Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Stimmung ist locker, das Leistungsniveau hoch, die Vorfreude auf die Saison groß: Das Team Deutschland-Achter startet mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Sportlern ins nacholympische Jahr. Die WM in Shanghai (China) im September ist das Ziel, die langfristige Ausrichtung der Trainer und Trainerinnen schon jetzt auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles ausgelegt. Erster Gradmesser sind die Europameisterschaften in einer Woche in Plovdiv (Bulgarien, 29. Mai bis 1. Juni).

Der Deutschland-Achter geht mit fünf neuen Ruderern in die Saison. Sönke Kruse und Julius Christ, die im Vorjahr im Zweier ohne Steuermann überzeugten und Platz elf bei den Olympischen Spielen belegten, rücken genauso ins Flaggschiff wie die Youngster Tobias Strangemann (20 Jahre) und Paul Klapperich (22) sowie Theis Hagemeister, der die Position des Schlagmanns übernimmt. Ihren Platz im deutschen Flaggschiff behalten Olaf Roggensack, Benedict Eggeling, Mattes Schönherr und Steuermann Jonas Wiesen. Bei der EM in Plovdiv trifft die Mannschaft auf Olympiasieger Großbritannien und den Olympiazweiten aus den Niederlanden.

Eine Veränderung gab es auch im Trainerteam. Mark Emke, Erfolgstrainer aus den Niederlanden, bildet seit Ende Februar gemeinsam mit Sabine Tschäge und Thomas Affeldt das Trainertrio für das Team Deutschland-Achter. „Die Zusammenarbeit mit allen ist gut angelaufen. Ich denke, dass meine lockere Art, die vielleicht nicht unbedingt typisch deutsch ist, bei den Ruderern gut ankommt. Wir haben schon einen guten Schritt nach vorne gemacht, aber es geht noch besser. Mal sehen, wie schnell wir den Achter und die anderen Boote noch bekommen“, sagt der 65-jährige Emke, der mit dem holländischen Achter schon zwei Olympiamedaillen (Silber 2004, Bronze 2016) gewann und noch zwei weitere Male im olympischen Achter-Finale stand (2008 und 2021).

Sabine Tschäge, die den Deutschland-Achter im Vorjahr in Paris auf den vierten Platz führte, ist ebenso optimistisch, dass die Entwicklung seit dem großen Umbruch nach Tokio 2021 fortgesetzt wird. „Dieses vierte Jahr, dass uns nach Tokio durch die coronabedingte Verschiebung der Olympischen Spiele fehlte, hätte ich gerne gehabt. Es dauert nun einmal, bis man eine Gruppe mit vielen jüngeren Sportlern konstant auf hohem Niveau hat. Die hohe Leistungsdichte, die wir jetzt bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in den Zweiern gesehen haben, scheint vielversprechend zu sein“, meint Tschäge und ergänzt: „In Paris waren wir Vierter, jetzt wollen wir attackieren und den Rennen unseren Stempel aufdrücken. Eine WM-Medaille ist das Ziel mit dem Achter.“

Mark Emke und Sabine Tschäge betreuen primär den Deutschland-Achter und den Vierer ohne Steuermann. Sie verstehen sich als Team und arbeiten eng zusammen. „Wir machen es gemeinsam – und es klappt gut zusammen. Wir haben beide unsere eigenen Qualitäten und ergänzen uns“, erklärt Emke. Die Betreuung vom Zweier ohne Steuermann liegt in den Händen von Bundestrainer Thomas Affeldt.

Mit einem guten Altersmix geht auch der Vierer ohne Steuermann an den Start. Die oympiaerfahrenen Wolf Niclas Schröder und Max John bilden zusammen mit René Schmela (Schlag) und Friedrich Amelingmeyer das deutsche Quartett. Im Zweier ohne Steuermann sitzen bei der EM zwei Youngster: Simon Schubert und Kaspar Virnekäs, die sich am vergangenen Wochenende bei einer weiteren internen Ausscheidung durchsetzten. Als EM-Ersatz sind Mark Hinrichs und Tom Tewes dabei. Nicht zur Verfügung stehen aus dem Olympia-Achter von Paris Torben Johannesen, der weiteren Familiennachwuchs erwartet, und Frederik Breuer (Studium in den USA); Laurits Follert befindet sich nach seinem Abschluss zum Polizeimeister bei der Bundespolizei im Aufbautraining.

 

Bild und Text hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am heutigen Freitag beim TV Hüttenberg antreten. Die Rollen sind klar verteilt. Der TVG geht als Außenseiter ins Rennen, der TVH hat den Aufstieg fest im Blick.

Statistik spricht für TVH

Die Statistik spricht für den TVH. Die Mannschaft von Stefan Kneer hat eine überragende Heimbilanz. Neben einem Unentschieden gab es in dieser Saison nur Heimsiege. Der TVG hingegen wartet noch auf den ersten Auswärtssieg im Jahr 2025. Auch das Hinspiel in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt am 15.12.2024 konnte Hüttenberg für sich entscheiden. Doch Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Somit wird der TV Großwallstadt alles in die Waagschale werfen, um Hüttenberg vielleicht doch unter Druck zu setzen und dann das Momentum zu nutzen. Wichtig wird sein, dass der an einer Grippe erkrankte Yessine Meddeb rechtzeitig bis Freitag fit wird. Dennoch kann André Lohrbach auf einen weiteren Spieler im Rückraum zurückgreifen: Kuno Schauer stand im letzten Spiel erstmals nach seiner Verletzung wieder im Kader. Beim TV Hüttenberg ist Tristan Kirschner der Top-Torschütze, den es unter Kontrolle zu bringen gilt. Aber auch Paul Kompenhans, Niklas Theiß und David Kuntscher zählen zu den Top-Talenten der Hessen.

TVG-Kapitän Patrick Gempp, der zuletzt einmal mehr eine tolle Partie gespielt hat und sich im Training etwas verletzt hat, wird dem Team wahrscheinlich fehlen. “Hüttenberg habe ich persönlich als Aufsteiger getippt. Sie haben eine unglaublich starke Abwehr. Diese 3-2-1-Abwehr knacken die wenigsten Mannschaften in der Liga. Sie haben ein enormes Tempospiel, ein gutes 1-1-Spiel, gute Kreisläufer. Aber ihr Hauptmerkmal ist ihr Abwehr, die sie so besonders macht. Sie sind allerdings auch extrem gut aufeinander eingespielt.”

 

Das Bild von Maxim Schalles hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt mit einer unglaublichen Energieleistung den HC Elbflorenz mit 35:32 (17:17) besiegt. Damit haben Patrick Gempp und Co. einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt geschafft. Das Team von Trainer Andrè Lohrbach hat nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugt.

Die Hausherren kamen nach dem 3:3 (8.) immer besser in Schwung und lagen mit drei, teilweise mit drei, vier Toren vorne. Die Gäste kamen nicht so recht in die Gänge, ließen sich allerdings vom 10:14 nicht aus der Ruhe bringen, sondern erzielten bis zur Pause den 17:17-Ausgleich.

Zweite Hälfte hart umkämpft

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen und kein Team gab auch nur einen Zentimeter Boden preis. Dem TVG war allerdings anzumerken, dass er diesen Sieg unbedingt wollte und auch brauchte und er legte immer wieder eine Schippe drauf. Trotzdem stand es in der 51. Minute 28:30. Die Auszeit von Trainer Andrè Lohrbach brachte die Wende und mit einer Energieleistung drehten seine Jungs die Partie. Beide Mannschaften standen sehr stark in der Abwehr – der TVG den Ticken besser, den es für den Erfolg brauchte. Am Ende stand ein umjubelter und verdienter Sieg.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten Kapitän Patrick Gempp, Finn Wullenweber, Max Horner und Maxim Schalles noch heraus.

Dresdens Julius Dierberg sagte nach Spielschluss: “Wir haben uns das Leben schwer gemacht und die Halle in Elsenfeld hat viel Druck gemacht. Wir haben es nicht geschafft, das Spiel an uns zu reißen. Jetzt sind wir gestolpert, aber es geht weiter.”

Connar Battermann vom TVG meinte: “Das sind genau die Spiele, für die wir Handball leben und täglich trainieren. Wir haben nie aufgegeben und uns immer wieder reingekämpft.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vor 1.500 restlos begeisterten Zuschauern in der brodelnden Rudi-Lechleidner-Halle hat der TV Gelnhausen im Halbfinal-Hinspiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Mit 30:27 (15:11) bezwangen die Barbarossastädter den haushohen Favoriten HC Eintracht Hildesheim. 

Dabei war die Rollenverteilung vor dem Spiel klar: die junge Mannschaft voller Eigengewächse aus Gelnhausen, Überraschungs-Vizemeister der Staffel Süd-West gegen den Nord-West-Meister Hildesheim, ausgestattet mit einem Millionen-Etat, Bundesliga-erfahren und mit nur einer einzigen Saisonniederlage im Gepäck. Und doch zeigte sich früh: Der TVG hatte nicht vor, Spalier zu stehen – sondern war entschlossen, Geschichte zu schreiben.

Ein wesentlicher Faktor war die Hexenkesselatmosphäre, die jeden mitriss. Die Halle bebte, der Fanclub Rot-Weiß Barbarossa brachte die Ränge zum Kochen und die Zuschauer hielt es nur selten auf ihren Sitzen. Lautstärker als beim Derby gegen Hanau, intensiver als bei manchem Endspiel – es war ein Abend, wie ihn die Hölle Süd seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Auch die 100 mitgereisten Fans aus Hildesheim trugen ihren Teil dazu bei. Entfacht wurde dieses Feuer einmal mehr durch einen leidenschaftlichen Auftritt der Gelnhäuser Mannschaft, der seinesgleichen sucht.

Vor den Augen von rund 15 TVG-Legenden, die der Einladung des Vereins gefolgt waren,  und Bürgermeister Christian Litzinger, Bundestagsabgeordneter Johannes Wiegelmann sowie Kreisbeigeordneter Jannik Marquart erwischten die Barbarossastädter den besseren Start.  Mit einer aggressiven, hellwachen Abwehrarbeit und einem überragenden Daniel Drozdz im Tor – der gleich zwei Siebenmeter von Hildesheims Topscorer Lothar von Hermanni parierte – setzte der TVG sofort die Akzente. Benjamin Wörner brachte Gelnhausen in der 5. Minute mit 2:0 in Führung. Zwar konnte Hildesheim zum 2:2 ausgleichen, doch Gelnhausen konterte mit einem 3:0-Lauf und setzte sich in der 15. Minute auf 5:2 ab.

„Wir sind super ins Spiel gestartet, waren sofort hellwach und die Zuschauer haben uns von Anfang an nach vorne gepeitscht“, sagte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Wir haben vorne unseren Job erledigt, uns immer wieder Chancen erarbeitet und die Jungs haben eine wahnsinnig kämpferische Leistung abgeliefert.“

Nach 20 Minuten stand es 8:6 für den TVG, ehe Akos Csaba mit drei Treffern in einem 5:1-Lauf maßgeblich zur 13:7-Führung beitrug. Hildesheim wirkte überrascht vom Mut und der Wucht des der Gelnhäuser, fing sich jedoch kurz vor der Pause wieder und verkürzte den Rückstand. So ging es mit einem 15:11 in die Kabinen.

Hildesheim drehte nach dem Wechsel auf

Nach dem Seitenwechsel drehte Hildesheim auf. Drei schnelle Tore brachten die Gäste wieder heran, und als in der 42. Minute Piet Möller per Siebenmeter zum 21:20 für Hildesheim traf, schien die Partie zu kippen. Aber der TVG kämpfte weiter. Jonas Dambach, Felix Reinhardt und Leon David erzielten wichtige Treffer – Gelnhausen lag wieder vorne (23:21). Hildesheim antwortete jedoch erneut eiskalt und stellte auf 25:23 für die Eintracht (52. Minute). Doch wer dachte, Gelnhausen würde jetzt einbrechen, wurde eines Besseren belehrt.

Geiger lobte später besonders die Reaktion seiner Mannschaft in dieser Phase: „Wir haben uns nicht verunsichern lassen, auch als wir mit zwei Toren hinten lagen. Die Jungs haben sich zurückgekämpft, eine Wahnsinnsabwehr gespielt – in Kombination mit Alex im Tor – und wieder die Kontrolle übernommen.“

In der Tat. Mit einem 7:1-Schlussspurt drehte der TVG in den letzten acht Minuten noch einmal mächtig auf. Alexander Bechert, der im Laufe der zweiten Hälfte Drozdz im Tor ablöste, wuchs über sich hinaus, Kreisläufer David sowie Fynn Hilb und Kapitän Jonathan Malolepszy trafen in der entscheidenden Crunchtime eiskalt. Besonders spektakulär war das Kempa-Tor von Malolepszy in der 59. Minute nach perfektem Zuspiel von Silas Altwein – der emotionale Höhepunkt eines ohnehin denkwürdigen Abends. Den letzten TVG-Treffer erzielte erneut David mit dem 30:26, ehe Hildesheim zwei Sekunden vor Schluss noch per Siebenmeter auf 30:27 verkürzen konnte.

Die treffsichersten Spieler des Abends waren bei den Rot-Weißen David mit sechs Toren sowie Hilb mit fünf Toren. Auf Seiten der Gäste war Piet Möller mit acht Toren der auffälligste Akteur.

Hildesheims Trainer Daniel Deutsch zeigte sich nach Spielende selbstkritisch: „Wir sind extrem schlecht gestartet. Wir hatten eigentlich ganz gute Chancen, aber haben die nicht genutzt.“ Auch wenn man sich nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung selbst wieder in die Partie gebracht habe, sei man am Ende „zu schlecht im Abschluss und auf der Torhüterposition“ gewesen. „Wir haben das Spiel wieder aus der Hand gegeben. Dann ist die Kulisse da und wir machen leichte Fehler. Da sind wir selbst schuld.“

Für Gelnhausen war es hingegen ein Abend der Emotionen – nicht nur wegen des sportlichen Triumphs, sondern auch wegen der bewegenden Verabschiedung von Außenspieler Reinhardt, der vorerst seine Karriere beendet und sich auf eine Campertour begibt. Trotz aller Euphorie bleibt der Blick realistisch: Das Rückspiel am kommenden Sonntag um 17 Uhr in der Hildesheimer Volksbank Arena wird eine Herkulesaufgabe. Hildesheim hat zu Hause in der gesamten Saison noch keinen Punkt abgegeben und behält deswegen weiterhin klar die Favoritenrolle inne. Drei Tore Vorsprung sind ein hart erarbeiteter, aber keinesfalls komfortabler Puffer. Aber wenn dieses Spiel eins gezeigt hat, dann das: Mit dieser Mannschaft und diesem Teamgeist ist alles möglich.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die erste Business & Sports Night des Handball Drittligisten HSG Bieberau/Modau war ein voller Erfolg und war sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art im Odenwald. Zunächst als Sponsorveranstaltung geplant, waren sich die Verantwortlichen der erfolgreichen Handballgemeinschaft schnell klar, dass da mehr passieren müsse. Schnell war die Idee geboren, Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport zusammen zu bringen und sie mit einem anspruchsvollen Programm zum gegenseitigen Austausch anzuregen, um ihnen einen kurzweiligen Abend zu bescheren.

Die geeignete Location dafür war schnell gefunden. Der Merzhof in Groß-Bieberau-Rodau, ein ehemaliger Bauernhof aus dem Jahre 1813, vom Unternehmer Friedrich Merz 1936 erworben und als Domizil für seine in Frankfurt ansässige Familie genutzt, wurde aufwendig saniert und ist nunmehr nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort, sondern auch ein Ort der Bildung, Wissenschaft und Kultur. 

​Genau richtig für die erste Business & Sports Night der Falken. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport trafen sich zu einem regen Austausch, der von Dr. Alexandra Kohlmann (CEO der ROWE Group) als Key Speakerin zum Thema „Leidenschaft und Erfolg“ – Sponsoring ist mehr als Bandenwerbung“ vortrefflich eingeleitet wurde. Sie berichtete von ihrem Engagement beim eigenen Rowe Rennteam, vom Erfolg beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, aber auch von ihrem Sponsoring bei Borussia Dortmund. Sponsoring bedeute für sie nicht nur Bandenwerbung, sondern persönliches Engagement mit Emotionen und viel Gemeinsinn. Vereine, wie die Falken bieten dazu ideale Plattformen sich zu engagieren und gegenseitigen Nutzen aus der Partnerschaft zu ziehen.    

Frank Pieroth von Hitradio FFH moderierte anschließend eine spannende und hochrangig besetzte Talkrunde mit Michael Weilguny (Geschäftsführer SV Darmstadt 98), Tim Maurer (Chefredakteur Darmstädter Echo), Thomas Sulzer (Geschäftsführer Skyliners Frankfurt), Lisa Mößinger (Marketing Flames HSG Bensheim) und Michael Rodenhäuser (Gesellschafter der Bieberauer Handball UG). Schnell wurden die Unterschiede zwischen den einzelnen Sportarten im Bereich des Sponsorings klar. Lisa Mößinger berichtete, dass sie alleine und ehrenamtlich etwa 90 Sponsoren betreue. Michael Weilguny hingegen, habe sechs hauptamtliche Mitarbeiter alleine im Bereich Social Media. Von großer Bedeutung sind aber auch die Rahmenbedingungen, in welcher Halle, welchem Stadion wird gespielt, was kann geboten werden, welche Möglichkeiten der Präsentationen sind gegeben, wie kann ein Wohlfühlrahmen geschaffen werden. Da ist man in Groß-Bieberau weit von optimalen Bedingungen entfernt, wie Michael Rodenhäuser zu berichten wusste. „Unsere Halle ist zur Zeit eine Bauruine und muss dringend saniert werden. Hier sind wir aber in guten Gesprächen mit dem Landkreis.“

Thomas Sulzer bestätigte die enorme Wichtigkeit der Spielstätte und ihren Voraussetzungen, so freuen sich die Skyliners bereits auf die neue Multifunktionshalle in Frankfurt. Tim Maurer vom Darmstädter Echo unterstrich die Bemühungen der redaktionellen Berichterstattung seines Hauses im Sportbereich und der Zunahme der Frequenzen im Online Bereich. Das Echo berichtet jetzt auch vermehrt mit Live Übertragungen vom lokalen Sportgeschehen und erlebt danach erhöhten Zuspruch.    

Im Laufe der Diskussion wurde ganz klar die Erfordernis einer multifunktionalen Halle in Südhessen formuliert. An einem zentralen Ort gelegen, könnte die Halle zur Heimat vieler hochklassigen Vereine werden. Dazu könne man noch andere Events im mittleren Zuschauerbereich bieten. Wenn sich Wirtschaft, Politik und Vereine zusammenschließen, ist ein solches Projekt durchaus attraktiv und für Investoren lukrativ.    

Große Beachtung fand auch das Gespräch von Frank Pieroth mit Falken Trainer Thomas Weber und den Spielern Robin Hübscher, Robin Büttner und Mika Trautmann. Alle bestätigten, dass sie sich im Odenwald sehr wohl fühlen und wollen in der neuen Saison mit verstärkten Bemühungen wieder einen Spitzenplatz in der Regionalliga anstreben.

Der 1. Kreisbeigeordnete Lutz Köhler sagte den Falken seine und die Unterstützung des Landkreises Darmstadt-Dieburg bei der dringend erforderlichen Sanierung der Sporthalle in Groß-Bieberau zu. Er habe an diesem Abend ja mehrfach die Wichtigkeit und Bedeutung einer optimalen Spielstätte erkannt. Bürgermeisterin Anja Vogt lobte die Falken für ihre vorbildliche Arbeit und will ebenfalls bei der Sanierung unterstützen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie die ING Skywheelers bekannt gaben, wird Fabian Gail die Frankfurter verlassen. Fabian Gail kam in der Saison 2019/20 nach Frankfurt. In dieser Saison stieg das Team in die erste Rollstuhl-Bundesliga auf. Dann spielten die ING Skywheelers vier Jahre erstklassig, bis sie in der Saison 2023/24 abstiegen. Fabian Gail blieb all die Zeit ein wichtiger Bestandteil. In der vergangenen Saison holte das Team einen starken zweiten Platz und wurde somit Vizemeister der 2. Bundesliga Pro A.

Vor allem in der vergangenen Spielzeit übernahm Gail viel Verantwortung auf dem Feld: „Frankfurt war die letzten sechs Jahre meine sportliche Heimat. Ich konnte unglaublich viel lernen von meinen Teammates, Trainern und nicht zuletzt von den ehrenamtlichen Helfern, die diesen Sport besonders machen. Ein schwerer Abschied für mich, aber ich freue mich auch auf die neue Herausforderung, die auf mich wartet. An die gesamte ING Skywheelers Familie: Danke für sechs unvergessliche Jahre!“ Wo es Gail hinzieht, haben die Frankfurter nicht verkündet.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025 ihr zweites Spiel verloren. Das erste Match verlor die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis mit 0:5 gegen die Schweiz. Heute unterlag das Team vor 9.595 Zuschauern in der WM-Arena in Herning gegen die USA mit 3:6 (0:3, 3:0, 0:3). Für das DEB-Team trafen Eric Mik mit seinem ersten Länderspieltor, Jonas Müller und Wojciech Stachowiak. Als Best Player wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet. Der Rosenheimer kehrte heute zurück zwischen die Pfosten, außerdem verteidigte Leon Hüttl für Lukas Kälble.

Die Partie begann mit einer Strafzeit gegen Moritz Seider und US-Angreifer Tage Thompson nutzte das folgende Powerplay in der zweiten Minute zur Führung. Nach dem frühen Rückstand fand die deutsche Mannschaft nur schwer in die Partie. In der eigenen Zone geriet das DEB-Team oft unter Druck, Grubauer hielt aber stark. In der neunten Minute hatte Patrick Hager im Nachschuss die erste gute Möglichkeit. Dann aber traf wieder die USA, weil Frank Nazar aus kurzer Distanz zur Stelle war (10.). Drei Minuten später hatte Justin Schütz per Alleingang den Anschluss auf dem Schläger, wurde aber noch gestört. Die US-Auswahl blieb effektiv und erhöhte durch einen Rebound von Drew O’Connor weiter (15.). Kurz vor der Pause verhinderte Grubauer mit einem Top-Save gegen Jackson LaCombe den nächsten Gegentreffer.

Zum zweiten Abschnitt kam die deutsche Nationalmannschaft stark verbessert und mit mehr Struktur aus der Kabine. Bundestrainer Harold Kreis schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Dominik Kahun traf in der 22. Minute den Pfosten, auch Isaac Howard scheiterte kurz darauf am Aluminium (25.). Das DEB-Team wurde aber immer besser und druckvoller und setzte nach einer knappen halben Stunde zur Aufholjagd an. Verteidiger Eric Mik brachte das Team von Bundestrainer Harold Kreis in der 29. Minute mit seinem ersten Länderspieltor und einem Schuss ins kurze Eck auf die Anzeigetafel und verkürzte damit. Jetzt war Deutschland klar überlegen und wollte mehr. Mit Erfolg. Jonas Müller wurde mustergültig freigespielt und verwandelte eiskalt (35.). Dann zog die USA eine Strafzeit und Wojciech Stachowiak machte im Powerplay den Doppelschlag perfekt (36.).

Schrecksekunde im Schlussdrittel

Das Schlussdrittel begann mit einer Schrecksekunde. Grubauer musste in der 42. Minute mit einer Verletzung vom Eis, dafür kam Mathias Niederberger ins Spiel. Und dieser fügte sich mit einer Parade gegen Clayton Keller gleich gut ein (44.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis schlug die US-Auswahl dann erneut zu. Conor Garland legte für seine Farben in der 45. Minute aus der Drehung wieder vor. Das deutsche Team blieb aber dran und hatte durch Fabio Wagner, der knapp zu hoch zielte, eine große Möglichkeit. Inzwischen war auch Grubauer wieder im Spiel. Kurz vor Schluss markierte die USA aber die Entscheidung. Logan Cooley und Clayton Keller per Empty-Netter machten alles klar (57./59.).

Am kommenden Montag geht es für das DEB-Team weiter. Im sechsten Gruppenspiel treffen die Kreis-Schützlinge um 16.20 Uhr auf Tschechien.

Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Amerikaner hatten im ersten Drittel zu viele Angriffe in Überzahl. Im zweiten Drittel haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen, das haben wir dann abgestellt. Wir haben angefangen, Schlittschuh zu laufen und wir haben die Scheibe tief gespielt. Wir sind so in ein gutes Forechecking gekommen. Und das hat unser Spiel insgesamt beschleunigt, die Aggressivität der Mannschaft hat sich erhöht. Wir haben gesagt, dass wir schneller aus dem Drittel rauskommen müssen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns zurückgekämpft. Mit den zwei Powerplaytoren ist das Ergebnis vielleicht etwas zu hoch ausgefallen.“

Verteidiger Eric Mik meinte: „Ich bin froh, dass es mit meinem ersten Tor funktioniert hat. Aber es wäre natürlich schöner, hätten wir heute auch noch Punkte geholt. Im ersten Drittel haben wir die Kleinigkeiten nicht richtig gemacht und die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen. Das haben wir im zweiten Drittel besser gemacht, wir haben einfacher gespielt. Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst und man hat gesehen, dass wir mit den großen Teams mithalten können. Es sind die Chancenverwertung und die Kleinigkeiten, die wir weiter verbessern müssen.“

 

 

Das Bild hat uns

“DEB / City-Press GmbH“

zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am morgigen Sonntag hat Handball Zweitligist TV Großwallstadt den HC Elbflorenz 2006 zu Gast in der Untermainhalle in Elsenfeld. Gegen den kommenden Gegner will der TVG unbedingt daheim punkten, denn noch immer geht es um den Klassenerhalt. Dresden hingegen steht auf einem guten fünften Tabellenplatz und könnte – rein rechnerisch – sogar noch den zweiten Rang erklimmen. Demnach werden sich beide Mannschaften nichts schenken. Die Gastgeber, welche das Hinspiel mit 22:34 verloren hatten, möchten im Rückspiel ein anderes Gesicht zeigen, Dresden hingegen die Serie gegen den TVG ausbauen.

TVG-Trainer Andrè Lohrbach kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, denn auch Redkyn, Battermann und Buchele kamen von ihren Einsätzen in den jeweiligen Nationalmannschaften heil zurück. Der Coach weiß, dass es “gilt, alles rauszuhauen gegen Dresden – so wie generell die letzten Spiele. Die Gäste haben im Angriff eine hohe Qualität, ein gutes Kreisläufer-Spiel und sind auch im Rückraum gut aufgestellt.” Das wird also eine Aufgabe für die Hausherren werden.

Timo Löser bester Dresdener Torschütze

Aktuell bester Torschütze der Sachsen ist Timo Löser mit 136 Treffern, dicht gefolgt von Sebastian Greß mit 128 Treffern, am Siebenmeterpunkt kommt Julius Dierberg auf 36 Tore. TVG-Kapitän Patrick Gempp freut sich auf die Partie, aber auch auf Timo Löser, denn mit ihm hat er zusammen in Dessau gespielt. “Ich bin froh, dass wir endlich wieder ein Spiel haben. Wir haben die Zeit gut genutzt und hart trainiert.” Weiter sagt der Kapitän: “Dresden ist individuell sehr stark. Ich denke, es ist eine der stärksten Mannschaften überhaupt. Vor allem Timo Löser ist im 1-1 sehr gut. Aber es gibt ja nicht nur ihn, sondern viele weitere Spieler mit enormer Qualität. Ich finde, dass Dresden eine gute Mannschaft ist mit einer kompakten 6-0-Deckung. Doch wir haben uns Lösungen überlegt, wie wir sie zu Hause schlagen können.”

 

Das Bild von Tobi Buck hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat zum Abschluss der Saison 2024/25 noch ein besonderes Highlight auf dem Programm stehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Handballabteilung des TV Großwallstadt bestreitet die Bundesliga-Mannschaft am Sonntag, den 08.06.2025 um 17 Uhr, in der Schulsporthalle der Gemeinde Großwallstadt ein letztes Match.

All Star Game mit Roos, Kunz, Köhrmann, Corak und Co

Als Gegner stehen ehemalige TVG-Spieler auf dem Parkett. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz hat seine Weggefährten, die den Verein in den letzten Jahren geprägt haben, zum All Star Game geladen. Darunter finden sich Namen wie Ex-TVG Kapitän Andreas Kunz, Oliver Köhrmann und Bernd Roos. Aber auch Spieler wie Dino Corak und Alexander Mierzwa werden zu diesem Ereignis noch einmal die Handballschuhe schnüren. Zudem werden auch ehemalige TVG-Spieler vor Ort sein, die aber nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen werden, wie z.B. Jan-Olaf Immel oder Jörg Kunze. Diese illustre Truppe wird folglich am Pfingstsonntag in Großwallstadt zusammenkommen, um im Jubiläumsjahr 2025 ihren ehemaligen Verein, den traditionsreichen TV Großwallstadt, zu feiern. Wie lange jeder einzelne dann tatsächlich zum Ball greifen wird, werden die Zuschauer am 08. Juni bestaunen können.

Spieler tragen Jubiläumstrikot

Natürlich wird auch das All Star Team im Jubiläumstrikot auflaufen, welches am kommenden Sonntag erstmals von der Bundesliga-Mannschaft im Spiel gegen HC Elbflorenz 2006 um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld getragen und dem Publikum präsentiert wird. 

Vorverkauf startet am 18.05.2025

Der TV Großwallstadt freut sich bereits jetzt auf dieses einmalige Ereignis. Tickets für das All Star Game können ab 18.05.2025 an der Abendkasse in der Untermainhalle oder in der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt erworben werden.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Es zeigt Michael Spatz im Jubiläumstrikot. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Für das deutsche Eishockey Team gab es bei der WM einen herben Rückschlag. NHL-Stürmer Lukas Reichel fällt verletzungsbedingt für das restliche Turnier aus. Der 22-Jährige von den Chicago Blackhawks zog sich am Dienstag beim 5:2-Sieg gegen Norwegen eine Schulterverletzung zu und kann in Dänemark nicht mehr spielen. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am gestrigen Mittwoch bekannt.

Lukas Reichel überzeugte bei den drei bisherigen WM-Spielen mit einem Tor und drei Vorlagen. Die deutsche Mannschaft trifft nach drei Siegen am heutigen Donnerstag (16.20 Uhr) auf Vizeweltmeister Schweiz. Mit den USA und Weltmeister Tschechien warten anschließend zwei weitere starke Gegner. Zum Vorrunden-Abschluss kommt es zum Duell mit Gastgeber Dänemark.