Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittigist HSG Hanau hat seinen ersten Heimsieg im neuen Jahr eingefahren. Beim Rückrundenauftakt der HSG Hanau agierten die Grimmstädter am Freitagabend gegen die TSG Haßloch souverän und behielten beim 41:33 (21:15) beide Punkte in der Mainz-Kinzig-Halle. Herausragender Akteur des Abends war der Halblinke Cedric Schiefer, der insgesamt 14 Treffer erzielte. Paul Hüttmann vertrat erfolgreich den verletzten Kapitän Max Bergold am Siebenmeterpunkt. Trotz vieler Tormöglichkeiten blieb aber gerade die Chancenverwertung beim HSG-Team einer der wenigen Kritikpunkte.

„Das waren heute zwei Punkte für uns. Mund abputzen und weiter geht’s! Mehr war es leider nicht“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach der Partie. „Als Mannschaft leben wir von den Emotionen unseres Blauen Blocks, aber dieser Funke ist heute so gar nicht übergesprungen. Wir haben diese Partie mal eben so weggespielt, ohne Enthusiasmus.“

Für den Rückrundenauftakt hatten die Hanauer Verantwortlichen das Heimspiel gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz zur „Blauen Block Nacht“ erklärt – eine Hommage an ihre treuen Anhänger. Sogar der ehemalige Hanauer und heutige Bundesligaspieler Philipp Ahouansou ließ sich als Special Guest in der Grimmstadt blicken und hatte zwei signierte Bundesligatrikots, von ihm und Tarek Marshall (HSG Nordhorn-Lingen), für eine Versteigerung für den guten Zweck dabei.

HSG Hanau übernimmt schnell das Kommando

Vor 480 Zuschauern begann die Partie am gestrigen Abend mit einer guten Viertelstunde Verspätung. Der Reisebus der Gäste steckte auf der Autobahn im Stau fest. Keine Startprobleme hatte hingegen die Offensive der Grimmstädter, die mit Vollgas aus der Kabine kam und schnell durch 3:1 durch ihren Kreisläufer David Rivic in Führung ging. Für die erste Heimaufgabe in diesem neuen Jahr musste Geist verletzungsbedingt auf HSG-Kapitän Max Bergold verzichten, dafür kehrte Robin Marquardt nach seinem Nasenbeinbruch in den Kader zurück.

Hanau hatte sich vor der Partie viel vorgenommen und das zeigte das junge Team in der ersten Viertelstunde auch direkt. Gerade Cedric Schiefer war im Rückraum stetiger Dreh- und Angelpunkt der Hanauer Angriffsbemühungen. Beim 11:6 (13.) brachte er den Ball im oberen Toreck unter und sorgte damit für die erste 5-Tore-Führung der Grimmstädter. Wenig später erhöhte Jonas Ahrensmeier mit einem Doppelpack sogar auf 18:11 (25.) und Rückkehrer Marquardt machte mit seinem 20:12 (27.) den 8-Tore-Vorsprung perfekt.

Die HSG hatte sich bis dahin vom deutlichen Vorsprung tragen lassen und stand auch kompakt in der Abwehr. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich dann aber einige Nachlässigkeiten in das Angriffsspiel der Hausherren. Haßloch nutzte nach einer Auszeit von TSG-Trainer Marcus Muth die technischen Fehler für einige schnelle Tempogegenstöße und kam daher mit dem Pausenpfiff wieder etwas heran -15:21.

Nach dem Seitenwechsel holt Haßloch auf

Nach dem Seitenwechsel kehrte Hanau mit viel Schwung aus der Kabine zurück und wollte die frühe Vorentscheidung. Paul Hüttmann verwertete einen Siebenmeter sicher zum 24:15 (33.). Die hohe Führung hatte allerdings nur kurze Zeit bestand. Haßloch hielt weiter dagegen und war nach einem Vier-Tore-Lauf plötzlich wieder mitten im Spiel – 27:29 (44.). Geist nahm die Auszeit, stellte sein Team neu ein und fand dabei die richtigen Worte. Die letzte Viertelstunde blieb die HSG Hanau souverän, leistete sich nur wenige Fehler und lies sich auch durch die strittige rote Karte gegen Julian Fulda (56. Minute) nicht aus der Ruhe bringen. Natürlich war es wieder Schiefer, der mit seinen Treffern 12,13 und 14 in den letzten Minuten die endgültige Entscheidung eintütete.

