Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die letzten Tage waren wirklich super schön und wir hatten für einen kurzen Moment einen herrlichen Goldenen Oktober – so, wie wir uns diesen Monat wohl alle vorstellen.

Wir haben die Zeit genutzt und sind – nach zig Wochen – mal wieder beim Golfen gewesen. Auf dem uns bekannten Golfclub Tutzing haben wir unsere Runde gespielt. Er zählt sicher zu einem der reizvollsten Anlagen im Süden Münchens und bietet für jeden etwas. Abwechslungsreich geht es rauf und runter. Die Bahnen sind teilweise tricky, auch weil man ab und an ins “Blinde” schlägt. Der Platz ist in einem sehr guten Zustand, die Dame an der Rezeption war unglaublich zuvorkommend, das Wetter hat gepasst – also alles in allem ein wunderschöner Tag.

Schön auch die Idee, die Abschläge mit Bildern von Künstlern zu verschönern. So guckt dir zum Beispiel “Dick und Doof”, Charlie Chaplin oder John Lennon entgegen.

Ich habe ein paar Bilder eingefügt – falls Ihr mal gucken wollt.

Übrigens soll das nicht als Werbung verstanden werden, denn wir haben alles selbst bezahlt, sondern einfach nur als Tipp.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit den Rhine River Rhinos kommt am Samstag um 18 Uhr ein wahres Schwergewicht in den Skywheelers Dome. Die Wiesbadener kommen nach dem Over-Time-Sieg gegen den BBC Münsterland mit viel Selbstvertrauen und haben sich selber die Favoritenrolle auferlegt. Nach den Abgängen von Coach Paul Bowes (Kanada) Mathias Güntner (RSV Lahn Dill), Andre Hopp und Svenja Mayer (beide RSV Bayreuth), hat sich auch bei den Rhinos das Personalkarussell gedreht.

Aus England kam Lucas Warburton als Trainer. Mit Mojtaba Kamali, haben die Rhinos einen sehr athletischen Center und iranischen Nationalspieler verpflichtet, der in der zurückliegenden Saison noch bei den BG Baskets Hamburg spielte. Weiterhin konnten sie sich die Dienste von Lowpointer und Nationalspieler Chris Huber sichern. Und es kommen mit  Kemal Kaan Safak und Ugur Toprak zwei türkische Nationalspieler hinzu, die den Kader wettbewerbsfähig machen sollen. Das Ziel seitens der Rhinos ist klar formuliert: Sie wollen in die Play-offs.

Somit ist klar, dies wird kein leichtes Unterfangen für die ING Skywheelers. Unterdessen erreichte die Main-Rollis eine neue Hiobsbotschaft. Center Tim Diedrich steht aus gesundheitlichen Gründen, auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung. Der erst 18-jährige Anton Welschof (in der Saison 20/21 schon für die ING Skywheelers aktiv) ist aus der zweiten Mannschaft in die erste Mannschaft aufgerückt, um den Ausfall von Tim Diedrich kompensieren zu können. Unterdessen fokussieren sich die Frankfurter voll und ganz auf die kommende Herausforderung. Es gilt, den Vorteil zu nutzen, als Team zusammen gewachsen zu sein, Automatismen abzurufen und den Schwung aus dem zurückliegenden Sieg zu nutzen, um den Rhinos die Punkte streitig zu machen. Wenn es den Skywheelers gelingt, bei engen Spielständen genauso besonnen zu agieren wie in Köln, haben sie in der Crunchtime vielleicht die „eine Hand“ mehr am Korb.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt gewann das Spiel gegen Aufsteiger HSG Konstanz mit 27:18 (15:5) und zeigte eine sehr starke Leistung. Mit nunmehr 8:2 Punkten nach insgesamt fünf Spielen steht die Mannschaft von Trainer Igor Vori auf einem sensationellen dritten Tabellenplatz, zusammen mit dem ThSV Eisenach. Lediglich HBW Balingen-Weilstetten ist bisher noch ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Die Hausherren begannen wie die Feuerwehr, ließen sich von der sehr offensiven Deckung der Gäste vom Bodensee nicht aus dem Konzept bringen und lagen schnell mit 5:1 (10.) vorne. HSG-Trainer Jörg Lützelberger setzte den siebten Feldspieler ein, nahm nach einer 9:3-Führung des TVG die Auszeit. Doch es brachte alles nichts. Der TVG spielte wie aus einem Guss, nutzte jede Chance zum Torerfolg. Vor allem die Deckung war überragend gut und wenn doch noch einmal ein Ball aufs Tor kam, war da Jan-Steffen Minerva, der bärenstark hielt. Kein Wunder, sondern hochverdient, dass mit 15:5 die Seiten gewechselt wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Finn Wullenweber bereits vier seiner insgesamt sechs blitzsaubere Tore erzielt. Er agierte unglaublich gut und stach noch etwas aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus. 

Munteres Toreschießen

Nach dem Wechsel ging das muntere Toreschießen weiter, wobei der TVG – was bei dem Spielstand auch nicht verwunderlich war – nicht mehr ganz so konzentriert agierte. Trotzdem stand es 18:10 in der 40. Minute. Die HSG, die es immer wieder mit dem siebten Feldspieler probierte, kam etwas heran. Doch in der 54. Minute war der Zehn-Tore-Abstand wieder hergestellt (25:15). TVG-Trainer Igor Vori wechselte munter durch, gab jedem seiner Jungs seinen Spielanteil, ohne dass ein Bruch ins Spiel kam. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit 27:18 und die Freude beim TVG war riesengroß.

Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft, egal ob Finn Wullenweber, Dino Corak, Jan-Steffen Minerva oder Frieder Bandlow. Es macht einfach Spaß, dieser Mannschaft zuzusehen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einem 65:56 Erfolg, beim Ligakonkurrenten RBC Köln 99ers, rollten die Main-Rollis als Sieger vom Parkett und fuhren die ersten Punkte in der noch jungen Saison ein. Im Gegensatz zum Spiel gegen den RSV Lahn Dill, starteten die ING Skywheelers mit ihrer „kleinen“ Aufstellung Spitz, S. Diedrich, Dreimüller, Kind und de Hart.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung der Skyweehlers:

Zu Beginn des Spiels sah es so aus, als würde eine große Hürde vor den Rollstuhl-Basketballern vom Main stehen, denn die 99ers starteten in den ersten drei Minuten mit einem 9:0-Lauf. Nach einer Auszeit der Hessen, brachten Josie de Hart und Sven Diedrich die Skywheelers mit jeweils vier Punkten zum zwischenzeitlichen 8:11 in Schlagdistanz. Eine Auszeit der 99ers in der fünften Spielminute konnte jedoch den Spielfluss der Skywheelers nicht stoppen, im Gegenteil, in den letzten Minuten des ersten Spielabschnitts legten die Skywheelers, angeführt von Nico Dreimüller, einen 7:0-Lauf aufs Parkett und gingen mit einer hauchdünnen 17:16 Führung in die Viertelpause. Die ING-Rollis wechselten zur Viertelpause auf ihre „große“ Aufstellung mit Nothelfer, Dreimüller, Lang, S. Diedrich und Gail. Nun nutzen die Skywheelers die Power ihrer beiden Center Diedrich und Gail, um den 99ers die Stirn zu bieten. War es doch gerade auch Letztgenannter, der allein sechs der letzten acht Punkte der ING Skywheelers im zweiten Spielabschnitt beisteuerte. Damit erspielten die Rollstuhlbasketballer aus der Mainmetropole sich eine kleine, aber nicht unbedingt beruhigende, 30:28 Führung bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel kam die stärkste Phase der ING Skywheelers. Die Köln 99ers haderten zusehends mit ihrer Trefferquote und rollten ihrem Wurfglück sprichwörtlich hinterher. Angeführt von Fabian Gail (erneut sechs Punkte zu Beginn des dritten Viertel) ging es mit einer 48:41 Führung ins vierte Viertel.

Bester Werfer war Fabian Gail

Im letzten Spielabschnitt machte Fabian Gail weitere acht der insgesamt 17 Punkte der Skywheelers und krönte sich somit zum besten Werfer der Hessen. Die 99ers kamen in der 38. Minute noch einmal in Schlagdistanz zum 54:60, doch konterte Nico Dreimüller diese Ergebniskorrektur mit einem Dreier und nahm den Kölnern jegliche Hoffnung, dass Spiel noch einmal wenden zu können. Am Ende stand ein erfolgreiches und zufriedenstellendes 56:65 für die ING Skywheelers auf der Anzeigetafel. Alles in allem war es eine ausgewogene Mannschaftsleistung, bei dem gleich drei Schützen der ING Skywheelers zweistellig punkteten. Dieser Sieg schmeckt letztendlich noch viel süßer, weil die Mannschaft sich und die beiden Geburtstagskinder Sven und Tim Diedrich (die am 02.10. Geburtstag haben), mit diesem Erfolg beschenkten. „Die Mannschaft hat heute ein geiles Spiel abgeliefert und am Ende auch von dem Druck nicht beeinflussen lassen“ so Pierre Fontaine. „Das Team kann megastolz auf sich sein.“ so Fontaine weiter. „Es waren die ersten und damit wichtigsten Punkte für das Team in dieser Saison. Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt und mit einer beachtlichen Leistung an den ersten Spieltag angeknüpft und sich letztendlich für ihre Mühe belohnt.“, so Sylvio Thießen vom Managementteam der ING Skywheelers.

 

Das Bild von Fabian Gail haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Eng ging es am vergangenen Wochenende in manchen Partien in der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West zu.

So machte es zum Beispiel der TV Kirchzell in der Begegnung bei der HG Saarlouis verdammt spannend. Mit 33:32 entführten die Odenwälder zwei enorm wichtige Punkte aus dem Saarland. „Ich denke, dass wir es verdient hatten, zu gewinnen. Es ist jeder für jeden in die Bresche gesprungen und wir haben am Ende die Nerven behalten“, so ein sichtlich erleichterter TVK-Trainer Alex Hauptmann. 

In der gut gefüllten Stadtgartenhalle war von Anfang an eine tolle Stimmung und das schnelle 2:0 für die HGS nach dem Geschmack der Zuschauer. Aber die Gäste, die bereits nach der ersten Aktion wieder auf Tom Spieß verzichten mussten, hielten dagegen, waren gut eingestellt und bis zum 5:5 (10.) war noch nichts passiert. Zwei technische Fehler des TVK in Überzahl brachte den Hausherren das 7:5. Doch im Anschluss hatten die Hauptmann-Schützlinge ihre stärkste Phase und stellen das Ergebnis mit einem 5:0-Lauf auf 10:7 zu ihren Gunsten um (18.). Saarlouis war sichtlich verunsichert, nahm die Auszeit, aber Treffer durch den gut aufgelegten Joshua Osifo, Leon David und Nico Polixenidis sorgten für das 14:8 in der 23. Minute). Wieder legte die HGS die grüne Karte. In dieser Phase zeigte Kirchzell seine Klasse, agierte vorne gut und hatte Lösungen in der Abwehr parat. Hinzu kam, dass Tobias Jörg im Tor seine beiden Gegenüber Schlingmann und Donczyk über die gesamte Spielzeit ausstach. Auch die Außen der Gäste waren gut drauf und Antonio Schnellbacher sorgte in der 27. Minute für das 17:11. Letztlich ging es mit 14:18 aus Sicht der Hausherren in die Pause. Diese bekamen nach dem Halbzeitpfiff noch einen Freiwurf zugesprochen, der aber den Weg ins Tor nicht fand.

Gastgeber starteten Aufholjagd

Nach dem Wechsel starteten die Gastgeber die Aufholjagd. Aber immer wenn es eng wurde, übernahm ein Kirchzeller Spieler Verantwortung. So zum Beispiel Michael Meyer-Ricks mit zwei schönen Toren, die das 24:19 brachten oder Brian Heinrich, der für das 29:26 und 30:27 (53.) sorgte. Trotzdem wurde es im Schlussspurt noch einmal richtig eng. Zwar sah es so aus, als ob der TVK beim 32:28 den Deckel draufmachen könnte. Die HGS um ihren besten Torschützen Tom Paetow gab nicht nach, wurde immer wieder vom Publikum nach vorne gepeitscht und war beim 31:33 in der letzten Spielminute wieder dabei. Der stark auftrumpfende Häufglöckner verschoss in dieser Phase einen Strafwurf und Paetow erzielte den Anschluss. Die Hektik auf dem Feld war nicht mehr zu überbieten und der TVK leistete sich noch einen Fehler vorm gegnerischen Tor. Es blieben noch sechs Sekunden mit Ballbesitz HGS. Jetzt gab es auch noch eine Zeitstrafe für den Gast. Die Spannung war kaum mehr zu toppen. Die TVK-Abwehr agierte nun sehr clever, ließ den Ausgleich nicht mehr zu. Die HGS bekam noch einen Freiwurf nach dem Schlusssignal. Doch dieser ging daneben – und nun war der Jubel der Kirchzeller nicht mehr zu bremsen. „57 Minuten lang haben wir unser Spiel gespielt, hatten den besseren Torhüter und haben alles gegeben. Hintenraus erlauben wir uns ein paar Fehler zu viel, doch es hat letztlich gereicht“, so Alex Hauptmann.

 

HSG Hanau gewinnt in Mundenheim

In einem intensiv geführten Spiel  setzte sich die HSG Hanau mit 31:27 beim Aufsteiger Mundenheim durch. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen war die Freude über die zwei Punkte groß. „Wir wussten, dass es ein emotionales und intensives Spiel über die 60 Minuten werden wird. Was das Mentale betrifft, hat unsere junge Mannschaft nach den zwei Rückschlägen in letzter Sekunde in den beiden vergangenen Spielen heute die Reifeprüfung bestanden. Ausschlaggebend war heute in Durchgang zwei das konsequente Überzahlspiel von uns. Das gewinnen wir 6:2 und macht am Ende dann auch den vier Tore Unterschied aus“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

Hanau hatte sich für die schwierige Aufgabe beim Aufsteiger einiges vorgenommen und wollte über die 60 Minuten Vollgas-Handball spielen und sich wieder mit einem Sieg belohnen. Angetrieben von der lautstarken heimischen Kulisse war Mundenheim aber gewillt, dies zu verhindern. So begann die Partie auch sehr offen. Hanau legte zwar immer vor, der Gastgeber war aber gleich zur Stelle und glich aus. Nach zehn Minuten stand es 5:5. In der Folge konnte sich Hanau bis zur 14. Spielminute erstmals mit drei Toren leicht absetzen, ehe Mundenheims Trainer mit einer Auszeit reagierte.

Es dauerte auch keine zwei Minuten nach der Auszeit, bis der erneute Ausgleich erfolgte. Plötzlich war Mundenheim am Drücker, nutze die Hanauer Fehler und ging mit drei Toren Vorsprung in Führung (21., 12:9). Hanau wollte unter keinen Umständen mit einem Rückstand in die Halbzeit gehen, spielte nun konzentriertere Angriffe und konnte den Rückstand wieder wettmachen. In die Pause ging es mit einer knappen 16:14-Führung für Hanau.

Unverändertes Spiel

Nach dem Seitenwechsel ein zunächst unverändertes Spiel. Mundenheim konnte zu Beginn Schritt halten und kämpfte. Hanau hatte sich in der Halbzeit aber gut eingestellt und fand nun in Durchgang zwei bessere Lösungen. Vor allem in der Abwehr gelangen vermehrt Ballgewinne, die zu einfachen Toren umgewandelt werden konnten. So zog die HSG bis zur 44. Spielminute mit fünf Toren Vorsprung davon. Bis zum Schluss zog Hanau nun fokussiert ihr Spiel durch und nahm zwei Punkte beim Aufsteiger mit. 

 

TV Gelnhausen kassiert erste Saison-Niederlage

Einmal mehr bewiesen die Fans des TV Gelnhausen ein feines Gespür für die Situation und verabschiedeten die Spieler mit jeder Menge Applaus und „Gelnhausen, Gelnhausen“-Sprechchören. Kurz zuvor stand die erste Saison-Niederlage fest. Mit 23:29 (12:17) verloren die Barbarossastädter vor 650 Zuschauern das Derby gegen die HSG Rodgau-Nieder-Roden. „Das Ergebnis hat nicht zur Leistung gepasst. Die kämpferische Einstellung hat gestimmt. Jeder hat alles reingeworfen und vieles hat prima funktioniert. Doch wir haben im Angriff zu viele Chancen liegenlassen und Keeper Marco Rhein hat einen Sahnetag erwischt. Glückwunsch an Nieder-Roden zum verdienten Sieg“, zeigte sich TVG-Coach Matthias Geiger als fairer Verlierer.

Das 1:0 durch Jannik Geissler nach zwei Minuten war die erste und einzige Führung für die Gastgeber. Schnell konnten sich die Gäste absetzen und führten nach sechs Minuten bereits mit 5:1. Diesem Rückstand lief die junge Gelnhäuser Mannschaft den ganzen Abend hinterher. So ging es folgerichtig mit einem 12:17-Rückstand in die Pause.

Im zweiten Durchgang hatte sich der TV Gelnhausen besser auf den Gegner eingestellt und konnte den Rückstand nach und nach verkürzen. Als Tim Altscher nach 38 Minuten zum 17:19 traf, stand die Hölle Süd Kopf. In dieser Phase hätte das Spiel noch einmal kippen können. Mehrfach hatte der TVG die Chance bis auf einen Treffer heranzukommen, doch Nieder-Rodens Keeper Rhein vernagelte in dieser Phase seinen Kasten und hielt die Gäste auf der Siegerstraße. „Das war der Knackpunkt“, analysierte Geiger.

Mit einem Fünf-Tore-Lauf zwischen der 49. und 54. Minute stellte Nieder-Roden anschließend die Weichen endgültig auf Sieg. „Sie haben das sehr gut gemacht und lange Angriffe gespielt. Wir hatten sie zwar oft am Rande des Zeitspiels, doch am Ende hat Nieder-Roden dann noch das Tor gemacht, während wir uns zu wenig für unseren couragierten Auftritt belohnt haben“, sagte Geiger. Drei verworfene Siebenmeter unterstreichen diese Aussage.

 

Die Bilder haben uns der TV Gelnhausen und die HSG Hanau zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vya­ches­lav Loch­man trai­niert ab sofort die A-Jugend-Mannschaft der TVG-Junioren-Akademie. Der 45-Jäh­ri­ge ist Coach des ukrai­ni­schen Hand­ball­na­tio­nal­-Teams. Dieses durfte nach dem An­griff Russ­lands auf die Ukrai­ne im März mit Ge­neh­mi­gung des Sport­mi­nis­te­ri­ums seines Hei­mat­lan­des aus­rei­sen. Damals war die Mannschaft für zwei Wochen im Sportpark Großwallstadt zum Trainingslager. Danach suchten und fanden die Spieler neue Vereine in ganz Europa. Slava (wie seine Freunde ihn nennen) Lochman wohnt mit seiner Familie seit dieser Zeit in Kleinwallstadt. Er trug von 2004 bis 2007 das Trikot des TV Großwallstadt, damals noch erste Bundesliga.

Jugendkoordinator Thomas Weber wird die A-Jugend, die derzeit in der Bayernliga spielt, ebenfalls weiterhin mittrainieren. In der Mannschaft spielen neben acht deutschen Talenten auch fünf ukrainische Handballer. Vier Ukrainer gehören zudem dem U19-Nationalteam an.  

Das Bild hat uns Slava Lochman zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die zweite Handball-Bundesliga macht auch am Feiertag nicht Halt und es wird gespielt. So empfängt zum Beispiel heute Abend um 17 Uhr der TV Großwallstadt den Aufsteiger HSG Konstanz. 

Einige Tage sind nach der bitteren 27:28-Niederlage des TV Großwallstadt beim HBW Balingen-Weilstetten vergangen. Die Mannschaft und die Verantwortlichen haben die unglaublich intensiv geführte Partie, die am Ende für den TVG zu keinem Happy End führte, abgehakt und der Blick geht nach vorne. „Wir haben den Jungs nach der bitteren Niederlage Sonntag und Montag frei gegeben, denn es lagen jetzt vier intensive Wochen hinter uns. Natürlich hätten wir in Balingen einen Punkt holen oder gar gewinnen können. Aber bei unserem Auftaktprogramm gegen solch gute Teams können wir uns über aktuell 6:2 Punkte nicht beschweren“, sagte TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

HSG Konstanz gastiert in Elsenfeld

Mit dem nächsten Gegner des TVG stellt sich die HSG Konstanz in Elsenfeld vor. Der Aufsteiger hatte keinen guten Start in die Saison und ziert derzeit mit 0:8 Punkten das Tabellenende. Doch davon blenden lassen sollten sich die Großwallstädter keinesfalls. Zwar gab es deutliche Niederlagen in Coburg, gegen Potsdam und Hagen. Beim TSV Dormagen hingegen verloren die Schützlinge von Trainer Jörg Lützelberger knapp mit 22:25. „Das war unser bisher bestes Spiel und wir waren auf Augenhöhe mit Dormagen. Es entschieden letztlich Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage“, so Lützelberger.

Genau deshalb warnt Michael Spatz davor, den Gegner zu unterschätzen, als er sagt: „Wir müssen versuchen, den Tabellenplatz des Gegners auszublenden. Die HSG ist im Kollektiv gut, hat Potenzial, spielt engagiert auf und hat mit Jörg Lützelberger einen jungen Trainer, der aber schon über viel Erfahrung verfügt.“

Hinzu kommt ein Wiedersehen mit Spielmacher Christos Erifopoulos, welcher in der Saison 2018/19 für den TVG unter Vertrag stand. Der 22-Jährige konnte bisher mit einer Wurfquote von 70 Prozent überzeugen und wird sicherlich auch gegen seinen ehemaligen Verein überzeugen wollen.

Jörg Lützelberger kein Unbekannter in der Region

Die beiden kennen sich aus ihrer gemeinsamen Gummersbacher Zeit und halten große Stücke voneinander. Überhaupt ist Lützelberger in der hiesigen Region kein Unbekannter, spielte er doch schon für die Tuspo Obernburg und den TV Großwallstadt. Seit dem Sommer ist er nach der Ära Daniel Eblen, der 18 Jahre bei der HSG das Sagen hatte, der Cheftrainer in Konstanz. „Ich war 2019/20 einige Tage zum Lehrgang zur Ausbildung als Master Coach in Konstanz und der Verein war Gastgeber für diese Maßnahme. So kam ich mit der HSG in Berührung. Als Daniel aus privaten Gründen aufgehört hat, haben sie Ersatz gesucht und mich gefragt. Ich fühl mich super wohl hier und der Verein ist einfach toll geführt“, schwärmt Lützelberger von seinem Arbeitgeber. Da macht ihm auch die tägliche Pendelei von über 50 Kilometern von seinem Wohnort Lindau nach Konstanz nichts aus. In seiner Mannschaft hat der Trainer viele Eigengewächse und er ist sehr stolz auf die Jungs: „Wir sind das drittjüngste Team und was die sportliche Erfahrung angeht, dann haben wir verglichen mit Potsdam als Mitaufsteiger noch weniger Erfahrung. Aber das Team ist verdient aufgestiegen und spielt nun zurecht in Liga zwei.“

In den ersten vier Spielen in der neuen Liga waren drei deutliche Niederlagen dabei. In Dormagen sah Lützelberger seine Mannschaft auf Augenhöhe. „Fehler werden in dieser Liga ganz anders bestraft als in Liga drei. Aber wir wollen uns stetig verbessern und natürlich auch Spaß haben.“

Mit Michael Spatz verbindet ihn eine tolle Zeit in Gummersbach und die beiden sind auch sonst, wenn Lützelberger zum Beispiel in Obernburg Freunde besucht oder wie zuletzt beim Feri-Cup mitspielt, immer in Verbindung.  Er sieht Großwallstadt als sehr gutes Team „und ich glaube, bereits vor der Verpflichtung von Igor Vori hat Michael Spatz einen guten Job gemacht, das Team sehr gut verstärkt. Der TVG steht kompakt, greift vorne wie hinten an, stößt in die Lücken und es ist sicher kein Zufall, dass er nach vier Spielen gegen Topteams so gut dasteht.“

Was sagt Finn Wullenweber?

Einer der Neuen im TVG-Team, Finn Wullenweber, hat sich in kürzester Zeit zu einem Leistungsträger entwickelt. Er wurde im Spiel gegen Balingen frühzeitig mit einer Roten Karte ausgebremst. Gegen Konstanz hofft er wieder auf einen längeren Einsatz. Er warnt ebenfalls davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen: „Das wird ein schweres Spiel – wie alle Spiele in dieser Liga. Mit ihrer offensiven 3-3- oder 3-2-1-Deckung können sie uns durchaus vor Probleme stellen, weshalb wir uns dahingehend gut vorbereiten müssen. Letztendlich müssen wir unsere Leistung abrufen und so spielen wie die letzten Partien auch. Nur mit voller Motivation, Kampf und vollem Engagement werden wir dieses Match gewinnen können.“

Thomas Rink wird wohl noch pausieren müssen und Görkem Bicer fällt sowieso länger aus. Alle anderen Spieler sind, Stand heute, fit.

 

Das Bild von Mario Stark hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Sieg der USA belegte die Mannschaft des Deutschland-Achters nach der Corona-bedingten Absagenflut den vierten Platz. Trainer Peter Thiede meinte: „Wir haben uns ordentlich verkauft und das Beste aus der Situation gemacht.“Daher hatten sie sich auch den warmen Applaus der vielen Tausend Zuschauer im Rendsburger Kreishafen verdient. Mit dem Ausgang des 12,7-Kilometer-Langstreckenrennens auf dem Nord-Ostsee-Kanal hatten sie aber nichts zu tun. Die Ruderer im stark ersatzgeschwächten Deutschland-Achter, der nach gleich elf Corona-bedingten Absagen in der Vorwoche mit nur vier WM-Teilnehmern und vielen jungen Nachwuchsruderern antrat, kamen als Vierter ins Ziel. Die USA feierten ihren dritten Sieg bei der 22. Ausgabe des SH Netz Cups. Zweiter wurde der Achter aus den Niederlanden, gefolgt von der Ukraine.
 
„Die Mannschaft, die nach den vielen Ausfällen aus einem halben B-Achter bestand, hat sich ordentlich verkauft und das Beste aus der Situation gemacht. Trotz des Ergebnisses war es die richtige Entscheidung, hier an den Start zu gehen“, sagte Trainer Peter Thiede, der selbst als Steuermann schon acht Mal die Langdistanz – meistens siegreich – mitgefahren ist. Dieses Mal waren die anderen Boote, allesamt komplett bestückt mit Ruderern von der WM, einfach stärker.
 
In der Welle der Motorboote

Dies zeigte sich schon auf den ersten zwei Kilometern. Während sich die Niederlande und die USA auf den Mittelbahnen in Führung schoben, lieferten sich das deutsche und das ukrainische Boot auf den Außenbahnen ein kleines Fernduell. Auf dem dritten Kilometer löste sich vorne das US-Boot, und auch die Ukrainer, die von Larina Hillemann aus dem deutschen Frauenachter gesteuert wurden, schoben sich vor auf den dritten Platz. In der Welle der vorgefahrenden TV-Motorboote verlor der Deutschland-Achter schließlich den Kontakt zu den anderen Booten.
 
„Wenn man die Wellen der Motorboote abbekommt, ist es schwierig das Rennen zu genießen. Von vorne lässt es sich befreiter rudern“, meinte Torben Johannesen. Für Steuermann Jonas Wiesen, der wie der Großteil im Boot zum ersten Mal in Rendsburg startete, war es „nur noch der reinste Überlebenskampf bis ins Ziel. Das Boot wurde hin- und hergeschaukelt. Wir hatten mehr mit uns als mit den Gegnern zu kämpfen. Letztlich kam ein Ergebnis heraus, das nicht repräsentativ ist.“

Schönes Erlebnis
 
Trotzdem war es für die jungen Ruderer, die kurzfristig einsprangen, ein schönes Erlebnis: „Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Das würde ich sofort wieder machen“, meinte Sönke Kruse, der genauso wie sein Bruder Ole, Paul Klapperich, Lukas Föbinger, Friedrich Dunkel und Jannik Metzger kurzfristig eingesprungen war. Beim Ergo-Cup am Freitag hatte das Team des Deutschland-Achters trotz guter Durchschnittszeit von 1:20,6 Minuten über 500 Meter den vierten Platz belegt, beim Sprint-Rennen am Samstag wurde das Team in zwei Rennen jeweils Dritter.
 
Die Ergebnisse:

12,7-Kilometer-Langstrecke am Sonntag: 1. USA, 2. Niederlande, 3. Ukraine, 4. Deutschland

Sprint-Cup am Samstag: 1. Niederlande, 2. Ukraine, 3. Deutschland, 4. USA

Ergo-Cup am Freitag: 1. Ukraine 1:18,6 Minuten, 2. USA 1:19,1, 3. Niederlande 1:19,6, 4. Deutschland 1:20,6

Der Kader für den SH Netz Cup:

Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Torben Johannesen, Benedict Eggeling, Sönke Kruse, Ole Kruse, Lukas Föbinger, Friedrich Dunkel, Jannik Metzger, Steuermann Jonas Wiesen. – Trainer Peter Thiede

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball-Liga, Staffel Süd-West geht es diese Woche wieder rund und es stehen einige interessante Partien an.

So muss zum Beispiel der TV Kirchzell heute Abend, Samstag, bei der HG Saarlouis antreten. Nach 60 umkämpften Spielminuten stand der TVK vergangene Woche gegen die Gäste aus Gummersbach mit leeren Händen da und mussten mit 31:32 eine bittere Niederlage hinnehmen. Dabei führten die Kirchzeller noch Mitte der zweiten Hälfte mit drei Toren und hatten auch zum Schluss noch die Möglichkeit, sich wenigstens einen Punkt zu sichern. Doch das ganze Wenn und Aber nutzt nichts, die Zähler sind weg. Mit 2:6 Punkten stehen die Odenwälder derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, zusammen mit Dutenhofen, Dansenberg und Friesenheim.

Mund abputzen

Mund abputzen, weiter geht’s, denn bereits am Samstag wartet der nächste Brocken auf das Team des Trainer-Duos Alex Hauptmann und Andi Kunz. Diesmal geht es zur HG Saarlouis. Die Gastgeber gewannen bisher gegen Aufsteiger Pohlheim und gegen Gummersbach. Nach einem heißen Kampf gab es gegen Hanau ein 24:24-Unentschieden und zuletzt setzte es etwas überraschend die erste Niederlage. Gegen Aufsteiger VTV Mundenheim musste sich die HG mit 24:28 geschlagen geben. Das war so sicher nicht angedacht. In der Tabelle stehen die Saarländer nun mit 5:3 Punkten auf Rang sechs.

Der TV Kirchzell wird sich am Samstag mächtig ins Zeug legen müssen, um aus dem Saarland etwas Zählbares mit in den Odenwald nehmen zu können. Denn die Hausherren wollen sich am TVK schadlos halten und die letzte Niederlage vergessen machen. HG-Spielertrainer Branimir Koloper, der im Sommer vom Zweitliga-Absteiger Ferndorf kam, erwartet von seiner Mannschaft am Samstag eine Reaktion. Darauf werden sich die Kirchzeller schon einmal einstellen können. „Saarlouis ist ein sehr gutes Team, ist auf den Rückraumpositionen gut besetzt, das Zusammenspiel mit dem Kreis klappt super. Hinzu kommen gute Außen“, ist sich Alex Hauptmann der Schwere der Aufgabe bewusst.  Bis zur Saison 2017/18 spielte die HG in der zweiten Liga, musste danach einen Umbruch im Team hinnehmen, gehört aber als Drittligist zur Spitzengruppe. Hauptmann: „Ich würde sie von Platz fünf aufwärts führen. Gegen die HG ist unangenehm zu spielen. Ihre Zuschauer können die Halle in einen Hexenkessel verwandeln und da gilt es, die Nerven zu behalten.“

Ob der TVK-Coach wieder auf den angeschlagenen Tom Spieß zurück greifen kann, bleibt abzuwarten. Ansonsten kann er aus dem Vollen schöpfen.  

 

Drittes Auswärtsspiel der Hanauer

Weiter geht es mit der HSG Hanau. Sie trifft heute Abend auf den Aufsteiger VTV Mundenheim. „Es wird für uns eine große Herausforderung beim Aufsteiger Mundenheim. Uns erwartet eine kleine Halle, die sehr stark von der lautstarken Unterstützung profitiert und in der eine gute Stimmung ist, worauf wir uns freuen. Wir haben uns die Woche akribisch vorbereitet, sind bereit für die Aufgabe und wollen wieder 60 Minuten Vollgas-Handball zeigen“, sagt HSG-Coach Hannes Geist.

Vergangenes Spiel musste die Hanauer eine bittere Derby-Pleite in eigener Halle hinnehmen. In letzter Sekunde traf die HSG Rodgau Nieder-Roden zum 29:30 Endstand. Durch die erste Niederlage der Saison befinden sich die Grimmstädter derzeit auf Rang fünf der Staffel Süd-West. Der euphorisch spielende Aufsteiger Mundenheim konnte bereits gut Punkte sammeln und steht aktuell auf Rang acht mit 4:4 Punkten.

In ihrem vierten Heimspiel in Folge werden die Gastgeber alles daransetzen, den Hanauer die Spielfreude zu nehmen und die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten. 

Gelingen soll dies über eine offensiv interpretierte 6-0-Deckung. Diese versucht sehr aktiv das Spiel des Gegners zu unterbinden und ihn zu Fehlern zwingen. Für Hanaus Ruppert und Co. gilt es dagegen Lösungen zu finden. Vor allem entscheidend dabei die Bewegung ohne Ball, um sich in Position zu bringen und gute Chancen zu kreieren, welche auch konsequent genutzt werden müssen.

Gelangt Mundenheim in Ballbesitz geht es schnell. Ihre Stärke ist das Umschaltspiel, das sie mit viel Tempo und Entschlossenheit angehen. Heißt für die HSG schnell den Rückwärtsgang einlegen und sich zu sortieren. Auch in der Deckung wartet viel Arbeit, besonders für den Mittelblock rund um Marc Strohl und Co. Mit einem wurfgewaltigen Rückraum und einer guten Kreis-Kooperation ist der Aufsteiger nicht zu unterschätzen.

 

Derby-Knaller in Gelnhausen

Bleibt noch der TV Gelnhausen. Er empfängt zum Spitzenspiel heute Abend die HSG Rodgau Nieder-Roden. Während das Team von Trainer Mattias Geiger nach einem sensationellen Saisonstart mit der makellosen Bilanz von 8:0 Punkten von Tabellenplatz drei grüßt, rangiert Nieder-Roden mit 6:2 Zählern nur einen Platz dahinter. Beide Teams haben mit Auswärtssiegen in der Vorwoche zusätzlich noch einmal mächtig Selbstvertrauen getankt. Gelnhausen gewann bei der hochgehandelten TuS 04 Dansenberg, Nieder-Roden siegte dank eines spektakulären Treffers in letzter Sekunde beim Aufstiegsaspiranten HSG Hanau.

Es ist also angerichtet für einen echtes Handballfest. „Uns erwartet ein ganz schönes Brett“, sagt Geiger. „Nieder-Roden ist sehr stark. Johannes von der Au, Henning Schopper, Marco Rhein und andere. Sie sind alle aktuell in Topform. Unser Gegner setzt den Kreisläufer gut ein, kann schnell umschalten, ist sehr aggressiv. Wir treffen also auf eine absolute Top-Mannschaft“, weiß Geiger, was auf seine Mannschaft zukommt.

Reifeprüfung für Gelnhausen

Für das junge Gelnhäuser Team wird dieses Spiel eine weitere Reifeprüfung werden. Die Lernkurve geht aktuell steil nach oben. Eigentlich wurde der Klassenerhalt als Ziel ausgerufen. Wie weit die TVG-Youngster wirklich sind, wird sich nun zeigen. „Wir hoffen natürlich sehr auf die Unterstützung der Zuschauer und wollen an unsere Leistungen aus den ersten vier Spielen anknüpfen. Der Schlüssel wird ganz sicher wieder die Abwehrarbeit sein“, sagt Geiger.

Kopfzerbrechen bereitet dem Coach die personelle Situation. Neben den Langzeitverletzten Felix Reinhardt, Philipp Schenk sowie Michael Hemmer und Max Bechert, stehen aller Vorrausicht nach auch noch Benni Wörner, Fynn Hilb (beide Probleme am Sprunggelenk) sowie Henrik Müller und Yannik Mocken (beide Erkältung) nicht zur Verfügung. Insbesondere das Fehlen des aktuell besten Torschützen der Liga Mocken wäre ein herber Verlust.

„Wir hoffen, dass vielleicht noch der ein oder andere noch fit wird zum Wochenende“, sagt Geiger, dem dennoch nicht bange ist. Schließlich zahlt sich in solchen Momenten die außergewöhnliche Jugendarbeit der letzten Jahre aus. Während andere Mannschaften acht Ausfälle wohl kaum kompensieren könnten, scharren die nächsten großen Talente beim TVG bereits mit den Hufen. Ob es für Geigers Rasselbande dann auch gegen Nieder-Roden reicht, wird man am Samstag sehen. Die Die TVG-Fans könnten in der Hölle Süd das Zünglein an der Waage sein. und dürfen sich auf einen leidenschaftlichen Fight mit enormen Tempo-Handball freuen.  

 

Weiter spielen:

TuS Ferndorf – mHSG Friesenheim-Hochdorf II, TSG Haßloch – TuS Dansenberg, HSG Pohlheim – DJK Waldbüttelbrunn.

 

Die Bilder haben uns Gelnhausen und Hanau zur Verfügung gestellt. Das Beitragsbild ist von mir.

Den Artikel über Kirchzell könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main Echo lesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Eishockey-Saison ist in vollem Gange und die Spieler sind enorm gefordert. Wie sagte der Chefcoach der Schwenninger Wild Wings jüngst: “Wir haben in 47 Tagen 15 Spiele. Da wird die Frage, wie wir unsere Trainings-Woche gestalten, spannend.”

Die Wild Wings haben in der DEL einen guten Start hingelegt. Den Auftakt in die Saison gestalteten sie bei den Adler Mannheim sehr erfolgreich und nahmen mit 2:1 die Punkte mit nach Hause. Das erste Heimspiel gegen die DEG hingegen ging mit 1:2 verloren.

Nahtlos ging es weiter und der nächste Gegner, den Straubing Tigers. Auch hier behielten die Schützlinge von Harry Kreis die Oberhand und gewannen mit 3:2. Gegen Ingolstadt hingegen setzte es eine 1:4-Niederlage. “Gegen Straubing haben wir gut gespielt und die Vorgaben umgesetzt. Gegen Ingolstadt klappte das nicht so gut und wir haben sicher unser Potenzial nicht ausgeschöpft”, so Harry Kreis.

Am vergangenen Mittwoch waren dann die Kölner Haie zu Gast. Vor der Partie sagte Harry Kreis, dass sich Köln gut verstärkt hat, ein überragendes Überzahlspiel beherrscht und offensiv sehr stark agiert. Es nützte dem Gegner alles nichts, denn mit 3:1 blieb der Sieg in Schwenningen.

Am heutigen Freitag ging die Reise der Schwenninger zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven. 790 Kilometer liegen zwischen den beiden Mannschaften… Aktuell führt der Gast mit 1:0 – wir werden das Endergebnis nachliefern.

Und dem nicht genug, geht es am Sonntag um 19 Uhr zu Hause weiter. Da steht im dritten Spiel der Woche das Derby gegen die Bietigheim Steelers an. Für Cheftrainer Harry Kreis ist dies eine Premiere und er sagt: “Ich habe in meinem Leben schon viele Derby erlebt. Allerdings fehlt in meiner Sammlung noch Schwenningen vs. Bietigheim.” Wie in jedem Spiel erwartet der Coach vollen Einsatz und dass seine Jungs das spielen, was sie spielen sollen. Er hat ein paar Variationen in der neutralen Zone, konnte zuletzt allerdings nur auf zwölf Stürmer und acht Verteidiger zurückgreifen.

Referent beim BDFL

Zwischen Spielvorbereitung, Training und Spielen fand Harold Kreis, der Tausendsassa, auch noch Zeit an einem Trainer-Symposium vom Bund deutscher Fußball Lehrer teilzunehmen. Als Referent hielt er einen Vortrag über die Timeline zur Spielvorbereitung usw.

 

Das Bild hat uns der Verein Schwenninger Wild Wings zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.