Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, haben sie einen Rückraumspieler mit Zweitliga-Erfahrung geholt. Lukas Böhm steht ab sofort für zwei Jahre bei der HSG unter Vertrag.

Nach Hanauer Maßstäben ist der Wechsel des 31-jährigen Routiniers ein echter Königstransfer, denn der rechte Rückraumspieler, der vom TuS Vinnhorst aus Hannover an den Main wechselt, verfügt über reichlich Zweitliga-Erfahrung. Bei den Grimmstädtern erhält Böhm einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und soll in Angriff und Abwehr eine Führungsrolle übernehmen.

„Mit Lukas Böhm verpflichten wir einen Spielertypen, der einfach unheimlich viel Erfahrung mit in die Mannschaft bringen wird“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er hat jahrelang in Würzburg erfolgreich auf hohem Niveau Handball gespielt und ist für unser Angriff- und Abwehrspiel in der Spitze eine echte Verstärkung.“

Bei der HSG Hanau füllt der gebürtige Regensburger Böhm ab sofort die nach dem Abgang von Luca Braun entstandene Lücke im rechten Rückraum und wird sich die Position mit Dennis Gerst, der vor Kurzem ebenfalls seinen Vertrag in Hanau verlängerte, teilen. Dem neuen Chefcoach Axel Spandau stehen so, mit dem besonders agilem Gerst und dem – mit seiner Körpergröße von 1.93 Metern –durchsetzungsstarkem und torgefährlichem Lukas Böhm, gleich zwei unterschiedliche Optionen zur Verfügung.

Lukas Böhm freut sich auf seine Aufgabe

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in Hanau, mein neues Team und vor allem auf die ersten Heimspiele vor dem Blauen Block“, sagt Lukas Böhm. „Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren durchweg positiv und transparent. Ich kann mich super mit der Rolle als Führungsspieler sowie den Zielen des Vereins identifizieren und werde mein Bestes geben, damit wir in der kommenden Saison erfolgreich sind und viel Spaß zusammen haben.“

In der vergangenen Spielzeit kam Böhm in allen 30 Partien für den TuS Vinnhorst zum Einsatz und erzielte dabei 71 Treffer. Vor seiner Zeit bei den Hannoveranern sammelte der Rückraumakteur für eine Saison beim spanischen Erstligisten BM Sinfín reichlich Auslandserfahrung. Bleibenden Eindruck hinterließ er aber vor allem von 2016 bis 2023, als er ganze sieben Spielzeiten lang in Unterfranken für den Zweitligisten Wölfe Würzburg auflief und sich dort in über 200 Saisonpartien den Status eines echten Urgesteins im Verein erarbeitete. Sein größter sportlicher Erfolg gelang ihm aber mit dem HC Erlangen, mit dem er 2014 in die Bundesliga aufstieg.

Ein echter Gewinn

„Lukas bringt nicht nur enorme Erfahrung mit, sondern auch die nötige Ruhe und Übersicht, die wir in engen Spielsituationen brauchen“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Er ist ein Spieler, der Verantwortung übernimmt und gleichzeitig unsere jungen Akteure mitziehen kann. Für uns als Mannschaft ist seine Verpflichtung ein echter Gewinn.“

„Es erfüllt uns als HSG Hanau mit Stolz, dass wir eine solche Verpflichtung eines gestandenen Zweitliga-Spielers tätigen können“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Mit Lukas und seinem Berater Marius Kastening haben wir eine sehr gute Lösung für dieses Engagement gefunden. Lukas hat sein Können in der vergangenen Saison in Vinnhorst immer wieder aufblitzen lassen und wir freuen uns jetzt sehr darauf, ihn hier bei uns in Hanau begrüßen zu dürfen.“

Wenn die neue Handballsaison Ende August beginnt, können sich HSG-Fans und die Anhängerinnen und Anhänger des Hanauer Blauen Blocks damit auf zwei neue Gesichter im Team aus der Brüder-Grimm-Stadt freuen, denn neben Neuzugang Lukas Böhm nahmen die Hessen auch Spielmacher Jan-Philipp Winkler aus dem Nachwuchsleistungszentrum der Eulen Ludwigshafen unter Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Erneut tolle Neuigkeiten gibt es vom Handball Drittligisten HSG Hanau. Mit dem Start des neuen Handball-Vertragsjahres haben sich die HSG und ihr Allrounder Dennis Gerst auf eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2026 verständigt. Damit geht der agile und wendige Linkshänder in seine achte Saison beim Drittligisten aus der Brüder-Grimm-Stadt und bietet damit HSG-Chefcoach Axel Spandau wertvolle Optionen im Rückraum und auf Rechtsaußen.

„Es freut uns ungemein, dass Dennis sich trotz der körperlich anstrengenden letzten Saison dazu entschieden hat, ein weiteres Jahr für die HSG zu spielen“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Man hat gesehen, dass er ein unglaublich wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft ist.“

Für Dennis Gerst ist es die achte Saison im Drittliga-Team der HSG Hanau. Mit seiner sympathischen Art ist er längst in der Mannschaft eine feste Größe und bei den Fans des Hanauer Blauen Blocks ein echter Publikumsliebling. In 164 Pflichtspielen in sieben Jahren erzielte der Spieler mit der Nummer 7 insgesamt 354 Tore für die HSG Hanau, in deren Jugendmannschaften er bereits zwischen 2011 und 2012 aktiv war. Nach einem Engagement bei seinem Heimatverein HSG Kahl/Kleinostheim und beim TV Gelnhausen, kehrte der Student der Fitnessökonomie im Sommer 2018 zur HSG Hanau zurück. Am Ende der Saison 2022/23 feierte er mit dem Verein die südwestdeutsche Staffelmeisterschaft.

Vorfreude auf die neue Spielzeit

„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison das Trikot der HSG Hanau tragen zu dürfen. Auch wenn das vergangene Jahr – den Umständen geschuldet – viel Kraft gekostet hat, blicke ich voller Vorfreude auf die neue Spielzeit vor dem Blauen Block“, sagt Dennis Gerst. „Ich bin gespannt, wie sich unsere junge Mannschaft unter den neuen Impulsen des Trainerteams um Axel Spandau weiterentwickeln wird und freue mich auf die Erfahrungen, die er an Team und Verein weitergeben kann. Ein besonderer Dank meinerseits gilt auch dem scheidenden Staff-Team, das die Entwicklung von Mannschaft und Verein sportlich wie auch charakterlich maßgeblich geprägt hat!“

Anfänglich setzten seine vormaligen Trainer den pfeilschnellen und wendigen Gerst überwiegend auf Rechtsaußen ein, doch als die Grimmstädter in der Saison 2023/24 im Rückraum große Personalsorgen hatten, erwies sich der heute 30-Jährige als echter Allrounder und zählt mittlerweile zu den erfahrensten Akteuren im Grimmstädter Team. In den vergangenen anderthalb Jahren überwogen so für Gerst immer mehr die Einsatzzeiten im rechten Rückraum und auf Rückraum Mitte, wo er in der abgelaufenen Saison 27 Partien absolvierte und dabei 63 Treffer für die HSG Hanau erzielte.

Wichtiger Baustein

Auch Neu-Coach Axel Spandau (kam im Sommer von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II nach Hanau), freut sich über die Verlängerung: „Dennis bringt nicht nur große Erfahrung und Spielintelligenz mit, sondern auch eine enorme Variabilität. Für uns Trainer ist es Gold wert, einen Spieler zu haben, der sowohl im Rückraum als auch auf Rechtsaußen konstant auf hohem Niveau agieren kann. Er ist ein wichtiger Baustein für unsere Entwicklung.“

Ungewohnt war die Umschulung für den Linkshänder übrigens nicht, so hatte er in seiner Handballer-Karriere schon das eine oder andere Mal auf der Halbposition ausgeholfen. Und während Gerst im Rückraum brillierte und mit seinem starken Eins-gegen-eins-Verhalten oft seine Gegenspieler stehen ließ, nutzte auf Rechtsaußen – mit Perspektivspieler Sebastian Hein – ein Youngster aus der eigenen Kaderschmiede die Chance zum dauerhaften Sprung in die Drittliga-Mannschaft.

„Dennis ist einfach ein echter Teamplayer und hat sein Potenzial in den letzten Spielzeiten Woche für Woche gezeigt“, so HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Er hat die Mannschaft mit seinen Leistungen im rechten Rückraum ein ums andere Mal getragen und von daher freut es mich persönlich sehr, dass wir diesen charismatischen Spielertypen in Hanau behalten können.“

 

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Was für eine tolle Leistung des Deutschland Achter. Beim Weltcup in Luzern feiern die Ruderer einen emotionalen Sieg und das Vertrauen in die eigene Stärke zahlte sich aus.

Die Goldmedaille funkelte am Rotsee: Der Deutschland-Achter feierte einen berauschenden Sieg beim Weltcup-Finale in Luzern. „Das war emotional. Ich bin glücklich. Auf dem Rotsee zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes“, freute sich Trainer Mark Emke mit seinem Team. Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen setzten sich nach 5:25,86 Minuten letztlich souverän mit einer halben Bootslänge vor Australien und Rumänien durch. Es ist der erste Sieg bei einer internationalen Regatta seit drei Jahren. Damals beim Weltcup in Posen wurde ebenfalls der australische Achter auf Rang zwei verwiesen.

„Der Sieg war fällig. Das war jetzt nicht das wahnsinnstolle Rennen. Aber wir haben uns eine solide Basis erarbeitet, so dass wir nie unter ein gewisses Niveau fallen. Und am Ende haben wir Willen gezeigt“, meinte Sönke Kruse. Bei den ersten Zwischenzeiten bei 500 und bei 1.000 Metern lag der australische Achter mit einem Luftkasten in Führung. Davon ließ sich das deutsche Paradeboot nicht aus dem Konzept bringen und vertraute seiner Stärke. „Wir sind unser Rennen gefahren, so wie wir es einstudiert haben. Wir können am Start noch schneller rausgekommen, waren aber sehr stabil über die Mitte“, sagte Olaf Roggensack. Mit schließlich einer halben Bootslänge Vorsprung überquerte der wieder erstarkte Deutschland-Achter als Erster die Ziellinie. Der letzte Rotsee-Sieg des deutschen Paradebootes liegt sechs Jahre zurück, das war bei der EM 2019.

„Werden Richtung Shanghai richtig Umfänge ballern“

Überbewerten wollte den Sieg auf dem Göttersee aber niemand. Mit Großbritannien, den Niederlanden und Italien fehlte das komplette Podium von der EM zu Monatsbeginn. „Uns ist bewusst, dass die Favoriten heute nicht da waren. Aber wir wissen auch, dass wir besser geworden sind und besser werden müssen. Wir wollen Gold in jedem Rennen, dafür werden wir Richtung Shanghai richtig Umfänge ballern“, sagte Schlagmann Theis Hagemeister. Nach drei Regatten innerhalb von vier Wochen kann das Team nun kurz durchschnaufen. „Wir hatten viele Rennen und haben auch viel trainiert. Jetzt haben wir eine kurze Erholungsphase, dann folgt wieder eine lange Arbeitsphase. Darauf freue ich mich schon“, sagte Kruse.

Versöhnlicher Abschluss für den Vierer

Versöhnlicher Abschluss für den Vierer, nachdem die Vorbereitung auf den Weltcup und die bisherigen Rennen alles andere als wunschgemäß verliefen: In der Besetzung Friedrich Amelingmeyer, Max John, René Schmela und Mark Hinrichs belegte das deutsche Quartett im B-Finale hinter Neuseeland, Großbritannien und Usbekistan den vierten Platz und wurde insgesamt Zehnter in Luzern. „Die Platzierung selbst ist nicht unser Anspruch. Heute haben wir den 180-Grad-Turnaround geschafft und noch das Beste aus der Regatta rausgeholt“, sagte Friedrich Amelingmeyer.

Der deutsche Vierer musste im Vergleich zu den beiden Rennen zuvor umbesetzt werden. Für Wolf Niclas Schröder, der schon angeschlagen angereist war und sich nicht mehr fit genug fühlte, rückte Ersatzmann Mark Hinrichs ins Boot. Auch intern wurden die Rollsitze getauscht. Amelingmeyer übernahm die Position auf Schlag, dahinter bildeten Max John und René Schmela das Mittelschiff, Hinrichs ging in den Bug. „In dieser Adhoc-Besetzung haben sie es gut gemacht. Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen. Jetzt müssen wir in Klausurtagung gehen und überlegen, wie wir weiter verfahren werden“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. Und Max John ergänzte: „Das war ein schöner Abschluss. Wir waren unbefangen und sind als Außenseiter ins Rennen gestartet. Es hat Spaß gemacht. Wir können mit einem guten Gefühl nach Hause fahren und weitermachen.“

Jetzt steht für die Athleten eine Woche mit individuellem Training an, ehe sie sich am heutigen Montag wieder in Dortmund treffen, um die Vorbereitung im Hinblick auf die zweieinhalb Monate später beginnenden Weltmeisterschaften in Shanghai (21. bis 28. September) in Angriff zu nehmen.

 

 

Die Ergebnisse:

Vierer ohne Steuermann, B-Finale:

1. Neuseeland 6:00,27 Minuten. –  2. Großbritannien 6:01,96. –  3. Usbekistan 6:03,15. –  4. Deutschland (Friedrich Amelingmeyer, Max John, René Schmela, Mark Hinrichs) 6:04,78. –  5. Tschechien 6:09,39. –  6. Australien2 6:13,60.

Achter, Finale:

1. Deutschland (Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Steuermann Jonas Wiesen) 5:25,86 Minuten. –  2. Australien 5:27,31. –  3. Rumänien 5:28,52. –  4. Polen 5:29,43. –  5. USA 5:34,43. –  6. China 5:39,78.

 

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Für das Team Deutschland Achter ruft Luzern und die Vorfreude für das Weltcup Finale ist hoch. Das Team Deutschland-Achter ist bereit für das große Weltcup-Finale auf dem Rotsee. Von Freitag bis Sonntag (27. bis 29. Juni) trifft sich die internationale Ruderelite in der Schweiz und für den Deutschland-Achter, den Vierer ohne Steuermann und den Zweier ist es die letzte große Standortbestimmung auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Das Team will in Luzern den positiven Trend fortsetzen. Das gilt auch für den Mixed-Achter.

„In Varese haben wir etwas zum Laufen gebracht. Jetzt geht es darum, genau da weiterzumachen“, sagt Bundestrainer Mark Emke, der wie Bundestrainerin Sabine Tschäge den nächsten Entwicklungsschritt sehen möchte: „Es gibt immer noch Dinge, die wir verbessern können, kleine Anpassungen. Dann werden wir sehen, was passiert. Wir wollen es wieder gut machen.“

In Luzern sitzt die bewährte Crew im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes: Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen gehen nach dem zweiten Platz beim Weltcup in Varese erneut gemeinsam auf Medaillenjagd. Während im Training weiter viel an den Grundlagen gearbeitet wurde, soll nun im Wettkampf die nächste Bewährungsprobe gelingen.

Erster Vergleich mit den USA

Dabei trifft der Deutschland-Achter erstmals in dieser Saison auf die Mannschaft aus den USA. Außerdem gehen China, Polen, Rumänien und Australien an den Start. Olympiasieger Großbritannien, die Niederlande und Italien haben diesmal nicht gemeldet. Trotzdem verspricht sich Emke eine gute Generalprobe für die Weltmeisterschaft: „Es wird ein hartes Rennen, keine Frage. Aber wir sind bereit, uns der Herausforderung zu stellen.“ Der Vorlauf steigt am Freitag um 15.56 Uhr, das Finale am Sonntag um 13.52 Uhr.

Gutes Level im Vierer

Auch der Vierer ohne Steuermann hat sich zuletzt deutlich gesteigert. Nach starken Rennen in Varese soll in Luzern für René Schmela, Max John, Wolf Niclas Schröder und Friedrich Amelingmeyer die nächste Entwicklungsstufe als Quartett folgen. „Der Vierer hatte eine gute Vorbereitung und zuletzt ein gutes Level. Jetzt hoffen wir, dass wir uns erneut steigern können“, sagt Emke. In Luzern will das Quartett sich noch näher an die Spitze heranarbeiten. Insgesamt sind 15 Vierer gemeldet. Der Vorlauf findet am Freitag um 11.41 Uhr statt, das Halbfinale Samstag um 11.25 Uhr und das A-Finale um 12.12 Uhr.

Konstanz als Schlüssel für den Zweier

Im Zweier ohne Steuermann wollen Simon Schubert und Kaspar Virnekäs an ihre konstanten Leistungen anknüpfen. Nach einem forschen EM-Debüt trotz kurzer Vorbereitungszeit und einer soliden Vorstellung in Varese ist das Ziel für das junge Duo klar: weiter dranbleiben und die Leistung stabilisieren. „Sie sind bislang sehr konstant gefahren. Wir hoffen, dass sie das auch in Luzern zeigen können. Richtung WM wollen wir weiter Boden gut machen“, sagt Zweier-Trainer Thomas Affeldt. Das Feld ist groß, die Konkurrenz international stark, aber das deutsche Duo hat gezeigt, dass es mithalten kann. In Luzern sind insgesamt 20 Zweier mit dabei. Der Vorlauf steigt am Freitag um 10.09 Uhr, die Halbfinals Samstag ab 10.45 Uhr und das A-Finale Sonntag um 11.48 Uhr.

Mixed-Achter geht wieder an den Start

Nach der Premiere beim Weltcup in Varese wird der Deutsche Ruderverband auch in Luzern wieder einen Mixed-Achter stellen, der mit fünf Athleten aus dem Deutschland-Achter besetzt sein wird: Steuermann Jonas Wiesen, Paul Klapperich, Theis Hagemeister, Sönke Kruse und Julius Christ teilen das Boot mit Lene Mührs, Olivia Clotten, Pia Greiten und Frauke Hundeling. Diesmal wird das Rennen ein Duell. Einziger Gegner sind die USA, die in Varese nur 33 Hundertstelsekunden vorne lagen. Start ist am Samstag um 13.30 Uhr.

 

Das Bild hat uns Geschäftsführer Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg bekannt gab, starteten die beiden Männer-Teams der Obernburger am vergangenen Samstag in die Vorbereitung auf die Saison 2025/26. Trainer Philipp Wollbeck und die beiden Mannschaften hatten sich zu einer gemeinsamen Mountain-Bike-Tour auf die Geishöhe getroffen.

Die Wochen bis zum Saisonstart am Wochenende 13. September/14. September werden die Männer I u.a. bei Testspielen gegen den TSV Lohr, den TV Hardheim (mit Hin- und Rückspiel), der HSG Werratal und die A-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden sowie einem Turnier bei der TSG Offenbach-Bürgel und einem Trainingslager in eigener Halle nutzen, um zum Start gegen die HSG Wettenberg optimal gerüstet.

 

Neben der TuSpo sind noch die Teams

TSV Vellmar, TV Hüttenberg II, HSG Wettenberg, HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim, MSG Körle/Guxhagen, Eintracht Baunatal, ESG Gensungen/Felsberg, TV Groß-Umstadt, HSG Bieberau/Modau, HSG Pohlheim, TV Petterweil, TSG Offenbach-Bürgel und SG Bruchköbel

in der Regionalliga am Start.

 

 

 

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Gute Nachrichten beim Handball Drittligist HSG Hanau. Die HSG hat den Vertrag mit dem litauischen Kreisläufer Dziugas Jusys bis zum 30. Juni 2026 verlängert.

Bereits Mitte Juni startete die HSG Hanau mit ihrem neuen Trainer Axel Spandau in die Vorbereitung auf die anstehende Drittliga-Saison 2025/26 in der Staffel Süd-West. Einer, der auch beim Trainingsauftakt in Steinheim wieder mit dabei war, ist Kreisläufer Dziugas Jusys. „Mit der Verlängerung von Dziugas können wir eine wichtige Personalie am Kreis festzurren“, sagt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Es freut uns sehr, dass er in Hanau weitermacht, gerade nach seinen Verletzungen im letzten Jahr.“

Die Saison 2024/25 war keine einfache Spielzeit für den sympathischen Abwehrchef Jusys, der sich bereits im Herbst schwer verletzte und dann lange Zeit ausfiel. Erst im Februar 2025 kehrte der 1.94 Meter große Kreisläufer, der neben dem Sport für einen Autovermieter arbeitet, auf die Platte zurück und bestritt insgesamt 17 Einsätze mit 17 Treffern für Hanau in dieser Saison.

„Dziugas hat sich seitdem er bei uns ist einfach unglaublich gut entwickelt“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist, der den Kreisläufer in der abgelaufenen Runde noch als Chefcoach trainiert hat. Er ist ein Eckpfeiler unserer Deckung und nimmt dort auch immer mehr die Leaderrolle im Team an.“

Geist war es auch, der den hochgewachsenen Litauer vor der Saison 2022/23 nach Hanau lotste. Jusys kann nicht nur in der Abwehr zupacken, sondern bringt seine Stärken auch regelmäßig in das Umschaltspiel der Blau-Weißen ein. Damit ist der 26-Jährige ein idealer Baustein im Kreisläufertrio mit David Rivic und Nils Schröder. Für sein Heimatland kam Jusys bereits in der A-Nationalmannschaft zum Einsatz und bestritt auch eine U20-Europameisterschaft. Mit seiner Verlängerung sorgt Hanau einmal mehr für die Kontinuität auf der Kreisläuferposition, um die sportliche Weiterentwicklung voranzutreiben.

„Ich fühle mich bei der HSG Hanau sehr wohl“, meint Dizugas Jusys. „Das Umfeld, der Blaue Block und die sportlichen Perspektiven passen einfach für mich perfekt. Ich freue mich auf den neuen Trainerstab, die neuen spielerischen Ideen und auf die kommenden Aufgaben mit der Mannschaft.“

Die Veranlagung zu erfolgreichem Handballsport liegt beim Litauer auch in der Familie. Als er als Kind nach Deutschland kam, spielte seine Mutter beim damaligen Handball-Bundesligisten Nürnberg. Getreu der Familientradition machte auch Jusys auf sich aufmerksam. Nach der Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des TV Großwallstadt zog es ihn zu den „Falken“ nach Bieberau-Modau und zur SG Rot-Weiß Babenhausen. Nach einem Engagement beim SV Plauen-Oberlosa wechselte Jusys schließlich in die Grimmstadt und feierte mit der HSG Hanau prompt die südwestdeutsche Staffelmeisterschaft in der Saison 2022/23.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Jan Blank, früherer Handball-Zweit- und Drittliga-Spieler bei mir zu Besuch. Jan hat seine Handballschuhe jüngst an den Nagel gehängt und will sich nun mehr auf seinen Beruf als Berater/Consultant für Projektmanagement bei Infrastrukturprojekten konzentrieren.

Das Handball-Virus wurde Jan quasi in die Wiege gelegt. Nach seinen Anfängen beim TV Großwallstadt, JSG Wallstadt, HBLZ Großwallstadt ging es zum TV Groß-Umstadt, zurück zum TV Großwallstadt, ehe beim TV Kirchzell seine Karriere endete.

Dort war Jan Kapitän und hat seine Aufgabe auf und neben dem Parkett überragend erledigt. Nun beginnt ein neues Kapitel in seinem Leben.

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Jan Blank rein. Es ist wirklich sehr interessant, was der heimatverbundene Vollblut Handballer zu erzählen hat.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Jan zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau hat den ersten Neuzugang für die Spielzeit 2025/26 festgezurrt. Die Grimmstädter verpflichten mit sofortiger Wirkung den Rückraumakteur Jan-Philipp Winkler. Der 22-Jährige wechselte vom HLZ Friesenheim-Hochdorf II zur Handballspielgemeinschaft, unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026 und war bereits beim Trainingsauftakt am 15. Juni mit dabei. Der spielintelligente Akteur will bei der HSG den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

„Ich erhoffe mir viel von dieser Verpflichtung und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist über seinen Neuzugang, dem eine hohe Spielintelligenz und Führungsqualität nachgesagt wird. „Jan-Philipp hat eine unglaublich gute Übersicht am Ball, ist im Eins-gegen-eins stark und mit seinen Schlagwürfen zudem extrem torgefährlich.“

Die Fans der HSG kennen den Sommerneuzugang bereits aus den Duellen mit dem HLZ Friesenheim-Hochdorf II in der Staffel Süd-West. Mit dem HLZ gastierte Winkler im Januar zum Ligaspiel in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Am Sonntagnachmittag kehrte der neue Mittelmann der Blau-Weißen nach Hanau zurück und traf in der Doorner Halle erstmals mit dem Trainerteam und seinen neuen Mannschaftskollegen zur ersten Trainingseinheit aufeinander.

Vor den Augen von HSG-Coach Axel Spandau legte Winkler zum Auftakt die obligatorische Leistungsdiagnostik ab. Sein neuer Trainer fand direkt positive Worte für den Neuzugang: „Jan-Philipp wird unserem Spiel in bestimmten Situationen guttun. Da freue ich mich drauf, denn mit ihm sowie mit Jan-Eric Ritter und Björn Gernoth haben wir drei Mittelmänner, die alle eine unterschiedliche Ausrichtung haben und das macht uns, als Team schwerer auszurechnen.“

Erste Station außerhalb des Heimatvereins

„Für mich ist Hanau die erste Station außerhalb meines Heimatvereines. Dementsprechend bin ich gespannt auf die neue Saison und freue mich sehr auf die Herausforderung“, sagt Jan-Philipp Winkler. „In den Gesprächen mit der sportlichen Führung hat mich die Philosophie des Vereins überzeugt. Ich bin der Ansicht, mit meinem Spielstil gut in die Mannschaft zu passen und hoffe auf eine erfolgreiche Zeit im HSG-Dress.“

„Wir freuen uns sehr, dass Jan-Philipp mit uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte und sich in Hanau weiterentwickeln will“, so Geist. „Die Gespräche, die wir geführt haben, waren super. Wir sind handballerisch auf einer Wellenlänge.“

Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau fügt hinzu: „Jan-Philipp hat bei Friesenheim-Hochdorf eine sehr gute handballerische Ausbildung erhalten.“ „Er kann auf beiden Halbpositionen decken und vorgezogen auf der Eins verteidigen. Er bringt somit neue Optionen im Angriff, wie auch in der Abwehr. Wir sind gespannt darauf, wie Jan-Philipp sich in Hanau einleben wird und freuen uns auf seine ersten Spiele im HSG-Trikot.“

Seit seiner Jugend spielte der heute 22-jährige Mittelmann Jan-Philipp Winkler für das Handball-Leistungszentrum des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen. Aufgrund seines Talents schaffte der damalige B-Jugendliche 2018 den Sprung in die Auswahlmannschaften des Deutschen Handballbundes. 2021 rückte er dann aus der Jugend des HLZ in die Drittliga-Mannschaft nach oben, in deren Reihen er schnell auf der Mittelposition zum Leistungsträger wurde. Nun folgte der Wechsel vom Neckar an den Main in die Brüder-Grimm-Stadt.

 

 

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Wie Geschäftsführer Team Deutschland Achter, Carsten Oberhagemann, zu berichten wusste, jubelte der Deutschland Achter über Silber. Auch der Doppel Vierer holte Silber.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung:

 

Deutschland-Achter jubelt über Silber

Packender Bord-an-Bord-Kampf mit Europameister Großbritannien beim Weltcup in Varese. Trainer Emke: „Das ist eine gute Motivation für die Jungs.“ Der Vierer gewinnt B-Finale.

So macht ein Achterrennen Spaß: Der Deutschland-Achter lieferte sich mit Europameister Großbritannien beim Weltcup in Varese einen packenden Bord-an-Bord-Kampf und belohnte sich mit dem Gewinn der Silbermedaille. Dem geschlossenen Auftritt auf dem Wasser folgte ein gemeinsamer Jubelschrei bei der Siegerehrung. „Das war ein gutes Rennen – so wie wir es wollten. Der Rhythmus hat gepasst, der Schlussspurt war sehr gut. Wir haben noch mehr in Petto. Silber ist eine gute Motivation für die Jungs“, sagte Trainer Mark Emke.

Die Sportler stiegen strahlend aus dem Boot und ließen sich zurecht feiern. Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich und Steuermann Jonas Wiesen sorgten im Duell mit den Briten für den krönenden Höhepunkt des Drei-Tage-Weltcup auf dem Lago di Varese.

Gerade einmal vier Zehntelsekunden betrug der Rückstand des Flaggschiffs vom Deutschen Ruderverband zur Streckenhälfte. Auf dem dritten Streckenabschnitt zogen die Briten an, während der Deutschland-Achter im Endspurt wiederum Platz um Platz aufholte. Ein Luftkasten fehlte schließlich auf der Ziellinie. Bei der EM vor zwei Wochen war es noch eine komplette Bootslänge. „Wir sind ein konstantes Rennen. Der Endspurt war stark. Wir haben gemerkt: Wir können alle noch drei Gänge hochschalten, wir müssen es uns nur trauen. Da sind die Briten quasi stehengeblieben“, erklärte Julius Christ und Olaf Roggensack ergänzte: „So dicht waren wir lange nicht an den Briten dran.“ Das lässt hoffen – schon in zwei Wochen steht der Weltcup in Luzern an…

Vierer liegt am Ende elf Hundertstelsekunden vorne

Der Vierer ohne Steuermann hatte den Bugball vorne. René Schmela, Wolf Niclas Schröder, Max John und Friedrich Amelingmeyer siegten im B-Finale knapp vor Tschechien und Italien. „Ich dachte erst gar nicht, dass wir vorne sind“, sagte Wolf Niclas Schröder nach der Zentimeter-Entscheidung beim Zieleinlauf. Gerade einmal elf Hundertstelsekunden lag das deutsche Quartett vor dem bisherigen Dauerrivalen der Saison aus Tschechien. Im dritten Rennen des Weltcup-Wochenendes hatte das deutsche Quartett im Schlussspurt noch die nötige Kraft und auch das Quäntchen Glück, um im richtigen Moment im Durchzug zu sein. „Wir sind nicht unbedingt gut gerudert, haben uns dem Kampf aber gestellt“, meinte Schröder. Und es waren gleich zwei Bord-an-Bord-Duelle in diesen gut sechs Minuten: auf der ersten Streckenhälfte lagen die Italiener lange gleichauf mit dem deutschen Vierer – und am Ende waren es schließlich die Tschechen.

„Wir sind beherzt unser Rennen gefahren und haben unseren Rennplan eingehalten. Dann fruchtet es auch. Das Rennen hat gezeigt: Wir haben das Potenzial, dass wir auch ins A-Finale reinfahren können. Wenn wir uns weiter von Rennen zu Rennen verbessern, dann kommen wir irgendwann oben an“, meinte Max John und Bugmann Amelingmeyer ergänzte: „Das war das dritte volle Rennen an diesem Wochenende. Auch wenn es heute nicht ganz so heiß war, es war brutal anstrengend.“ Zufrieden war am Ende auch Bundestrainerin Sabine Tschäge, die in Varese ihren 55. Geburtstag feierte: „Das ist wichtig, dass sie den Bugball vorne hatten. Eine neue Mannschaft braucht in einer anspruchsvollen Bootsklasse, wie es der Vierer ist, Rennen, um sich zu entwickeln. Ich blicke positiv Richtung Luzern.“

 

Ergebnisse
Vierer ohne Steuermann, B-Finale:

1. Deutschland (René Schmela, Wolf Niclas Schröder, Max John, Friedrich Amelingmeyer) 6:01,84 Minuten. –  2. Tschechien 6:01,95. .  3. Italien 1 6:04,98. .  4. China 6:07,85. .  5. Italien 2 6:12,09. – 6. Japan 6:14,01.

Achter, Finale:

1. Großbritannien 5:24,27 Minuten. –  2. Deutschland (Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Julius Christ, Olaf Roggensack, Tobias Strangemann, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr, Paul Klapperich, Steuermann Jonas Wiesen) 5:24,80. .  3. Italien 1 5:27,41. – 4. Italien 2 5:28,92. – 5. Australien 5:36,08. –  6. China 5:37,40.

 

 

Silber für den Doppelvierer und Juliane Faralisch im Einer

Auch der Frauenachter überzeugt als Vierter beim Weltcup in Varese

Lisa Gutfleisch, Pia Greiten, Frauke Hundeling und Sarah Wibberenz gewannen beim Weltcup in Varese wie zwei Wochen zuvor bei der EM in Plovdiv Silber. Der große Jubel blieb dieses Mal aus. Es war eher verhaltene Freude, hatten sie sich doch mehr erhofft. „Wir wollten nicht Silber verteidigen, sondern Gold angreifen“, sagte Hundeling. Diesmal waren die EM-Dritten aus den Niederlanden schneller. Bronze beim Weltcup-Auftakt ging an Tschechien.

Unmittelbar nach dem Rennen standen die vier Ruderinnen am Siegersteg im Kreis zusammen und schwörten sich für die nächsten Aufgaben ein. „Das war eine gemeinsame Leistung, wir werden die richtigen Schlüsse ziehen und halten als Team zusammen. Es geht weiter und wir können uns auch über Silber freuen“, ergänzte Frauke Hundeling.

Von der Radrolle aufs Medaillenpodest

Von der Radrolle ins Boot und aufs Medaillenpodest: Juliane Faralisch überraschte nach einjähriger Pause mit dem Gewinn der Silbermedaille im Einer. „Damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin jetzt zwölf Monate Fahrrad gefahren. Der Härtetest für meine Hand ist bestanden. Ich hatte am ganzen Wochenende keine Schmerzen. Es hat Spaß gemacht, ich hab’ Bock auf Rennenfahren und klar Medaillen einsammeln auch“, sagte Faralisch, die sich nur der Britin Lauren Henry geschlagen geben musste und sich gegen die Chinesin Ruiqi Liu (Bronze) durchsetzte.

„Ein richtig starkes Rennen“

Der Frauenachter zeigte sich gegenüber der EM verbessert und war mit Platz vier im Finale zufrieden. Nur Europameister Großbritannien und die Achter aus den USA und Australien waren schneller. Der EM-Dritte aus Italien konnte von Paula Gerundt, Paula Hartmann, Olivia Clotten, Tabea Kuhnert, Anna Härtl, Michelle Lebahn, Lene Mührs, Nora Peuser und Steuermann Florian Koch mit einer Hundertstelsekunde auf Rang fünf verwiesen werden. „Das war ein deutlicher Schritt nach vorne. Wir sind mutig losgefahren und in einen guten Rhythmus gekommen. Das war ein richtig starkes Rennen, darauf können wir aufbauen“, sagte Schlagfrau Nora Peuser.

Platz 4 im C-Finale – mehr war für den Nachwuchs-Zweier mit Malou Wollenhaupt und Antonia Labonde nicht drin. „Dieses konstant hohe Niveau im A-Bereich können wir noch nicht abrufen. Das nehmen wir als Lernaufgabe mit und fokussieren uns jetzt auf die U23-WM. Da wollen wir um eine Medaille mitfahren“, sagte Malou Wollenhaupt.

 

Das Archivbild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Nur 33 Hundertstelsekunden fehlen am Ende. Deutschland liefert sich packenden Bord-an-Bord-Kampf mit den USA und wird beim Testrennen beim Weltcup in Varese am Ende Zweiter. Der Vierer ohne Steuermann fährt knapp am A-Finale vorbei. Das weiß Geschäftsführer vom Team Deutschland Achter, Carsten Oberhagemann, zu berichten.

Mit einer spaßigen Pose für die Fotografen ging’s los: Die vier Ruderinnen, vier Ruderer und der Steuermann vom deutschen Mixed-Achter zeigten lächelnd ihren Bizeps in die Kamera, um wenig später ihre Kraft auf dem Wasser zu entfalten. So locker wie zuvor war es nicht, aber das erste Rennen dieser neuen Bootsklasse beim Testrennen beim Weltcup in Varese hat sichtlich Freude gemacht – und Spaß auf mehr. Schlagfrau Frauke Hundeling, Paul Klapperich, Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Mattes Schönherr, Pia Greiten, Michelle Lebahn, Anna Härtl und Steuermann Florian Koch lieferten sich über die komplette 2.000-Meter-Strecke auf dem Lago di Varese einen packenden Bord-an-Bord-Kampf mit dem Achter der USA. Am Ende fehlten gerade einmal 33 Hundertstelsekunden für die deutsche Crew. Italien wurde Dritter.

„Es ist cool, was Neues anzugehen und neue Herausforderungen zu lösen. Das hat richtig Bock gemacht – gerne in Luzern wieder“, sagte Sönke Kruse und ergänzte: „Wenn es bei drei Booten so ein spannendes Rennen wird, kann es ja nur besser werden, wenn noch mehr Nationen hinzukommen. Das ist eine Bootsklasse, die sich entwickeln kann.“

Die zusätzliche Belastung nahmen die Sportler gerne in Kauf. „Das ist ein Wettkampf-Wochenende. Dass es nun intensiver ist und man sich öfter quälen muss, gehört dazu. Dafür trainiert man ja. Mit einer guten Nachbereitung werden wir dieses eine Rennen auch verpackt bekommen“, erklärte Kruse, der zusammen mit Schönherr, Klapperich und Hagemeister morgen wieder in den Deutschland-Achter steigen und dann im Männer-Achter-Finale (13:23 Uhr) auf Großbritannien, Italien 1, Italien 2, Australien und China treffen wird.

„Jedes Renen ist ein neues Lernen“

Die Chance war da, blieb aber ungenutzt. Der Vierer ohne Steuermann musste sich im Halbfinale mit Platz vier begnügen. Eineinhalb Sekunden fehlten zum erhofften Einzug ins A-Finale. René Schmela, Wolf Niclas Schröder, Max John und Friedrich Amelingmeyer kamen hinter den Booten aus Australien, den Niederlanden und Neuseeland ins Ziel. „Das ist ärgerlich. Das Finale wäre möglich gewesen. Die Mannschaft hat sich deutlich gegenüber der EM in Plovdiv gesteigert“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. Die schnelle Zeit (5:51,99 Minuten), die im anderen Halbfinale zum Finaleinzug gereicht hätte, ist ein gutes Anzeichen dafür, dass das Quartett auf dem richtigen Weg ist. Tschäge: „Es ist ein Prozess. Letztlich zählt das Abschneiden bei der WM in Shanghai.“

„Wir haben den Gegnern am Anfang den Atem geschenkt. Auf den dritten 500 Metern waren wir beherzter, haben gut gearbeitet, konnten die Lücke aber nicht mehr schließen. Die Neuseeländer waren in der besseren Kampfposition und konnten auf jeden Angriff von uns einen Gegenkonter setzen“, sagte Max John und ergänzte: „Jedes Renen ist ein neues Lernen. Aber die Mission für morgen ist klar: Wir wollen das B-Finale gewinnen.“ Da trifft der deutsche Vierer am morgigen Sonntag (10.15 Uhr) auf Italien 1, Italien 2, Tschechien, Japan und China.

Zweier belegen die Plätze 3 und 6 im C-Finale

Im Zweier ohne Steuermann kam es im C-Finale zum Duell der beiden Boote vom Dortmunder Stützpunkt. Simon Schubert/Kaspar Virnekäs belegten den dritten Platz, während sich Mark Hinrichs/Tom Tewes mit Rang sechs zufriedengeben mussten. Schubert/Virnekäs lieferten sich bis zur Streckenhälfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Zweiern aus Großbritannien und den USA, mussten diese beiden Boote dann aber wegfahren lassen. Dänemark, Italien und Deutschland 2 hielten sie auf Distanz. „Wir müssen effizienter über die Strecke kommen, dann können wir auch schneller werden“, sagte Kaspar Virnekäs. Der zweite deutsche Zweier mit Hinrichs/Tewes, die als Ersatzleute dabei sind, nahmen diese Erkenntnis mit: „Auch wenn die Platzierung nicht so toll ist, wird uns die Rennerfahrung, die wir hier im Zweier auf hohem Niveau sammeln konnten, guttun“, bemerkte Mark Hinrichs.

 

Die Ergebnisse:
Zweier ohne Steuermann, C-Finale:

1. Großbritannien 6:25,54 Minuten. – 2. USA 6:27,00. –  3. Deutschland 1 (Simon Schubert, Kaspar Virnekäs) 6:29,12. –  4. Italien 2 6:30,21. –  5. Dänemark 1 6:32,29. –  6. Deutschland 2 (Mark Hinrichs, Tom Tewes) 6:33,27.

Vierer ohne Steuermann, Halbfinale:

1. Niederlande 1 5:57,04 Minuten. –  2. Deutschland (René Schmela, Wolf Niclas Schröder, Max John, Friedrich Amelingmeyer) 5:59,86. –  3. Tschechien 6:01,36. –  4. Italien 2 6:09,88.

Mixed-Achter, Testrennen:

1. USA 6:01,30 Minuten. –  2. Deutschland (Frauke Hundeling, Paul Klapperich, Theis Hagemeister, Sönke Kruse, Mattes Schönherr, Pia Greiten, Michelle Lebahn, Anna Härtl, Steuermann Florian Koch) 6:01,63. –  3. Italien 1 6:25,95.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür.