Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der Handball Oberliga Hessen hat der TV Kirchzell seine Vormachtstellung am Wochenende in der Liga mit einem ungefährdeten 30:17 (14:7)-Erfolg gegen die HSG Kleenheim-Langgöns untermauert und steht nun mit 30:2 Punkten an der Spitze der Tabelle.

Die Begegnung verlief wie erwartet, denn die Gäste haben durchaus ihre Qualitäten, dürfen nicht unterschätzt werden. Die HSG spielte eine unangenehme 3-2-1-Deckung, ist stark im Zweikampf und auf den Halbpositionen gut besetzt. Aber der TV Kirchzell hatte sich gut darauf eingestellt. Nach dem 4:4 in der 13. Spielminute hatten die Hausherren ihren Schlüssel zum Erfolg gefunden – und der war in der Abwehr zu suchen. Zusammen mit dem gutaufgelegten Torhüter Tobias Jörg machte der TVK den Gästen das Leben richtig schwer und der Gegner rieb sich immer mehr an der bärenstarken TVK-Defensive auf. In der 16. Minute sah Yannik Woiwood nach einem Foul am Kirchzeller Tim Häufglöckner die Rote Karte. In der Folge stockten die Gastgeber ihren 6:4-Vorsprung auf und gingen mit 14:7 in die Pause.

In der Abwehr nicht nachgelassen

Nach dem Wechsel standen die Kirchzeller weiter sehr stark in der Abwehr und es gab kaum ein Durchkommen für die Kleenheimer. “Es war weiter eine klare Richtung zu erkennen”, freute sich TVK-Trainer Andi Kunz. Er wechselte munter durch, seinen “jungen” Spielern wie Julius Mattern oder Louis Hauptmann hintenraus viele Spielanteile. Brian Heinrich kommt nach seiner langen Leidenszeit immer besser in Schwung, Tom Spieß war nach seiner Verletzung wieder da und Oleh Soloviov und Joshua Osifo stellten einen starken Innenblock. “Wenn man bedenkt, dass die zwei Jahrgang 2002 und 2001 sind und wenn man sieht, mit welchen Engagement sie ihre Aufgabe annehmen, ist das wirklich unglaublich und freut mich sehr”, sagte Andi Kunz. Seine Mannschaft zog nach und nach davon und freute sich letztlich über den nächsten wichtigen Sieg.

 

 

 Falken drehen im Derby mächtig auf

Nicht wie gewünscht gelaufen ist es für die Tuspo Obernburg. Bei der TSG Groß-Bieberau unterlag das Team von Trainer Rudi Frank mit 23:35 (8:19).  Ohne die Leistungsträger Tobias Raab, Louis Markert und Martin Bieger hatten die Obernburger nicht den Hauch einer Chance. Zwar hatten sie sich einiges vorgenommen, doch die Hausherren wollten unbedingt einen Sieg, legten los wie die Feuerwehr und lagen nach zehn Minuten schon mit 6:0 vorne. Erst in der elften Spielminute gelang den Gästen der erste Treffer und Rudi Frank nahm in der 13. Minute bereits die zweite Auszeit. Geholfen hat es nichts, die Mannschaft hatte im Kollektiv im wahrsten Sinne des Wortes verwachst. 

Die Bieberauer Abwehr hingegen stand sehr konsequent in der Abwehr und hatte in Torhüter Julius Gehrig einen starken Rückhalt. Die Tuspo spielte phasenweise mit dem siebten Feldspieler. Doch egal, was den Gästen auch einfiel – die TSG hatte die bessere Antwort parat. So wurden mit 19:8 die Seiten gewechselt.

Gastgeber verwalteten Vorsprung

Auch nach dem Wechsel verwalteten die Gastgeber ihren Vorsprung, kamen immer wieder zu einfachen Toren und Tuspo-Trainer Rudi Frank sagte, dass “er keine Bereitschaft sah, irgendetwas für das Spiel zu investieren.” Nach 45 Minuten stand es 29:11. Die TSG steuerte locker einem klaren Sieg entgegen, die Tuspo konnte in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, ehe beim 35:23 der Schlusspfiff ertönte.

Obernburgs Trainer Rudi Frank war nach dem Spiel schwer enttäuscht von seiner Mannschaft und sprach von einer Arbeitsverweigerung und „der mit Abstand schlechtesten Leistung seit er bei der Tuspo ist“. TSG-Trainer Björn Beilstein hingegen freute sich und meinte: „Wir hatten uns für heute viel vorgenommen und haben das auch über weite Strecken sehr gut umgesetzt. Die Abwehr spielte in der ersten Halbzeit wie aus einem Guss, Julius Gehring im Tor war eine sichere Bank. Unsere Fehlerquote im Angriff war sensationell niedrig, so wie ich mir das auch vorstelle. Wir konnten das Spiel über die volle Distanz kontrollieren und freuen uns am Ende über die gute Leistung und den Derbysieg.”

Am kommenden Wochenende pausiert die Oberliga Hessen faschingsbedingt.

 

Das Bild von Torhüter Julius Gehring hat uns die TSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Renè Krug, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit, vom TV Kirchzell mitteilte, haben die beiden Trainer der ersten Mannschaft, Andi Kunz und Alex Hauptmann, ihre Verträge um ein weiteres Jahr verlängert. Ebenso hat Leistungsträger Tim Häufglöckner sein Arbeitspapier beim TVK um ein weiteres Jahr verlängert. Alle drei Verträge wurden ligaunabhängig verlängert. Derzeit spielt die erste Mannschaft in der Handball Oberliga Hessen, steht nach 16 Spielen mit 30:2 Punkten souverän an der Tabellenspitze.

Die vorzeitigen Verlängerungen geben dem Verein vorzeitig Planungssicherheit auf diesen wichtigen Positionen und nicht nur Renè Krug freut sich über die Entscheidung des Trainer-Duos und von Leistungsträger Tim Häufglöckner.

Andi Kunz, der zusammen mit Alex Hauptmann seit November 2021 das Sagen auf der Bank hat, meinte: “Mir macht die Arbeit mit Alex und der Mannschaft großen Spaß und den eingeschlagenen Weg möchte ich gerne ein weiteres Jahr fortsetzen. Ich muss nur immer schauen, dass ich Handball und Beruf gut koordinieren kann. Aber ich traue mir das in dieser Konstellation noch ein weiteres Jahr zu.”

Auch Alex Hauptmann muss schauen, dass er Handball und Beruf gut zusammen bringt und sagte: “Es macht mir unglaublich Spaß zusammen mit Andi und dem Team zu arbeiten. Mit Andi passt wirklich alles, aber generell in unserem Trainerteam passt es perfekt. Sowas findest du nicht überall, dass alle so gleich ticken und du so einen tollen Kader beisammen hast.”

Tim Häufglöckner fühlt sich im Kirchzeller Team wohl

Die dritte Verlängerung – nämlich die von Tim Häufglöckner – ist für den Verein und die Mannschaft enorm wichtig. Tim spielt Handball seit er denken kann und das schon immer beim TVK. Der Leistungsträger hatte auch andere Optionen, doch er sagte: “Es gab gewisse andere Optionen, die man für sich bewerten bzw. abwägen muss. Ich wollte auf jeden Fall meinen Vertrag verlängern – auch aus dem Grund, dass ich mit dem eingeschlagenen Weg des TVK sehr zufrieden bin. Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und ich bin mit unserem aktuellen Trainerteam sehr glücklich. Ich habe mich sehr gefreut, dass die beiden den Weg mit uns weitergehen wollen und ich als Führungspersönlichkeit in Kirchzell das Spiel mitgestalten kann. Dementsprechend fühle ich mich sehr wohl und freue mich, dass ich meinen Vertrag noch einmal verlängern konnte.”

 

Die Bilder hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Drittligist HSG Hanau treibt seine Kaderplanung für die Saison 2024/25 weiter voran. Wie die HSG bekanntgab, wurde mit Kreisläufer Nils Schröder verlängert. Das 21-jährige Eigengewächs der Grimmstädter erhielt ein neues Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2025. Sehr zur Freude der Spielgemeinschaft und der treuen Anhänger wird der gebürtige Dieburger – der in der nächsten Spielzeit sein zehn-jähriges Vereinsjubiläum feiert – auch in der kommenden Saison auf der Kreisläuferposition agieren.

„Als HSG Hanau freut es uns sehr, dass Nils seinen Vertrag bei uns um ein weiteres Jahr verlängert hat und weiterhin auf Spitzenniveau Handball spielen möchte“, sagt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. „Nils zeigt dabei nicht nur hohen Trainingsfleiß, sondern gibt auch in seiner Ausbildung, die er im nächsten Jahr erfolgreich abschließen will, weiterhin alles.“

„Trotz anstrengender Doppelbelastung war es vor allem das Team, welches meine Entscheidung, ein weiteres Jahr für die HSG spielen zu wollen, geprägt hat. Die Teamchemie gibt einem keine andere Chance, als sich hier in Hanau richtig wohlzufühlen“, so Nils Schröder. „Ich freue mich darauf, mein zehntes Jahr bei der HSG Hanau einzuleiten und das Jubiläum so erfolgreich wie möglich zu gestalten!“

Nils Schröder rückte im Sommer 2021 aus der A-Jugend der HSG Hanau in den Drittliga-Kader nach. In der laufenden Saison 2023/24 erzielte der 1.98 Meter große und 110 Kilogramm schwere physisch starke Kreisläufer in 16 Ligaspielen insgesamt sieben Treffer. Neben den Partien in der dritten Liga kommt der hauptberufliche Azubi zum Chemielaboranten auch in der Oberliga-Mannschaft der Grimmstädter zum Einsatz.

„Bald zehn Jahre läuft Nils jetzt schon als Spieler für unsere HSG Hanau auf und ich glaube, dass wir auch in der Zukunft als Verein noch viel Freude an ihm haben werden“, weiß HSG-Geschäftsführer und Cheftrainer Hannes Geist. „Er hat in den letzten Jahren eine super handballerische Entwicklung genommen und ich freue mich sehr, dass er ein weiteres Jahr bei uns bleibt.“

Schröder machte seine ersten Gehversuche im Handballsport 2010 bei der HSG Eppertshausen/Münster, wechselte aber schon 2014 zur Spielgemeinschaft nach Hanau und spielte mit den A-Junioren des Vereins in der Jugendhandball-Bundesliga, der höchsten Jugendspielklasse Deutschlands. 2023 wurde er mit dem Verein Südwestdeutscher Meister in der dritten Liga.

 

 

Das Bild, das Nils und Trainer Hannes Geist zeigt, hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird der estnische Nationalspieler Karl Roosna zur neuen Saison Frieder Bandlow ersetzen. Der Kapitän des 1. VfL Potsdam wechselt zum TVG.

Der 26-jährige aus Estland stammende Linkshänder wird den TVG auf der Position Rückraum Rechts verstärken und zusammen mit Stefan Salger das Duo auf dieser wichtigen Position bilden. Notwendig geworden ist diese Verpflichtung, weil Frieder Bandlow den Verein zum Ende der Runde verlassen wird. Bandlow sucht nach einer neuen Herausforderung, hat deshalb das Vertragsangebot des TVG nicht angenommen und wechselt zum Ligakonkurrenten HSG Nordhorn-Lingen.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist mit dieser personellen Entwicklung äußerst zufrieden: „Mit Karl haben wir einen Linkshänder verpflichtet, der uns in der kommenden Saison auf dieser Position verstärken wird. Er besitzt eine Menge Erfahrung und passt als Spielertyp sehr gut zu Stefan Salger und ins Team. Durch Karl haben wir weiterhin eine sehr schnelle, spielfähige Rückraumreihe. Die Gespräche mit ihm waren auf Anhieb sehr positiv. Er ist ein Spieler, der die Liga kennt, perfekt deutsch spricht und in Potsdam Kapitän einer sehr starken Mannschaft ist. Das wird uns alles helfen. Ich bin mir sicher, dass er sich bei uns schnell einleben und uns auch auf dem Spielfeld überzeugen wird.“

TVG-Trainer Michael Roth optimistisch

Ebenso optimistisch gibt sich auch Trainer Michael Roth: „Nach dem überraschenden Abgang von Frieder haben wir uns intensiv um einen Spieler bemüht, der koordinativ und von der Führungspersönlichkeit jemand ist, der die Liga kennt und zudem die Qualität mitbringt, dass wir auf der Rückraum rechten Position mit Stefan Salger zusammen weiterhin erfolgreich bleiben. Deswegen bin ich sehr froh, dass wir Karl gewinnen konnten. Er ist ein hervorragender Sportler und ein guter Typ. Ich bin also sehr glücklich darüber, dass wir die Lücke schließen konnten und ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit.“

Der Spieler selbst freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf meine neue sportliche Herausforderung. Der TVG ist ein Verein, der weiter nach oben möchte und hier will ich meinen Teil dazu beitragen, dass dies auch gelingt. Vom Verein, dem Umfeld und der Mannschaft habe ich nur positives gehört und auch nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich ein sehr gutes Gefühl.“

Karl Roosna wurde am 02.04.1997 in Estland geboren. Aktuell steht er beim Ligakonkurrenten 1. VfL Potsdam unter Vertrag (seit der Saison 2020/21). Dort ist er auch Kapitän der Mannschaft. Davor lief er zwei Jahre für die HSG Krefeld Niederrhein auf. Von 2016 bis 2018 stand er im Kader des TuSEM Essen, seine Profikarriere startete er bei Viljandi HC in seinem Heimatland. Beim TV Großwallstadt erhält er einen Zwei-Jahres-Vertrag.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kommt es am Samstag zum Aufeinandertreffen zwischen Düsseldorf-Ratingen und der HSG Rodgau Nieder-Roden. Der TV Gelnhausen empfängt am Samstag um 19.30 Uhr den TuS Opladen und die HSG Hanau hat am Sonntag um 17 Uhr die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu Gast. Alles sehr interessante Begegnungen.

 

TV Gelnhausen will Lauf ausbauen

Mit dem Rückenwind aus der Vorwoche, als man bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen den höchsten Saisonsieg einfuhr, will der TV Gelnhausen den fünften Erfolg in Folge holen. Doch die Barbarossastädter stehen am  Samstag vor einer anspruchsvollen Herausforderung im Heimspiel gegen den TuS 1882 Opladen. Das Aufeinandertreffen verspricht Spannung, da die beiden Teams in der Tabelle sehr nah beieinander liegen. TuS Opladen liegt mit 18:16 Punkten auf dem sechsten Platz, während der TVG mit 17:17 Zählern auf dem achten Rang liegt.

„Mit Opladen haben wir noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel, das wir mit 32:34 verloren haben. Das wollen wir jetzt besser machen, unseren kleinen Lauf ausbauen und den Schwung aus Dutenhofen mitnehmen. Opladen ist eine starke und erfahrene Mannschaft mit individuell sehr guten Spielern. Körperlich sind sie uns überlegen“, warnt Cheftrainer Matthias Geiger vor dem Gegner aus Leverkusen.

Opladen hatte einen durchwachsenen Start in das neue Jahr. Zwar hat die Mannschaft das Spiel in Dansenberg deutlich gewonnen, verlor dann aber zuhause das Derby gegen die Bergischen Panther.  „Wir werden hart dran arbeiten müssen, das zu verarbeiten um mit einer anderen Einstellung ins nächste Spiel zu gehen“, sagte Trainer Fabrice Voigt nach der Niederlage mit Hinblick auf das Spiel in Gelnhausen.

Der Blick auf den Kader zeigt, dass der TV Gelnhausen immer noch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Spieler wie Felix Reinhardt, Jannik Geisler und Michael Hemmer fallen weiterhin verletzt aus. Außerdem haben Fynn Hilb, Yannick Mocken und Max Bechert mit Blessuren aus dem letzten Spiel und Leon David mit Krankheit zu kämpfen. Trainer Geiger hofft, dass bis Samstag möglichst viele dieser Spieler wieder einsatzbereit sind, trotzdem wird der voraussichtlich dünne Kader die schwierige Aufgabe am Samstag nicht einfacher machen.

„Wir waren in der ersten Halbzeit noch zu nachlässig in einigen Situationen und nur phasenweise gut. Das wollen wir jetzt ausbauen und auch in der ersten Halbzeit konsequenter auftreten“, zieht Geiger die Lehren aus dem letzten Spiel als man bei der Bundesligareserve der HSG Wetzlar zwar hoch mit 37:22 (17:17) gewinnen konnte, aber im ersten Durchgang doch so einige Probleme hatte.

 

Hessenderby beim Mehrgenerationentag

Nach einer spielfreien Woche treffen die Grimmstädter am Sonntag auf die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. Ritter, Bergold & Co. sind voller Vorfreude auf das anstehende Hessenderby gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar. Die Partie findet im Rahmen des Mehrgenerationentages der HSG statt. Im Vorfeld gehen die Jugendmannschaften des Vereins auf Punktejagd und ab 15.30 Uhr öffnet im Hallenfoyer das HSG Café.

„Für uns ist es momentan schwierig einen Rhythmus zu finden, da wir jetzt eine Pause hatten und nach der Partie auch wieder eine Woche frei haben werden“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist mit Blick auf die anstehende Partie. „Wir haben die Zeit aber genutzt und uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Wir wollen an unsere Entwicklung in den letzten Spielen anknüpfen!“ Der Start in das neue Jahr lief für die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim erfolgreich: So wurde vor zwei Wochen ein Heimsieg gegen die TSG Haßloch verbucht.

Die HSG Hanau trifft nun auf einen Gegner, der mit einer deutlichen 22:37-Heimniederlage gegen den TV Gelnhausen in das neue Jahr 2024 gestartet ist. Dabei hielten die Mittelhessen gegen den TVG eigentlich rund 40 Minuten gut mit, brachen dann aber in der Schlussviertelstunde ein. „Sie kommen nun angeschlagen zu uns und das macht es natürlich so gefährlich“, erklärt Geist, der von einer Reaktion der Dutenhofener Sieben von Trainer Axel Spandau ausgeht. „Sie wollen bestimmt etwas gutmachen und daher kommt gerade in der Abwehr harte Arbeit auf uns zu.“

Mehrgenerationentag in der Main-Kinzig-Halle

Es ist bereits das dritte Mal nach 2020 und 2023, dass die HSG Hanau im Februar einen Mehrgenerationentag veranstaltet. Für die diesjährige Auflage hat die Spielgemeinschaft mit dem Seniorenpflegeheim „Domicil“ und dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hanau wieder verschiedene Altersgruppen in die Main-Kinzig-Halle geladen. Ab 15.30 Uhr bietet das HSG Café verschiedene Kaffeespezialitäten und leckeren Kuchen an. Zudem stellt sich das Zeltlager St. Johann Baptist vor. Die F-Jugend-Teams der HSG spielen ab 10Uhr bzw. 12.45 Uhr.

 

Das Bild hat uns die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Oberliga Hessen fliegt bereits heute Abend der Ball und zwar empfängt Spitzenreiter TV Kirchzell um 20.15 Uhr den Tabellenelften HSG Kleenheim-Langgöns. Am Samstag um 19.30 Uhr gastiert die Tuspo Obernburg bei der TSG Groß-Bieberau. Beide Begegnungen sind interessant, denn Kleenheim-Langgöns würde dem TVK als Tabellenführer  sicher gerne ein Bein stellen. Auch Obernburg möchte am liebsten die Punkte aus Groß-Bieberau mit nach Hause nehmen und sich dadurch in der Tabelle verbessern. Die TSG hingegen will Kirchzell auf den Fersen bleiben und wird mit allen Mitteln versuchen, dass die Zähler in Bieberau bleiben.

 

Die Gäste des TV Kirchzell stehen mit 8:20 Punkten und einem Spiel weniger auf Platz elf der Tabelle. Im Hinspiel im September 2023 hatte die HSG gegen die Odenwälder bei der 25:36-Niederlage nicht den Hauch einer Chance und dafür würden sie gerne Revanche nehmen. Kleenheim spielt eine sehr unangenehme 3-2-1-Abwehr, die viele Gegner vor Probleme stellt. Hinzu kommt ein starker Rückraum und gute Außen. Im Hinspiel hatten die Kirchzeller ihre Hausaufgaben sehr gut gemacht, deckten sehr aggressiv und hatten die HSG jederzeit im Griff. Auch bestimmte der TVK das Tempo. So haben sich die Hausherren dies auch heute Abend vorgestellt.

 

Nächstes Derby für die Tuspo

In Vorbereitung auf das bevorstehende Derby gegen den TuSpo Obernburg, haben die Falken mit einer guten Einstellung und einer guten Leistung letzte Woche klar in Hüttenberg gewonnen, damit Platz zwei verteidigt und Anschluss an den Tabellenführer gehalten. Das war auch wichtig, denn die überraschende Heimniederlage gegen Offenbach vor zwei Wochen genügte nicht dem Anspruch der Bieberauer.

An die Leistung vergangener Woche muss die TSG am Samstag anknüpfen und mit voller Konzentration in das Spiel gehen. Obernburg ist aktuell mit 17:13 Punkten und einem positiven Torverhältnis von 13 Treffern Tabellensechster. Sie gehören damit zweifelsfrei zu den Top Teams der Liga und sind immer wieder für eine Überraschung gut. Das Hinspiel in Obernburg konnten die Falken nach einer guten zweiten Halbzeit mit 30:27 gewinnen, damals zeichneten sich besonders die kompromisslose Abwehr und die beiden Torhüter Marko Ivankovic und Daniel Bartylak aus.

Obernburg kommt als gefestigte Mannschaft mit einer robusten Abwehr und schnellem Spiel nach vorne nach Bieberau. Da gilt es für die Falken besonders im Angriff konsequent zur Sache zu gehen und möglichst fehlerfrei zu spielen, die Chancen zu nutzen und wenig Ballverluste zu haben. Falken Trainer Björn Beilstein: „Wir müssen wieder eine bärenstarke Abwehr aufbieten und im Angriff äußerst diszipliniert zur Sache gehen.

Ob die Gäste mit Tobias Raab auflaufen werden, bleibt mehr als fraglich. Er hatte sich im letzten Spiel am Fuß verletzt.

 

Das Bild, das Niklas Geck in Aktion zeigt, hat uns die Tuspo zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekanntgab, wird Kreisläufer Patrick Gempp zurück  an den Untermain kehren und unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag.

Patrick Gempp, der aktuell beim Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV unter Vertrag steht, wird damit Nachfolger von Dino Corak, der 2016 für Gempp verpflichtet wurde, als dieser in die zweite Liga Richtung Rimparer Wölfe wechselte.

Patrick Gempp, der bereits bei den Junioren des TVG und der Herrenmannschaft das Trikot der Blau-Weißen getragen hat, freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr, in der neuen Saison wieder für den TVG zu spielen. Nach meinen Stationen in Rimpar, Wetzlar und Dessau fühlt es sich großartig an, wieder zu dem Verein zurückzukehren, bei dem meine Handballkarriere in der Jugend begann. Der TVG hat sich in den letzten Jahren wieder sehr gut entwickelt und ich werde alles dafür geben, dass diese Entwicklung weitergeht.“

Notwendig geworden ist diese Personalie durch den kurzfristigen Wechsel von Kapitän Dino Corak zum HSV Hamburg Handball. Der 29-jährige Kroate hatte den Verein gebeten, ihn von seinem Vertrag zu entbinden, um beim Erstligisten den Ausfall von Andreas Magaard zu kompensieren.

Patrick Gempp derzeit mit Kreuzbandriss

Patrick Gempp laboriert im Moment an einem Kreuzbandriss und befindet sich in der Reha, um schnellstmöglich wieder im Ligabetrieb anzugreifen. “Die Reha läuft bisher sehr gut und ich plaane, im Sommer zur Vorbereitung wieder voll einzusteigen”, sagt der Kreisläufer.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich, dass er die Kreisläuferposition so schnell neu besetzen konnte: „Ich bin sehr froh, dass wir Patrick davon überzeugen konnten, zur neuen Saison zu uns zu wechseln. Ich kenne Patrick schon lange, er ist ein super Typ, ein hervorragender Kreisläufer und passt perfekt ins Team. Auch wenn Patrick gerade verletzungsbedingt ausfällt, sind wir davon überzeugt, dass er wieder zu alten Leistungsstärke finden wird und da gehört Patrick definitiv zu den stärksten Kreisläufern der Liga. Unser Mannschaftsarzt Doktor Petermann hat Patrick untersucht und die Genesung läuft optimal.“

Ebenso überzeugt ist auch Trainer Michael Roth: „Nach dem überraschenden Abgang von Dino haben wir uns natürlich sofort zusammengesetzt und überlegt, wer diese wichtige Position auch von der Qualität ebenbürtig besetzen kann. Da haben wir ziemlich schnell Patrick ins Auge gefasst, der unumstritten sicherlich einer der besten Kreisläufer der 2. Liga ist. Leider ist er aktuell durch eine Verletzung gehandicapt, aber wir sind guter Dinge, dass er in der kommenden Spielzeit wieder an sein Leistungsniveau anknüpfen kann. Er ist ein kompletter Spieler, der wie Dino im Innenblock spielen kann, er hat das Herz am richtigen Fleck, er ist ein absoluter Führungsspieler und ich freue mich schon auf die Achse Stark-Gempp.“

Patrick Gempp wurde am 13.06.1996 in der Schweiz in Binningen geboren. Aktuell steht er seit der Saison 2022/23 beim Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV unter Vertrag. Davor spielte er zwei Jahre für den Erstligisten HSG Wetzlar und von 2017 bis 2020 trug der Kreisläufer das Trikot der Wölfe Würzburg. Beim TV Großwallstadt, wo er bereits von 2015 bis 2017 als Spieler aktiv war, erhält er einen Drei-Jahres-Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Es zeigt Trainer Michael Roth, Patrick Gempp und Geschäftsführer Michael Spatz.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekanntgab, hört Torhüter Julian Lahme zum Saisonende auf.

Damit endet eine Ära beim TV Gelnhausen. Nach 15 Jahren im Tor des TVG wird Julian Lahme zum Saisonende seine Karriere bei den Barbarossastädtern beenden. Eine Entscheidung, die dem 35-Jährigen nicht leichtgefallen ist. Doch der Beruf nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, so dass sich der Publikumsliebling entschlossen hat, einen Schritt kürzer zu treten. So ganz wird Lahme mit dem Handball noch nicht aufhören, allerdings nicht mehr auf dem aktuellen Niveau weiterspielen.

Mehr Verantwortung im Familienbetrieb und für die Familie

„Ich übernehme im Familienbetreib mehr Verantwortung und bin zeitlich immer stärker eingebunden. Die Belastung und der Aufwand, der nötig ist, um auf Drittliga-Niveau zu spielen ist einfach so hoch, so dass ich ihn nicht mehr länger mit meinem Berufsleben in Einklang bringen kann. Zumal ich auch mehr Zeit mit meiner Familie und meiner Freundin Vivien verbringen möchte, die alle in der Vergangenheit viel Rücksicht auf mich genommen haben. Die Entscheidung ist mir super schwer gefallen. Daher bin ich sehr froh, dass Manager Philip Deinet und die Trainer Matthias Geiger und Sergej Budanow meine Beweggründe verstanden haben“, sagt Lahme.

Seit 2009 hütet Lahme das Tor des TV Gelnhausen. Seine Karriere begann er in der Jugend der TG Stockstadt. Über die Stationen TV Kirchzell, TBV Lemgo und TV Großwallstadt kam er als 21-Jähriger in die Barbarossastadt und blieb quasi sein ganzes Handballer-Leben dem Verein treu. „Ich durfte hier jede Menge tolle Menschen kennenlernen und habe viele Freundschaften geknüpft. Neben meiner sportlichen Entwicklung habe ich mich hier auch als Mensch entwickelt. Der Verein und die Stadt bedeuten mir sehr viel“, sagt Lahme.  

Schönste und bitterste Momente im TVG-Trikot

Seine schönsten und bittersten Moment im TVG-Dress erlebte Julian Lahme innerhalb eines Jahres. „Der Abstieg aus der 3. Liga war schon sehr hart. Ebenso wie mein Kreuzbandriss. Dagegen war die Rückkehr in die 3. Liga schon ein echtes Karriere-Highlight. Aber auch die ganzen Derbys oder die Pokalrunde im vergangenen Jahr mit dem Abschluss in Wilhelmshaven werden mir immer in Erinnerung bleiben“, sagt der Keeper.

In seiner langen Zeit beim TVG hat er mit vielen besonderen Akteuren zusammengespielt. „Ich möchte da gar keinen hervorheben, weil ich eigentlich mit allen Kollegen sehr gut ausgekommen bin“, sagt Lahme. Neben vielen anderen haben ihn aber besonders Jasmin Camdzic, Anders Indset, Oliver Hubbert, Philip Deinet, Marc Stallmann. Damir Hundur und natürlich Uli Schaus beindruckt.

Klangvolle Namen, die zeigen, welch einzigartige Karriere Julian Lahme beim TV Gelnhausen gemacht hat. Bedanken für die Unterstützung auch von außerhalb des Spielfeldes möchte er sich am liebsten bei ganz vielen Menschen, will aber niemanden vergessen. „Das werde ich in den nächsten Wochen und Monaten persönlich machen. Aber bei unserem größten Fan Bärbel Krauthan und natürlich auch bei Hagen Mootz, Matthias Geiger und Sergej Budanow möchte ich an dieser Stelle doch noch einmal Danke für Alles sagen“, so Julian Lahme.

Julian Lahme der Publikumsliebling

„Julian hat sich nach der langen und erfolgreichen Zeit von Jasmin Camdzic im Tor sehr schnell zum Publikumsliebling entwickelt und immer wieder spektakuläre Spiele im TVG-Dress abgeliefert. Mit ihm geht eine Ära zu Ende, welches er aber als Torwarttrainer in den letzten Jahren selbst mit vorbereitet hat. Wir wussten, dass der Tag kommen wird und freuen uns für Julian, dass er beruflich den nächsten Schritt gegangen ist. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Julian wird beim TV Gelnhausen immer herzlich willkommen sein“, sagt Manager Deinet.

13 Spiele bleiben noch

Nun bleiben dem Torhüter noch 13 Spiele im Dress des TV Gelnhausen. Am 25. Mai gegen die Bergischen Panther fällt dann der letzte Vorhang in der Rudi-Lechleidner-Halle. Dann wird er ein letztes Mal vor dem TVG-Fanblock auflaufen. „Die Fans werde ich sehr vermissen. Ich habe immer die Unterstützung gespürt und habe ihnen sehr viel zu verdanken. Sie sind für mich nach wie vor die besten Fans der Liga. Ich hoffe, dass sie die Jungs auch weiterhin so unterstützen.“ Doch bis es vorbei ist, will Julian Lahme genauso weitermachen, wie bisher. „ich will vorangehen, für die Jungs da sein und ihnen zeigen, dass man hier 15 Jahre lang glücklich sein kann. Und natürlich will ich möglichst viele Spiele gewinnen.“

Überhaupt traut der Keeper der aktuellen Mannschaft, die im Schnitt rund zwölf Jahre jünger ist, in den kommenden Jahren jede Menge zu. „Wenn diese Mannschaft zusammenbleibt, und davon gehe ich aus, kann sie in den nächsten Jahren noch sehr viel erreichen und für richtig Furore sorgen“, sagt Lahme und sieht ohnehin für den Verein großes Entwicklungspotenzial. „Ich bin total begeistert und glaube, dass hier in Zukunft ganz, ganz viel nach vorne gehen wird. Alle Verantwortlichen machen einen überragenden Job und dazu kommt noch diese junge, hoch talentierte Mannschaft“, sagt Lahme. Diese Entwicklung wird er dann von der Tribüne aus verfolgen. „Natürlich wird man mich in den kommenden Jahren als Zuschauer in der Halle sehen.“

Und sicherlich auch bei der einen oder anderen Nacht der Legenden, zumindest wenn es nach Head-Coach Sergej Budanow geht. „Nur die wenigsten Sportler schaffen es, auf diesem hohen Niveau Beruf und Handball so lange in Einklang zu bringen. Julian hat es dank seiner professionellen Anstellung geschafft. Für mich ist er schon jetzt eine TVG-Legende“, sagt Budanow.

Neue Station HSG Bachgau

Ganz aufhören wird der Keeper aber nicht. Er wird eine andere Aufgabe in der Landesliga Hessen-Süd übernehmen. Bei der HSG Bachgau wird Julian Lahme als Co-Spieler-Trainer – zusammen mit Spielertrainer Benjamin Uhrig – die Geschicke der Landesliga-Mannschaft ab der kommenden Saison leiten und sich dabei vorrangig um das Torhüter-Training kümmern. Benjamin und Julian kennen sich aus Zeiten vom TV Kirchzell, als sie erfolgreich gemeinsam in der Jugend-Regionalliga spielten.

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Simon Brandt bleibt weiter beim Handball Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden und hat seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2026 verlängert. Vor zwei Jahren kam der gebürtige Babenhäuser aus Groß-Bieberau zu den Baggerseepiraten und überzeugt seitdem immer wieder als Spielmacher.

