Werle von der Notar- und Rechtsanwaltskanzlei Stamm-Lauer für die professionelle Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt unserem Manager Philip Deinet, bei dem alle Fäden der Lizenzierung zusammengelaufen sind. Er hat zuletzt unglaublich viel Arbeit investiert, damit wir die Lizenz ohne jegliche Auflage erhalten. Dass wir diesen Prozess nun erfolgreich durchlaufen haben, wird uns in Zukunft vieles erleichtern“, sagt TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.

Neben dem TV Gelnhausen haben auch alle weiteren Teilnehmer der Aufstiegsrunde die Lizenz für die zweite Liga erhalten – darunter HC Eintracht Hildesheim, HC Empor Rostock, HC Oppenweiler/Backnang, HSG Krefeld Niederrhein, MTV Braunschweig, TV Emsdetten und Wölfe Würzburg.

Die Lizenzierungskommission kann laut Ordnung sowohl Bedingungen als auch Auflagen erteilen. Bedingungen müssen vor Beginn der Spielzeit erfüllt sein, damit die Lizenz überhaupt erteilt wird. Auflagen hingegen betreffen Vorgaben, die während der laufenden Spielzeit eingehalten werden müssen. Der TV Gelnhausen hat die Lizenz ohne jegliche Bedingungen und Auflagen erhalten.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier (Direktor des Arbeitsgerichts Minden), Olaf Rittmeier (Steuerberater), Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH) und Mattes Rogowski (Geschäftsleitung Sport & Lizenzen bei der HBL GmbH) an. Aus der HBL GmbH unterstützt Marie Küppers (Projektmanagerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung) die Kommission.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im letzten Spiel der Saison musste sich die TuSpo Obernburg bei der HSG Bieberau/Modau mit 36:39 (21:21) geschlagen geben. Zwar zeigten die Gäste – so TuSpo-Trainer Rudi Frank – noch einmal ein gutes Spiel mit vielen Toren, doch am Ende reichte es nicht ganz. In den ersten zwölf Minuten verlief das Spiel zunächst sehr ausgeglichen mit häufig wechselnden Führungen, bis die Gastgeber in der 18. Minute beim 12:8 erstmals mit drei Toren wegzogen. Die TuSpo-Abwehr tat sich gegen den starken Angriff der Odenwälder die komplette Spielzeit sehr schwer, aber dafür war der Angriff der Römerstädter in guter Form und sorgte für viele schöne Tore. Beim 13:13 in der 20. Minute hatte die TuSpo wieder den Ausgleich erzielt und die Partie blieb dann zum Halbzeitpfiff beim 21:21 komplett offen.

Hausherren tonangebend

In der zweiten Hälfte waren die Hausherren zunächst wieder tonangebend und gingen bis zur 38. Minute auch mit 27:24 in Führung. Aber die Obernburger gaben sich nicht geschlagen und wollten ihrem scheidenden Trainer noch zwei Punkte schenken. Spielführer André Göpfert konnte mit zwei Toren in Folge wieder zum 27:27 ausgleichen, aber in den folgenden Minuten verlor die TuSpo nach Nicolas Mohr auch Niklas Geck mit der zweiten Roten Karte. Der wieder gut aufgelegte Linkshänder Tobias Raab erzielte in der 49. Minute dann trotz allem die 31:30-Führung und bis zum 33:33 (49. Minute) hatten die Römerstädter noch die Chance auf die erhofften zwei Punkte. In den letzten zehn Minuten konnte dann Tom Müller nach einem Foul nicht mehr weiterspielen und die HSG kam zu einfachen Toren gegen die häufig dezimierte Gäste-Abwehr.