„Wir hätten heute über 50 Tore werfen können und hätten dennoch eine hohe Fehlwurfquote gehabt“, resümierte Geist, der auch mit der Deckungsleistung im zweiten Durchgang nicht ganz einverstanden war, abschließend. „Es war kein schönes Spiel, aber wir haben jetzt zwei Wochen Pause und treffen dann zu Hause auf Dutenhofen, wo wir uns steigern müssen und die nächsten zwei Punkte holen wollen.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt steckt mitten in den Vorbereitungen auf den Rest der laufenden Runde und hat bereits sein zweites Testspiel absolviert. Am vergangenen Dienstag ging es gegen Sydney Uni Handball Club, der sich derzeit auf Europa Tour 2024 befindet. Mit 32.22 (17:10) gewann die Mannschaft von Trainer Michael Roth, der die Gäste gut kennt – hat er sie doch vor ein paar Jahren trainiert.

Am vergangenen Freitag testete der TVG gegen den Erstligisten HC Erlangen und hier gab es eine 30:35 (15:20)-Niederlage. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem sich der HCE im Laufe der ersten Halbzeit absetzte. Auch nach dem Wechsel war der Gastgeber vorne, doch der TVG kam in der 40. Minute auf 21:24 heran. Am Ende musste der HCE Schwerstarbeit leisten, um den TVG auf Distanz zu halten.

 

Lars Röller soll Dino Corak ersetzen

Auch gab es vor ein paar Tagen eine kurzfristige Verpflichtung beim Zweitligisten. Lars Röller wurde als Kreisläufer vonn der SG Leutershausen geholt.

Notwendig wurde diese Personalie durch den kurzfristigen Wechsel von Kapitän Dino Corak zum HSV Hamburg Handball. Der 29-jährige Kroate hat den Verein gebeten, ihn von seinem Vertrag zu entbinden, um bei dem Erstligisten mitzuhelfen, den Ausfall von Andreas Magaard zu kompensieren.

Bis zum Saisonende wird nun Lars Röller an der Seite von Florian Mohr als Kreisläufer agieren. Der 24-jährige Röller wechselte mit sofortiger Wirkung von der SG Leutershausen, wo er seit 2021 unter Vertrag steht, nach Großwallstadt.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich, dass er die Kreisläuferposition so schnell neu besetzen konnte: „Die letzten Tage waren sehr turbulent, aber wir haben mit Lars einen Spieler gefunden, mit dem wir den Weggang von Dino gut kompensieren können. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, vor allem der SG Leutershausen für die tolle und effiziente Zusammenarbeit.“ 

Ebenso überzeugt ist auch Trainer Michael Roth: „Nach dem überraschenden Abgang von Dino haben wir uns natürlich sofort zusammengesetzt und überlegt, wie wir die Position bis zum Saisonende neu besetzen können. Ich bin froh, dass wir so gute Beziehungen zu Leutershausen haben und sie uns die Möglichkeit geben, Lars kurzfristig zu uns zu holen. Er ist sehr abwehrstark, ist eine Persönlichkeit und kann jetzt auch die Chance nutzen, sich bei uns zu zeigen. So können wir mit zwei guten Kreisläufern eine überzeugende Rückrunde spielen.“

Lars Röller wurde am 24.01.1999 in Ludwigshafen geboren. Mit dem Handball begann Lars Röller im Jahr 2005 bei der TSG Mutterstadt. 2013 wechselte er zu den Eulen Ludwigshafen und ab 2015 spielte Röller in den Jugendmannschaften der Rhein-Neckar Löwen (Junglöwen). Ab der Saison 2017/18 lief er im Drittliga-Team der Rhein-Neckar Löwen (Junglöwen) auf, für das er bis zum Ende der Saison 2018/19 aktiv war. Am 24. März 2018 bestritt Lars Röller sein erstes Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen im Achtelfinale der EHF Champions League gegen Kielce. In der Spielzeit 2019/20 war der Kreisläufer für den HBW Balingen-Weilstetten aktiv, seit 2021 stand er bei der SG Leutershausen unter Vertrag. Beim TV Großwallstadt erhält er einen Vertrag bis zum Saisonende 2023/24.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute Nachmittag um 16 Uhr geht es für den Handball Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach international weiter. Nachdem das Ligaspiel am vergangenen Mittwoch aufgrund der Witterungsverhältnisse ausgefallen war, hatten die Flames etwas Zeit zum Regenerieren und um sich in aller Ruhe auf das dritte Gruppenpiel in der EHF European League vorzubereiten.

Nach den beiden Niederlagen in Nantes (Frankreich) und daheim, sprich in der Elsenfelder Untermainhalle, gegen Gloria aus Rumänien, soll nun im zweiten Heimspiel in Elsenfeld gegen die Mannschaft aus Polen, MKS FunFloor Lublin, gewonnen werden. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn auch Lublin hat seine beiden ersten Gruppenspiele ebenfalls verloren.

Für beide Mannschaften ist die Ausgangslage also die gleiche, denn auch für die Frauen aus Polen gab es Niederlagen gegen Nantes und Gloria. Die Gäste wollen unbedingt ins Viertelfinale. Demensprechend liegt der Druck bei Lublin. Bei der Mannschaft von Trainerin Heike Ahlgrmm hingegen liegt der Fokus ganz klar auf der Liga, was aber nicht heißt, dass die Flames nicht ihren ersten internationalen Sieg in der Vereinsgeschichte holen wollen.

„Es erwartet uns das nächste Euro League Spiel mit dem dritten Gegner. Lublin ist auch wieder ein starker Gegner, der Favorit ist. Wir haben viel gesprochen diese Woche und sind ein Ticken ausgeruhter, dadurch, dass das Spiel in Dortmund ausgefallen ist. Ich erwarte von meinen Mädels wirklich ein geiles Spiel. Ich will, dass wir die Dinge, die wir angesprochen haben, ändern und umsetzen. Ich will, dass wir schauen, dass wir unsere Fehler minimieren, dass wir weniger Fehlwürfe machen und dass wir alles daransetzen, dieses Spiel zu gewinnen. Das wird nicht einfach, das wissen wir. Aber wir müssen uns nicht verstecken, nur wir müssen halt unseren Job machen und jetzt haben wir die nächste Gelegenheit dazu. Wir haben gegen Gloria gesehen, dass wir mithalten können. Daher wollen wir es definitiv besser machen, als im letzten Spiel und ein gutes Ergebnis erzielen. International wird halt alles bestraft. Von daher gehe ich davon aus, dass wir alles investieren, dass wir wieder mit Leidenschaft und Emotionen spielen. Ich hoffe, dass die Halle wieder voll wird, und dann schauen wir, dass am Ende dann die zwei Punkte mal auf unserer Seite stehen und wir vielleicht unser erstes internationales Spiel gewinnen. Das wäre natürlich Mega”, sagt Trainerin Heike Ahlgrimm.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Auch in der Handball Oberliga Hessen fliegt der Ball an diesem Wochenende wieder – und los geht es bereits am heutigen Freitag.

Dann empfängt Spitzenreiter TV Kirchzell den TV Hüttenberg II als Tabellenzehnten. Anwurf ist um 20 Uhr. Der TVK begann am 05. Januar mit der Vorbereitug auf die Rückrunde. Alle zogen toll mit und Trainer Alex Hauptmann war zufrieden. Heute Abend wollen sie am liebsten ihren Erfolg aus der Hinrunde wiederholen. Die Hausherren wissen, dass sie sich auf eine aggressive Abwehr einstellen können und sind gewappnet.

 

Die Tuspo Obernburg bekommt es am Sonntag auswärts mit der HSG Pohlheim zu tun und es wäre natürlich ein super Auftakt, wenn die Obernburger ihren Hinspielsieg wiederholen könnten. Aktuell steht die HSG auf Platz fünf, ist sehr abwehrstark und hat mit Maximilian Rühl einen Top-Torschützen in ihren Reihen. Die Tuspo kann nicht komplett antreten, hofft aber, dass es trotzdem für etwas Zählbares reichen wird.

 

 

Die TSG Groß-Bieberau spielt zuhause und hat die TSG Offenbach/Bürgel zu Gast. Aktuell steht der Gegner auf Platz acht der Tabelle. Das ist aber sicher nicht ihr Anspruch und deshalb werden sie in der Rückrunde alles dafür tun, um sich massiv zu verbessern. Das Hinspiel konnten die Groß-Bieberauer in Offenbach nach guter Leistung mit 29:23 für sich entscheiden. Am Sonntag werden die Karten aber neu gemischt und die Falken werden sicher einen motivierten und willensstarken Gegner erleben, der sich nie aufgeben wird. Da müssen sie schon wieder eine gute Teamleistung bringen und konzentriert zur Sache gehen.

