Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga steht der vorletzte Spieltag an. Dabei trifft die TuSpo Obernburg daheim auf den TuS Holzheim. Die HSG Bieberau/Modau muss zum Ersten Münster.

Letztes Heimspiel der Saison für Obernburg

Zum letzten Heimspiel der Saison ist Aufsteiger TuS Holzheim am Samstag um 17 Uhr in der Valentin-Ballmann-Halle zu Gast. Die Mannschaft aus dem Rhein-Lahn-Kreis steht nach 24 Spielen mit 14:34 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und wird wahrscheinlich die Regionalliga nach einer Saison wieder verlassen müssen.

Mit einem Sieg (in Nieder-Roden) und einem Remis (in Vellmar) sieht die Auswärtsbilanz der Gäste bisher dürftig aus, aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten und die TuSpo hat bereits im Hinspiel beim 25:25-Unentschieden die Stärken von Holzheim erlebt.

Trainer Dominik Jung hat eine körperlich sehr starke Truppe mit einem gefährlichen Rückraum beisammen, aus dem die Spieler Marco Becker, Lukas Fischer und Simon Giebenhain herausragen. Deswegen wird dieses letzte Heimspiel alles andere als ein Spaziergang für die Römerstädter und die Punkte werden nur dann in Obernburg bleiben, wenn sich die TuSpo mit der gleichen Leidenschaft und demselben Kampfgeist wie in den letzten Heimspielen gegen Gensungen und Nieder-Roden II zeigt.

 

Bieberau muss zum Tabellenführer

Schon lange vor Schluss der Runde stand die TSG Münster als Meister der Regionalliga und Aufsteiger in die dritte Liga fest und so kommt dem Spiel am Samstag für die Heimmannschaft keine nennenswerte Bedeutung mehr bei. Die HSG Bieberau/Modau hingegen will ihre Fans mit einer guten Leistung erfreuen und sie kämpft noch mit Petterweil, Gensungen und Breckenheim/Wallau um Platz zwei. Letzte Woche gelang der HSG dieses Unterfangen mit einer Topleistung in Pohlheim sehr gut und am Ende stand ein ungefährdetes 37:28.

Die TSG Münster war in dieser Saison die konstanteste Mannschaft, wurde weitgehend von Verletzungen verschont und überzeugte vor allem durch ein gutes Torhütergespann, eine stabile, robuste Abwehr und einem gefährlichen Angriff, mit vielen Routiniers. Sie stehen mit Recht ganz vorne und man darf ihnen gratulieren und für die nächste Saison alles Gute wünschen.

Im Hinspiel gab es für die Falken mit einem 31:37 eine klare Heimniederlage, allerdings mussten sie damals auch auf wichtige Spieler wie Nisse Nehrdich, Dennis Weit und Thomas Becker verzichten, Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf waren angeschlagen. Bis auf Thomas Becker stehen diesmal alle Spieler zur Verfügung. Trainer Thomas Weber sagt: „Wir werden unser Bestes geben und versuchen das Spiel lange offen zu gestalten. Mal sehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei der 40. Auflage des Tennisturniers auf der Anlage des TV Aschaffenburg, dem Tennis Brass Cup 2025, gingen am gestrigen Mittwoch die Quali-Spiele zu Ende.

Durchgesetzt haben sich Fabian Neff (TC Fulda) in der Gruppe 1, Andrè Nehmeth (TC Weissenhof) in Gruppe 2, Georg Eduard Israelan (Wiesbadener THC) gewann in der Gruppe 3, Arian Barbic (TV Hausen) in der Gruppe 4. Die Gruppe 5 gewann Hanu Patel (Eintracht Frankfurt), Tom Südmeyer (Kölner THC) die Gruppe 6, Julius Hell (TC Pforzheim) die Gruppe 7 und Julian Forer (SaFo Frankfurt) die Gruppe 8. Sie alle zogen ins Hauptfeld ein, das am heutigen Donnerstag um zehn Uhr begann.

Im Hauptfeld an eins gesetzt ist Patrick Zahraj aus Pforzheim, der eine Wildcard erhielt. Die Nummer zwei der Setzliste heißt Marko Topo vom TC Neuss. Ben Ostheimer vom TVA (DR 161) wurde mit einer Wildcard ausgestattet. Auch Henry Sommer vom TVA (DR 673) bekam eine Wildcard. Beide werden heute ins Geschehen eingreifen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war Milos Putera, früherer Handball-Bundesliga-Torhüter, jetziger Co-Trainer und Torhüter-Trainer beim Erstligisten SC DHfK Leipzig, bei mir zu Besuch. Ich habe Milos vor ein paar Tagen in Leipzig besucht, wir saßen im Steigenberger Grandhotel Leipzig und haben über dies und das geplaudert. Daher auch die Hintergrundgeräusche…

Milos ist mittlerweile seit zehn Jahren beim SC DHfK Leipzig und für ihn ist Leipzig seine zweite Heimat geworden, wo er und seine Familie sich auch außerhalb des Vereins sehr wohl fühlen.

Das tolle Bild von Milos hat uns der SC DHfK Leipzig zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Milos hat in seiner tollen Karriere viele Stationen in Deutschland gehabt – wie Wilhelmshaven, Schwerin, Nettelstedt-Lübbecke, Hüttenberg, Balingen-Weilstetten – aber auch beim TV Großwallstadt hütete er das Tor.

Alles, was Milos macht, macht er mit viel Begeisterung und sehr akribisch. Und – er hat immer viel Spaß an seiner Arbeit, auch wenn er nach Niederlagen erst einmal “tief durchatmen” muss…

Milos gibt seinen Torhütern im Spiel gegen Flensburg-Handewitt Anweisungen

Nehmt Euch die Zeit und hört in meinen Podcast mit Milos Putera rein. Es ist wirklich sehr interessant, was er zu erzählen hat.

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify, ITunes oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bei den nordbayerischen Tennis Meisterschaften der Senioren, die auf der Anlage des 1. FC Nürnberg ausgetragen wurden,  hat sich Philipp Kunkel bei den Herren 30 den Titel geholt. Philipp, der auch für den TC Hochspessart spielt und schon für den TC Schönbusch Aschaffenburg aufgeschlagen hat, trat für den DRC Ingolstadt an. Er war an eins gesetzt, spielte sich souverän durchs Turnier, gab keinen Satz ab und gewann gegen die Nummer zwei der Setzliste, Nils Hauken vom TSV Rohr mit 6:2, 6:3.

Jürgen Heidingsfelder vom TC Schönbusch Aschaffenburg spielte bei den Herren 70 mit, musste sich nach hartem Kampf (2:6, 6:4, 8:10) Helmut Göllner aus Nürnberg geschlagen geben.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der erste Tag beim Brass Cup 2025, dem Tennisturnier auf der Anlage des TV Aschaffenburg, ging bei schönstem Wetter reibungslos über die Bühne und Oberschiedsrichter Thomas Dreher aus Mannheim, der mittlerweile “Stammgast” beim TVA ist, hatte wenig Arbeit…

Einen kleinen Aufreger gab es, als die Nummer eins der Quali-Setzliste, Jimmy Yang vom TP Versmold, recht kurzfristig absagte. Doch für die erfahrene Turnier-Organisation um Theo Ostheimer war es keine größere Sache. “Wir haben kurzfristig Lukas Stäblein vom TVA als Nachrücker an diese Position gesetzt”, so Theo Ostheimer. Auch die Nummer drei wurde durch Georg Eduard Israelan (Wiesbadener THC) ersetzt. Interessant, dass sich von den 16 Gesetzten nur fünf in der Quali für das Finale am morgigen Mittwoch durchsetzen konnten.

Die Nachwuchsspieler vom TVA, wie Lukas Stäblein, Oscar Sommer, Lenny Staudt oder Jannik Laatz vom SC WB Aschaffenburg mussten bereits in Runde eins die Segel streichen.

 

Die Ergebnisse der Qualifikation im Einzelnen:

Gruppe 1:

Lukas Stäblein (TVA) – Fabian Neff (TC RW Fulda) 0:6, 0:6. – Daniel Uhlig (1. FC Nürnberg) – Felix Einig (Nr. 14, TEC Darmstadt) 6:0, 2.1 Aufgabe Einig. –

Gruppe 2:

Laurens Manrubia Harnoth (Nr. 2, TC Bad Homburg) – Andrè Nemeth (TC Weissenhof) 2:6, 4:6. – Kerim Akkocaoglu (TC Heilbronn) – Tom Varzandeh (Nr. 11, Oberhauseer THC) 4.6, 0:6. –

Gruppe 3:

Georg Eduard Israelan (NR, Wiesbadener THC) – Jannik Laatz (SC WB Aschaffenburg) 6:3, 6:1. – Marerian Geyer (WC, CaM Nürnberg) – Fabio-Luis Guth (Nr. 10, RTHC Leverkusen) 3:6, 2.6. –

Gruppe 4:

Alexander-Ivan Popadic (Nr. 4, HTV Hannover) – Jan Smrcka (TC Weissenhof) 6:4, 4:6, 8:10. – Arian Barbic (TV Hausen) – Deni Hadzialijagic (Nr. 12, TC Ludwigsburg) 0:3 Aufgabe Hadzialijagic. –

Gruppe 5:

Noah Müller (Nr. 5, TC Bad Wilhelmshöhe) – Emil Enseleit (TC GW Bergfelde) 4:6, 6:2, 8:10. – Oscar Sommer (WC, TVA) – Hanu Patel (Nr. 9, Eintracht Frankfurt) 1:6, 2:6. –

Gruppe 6:

Vincent Strauch (Nr. 6, TC Garstedt) – Lenny Staudt (WC, TVA) 6:2, 6:1. – Tom Südmeyer (Kölner THC) – Toros Eros Yakincam (Nr. 15, VfL Sindelfingen) 1:6, 6:1, 5:10). –

Gruppe 7:

Maximilian Erhardt (Nr. 7, TC Übersee) – Jonas Keck (TC Blutenburg München) 6.4, 4:6, 8:10. – Luc Ceuca (VfL Sindelfingen) – Julius Hell (Nr. 13, TC Pforzheim) 3:6, 1:6. –

Gruppe 8:

Paco Wortelmann (Nr. 8, TC Iserlohn) – Philippe-Milan Popadic (HTV Hannover) 6:7, 0:6. – Julian Forer (SaFo Frankfurt) – Matthieu Wehner (Nr. 16, Netzballverein) 6:3, 6:3. –

 

Morgen, Mittwoch, werden die Quali-Endspiele gespielt. Acht Paarungen stehen auf dem Spielplan. Los geht es um zwölf Uhr.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Von heute bis zum 04. Mai geht es auf der Tennisanlage des TV Aschaffenburg wieder um Ranglistenpunkte und um Preisgelder, denn am heutigen Dienstag startet bereits zum 40. Mal der Brass Tennis Cup. Das wie jedes Jahr hervorragend besetzte Herren-Turnier beginnt um zehn Uhr mit der Qualifikation. Hier sind die Spieler in acht Gruppen eingeteilt.

In der Quali auf eins gesetzt ist Jimmy Yang vom TP Versmold, die Nummer 139 in Deutschland. An zwei ist Manrubia Laurens Harnoth (TC Bad Homburg, Nr. 141 DR) gesetzt. Hinzu kommen noch Spieler aus der Region, wie zum Beispiel Jannik Laatz vom SC WB Aschaffenburg, der mit einer Wildcard ausgestattet wurde. Auch Oscar Sommer vom TVA spielt mit einer Wildcard mit sowie Leny Staudt (WC), ebenfalls vom TVA.

Hauptfeld am Donnerstag

Das Hauptfeld beginnt am Donnerstag. Hier haben einmal mehr namhafte Spieler wie Marko Topo vom TC BW Neuss, derzeit an Platz eins der Setzliste gemeldet (DR 16), oder Kai Lemstra (TC Schießgraben Augsburg) sowie Wiederholungstäter Louis Weßels (TK Kurhaus Aachen, DR 30) ihr Kommen angesagt. Tom Sickenberger aus Hösbach und für den TC BW Wiesbaden spielend, ist ebenfalls mit im Hauptfeld dabei. Erfreulich auch, dass drei Spieler vom austragenden Verein, Ben Ostheimer (DR 161), Jakob Cadonau (DR 275) und Henry Sommer (DR 673) mit einer Wildcard ausgestattet wurden. Alle drei werden ihr Bestes geben, um sich im Hauptfeld zu behaupten.

Turnierdirektor Theo Ostheimer freut sich – wie jedes Jahr – auf die herausfordernde Woche und hat anscheinend heuer den Wettergott auf seiner Seite. Das war nicht immer so, denn die Jungs mussten auch schon bei winterlichen Temperaturen spielen oder sogar in die Halle ausweichen.

 

Weil dieses Turnier unter dem Motto:

40 Jahre TVA Tennis Turniere

steht, hat der langjährige Turnierdirektor Theo Ostheimer eine Zusammenfassung geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

“Es war Anfang der 80er Jahre, als ein Ruck durch die Tennisabteilung des TVA ging. Das Clubhaus war gebaut, die neue Tennishalle eröffnet und alles lechzte nach sportlichen Erfolgen. So bildete sich der „Förderkreis für Turniersport“. Die ersten Macher waren neben dem Initiator Arno Wolf und Festwirtin Annemarie Eisert die Herren Günther Dillmann, Helmut Euler und Heinz Köhler.

1984 war es so weit und mit einem Preisgeld von 6500 DM war das „internationale Pfingstturnier“ an der Flachstraße geboren. Es wurde Einzel und Doppel gespielt und die ersten Sieger hießen im Einzel Sean Brawley (USA) und im Doppel die Brüder Stefan und Conny Sommer. Dank der Unterstützung durch einheimische Firmen und des BTV (Bayerischer Tennisverband) war das damals in Unterfranken nahezu einmalige Großereignis auf Bundesliganiveau ein Treffpunkt für Tennisbegeisterte. Und Eintritt zahlten die Zuschauer auch noch!

Ab dem Jahr 1990 wechselte der Austragungstermin in die vorletzte Aprilwoche, auch deshalb weil ehrenamtliche Helfer in den Pfingstferien schwer zu finden waren.

Durch die beachtliche Unterstützung der Firma Büttner-Heerbach Mineralbrunnen als Hauptsponsor mit Beginn im Jahre 1993 entstand der „Heerbach Cup“ mit einer Preisgelderhöhung auf 20.000 DM. Diese sehr erfolgreiche Zusammenarbeit hielt über zehn Jahre bis einschließlich ins Jahr 2005. Übrigens wurde aus Heerbach jetzt Spessartwald Mineralbrunnen, ein Quellwasser aus heimischer Natur.

Arno Wolf beendete Tätigkeit

In dieser Zeit im Jahr 2000 beendete Arno Wolf nach genau 17 überaus erfolgreichen Turnieren seine Tätigkeit als hauptverantwortlicher Turnierdirektor. Es ist heute kaum vorstellbar eine so lange Zeit in dieser anspruchsvollen Aufgabe ehrenamtlich für den Tennissport tätig zu sein. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür. All das konnte natürlich nur gelingen durch ein kompetentes, begeisterungsfähiges Team! So wurden beim Heerbach Cup 2003 durch seinen Nachfolger Dr. Friedrich Droste und Tennisvorstand Sigrid Blatt weitere Funktionäre für 20 Jahre herausragender Aktivitäten für unser Tennisturnier geehrt: Helmut Euler (Presse und Meldungen), Heinz Köhler (Turnierleiter), Dr. Gerold Martin (Presse und Turnierheft) und Ursel Betz (Helfereinteilung).

Dr. Droste, in den ersten beiden Jahren 2001 und 2002 im Tandem mit Martin Koma, brachte das Turnier nochmals auf ein höheres Level, was auch mit dem Einstieg von DPD als Hautsponsor in den Jahren von 2006 bis 2009 zusammenhing. So schrieb Helmut Schmidbauer, der Präsident des bayerischen Tennis-Verbandes, in seinem Grußwort zum DPD Tennis Cup 2007: „ Das Turnier in Aschaffenburg gehört zu den echten Top-Ereignissen in Bayern und ist mit einer Auslobung von 15000 Euro Preisgeld gleichzeitig das am höchsten dotierte Turnier der German Master Series in Deutschland.“

So war es nicht verwunderlich, dass der DPD Tennis Cup 2007 mit über 2500 Zuschauern an den sechs Turniertagen einen neuen Rekord brachte und der Lohn für dieses tolle Turnier nicht ausblieb. Bei der DTB Veranstaltertagung in Kassel im Herbst wurde unser Turnier zum besten Nationalen Turnier der German Masters Series ausgewählt. 

Jubiläum im Jahre 2008

2008 war ein Jubiläum, das internationale Aschaffenburger Tennisturnier fand zum 25. Mal in Folge statt. Der Eintritt an allen Tagen war frei und gefeiert wurde mit einem Kids Day, einem Konzert der March Mellow Streetband auf unserer Anlage und einem Internationalen Abend mit einem Galadinner und dem Oberbürgermeister Klaus Herzog als Ehrengast. 

Erfolgreich in diesem Jahr war auch, dass das Main Echo als Premiumsponsor auftrat und mit regelmäßigen Anzeigen für eine breite Medienpräsenz sorgte. Dies trug dazu bei, der Veranstaltung ihren herausragenden Stellenwert in der Tennisregion zu verschaffen.

Günther Dillmann übernahm im Jahr 2010 den Staffelstab von Dr. Friedrich Droste als hauptverantwortlicher Turnierdirektor, eine Aufgabe, die ihm nicht schwer fiel, da er von Anfang an das Turnier in verantwortungsvollen Aufgaben begleitet hatte. So meisterte er mit seinem Team, in dem jetzt auch Christian Dietershagen und Ralf Stantejsky hervorragende Arbeit leisteten, auch die ersten zwei Jahre ohne Hauptsponsor den TVA Tenniscup. Von 2012 bis einschließlich 2018 hatten wir wieder einen ausgezeichneten Namenssponsor gefunden, Kalkan Automobile GmbH, und konnten so auf unserer Anlage den Kalkan Tenniscup sehr erfolgreich fortsetzen.

Gleich im ersten Jahr mit einem Preisgeld von 12 500 Euro und der Hospitality im Hauptfeld im allseits beliebten Spielerhotel Spessartstuben in Haibach wurde neben hochklassigem Tennis auch ein tolles Rahmenprogramm präsentiert. Die Saisoneröffnungsparty mit der Liveband Clearwater und Sängerin Christine Ostheimer am Freitag  Abend und das Pokerturnier für Tennisfreunde mit wertvollen Sachpreisen von Head am Samstag waren zwei Highlights vor dem Finaltag.

In all den folgenden Jahren entwickelte sich das internationale Tennisturnier weiter, das Teilnehmerfeld vor allem in der Qualität der Spieler suchte in Deutschland seinesgleichen und damit einher ging auch ein sportlicher Aufschwung in unserer Abteilung, der alle Altersbereiche betraf. Wir konnten im Einzel oder auch Doppel bayerische und sogar deutsche Meisterschaften feiern. So hatte es auch das Aboriginals Team der Herren 30 vom TVA in die Bundesliga Süd geschafft.

Kleine Veränderungen 2017

Kleine Veränderungen in der Turnierführung gab es 2017, als Theo Ostheimer von Günther Dillmann, der sieben Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet hatte, den Turnierdirektorposten übernahm. Zusammen mit Christian Dietershagen und Thorsten Hackspiel verantwortet das Trio das Turnier bis heute.

2019 war mit der Firma Brass Automobile ein neuer Hauptsponsor gefunden, der hervorragend in das Turnierkonzept passt und den TVA bis heute sehr großzügig unterstützt.

36 mal in Folge fand das Turnier Jahr für Jahr statt, bevor wir wegen Corona in den Jahren 2020 und 2021 eine Pause einlegen mussten.  

Umso größer war die Freude, als wir 2022 unser 37. Internationales Turnier als Brass Tennis Cup bei freiem Eintritt und 10 000 Euro Preisgeld und Hospitality mit einem hervorragenden Teilnehmerfeld wieder fortsetzen konnten. Turniersieger Jeremy Jahn, der in einem hochklassigen Finale Louis Weßels mit 6:4, 6:4 bezwingen konnte, sagte bei der Siegerehrung: „ Danke an alle, dass wir die Möglichkeit hatten, hier zu spielen. Von den Turnieren wie hier gibt es wenige in Deutschland. Vom ersten Tag an war alles toll organisiert und wir haben uns alle sofort wohlgefühlt. Hoffentlich komme ich bald wieder nach Aschaffenburg.“

Erwähnenswert ist noch, dass wir 2024 vom Deutschen Tennisbund erstmals in die höchste Kategorie A 1 der Nationalen Turniere in Deutschland aufgestiegen sind. Dies bringt den Spielern neben dem Preisgeld noch die Chance auf höhere Ranglistenpunkte und ist so für die besten Spieler Deutschlands ein weiterer Ansporn nach Aschaffenburg zum TVA zu kommen.

Erwähnenswert sind noch einige bekannte Namen, die in Aschaffenburg aufgeschlagen haben und es nicht in die Siegerliste geschafft haben. Als Beispiel der Chilene Marcelo Rios, der später zeitweilig die Nummer eins der Weltrangliste wurde oder viele deutsche Spieler, die auch im Daviscup erfolgreich waren wie Alexander Waske, Dustin Brown, Peter Gojowczyk, Oscar Otte, Yannick Hanfmann oder Jan-Lennard Struff.

Rückblickend kann der TVA mit all seinen Verantwortlichen und Mitgliedern auf das erreichte Turnierlevel sehr stolz sein und sich auf unser Jubiläumsturnier, den 40. Brass Tennis Cup 2025, zurecht freuen.”

 

 

 

Ebenfalls eine Neuerung wird es ab diesem Jahr geben. Heuer berichte ich zum ersten Mal seit zig Jahren nicht für unsere hiesige Tageszeitung. Aber auf meinem Blog seid Ihr bestens versorgt 🙂

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Pünktlich zu ihrem Saisonende hat Handball Drittligist HSG Hanau in der Staffel Süd-West noch einmal eine attraktive Begegnung vor der Brust. Zu Gast ist die TSG Haßloch, für die es noch um den Ligaverbleib geht. Anwurf ist am Mittwochabend, 19.30 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Bergold, Ritter &. Co sind vor dem Gegner aus Rheinland-Pfalz gewarnt, denn im Hinspiel hatten die Grimmstädter so ihre Probleme mit den „Bären“. Wie immer zählt für die Geist-Sieben dabei maximale Einstellung und Emotionalität. Nach Spielende dürfte der Hanauer Handballabend dann weiter emotional bleiben, denn es stehen mehrere Verabschiedungen auf dem Programm.

„Das wird kein einfaches Spiel für uns“, weiß HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Im Hinspiel im Dezember haben wir uns schon sehr lange schwer getan, konnten es dann aber hinten raus noch mit einer überragenden Energieleistung stemmen.“ Cedric Schiefer markierte damals – buchstäblich in letzter Sekunde – den 31:30-Siegertreffer für die HSG.

Es wird emotional

Emotional wird es dann nach dem Spielende, denn im Anschluss an die Begegnung wird die HSG einige Verabschiedungen vornehmen. Die Spieler Paul Hüttmann, Niklas Schierling, Luca Braun und Phillip Busse erhalten vor dem Hanauer Blauen Block ihren finalen Applaus, genauso wie das Trainerduo Hannes Geist und Oliver Lücke sowie Physiotherapeutin Ann-Cathrin Oefner.

„Maximale Intensität und Einstellung“

Während die HSG Hanau die Saison bereits sicher mit einem einstelligen Tabellenplatz abschließen wird, geht es für den kommenden Gegner, die TSG Haßloch, am letzten Spieltag um den direkten Verbleib in der Liga. Auf Platz 13 brauchen die „Bären“ und ihr Interimstrainer Christian Job unbedingt noch einen Punkt. Mut macht den Gästen dabei der deutliche Heimsieg gegen die Bergischen Panther in der Vorwoche, mit dem sich das Team überhaupt erst in die Lage für einen möglichen „Last-Minute-Lucky-Punch“ gebracht hat.

„Haßloch wird hier in Hanau mit Mann und Maus auflaufen und alles daransetzen, noch diesen einen benötigten Punkt zu holen“, so der Hanauer Cheftrainer. „Wir werden uns also auf ein sehr straffes Spiel einstellen müssen und das werden wir mit maximaler Intensität und Einstellung angehen.“ TSG-Topscorer ist Rückraumspieler Niklas Glindemann mit 144 Saisontoren, aber auch Yannick Muth und Lars Hannes können dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Nach dem verlorenen Main-Kinzig-Derby in Gelnhausen will die HSG die Runde vor eigenem Publikum unbedingt mit dem 15. Saisonsieg beenden. Die beiden Haupt-Torjäger der Grimmstädter, in Person von Cedric Schiefer und David Rivic, präsentierten sich in der Vorwoche bereits extrem treffsicher und erzielten zusammen 18 Tore für die HSG.

Besonderen Fokus will Geist aber auch am Mittwoch wieder auf die eigene Defensive legen: „Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie deutlich besser verteidigt, als am letzten Spieltag. Vor allen Dingen was unsere Beweglichkeit und Schnelligkeit angeht. Nur dann können wir auch erfolgreich in unser Umschaltspiel kommen.“ Gerade eben jenes Konterspiel soll auch am Mittwoch wieder das Fundament der Hanauer Angriffsbemühungen bilden, denn wenn die Grimmstädter in ihre schnelle erste und zweite Welle kommen, dann gelingen auch die einfachen Tore. Das zeigte sich unlängst auch in Gelnhausen.

„Die 3:2:1-Deckung von Haßloch ist keine alltägliche Variante in dieser Liga. Darauf müssen wir uns gut vorbereiten“, gibt Coach Geist die Richtung vor. „Wir wollen bei diesem letzten Tanz wieder alles in die Waagschale werfen und über 60 Minuten maximalen Einsatz zeigen. Die Mannschaft freut sich über jeden blau-weißen Anhänger, der mit uns einen besonderen Rahmen für dieses letzte Heimspiel kreiert.“

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nicht nur für die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Männer ist das Länderspiel am 04. Mai 2025 gegen die USA der letzte Test vor der 2025 IIHF-Weltmeisterschaft, auch für die Unparteiischen des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) André Schrader und Patrick Laguzov ist das Spiel im Düsseldorfer PSD Bank Dome eine Art Generalprobe. Denn die beiden werden nicht nur dem Schiedsrichterteam dieser Partie angehören, sondern wurden auch von der International Ice Hockey Federation (IIHF) für die diesjährige Männer-WM nominiert. Nur wenige Tage darauf findet diese, vom 09. bis 25. Mai 2025, in Herning (DEN) und Stockholm (SWE) statt. 

Mit André Schrader und Patrick Laguzov werden sowohl ein DEB-Schiedsrichter als auch ein DEB-Linienrichter bei der WM 2025 der Top Division auf dem Eis mit dabei sein. Während André Schrader bereits Erfahrungen bei diversen Weltmeisterschaften und auch Olympischen Spielen gesammelt hat, ist Patrick Laguzov neu im Kreise der für eine A-Weltmeisterschaft der Männer nominierten Referees. In den vergangenen Jahren wurde der DEB-Linienrichter vom Eishockey-Weltverband (IIHF) bereits zu einer U20- und einer U18-WM berufen, doch in diesem Jahr wird der 30-Jährige erstmals Luft bei der A-WM der Männer schnuppern dürfen. Seine Erfahrungen aus über 300 Einsätzen in der Penny DEL werden ihm hierbei zugute kommen. Sein Debüt in der höchsten Deutschen Eishockeyliga gab der gebürtige Gelnhausener in der Saison 2017/ 2018.

 

Weitere international nominierte Schiedsrichterinnen:

Caroline Butt (WWIB), Tijana Haack (WWIA)

 Weitere international nominierte Schiedsrichter:

Kilian Hinterdobler (WM18IA), Seedo Janssen (WM18), Lukas Kohlmüller (WMIB), Achim Mossberger (WM18IB), Bastian Steingross (WMIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichterinnen:

Leonie Ernst (WW), Julia Strube (WWIIA)

Weitere international nominierte Linienschiedsrichter:

Tom Giesen (WMIV), Kai Jürgens (WMIA), Tobias Schwenk (WM18)

 

DEB-Linienrichter Patrick Laguzov sagte: „Ich fühle mich sehr geehrt, erstmals für die Männer A-Weltmeisterschaft als Linienrichter nominiert zu sein. Diese Berufung bedeutet für mich nicht nur persönliche Anerkennung, sondern auch den Schritt auf das große internationale Parkett. Sie ist die Krönung einer langen, intensiven und erfolgreichen Saison. Ich freue mich darauf, diese Herausforderung mit vollem Fokus und Leidenschaft anzugehen und meinen Beitrag zu einem fairen und hochklassigen Turnier zu leisten. Ein großer persönlicher Dank an dieser Stelle ist meiner Familie und meinem Arbeitgeber gewidmet, mit deren tatkräftiger Unterstützung die Teilnahme an solch einem Event erst Wirklichkeit werden kann.“

DEB-Leiterin Schiedsrichterwesen Manuela Gröger-Schneider meinte: „Wie bereits in den vergangenen Jahren, wurden auch in dieser Saison zahlreiche DEB-Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen für internationale Turniere wie Weltmeisterschaften oder Olympiaqualifikationen nominiert. Eine Berufung durch die International Ice Hockey Federation ist für jede Schiedsrichterin und jeden Schiedsrichter eine besondere Auszeichnung, unabhängig davon, ob es sich um Einsätze in der Top-Division oder in einer anderen Wettbewerbskategorie handelt. In der Saison 2024/ 2025 wurden 21 Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen des Deutschen Eishockey-Bund für die Teilnahme an den verschiedenen IIHF-Turnieren ausgewählt, darunter neun Frauen und zwölf Männer. Wir gratulieren allen Nominierten herzlich und wünschen spannende Spiele, faire Begegnungen und viel Erfolg bei den entsprechenden Einsätzen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie der Deutsche Eishockeybund berichtete, hat die deutsche A-Nationalmannschaft auch das zweite Testspiel gegen Österreich für sich entschieden. In Rosenheim gewann die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 5:0 (0:0, 2:0, 3:0). Die Tore für die DEB-Auswahl vor 5.022 Zuschauern in der ROFA-Arena erzielten Maximilian Kastner, Nico Krämmer, Philipp Krauß, Wojciech Stachowiak und Joshua Samanski. Im Tor begann Philipp Grubauer, zudem bestritt Angreifer Yasin Ehliz seine erste Partie der WM-Vorbereitung. Die nächste und abschließende Phase beginnt am Mittwochabend, wenn sich das Team in Düsseldorf trifft. Höhepunkt ist dann das Spiel gegen die USA am Sonntag, den 4. Mai um 17 Uhr.

Die DEB-Auswahl überstand gleich ein frühes Unterzahlspiel und fuhr einen gefährlichen Konter durch Marc Michaelis. Danach entwickelte sich ein ausgeglichener erster Abschnitt. In der neunten Minute zog Fabio Wagner aus der Distanz ab, Kapitän Patrick Hager schnappte sich fast den Abpraller von der Bande. Dann durfte Deutschland erstmals im Powerplay ran, hier hatte Wojciech Stachowiak eine gute Möglichkeit. Die mit Abstand beste Chance ging in der 15. Minute aber an Tobias Rieder, der Angreifer kam bei seinem Alleingang nicht an Österreichs Keeper David Kicker vorbei. Aber auch die Gäste hatten eine Top-Möglichkeit. Einen Schuss von Benjamin Baumgartner kratzte Philipp Grubauer gerade noch so von der Linie (17.).
 
Intensität nahm zu

Im zweiten Abschnitt nahm die Intensität zu und Deutschland wurde nach einigen Minuten druckvoller. Patrick Hager und Maximilian Kastner hatten in Überzahl die Führung auf dem Schläger (24.). Die fiel dann auch, allerdings in Unterzahl. Kastner markierte auf Pass von Stachowiak in der 27. Minute einen Shorthander. Die deutsche Mannschaft spielte weiter nach vorne und hatte Erfolg. Ein Schuss von Alexander Ehl wurde noch abgewehrt, aber Nico Krämmer stand goldrichtig – 2:0 (32.). Erst kurz vor der zweiten Sirene meldete sich dann mal Österreich im Angriff. Erst musste Grubauer eingreifen, dann traf Brian Lebler ansatzlos die Latte.

Die erste Offensivaktion im Schlussdrittel ging an Österreich, doch dann drehte Deutschland auf. Philipp Krauß und Wojciech Stachowiak waren mit einem Doppelschlag zur Stelle und schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe (43./45.). Danach ließ das Team von Bundestrainer Harald Kreis die Scheibe laufen. Im Powerplay markierte Joshua Samanski auf Traumpass von Colin Ugbekile sogar noch den 5:0-Endstand (53.). Die DEB-Auswahl ließ bis auf einen Pfostenschuss nichts mehr zu und Grubauer sicherte sich in seiner Heimat sogar einen Shutout.

Als bester DEB-Spieler wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Im ersten Spiel gegen Österreich, das Deutschland mit 3:2 in Zell am See gewann, war Marc Michaelis der Beste.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Spätestens nach der ersten Hälfte des ersten Abschnitts haben wir nach vorne zügig gespielt, die Räume eng gemacht und auch in den Zweikämpfen an der Bande mit der nötigen Aggressivität gespielt. Somit haben wir das Spiel an uns gerissen und nicht mehr aus der Hand gegeben. Heute hat die Mannschaft kollektiv eine starke Leistung gezeigt.“

 

Das super Bild hat uns

“DEB / City-Press GmbH“

zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga verlor der TV Großwallstadt beim Tabellenletzten HSG Konstanz mit 30:33 (13:17) und machte es mit dieser Niederlage weiter spannend im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach dem Heimsieg gegen GWD Minden sollte in Konstanz der Befreiungsschlag folgen. Leider nutzte die Mannschaft um Trainer André Lohrbach die Chance gegen den bereits feststehenden Absteiger nicht und steckt durch die Niederlage weiter im Tabellenkeller fest. Platz 15 belegt der TVG derzeit, doch gegen die nächsten Gegner wie Nettelstedt-Lübbecke (derzeit Rang zwölf) oder den HC Elbflorenz, die der TVG zu Hause empfängt, haben Patrick Gempp und Co. die Chance, sich in der Tabelle nach oben zu schaffen. 

Die Baden-Württemberger konnten befreit aufspielen, wollten in den verbleibenden Spielen in der zweiten Liga vor heimischem Publikum noch einmal gute Leistungen zeigen. Der TVG hingegen stand unter Druck und das war dem Team auch anzumerken. Gegen den Tabellenletzten war ein Sieg Pflicht, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Konstantin Poltrum starker Rückhalt

Doch trotz der lautstarken Unterstützung der vielen mitgereisten Fans schafften es die Gäste nicht, dieses Spiel zu bestimmen. Die HSG, die einige Ausfälle im Kader zu beklagen hatte, ging mit 1:0 in Führung und Aron Czako erzielte in Minute sechs die 4:2-Führung für sein Team. Patrick Gempp traf zum Anschluss, doch auf Seiten des Gastgebers war es Konstantin Poltrum, der die ersten Paraden zeigte. Er sollte am Ende zum Matchwinner mit 18 Paraden werden. Bei den Blau-Weißen hingegen fand Stefan Hanemann kaum Zugriff, so dass für ihn in der 18. Spielminute beim Stand von 11:10 Julian Buchele ins Tor kam. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit lag der TVG nur mit einem Tor zurück, bis zum Halbzeitpfiff stand es 17:13. Zu viele Fehler und eine nicht wie gewohnt stehende Abwehr machten es der HSG leicht und den eigenen Torhütern schwer, die Führung zu übernehmen.

Gäste können Spiel nicht drehen

Nach dem Seitenwechsel wollte der TVG den Anschluss wiederherstellen, dies dauerte allerdings bis zur 47. Minute. Florian Eisenträger netzte zum 26:25 ein, Maxim Schalles glich aus. Nun schien das Pendel zugunsten der Gäste auszuschlagen. Doch der erwartete Ruck blieb aus. Nach vier Minuten ohne Tor erhöhte Aron Czako auf 28:26. Anschließend brachte Alexander Leindl sein Team durch zwei Treffer in Folge mit 30:27 in Front. Beide Teams erlaubten sich in dieser Phase viele Leichtigkeitsfehler. Die Hausherren hatten die Chance, den Sack frühzeitig zuzumachen, schafften es aber nicht. Die Gäste hatten die Chance, das Spiel zu drehen, schafften es ebenfalls nicht. So wurde es am Ende noch einmal spannend, ehe sich Konstanz mit 33:30 die Punkte sicherte. Die Freude auf Konstanzer Seite war überschäumend und die cirka 1000 Fans in der gut gefüllten Halle feierten das Team. Beim TVG war die Enttäuschung greifbar.

TVG-Trainer Andrè Lohrbach sagte anschließend: “Glückwunsch an Konstanz für den Heimsieg und danke an unsere mitgereisten Fans. Leider war unsere Leistung nicht so gut, wie sie hätte sein müssen. In der ersten Hälfte waren es die technischen Fehler und wir haben nicht zu unserer Abwehr gefunden. Wir hatten auch in Abschnitt zwei Chancen, die wir aber nicht genutzt haben. Die HSG spielte extrem lange Angriffe, auf die wir uns nicht einstellen konnten. Summa summarum gewann die HSG verdient, weil wir nicht unsere Leistung abrufen konnten.”

Trotz allem hat es der TVG selbst in der Hand, den Abstieg zu verhindern. Wie gesagt, neben den zwei Heimspielen gegen Lübbecke und Elbflorenz wartet noch der TV Hüttenberg auswärts. Anschließend kommt Hamm (derzeit 17.) nach Elsenfeld, ehe es zum letzten Saisonspiel nach Balingen geht.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür