Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Einen überragenden Platz eins und zwei gab es für die beiden deutschen Achter über die 12,7-Kilometer-Distanz beim 25-jährigen Jubiläum des SH Netz Cups in Rendsburg. Sönke Kruse: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir ein so breites Gesamtteam haben.“

Lest die Pressemitteilung von Carsten Oberhagemann:

Am Ende erklang die deutsche Nationalhymne. Zum Sieg des Deutschland-Achters beim 25. SH Netz Cup in Rendsburg. Umjubelt für ihren großartigen Kampf wurde aber nicht nur das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes – auch der zweite deutsche Achter, der bei der Traditionsregatta auf dem Nord-Ostsee-Kanal einen hervorragenden zweiten Platz belegte, wurde von den vielen tausend Zuschauern gefeiert. Genauso wie die drittplatzierten Briten und das Team aus den Niederlanden, das Vierter wurde.

Über die Marathon-Distanz von 12,7 Kilometern – keine internationale Spitzenregatta ist länger – lieferten sich die beiden deutschen Achter, gespickt mit Ruderern der Nationalmannschaft, ein packendes Duell. Der eingefahrene und in Originalbesetzung angetretene Deutschland-Achter setzte sich von Anfang an die Spitze des Feldes, musste sich dann aber so manchen Attacken des Herausforderer-Achters, die sich aus dem deutschen Nationalvierer, dem Zweier und Ersatzleuten zusammensetzte, erwehren. „Unser zweiter Achter hat einen echt guten Job gemacht. Sie haben uns mächtig geärgert, sich im internationalen Vergleich keine Blöße gegeben und gezeigt, dass sie eine hohe Qualität haben. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir ein so breites Gesamtteam haben“, sagte Sönke Kruse und ergänzte im Hinblick auf das anstehende Trainingslager in Ratzeburg: „Rendsburg war eine schöne Zwischenstation und gibt dem gesamten Männer-Riemen-Team eine zusätzliche Motivation für die kommenden Wochen in der Vorbereitung auf die WM in Shanghai.“

Lange auf Tuchfühlung

„Unseren Rennrhythmus von den 2.000 Metern konnten wir auch heute auf der Langdistanz einsetzen. Andererseits wussten wir, dass es ein richtig enges Rennen werden kann. Schließlich ist der zweite deutsche Achter in einer Topbesetzung an den Start gegangen“, sagte Steuermann Jonas Wiesen, der schließlich froh war, dass sich das Paradeboot in der Mitte des Rennens absetzen konnte und am Ende mit einem Vorsprung von knapp 20 Sekunden über die Ziellinie unter der Rendsburger Eisenbahnbrücke fahren konnte. „Wir konnten die Briten und Holländer auf Distanz halten und probiert, unser Tempo zu halten. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Rennen, wir haben uns hier gut präsentiert“, sagte Max John und Kaspar Virnekäs, der zusammen mit Simon Schubert das Schlaghaus im zweiten deutschen Achter bildete, fügte hinzu: „Wir waren recht lange in Tuchfühlung zum ersten Achter und haben letztlich unser Sollziel – Platz zwei – erreicht.“

Schon am Samstag beim Sprint-Cup im Rendsburger Hafen zeigte sich, dass der kurzfristig zusammengestellte zweite Achter in der Lage ist, den Deutschland-Achter zu ärgern. Über die Rennen über 350 Meter lagen beide Boote nur wenige Zehntelsekunden auseinander: Zunächst gewann Deutschland 2, anschließend war Deutschland 1 zweimal schneller – die gleiche Reihenfolge wie beim Ergo-Cup am Freitag.

Ergebnis:

Achter, 12,7-Kilometer-Langstrecke in Rendsburg: 1. Deutschland 1 (Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Steuermann Jonas Wiesen) 36:40,89 Minuten. – 2. Deutschland 2 (Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Friedrich Amelingmeyer, Max John, Tassilo von Müller, Wolf Niclas Schröder, Leonardo Rosenquist, Mark Hinrichs, Steuerfrau Larina Wiesen) 37:00,48. –  3. Großbritannien 38:41,46. –  4. Niederlande 38:45,76.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei den German Finals in Dresden sprintete der Deutschland-Achter zum deutschen Meistertitel über 350 Meter und setzte sich dabei in einem packenden Finale gegen die Teamkollegen vom Stützpunkt Dortmund durch. Die Rennen im K.O.-Modus über 350 Meter auf dem Hafenbecken der Elbe boten Spannung pur und haben dem Team Deutschland-Achter nochmal neue Erkenntnisse gebracht. Jetzt geht der Blick erst nach Rendsburg und dann zur WM nach Shanghai.

Wie in der Pressemitteilung zu lesen ist, konnte der offizielle Deutschland-Achter mit Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen bei den German Finals seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Auch der zweite Dortmunder Achter mit Friedrich Amelingmeyer, Max John, Tassilo von Müller, Wolf Niclas Schröder, Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Mark Hinrichs, Tom Tewes und Steuermann Florian Koch beeindruckte, trotz nur weniger gemeinsamer Einheiten. Beide Teams setzten sich in den Timetrials, Viertel  sowie Halbfinals deutlich durch und zogen souverän ins Finale ein, das dann nochmal ordentlich Rennaction bot.

Boot an Boot bis zur Ziellinie

Im großen Finale kam es zum Duell der beiden Dortmunder Crews. Und spannender hätte es kaum sein können. Beide Teams zeigten ihre Antrittsstärke und ihre Sprintfähigkeiten, duellierten sich über die 350 Meter Boot an Boot Richtung Ziel. Mit den letzten Schlägen konnte der Deutschland-Achter den Sieg knapp für sich beanspruchen – der zweite Achter zog nur einen Wimpernschlag dahinter ein. Das Bundestrainerteam um Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt war mit den Ergebnissen, die mitten aus dem intensiven Grundlagentraining heraus gefahren wurden, zufrieden.

Aufgaben gut gelöst

„Es war gut, dass sich beide Achter bis ins Finale deutlich durchgesetzt haben. Die Teams haben ihre Aufgaben gut gelöst. Jeder wollte alles geben, um den Titel zu holen. Und die Zuschauer haben am Ende ein richtig spannendes Finale zu sehen bekommen“, sagt Tschäge. Emke ergänzt, welche Erkenntnisse das Trainerteam daraus ziehen konnte: „Der Wettkampf liefert uns vor allem für den Deutschland-Achter wertvolle Informationen für die nächste Trainingsphase – speziell darüber, wie wir vom Start wegkommen. Daran arbeiten wir jetzt weiter.“

Blick geht nach vorn

Am Freitag reist das Team Deutschland-Achter nach Rendsburg. Am Wochenende nehmen beide Achter dort nochmal am SH Netz Cup teil. Anschließend richtet sich der Blick strikt Richtung Shanghai, wo ab 21. September mit den Weltmeisterschaften der Saisonhöhepunkt steigt. Die unmittelbare Wettkampfvorbereitung bestreitet das Team Deutschland-Achter in Ratzeburg.

 

Das Bild hat uns Team Deutschland Achter, Carsten Oberhagemann, zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Im Rahmen der Strukturreform des Deutschen Eishockey-Bund e. V. (DEB) ist zum Ende Juli die erforderliche Eintragung ins Vereinsregister erfolgt. Damit ist die neue Führungsstruktur des Verbands mit Sitz in München mit dem sechsköpfigen Aufsichtsrat und zwei hauptamtlichen Vorständen nun formell in Kraft.

Lest nachfolgend dazu die Pressemitteilung des DEB:

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai 2025 hatten die DEB-Mitglieder die Änderung in der Organisationsstruktur des DEB mit einem eindeutigen Votum beschlossen und die Satzungsänderungen bestätigt. Bei der Veranstaltung in Ingolstadt wurden daraufhin die sechs Aufsichtsräte gewählt und im Anschluss die Eintragung der Satzungsänderungen ins Vereinsregister auf den Weg gebracht. Als eine der ersten Amtshandlungen hatte der DEB-Aufsichtsrat nach einem strukturierten Auswahlprozess mit Frank H. Lutz (Vorstandsvorsitzender) und Christian Künast (Vorstand Sport) zwei hauptamtliche Vorstände berufen, die die operative Geschäftsführung des DEB innehaben. Die beiden neuen Vorstände des DEB wurden Ende Juni vorgestellt.

Mit dem planmäßig erfolgten Vollzug der Eintragung im Vereinsregister übernehmen Frank H. Lutz und Christian Künast ab sofort die operative Leitung des DEB und vertreten diesen satzungsgemäß gemeinsam. Der bisherige Präsident des DEB, Dr. Peter Merten, bleibt dem Verband als Vorsitzender des neu installierten Aufsichtsrats erhalten.

2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH personell aufgestellt

In diesem Zuge hat sich auch die 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH personell in der Führung aufgestellt: Claus Gröbner, der bereits im Jahr 2024 zum Geschäftsführer der GmbH ernannt wurde, wechselt nun aus seiner bisherigen Doppelfunktion als Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes und Geschäftsführer der WM GmbH vollständig in die operative Leitung der Gesellschaft, die mit der Planung und Durchführung der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 betraut ist.

Gröbner wird künftig die Gesamtverantwortung für die Organisation des Großereignisses übernehmen und die strategische sowie wirtschaftliche Ausrichtung der WM GmbH steuern. Der DEB ist überzeugt, dass Claus Gröbner genau die richtige Besetzung für diese Schlüsselrolle ist – nicht zuletzt, weil er bereits im Vorfeld maßgeblich am erfolgreichen Bewerbungsprozess beteiligt war. Im Jahr 2023 hatte der DEB im Rahmen des IIHF-Kongresses den Zuschlag für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft erhalten.

Als weitere Personalie ist Panagiotis Christakakis vom DEB zur WM GmbH gewechselt. Der bisherige Leiter der DEB-Ligen übernimmt die Position des Direktors für Marketing, Vermarktung & Organisation der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH. In seiner neuen Funktion wird Christakakis zentrale Aufgaben rund um die Außendarstellung, Partnergewinnung und Eventdurchführung der Heim-WM 2027 verantworten. Seit 1. Juli 2023 war Christakakis für den DEB tätig.

Die Stimmen:

Claus Gröbner, Geschäftsführer der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft mbH: „Die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 ist eine große Chance für den deutschen Eishockeysport – auf und neben dem Eis. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam mit einem starken Team gestalten zu dürfen. Unser Ziel ist es, ein Turnier zu organisieren, das sportlich begeistert, wirtschaftlich erfolgreich ist und nachhaltig Wirkung zeigt.“

Dr. Peter Merten, Aufsichtsratsvorsitzender des DEB: „Ich freue mich, dass die von der Mitgliederversammlung 2022 angestoßene Strukturreform des DEB durch Beschluss der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31. Mai 2025 und die jetzt erfolgte Eintragung ins Vereinsregister erfolgreich abgeschlossen ist. Mit dem jetzt eingeführten ,,Aufsichtsratsmodell” konnten zwei wesentliche Ziele des Verbandes umgesetzt werden: Erstens ist durch die Vertretung aller Mitgliedergruppen des DEB im neu geschaffenen Aufsichtsrat eine weitere Integration aller Kräfte im deutschen Eishockey gelungen; zweitens erhalten die beiden neuen Vorstände, Frank H. Lutz und Christian Künast, bei erweiterter Verantwortung die erforderlichen Handlungsspielräume, um den Verband erfolgreich in die Zukunft zu führen. Frank H. Lutz und Christian Künast sind beide erfahrene und ausgewiesene Manager in ihrem jeweiligen Metier. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Beiden in der neuen Führungsstruktur. Parallel zur strukturellen Neuausrichtung des Verbandes haben wir die „2027 WM GmbH“ nach Zuschlag durch den Weltverband im Jahr 2023 zur Durchführung der Heim-WM 2027 gegründet. Mit Claus Gröbner haben wir einen erfahrenen Mitstreiter für die Aufgabe als Geschäftsführer der hundertprozentigen Tochtergesellschaft des DEB gewonnen. Er kennt die Strukturen des internationalen Eishockeys, ist weitreichend vernetzt und bringt die Expertise und Leidenschaft für die erfolgreiche Bewältigung des Projektes Heim-WM 2027 mit. Ich bedanke mich mit seinem jetzt vollständigen Wechsel vom DEB zur „2027 WM GmbH“ für seine Tätigkeit als Generalsekretär des Verbands und freue mich auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.”

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei der dritten Auflage des Untermain Cup belegte Handball Zweitligist TV Großwallstadt den zweiten Platz und hat damit den dritten Sieg in Folge verpasst. Turniersieger wurde Ligakonkurrent Dessau-Roßlauer HV, den dritten Platz belegte Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden. Vierter wurde Drittligist Wölfe Würzburg vor der HSG Hanau und dem TV Kirchzell, beide dritte Liga.

In der Gemeindehalle Großwallstadt holte sich mit 45:33 (23:17) der DRHV den verdienten Sieg und das Team von Trainer Vanja Radic verpasste dem TV Großwallstadt damit eine Lehrstunde. Bereits in der Vorrunde, Gruppe 1, zeigte sich der DRHV, der sich im Trainingslager in Großwallstadt befand, in einer sehr guten Form und gewann gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 21:18 (10:4). Gegen den ersatzgeschwächten TV Kirchzell kam Dessau zu einem 26:15 (15:9)-Erfolg.

Die Begegnung zwischen dem TV Kirchzell und der HSG Rodgau Nieder-Roden endete 20:25 (10:11).

In der Gruppe 2 ging es enger zu. Der TVG kam erst in den letzten Minuten zu einem 24:20 (10:11)-Erfolg gegen die HSG Hanau. Gegen die Wölfe Würzburg spielte der TVG 23:23 (9:11)-Unentschieden. Ebenfalls mit einem Remis endete das Spiel zwischen Würzburg und Hanau (17:17, 12:9).

Folglich spielten die HSG Rodgau Nieder-Roden und die Wölfe Würzburg den dritten Platz. In einem spannenden Duell stand es nach 60 Spielminuten Unentschieden, ehe sich die HSG mit 37:36 (17:15) nach Siebenmeter-Werfen durchsetzte. 

Die Partie um Platz fünf bestritten der TV Kirchzell und die HSG Hanau. Während der TVK in der ersten Halbzeit noch gut mithielt, machten sich die fehlenden personellen Alternativen auf Seiten Kirchzells in der zweiten Spielhälfte bemerkbar, so dass Hanau das Spiel souverän mit 43:25 (17:12) gewann.

„Ich bin mit dem Auftreten und der Performance meiner Mannschaft zufrieden“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Ende der letzten Partie am Sonntagnachmittag. „Schade war es nur, dass wir uns gegen die Wölfe nicht für eine engagierte Leistung belohnt oder ein besseres Ergebnis gegen Großwallstadt erzielt haben. Jetzt haben wir nächste Woche noch ein Spiel vor der Brust, dann eine kleine Pause und Ende August noch zwei Freundschaftsspiele. Danach sehe ich uns auf die neue Saison gut vorbereitet.“

Das Turnier war erneut vom TVG sehr gut organisiert und die Stimmung war gut. Allerdings wurde es von der Verletzung des Dessauer Spielers Tomislav Jagurinovski überschattet, der notärztlich versorgt werden musste. Mario Stark erhielt nach der Aktion die Rote Karte.

Vorbereitungsspiel gegen HC Elbflorenz

Für den TV Großwallstadt geht es bereits am Samstag, den 09.08.2025, mit einem nächsten Test weiter, wenn das Team von Trainer André Lohrbach in der Vorbereitung auf den Zweitliga-Konkurrenten HC Elbflorenz 2006 trifft.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Von heute an findet in der Großwallstädter Sporthalle der Untermain Cup statt. Dieser wird bereits zum dritten Mal vom Handball Zweitligisten TV Großwallstadt ausgerichtet.

Teilnehmer sind neben dem TVG noch der Ligakonkurrent Dessau Roßlauer HV sowie die Drittligisten Wölfe Würzburg, HSG Rodgau Nieder-Roden, HSG Hanau und TV Kirchzell. 

Los geht es am heutigen Samstag um 11 Uhr mit der Partie

HSG Rodgau Nieder-Roden – Dessau-Roßlauer HV.

Weiter geht es wie folgt:

12.30 Uhr: HSG Rodgau Nieder-Roden – TV Kirchzell

14 Uhr: Dessau-Roßlauer HV – TV Kirchzell

15.30 Uhr: HSG Hanau – TV Großwallstadt

17 Uhr: HSG Hanau – Wölfe Würzburg

18.30 Uhr: TV Großwallstadt – Wölfe Würzburg

Am Sonntag geht es um 12 Uhr in der Gemeindehalle Großwallstadt weiter mit dem Spiel um Platz fünf. Um 14 Uhr findet das Spiel um Platz drei statt und um 16 Uhr steigt das Endspiel.

Gespielt wird in der Vorrunde zweimal 20 Minuten. Die Finalrunde wird über zweimal 30 Minuten ausgetragen.

Der TVG möchte auf jeden Fall – wie in den letzten zwei Jahren – den Cup wieder für sich entscheiden.

Der Dessau-Roßlauer HV kommt mit Vanja Radic als neuem Trainer. Er hat für Uwe Jungandreas übernommen. Radic hat lange Zeit bei der TVG-Junioren-Akademie gearbeitet, ist also am Untermain kein Unbekannter.

Auch beim TVK steht kein unbekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Povilas Babarskas spielte für den TVG in der zweiten Liga, hatte lange Zeit das Amt des Co-Trainers oder Interims-Trainer beim TVG inne. Auch bei der Jugend der TVG-Junioren-Akademie war er unterwegs.

Bei den Wölfen Würzburg gibt es ebenfalls einen guten Bekannten auf der Trainerbank. Heiko Karrer, der u. a. beim TVG und beim TVK das Traineramt begleitete, hat jetzt das Sagen bei den Wölfen. Auch in Hanau gab es einen Wechsel. Für Hannes Geist hat jetzt Axel Spandau die Verantwortung für das Drittliga-Team.

Ob Andrè Lohrbach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten. Zuletzt fehlten neben Torhüter Stefan Hanemann noch Sebastian Trost und Max Horner.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Wochenende finden in Dresden die German Finals 2025 statt, bei denen die Meisterschaften verschiedener Sportarten gebündelt steigen und so zu einem großen, gemeinsamen Event werden. Dieses Event findet seit 2019 statt. Beim Rudern am Samstag, 02. August, ist auch der Deutschland-Achter sowie ein weiterer Achter vom Stützpunkt Dortmund mit von der Partie. Auf dem Hafenareal an der Elbe geht es im K.O.-Modus über die Sprintdistanz von 350 Metern um den Finals-Titel. Für die Athleten vom Stützpunkt Dortmund ist der Wettbewerb ein willkommener Zwischenstopp mitten in einer intensiven Trainingsphase.

Nach dem letzten Weltcup hat das Team um die Bundestrainer Sabine Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt die Zeit am Dortmunder Stützpunkt intensiv genutzt. Auf dem Programm stand vor allem Grundlagenarbeit, viele Kilometer auf dem Wasser und ein umfangreicher Kraftblock. Auch Erkenntnisse aus den zurückliegenden Regatten wurden gezielt aufgegriffen und ins Training integriert. „Wir haben die richtigen Schritte gemacht, auch wenn das nicht einfach zu bemessen ist. Die Trainingsphase in Dortmund läuft gut. Wenn wir das Programm weiter so durchziehen, sind wir gut vorbereitet“, sagt Emke.

Zwei Dortmunder Achter am Start

Aus dem Training heraus gibt es nun einen Testlauf über die Sprintdistanz von 350 Metern. Der Deutschland-Achter geht in seiner Original-Formation ins Rennen, mit Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen. Daneben wird ein zweites Großboot aus dem Team Deutschland-Achter gebildet. Vorgesehen sind die Crews aus dem Vierer und dem Zweier sowie die Ersatzleute Friedrich Amelingmeyer, Max John, René Schmela, Wolf Niclas Schröder, Simon Schubert, Kaspar Virnekäs, Mark Hinrichs, Tom Tewes und Steuermann Florian Koch. Möglich ist auch ein Einsatz von Oxford-Student Tassilo von Müller, falls der aktuell kranke Schmela nicht antreten kann.

Willkommene Abwechslung

Die sechs Gegner kommen vor allem aus der Ruder-Bundesliga, die den Modus und die Sprintdistanz gut kennen. Umso wertvoller sind die Rennen unter Wettkampfbedingungen für das Team Deutschland-Achter – auch mit Blick auf die Weltmeisterschaft, bei der es über die olympische Distanz zur Sache geht. „Bei den Finals will uns jeder schlagen, das ist für uns die Herausforderung“, erzählt Bundestrainerin Sabine Tschäge: „Wir fahren den Wettbewerb aus dem Training heraus, aber es bringt den Jungs Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zum aktuellen Trainingsbetrieb. Wir nehmen das gerne mit, um auch unsere Sprintfähigkeiten weiter zu schärfen.“

Das Renngeschehen in Dresden beginnt am Samstag, 02. August, um 11.46 Uhr mit den Timetrials. Anschließend folgen die Viertelfinals ab 12.26 Uhr, in denen nach Zeit sortiert im Duell-Modus gefahren wird – wobei diejenigen mit den besten Zeiten gegen die mit den schlechtesten Zeiten fahren. Das Halbfinale startet ab 14.33 Uhr, das große Finale der Achter ist am Samstag um 15.23 Uhr geplant. 

 

Archivbild vom Team Deutschland Achter.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bittere Nachricht für den Handball Drittligisten TV Gelnhausen und seine Fans. Silas Altwein wird den Saisonstart verpassen. Der 23-jährige Mittelmann hat sich bei der 27:34-Testspielniederlage beim Zweitligisten HSC Coburg einen Bruch des Mittelhandknochens in der linken Hand zugezogen und fällt voraussichtlich zwei bis drei Monate aus.

Die Verletzung ereignete sich bereits beim ersten Angriff des Spiels nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Coburger Gegenspieler. Die medizinische Untersuchung erfolgte am darauffolgenden Tag und bestätigte die Diagnose: Mittelhandbruch.

Damit wird der Spielmacher dem Team nicht nur im DHB-Pokal-Duell gegen denselben Gegner am 16. August (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle, Vorverkaufsstart am 4. August) fehlen, sondern auch in den ersten Partien der neuen Saison.

„Es war ein unglücklicher Zweikampf und passiert nun mal. Ich kann es nicht ändern und nehme es hin wie es ist. Es ist natürlich bitter, dass ich der Mannschaft zum Saisonstart nicht helfen kann, aber ich mache jetzt das Beste draus und werde alles geben, um topfit zurückzukommen. Ich freue mich schon sehr darauf, wieder auf das Spielfeld zurückzukehren“, sagt Altwein.

„Das ist bitter für Silas und für uns. Er war in den letzten Jahren absoluter Stammspieler und Führungsspieler – und wir hoffen, dass er stärker zurückkommen wird“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

Ein kleiner Trost: Wenn alles planmäßig verläuft, wird der Spielmacher pünktlich zur heißen Phase vor Weihnachten wieder zur Verfügung stehen. Dann stehen mit den Heimspielen gegen die HSG Hanau (29.11.), die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen (6.12.) und dem Weihnachtsspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden gleich drei absolute Derby-Kracher in der Barbarossastadt auf dem Programm.

 

Das Bild von Silas hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim Vorbereitungs-Turnier in Schwetzingen, dem Patrick-Lengler-Cup, holte sich Zweitligist TV Großwallstadt Platz drei. Erstligist Rhein-Neckar Löwen fuhren den Turniersieg ein und Ligakonkurrent FA Göppingen wurde Zweiter. Die HG Oftersheim/Schwetzingen belegte Platz vier.

Am ersten Tag des Patrick-Lengler-Cups spielten die Rhein-Neckar Löwen souverän gegen den Drittligisten HG Oftersheim/Schwetzingen auf und setzten sich im ersten Testspiel unter Maik Machulla mit 46:28 (23:14) gegen den Gastgeber durch.  

Frisch Auf Göppingen wurde seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht und siegte gegen Zweitligist TV Großwallstadt mit 37:27 (16:12). Im Spiel um Platz drei setzte sich der TVG gegen die HG deutlich mit 42:30 (22:16) durch. Im Finale kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Ligakonkurrenten und hier gewann die Machulla-Crew mit 27:26 (11:13).

Für den TVG geht es am Wochenende weiter. Dann startet der Untermain-Cup. Ob TVG-Trainer Andrè Lohrbach dann wieder auf seine Verletzten Stefan Hanemann im Tor, Neuzugang Sebastian Trost und Max Horner zurückgreifen kann, bleibt abzuwarten.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau hat bei den ersten Testspielen der Sommervorbereitung zur Saison 2025/26 überzeugen können. Am Freitagabend und Samstagnachmittag testete die Mannschaft von Neu-Coach Axel Spandau gegen den TuSEM Essen und die TSG Offenbach-Bürgel. Während gegen Zweitligist Essen eine 35:40-Niederlage verzeichnet wurde, gelang keine 24 Stunden später ein 32:28-Erfolg über den Regionalligisten aus Offenbach-Bürgel.

„Am Ende war es gegen Offenbach wirklich ein Sieg des Willens. Die Mannschaft wollte unbedingt gewinnen und das haben wir – mit einem reduziertem Kader – auch geschafft“, resümierte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Testspiel-Wochenende. „Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass wir uns auch gegen einen Zweitligisten gut aus der Affäre gezogen haben. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft über das gesamte Wochenende zufrieden und sie hat sich jetzt auch einen Tag Pause verdient.“

 

HSG Hanau – TuSEM Essen 35:40 (20:24)

Eigentlich wollte Spandau, wie auch sein Trainerkollege Daniel Haase aus Essen, den Fokus bei der Partie am Freitagabend auf die Abwehrarbeit legen, doch das gelang nur in Teilen. Rund 50 HSG-Fans, welche die Partie als Zuschauer verfolgten, bekamen eine Torfestival beider Mannschaften präsentiert, in dem sich vor allem HSG-Kreisläufer David Rivic und Rechtsaußen Sebastien Hein mit ihren Toren in den Vordergrund spielten. „Wir haben verschiedene Abwehrvarianten ausprobieren können. Zwar sind diese noch ausbaufähig, aber die Mannschaft war in den Ansätzen ordentlich dabei“, so Spandau, der sein Team mal in der 6:0-Defensive, aber auch in der 5:1-Deckung verteidigen ließ. Nach Anlaufschwierigkeiten zu Beginn, kämpfte sich Hanau im zweiten Durchgang dank diszipliniertem Angriffsspiel noch einmal heran. Wermutstropfen blieb die hohe Fehlwurfquote beim Hanauer Team, die aber für Spandau keinen Beinbruch darstellte: „Summa summarum war die Leistung für das erste Spiel zufriedenstellend und ausbaufähig. Wir wollen uns im weiteren Verlauf dieser Vorbereitung natürlich steigern.“

 

Aufstellung HSG Hanau: Müller, Khan; Hein (7/2), Jusys, Just, Gerst (4), Böhm (2), Rivic (10), Bergold (4/1), Schiefer (3), Fulda (5/3).

 

HSG Hanau – TSG Offenbach-Bürgel 32:28 (17:17)

Eine Steigerung zeigte Hanau dann bereits am darauffolgenden Tag, als Müller, Gerst & Co. gegen die TSG Offenbach-Bürgel antraten. In der Doorner Halle in Hanau-Steinheim zeigten die Grimmstädter eine willensstarke Leistung und gewannen mit 32:28. Gerade Youngster Sebastian Hein war mit zahlreichen Toren dauerhafter Unruheherd auf Rechtsaußen, während Sommer-Neuzugang Jan-Phillip Winkler auf der Mittelposition wirbelte und oft das Eins-gegen-eins suchte. „Wir sind gegen Offenbach wirklich gut aus den Startlöchern gekommen“, so Spandau, der sich nach dem 9:5 seines Team aber auch über einige verworfene Chancen ärgerte: „Das war leider das Manko des ganzen Wochenendes, aber natürlich auch der hohen Belastung geschuldet.“ Die Vorgabe des Hanauer Cheftrainers für den zweiten Spieldurchgang – die Abwehr zu stabilisieren und weniger Gegentore hinzunehmen – gelang. „Ich muss sagen, dass Benedikt Müller uns gegen Ende dabei eine hervorragende Unterstützung war“, sagte Spandau abschließend über seinen Torhüter.

 

Aufstellung HSG Hanau: Müller, Khan; Hein (13/4), Gerst (2), Just, Winkler (4), Rivic (4), Böhm, Schiefer (4), Fulda (5/2). 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist HSG Hanau bestreitet erstes Testspiel-Wochenende und empfängt dabei zwei interessante Gegner. 

Die letzten Wochen hat Axel Spandau, der neue Chefcoach der HSG Hanau, viel Zeit gehabt, um seinen Kader für die anstehende Saison 2025/26 kennenzulernen. Am Wochenende hat das Hanauer Trainerteam nun die Möglichkeit, die Mannschaft um Kapitän Max Bergold erstmals in diesem Sommer in Aktion zu sehen. Gleich zwei Freundschaftsspiele stehen auf dem Plan.

Am heutigen Freitag kommt der Zweitligist TuSEM Essen in die Hanauer Main-Kinzig-Halle, bevor am Samstag die TSG Offenbach-Bürgel in der Doorner Halle vorbeischaut. HSG-Fans können natürlich mit dabei sein und die Mannschaft kennenlernen.

„Wir wollen aus beiden Spielen möglichst viele positive Sachen mitnehmen, die wir dann in den nächsten Trainingswochen weiterentwickeln wollen“, so HSG-Cheftrainer Axel Spandau, dessen Mannschaft am ersten Augustwochenende auch beim Untermain Cup, dem Vorbereitungsturnier des Zweitligisten TV Großwallstadt, gefordert sein wird.

Für die ersten beiden Freundschaftsspiele dieses Sommers kann Spandau aber noch nicht komplett aus dem Vollen schöpfen. Neben den Perspektivspielern, die sich noch in den Ferien befinden, fehlen auch zwei Stammkräfte – Kreisläufer Nils Schröder und Spielmacher Jan-Eric Ritter. Dafür sind die beiden Neuzugänge Jan-Philipp Winkler und Lukas Böhm mit dabei.

Mit dem TuSEM Essen haben die Grimmstädter heute um 18.30 Uhr direkt einen hochspannenden Gegner für den ersten Test zu Gast. Der Tabellensechzehnte der Zweitliga-Saison 2024/25 hat sich für seine Sommervorbereitung ebenfalls viel vorgenommen. Schon im Juni sorgte das Team von Trainer Daniel Haase für Aufsehen auf dem Transfermarkt, als es mit Felix Mart den amtierenden Torschützenkönig der 3. Liga Nord-Ost unter Vertrag nahm.

„Sie haben eine relativ junge Truppe und in Daniel Haase einen Trainer, der innovativen und kreativen Handball spielen lässt“, meint Spandau. Er erwarte eine temporeiche Partie. „Schauen wir einmal, wie wir dort mithalten können. Wir werden danach sehen, wo wir momentan als Mannschaft stehen.“

Schon am Samstag bittet der Hanauer Cheftrainer dann Bergold, Rivic & Co. direkt zur nächsten Trainingseinheit, um das vorangegangene Testspiel nachzubereiten. Am Nachmittag (15 Uhr) kommt dann auch die TSG Offenbach-Bürgel in die Doorner Halle. Gegen den Regionalligisten will Spandau mit der HSG-Sieben „noch einmal ein richtiges Testspiel nachlegen und gegen einen klassentieferen Gegner unsere Varianten in der Deckung testen“, so der Coach. In beiden Partien erwarte er von seiner Mannschaft, dass diese ihr System erfolgreich „durchdrückt“ und gegen die Abwehrvarianten des Gegners entsprechende Lösungen entwickle.

„Bisher bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, erklärt Spandau. „Die Jungs ziehen hervorragend mit und gerade der konditionelle Teil, der ab und an auch an die Grenzen der Spieler ging, hat das Team gut bewältigt. Vor allem haben wir es verletzungsfrei hinter uns gebracht und wir hoffen natürlich, dass das so bleibt.“