Nach dem 33:36-Rückstand mussten sich die Obernburger am Ende mit 36:39 geschlagen geben und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „ Leider haben wir unser letztes Spiel am Ende nach großem Kampf verloren, aber wir können die Saison mit Platz 9 positiv abschließen. Ich freue mich über den Klassenerhalt und wünsche der Tuspo in der kommenden Saison in der Regionalliga alles Gute!“

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein Sieg zuhause zum Rundenabschluss tut gut, auch wenn man mit dem Ergebnis eigentlich nicht so ganz zufrieden sein kann. Absurd – wir werfen 39 Tore und vergeben dazu noch über 30 Angriffe. Das Tempo stimmt, die Genauigkeit nicht, daran müssen wir arbeiten und vor allem unsere Abwehr und unsere Torhüterleistungen steigern. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen wird.“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Tobias Raab (8), André Göpfert (6), Moritz Holschuh (5), Tom Müller (4), Jesper Kunkel (4), Peer Kreuzkam (4), Magnus Heinz (2), Nicolas Mohr (2), Thomas Keck (1), Niklas Geck, Meik Diehl

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Gehring, Trautmann; Diesterweg 1, Jajic 5, Büttner 5/1, Günther 2, Szanto, Kunzendorf 6, Giannakopolous 3, Hübscher 4, König 3, Nehrdich 7, Weit 3

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Innerhalb der dritten Handball Liga gibt es einen Wechsel auf Zeit. Vom TV Gelnhausen wird Lasse Georgi zum Ligakonkurrenten HSG Rodgau Nieder-Roden ausgeliehen.

Der 21-jährige Linkshänder wird für ein Jahr das Trikot der HSG tragen und kehrt anschließend in die Barbarossastadt zurück. Darauf verständigten sich Georgi, TVG-Manager Philip Deinet sowie Marco Rhein, Sportlicher Leiter der Baggerseepiraten. Die Leihe unterstreicht zugleich die gewachsene Kooperation beider Vereine.

Trotz der sportlichen Rivalität und hitziger Derbys pflegen die Verantwortlichen beider Klubs ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Deinet und Rhein zeigt Wirkung – auch mit Blick auf die gemeinsame Förderung regionaler Talente wie Georgi. „Wir arbeiten seit Jahren sehr vertrauensvoll mit der HSG Rodgau Nieder-Roden zusammen – insbesondere mit Marco Rhein und Jugendkoordinator Jan Redmann. Umso mehr freuen wir uns, dass Lasse dort eine starke Option erhält, um in einem sehr guten Umfeld seine nächsten Schritte zu gehen“, sagt TVG-Manager Deinet.

Georgi gilt als großes Talent und steht beim TV Gelnhausen noch bis 2028 unter Vertrag. In der laufenden Saison konnte der 1.97 Meter große Rückraumspieler verletzungsbedingt nicht mitwirken, zeigt sich jedoch hochmotiviert, bald wieder ins Training einzusteigen. Auf seiner Position im halbrechten Rückraum ist der TVG mit Benjamin Wörner und Jonas Dambach aktuell gut aufgestellt.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Nieder-Roden. Nach dieser erfolgreichen Saison wäre ich gerne Teil des TVG-Teams geblieben. Aber für meine Entwicklung ist dieser Schritt genau richtig, und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mein Ziel ist es, schnell wieder auf die Platte zurückzukehren und mich im Team weiterzuentwickeln“, sagt Georgi. „Mein Dank gilt Philip Deinet, Sergej Budanow und Matthias Geiger für die Unterstützung sowie Marco Rhein und Christian Sommer von der HSG für ihr Vertrauen – gerade nach meiner langen Verletzung.“

Auch Rhein zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, mit Lasse Georgi einen talentierten Spieler aus der Region gewonnen zu haben – im Rahmen einer Kooperation, die neue Maßstäbe setzt und sich bereits im Jugendbereich bewährt hat. Durch den engen und vertrauensvollen Austausch mit Philip Deinet und Lasse konnte dieser Transfer realisiert werden. Wir wollen Lasse insbesondere nach seiner Verletzung wieder die Möglichkeit geben Spielpraxis zu sammeln und gleichzeitig können wir die entstandene Lücke durch die Handballpause von Henning Schopper schließen.“

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger ergänzt: „Ich bin froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Die Beziehung zu Nieder-Roden ist von großem Vertrauen geprägt. Lasse hat in der Reha alles gegeben und ist auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe natürlich, dass er in Nieder-Roden möglichst viel Spielpraxis erhält und die nächsten Schritte seiner Entwicklung macht.“

 

 

Das Bild von Lasse hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gibt es zum Rundenende noch einmal ein Derby, wenn die HSG Bieberau/Modau die TuSpo Obernburg am Samstag um 19 Uhr daheim empfängt. Für die Hausherren geht es um Platz drei, vier oder fünf – je nachdem, wie das Spiel ausgeht. Für die Gäste, die mit Platz neun im sicheren Mittelfeld stehen, geht es darum, sich den Derbysieg zu holen und mit einem Erfolg die Runde abzuschließen. Der Klassenerhalt ist gesichert, so dass Obernburg ohne Druck spielen kann.

HSG-Trainer Thomas Weber hat mit Robin Büttner, Robin Hübscher, Dennis Weit oder Kevin Kunzendorf starke Akteure in seinen Reihen. Hinzu kommen zwei gute Torhüter. Generell verfügt die HSG über einen starken Angriff mit viel Tempospiel, ist körperlich präsent, so dass die TuSpo locker aufspielen kann. Im Hinspiel setzte es eine 30:37-Niederlage.

Verabschiedungen wird es in Bieberau auch geben. Fünf Spieler werden den Verein verlassen. Nach dem Spiel gegen Obernburg geht es für die HSG in die Sommerpause, ehe Trainer Thomas Weber ab 16. Juni mit individuellem Training beginnt und ab dem 07. Juli geht es ins Mannschaftstraining.

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt das “Vier-Punkte-Spiel” gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke verdient gewinnen. Mit dem 33:27 (15:13)-Erfolg erkämpfte sich der TVG einen immens wichtigen Sieg und sammelte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der TVG steht derzeit auf Platz 13 und hat 27:33 Punkte auf dem Konto, der TuS N-Lübbecke steht auf dem 16. Rang mit 26:34 Zählern.

Beiden Mannschaften war die Nervosität anzumerken und vor allem in der Anfangsphase passierten viele Fehler auf beiden Seiten. Ohne Stefan Salger, der ab Donnerstag in Katar auflaufen wird (siehe eigenen Artikel) und ohne Kuno Schauer musste das Team von Trainer Andrè Lohrbach antreten. Um es vorweg zu nehmen: Garant für diesen Erfolg war eine deutliche Steigerung in der Abwehr sowie ein bärenstarker Julian Buchele im Tor, der bereits von Beginn an zu einem starken Rückhalt für sein Team avancierte.

Von den Gästen unterlief Falk Kolodziej sofort nach Anpfiff ein technischer Fehler, dann erhielt sein Teamkollege Sven Wesseling eine gelbe Karte, wenige Sekunden später bestrafte ihn das Schiedsrichtergespann mit zwei Minuten. Auf der anderen Seite waren es Florian Eisenträger und Connar Battermann, die sich technische Fehler leisteten. In Minute vier erfolgte dann das erste Tor durch Maxim Schalles zum 1:0, Yessine Meddeb, der eine überragende Partie spielte, erhöhte drei Minuten später zum 2:0, bevor Tim Wieling den ersten Treffer für seine Mannschaft erzielte (2:1). Durch Paraden seitens Julian Buchele konnten sich die Hausherren auf 5:2 absetzen. Dann allerdings legten die Gäste einen 3:0-Lauf hin und Alexander Schulze traf zum 5:5 Ausgleich. Yannick Dräger netzte zur ersten und einzigen Führung (6:7) für Lübbecke ein. Der TVG aber zeigte sich von Anfang an gegen die offensive Abwehr des Gegners unbeeindruckt und spielte weiterhin mit viel Leidenschaft, so dass die Gastgeber über Lars Röller und Maxim Schalles wieder die Führung übernahmen. Die Gäste glichen noch zweimal aus, konnten aber eine 15:13-Pausenführung des Gastgebers nicht verhindern.