Falken Trainer Björn Beilstein: „Wir sind gut vorbereitet und wollen an die guten Leistungen in der Vorrunde anknüpfen. Dazu gehört natürlich zunächst einmal ein Auftaktsieg in eigener Halle. Offenbach/Bürgel wird natürlich kein leichter Gegner sein und wir müssen konzentriert in das Spiel gehen. Die spielfreie Zeit konnten wir gut nutzen, um uns auf die Rückrunde vorzubereiten. Wir sind komplett fit und werden entsprechend aus dem Vollen schöpfen können.

 

 

Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

 

 

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Diesmal mit Verspätung. Doch der Grund ist einfach. Schaut selbst!

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Handball-Drittligist  TV Gelnhausen verstärkt sich mit Simon Belter. Der gerade erst 24 Jahre alt gewordene Rechtsaußen hat einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben und wechselt bereits im Februar nach Gelnhausen. Belter ist ein “Vorgriffs”-Transfer auf die kommende Saison. Der Verein reagierte auf den Rückzug von Tim Altscher. Das TVG-Eigengewächs hatte vor Weihnachten angekündigt, einen Schritt kürzer treten zu wollen. Altscher wird in der kommenden Spielzeit für die zweite Mannschaft der Barbarossastädter auflaufen.

Simon Belter stammt aus der Jugend des TV Hüttenberg und kam in dieser Zeit auch auf einige Einsätze in der zweiten Liga. 2020 wechselte er in Liga drei zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, bevor es ihn in der aktuellen Saison 2023/24 zur HSG Pohlheim in die Oberliga zog. Nun folgt also der Wechsel zurück in die dritte Liga zum TV Gelnhausen.

 „Für mich war immer klar, dass ich gerne wieder in der 3. Liga spielen möchte. Als ich dann gehört habe, dass der TV Gelnhausen Interesse zeigt, habe ich keine Sekunde gezögert. Die Gespräche mit Manager Philip Deinet und den Trainern Matthias Geiger und Sergej Budanow verliefen sehr gut und das hat mein gutes Gefühl nur noch mehr verstärkt. Zudem ist die Mannschaft noch sehr jung und zeigt enormes Potential. Da freut es mich natürlich sehr, ein Teil davon zu werden, um mich auch noch sportlich sowie menschlich weiterzuentwickeln“, sagt Belter.

Wie sehr sich der sprunggewaltige Linkshänder bereits auf seine Zeit in Gelnhausen freut, zeigt auch die Tatsache, dass er sich gleich für drei Jahre gebunden hat und mit seiner Partnerin auch nach Gelnhausen ziehen wird. „Es hilft, sich mit dem Verein zu identifizieren und die Bedeutung des Handballs in der Stadt, bei den Fans und im Verein besser zu verstehen. Gelnhausen ist eine sehr schöne Stadt, vor allem die Altstadt. Ich bin mir sicher, dass meine Freundin und ich uns hier wohlfühlen werden und uns schnell einleben“, sagt Belter.  

„Simon ist ein junger und sehr talentierter Spieler, der in den letzten Jahren viel Spielzeit bekommen hat. Wir wollen ihn beim TV Gelnhausen weiterentwickeln. Daher ist es sehr gut, dass er schon im Februar zu uns stößt. So können wir ihn sehr gut auf die kommende Saison vorbereiten und seine Entwicklung vorantreiben“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

„Mit Simon holen wir einen ambitionierten Rechtsaußen aus der Region nach Gelnhausen, der neben einer guten handballerischen Ausbildung auch schon Drittliga-Erfahrung mitbringt. Ich möchte mich bei der HSG Pohlheim bedanken, dass Simon schon im Februar zu uns stoßen kann, damit wir die notwendige Eingewöhnung in das Umfeld und in unser Spielsystem mit Blick auf die neue Saison starten können“, sagt TVG-Manager Philip Deinet.

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, ist die Winterpause vorbei und es geht am Wochenende wieder um Punkte. Allerdings spielt aus der hiesigen Region lediglich die HSG Hanau. Gelnhausen und Nieder-Roden dürfen sich noch über ein freies Wochenende freuen.

Am heutigen Freitagabend empfängt die HSG Hanau in der Main-Kinzig-Halle die TSG Haßloch. Anwurf ist um 20.15 Uhr. Gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz wollen Trainer Hannes Geist und sein Team an den starken Schlussspurt des vergangenen Jahres anknüpfen und Anschluss an den zweiten Tabellenrang halten. Für das Hanauer Team wird es mit insgesamt neun Heimpartien bis Ende Mai eine wahre Heimspiel-Rückrunde. Als Tabellenvierter treffen Bergold, Ritter & Co. am Freitag auf den 14. der Liga.

„Das wird eine spannende Aufgabe für uns“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist vor dem Heimspielabend. „Wir wollen nach dieser Pause wieder gut in die Rückrunde reinkommen und freuen uns auf das Wiedersehen mit dem Blauen Block in der Main-Kinzig-Halle.“

Die HSG hat sich in der Winterpause akribisch auf dieses erste Heimduell vorbereitet und kennt die Stärken und Schwächen des Gegners. „In erster Linie ist es aber wichtig, dass wir auf uns schauen“, so Geist und an das anknüpfen, womit wir im September begonnen haben.“ So wolle sein Team weiterhin eine sehr stabile Deckung stellen und die Anzahl der Gegentore reduzieren.

Im eigenen Handballtempel trifft Hanau auf einen Gegner, der das vergangene Jahr mit einer Niederlage beendete. Beim TuS Opladen kamen „die Bären“ von TSG-Trainer Markus Muth nicht über ein 21:31 hinaus. „Sicherlich hat sich die TSG Haßloch im Vorfeld der Saison ihre momentan Situation anders vorgestellt“, so HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Einen Trainerwechsel haben sie auch bereits hinter sich.“ 8:22 Zähler holte Haßloch als momentaner 14. der Tabelle bislang. Am 1. Spieltag der Hinrunde blieben die Grimmstädter bei der TSG souverän und siegten mit 28:25.

„Wir wollen noch besser in unser Tempospiel kommen und die einfachen Tore erzielen“, meint Geist, der aus der vollen Kaderbreite schöpfen kann. „Damit möchten wir jetzt wieder in unseren Flow aus dem Dezember kommen und wollen alles auf der Platte lassen – auch für unser Fans, die hoffentlich wieder zahlreich zu uns in die Halle pilgern werden.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Für die Erstliga-Damen der HSG Bensheim/Auerbacch geht es Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Tage spielten sie entweder international oder es ging in der Meisterschaftsrunde weiter. Und es ist kein Ende in Sicht.

Nach dem ersten Auftritt der HSG-Frauen auf internationalem Boden, sprich in der ersten Begegnung in der Gruppenphase der EHF European League beim Team von les Neptunes de Nantes in Frankreich am 07. Januar, ging es kurz danach in der laufenden Saison gegen den TuS Metzingen.

Die Flames der HSG Bensheim mussten sich trotz eines beherzten Auftritts beim ersten EHF-Spiel dem Top-Favoriten Nantes mit 27:39 (12:19) geschlagen geben. Wir haben heute Lehrgeld gezahlt. Es war unser allererstes internationale Euro League Spiel. Wir haben eigentlich bis zu 24. Minute richtig gut gespielt, waren nur drei Tore zurück. Dann machen wir fünf Fehler, die machen sechs Gegenstöße und sind mit sieben Toren weg. Dann rennst du diesem Rückstand hinterher. Teilweise waren wir nicht mutig genug. Nantes hat mit seinen drei Weltmeisterinnen natürlich andere Ambitionen als wir. Für uns war es das allererste Spiel, das hat man gemerkt. Eine volle Halle und frenetische Fans, da haben wir, wie gesagt, Lehrgeld bezahlt”, sagte HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm. 

Und weiter meinte die Trainerin: “Auf der anderen Seite haben wir ein paar gute Aktionen gemacht und haben versucht in der zweiten Halbzeit ein bisschen was auszuprobieren. Ich musste auch in weiser Voraussicht auf unsere nächsten Spiele, früh und viel wechseln. Das merkt man dann auch. Nantes hat zweimal eine gute Garde. Aber es waren auch in unserem Spiel paar gute Dinge dabei. Es war das allererste Spiel für Bensheim und wir dürfen uns auf keinen Fall grämen. Wir nehmen die positiven Dinge mit und es waren ein paar sehr gute positiven Dinge dabei. Aber man muss auch so ehrlich sein, dass Nantes nicht unser Kaliber ist. Dementsprechend haken wir das ab und schauen nach vorne.“

Sieg gegen Metzingen

Am vergangenen Donnerstagabend ging es dann im Saisonspiel gegen die TuS Metzingen. In der spannenden Schlussphase setzte sich die HSG mit 26:25 (14:11) durch. Dieser Sieg war enorm wichtig und hält die Flames auf dem dritten Tabellenplatz. Trainerin Heike Ahlgrimm sagte anschließend: “Am Ende bin ich heute sehr froh über die zwei Punkte und jetzt müssen wir morgen irgendwie regenerieren, damit wir am Samstag ein gutes Spiel machen, denn das ist das erste Europapokal-Heimspiel. Ich glaube wir werden dann noch mal ein paar Kräfte freisetzen. Da kommt wieder einiges auf uns zu. Aber auch dieses Spiel gegen Gloria wollen wir gewinnen und dementsprechend werden wir morgen regenerieren und am Samstag Vollgas geben.”

Keine Zeit zum Durchschnaufen

In der Tat hat ihre Mannschaft wirklich kaum Zeit zum Durchschnaufen. Am gestrigen Donnerstag das Ligaspiel, am heutigen Freitag trainierte ihr Team erstmals in der Elsenfelder Untermainhalle, die die Austragungsstätte für die EHF-Heimspiele der Flames ist. Und am morgigen Samstag um 16 Uhr geht es bereits gegen das Team aus Rumänien. CS Gloria 2018 Bistrița Năsăud hat ihr Auftaktspiel gegen Lublin aus Polen mit 26:23 (13:10) gewonnen und kommt daher ebenfalls mit Rückenwind nach Elsenfeld.

HSG-Kapitänin Lisa Friedberger freut sich – wie ihre Teamkolleginnen auch – auf die Begegnung gegen Gloria und hofft, dass der Erfolg von Donnerstag die internationale Niederlage in Nantes wett macht: “Frankreich ist in unserer Gruppe sicher die stärkste Mannschaft. Man hat ihnen die Erfahrung angemerkt. Das hat letztlich auch den Unterschied gemacht.”

Während Nantes vor zwei Jahren in der EHF League Meister wurde, ist die Teilnahme für die Flames schon ein großer Erfolg. Gegen Gloria wollen sie alles in die Waagschale werfen. Lisa Friedberger sagt: “Gloria kennt man. Aktuell stehen sie auf Platz zwei in der rumänischen Liga. Für mich persönlich wird es das spannendste Spiel – vor allem, wenn wir in Rumänien spielen. Die Fankultur dort ist eine andere als hier bei uns und es ist sicher toll, das erleben zu dürfen. Aber jetzt müssen wir erst einmal unser Heimspiel erfolgreich gestalten.” Die Flames kennen die Mannschaft nur vom Video, gehen aber sehr gut vorbereitet in die Partie. Bleibt zu hoffen, dass die kurze Regenerationszeit gereicht hat, “denn die meisten von uns mussten ja auch noch zwischendurch arbeiten. Aber wir werden die Spiele genießen. Wer weiß, ob es das in der Form noch einmal für uns gibt. Wir als kleines Bensheim dürfen uns mit den Teams aus Europa messen. Das ist einfach super”, so Lisa Friedberger.

Zehn Jahre im Verein

Sie weiß, wovon sie redet. Immerhin ist Lisa Friedberger schon seit 2014 im Verein. Kapitänin ist sie jetzt die dritte Saison. Mit 17 Jahren kam sie von Ketsch nach Bensheim, spielte dann noch ein Jahr Jugend bei der HSG, danach zweite Liga. Den Aufstieg in Liga eins hat sie 2016/17 miterlebt. “Wir haben uns, wie ich finde, toll weiter entwickelt. Es macht mir viel Spaß in dieser tollen Mannschaft spielen zu dürfen. Letztes Jahr durften wir erstmals in der Vereinsgeschichte das Final4 miterleben. Nun schauen wir mal, was heuer so alles kommt.”

 

 

Die Bilder hat uns Lisa zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball-Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat er sich die Dienste eines der größten Handball-Talente der Region gesichert und verstärkt sich damit zur neuen Saison im Rückraum. Der 19-jährige Fynn Broßmann wechselt vom Oberligisten SG Bruchköbel zu den Barbarossastädtern. Der Rechtshänder gilt trotz seines jungen Alters bereits als treffsicherer Rückraum-Schütze. 

Broßmann, der im linken Rückraum zum Einsatz kommt, war bereits in seinem ersten Jahr im Männerbereich mit 150 Toren maßgeblich am Aufstieg der SG Bruchköbel von der Landes- in die Oberliga beteiligt. Dort sorgt der sympathische Rechtshänder aktuell weiter für Furore. Mit 87 Toren ist er derzeit der treffsicherste Feldtorschütze in der Oberliga Hessen.

„Ich habe den Anspruch höherklassig anzugreifen und möchte den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen“, blickt Broßmann voller Tatendrang auf seinen Wechsel zum TV Gelnhausen. Doch bis es soweit ist, will er alles dafür tun, um mit seinem Heimatverein den Klassenerhalt zu sichern. „Ich habe Bruchköbel schließlich viel zu verdanken. Hier bin ich groß geworden.“

Alle Jugendmannschaften bei der SG durchlaufen

Broßmann durchlief alle Jugendmannschaften bei der SG Bruchköbel. Mit der A-Jugend erreichte er das Viertelfinale der Hessenmeisterschaft, bevor er zur Saison 22/23 in den Seniorenbereich wechselte. Der Youngster ist in Gelnhausen kein Unbekannter, da er in der Jugend phasenweise ein Doppelspielrecht beim TVG besaß. Daher kennt er auch viele seiner zukünftigen Mitspieler. „Die Mannschaft ist top“, freut sich Broßmann auf die neuen alten Teamkollegen.

„Man hat schon in der Jugend sein großes Potential gesehen“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger über den Neuzugang. „Fynn hat bereits einen sehr athletischen Körper und hat uns signalisiert, dass er bereit ist, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen zu wollen. Ab der neuen Saison werden wir gemeinsam mit ihm daran arbeiten, sein volles Potential auszuschöpfen“, so Geiger weiter.

Auch TVG-Manager Philip Deinet freut sich über den Neuzugang: „Fynn ist ein entwicklungsfähiger junger Spieler, den wir schon ein paar Jahre im Jugendbereich bei uns kennenlernen durften und der aktuell in der Oberliga sehr gut performt. Mit seiner Leidenschaft für den Handballsport und seinem Wunsch den nächsten Schritt zu machen, passt er perfekt zu uns und wir freuen uns, ihn auf dem Weg in die 3. Liga zu unterstützen.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt gibt den kurzfristigen Abgang von Dino Corak bekannt. Lest hier die Pressemitteilung, die der TVG veröffentlicht hat:

Der 29-jährige Kroate hat den Verein gebeten, ihn von seinem Vertrag zu entbinden, um bei dem Erstligisten HSV Hamburg Handball den Ausfall von Andreas Magaard zu kompensieren.

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst hat diesem Wunsch nun entsprochen: „Dinos großer Traum ist es, in der ersten Handballbundesliga aufzulaufen. Jetzt hat sich für ihn diese Chance ergeben, der wir nicht im Wege stehen wollen. Wir danken Dino für sein außerordentliches Engagement für den TV Großwallstadt – er hat den Verein immer vorbildlich repräsentiert – und wünschen ihm für seine sportliche Karriere alles Gute.“ Corak befindet sich bereits auf dem Weg nach Hamburg.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist nun damit beschäftigt, die Kreisläuferposition neu zu besetzen: „Die letzten Tage waren sehr turbulent, aber wir sind bereits in Gesprächen mit möglichen Kandidaten. Wir werden in den nächsten Tagen einen kurzfristigen Ersatz für Dino auf der Kreisläuferposition präsentieren. Und auch eine langfristige Lösung ab der kommenden Spielzeit 2024/25 ist in den finalen Zügen. Da dürfen sich die Fans freuen. Dino wünsche ich natürlich alles Gute. Er hat für den TVG immer alles gegeben und war nicht nur auf dem Handballfeld immer ein Vorbild. Wir drücken ihm alle im Verein beide Daumen.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Lest bitte auch hierzu den Artikel auf blog.staab-pr.de:

Dino Corak verlässt denn TV Großwallstadt Richtung Erstligist HSV Hamburg

Hier hat sich Dino sehr emotional dazu geäußert.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Seit 2017 läuft Dino Corak für den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt auf. Viele Höhen und Tiefen hat er schon mit dem Verein erlebt, ist mit der Region verwurzelt und fühlt sich hier wohl. In dieser Saison ist er unter Trainer Michael Roth zum Kapitän geworden, nimmt sein Amt sehr ernst und ist nicht nur innerhalb der Mannschaft sehr anerkannt und ein Sympathie-Träger. Nun wird der Vollblutsportler recht kurzfristig, sprich ab sofort, und für viele überraschend zum Bundesligisten HSV Hamburg wechseln.

Was war passiert? Die Hamburger um ihren Trainer Torsten Jansen mussten auf den verletzungsbedingten Ausfall von Andreas Magaard reagieren, denn der dänische Kreisläufer hatte sich Anfang Dezember bei der Begegnung gegen den VfL Gummersbach das Kreuzband gerissen. Inzwischen wurde der Däne schon operiert. Trotzdem fällt er länger aus. Ein adäquater Ersatz musste her und dieser wurde im starken Kreisläufer des TV Großwallstadt gefunden. Zunächst hat der 29-Jährige bei den Hanseaten bis zum Saisonende 2023/24 einen Vertrag unterschrieben. Für den TV Großwallstadt ist dies ein herber Verlust.

Aufregende Tage

Dino Corak erzählt: „Für mich waren die letzten Tage sehr aufregend und ich bin noch immer etwas nervös, denn der Wechsel nach Hamburg ging wirklich hoppla-di-hopp über die Bühne.“ Will heißen, dass der 1.94 Meter große Spieler, der einer der torgefährlichsten und abwehrstärksten Kreisläufer in der zweiten Liga ist, die erste Wahl beim HSVH war. Sie setzten alles daran, ihn so schnell wie möglich nach Hamburg zu holen. „Der HSVH ist während der Jahre auf mich zugekommen, hat mit mir geredet und dann ging es sehr schnell. Es war schon alles etwas chaotisch“, erzählte Dino Corak. Hinzu kam, dass die Hamburger Presse (Bild-Zeitung etc.) den Wechsel veröffentlichte, bevor er in trockenen Tüchern war. Dino Corak: „Die ganze Situation war für mich emotional unglaublich schwierig. Ich bin jetzt fast sieben Jahre beim TVG gewesen, war seit dieser Saison Kapitän und ich hatte wirklich Angst, wie das Umfeld reagieren würde. Andererseits ist dies für mich wahrscheinlich die letzte Chance, in der ersten Liga zu spielen. Diese Chance musste ich ergreifen. Was mir sehr wichtig war ist, dass für beide Seiten eine gute Lösung gefunden wurde.“

Hamburger Presse preschte vor

Nachdem die Hamburger Presse die Meldung über den vermeintlichen Wechsel am vergangenen Montag bereits veröffentlichte, stand bei Dino Corak das Telefon nicht mehr still. Anrufe, Whats App, SMS – die ganze Palette prasselte auf den Kreisläufer ein. Mittlerweile kann der 29-Jährige etwas durchatmen, denn die Formalitäten sind geklärt – sowohl mit den beiden Vereinen als auch mit der HBL. 

Umzug nach Hamburg

Seit vergangenen Sonntag ist Dino Corak in Hamburg und der Verein hat ihm geholfen, schnell eine Wohnung zu finden. Seine Freundin Nina samt Hund Odin kommen die nächsten Wochen mit viel Gepäck im Auto nach. Denn der Spieler hat derzeit nur das Wichtigste dabei.  

Das erste Training mit seinem neuen Verein hat er schon absolviert und am Samstag geht es mit der Mannschaft zum Trainingslager nach Fuerteventura. Dort will HSVH-Trainer Torsten Jansen sein Team für den Rest der Saison fit machen. Die ganzen Aufregungen haben sich also etwas gelegt, der Alltag kehrte recht schnell wieder ein und Dino Corak hat nach den zuletzt turbulenten Tagen nun den Kopf frei, um sich auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren und zu freuen.

Was ihm am Herzen liegt, sagt er in einem emotionalen Statement: „Ich möchte mich bei allen Teamkollegen, Trainern, Betreuern, beim Verein und bei allen Fans und Freunden bedanken. Es war eine unfassbare Reise mit euch allen, die ich nie vergessen werde. Auch, dass ich die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen durfte. Das bedeutete mir sehr viel. Ich freue mich schon jetzt darauf – wenn es zeitlich passt – wieder in die Halle beim TVG zurück zu kehren und der Mannschaft zuzuschauen. Ich wünsche meinem Team nur das Allerbeste!“

 

Vielleicht sehen wir Dino Corak schon bald wieder am Untermain, denn im Rahmen seines Wechsels haben die beiden Vereine sich auf ein gemeinsames Testspiel verständigt. Dafür werden die Hamburger zu einem Freundschaftsspiel zum TVG reisen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

 

Ich persönlich freue mich sehr für den sympathischen, immer fairen und zuverlässigen Sportler und Menschen und wünsche ihm – auch wenn er mir sportlich und menschlich sehr fehlen wird – von Herzen alles Gute und viel Erfolg bei seinem neuen Club.

 

 

 

 

Das Bild von Dino Corak hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.