Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt muss die letzten Spiele der Saison auf Stefan Salger verzichten. Dies gab der Verein bekannt. Der Linkshänder wird die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach mit sofortiger Wirkung auf eigenen Wunsch Richtung Katar verlassen. Der 28-Jährige wird dort bis zum Ende der Saison den Handballclub Al Duhail SC unterstützen, bevor er beim Drittligisten Leutershausen zur neuen Spielzeit antreten wird. Im heutigen Spiel gegen den TuS Nettelstedt-Lübbecke war Stefan Salger zwar in der Halle, stand aber bereits schon nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen.

Stefan Salger und sein Berater Oli Komarek sind auf den Verein zugekommen und haben um vorzeitige Beendigung seines Vertrages, der bis zum 30.06.2025 datiert war, gebeten. Da mit Yessine Meddeb und Maximilian Horner zwei weitere Linkshänder im Kader stehen, die auf der Rückraum rechten Position zum Einsatz kommen, hat der Verein dem Wunsch des Spielers entsprochen. Zudem hat Trainer Andrè Lohrbach durch die Rückkehr der Langzeitverletzten Mario Stark und Finn Wullenweber im Rückraum wieder viel Wechselmöglichkeiten. Auch Kuno Schauer wird nach seiner Verletzung jetzt im Mai den Kader komplettieren.

Wir wünschen an dieser Stelle Stefan alles Gute für seine Zukunft.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga empfängt der TV Großwallstadt am Samstag um 18 Uhr in der LINDE MH ARENA in Aschaffenburg den TuS Nettelstedt-Lübbecke. Die Partie birgt schon vor dem Anpfiff eine enorme Brisanz, den beide Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt. Während die Hausherren derzeit auf Platz 15 mit 25:33 Punkten stehen, hat sich der TuS auf Platz zwölf (26:32) Zähler vorgearbeitet. Der Sieger kann sich einen kleinen Puffer im Abstiegskampf verschaffen. Beide Mannschaften werden sicherlich alles in die Waagschale werfen, um das Parkett als Sieger zu verlassen.

TVG mit Rückenwind aus letztem Heimspiel

Die Hausherren haben im Hinspiel am 02.12.2024 ihren ersten von zwei Auswärtssiegen der Saison gefeiert. Zudem haben sie im letzten Heimspiel gegen Minden gezeigt, was in ihnen steckt und zwei wichtige Punkte erspielt. Ein gutes Omen also. Dennoch gab es am Wochenende einen herben Rückschlag und die Mannschaft zeigte ihr zweites Gesicht. Beim Tabellenletzten und schon feststehenden Absteiger HSG Konstanz musste das Team von Trainer André Lohrbach mit einer 30:33-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Lübbecke holte zuletzt zwei wichtige Siege in Konstanz und zu Hause gegen Hüttenberg sowie je einen Punkt auswärts in Minden und Coburg. Die Partien gegen Dresden, Dormagen und Essen gingen verloren.

Namhafter Kader des TuS N-Lübbecke

Torgefährlichster Spieler im Team von Nettelstedt-Lübbecke ist Tim Wieling auf Rechtsaußen, am Siebenmeterpunkt netzte Falk Kolodziej 35 Mal ein. Doch die Qualität im Kader von Nettelstedt geht weit über diese beiden hinaus. Namen wie Sven Wesseling, Tom Skroblien, Dominik Ebner, Lutz Heiny und Jo Gerrit Genz stehen für viel Handballtalent.

Allerdings muss auch der TVG sich ebenfalls keinesfalls verstecken, denn er hat sehr gute Spieler in seinen Reihen. Diese müssen einfach nur ihr Potential abrufen und nicht wie zuletzt in Konstanz leichtfertig mit ihren Chancen umgehen. TVG-Trainer Andrè Lohrbach sagte vor der Partie gegen Nettelstedt: “Wir wissen, dass es nicht gut war, was wir in Konstanz abgeliefert haben. Doch jetzt reflektieren wir uns auf den TuS und wollen dieses Spiel zu unseren Gunsten regeln. In Konstanz hatten wir viele Fehlwürfe, haben mindestens vier, fünf Freie vergeben, die uns am Ende geholfen hätten. Auch in der Abwehr müssen wir diesmal eine Schippe drauflegen und zu einer guten Stabilität finden.” Aus dem gegnerischen Team würde der TVG-Coach keinen herausheben wollen, denn “sie sind im Kollektiv gut.”

Damit der TV Großwallstadt als Sieger vom Platz geht, ist das Team auch auf Unterstützung von den Rängen angewiesen. Wenn das Publikum die gleiche Lautstärke aufbringt wie im Spiel gegen Minden, wird es der Gegner schwer haben.