Fans pushen ihre Mannschaft zum Sieg

Nach dem Pausenpfiff war es der TVG, der mit mehr Power aus der Kabine kam und es war der Mannschaft von Andrè Lohrbach anzumerken, dass sie die Partie auf jeden Fall gewinnen wollten. Connar Battermann und Tobias Buck erhöhten sofort auf 17:13. Die Fans feuerten ihre Mannschaft immer lautstarker an. Beim Stand von 23:20 in der 45. Minute war noch alles offen. Dann aber legten die Hausherren einen 3:0-Lauf hin und erhöhten durch Treffer von Kapitän Patrick Gempp, Julian Buchele – er traf ins leere Tor des Gegners –  und Maxim Schalles auf 26:20. Die wichtigen Punkte schienen greifbar nah. Aber die Gäste gaben nicht nach. Sie benötigten die Punkte ebenso wie der TVG auch. Vier Minuten vor Schluss kamen sie noch einmal auf drei Tore (28:25) heran. Der TV Großwallstadt hingegen gab – angepeitscht von den Rängen – alles und gewann diese Partie am Ende verdient mit 33:27. Die Freude über den Sieg war jedem anzusehen und die Steine, die allen Verantwortlichen vom Herzen purzelten, waren deutlich zu hören.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte anschließend: “Da war enorm Druck drauf – aber wir haben die Situation souverän gelöst, sind gut ins Spiel gekommen undd waren – bis auf einmal – immer vorne. Wir haben mit vollem Einsatz, voller Leidenschaft gekämpft. Ganz entscheidend dabei war, dass wir nie locker gelassen haben. Unser Torhüter Julian Buchele hat viele Freie weggenommen und war eine sehr gute Stütze. So wie Yessine Meddeb auch, der toll gespielt hat. Aber generell würde ich keinen herausnehmen wollen. Wir haben heute im Kollektiv gut gespielt und jeder hat seinen Part zum Sieg beigetragen.”

Und weiter sagte der TVG-Kapitän: “Wir haben eine top Leistung abgerufen, wurden top gecoacht, von den Rängen top unterstützt. Es hat Spaß gemacht!”

TuS-Spieler Lutz Heiny meinte: “Wir sind fahrig ins Spiel gestartet, haben gleich einige Chancen liegen gelassen. In Summe waren die technischen Fehler und die ungenutzten Chancen zu viel. Wir müssen das Spiel schnell abhaken.”

 

 

Das Bild von Maxim Schalles hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Kirchzell krönte seine überragende Saisonleistung als Aufsteiger mit einem starken Auswärtsauftritt bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. Mit 37:33 (19:16) kamen die Jungs der Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz aus Dutenhofen zurück, festigten mit diesem Erfolg ihren tollen sechsten Platz und gewannen das letzte Spiel der Saison. Trainer Alex Hauptmann war begeistert von der Art, wie seine Jungs “noch einmal Gas gaben und vor allem – 36 Pluspunkte als Aufsteiger sind schon ein Brett!”. Damit können die beiden Coaches hocherhobenen Hauptes ihr Amt ihrem Nachfolger Povilas Babarskas übergeben.

Am Anfang hatte die HSG die Nase vorn und führte in der 15. Minute mit 9:6. Der TVK nahm die Auszeit, stellte noch einmal die Abwehr nach – und es kam die Wende. Alex Hauptmann wechselte seinen Torhüter. Für Tobias Jörg kam Joshua Löffelmann. 10:10 stand es in der 19. Minute und Joshua Osifo gelang das 11:10, Ievgen Zhuk per Strafwurf das 12:10. So ging es weiter und bis zur Pause hatte sich der TVK einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt.