Der 26-Jährige sagt zur Vertragsverlängerung: „Ich fühle mich sehr wohl bei der HSG. Das gilt für das Vereinsumfeld, genauso wie für die Mannschaft. Von daher freue ich mich auf die weiteren Jahre und bin fest davon überzeugt, dass wir weiter so erfolgreich agieren werden.“

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein, freut sich ebenfalls: „Wir sind sehr glücklich über die Verlängerung von Simon. In den letzten zwei Jahren hat er sich zum unumstrittenen Stammspieler entwickelt und ist ein wichtiger Baustein für unsere Kaderplanungen. Durch seine Stärke im 1:1 und seine Schnelligkeit findet er immer wieder entscheidende Lücken in den Abwehrreihen der gegnerischen Teams oder setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene.“

 

 

Das Bild von Simon hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Den 2. März 2024 sollten sich alle Handball-Fans in der Region dick im Kalender anstreichen. Dann lädt der TV Gelnhausen zur „2. Nacht der Legenden“ ein. Und auch dieses Mal hat sich der Handball-Drittligist wieder etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Denn bevor der TVG um 19.30 Uhr gegen den TV Aldekerk 07 in der dritten Liga um Punkte kämpft, findet um 17 Uhr das Abschiedsspiel für Klub-Ikone Uli Schaus statt. Ein solches Spiel für einen 72-Jährigen zu veranstalten, gibt es nicht alle Tage. Und so hat sich das hessische Fernsehen bereits mit einem Kamerateam angemeldet.

Erneut haben sich jede Menge ehemalige Spieler, Trainer, Funktionäre und Betreuer des TV Gelnhausen aus rund 60 Jahren Handball-Geschichte angekündigt, um mit den Fans gemeinsam in alten Zeiten zu schwelgen und die große TVG-Familie hoch leben zu lassen. Dieses Mal werden noch weitere ehemalige Handballgrößen aus ganz Deutschland hinzukommen, mit denen Schaus in seiner langen Karriere zusammengespielt hat. Schließlich kann Schaus auf 25 Länderspiele, davon zwei A-Länderspiele im DHB-Dress, zurückblicken.

Mit Kurt Klühspies und Claus Hormel werden sogar zwei Weltmeister von 1978 dabei sein. Noch einmal auf Torejagd gehen unter anderem Rolf Holthausen, Kurt Ergül, Thomas Zilm, Anders Indset, Jens Schmidt und Marek Kordowiecki. Aber auch jüngere Jahrgänge wie Fabian Eurich oder Björn Pape werden noch einmal in der Rudi-Lechleidner-Halle aufs Feld laufen. Darüber hinaus haben bereits Jurek Garpiel, Niko Weber, Christian König, Matthias Engel, Louis Rack und Nico Greiner ihr Kommen angekündigt. Viele weitere ehemalige Weggefährten Schaus‘ werden folgen. Natürlich hat der Verein auch alle TVG-Legenden eingeladen.

„Ich bin allen Menschen beim TV Gelnhausen sehr dankbar, dass sie mir so ein Abschiedsspiel ermöglichen. Das ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auf einen stimmungsvollen Abend mit möglichst vielen Zuschauern und auf ein Wiedersehen mit vielen alten Weggefährten“, blickt Schaus voller Vorfreude der zweiten Auflage der Nacht der Legenden entgegen. Bei verkürzter Spielzeit von zwei Mal 20 Minuten trifft das Team „TVG-Legenden“ auf die „Uli Schaus Allstars“.

Während Schaus auf jeden Fall im Tor stehen wird, ist die Auswahl der Feldspieler in seiner Altersklasse nicht ganz so einfach. Daher werden beide Teams auch mit etwas jüngeren Spielern verstärkt. In den letzten Wochen hat Schaus viel herumtelefoniert, um zwei Teams zusammenzustellen. Noch gibt es ein paar vakante Positionen. Das Team hinter dem Team steht dagegen bereits fest. Als Trainer der Uli Schaus Allstars wird Reiner Dotzauer fungieren. Das Betreuer-Team führt Hagen Mootz an. Als Physiotherapeut wird Walter Igumnow auf der Bank sitzen. Die TVG-Legenden werden von Sergej Budanow gecoacht als Physiotherapeut hat Thomas Stubner seine Zusage gegeben.

 

Über Uli Schaus:
Schaus gilt als ältester jemals in der Bundesliga aktiver Spieler. Der Torhüter absolvierte sein letztes Spiel in der 2. Handball-Bundesliga für den TV Gelnhausen in der Saison 2006/07 im Alter von 55 Jahren. In der Saison 2008/09 half er als 57-Jähriger noch einmal in der Regionalliga aus. Schaus lernte das Handballspielen bei Borussia Fulda. In dieser Zeit absolvierte er 25 Länderspiele, darunter zwei A-Länderspiele, obwohl er damals „nur“ Regionalliga (heute 2. Bundesliga) spielte. Von dort wechselte er im Alter von 31 Jahren zum TV Hüttenberg in die 1. Bundesliga. Außerdem spielte er für TuRU Düsseldorf, VfL Bad Neustadt und die SG Bruchköbel. Seine letzte Station als Spieler war der TLV Eichenzell. Dort hütete er noch im Alter von 63 Jahren das Tor in der Bezirksoberliga. 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.