1-Euro-Spieltag: blaues Oberteil als Voraussetzung

Der Verein lädt alle aus der Region dazu ein, am heutigen Samstag in einem blauen Oberteil an der Abendkasse zu erscheinen, um die Partie für den symbolischen Wert von 1 Euro sehen zu können und um die Mannschaft um Kapitän Patrick Gempp anzufeuern. Dieser sagte vor der Begegnung: “Der TuS bringt viel Erfahrung mit und hat eine individuelle Klasse. Mit diesem Kader dürften sie nicht da stehen, wo sie im Moment stehen. Aber die Liga ist heuer sehr eng, es kommen Woche für Woche verrückte Ergebnisse zustande. Unser Gegner hat zuletzt zwei Spiele in Folge gewonnen. Das gibt Auftrieb. Doch wir wollen mit viel Tempo, mit einer stabilen Abwehr dagegen halten und vorne mit viel Bewegung Räume schaffen. Die Torchancen, die wir dadurch bekommen, müssen wir auch unbedingt nutzen.”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau hatte einen Abend, wie ihn sich Verein, Spieler und Verantwortliche nicht hätten besser vorstellen können. Vor großartiger Kulisse gewann die HSG hochverdient mit 36:27 (16:13) gegen die TSG Haßloch und feierte mit dem Blauen Block den 15. Saisonsieg und einen rauschenden Saisonabschluss, bei dem es – gerade mit Blick auf die Verabschiedungen nach dem Spiel – noch einmal richtig emotional wurde.

„Ich bin einfach nur glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Auch in der Art und Weise wofür wir bekannt sind: Nämlich mit einer guten Deckung, eiskaltem Konterspiel und einem strukturiertem Angriffsspiel, gerade hinten raus“, freute sich HSG-Cheftrainer Hannes Geist, der am Mittwochabend zum letzten Mal für die HSG an der Seitenlinie stand und zusammen mit seinem Co-Coach Oliver Lücke mit großem Applaus verabschiedet wurde.

Dabei hatte es am 30. Spieltag der Saison 2024/25 nicht nur das HSG-Team auf dem Feld noch einmal richtig krachen lassen, sondern auch das restliche Rahmenprogramm in der Hanauer Main-Kinzig-Halle überzeugte mit vielen Highlights für das blau-weiße Publikum. Zudem übergaben die HSG und die Baugesellschaft Hanau einen Spendenscheck über 1.111 Euro an die Initiative „Demokratie leben!“. Der Spendenerlös war im vergangenen Jahr durch eine Sondertrikotaktion zustande gekommen.

Mehr als 830 Zuschauer säumten zum großen Saisonfinale noch einmal in die Ränge und in diesem würdigen Rahmen wurden A- und B-Jugend der HSG für ihre erzielten Hessenmeisterschaften durch den Verband offiziell ausgezeichnet. Darunter mit Björn Gernoth, Sebastian Hein und Ben Scharriär drei Youngster, die auch im Drittliga-Heimspiel für die HSG aufliefen.

Benedikt Müller wird zum Matchwinner

Das letzte Saisonspiel bot dabei auch noch einmal reichlich Attraktivität, denn mit der TSG Haßloch gastierte ein Gegner in Hanau, der noch Punkte für den sicheren Ligaverbleib sammeln wollte. Vor den Augen von Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, der mit der Aktion „Mit der HSG in den Mai“ zahlreiche Hanauer Ehrenamtliche in die Halle geladen hatte, erwischte  zunächst der Gast aus Rheinland-Pfalz den besseren Start.

Die Grimmstädter standen in den Anfangsminuten noch etwas neben sich und taten sich gegen die aggressive 3:2:1-Deckung der „Bären“ und deren Torhüter Marco Bitz zunächst merklich schwer. Die TSG hingegen legte direkt mutig vor und warf eine 4:1-Führung durch Florian Kern (8. Minute) heraus. HSG-Keeper Benedikt Müller verhinderte in dieser Phase mit einigen Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter Schlimmeres. „Benedikt hat uns am Anfang wirklich den Allerwertesten gerettet, als wir unsere Chancen haben liegen lassen“, resümierte Geist später. Mit dem 2:4 von HSG-Topscorer David Rivic bahnte sich aber eine Wende an. Nur wenig später besorgte Jan-Eric Ritter per Siebenmeter das 4:4 (12.), ehe Paul Hüttmann – der ebenfalls sein letztes Spiel für die Grimmstädter machte – die Blau-Weißen mit 5:4 in Front brachte.

Das Hanauer Team zog nun das Tempo an, spielte seine Angriffe auf den Punkt und ließ auch in der Abwehr kaum etwas anbrennen. Mit einem sehenswerten Block sicherte Dziguas Jusys das Spielgerät und schickte Rivic per Konter auf den Weg, der das 9:5 (17.) markierte. Zwar gelang es Haßloch zwischenzeitlich etwas zu verkürzen, doch Mut und Willensstärke schienen bei den Grimmstädtern deutlicher aufzublitzen als bei den Gästen. Sinnbildlich dafür auch die Aktion von Cedric Schiefer, der mit wenigen Sekunden auf der Uhr noch einmal am Neunmeter hochstieg und den Ball zur 16:13-Halbzeitführung in die Maschen jagte.

Hanauer Offensive in Hochform

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren klar die tonangebende Mannschaft. Geist wechselte weiter munter durch und verteilte reichlich Einsatzzeiten. Zwölf verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. So auch Luca Braun, der zum letzten Mal im HSG-Dress zu sehen war, beim 20:16 (38.). Hinter der zweikampfstarken Defensive dabei immer im Fokus: Torhüter Müller, der im zweiten Durchgang zur Hochform auflief und von den Hanauer Fans im Anschluss zum „Spieler der Saison“ gewählt wurde.

Angetrieben von Spielmacher Ritter, der sich einen sehenswerten Kempa-Trick mit seinem Kapitän Max Bergold nicht nehmen ließ, bestimmten die Hausherren nun klar die Begegnung. Das 28:20 (51.) durch einen Siebenmetertreffer von Julian Fulda hatte da schon vorentscheidende Züge. Haßloch versuchte zwar weiterhin viel, auch mit einer offenen Deckung, doch gegen den blau-weißen Vollgas-Handball war am Mittwochabend kein Kraut gewachsen. Unter Standing Ovations von der Tribüne blieb es beim deutlichen Hanauer Heimsieg.

„Vielen Dank an unsere Fans und den Blauen Block für die unglaubliche Unterstützung in diesem letzten Saisonspiel. Das ist es, was so unglaublich viel Spaß macht und uns Energie gibt“, so Geist. Emotional blieb der Abend auch im Anschluss: Hallensprecher Daniel Schmidt und Kapitän Max Bergold führten mit vielen herzlichen Worten durch die Verabschiedungszeremonie, in der neben Braun, Hüttmann und dem Trainerduo auch die beiden Rückraumspieler Niklas Schierling und Phillip Busse sowie Physiotherapeutin Ann-Cathrin Oefner mit donnerndem Applaus des Blauen Blocks verabschiedet wurden.

Benedikt Müller (Torhüter HSG Hanau) sagte anschließend: „Wir haben heute ein durchweg gutes und solides Spiel gemacht. Am Anfang war es zwar etwas holprig, aber aus unserer Abwehr heraus haben wir heute einen schnellen Ball gespielt und so am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen. Danke nochmal an die Fans für die geile Kulisse, gerade für die Leute die gehen, wurde es so noch einmal zu einem wirklich besonderen Abend.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, stehen die letzten Spiele der Saison an.

Während der TV Kirchzell zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II muss, fährt der TV Gelnhausen zu den Bergischen Panthern. Nieder-Roden hat den TV Aldekerk zu Gast.

 

Kirchzell will in Dutenhofen gut abschneiden

Wenn der TV Kirchzell am Samstag um 19.30 Uhr zum letzten Spiel der Saison bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II antritt, kann er auf eine unglaubliche Saison zurückblicken. Allen Verletzungs-Widrigkeiten zum Trotz haben es die beiden Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz geschafft, ihren TVK auf den sechsten Platz zu hieven.

Gegen die HSG hat der TVK unangenehme Erinnerungen. “Sie stoppten in der Hinrunde unseren unglaublichen Lauf von acht gewonnenen Spielen”, sagt TVK-Trainer Alex Hauptmann. “Schade, aber es war damals so. Nun wollen wir uns natürlich die zwei Punkte zurückholen.” Mit 34:25 gewann im vergangenen Dezember die HSG im Odenwald.

Die Hausherren stehen auf dem zehnten Tabellenplatz, haben 26:32 Punkte auf dem Konto. Mit ihren Leistungsträgern wie Phillip Opitz, Lukas Gümbel, der der Dreh- und Angelpunkt ist, Maduwuike Okpara usw. verfügen die Gastgeber über einen sehr ausgeglichenen Kader. “Vor allem kamen wir damals mit der 3-2-1-Abwehr nicht zurecht. Das wollen wir diesmal besser machen”, sagt Alex Hauptmannn. Und es fehlte damals Niklas Ihmer, was eine Schwächung bedeutete.

Stand heute sind alle TVK-Spieler fit und heiß auf einen letzten Sieg der Saison. Am Montag nach der letzten Begegnung der Runde gibt es noch einmal ein Abschlusstraining mit anschließendem gemütlichen Beisammensein. Dann ist die Runde auch schon wieder Geschichte.

 

Gelnhausen zu Gast bei den Bergischen Panthern

Am Samstag um 18 Uhr steht für den TV Gelnhausen der letzte Spieltag in der regulären Saison der dritten Handball-Liga Süd-West auf dem Programm. Zum Abschluss der Hauptrunde reist das Team von Cheftrainer Matthias Geiger zu den Bergischen Panthern nach Burscheid. Gespielt wird in der Max-Siebold-Halle. Auch wenn der TVG den zweiten Tabellenplatz bereits sicher hat, soll das Spiel keineswegs zur Pflichtaufgabe verkommen – die Mannschaft will alles geben, um auch das letzte Spiel der regulären Saison zu gewinnen und sich dadurch auch auf die kommende Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga vorbereiten. Zumal der TV Gelnhausen mit mächtig Rückenwind die Reise ins Bergische Land antritt. Der hoch emotionale Derbysieg gegen die HSG Hanau in einer pickpackevollen Rudi-Lechleidner-Halle wirkt immer noch nach.

Trotz aller Euphorie mahnt Cheftrainer Geiger vor dem letzten Spiel: „Wir hatten letzte Woche ein hochemotionales Derby gegen Hanau vor überragender Kulisse. Jetzt geht es darum, wieder in den normalen Spielmodus zu schalten und von der ersten Minute an fokussiert zu sein. Auch wenn unser zweiter Platz sicher ist, wollen wir das Spiel in Burscheid gewinnen – als sportlichen Abschluss und als wichtige Vorbereitung für die Aufstiegsrunde.“

Die Bergischen Panther rangieren mit 17:41 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Der Klassenerhalt ist gesichert und die Spielgemeinschaft der Vereine Burscheider TG, TG Hilgen und TuS Wermelskirchen wird damit auch in der kommenden Saison drittklassig spielen. Die Panther haben sich in den letzten Jahren fest in der Liga etabliert. Seit dem Aufstieg 2017 gehören sie der 3. Liga an und erreichten in der Vergangenheit bereits zweimal den vierten Platz in ihrer Staffel. In der vergangenen Spielzeit beendete man die Saison auf dem zehnten Rang.

Das Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis präsentierte sich zuletzt in starker Verfassung. Vor allem das Unentschieden (34:34) vor drei Wochen gegen den Longericher SC zeigte die enormen Qualitäten der Mannschaft. Zwar gab es am vergangenen Spieltag eine deutliche 30:39-Niederlage gegen Haßloch, doch die Bergischen Panther haben mehrfach bewiesen, dass sie jedem Gegner gefährlich werden können – besonders zuhause.

Geiger warnt daher: „Wir dürfen die Panter keinesfalls unterschätzen. Es ist eine kämpferische Mannschaft. Deswegen wird es besonders wichtig für uns sein wieder einen guten Start in die erste und auch in die zweite Hälfte zu zeigen.“

Das Hinspiel im Dezember gewann der TVG in eigener Halle mit 30:22 – eine überzeugende Vorstellung der Barbarossastädter. Doch gerade in der Endphase der Saison gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Die Panther werden sich nicht kampflos verabschieden und wollen ihren Fans im letzten Heimspiel noch einmal einen ordentlichen Auftritt bieten. Zudem könnten sie mit einem Sieg tabellarisch noch auf Platz 11 vorrücken.

Gelnhausen wird sich also auf eine intensive Partie einstellen müssen. Ziel ist es, wie schon zuletzt gegen Hanau, frühzeitig in Führung zu gehen und das Spiel mit einer stabilen Defensive zu kontrollieren. Eine funktionierende Abwehr ist dabei der Schlüssel – nicht nur für einen erfolgreichen Abschluss der regulären Saison, sondern auch als Basis für die anstehende Aufstiegsrunde.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga steht der vorletzte Spieltag an. Dabei trifft die TuSpo Obernburg daheim auf den TuS Holzheim. Die HSG Bieberau/Modau muss zum Ersten Münster.

Letztes Heimspiel der Saison für Obernburg

Zum letzten Heimspiel der Saison ist Aufsteiger TuS Holzheim am Samstag um 17 Uhr in der Valentin-Ballmann-Halle zu Gast. Die Mannschaft aus dem Rhein-Lahn-Kreis steht nach 24 Spielen mit 14:34 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und wird wahrscheinlich die Regionalliga nach einer Saison wieder verlassen müssen.

Mit einem Sieg (in Nieder-Roden) und einem Remis (in Vellmar) sieht die Auswärtsbilanz der Gäste bisher dürftig aus, aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten und die TuSpo hat bereits im Hinspiel beim 25:25-Unentschieden die Stärken von Holzheim erlebt.

Trainer Dominik Jung hat eine körperlich sehr starke Truppe mit einem gefährlichen Rückraum beisammen, aus dem die Spieler Marco Becker, Lukas Fischer und Simon Giebenhain herausragen. Deswegen wird dieses letzte Heimspiel alles andere als ein Spaziergang für die Römerstädter und die Punkte werden nur dann in Obernburg bleiben, wenn sich die TuSpo mit der gleichen Leidenschaft und demselben Kampfgeist wie in den letzten Heimspielen gegen Gensungen und Nieder-Roden II zeigt.

 

Bieberau muss zum Tabellenführer

Schon lange vor Schluss der Runde stand die TSG Münster als Meister der Regionalliga und Aufsteiger in die dritte Liga fest und so kommt dem Spiel am Samstag für die Heimmannschaft keine nennenswerte Bedeutung mehr bei. Die HSG Bieberau/Modau hingegen will ihre Fans mit einer guten Leistung erfreuen und sie kämpft noch mit Petterweil, Gensungen und Breckenheim/Wallau um Platz zwei. Letzte Woche gelang der HSG dieses Unterfangen mit einer Topleistung in Pohlheim sehr gut und am Ende stand ein ungefährdetes 37:28.

Die TSG Münster war in dieser Saison die konstanteste Mannschaft, wurde weitgehend von Verletzungen verschont und überzeugte vor allem durch ein gutes Torhütergespann, eine stabile, robuste Abwehr und einem gefährlichen Angriff, mit vielen Routiniers. Sie stehen mit Recht ganz vorne und man darf ihnen gratulieren und für die nächste Saison alles Gute wünschen.

Im Hinspiel gab es für die Falken mit einem 31:37 eine klare Heimniederlage, allerdings mussten sie damals auch auf wichtige Spieler wie Nisse Nehrdich, Dennis Weit und Thomas Becker verzichten, Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf waren angeschlagen. Bis auf Thomas Becker stehen diesmal alle Spieler zur Verfügung. Trainer Thomas Weber sagt: „Wir werden unser Bestes geben und versuchen das Spiel lange offen zu gestalten. Mal sehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei der 40. Auflage des Tennisturniers auf der Anlage des TV Aschaffenburg, dem Tennis Brass Cup 2025, gingen am gestrigen Mittwoch die Quali-Spiele zu Ende.

Durchgesetzt haben sich Fabian Neff (TC Fulda) in der Gruppe 1, Andrè Nehmeth (TC Weissenhof) in Gruppe 2, Georg Eduard Israelan (Wiesbadener THC) gewann in der Gruppe 3, Arian Barbic (TV Hausen) in der Gruppe 4. Die Gruppe 5 gewann Hanu Patel (Eintracht Frankfurt), Tom Südmeyer (Kölner THC) die Gruppe 6, Julius Hell (TC Pforzheim) die Gruppe 7 und Julian Forer (SaFo Frankfurt) die Gruppe 8. Sie alle zogen ins Hauptfeld ein, das am heutigen Donnerstag um zehn Uhr begann.

Im Hauptfeld an eins gesetzt ist Patrick Zahraj aus Pforzheim, der eine Wildcard erhielt. Die Nummer zwei der Setzliste heißt Marko Topo vom TC Neuss. Ben Ostheimer vom TVA (DR 161) wurde mit einer Wildcard ausgestattet. Auch Henry Sommer vom TVA (DR 673) bekam eine Wildcard. Beide werden heute ins Geschehen eingreifen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Milos Putera, früherer Handball-Bundesliga-Torhüter, jetziger Co-Trainer und Torhüter-Trainer beim Erstligisten SC DHfK Leipzig, bei mir zu Besuch. Ich habe Milos vor ein paar Tagen in Leipzig besucht, wir saßen im Steigenberger Grandhotel Leipzig und haben über dies und das geplaudert. Daher auch die Hintergrundgeräusche…

Milos ist mittlerweile seit zehn Jahren beim SC DHfK Leipzig und für ihn ist Leipzig seine zweite Heimat geworden, wo er und seine Familie sich auch außerhalb des Vereins sehr wohl fühlen.

Das tolle Bild von Milos hat uns der SC DHfK Leipzig zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Milos hat in seiner tollen Karriere viele Stationen in Deutschland gehabt – wie Wilhelmshaven, Schwerin, Nettelstedt-Lübbecke, Hüttenberg, Balingen-Weilstetten – aber auch beim TV Großwallstadt hütete er das Tor.

Alles, was Milos macht, macht er mit viel Begeisterung und sehr akribisch. Und – er hat immer viel Spaß an seiner Arbeit, auch wenn er nach Niederlagen erst einmal “tief durchatmen” muss…

Milos gibt seinen Torhütern im Spiel gegen Flensburg-Handewitt Anweisungen

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Milos Putera rein. Es ist wirklich sehr interessant, was er zu erzählen hat.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Pünktlich zu ihrem Saisonende hat Handball Drittligist HSG Hanau in der Staffel Süd-West noch einmal eine attraktive Begegnung vor der Brust. Zu Gast ist die TSG Haßloch, für die es noch um den Ligaverbleib geht. Anwurf ist am Mittwochabend, 19.30 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Bergold, Ritter &. Co sind vor dem Gegner aus Rheinland-Pfalz gewarnt, denn im Hinspiel hatten die Grimmstädter so ihre Probleme mit den „Bären“. Wie immer zählt für die Geist-Sieben dabei maximale Einstellung und Emotionalität. Nach Spielende dürfte der Hanauer Handballabend dann weiter emotional bleiben, denn es stehen mehrere Verabschiedungen auf dem Programm.

„Das wird kein einfaches Spiel für uns“, weiß HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Im Hinspiel im Dezember haben wir uns schon sehr lange schwer getan, konnten es dann aber hinten raus noch mit einer überragenden Energieleistung stemmen.“ Cedric Schiefer markierte damals – buchstäblich in letzter Sekunde – den 31:30-Siegertreffer für die HSG.

Es wird emotional

Emotional wird es dann nach dem Spielende, denn im Anschluss an die Begegnung wird die HSG einige Verabschiedungen vornehmen. Die Spieler Paul Hüttmann, Niklas Schierling, Luca Braun und Phillip Busse erhalten vor dem Hanauer Blauen Block ihren finalen Applaus, genauso wie das Trainerduo Hannes Geist und Oliver Lücke sowie Physiotherapeutin Ann-Cathrin Oefner.

„Maximale Intensität und Einstellung“

Während die HSG Hanau die Saison bereits sicher mit einem einstelligen Tabellenplatz abschließen wird, geht es für den kommenden Gegner, die TSG Haßloch, am letzten Spieltag um den direkten Verbleib in der Liga. Auf Platz 13 brauchen die „Bären“ und ihr Interimstrainer Christian Job unbedingt noch einen Punkt. Mut macht den Gästen dabei der deutliche Heimsieg gegen die Bergischen Panther in der Vorwoche, mit dem sich das Team überhaupt erst in die Lage für einen möglichen „Last-Minute-Lucky-Punch“ gebracht hat.

„Haßloch wird hier in Hanau mit Mann und Maus auflaufen und alles daransetzen, noch diesen einen benötigten Punkt zu holen“, so der Hanauer Cheftrainer. „Wir werden uns also auf ein sehr straffes Spiel einstellen müssen und das werden wir mit maximaler Intensität und Einstellung angehen.“ TSG-Topscorer ist Rückraumspieler Niklas Glindemann mit 144 Saisontoren, aber auch Yannick Muth und Lars Hannes können dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Nach dem verlorenen Main-Kinzig-Derby in Gelnhausen will die HSG die Runde vor eigenem Publikum unbedingt mit dem 15. Saisonsieg beenden. Die beiden Haupt-Torjäger der Grimmstädter, in Person von Cedric Schiefer und David Rivic, präsentierten sich in der Vorwoche bereits extrem treffsicher und erzielten zusammen 18 Tore für die HSG.

Besonderen Fokus will Geist aber auch am Mittwoch wieder auf die eigene Defensive legen: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie deutlich besser verteidigt, als am letzten Spieltag. Vor allen Dingen was unsere Beweglichkeit und Schnelligkeit angeht. Nur dann können wir auch erfolgreich in unser Umschaltspiel kommen.“ Gerade eben jenes Konterspiel soll auch am Mittwoch wieder das Fundament der Hanauer Angriffsbemühungen bilden, denn wenn die Grimmstädter in ihre schnelle erste und zweite Welle kommen, dann gelingen auch die einfachen Tore. Das zeigte sich unlängst auch in Gelnhausen.

„Die 3:2:1-Deckung von Haßloch ist keine alltägliche Variante in dieser Liga. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten“, gibt Coach Geist die Richtung vor. „Wir wollen bei diesem letzten Tanz wieder alles in die Waagschale werfen und über 60 Minuten maximalen Einsatz zeigen. Die Mannschaft freut sich über jeden blau-weißen Anhänger, der mit uns einen besonderen Rahmen für dieses letzte Heimspiel kreiert.“

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga verlor der TV Großwallstadt beim Tabellenletzten HSG Konstanz mit 30:33 (13:17) und machte es mit dieser Niederlage weiter spannend im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach dem Heimsieg gegen GWD Minden sollte in Konstanz der Befreiungsschlag folgen. Leider nutzte die Mannschaft um Trainer André Lohrbach die Chance gegen den bereits feststehenden Absteiger nicht und steckt durch die Niederlage weiter im Tabellenkeller fest. Platz 15 belegt der TVG derzeit, doch gegen die nächsten Gegner wie Nettelstedt-Lübbecke (derzeit Rang zwölf) oder den HC Elbflorenz, die der TVG zu Hause empfängt, haben Patrick Gempp und Co. die Chance, sich in der Tabelle nach oben zu schaffen. 

Die Baden-Württemberger konnten befreit aufspielen, wollten in den verbleibenden Spielen in der zweiten Liga vor heimischem Publikum noch einmal gute Leistungen zeigen. Der TVG hingegen stand unter Druck und das war dem Team auch anzumerken. Gegen den Tabellenletzten war ein Sieg Pflicht, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Konstantin Poltrum starker Rückhalt

Doch trotz der lautstarken Unterstützung der vielen mitgereisten Fans schafften es die Gäste nicht, dieses Spiel zu bestimmen. Die HSG, die einige Ausfälle im Kader zu beklagen hatte, ging mit 1:0 in Führung und Aron Czako erzielte in Minute sechs die 4:2-Führung für sein Team. Patrick Gempp traf zum Anschluss, doch auf Seiten des Gastgebers war es Konstantin Poltrum, der die ersten Paraden zeigte. Er sollte am Ende zum Matchwinner mit 18 Paraden werden. Bei den Blau-Weißen hingegen fand Stefan Hanemann kaum Zugriff, so dass für ihn in der 18. Spielminute beim Stand von 11:10 Julian Buchele ins Tor kam. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit lag der TVG nur mit einem Tor zurück, bis zum Halbzeitpfiff stand es 17:13. Zu viele Fehler und eine nicht wie gewohnt stehende Abwehr machten es der HSG leicht und den eigenen Torhütern schwer, die Führung zu übernehmen.

Gäste können Spiel nicht drehen

Nach dem Seitenwechsel wollte der TVG den Anschluss wiederherstellen, dies dauerte allerdings bis zur 47. Minute. Florian Eisenträger netzte zum 26:25 ein, Maxim Schalles glich aus. Nun schien das Pendel zugunsten der Gäste auszuschlagen. Doch der erwartete Ruck blieb aus. Nach vier Minuten ohne Tor erhöhte Aron Czako auf 28:26. Anschließend brachte Alexander Leindl sein Team durch zwei Treffer in Folge mit 30:27 in Front. Beide Teams erlaubten sich in dieser Phase viele Leichtigkeitsfehler. Die Hausherren hatten die Chance, den Sack frühzeitig zuzumachen, schafften es aber nicht. Die Gäste hatten die Chance, das Spiel zu drehen, schafften es ebenfalls nicht. So wurde es am Ende noch einmal spannend, ehe sich Konstanz mit 33:30 die Punkte sicherte. Die Freude auf Konstanzer Seite war überschäumend und die cirka 1000 Fans in der gut gefüllten Halle feierten das Team. Beim TVG war die Enttäuschung greifbar.

TVG-Trainer Andrè Lohrbach sagte anschließend: “Glückwunsch an Konstanz für den Heimsieg und danke an unsere mitgereisten Fans. Leider war unsere Leistung nicht so gut, wie sie hätte sein müssen. In der ersten Hälfte waren es die technischen Fehler und wir haben nicht zu unserer Abwehr gefunden. Wir hatten auch in Abschnitt zwei Chancen, die wir aber nicht genutzt haben. Die HSG spielte extrem lange Angriffe, auf die wir uns nicht einstellen konnten. Summa summarum gewann die HSG verdient, weil wir nicht unsere Leistung abrufen konnten.”

Trotz allem hat es der TVG selbst in der Hand, den Abstieg zu verhindern. Wie gesagt, neben den zwei Heimspielen gegen Lübbecke und Elbflorenz wartet noch der TV Hüttenberg auswärts. Anschließend kommt Hamm (derzeit 17.) nach Elsenfeld, ehe es zum letzten Saisonspiel nach Balingen geht.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga erwischte die TuSpo Obernburg einen gebrauchten Tag in Petterweil. Die HSG Bieberau/Modau kam mit einem Sieg aus Pohlheim zurück.

 

Gebrauchter Tag in Petterweil

Im vorletzten Auswärtsspiel der Saison war vor dem Spiel schon klar, dass die TuSpo den Klassenerhalt geschafft hatte und trotzdem wollten sich die Römerstädter beim Tabellenzweiten TV Petterweil so gut wie möglich verkaufen. Das ist allerdings bei der 26:39 (10:20)-Niederlage nicht gelungen.

Nach sehr ausgeglichenen ersten Minuten (6:4 nach 8 Minuten) kamen die Gastgeber in der Folge immer wieder zu sehr einfachen Toren, weil die TuSpo-Abwehr in diesem Spiel überhaupt nicht existierte und auch die beiden Torhüter einen rabenschwarzen Tag erwischten. Ab Mitte der ersten Hälfte dominierte Petterweil das Spiel nach Belieben und lag nach 20 Minuten bereits mit 15:6 in Führung. Im TuSpo-Angriff häuften sich die technischen Fehler und laut Trainer Rudi Frank war nichts von dem zu sehen, was seine Mannschaft in den drei Spielen zuvor gezeigt hatte. Bis zur Halbzeitpause war beim Spielstand von 22:10 das Spiel praktisch schon entschieden.

Hausherren kannten kein Pardon

Auch in den zweiten 30 Minuten kannten die Hausherren kein Pardon, drückten weiter aufs Tempo und hatten bis zur 40. Minute schon auf 29:14 erhöht. Der TuSpo-Angriff mühte sich meistens vergeblich und die Abwehr der Obernburger kassierte immer wieder einfache Tore im Minutentakt. Zehn Minuten vor Schluss war beim 35:20 der Torhunger der Gastgeber immer noch nicht gestillt und am Ende kassierten die Römerstädter eine deutliche 26:39-Auswärtsniederlage.

Trainer Rudi Frank war nach dem Spiel sehr enttäuscht und sagte: „Diese Niederlage ist sehr bitter und die Kraft und die Lust waren heute einfach raus. Meine Mannschaft hatte einen vollkommen „gebrauchten Tag“, aber jetzt müssen wir im letzten Heimspiel der Saison gegen Holzheim ein komplett anderes Gesicht zeigen und alles besser machen als heute.“

 

 TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Thomas Keck (5), Peer Kreuzkam (5), Tobias Raab (4), Meik Diehl (4), Magnus Heinz (2), Jesper Kunkel (2), Niklas Geck (2), Tom Müller (1), Louis Markert (1), Ben Müller, André Göpfert, Nicolas Mohr

 

 

Deutlicher Auswärtssieg der Bieberauer

Die HSG Bieberau/Modau kam gut aus der Osterpause zurück und gewann in Pohlheim mit 37:28 (16.12). Dem 1:0 von Robin Hübscher folgten schnell weitere Tore und so stand es bereits nach sieben Minuten 6:2 für die Gäste. Die Abwehr zeigte sich stabil und im weiteren Spielverlauf gelangen dadurch immer wieder Gegenstoßtore, die Pohlheim gar nicht gefielen. Bereits nach zwölf Minuten legte Pohlheims Trainer Mario Weber die grüne Karte, um seine Mannschaft in der Auszeit wieder auf zu richten und neu einzustimmen. Dies gelang nicht wirklich, denn Bieberau/Modau ließ sich nicht beeindrucken und führte ab der 15. Spielminute bereits mit fünf Toren.  Zur Halbzeit stand es 16:12 für die Gäste.

Gäste weiter gut aufgelegt

Die gut aufgelegten Falken spielten sicher und abgeklärt und legten weiter vor, ließen sich auch nicht von verschiedenen Abwehrsystemen der Pohlheimer verunsichern. In der 43. Spielminute stand es 25:18, ehe Pohlheim sich noch einmal aufrappelte und eine kurze Schwächephase der Falken zum vorübergehenden 22:25 nutzte. Hoffnung keimte bei Pohlheim auf, das Spiel doch noch drehen zu können, aber die Falken besannen sich wieder und erhöhten die Führung durch Robin Hübscher und Robin Büttner auf 27:22. Pohlheims Leon Friedl traf noch einmal zum 23:27, ehe der starke Damjan Jajic mit drei und Dennis Weit mit einem Tor in Folge trafen. Nach 50 Spielminuten führten die Gäste mit acht Toren und ließen nichts mehr zu. Am Ende war es sogar eine Neun Tore Führung für die starken Falken und damit für Pohlheim die höchste Heimniederlage seit langem (28:37). Trainer Thomas Weber zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „In Pohlheim zu gewinnen ist nicht ganz so einfach, meine Mannschaft hatte sich viel vorgenommen und konnte das auch gut umsetzen. Die Angriffsleistung mit 37 Auswärtstoren ist erwähnenswert, das Tempo konnten wir lange Zeit hoch halten und den Gegner damit unter Druck setzen. Das war ok.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Mika Trautmann; Diesterweg 1, Jajic 7, Büttner 8/3, Günther, Lubar 4, Kunzendorf 5, Hübscher 5, Nehrdich 2, Giannakopoulos, Weit 5