Kampfbetont ging es weiter

Die mitgereisten TVK-Fans sahen auch nach dem Wechsel eine Kirchzeller Mannschaft, die einen Sieg für ihre scheidenden Trainer herausspielen wollte. Was letztlich ja auch passierte. Die Gäste kamen mit der 3-2-1-Deckung der Hausherren ganz gut zurecht. Auch als die HSG auf 6-0 zurückwechselte, hatte der TVK keine Probleme. Einzig Dreh- und Angelpunkt der HSG, Lukas Gümbel (10 Tore), bekamen sie nicht in den Griff. Alex Hauptmann: “Er ist einfach bockstark.” Trotzdem zogen die Gäste auf 22:17 (37.) davon und Jannik Wolf markierte das 26:20 (42.). Zwischenzeitlich stand Paul Büchler bei den Odenwäldern zwischen den Pfosten, ehe Tobias Jörg wieder zurück kam. Die HSG war nicht gewillt, klein beizugeben, warf alles in die Waagschale und war beim 25:27 (46.) wieder dabei. Die Gäste zogen den grünen Karton und schnell stand es 30:26. Nun war die HSG mit einer Auszeit dran. 28:30 und 30:32 stand es in der Folge. Doch Tim Häufglöckner zog geschickt die Fäden und seine Mitspieler ließen sich nicht beirren. Er selbst, Antonio Schnellbacher und wieder Tim Häufglöckner machten mit dem 37:33 den Sack zu. “Die Stimmung war sehr gut und ich finde, dass die Fans ein gutes Spiel zu sehen bekamen. Auch wenn wir zwei, drei Bälle zu viel weggeworfen haben 🙂 Danke an unsere mitgereisten Zuschauer, die uns – wie die ganze Saison über – so super unterstützt haben”, sagte Alex Hauptmann anschließend. Für ihn war dieser Abschluss der Saison so richtig nach seinem Geschmack und er konnte zufrieden einen Strick über sein Trainer-Dasein (zunächst einmal) machen…

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga kam es bei der TuSpo Obernburg zu einem wahren Torspektakel und auch im Spiel der Bieberauer gab es Tore satt.

Torspektakel gegen Holzheim

Zum Abschluss einer schwierigen Saison verabschiedete sich die TuSpo Obernburg mit einem 40:38 (21:15)-Erfolg nach einem engagierten Auftritt mit einem Heimsieg gegen die TUS Holzheim von ihren zahlreichen Fans und beendet die Saison mindestens auf Platz neun. Nach einem guten Start gegen den Tabellenletzten lagen die Gastgeber nach sieben Minuten bereits mit 5:2 in Führung dank eines überragenden Tobias Raab, der bis dahin schon vier Tore erzielte hatte. Aber die abstiegsbedrohten Gäste kämpften sich im Laufe der ersten Hälfte besser ins Spiel und hatten beim 7:6 nach 14 Minuten wieder aufgeschlossen. Der erneut stark agierende TuSpo-Torhüter Jonathan Bausch verhinderte in dieser Phase mehrfach den Ausgleich und der Angriff der Römerstädter drückte mit viel Tempo weiter aufs Gas. Beim 16:11 fünf Minuten vor der Pause war die TuSpo-Führung wieder deutlicher ausgebaut und mit einem 21:15 wurden in diesem torreichen Spiel nach 30 Minuten die Seiten gewechselt.

Hausherren kamen ins Rollen

Nach der Halbzeitpause kamen die Hausherren mit tollem Tempospiel gleich wieder ins Rollen und führten nach 38 Minuten bereits mit 27:19. Leider ließ die TuSpo-Abwehr in der zweiten Halbzeit merklich nach und erlaubte den nicht aufgebenden Gästen viele einfache Tore. Doch immer wieder Torhüter Jonathan Bausch und der nicht zu bremsende Linkshänder Tobias Raab, der insgesamt 13 Tore erzielte, sorgten bis zur 45. Minute beim 29:25 weiter für einen beruhigenden Vorsprung. Doch Holzheim gab sich immer noch nicht geschlagen und die TuSpo-Abwehr gab den Gästen in den letzten 15 Minuten noch einmal die Chance auf einen Punktgewinn. Beim 35:33 fünf Minuten vor Schluss wurde es richtig spannend und erst zwei Tore von Louis Markert sorgten am Ende vor begeisterten Fans für einen 40:38-Sieg im letzten Heimspiel der Saison. Trainer Rudi Frank sagte nach der Partie: „Ich möchte mich bei allen Tuspo-Anhängern und Verantwortlichen bedanken für fünf super Jahre – die TuSpo wird immer einen großen Platz in meinem Herzen haben!“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt, Sandro Friedrich; Tobias Raab (13), Peer Kreuzkam (7/2), Thomas Keck (4), Tom Müller (4), André Göpfert (4), Louis Markert (3), Jesper Kunkel (2), Moritz Holschuh (2), Nicolas Mohr (1), Meik Diehl, Niklas Geck

 

 

80 Tore in Münster

Der designierte Meister TSG Münster wollte in seinem vorerst letzten Heimspiel nichts anbrennen lassen und legte von Beginn an ein hohes Tempo an, das die Gäste aber jederzeit mitgingen. So entwickelte sich ein schnelles Handballspiel mit vielen Torszenen auf beiden Seiten, das Münster mit 42:38 (19:15) gewann. Die Hausherren legten vor und führten nach drei Minuten mit 3:0, ehe Bieberau/Modau durch Nisse Nehrdich zum 3:1 traf.

Das Spiel war nun ausgeglichen, Münster war sichtlich bemüht den Vorsprung weiter auszubauen, die Falken hielten aber dagegen und kamen in der 18. Spielminute wieder auf 8:7 heran. Als Kevin Kunzendorf in der 21. Minute zum 11:9 traf, unterbrach Münsters Trainer das Spiel mit einer Auszeit, um die aufkommenden Falken zu stoppen und um sein Team wieder neu ein zu stellen. Dies gelang bedingt, denn bis zur 24. Spielminute konnten die Falken den zwei Tore Abstand (13:11) halten. Zur Halbzeit stand es 19:15 und bis dahin hatte Münsters Alleinunterhalter Patrick Weber bereits neun Treffer erzielt.

Starke TSG-Anfangsphase

Halbzeit zwei begann mit zehn starken Minuten Münsters, die ihnen in der 41. Minute die erste Sieben-Tore-Führung (26:19) brachte. Jetzt reagierte Gäste Trainer Thomas Weber und nahm in der 43. Minute eine Auszeit. Zur Überraschung Münsters stellten die Falken ihre Abwehr auf eine offene Manndeckung um, die Wirkung zeigte. Münster wurde unsicher, verlor einige Bälle im Angriff und ermöglichte den Gästen aus dem Odenwald in der 53. Minute durch Florian König auf zwei Tore heran zu kommen. Das Spiel war wieder offen, nach weiteren zwei Minuten stand es 38:36, ehe sich kleine Konzentrationsschwächen durch die intensive Spielweise bei den Falken zeigten und Münster wieder auf fünf Tore Abstand (41:36 – 58. Minute) erhöhte. Das Spiel war gelaufen und der offene Schlagabtausch zweier Regionalliga Spitzenteams endete mit einem glücklichen, aber verdienten TSG-Sieg.

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Wir haben heute wirklich alles gegeben, ließen aber im Angriff einige Torchancen ungenutzt liegen. Das rächt sich im Spielverlauf und spiegelt sich letztlich im Ergebnis wider. Der Kampf war gut und das Tempo enorm auf beiden Seiten.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Mika Trautmann; Diesterweg, Jajic 5, Büttner 1, Günther, Lubar, Kunzendorf 10, Hübscher 7, König 6, Nehrdich 8, Giannakopolous, Weit 1

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist TV Gelnhausen hat sich mit einem überzeugenden Auswärtssieg bei den Bergischen Panthern aus der regulären Saison verabschiedet und sich dabei Rückenwind für die kommende Aufstiegsrunde geholt. Das Team von Cheftrainer Matthias Geiger gewann deutlich mit 38:24 (20:11) und zeigte dabei eine durchweg konzentrierte Leistung. In der Max-Siebold-Halle in Burscheid vor 250 Zuschauern ließ der TVG zu keiner Zeit Zweifel daran, wer als Sieger vom Parkett gehen würde.

Die Barbarossastädter waren vom Anpfiff an voll da. Bereits nach vier Minuten traf Silas Altwein zur 3:0-Führung – der erste kleine Fingerzeig in Richtung eines dominanten Auftritts. Auch in der Folge kontrollierte der TVG das Spielgeschehen. Zwar konnten die Gastgeber den Abstand zunächst halten, so dass es nach zwölf Minuten 8:5 für den TVG stand, doch dann zog Gelnhausen mit einem 5:0-Lauf davon und Fynn Broßmann traf in der 19. Minute zum 13:5. Der 20-Jährige, der letzte Saison noch in der vierten Liga bei Bruchköbel spielte, konnte in der Partie mit vier Treffern überzeugen.

Besonders das schnelle Umschaltspiel nach Ballgewinnen der Barbarossastädter war wieder eindrucksvoll. Der TVG hielt die Panther weiter auf Abstand und Kreisläufer Leon David sorgte mit seinem Treffer in der 30. Minute für eine komfortable 20:11-Pausenführung für die Rot-Weißen.

TVG ließ nichts anbrennen

Auch im zweiten Durchgang ließ Gelnhausen nichts mehr anbrennen. Zwar konnten die Panther zwischenzeitlich mithalten, doch ein ernstzunehmender Widerstand entwickelte sich nicht. In der 45. Minute stellte Benjamin Wörner auf 30:20, und spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden. Beim Stand von 32:23 mit noch sieben Minuten Spielzeit auf der Uhr, setzte der TVG zu einem 6:1-Endspurt an. Die Panther mussten in dieser Phase eine Zeitstrafe in Kauf nehmen und agierten im Angriff ohne Torhüter – das nutzte TVG-Schlussmann Alexander Bechert eiskalt aus. Nach einer Parade warf er den Ball über das gesamte Spielfeld ins leere Tor der Gastgeber – ein sehenswerter Treffer zum 35:23. Für den Schlusspunkt sorgte Altwein mit einem wuchtigen Schlagwurf aus dem Rückraum zum 38:24.

Bester Torschütze des TV Gelnhausen war erneut Jonathan Malolepszy. Der Gelnhäuser Kapitän war zwar angeschlagen, kam aber trotzdem für die Siebenmeter ins Spiel, von denen er sieben von acht sicher verwandelte. Damit krönte er sich mit 244 Saisontoren zum Torschützenkönig der Staffel Süd-West. In der staffelübergreifenden Liste landete er auf dem zweiten Platz hinter Felix Mart von der Bundesligareserve der Füchse Berlin (250 Tore, Staffel Nord-Ost). Altwein glänzte an diesem Abend mit sechs Treffern aus dem Feld. Bei den Bergischen Panthern war Louis Elsässer mit acht Toren der erfolgreichste Schütze.

Cheftrainer Geiger nutzte die Gelegenheit, um allen verfügbaren Spielern Einsatzzeiten zu geben. Jeder trug seinen Teil zum souveränen Auftritt bei und konnte Selbstvertrauen für die bevorstehende Aufstiegsrunde sammeln. Auch beide Torhüter überzeugten mit starken Paraden. Nicht zur Verfügung standen weiterhin die Langzeitverletzten Lasse Georgi (Schulter), Max Bechert (Meniskus) sowie Henrik Müller (Handverletzung).

Geiger zeigte sich nach der Partie hochzufrieden: „Wir haben toll angefangen und waren von Anfang an hellwach. Das war unser Ziel. Gegen einen körperlich präsenten Gegner haben wir das Spiel gut angenommen, ein schnelles und intensives Spiel gezeigt und uns früh abgesetzt. Ein sehr souveräner Abschluss der Hauptrunde. Jetzt gilt der volle Fokus der Aufstiegsrunde.“

Mit dem Sieg beendet der TV Gelnhausen eine herausragende Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz – bei nur acht Minuspunkten. Als Vizemeister der Staffel Süd-West geht es nun in die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Dort trifft der TVG am 17. Mai um 19.30 Uhr in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle auf den Meister der Staffel Nord-West – HC Eintracht Hildesheim. Das Rückspiel findet am 25. Mai in Hildesheim statt. Der öffentliche Vorverkauf für das Heimspiel in Gelnhausen startet am Dienstag, den 06. Mai um 8 Uhr. Der Sieger nach Hin- und Rückspiel zieht in die Finalrunde der Aufstiegsrunde ein.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür