Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wer in der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, das Derby zwischen der HSG Rodgau Nieder-Roden und dem TV Kirchzell am Samstagabend nicht gesehen hat, der hat definitiv etwas versäumt. Der TV Kirchzell eilte auch in fremder Halle zu einem 34:28 (16:12)-Erfolg und holte sich den achten Sieg in Folge. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: acht Siege in Folge! Und das ersatzgeschwächt und als Aufsteiger. Denn neben den Langzeitverletzten Oleh Soloviov und Louis Hauptmann und ohne Niklas Ihmer (Fußverletzung) musste auch noch Tom Spieß grippekrank passen. Generell hatte das Derby alles, was es haben muss: Rasse, Klasse, Kampfgeist, Emotionen…

Doch das war nicht das Einzige. In meiner langjährigen Tätigkeit als Sportjournalistin habe ich mich so gut wie nie über Schiedsrichter ausgelassen. Was allerdings die beiden am vergangenen Samstag in Halbzeit eins zusammen pfiffen, ging nicht auf die berühmte Kuhhaut. Wie man ein Derby, in dem beide Mannschaften logischerweise den Sieg wollten und es dementsprechend kampfbetont zugeht, in den ersten 30 Minuten so derart verpfeifen kann, dass eine unglaubliche Hektik und eine enorm aufgeheizte Stimmung aufkam – auf dem Parkett und auf den Zuschauerrängen – das ist mir auch einen Tag nach der Begegnung noch immer schleierhaft.

Insgesamt verhängten die beiden Referees zwölf Zeitstrafen plus eine rote Karte (fünf für die Hausherren, sieben plus rot für die Gäste). Die souveränsten und besten Schiedsrichter sind immer die, die du überhaupt nicht bemerkst. Das sagte einmal ein Nationaltrainer zu mir. Am Samstag war das definitiv nicht der Fall.

Handball wurde trotz allem auch noch gespielt

Trotz allem wurde auch noch Handball gespielt. Und das nicht schlecht. Yann de Waha eröffnete den Torreigen auf seiten der Gäste, Simon Brandt glich aus. Über 2:2, 4:4, und 6:6 (13.) blieb die Partie ausgeglichen. Bis dahin gab es schon zwei Zeitstrafen für die Gäste. Dem nicht genug. Nach einem Foul am Rodgauer Ben Seidel sah Joshua Osifo, eine der ganz großen Stützen des TVK, den roten Karton. Wenn schon rot, dann nicht für ihn, denn mit ihm erwischte es definiitiv den falschen Spieler. Die vielen mitgereisten TVK-Fans waren außer sich und sorgten dafür, dass aus einem Auswärtsspiel ein Heimspiel wurde.

Dem Protest von TVK-Trainer Alex Hauptmann folgte die Zwei-Minuten-Strafe gegen ihn. Ohne Joshua Osifo und den erkrankten Tom Spieß war der eigentliche Innenblock in der Form nicht mehr vorhanden. Es hieß improvisieren. Also tauchte Ievgen Zhuk im Rückraum auf oder Anton Bayer. Tim Häufglöckner führte geschickt Regie, war Ideengeber, Anspieler oder traf selbst nach Belieben. So klappte zum Beispiel das Zusammenspiel mit dem bärenstarken Jannik Wolf hervorragend. Hinzu kam ein Tobias Jörg im Tor, der beinahe unüberwindbar war. Mit stoischer Ruhe kochte er dem Gegner einen Ball nach dem anderen ab und war ein großer Rückhalt. Beim 8:8 in der 17. Minute nahm HSG-Trainer Peter David die Auszeit. Sechs Minuten später zog Alex Hauptmann den grünen Karton (11:11). Seine Worte fruchteten und seine Jungs zogen bis zur Pause auf 16:12 davon.

TVK nicht mehr aufzuhalten

Nach dem Wechsel fiel schnell das 17:12 durch Jannik Wolf. Die Partie war umkämpft, doch der emotionale und leidenschaftliche Aspekt lag eindeutig bei den Gästen. Allen Widrigkeiten zum Trotz spielten sie unglaublich gut auf und nahmen in schöner Regelmäßigkeit die Nieder-Rodener Abwehr auseinander. Egal, wen HSG-Trainer Peter David aufs Parkett schickte oder ob er Marco Rhein oder Philipp Hoepffner zwischen die Pfosten stellte. Den jungen Wilden aus Kirchzell war dies egal. Beim 17:21 (40.) nahmen die Hausherren erneut eine Auszeit und beim 19:23 (44.) war es der Gast, der eine kurze “Pause” nahm. Anschließend kam der lange verletzte Joshua Löffelmann zu einem Strafwurf zwischen die Kirchzeller Pfosten. Diesen hielt er und blieb anschließend im Tor. Auf der anderen Seite wechselten die Torhüter noch einmal hin und her. Doch der TVK hatte sich längst in einen Flow gespielt, agierte stark ersatzgeschwächt mit einer Selbstverständlichkeit, die immens war. Beide Trainer nahmen in der Endphase noch einmal ihre Auszeit, die HSG agierte etwas offensiver in der Abwehr. Doch der TVK war längst nicht mehr zu bändigen. Am Ende hieß es 34:28 und es hallten die Sprechchöre vom Gästeblock durch die Halle: “Hier regiert der TVK.”

TVK-Kapitän Jan Blank schüttelte nach Schlusspfiff nur den Kopf und war sichtlich stolz, als er sagte:: “Habt Ihr gesehen, was unsere Jungen da gemacht haben? Wie sie in ihre ungewohnten Rollen geschlüpft sind, die gegnerische Abwehr auseinander gespielt haben oder selbst eine Defensive vom Feinsten gestellt haben? In dem Hexenkessel so ruhig zu bleiben, war Wahnsinn.”

Marco Rhein, sportlicher Leiter der HSG, gratulierte Kirchzell zum Sieg und sagte: “Große Anerkennung, was der TVK leistet. Nach der roten Karte für Osifo haben wir gedacht, dass wir das Spiel gewinnen können. Doch wir hatten nicht diesen emotionalen Zustand, den der TVK an den Tag legte. Daher bin ich unzufrieden. Wir müssen uns hinterfragen, was wir hier gespielt haben. Gefühlt war es heute wie ein Auswärtsspiel für uns.”

TVK-Trainer Alex Hauptmann freute sich sehr über den Erfolg, war doch Nieder-Roden war lange Zeit seine sportliche Heimat: “Es war ein komisches Spiel, denn ich hatte das Gefühl, dass in Halbzeit eins nicht die Spieler, sondern die Schiris entschieden. Ein paar Pfiffe haben mich fassungslos gemacht. Wir waren die Mannschaft auf dem Feld, die den Sieg erzwungen hat. Wir sind immer noch den einen Schritt mehr gegangen. Wir haben einen riesigen Lauf, es ist eine geile Truppe und wir haben ein geiles Publikum.”

 

TV Kirchzell:

Paul Büchler,Tobias Jörg, Joshua Löffelmann; Julius Mattern, Jan Blank 1, Anton Bayer 2, Tim Häufglöckner 8/1, Antonio Schnellbacher 5, Ievgen Zhuk 7/2, Jannik Wolf 8, Yann de Waha 2.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball-Regionalliga empfängt die Tuspo Obernburg am Samstag daheim den TV Petterweil und die HSG Bieberau/Modau hat am Samstag die HSG Pohlheim zu Gast.

 

Tuspo trifft auf Angstgegner

Nach der deutlichen 29:33-Niederlage vergangener Woche beim damaligen Tabellenletzten HSG Rodgau Nieder-Roden II empfängt die Tuspo Obernburg am Samstag um 19 Uhr denn TV Petterweil in der Obernburger Valentin Ballmann-Halle. Gegen diesen Gegner wurden beide Spiele in der vergangenen Saison verloren. Petterweil steht derzeit auf Platz sechs der Tabelle, hat bisher drei Auswärtssiege – in Hüttenberg, Nieder-Roden und Bieberau – eingefahren. Mit der Mannschaft von Trainer Martin Peschke ist also immer zu rechnen. Der Coach verfügt über einen ausgeglichenen Kader und mit Stephan Pletz (RL), Martin Habenicht (LA), Björn Pape (KM) und Florian Wassberg (RR) über sehr wurfstarke Spieler.

Wenn die Tuspo, die im Moment den zehnten Platz in der Tabelle einnimmt, in dieser Saison den Spieß umdrehen will, dann ist auf jeden Fall eine konzentrierte Leistung notwendig, um mit einer sehr starken und leidenschaftlichen Abwehrleistung und einem effektiven Angriffsspiel – wie in den letzten Heimspielen – den Gegner in die Schranken zu verweisen. Nur dann werden die Punkte in Obernburg bleiben können. Trainer Rudi Frank hofft, dass die kranken Spieler Tobias Raab und Tom Müller wieder zur Verfügung stehen und er auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen kann.

 

Bieberau/Modau will punkten

Vergangene Woche konnte Bieberau/Modau auswärts beim starken Aufsteiger TuS Holzheim mit einem guten Ergebnis aufwarten und deutlich mit 36:24 gewinnen. Diese Woche steht am Samstag um 19 Uhr ein Heimspiel an, allerdings gegen ein anderes Kaliber. Denn immerhin kommt der aktuelle Tabellendritte, die HSG Pohlheim, in den Odenwald.

Für die Gäste läuft es überraschend gut, denn sie hatten einige gravierende Abgänge von routinierten Spielern zu verkraften und wussten zu Beginn der Saison noch nicht so ganz wo sie stehen werden. Doch die Neuzugänge haben sich gut integriert und Verantwortung übernommen. Sie bilden eine homogene Mannschaft. Die guten Ergebnisse und der Tabellenplatz unterstreichen dies und die Falken müssen schon eine sehr gute Leistung abliefern, wenn sie gegen diese starke Mannschaft bestehen wollen.

Nur ein Punkt trennt die beiden Mannschaften in der Tabelle. In der letzten Saison taten sich die Falken zuhause schwer gegen Pohlheim, konnten nur knapp mit 33:32 gewinnen, in Pohlheim lief es dagegen viel besser und es sprang ein klarer 25:19-Sieg für die Falken heraus.

 

Das Bild hat uns die HSG Bieberau/Modau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, treffen am Samstag um 19.30 Uhr die HSG Rodgau Nieder-Roden und der TV Kirchzell aufeinander. Damit gibt es im letzten Heimspiel des Jahres für die HSG ein absolutes Highlight. Nicht nur, dass es zum ersten Heimderby der laufenden Runde kommt. Viel mehr stellt sich mit dem Aufsteiger aus Kirchzell das erfolgreichste Team der letzten Wochen vor.

Nach etwas holprigem Saisonauftakt schaltete der Odenwald-Express in den Turbo-Gang und gewann sage und schreibe sieben (!) Mal in Folge, was ihnen derzeit Tabellenplatz fünf beschert. Aus einem insgesamt sehr starken Kollektiv tut sich Linksaußen Ievgen Zhuk hervor, der sich sowohl von seiner Stammposition als auch vom Siebenmeterpunkt als extrem treffsicher erweist. Dabei darf aber der glänzend besetzte Rückraum um Regisseur Tom Spieß nicht aus den Augen verloren werden. Tim Häufglöckner und Joshua Osifo oder Kapitän Jan Blank nicht zu vergessen. Hinzu kommt Torhüter Tobias Jörg sowie die “Jungen” Yann de Waha oder Jannik Wolf. Gecoacht wird der TVK von Andi Kunz und Alex Hauptmann, die das in perfekter Art und Weise machen. „Wir freuen uns auf ein emotionales Spiel vor großartiger Kulisse. Wir sehen uns nicht als Favorit, aber natürlich wollen wir unsere Serie weiter ausbauen. Dafür muss aber viel passen“, gibt der langjährige Coach der Rodgauer, Alex Hauptmann, zu Protokoll. Weiter sagt er: “Gegen Nieder-Roden sind es immer ganz besondere Spiele, gerade für mich. Wir wissen um die Stärken der HSG, wollen aber mit unserem Lauf und unseren eigenen Stärken auch von dort die Punkte mitnehmen und den ersten Derbysieg der Saison holen.”

Gute Stimmung

Auf Seiten der Baggerseepiraten hat sich die Stimmung nach zwei Siegen in Folge deutlich verbessert. Die neue Leichtigkeit war gerade in der zweiten Halbzeit gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II spürbar. Mit hohem Tempo und großem Engagement veranlassten Seidel & Co. das Publikum zu Szenenapplaus. Die jungen Wilden hatten sichtbar Lust am Handball, eine gute Voraussetzung für das Derby gegen Kirchzell, in dem mit Sicherheit die mentale Einstellung ein entscheidender Faktor sein wird. Das sieht auch der Sportliche Leiter Marco Rhein so: „Wir wissen zwar um die starke Form der Kirchzeller, aber die letzten beiden Spiele haben auch wir unser Potential gezeigt. Mit dem getankten Selbstvertrauen freuen wir uns auf ein tolles Derby und wollen unbedingt die nächsten Punkte einfahren.“

HSG-Trainer Peter David hat sein Team sicher genauso gut eingestellt wie Alex Hauptmann und Andi Kunz auch und er sagt: “Wir wissen um die Stärke des TVK. Das ist riesig, was sie in der Hinrunde bisher geleistet haben. Aber wir hoffen, dass wir ihre Serie unterbrechen können. Wir haben zuletzt gut gespielt, sind zu Hause und brauchen die Punkte.”

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am heutigen Freitag um 19 Uhr beim HC Elbflorenz antreten. Nach dem wichtigen Auswärtserfolg am vergangenen Montag beim TuS Nettelstedt-Lübbecke will der TVG auch in Dresden nachlegen.

HC Elbflorenz mit Aufstiegsambitionen

Das wird allerdings alles andere als eine einfache Aufgabe, denn mit dem Gegner HC Elbflorenz wartet ein Gegner, der Aufstiegsambitionen kundgetan hat. Aktuell steht Dresden mit 14:12 Punkten auf Platz sechs der Tabelle. Die Heimbilanz der Sachsen hat sich im Dezember zum Positiven gewendet, denn die letzten zwei Spiele in der BallsportArena gegen Dormagen und den TuS N-Lübbecke wurden gewonnen. Davor allerdings verlor die Mannschaft von Andre Haber zuhause viermal hintereinander.

TVG weiter mit Personalproblemen

Der TVG hingegen hat sich bisher auswärts sehr schwergetan, fuhr aber zuletzt den ersten Sieg in der Fremde ein und will jetzt natürlich nachlegen. Allerdings kann TVG-Trainer Andrè Lohrbach mit seinem Team erneut nicht in Vollbesetzung antreten. Obwohl Lars Röller aktuell mit einer besonderen Sportbrille wieder ins Training eingestiegen ist, wird er in Dresden noch nicht dabei sein. Ebenso wenig wie die Langzeitverletzten Finn Wullenweber, Mario Stark und Maxim Schalles.

Kapitän Nils Kretschmer freut sich auf ein Wiedersehen

Beim HC Elbflorenz wird Trainer Andre Haber voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können. Auch einen großen Kaderumbruch hatte Haber zu Saisonbeginn nicht zu managen, vier Zugängen standen lediglich zwei Abgänge gegenüber. Darunter Rückraumspieler Nils Kretschmer, der an den Untermain gewechselt ist und beim TV Großwallstadt nun als Kapitän viel Verantwortung übernommen und sich zum Torgaranten entwickelt hat. Der Kapitän möchte sicherlich auch gegen seinen ehemaligen Verein zeigen, was in ihm steckt. Dass er und sein Team torgefährlich sein müssen, wird für einen möglichen Sieg neben einer disziplinierten Abwehrarbeit nötig sein.”Definitiv steckt im gegnerischen Kader viel Qualität. Doch wir wollen versuchen, unseren kleinen Lauf fortzusetzen. Diese Saison hat bisher schon oft genug gezeigt, dass alles möglich ist”, sagte TVG-Coach Andrè Lohrbach.

Der TVG ist bereits am gestrigen Donnerstag angereist, will nichts dem Zufall überlassen.

 

Das Bild von Nils Kretschmer hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es bereits am heutigen Freitag rund, will heißen, dass die HSG Hanau und der TV Gelnhausen um 20.15 Uhr in  der Main-Kinzig-Halle aufeinander treffen.

Auf diesen Tag haben die Fanlager beider Vereine schon seit dem Saisonstart hin gefiebert. Gegen den favorisierten TVG wollen die Grimmstädter um Kapitän Max Bergold und Topscorer David Rivic mit breiter Brust auftreten, trotz aller Verletzungsprobleme der vergangenen Wochen.

„Das wird ein absolutes Highlight zum Jahresende“, erklärt Hanaus Cheftrainer Hannes Geist mit Blick auf den Schlagabtausch mit dem Tabellenzweiten vor eigener Kulisse. „Egal wie die Situation gerade bei uns aussieht, wir alle freuen uns auf dieses Spiel. All die Dinge, die bislang in dieser Saison gelaufen sind, werden mit dem Anpfiff auf null gesetzt. Wir werden sehen was der Kader am Freitagabend hergibt und dem TVG einen heißen Tanz liefern.“

Heißer Tanz zum Jahresende

Der Publikumsandrang beim Main-Kinzig-Derby dürfte auch in diesem Jahr in Hanau wieder gewaltig werden. Hunderte Tickets gingen bereits im Vorverkauf weg. Beide Fanlager werden ihre Teams wieder leidenschaftlich unterstützen und damit für einen ganz besonderen, emotionalen Freitagabend sorgen. „Es ist am Ende ein Spiel wie jedes andere auch“, so Geist. „Auch in diesem Derby wird es wieder darauf ankommen, dass wir 60 Minuten lang unsere bestmögliche Leistung auf die Platte bringen. Diesmal wird es aber eine schwierige Herausforderung für uns, denn man muss klar sagen: Gelnhausen spielt bislang eine sehr gute Runde.“

Der Blick auf die Tabelle offenbart dabei die momentane unterschiedliche Situation beider Mannschaften. Während Gelnhausen den zweiten Tabellenplatz belegt, bisher 21:3 Zähler einsammelte und nur eine Niederlage zu Hause gegen den Longericher SC Köln hinnehmen musste, befindet sich Hanau (Platz 7) nach einem fulminanten Saisonstart – aber dann ausgebremst durch mehrere Verletzungen im Kader – mit 14:12 Punkten auf Rang 7.

„Gelnhausen hat sich in einen gewissen Rausch gespielt und bleibt auch in dieser Saison – ähnlich wie wir – ihrer Linie treu. Die Mannschaft ist zusammengeblieben und entwickelt sich sehr gut weiter. Ich denke, sie gehen als der absolute Favorit in dieses Spiel, das muss man einfach so sagen“, meint Geist.

Prunkstück des TVG-Teams von Cheftrainer Matthias Geiger ist dabei die zweikampfstarke 6:0-Deckung, die bislang nur 335 Gegentore zuließ – Topwert der Staffel. „Wir wollen diese aggressive und körperbetonte Deckung möglichst umgehen“, gibt Geist die Marschrichtung vor. „Jedes Mal, wenn wir durch schnelles Umschalten zu Tore kommen, ist das für uns ein wichtiger Erfolg.“ Im Sechs-gegen-sechs müsse seine Mannschaft dabei vor allem mit einer hohen Passgeschwindigkeit auftreten und die ganze Breite des Feldes nutzen. Bester Werfer auf Seiten der Gäste ist Jonathan Malolepszy mit bislang 100 Saisontoren.

Auch gegen Gelnhausen wollen Bergold, Ritter & Co. wieder alles reinwerfen und so giftig auftreten, wie beim letzten Heimerfolg gegen den VTV Mundenheim 1883 am 15. November. Dabei wird es auch einmal mehr auf das Umschaltspiel der Grimmstädter Truppe ankommen, das an einem guten Tag jeder Gegner der Staffel vor Probleme stellen kann. „Wir dürfen uns auf keinen Fall verstecken und müssen dahin gehen wo es wehtut sowie eine extrem gute Abwehr stellen“, fordert der Hanauer Cheftrainer. „Unser Gegner wird topmotiviert und mit dem Messer zwischen den Zähnen in Hanau auflaufen.“

Wie läuft der TVG auf?

Mit welchem Kader die Rotweißen in Hanau auflaufen können, ist noch ungewiss. Neben den Langzeitverletzten Jonas Dambach und Lasse Georgi sind auch Simon Belter, Fynn Hilb und Jannik Geißler angeschlagen. Cheftrainer Geiger hofft jedoch, dass alle drei Spieler bis Freitag wieder einsatzbereit sind.

Die Begegnungen zwischen der HSG Hanau und dem TV Gelnhausen haben immer einen besonderen Reiz und TVG-Trainer Matthias Geiger sagt: „In einem Derby hat die Tabellensituation wenig Aussagekraft. Es kommt darauf an, wer seine Leistung auf den Punkt bringt. Wir müssen in den entscheidenden Momenten Ruhe bewahren.” Für den TV Gelnhausen wird es entscheidend sein, sich nicht vom Derby-Trubel ablenken zu lassen und den Fokus auf die eigenen Stärken zu legen. „Wir haben in dieser Saison schon oft gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Wenn wir unsere Leistung abrufen, haben wir gute Chancen, auch in Hanau erfolgreich zu sein“, fasst Geiger zusammen.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, sorgt der TV Kirchzell weiter für Furore. Auch gegen die HG Saarlouis gewann die Mannschaft der Trainer Alex Hauptmann und Andi Kunz und holte sich mit 30:29 (14:14) den sage und schreibe siebten Sieg in Folge.

Die Partie war spannend und aufregend bis zum Schluss – und vor allem war sie einfach unglaublich in Bezug auf die kämpferische Leistung – vor allem der Kirchzeller. Über 2:2 und 3:3 zog der TVK in der achten Minute auf zwei Tore davon (5:3). Die HG war nicht gewillt, die Punkte beim Gegner zu lassen, brachte den siebten Feldspieler und glich auf 7:7 aus (13.). Zwar führten die Hausherren wieder mit zwei Treffern, ehe es mit 14:14 in die Pause ging. Bis zu diesem Zeitpunkt stand die Kirchzeller Abwehr überragend und Tobias Jörg im Tor war ein starker Rückhalt, hatte insgesamt 13 Paraden zu verzeichnen und hielt einfach die wichtigen Bälle. “Im Angriff hat es ein bisschen gestockt und wir haben ein paar Freie zu viel liegen gelassen”, sagte Alex Hauptmann.

Kampf auf Biegen und Brechen

Nach dem Wechsel schenkten sich beide Mannschaften absolut nichts mehr und es begann ein Kampf auf Biegen und Brechen. Wieder führte der TVK mit zwei Toren (18:16 – 36.), wieder glichen die Gäste aus (21:21 – 42.). Und Rot gab es auch noch für die HG kurz nach Wiederbeginn. Lars Walz musste in der 36. Minute nach einem Foul an dem gesundheitlich angeschlagenen Tim Häufglöckner, der trotzdem 60 Spielminuten mit einer unglaublichen Leistung durchpowerte, vom Feld. Vielleicht fiel eine kleine Vorentscheidung in der 48. Minute, als sich die Gastgeber erstmals eine Drei-Tore-Führung erarbeiteten (25:22) und sofort auf 26:22 erhöhten (50.). Die Gäste warfen alles in die Waagschale, verkürzten etwas, doch der überragend agierende Tom Spieß markierte das 30:27 (58.). “Die letzten drei Minuten war so richtig Druck auf dem Kessel und das haben auch unsere Zuschauer gespürt. Sie haben uns sensationell unterstützt”, so Trainer Alex Hauptmann. Dies war auch nötig, denn die HG kam bis auf ein Tor heran. Beim 30:29 nahm der TVK die Auszeit. Hier waren noch 19 Sekunden zu spielen. TVK-Kapitän Jan Blank und Co. ließen aber nichts mehr anbrennen und der Jubel nach dem Schlusspfiff war überschäumend. Alex Hauptmann: “Was die Jungs derzeit leisten, ist der Wahnsinn. Nun wollen wir natürlich bis Weihnachten auch noch die nächsten zwei Spiele gewinnen.”

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hob der Coach noch Joshua Osifo, Tom Spieß, Tobias Jörg und Tim Häufglöckner hervor.”Wir haben eine wahnsinnige Deckung gestellt und Lars Weisgerber oder Marcel Becker kaum zur Entfaltung kommen lassen”, war Alex Hauptmann der Stolz auf seine Jungs anzumerken.

 

TV Kirchzell:

Tobis Jörg, Joshua Löffelmann, Paul Büchler; Jan Blank 1, Anton Bayer, Tim Häufglöckner 2, Antonio Schnellbacher 3, Ievgen Zhuk 11/5, Jannik Wolf 1, Tom Spieß 8, Julius Mattern, Yann de Waha, Joshua Osifo 4.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss die HSG Hanau am Samstag beim TuS Opladen antreten. Die HSG Rodgau Nieder-Roden hat ein Heimspiel gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II und der TV Gelnhausen fährt nach Mundenheim.

 

Geist-Sieben richtet den Blick nach vorn

Eine Woche nach der Niederlage gegen den Longericher SC Köln will die HSG Hanau am Samstagabend um 19.30 Uhr beim TuS 1882 Opladen bestehen. Gegen den Tabellenachten möchte sich das HSG-Team um Kapitän Max Bergold wieder auf alte Tugenden besinnen und für einen positiven Monatsabschluss sorgen. Der Gegner erschien aber zuletzt in guter Form.

„Für uns gilt es jetzt den Blick nach vorne zu richten und die nächste Aufgabe anzugehen“, äußert sich HSG-Cheftrainer Hannes Geist unter der Woche am Rande einer Trainingseinheit. „Natürlich hat uns das Ergebnis aus der Partie gegen Longerich alle etwas bedrückt zurückgelassen, aber nach der bisherigen Trainingswoche sind wir nun wieder etwas positiver gestimmt und heiß auf dieses Auswärtsspiel.“

Für die HSG war der November bisher ein eher durchwachsener Monat. Trotz eines deutlichen Auswärtssieges in Mundenheim, kam die Geist-Sieben in den beiden Topspielen der letzten Wochen – jeweils vor heimischer Kulisse gegen Krefeld und Longerich – zu keinen Punkten. Personell gehen die Grimmstädter derzeit auf dem Zahnfleisch und mussten bereits ein ums andere Mal, gerade in der Abwehr, improvisieren.

„Uns fehlen momentan einfach die Details und vor allem die Stabilität in unserem Spiel, insbesondere durch die permanenten Umstellungen in den letzten Wochen“, so Geist. Dennoch wolle sich sein Team davon nicht unterkriegen lassen. „Wir möchten am Samstag wieder unsere Tugenden auf die Platte bringen und in der Abwehr beweglich auftreten, schnell antizipieren und so zu Ballgewinnen kommen.“

Dabei treffen die Hanauer auf einen Gegner, der dem Team durchaus zu liegen scheint. In der vergangenen Saison gewannen die Hessen beide Duelle mit den Leverkusenern. Der Tabellenachte von Cheftrainer Stefan Scharfenberg bestritt seine Generalprobe am vergangenen Wochenende erfolgreich und siegte mit 39:23 deutlich bei der TSG Haßloch. Dabei immer wieder im Fokus: Oliver Dasburg. Der Topscorer, Spielmacher und Leistungsträger des Teams kommt bereits auf 102 Saisontore. Aber auch Goalgetter Maurice Meurer strahlt im Rückraum jede Menge Gefahr aus. Mit 13:11 Punkten sitzt der TuS der HSG Hanau im Nacken und will die Grimmstädter am liebsten überholen.

„Wir haben uns bestmöglich auf sie vorbereitet“, verspricht Geist, der sein Team vor alle vor der körperlich robusten 6:0-Abwehr des Gegners gewarnt hat. „Das ist eine sehr eingespielte Mannschaft, die sich zuletzt wirklich weiterentwickelt hat.“

Nils Schröder und Niklas Schierling fallen länger aus

Es ist die nächste belastende Nachricht für die HSG Hanau: Der Drittligist muss in den kommenden Wochen auf seinen Kreisläufer Nils Schröder und Linkshänder Niklas Schierling verzichten. Damit spannt sich die Personalsituation der Handballer aus der Grimmstadt weiter an, die auf denselben Positionen auch Dziugas Jusys und Luca Braun bis auf Weiteres ersetzen müssen.

„Natürlich liegt es uns fern uns ständig zu beklagen. Jedoch zu behaupten, dass uns die diversen Ausfälle völlig kalt lassen, wäre auch falsch“, sagt HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist, der nun erneut gezwungen ist, das Spielkonzept anzupassen. „Nichtsdestotrotz stellen wir weiterhin eine hochtalentierte Mannschaft. Schon in der Vergangenheit konnten wir immer aus der HSG-Familie erfolgreich den Kader ergänzen.“

Kreisläufer Schröder (7 Partien / 12 Treffer), sollte ebenso wie Jusys im Deckungszentrum der Grimmstädter für Stabilität sorgen. Schierling hingegen sammelte seit der Verletzung von Luca Braun viele Spielanteile im Rückraum. In allen 12 Spielen kam der 1,90 Meter Akteur bislang zum Einsatz, erzielte dabei 17 Tore und hatte auch einen festen Platz im Abwehrverbund der Hessen. Mit Braun und Schierling fallen nun gleich zwei Linkshänder im Kader auf unbestimmte Zeit aus. „Wir müssen jetzt sehen, dass wir Niklas und Nils die Zeit für ihren Regenerationsprozess geben“, so Geist. „Genauso wie wir das momentan auch Luca und Dziugas ermöglichen. Es sind jetzt noch drei Spiele bis zur Weihnachtspause, inklusive einem Heimderby, die wir mit aller Kraft bestreiten werden. Anschließend haben wir Zeit unsere Wunden etwas zu lecken und zu regenerieren.“

 

Baggerseepiraten wollen Punktekonto ausgleichen

Wenn am Samstagabend um 19.30 Uhr der Anpfiff in der heimischen RODAUSTROM Sportarena gegen Friesenheim-Hochdorf II ertönt, gibt es für die Spieler um Kapitän Flo Stenger nur ein Ziel: Heimsieg ! Der erste Erfolg in fremder Halle sollte dafür reichlich Rückenwind geben. Denn nicht nur das reine Ergebnis, sondern vor allem die Art und Weise, wie sich die Rodgauer in Korschenbroich behaupteten, gibt Anlass zur Hoffnung, dass dieses Unterfangen gelingen könnte. Gestützt auf den gut parierenden Philipp Hoepffner zeigten die Baggerseepiraten im wahrsten Sinne des Wortes durch die Bank weg eine ansprechende Leistung. Jeder eingesetzte Spieler erfüllte seine Aufgaben, was letztendlich dazu führte, dass auch die besseren personellen Alternativen einen souveränen 36:25 Auswärtssieg sicherstellten. Daran will man jetzt unbedingt anknüpfen. „Es ist für uns wichtig, Konstanz in die eigene Leistung zu bringen, das ist natürlich ein Entwicklungsprozess bei einer jungen Mannschaft“, so Marco Rhein, der wie bereits vermeldet bis Weihnachten noch einmal selbst das Trikot überstreifen wird.

Der kommende Gegner reist nach dem wichtigen 31:29 gegen die HSG Dutenhofen II ebenfalls mit der Empfehlung eines Sieges an die Rodau. Das HLZ, seit einigen Jahren erfolgreich vom Trainerfuchs Gabriel Schmiedt betreut, bildet immer wieder physisch starke und technisch exzellent geschulte Akteure aus. Zudem sorgen Verstärkungen aus dem Zweitliga-Kader der Eulen dafür, dass sich die jeweiligen Gegner im Vorfeld nur schwer auf die konkreten Aufstellungen vorbereiten können. Doch trotz dieser Unwägbarkeiten wollen die Baggerseepiraten unbedingt den vierten Heimsieg der Saison einfahren, um damit das Punktekonto auszugleichen.

 

TV Gelnhausen zu Gast bei VTV Mundenheim

Der TV Gelnhausen reist am Samstagabend ins Schulzentrum Mundenheim, wo um 19.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel ansteht. Auch wenn die Tabellensituation vermeintlich klare Rollen vorgibt – Mundenheim rangiert mit 6:18 Punkten auf Platz 13, während die Barbarossastädter als Tabellenzweiter mit 19:3 Punkten antreten – unterschätzen wird der TVG diesen Gegner keinesfalls.

Cheftrainer Matthias Geiger warnt eindringlich vor dem Duell: „Mundenheim, auch wenn sie noch nicht so viele Punkte gesammelt haben, ist ein sehr gefährlicher Gegner. Sie sind eine eingespielte Truppe, die den Ball gut laufen lässt und immer wieder mit Tempo nach vorne geht.“ Diese Qualität in Kombination mit dem leidenschaftlichen Heimpublikum hat schon so machen Gegner zum Straucheln gebracht. Der TVG ist also gewarnt.

Der VTV Mundenheim, letzte Saison als Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufgestiegen, kämpft aktuell darum, den Abstiegsrängen zu entkommen. Die letzten drei Spiele gingen zwar verloren – darunter ein 26:30 bei den Bergischen Panthern, ein 26:34 gegen die HSG Hanau und ein 28:32 bei der TSG Haßloch. Doch die beiden Remis gegen die HG Saarlouis (28:28) und vor allem bei der HSG Rodgau Nieder-Roden (33:33) zeigen, dass Mundenheim die Qualität hat, an einem guten Tag jeden Gegner vor gewaltige Probleme stellen zu können.

Auf der anderen Seite hat der TV Gelnhausen ein intensives Spitzenspiel gegen die HSG Krefeld hinter sich, das mit einem 23:23-Unentschieden endete. Mit einer bärenstarken Abwehrleistung hielt das Team den bisher ungeschlagenen Tabellenführer lange in Schach. Diese Defensivstärke wird nun auch in Mundenheim gefragt sein, um die gefährlichen Tempogegenstöße der Gastgeber effektiv zu unterbinden.

Die Vorbereitung auf das Spiel wird jedoch durch krankheitsbedingte Ausfälle erschwert. Neben den Langzeitverletzten Jonas Dambach und Lasse Georgi fällt auch Simon Belter definitiv aus. Zudem ist Fynn Hilb erkältet, sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig.

Auch wenn die Ausgangslage den TV Gelnhausen zum Favoriten macht, ist allen Beteiligten klar, dass es in der 3. Liga keine leichten Aufgaben gibt. Gerade Mannschaften wie der VTV Mundenheim, die um jeden Punkt kämpfen, können mit ihrer Entschlossenheit und Routine überraschende Ergebnisse erzielen. „Wir werden Mundenheim auf gar keinen Fall unterschätzen“, betont Geiger. „Sie haben ihre Qualität und Spieler mit viel Erfahrung dabei, die genau wissen, wie sie spielen müssen. Es wird wichtig sein, dass wir auf uns schauen und unsere Aufgaben erledigen. Wenn wir in der Abwehr so stark auftreten wie gegen Krefeld und im Angriff die Fehlerquote senken, haben wir natürlich alle Chancen auf unserer Seite.“

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die Tuspo Obernburg am Samstag um 16.30 Uhr bei der HSG Rodgau Nieder-Roden II antreten und die HSG Bieberau/Modau fährt am Samstag zum Aufsteiger Holzheim.

 

Tuspo will punkten

Beim Tabellenletzten HSG Rodgau Nieder-Roden II will die Tuspo Obernburg am Samstag zu Punkten kommen. Die Gastgeber Mannschaft mit ihrem Trainer Andrè Seitz steht aktuell nach neun Spielen und 2:16 Punkten auf dem letzten Platz. Doch der Aufsteiger muss auf jeden Fall sehr ernst genommen werden, denn es gab nach einem Sieg auch drei knappe Ein-Tor-Niederlagen.

Mit Nils Haus, Nick Weiland, die beide schon Drittliga-Einsätze vorweisen können, mit Marius Hildebrand im Tor und Michael Weidinger, die beides ehemalige Drittliga-Spieler waren, hat die HSG gute Akteure in ihren Reihen.

Bei der Tuspo scheint sich die Verletztenliste etwas zu lichten, denn eventuell können Tobias Raab und auch Louis Markert wieder mitmischen. Die Gäste müssen sich auf alles gefasst machen, denn die Hausherren haben ein Vier-Punkte-Spiel angekündigt.

 

 Bieberau/Modau muss aufpassen

Die einwöchige Spielpause kam der vom Verletzungspech arg gebeutelten HSG Bieberau/Modau sehr gelegen, konnte sie doch einmal durchschnaufen und den vielen angeschlagenen Spielern eine Pause gönnen. Doch jetzt gilt es wieder in den Spielmodus zu finden und mit einer guten Leistung in Holzheim aufzuwarten.

Die wird auch nötig sein, denn der TuS Holzheim ist ein starker Aufsteiger und steht mit 7:11 Punkten aktuell auf Platz elf der Tabelle. Sechs, von ihren sieben Punkten holten sie zuhause, dabei konnten sie sogar überraschend das Spitzenteam aus Gensungen besiegen. Sie bauen auf ihre eingespielte Abwehr und nutzen diese als Basis für ihr schnelles Spiel nach vorne. Mit Tempogegenstößen und ihrer starken zweiten Welle wollen sie zu einfachen Toren kommen. Da heißt es für die Bieberau/Modauer auf der Hut zu sein, diszipliniert im Angriff spielen und die Fehlerquote auf ein Minimum zu beschränken.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell vergangene Woche den sechsten Sieg in Folge eingefahren und schickt sich an, diese Serie auch gegen den kommenden Gegner, die HG Saarlouis, nicht abreißen zu lassen. Dass dies alles andere als einfach werden wird, darüber ist sich TVK-Trainer Alex Hauptmann im Klaren: “Saarlouis ist eine unfassbar gute Mannschaft, in der alle Positionen doppelt gut besetzt sind. Die HG macht über 60 Minuten Tempo von hinten raus und tritt mit einer aggressiven 6-0-Abwehr an.” Der erfahrene Coach weiß aber auch, dass der Gast auch im Angriff sehr variabel agiert. Spieler wie Marcel Becker, Elyas Noe oder Yves Kunkel zeigen immer wieder ihre individuelle Klasse. Gerade Kunkel, der von 2018 bis 2022 bei der MT Melsungen spielte, hat jede Menge Erfahrung.

Die letzten drei Spiele hat die HG, die derzeit auf Platz sieben steht und 14:10 Punkte auf dem Konto hat, gewonnen und kommt am Samstag um 19.30 Uhr also mit viel Selbstvertrauen in die Miltenberger Sporthalle. Aber Alex Hauptmann sagt: “Wir müssen uns vor niemanden verstecken. Unsere Jungs sind im Flow und haben gerade einen Riesenlauf. Wir hoffen auf eine proppenvolle Halle, in der richtig Alarm gemacht wird. Ich finde, die Jungs haben die Unterstützung verdient für das was sie die letzten Wochen geleistet haben.”

Er freut sich auf jeden Fall auf ein “geiles Handballspiel, hoffe, dass wir dem Gegner komplett Paroli bieten können und vielleicht ist zum Schluss das Spielglück auf unserer Seite.” Fehlen wird beim Tabellenfünften auf jeden Fall neben den bekannten Langzeitverletzten noch der Verletzte Niklas Ihmer.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gegen die HSG Konstanz baute der TV Großwallstadt in der zweiten Handball Liga seine Heimserie aus und gewann mit  35:33 (18.14). Damit gewann die noch immer ersatzgeschwächte Mannschaft von André Lohrbach von sechs Heimspielen fünf und ist zu Hause mittlerweile eine Macht.

Die HSG Konstanz konnte in der laufenden Runde bisher noch kein Spiel gewinnen. Trotzdem unterschätzte der TVG den Gegner keinesfalls und tat gut daran. Deshalb zeigten sich die Hausherren von Beginn an konzentriert, Kapitän Nils Kretschmer traf sofort zum 1:0. Dann aber stellten die Gäste über ihren wurfstarken Kreisläufer Michel Stotz, welcher einen 3:0-Lauf hinlegte, auf 3:1 um. Florian Eisenträger, Joel Zimmer, Max Horner und Kuno Schauer drehten das Ergebnis schnell auf 5:4. Bis zum 9:9 in der 15. Spielminute war es eine ausgeglichene Partie, dann aber war es der Gastgeber, der groß aufspielte. Sechs Minuten lang blieb die HSG ohne Torerfolg und die Hausherren zogen auf 15:9 davon. Leider leistete sich der TVG bis zum Pausenpfiff noch ein paar Unsicherheiten, so dass es mit 18:14 in die Kabinen ging. Der Halbzeitstand hätte bei mehr Konzentration weitaus höher ausfallen können.

Verdienter Sieg des TV Großwallstadt

Die zweite Hälfte startete direkt mit einem Gästetor durch Raivis Gorbunovs, Nils Kretschmer legte nach. Im folgenden Verlauf plätscherte das Spiel so dahin. Beide Mannschaften kamen zu Treffern, der TVG konnte sich nicht wirkungsvoll absetzen, Konstanz aber kam nie mehr als auf zweiTreffer heran, so dass am Ende zwar nicht unbedingt ein eindrucksvoller, aber dennoch verdienter Sieg stand.

 

TV Großwallstadt:

Minerva, Hanemann; Kretschmer (11/4), Salger (2), Klenk (1), Gempp (6), Eisenträger (3/2), Aukstikalnis (1), Schauer (5), Redkyn, Mohr, Buck, Horner (2), Zimmer (4).

 

Das Bild von Nils Kretschmer hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.