Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Nationalmannschaft hat den dritten Sieg bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 geholt. Vor 3.622 Zuschauern in der WM-Arena in Hering gewann die DEB-Auswahl mit 5:2 gegen Norwegen. Torschützen waren Yasin Ehliz (5.), Marc Michaelis (17.), Wojciech Stachowkiak (25.), Joshua Samanski (27.) und Frederik Tiffels (60.). Als Best Player wurde Yasin Ehliz ausgezeichnet.

Im Tor erhielt Philipp Grubauer seinen zweiten Einsatz bei der laufenden WM, auch NHL-Stürmer Tim Stützle rückte wie erwartet ins Aufgebot. Zudem feierte Verteidiger Jonas Müller sein 100. Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass diese Partie kein Spaziergang werden würde. Die Norweger spielten vom Start weg sehr körperbetont und ließen dem deutschen Team wenig Raum. In der fünften Minute konnte Marc Michaelis dann frei von der blauen Linie schießen, Tim Stützle fälschte ab und Yasin Ehliz nutzte den Rebound zur 1:0-Führung. Kurz vor dem Drittelende musste Joshua Samanski auf die Strafbank. Im folgenden Powerplay der Norweger leitete Fabio Wagner einen Konter über Ehliz ein, den Marc Michaelis zum 2:0 in Unterzahl abschloss (17.). Die erste Pause wurde kurz darauf vorgezogen, nachdem ein großes Stück aus dem Eis gebrochen war.

Nach der frühen Pause konnten die Norweger in ihrem zweiten Powerplay wenige Sekunden vor dem tatsächlichen Drittelende durch Andreas Martinsen auf 2:1 verkürzen (20.). Nach dem Seitenwechsel und der direkten Fortsetzung der Partie hatten die Norweger mit einem Pfostenschuss den Ausgleich vor Augen. Als das Momentum die Seiten zu wechseln schien, war es Wojciech Stachowiak mit seinem zweiten Turniertor, der den alten Vorsprung wiederherstellte (25.). Joshua Samanski erhöhte nur zwei Minuten später auf 4:1 (27.). Zwei deutsche Powerplays blieben in diesem Drittel ohne Torerfolg.

Das Schlussdrittel blieb lange ohne nennenswerte Gelegenheiten. Die Norweger nutzten dann die fehlende Zuordnung in der deutschen Hintermannschaft und verkürzten durch Jacob Berglund auf 4:2 (48.). Grubauer verhinderte kurz darauf mit einem starken Save den dritten Treffer für Norwegen, das nun Oberwasser bekam. Doch diese Phase überstand die Nationalmannschaft und konnte in der Schlusssekunde durch Tiffels das entscheidende Empty-Net-Tor zum 5:2-Erfolg erzielen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Jungs hatten heute ein hartes Spiel, sie haben es wie die anderen beiden Spiele sehr gut gemeistert. Wir mussten während dem Spiel die Reihen anpassen und haben Eric Mik in die Offensive mitgenommen. Das hat gut funktioniert und die Mannschaft hat die Herausforderung heute sehr gut bestanden. Das waren drei weitere wichtige Punkte für uns.“

Stürmer Marc Michaelis meinte: „Das war eines der härtesten Spiele, das ich bisher bei einer WM gespielt habe. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht. Es ist gut, dass wir im Turnierverlauf bisher noch nicht gestolpert sind und unsere Aufgaben erfüllt haben. In den nächsten Spielen müssen wir dann unser bestes Eishockey zeigen.“

 

 

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Am Samstagabend (19.30 Uhr) startet Drittligist TV Gelnhausen in die Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga. Gegner in der Rudi-Lechleidner-Halle ist niemand Geringeres als der Nord-West-Meister HC Eintracht Hildesheim – ein Traditionsverein mit Bundesliga-Vergangenheit, erfahrenem Kader und einem ganz klaren Ziel: der Aufstieg in den Profihandball.

Da es für den TVG möglicherweise das letzte Heimspiel einer herausragenden Saison ist, werden nach Schlusspfiff die scheidenden Spieler Felix Reinhardt und Loris Tittel offiziell verabschiedet. Aus diesem Grund findet auch die Pressekonferenz nach dem Spiel in der Hallenmitte statt.

Der TV Gelnhausen geht als Vizemeister der Staffel Süd-West als Außenseiter ins Duell mit dem HC Eintracht Hildesheim. „Hildesheim ist ganz klar Favorit. Sie bringen eine enorme Qualität mit, haben ganz andere Strukturen und verfügen über eine große Portion Erfahrung. Aber wir haben uns diese zwei zusätzlichen Spiele über das Jahr hinweg verdient. Das ist der Lohn für eine fantastische Saison“, erklärt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger.

Hildesheim kommt als Favorit

Die Favoritenrolle nehmen die Gäste gern an. Hildesheim kommt mit einem nahezu perfekten Saisonverlauf nach Gelnhausen: 29 Siege, nur eine Niederlage, 1.056 erzielte Tore. Zudem stellt Hildesheim mit 790 Gegentreffern die zweitbeste Defensive aller vier Drittliga-Staffeln – direkt gefolgt vom TV Gelnhausen, der mit 797 Gegentoren den drittbesten Wert der gesamten Liga aufweist. Die HSG Krefeld ist die einzige Mannschaft, die in der regulären Saison noch weniger Gegentreffer kassierte. „Wir sind gefestigter als noch im letzten Jahr. Aber jetzt startet die entscheidende Phase – es geht bei null los“, mahnt Eintracht-Coach Daniel Deutsch zur Konzentration. Für seine Mannschaft ist das Ziel klar: Den Aufstieg endlich realisieren, nachdem man ihn im Vorjahr buchstäblich um ein einziges Tor im Duell gegen die HSG Konstanz verpasste.

Der TV Gelnhausen hat in dieser Saison nicht nur sportlich überzeugt, sondern sich auch ein neues Standing in der Liga erarbeitet. Mit 52:8 Punkten und leidenschaftlichem Tempo-Handball wurde man Vizemeister der Staffel Süd-West – ein historischer Erfolg. „Wir wollen die beiden Spiele einfach genießen und neue Erfahrungen sammeln. Die Mannschaft kann und wird daraus für die Zukunft viel mitnehmen“, so Geiger. Personell geht der TV Gelnhausen unverändert in die Aufstiegsrunde. Lasse Georgi (Schulterverletzung) und Max Bechert (Meniskusverletzung) fallen weiterhin aus, auch Henrik Müller (Handverletzung) steht nicht zur Verfügung.

In Gelnhausen ist man sich bewusst, wie stark der Gegner ist. Hildesheim ist nicht nur in der Breite hervorragend aufgestellt, sondern bringt mit Spielern wie Kapitän Lothar von Hermanni (194 Saisontore, Torschützenkönig der Staffel Nord-West) oder Champions-League-Sieger Philipp Wäger enorme Qualität mit. Auch der Rückraum mit Spielern wie Jakub Tonar (129 Saisontore) ist hochgefährlich – aus jeder Position torgefährlich, körperlich stark und spielerisch ausgereift. Defensiv agiert Hildesheim variabel, meist aus einer kompakten 6:0 heraus, die nach Auslösehandlungen des Gegners in eine sehr offensive Abwehrkonstellation wechselt. 

„Wir müssen ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben“, sagt Geiger, der im Hinspiel auf die lautstarke Unterstützung der TVG-Fans setzt: „Zuhause, in der Hölle Süd, mit unseren Fans im Rücken – da wollen wir ein richtig geiles Spiel abliefern und alles reinwerfen.“

Das Hinspiel in der Rudi-Lechleidner-Halle wird für beide Teams zum Schlüsselspiel. Ein gutes Ergebnis ist aus TVG-Sicht notwendig, wenn man sich eine Chance auf das Finalticket der Aufstiegsrunde bewahren will. Dabei kann Gelnhausen auf das zurückgreifen, was sie diese Saison so stark gemacht hat: Temporeicher Handball, eine aggressive und leidenschaftliche Abwehr und der bedingungslose Teamgeist.

Nicht nur sportlich ist das Spiel von Bedeutung. Der Eintrittspreis für die Heimspiele der Aufstiegsrunde erhöht sich um zwei Euro – und die Mehreinnahmen werden gespendet: zur Hälfte an die Lebenshilfe Gelnhausen e.V. und zur anderen Hälfte an die Jugendabteilung des TVG. Eine Entscheidung, die zeigt, dass es in Gelnhausen nicht nur um Handball geht, sondern um Verantwortung und Zusammenhalt. Während alle Sitzplätze ausverkauft sind, gibt es noch ausreichend Stehplätze, die man am besten über den Online-Ticketshop der TVG-Webseite bezieht. 

Das Rückspiel findet am Sonntag, den 25. Mai um 17.00 Uhr in der Volksbank Arena in Hildesheim statt. Der Sieger dieses Halbfinalduells trifft im Finale der Aufstiegsrunde auf den Gewinner der Partie HC Empor Rostock gegen HC Oppenweiler/Backnang. Und wer sich dort durchsetzt, darf in der kommenden Saison in der zweiten Liga antreten.

Hildesheim bringt die Erfahrung, die Zahlen und den Anspruch mit – Gelnhausen bringt die Emotion, den Teamgeist und das Momentum einer überragenden Saison. Es ist das Aufeinandertreffen von David und Goliath – und vielleicht, ganz vielleicht, schreibt die „Hölle Süd“ an diesem Samstagabend ein weiteres Kapitel ihrer ruhmreichen Geschichte.

 

 

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Die unabhängige Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat dem Drittligisten TV Gelnhausen die Lizenz für die zweite Handball-Bundesliga ohne Auflagen erteilt. Das gab der Deutsche Handballbund am gestrigen Dienstag bekannt. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wurden neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit auch rechtliche und infrastrukturelle Kriterien gemäß der Lizenzierungsordnung geprüft.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Steuerberatungsgesellschaft Prediger & Partner und bei Alexander Werle von der Notar- und Rechtsanwaltskanzlei Stamm-Lauer für die professionelle Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt unserem Manager Philip Deinet, bei dem alle Fäden der Lizenzierung zusammengelaufen sind. Er hat zuletzt unglaublich viel Arbeit investiert, damit wir die Lizenz ohne jegliche Auflage erhalten. Dass wir diesen Prozess nun erfolgreich durchlaufen haben, wird uns in Zukunft vieles erleichtern“, sagt TVG-Geschäftsführerin Corinna Müller.

Neben dem TV Gelnhausen haben auch alle weiteren Teilnehmer der Aufstiegsrunde die Lizenz für die zweite Liga erhalten – darunter HC Eintracht Hildesheim, HC Empor Rostock, HC Oppenweiler/Backnang, HSG Krefeld Niederrhein, MTV Braunschweig, TV Emsdetten und Wölfe Würzburg.

Die Lizenzierungskommission kann laut Ordnung sowohl Bedingungen als auch Auflagen erteilen. Bedingungen müssen vor Beginn der Spielzeit erfüllt sein, damit die Lizenz überhaupt erteilt wird. Auflagen hingegen betreffen Vorgaben, die während der laufenden Spielzeit eingehalten werden müssen. Der TV Gelnhausen hat die Lizenz ohne jegliche Bedingungen und Auflagen erhalten.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier (Direktor des Arbeitsgerichts Minden), Olaf Rittmeier (Steuerberater), Frank Bohmann (Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH) und Mattes Rogowski (Geschäftsleitung Sport & Lizenzen bei der HBL GmbH) an. Aus der HBL GmbH unterstützt Marie Küppers (Projektmanagerin Spielorganisation, Sportentwicklung, Lizenzierung) die Kommission.

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Die DEB-Männer-Nationalmannschaft hat das auch die zweite Vorrunden-Partie bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war vor 4.733 Fans in der WM-Arena in Herning gegen Kasachstan mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Maximilian Kastner, Wojciech Stachowiak, Lukas Reichel und Lukas Kälble. Als Best Player wurde Kastner ausgezeichnet. Es war der zweite Erfolg in der WM binnen 24 Stunden. Zuvor wurde das Team aus Ungarn von Deutschland mit 6:1 besiegt.

Im Tor startete wie erwartet Mathias Niederberger. Das Line-up blieb ansonsten im Vergleich zum Vortag unverändert. Anders als gestern musste das DEB-Team einen frühen Rückstand verarbeiten: In der vierten Minute misslang der Versuch von Moritz Seider, den Schuss von Nikita Mikhailis zu klären. Der Verteidiger fälschte den Puck unglücklich ins eigene Tor ab. Die Kasachen lagen zwar nun in Führung, doch das DEB-Team hatte die besseren Möglichkeiten. Kälble, Tiffels und Pföderl verpassten in der Folge knapp. Kasachstan blieb durch schnelle Gegenstöße weiter gefährlich. Den Ausgleich erzielte dann Kastner in der 14. Minute frei stehend im Slot.

Der zweite Abschnitt begann mit der ersten Strafzeit des Spiels. Zuvor waren zu viele deutsche Spieler auf dem Eis. Vom kasachischen Powerplay ging jedoch wenig Gefahr aus. Anschließend gelang es dem DEB-Team, den Druck merklich zu erhöhen. In einer weiteren starken Sequenz der deutschen Nationalmannschaft traf Leon Hüttl zunächst die Latte, ehe Stachowiak nach einem Break die 2:1-Führung erzielte (35.). Kastner hätte die Führung kurz darauf weiter ausbauen können, sein Schuss traf ebenso nur die Latte.

Nach der zweiten Pause gelang der deutschen Auswahl ein Start nach Maß: Frederik Tiffels passte quer durch den Slot auf Reichel, der nach Direktabnahme das 3:1 aus spitzem Winkel erzielte (42.). Vier Minuten später erhöhte Kälble mit seinem zweiten Turniertreffer auf 4:1 (46.). Zehn Minuten vor dem Ende musste Patrick Hager wegen eines Kniechecks auf die Strafbank. Den Kasachen gelang in ihrem zweiten Powerplay kein weiterer Treffer, sodass die Partie mit 4:1 endete und die deutsche Nationalmannschaft den nächsten Dreier einfahren konnte.

Für das DEB-Team stand gestern ein Trainingstag in Dänemark an, bevor es am heutigen Dienstag um 16:20 Uhr weitergeht. Nächster Gegner ist Norwegen.

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Heute war das Spiel eine harte Nuss. Kasachstan machte viel Druck. Wir hatten zunächst viele Turnovers. Das konnten wir im dritten Drittel korrigieren. Wenn wir geradlinig spielen, dann haben wir es den Kasachen schwer gemacht. Die Mannschaft hat einen unglaublichen Teamspirit. Sie hat den Rückstand zur Kenntnis genommen und sich den Sieg dann erarbeitet. Das war heute ein Arbeitssieg.“

 

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“DEB / City-Press GmbH“

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Die große DRV-Flotte schlug sich bei der Internationalen Regatta in Gent in Belgien achtbar. Mit acht Vierern, vier Achtern sowie einigen Zweiern war der Nachwuchs des Deutschen Ruderverbandes im Männer-Riemen-Bereich bei der Internationalen Regatta in Gent vertreten. Mit einem Sieg im Vierer und einem vierten Platz im Achter konnten die Trainer zufrieden sein. „Insgesamt ist es gut gelaufen und es hat im vorderen Bereich gut funktioniert“, sagte U23-Bundestrainer Christian Viedt. Mit Leonardo Rosenquist, Vinzent Kuhn, Ole Bartenbach und Leon Gronbach saßen vier Athleten vom Dortmunder Stützpunkt in diesen beiden Booten.

Der erste Wettkampftag am Samstag stand bei den Athleten im Zeichen der Vierer-Rennen. Es war eher eine DRV-interne Auseinandersetzung der insgesamt acht deutschen Vierer. Das Quartett mit Ole Bartenbach, Leon Gronbach, Leonardo Rosenquist und Vinzent Kuhn setzte sich gegen Johann Svoboda, Tom Olbrich, Carl Sgonina und F. Rudolph durch. Der Vierer mit Lars Trampert, Lino Zastrow, Julius Kaim und Maximilian Brill wurde Dritter, gefolgt von Sven Achterfeld, Paul Martin, Justus Beckmann und Max Goede.

Sonntag ging es in die Großboote

Am Sonntag ging’s dann in die Großboote. Hier kam es für die vier DRV-Boote zum Vergleich mit dem für den Leander Club startenden englischen Nationalpool und einer polnischen A-Mannschaft. Der Achter mit Ole Bartenbach, Leon Gronbach, Leonardo Rosenquist, Carl Sgonina, Johann Svoboda, Paul Martin, Sven Achterfeld, Vinzent Kuhn und Steuerfrau Inga Thöne erreicht hinter den drei internationalen Booten den vierten Platz. „1.200 Meter sind sie gut mitgefahren. Als sich vorne zwischen den beiden englischen Booten ein Zweikampf entwickelte, wurde der Abstand größer. Mit am Ende acht Sekunden Rückstand aufs Siegerboot waren wir aber näher dran als im Vorjahr. Da waren es 20 Sekunden“, meinte Viedt.

Ergotest zwei Tage zuvor

Außerdem kam erschwerend hinzu, dass einige Ruderer noch am Donnerstag einen 2.000-Meter-Ergotest gefahren waren und sie die extreme Vorbelastung spätestens im vierten Rennen des Wochenendes zu spüren bekamen. Ebenfalls das Finale erreichte der zweite deutsche Achter mit Maximilian Brill, Max Goede, Justus Beckmann, Julius Kaim, Michel Wieck, Tillmann Zander, Jakob Knapp, Keno Salzmann und Steuermann Julius Eßer. Das Boot wurde Fünfter.

„Den Auftakt zur internationalen Saison haben wir genutzt, damit möglichst alle Ruderer Achter-Rennen fahren und so wertvolle Erfahrungen im Großboot sammeln. Wir hatten schon mal mehr Boote hier am Start. In den aktuellen Jahrgängen macht sich jetzt die Corona-Zeit bemerkbar, da fehlt uns der ein oder andere starke Nachwuchsathlet“, merkte Viedt an, der ein zufriedenes Fazit von der Regatta zog: „Wir sind näher rangerückt an die internationalen Vergleichsboote. In drei Wochen sehen wir uns wieder.“ Dann steht der 2. Kleinboottest des Deutschen Ruderverbandes in Hamburg an, unmittelbar gefolgt von der Internationalen Regatta in Ratzeburg.

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Im letzten Spiel der Saison musste sich die TuSpo Obernburg bei der HSG Bieberau/Modau mit 36:39 (21:21) geschlagen geben. Zwar zeigten die Gäste – so TuSpo-Trainer Rudi Frank – noch einmal ein gutes Spiel mit vielen Toren, doch am Ende reichte es nicht ganz. In den ersten zwölf Minuten verlief das Spiel zunächst sehr ausgeglichen mit häufig wechselnden Führungen, bis die Gastgeber in der 18. Minute beim 12:8 erstmals mit drei Toren wegzogen. Die TuSpo-Abwehr tat sich gegen den starken Angriff der Odenwälder die komplette Spielzeit sehr schwer, aber dafür war der Angriff der Römerstädter in guter Form und sorgte für viele schöne Tore. Beim 13:13 in der 20. Minute hatte die TuSpo wieder den Ausgleich erzielt und die Partie blieb dann zum Halbzeitpfiff beim 21:21 komplett offen.

Hausherren tonangebend

In der zweiten Hälfte waren die Hausherren zunächst wieder tonangebend und gingen bis zur 38. Minute auch mit 27:24 in Führung. Aber die Obernburger gaben sich nicht geschlagen und wollten ihrem scheidenden Trainer noch zwei Punkte schenken. Spielführer André Göpfert konnte mit zwei Toren in Folge wieder zum 27:27 ausgleichen, aber in den folgenden Minuten verlor die TuSpo nach Nicolas Mohr auch Niklas Geck mit der zweiten Roten Karte. Der wieder gut aufgelegte Linkshänder Tobias Raab erzielte in der 49. Minute dann trotz allem die 31:30-Führung und bis zum 33:33 (49. Minute) hatten die Römerstädter noch die Chance auf die erhofften zwei Punkte. In den letzten zehn Minuten konnte dann Tom Müller nach einem Foul nicht mehr weiterspielen und die HSG kam zu einfachen Toren gegen die häufig dezimierte Gäste-Abwehr.

Nach dem 33:36-Rückstand mussten sich die Obernburger am Ende mit 36:39 geschlagen geben und Trainer Rudi Frank sagte nach dem Spiel: „ Leider haben wir unser letztes Spiel am Ende nach großem Kampf verloren, aber wir können die Saison mit Platz 9 positiv abschließen. Ich freue mich über den Klassenerhalt und wünsche der Tuspo in der kommenden Saison in der Regionalliga alles Gute!“

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein Sieg zuhause zum Rundenabschluss tut gut, auch wenn man mit dem Ergebnis eigentlich nicht so ganz zufrieden sein kann. Absurd – wir werfen 39 Tore und vergeben dazu noch über 30 Angriffe. Das Tempo stimmt, die Genauigkeit nicht, daran müssen wir arbeiten und vor allem unsere Abwehr und unsere Torhüterleistungen steigern. Ich bin guter Dinge, dass uns dies gelingen wird.“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Tobias Raab (8), André Göpfert (6), Moritz Holschuh (5), Tom Müller (4), Jesper Kunkel (4), Peer Kreuzkam (4), Magnus Heinz (2), Nicolas Mohr (2), Thomas Keck (1), Niklas Geck, Meik Diehl

HSG Bieberau/Modau:

Witkowski, Gehring, Trautmann; Diesterweg 1, Jajic 5, Büttner 5/1, Günther 2, Szanto, Kunzendorf 6, Giannakopolous 3, Hübscher 4, König 3, Nehrdich 7, Weit 3

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Innerhalb der dritten Handball Liga gibt es einen Wechsel auf Zeit. Vom TV Gelnhausen wird Lasse Georgi zum Ligakonkurrenten HSG Rodgau Nieder-Roden ausgeliehen.

Der 21-jährige Linkshänder wird für ein Jahr das Trikot der HSG tragen und kehrt anschließend in die Barbarossastadt zurück. Darauf verständigten sich Georgi, TVG-Manager Philip Deinet sowie Marco Rhein, Sportlicher Leiter der Baggerseepiraten. Die Leihe unterstreicht zugleich die gewachsene Kooperation beider Vereine.

Trotz der sportlichen Rivalität und hitziger Derbys pflegen die Verantwortlichen beider Klubs ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Deinet und Rhein zeigt Wirkung – auch mit Blick auf die gemeinsame Förderung regionaler Talente wie Georgi. „Wir arbeiten seit Jahren sehr vertrauensvoll mit der HSG Rodgau Nieder-Roden zusammen – insbesondere mit Marco Rhein und Jugendkoordinator Jan Redmann. Umso mehr freuen wir uns, dass Lasse dort eine starke Option erhält, um in einem sehr guten Umfeld seine nächsten Schritte zu gehen“, sagt TVG-Manager Deinet.

Georgi gilt als großes Talent und steht beim TV Gelnhausen noch bis 2028 unter Vertrag. In der laufenden Saison konnte der 1.97 Meter große Rückraumspieler verletzungsbedingt nicht mitwirken, zeigt sich jedoch hochmotiviert, bald wieder ins Training einzusteigen. Auf seiner Position im halbrechten Rückraum ist der TVG mit Benjamin Wörner und Jonas Dambach aktuell gut aufgestellt.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Nieder-Roden. Nach dieser erfolgreichen Saison wäre ich gerne Teil des TVG-Teams geblieben. Aber für meine Entwicklung ist dieser Schritt genau richtig, und ich freue mich auf die neue Herausforderung. Mein Ziel ist es, schnell wieder auf die Platte zurückzukehren und mich im Team weiterzuentwickeln“, sagt Georgi. „Mein Dank gilt Philip Deinet, Sergej Budanow und Matthias Geiger für die Unterstützung sowie Marco Rhein und Christian Sommer von der HSG für ihr Vertrauen – gerade nach meiner langen Verletzung.“

Auch Rhein zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, mit Lasse Georgi einen talentierten Spieler aus der Region gewonnen zu haben – im Rahmen einer Kooperation, die neue Maßstäbe setzt und sich bereits im Jugendbereich bewährt hat. Durch den engen und vertrauensvollen Austausch mit Philip Deinet und Lasse konnte dieser Transfer realisiert werden. Wir wollen Lasse insbesondere nach seiner Verletzung wieder die Möglichkeit geben Spielpraxis zu sammeln und gleichzeitig können wir die entstandene Lücke durch die Handballpause von Henning Schopper schließen.“

TVG-Cheftrainer Matthias Geiger ergänzt: „Ich bin froh, dass wir diese Lösung gefunden haben. Die Beziehung zu Nieder-Roden ist von großem Vertrauen geprägt. Lasse hat in der Reha alles gegeben und ist auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe natürlich, dass er in Nieder-Roden möglichst viel Spielpraxis erhält und die nächsten Schritte seiner Entwicklung macht.“

 

 

Das Bild von Lasse hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga gibt es zum Rundenende noch einmal ein Derby, wenn die HSG Bieberau/Modau die TuSpo Obernburg am Samstag um 19 Uhr daheim empfängt. Für die Hausherren geht es um Platz drei, vier oder fünf – je nachdem, wie das Spiel ausgeht. Für die Gäste, die mit Platz neun im sicheren Mittelfeld stehen, geht es darum, sich den Derbysieg zu holen und mit einem Erfolg die Runde abzuschließen. Der Klassenerhalt ist gesichert, so dass Obernburg ohne Druck spielen kann.

HSG-Trainer Thomas Weber hat mit Robin Büttner, Robin Hübscher, Dennis Weit oder Kevin Kunzendorf starke Akteure in seinen Reihen. Hinzu kommen zwei gute Torhüter. Generell verfügt die HSG über einen starken Angriff mit viel Tempospiel, ist körperlich präsent, so dass die TuSpo locker aufspielen kann. Im Hinspiel setzte es eine 30:37-Niederlage.

Verabschiedungen wird es in Bieberau auch geben. Fünf Spieler werden den Verein verlassen. Nach dem Spiel gegen Obernburg geht es für die HSG in die Sommerpause, ehe Trainer Thomas Weber ab 16. Juni mit individuellem Training beginnt und ab dem 07. Juli geht es ins Mannschaftstraining.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gestern ließ Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH mit der Freistellung des Trainers Jan Siewert aufhorchen. Heute verkündete der Verein bereits eine Lösung. Bis zum Saisonende wird das Trainer-Duo Thomas Kleine und Milorad Pekovic in den Endspurt der Saison gehen. Damit wurden zwei “Kleeblatt-Kenner” installiert – wie der Verein bekannt gab.

Der Fürther Aufstiegskapitän von 2012, Thomas Kleine, der insgesamt 255 Mal für das Kleeblatt aufgelaufen ist, war zuletzt als Co-Trainer bei Hannover 96 aktiv und wird die Leitung der Spielvereinigung in den letzten Saisonspielen übernehmen. Mit ihm nach Fürth kommt Milorad Pekovic, der selbst 90 Mal das Kleeblatt-Trikot trug und bei seiner letzten Trainerstation in seinem Heimatland Montenegro die Meisterschaft holte.  

Ohne zu Zögern zugesagt

„Wir sind sehr froh, dass die beiden ohne Zögern zugesagt haben. Tommy und Peko sind schon damals für das Kleeblatt durch dick und dünn gegangen, kennen das Umfeld und vor allem auch die Liga. Sie haben als Spieler genau das verkörpert, was wir jetzt im Saisonendspurt brauchen und werden das auch von der Mannschaft einfordern“, erklärt Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine stand bis vor Kurzem noch als Co-Trainer an der Seitenlinie von Hannover 96, zuvor war er bei Huddersfield Town und jahrelang bei Fortuna Düsseldorf, wo er die meisten Spiele an der Seite von Friedhelm Funkel arbeitete. Er sagt: „Als der Anruf kam, musste ich nicht überlegen. Das Kleeblatt ist ein bedeutender Teil in meinem Leben gewesen. Deshalb will ich hier jetzt auch mit anpacken. Wir sind uns alle der Herausforderung bewusst, aber wir haben es selbst in der Hand und da werden wir jetzt alle Energie reinstecken, um dem Verein, der Stadt, den Fans und uns selbst gerecht zu werden.“ 

Milorad Pekovic, der es auf über 300 Einsätze in der 1. und 2. Bundesliga gebracht hat, war zuletzt Cheftrainer bei FK Decic Tuzi (Montenegro) und holte mit dem Klub den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Der ebenfalls 47-Jährige schließt sich Kleine an und bestätigt: „Ich habe das Kleeblatt immer verfolgt und kenne hier im Verein noch einige. Das wird Tommy und mir den Einstieg leicht machen, so dass wir sofort loslegen können. Es geht jetzt darum, volle Power an den Tag zu legen, zu arbeiten und sich dadurch auch wieder eine gewisse Leichtigkeit zurückzuholen. Wir müssen jetzt alle, auf und neben dem Platz und auf den Tribünen an einem Strang ziehen. Dieser Zusammenhalt hat das Kleeblatt schon immer ausgezeichnet und das brauchen wir auch jetzt.“ 

Das Trainerduo hat einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben und wird vom bisherigen Trainerteam unterstützt.

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Kurz bevor die deutsche Eishockey Nationalmannschaft zum WM Spielort nach Dänemark flog, haben die Männer von Bundestrainer Harold Kreis die Generalprobe zur Eishockey-WM verloren. Vor ausverkaufter Kulisse mit 12.300 Fans im PSD Bank Dome in Düsseldorf endete die Partie gegen die USA mit 2:5 (0:1, 0:2, 2:2). Doppel-Torschütze für das DEB-Team war Justin Schütz. Es war das erste Länderspiel in der Landeshauptstadt seit 1986 und der erste internationale Vergleich im PSD Bank Dome, der auch Spielort der WM 2027 sein wird.

Bei der kommenden WM 2025 in Dänemark und Schweden wird Verteidiger Moritz Seider die Nationalmannschaft als Kapitän anführen. Bereits beim Spiel gegen die USA trug er das “C” auf dem Trikot.

Nationalmannschaft traf heute am WM-Spielort in Dänemark ein 

Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft stand am heutigen Montag die Anreise nach Dänemark auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Harold Kreis wird am frühen Nachmittag am WM-Spielort in Herning erwartet. Dort steht am kommenden Samstag, den 10. Mai, das erste Vorrunden-Spiel für die DEB-Auswahl auf dem Programm. Gegner ist das Team aus Ungarn (Spielbeginn 16:20 Uhr). Einen Tag später geht es gegen Kasachstan (16:20 Uhr).

25 Nationalspieler und der Coaching- und Team-Staff haben die Reise angetreten, die deutsche Kabine am WM-Spielort ist bereits eingerichtet und bereit für die Ankunft der Mannschaft. Am Dienstag steht das erste Eistraining auf der Tages-Agenda, weitere Einheiten folgen dann bis Ende der Woche, um sich auf den WM-Start gegen das ungarische Team vorzubereiten.  

Bundestrainer Harold Kreis sagte: „Wir hatten bereits vor der Maßnahme in Düsseldorf besprochen, dass Phillip Sinn diese Woche nochmal bei uns bleibt, um weitere Erfahrungen zu sammeln auf dem Nationalmannschafts-Niveau. Insofern gab es jetzt keine größeren Entscheidungen zu treffen, wie in den vergangenen Wochen, als wir unseren Kader von Phase zu Phase verändert haben. Wir freuen uns auf die Reise nach Dänemark und nehmen jede Menge Erkenntnisse aus der WM-Vorbereitung mit im Gepäck. Wir haben nochmal einige intensive Trainingstage vor dem WM-Start vor uns, die wir nutzen werden, an den taktischen Details zu arbeiten.“

DEB-Sportdirektor Christian Künast äußerte sich wie folgt: „Wir bedanken uns bei unserem Organisationsteam und den vielen Helfern an den Standorten für eine gelungene WM-Vorbereitung. Gerade auch der positive Zuschauerzuspruch bei unseren Vorbereitungs-Heimspielen hat uns gestärkt. Jetzt werden wir die Tage in Herning nutzen, um uns optimal auf den WM-Start vorzubereiten. Das gilt für die Mannschaft wie unseren Staff, die die fünf Tage bis zu unserem Auftakt gegen Ungarn nutzen werden, um an den vielen kleinen Details zu arbeiten. Wir sind gut vorbereitet auf unsere WM-Reise und freuen uns auf die deutschen Fans, die uns vor Ort hoffentlich lautstark unterstützen werden.“

 

WM-Spielplan 2025 der Eishockey-Nationalmannschaft

 

10.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Ungarn

 

11.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Kasachstan

 

13.05.2025 | 16:20 Uhr | Norwegen – Deutschland

 

15.05.2025 | 16:20 Uhr | Schweiz – Deutschland

 

17.05.2025 | 12:20 Uhr | USA – Deutschland

 

19.05.2025 | 16:20 Uhr | Deutschland – Tschechien

 

20.05.2025 | 20:20 Uhr | Deutschland – Dänemark

 

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