Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell beim Tabellennachbarn TuS Opladen in einem zum Schluss unglaublich spannenden Spiel einen Punkt mit nach Hause genommen. Mit 29:29 (14:14) trennten sich die Mannschaften und der TVK um seine Trainer Andi Kunz und Alex Hauptmann behauptete damit seinen sehr guten sechsten Tabellenplatz.

Nach nach vier Minuten stand es bereits 4:0 für die Hausherren, während die Gäste sich zwar keine Tore, dafür aber schon zwei Zeitstrafen eingehandelt hatten. Insgesamt hagelte es in dem keinesfalls unfairen Spiel insgesamt elf Zeitstrafen und zwei rote Karten. Das war wohl der Regelauslegung der beiden Schiedsrichter geschuldet. Fakt war, dass Tim Häufglöckner nach 37 Sekunden (!) schon wieder auf der Bank Platz nehmen durfte. Der wiedergenesene Joshua Osifo, der in der letzten Begegnung schmerzlich vermisst wurde, durfte nach 2.42 Minuten für zwei Minuten auf die Auswechselbank.  Währenddessen nahm Andi Kunz die erste Auszeit und rüttelte seine Jungs wach.  Zwar hatte Minuten danach der Vier-Tore-Rückstand aus Sicht der Kirchzeller noch immer Bestand (2:6, 4:8). Doch mit zunehmender Spieldauer ging es dann in die richtige Richtung. Beim 9:7 (15.) für Opladen nahm deren Trainer die Auszeit. Nach dem 10:7 war es Tom Spieß, der mit zwei Toren in Folge auf 10:9 verkürzte. Aber die Gastgeber zogen erneut auf drei Tore weg (14:11). Nun waren es zweimal Ievgen Zhuk und Antonio Schnellbacher, die ihrer Mannschaft das 14:14 zur Pause bescherten.

“Das Spiel ging schon mit einem Ballverlust gut los. Die Jungs waren am Anfang noch nicht so ganz da. Doch dann ging es so nach und nach in die richtige Richtung. Trotzdem blieb die Partie zerfahren und wir haben uns immer wieder in Fehler locken lassen”, analysierte Andi Kunz die ersten 30 Minuten.

Es blieb unrund

In den zweiten 30 Minuten zog Opladen auf 15:14 davon, doch Joshua Osifo erzielte das 15:15. Wieder zog der TuS mit drei Toren davon, wieder versuchte der TVK, bei dem Tobias Jörg von Anfang bis zum Ende im Tor stand, dranzubleiben. In der 39. Minute brachte Trainer Andi Kunz den monatelang verletzten Oleh Soloviov erstmals wieder. Er sollte mithelfen, die Abwehr zu stabilisieren. Sein Einsatz dauerte gerade einmal 15 Sekunden, ehe er mit “rot” vom Parkett musste. Die Gäste liefen erneut einem Rückstand hinterher (19:22), aber Aufgeben war keine Option. Die Endphase brach an und es wurde spannend und hektisch. Beim 23:22 nahmen die Gastgeber die Auszeit, beim 25:23 der Gast. 27:24 stand es in der 55. Minute, doch Ievgen Zhuk und Jannik Wolf sorgten für den Anschluss – und Tom Spieß bekam eine Zeitstrafe. In der letzten Spielminute zog der TVK noch einmal den grünen Karton. Da war Opladen mit zwei vorne. Der TVK öffnete die Deckung, Tim Häufglöckner erzielte den Anschluss zum 28:29. In den letzten Sekunden folgte nach einem Regelverstoß noch eine rote Karte für den TuS und regelkonform ein Siebenmeter für den TVK, der nach Abpfiff ausgeführt wurde. Ievgen Zhuk verwandelte diesen eiskalt zum Remis. “Das können wir definitiv besser und es muss jeder für sich mal in sich gehen. Trotzdem musst du hier auch erst einmal einen Punkt holen”, zog Andi Kunz sein Fazit.

Niklas Ihmer bleibt

Eine gute Neuigkeit gab es noch von den Vereinsverantwortlichen. Rückraumspieler Niklas Ihmer hat seinen Vertrag verlängert und bleibt bis 2026 dem TVK erhalten.

 

 

TV Kirchzell:

Tobias Jörg, Joshua Löffelman, Paul Büchler; Jan Blank, Oleh Soloviov, Anton Bayer, Tim Häufglöckner 5, Antonio Schnellbacher 1, Ievgen Zhuk 9/4, Jannik Wolf 3, Tom Spieß 4, Julius Mattern, Yann de Waha, Niklas Ihmer 3, Joshua Osifo 4.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Erst jüngst hat Julius Mattern vom Handball Drittligisten TV Kirchzell seinen Vertrag verlängert. Sehr zur Freude der Verantwortlichen bleibt der 21-Jährige bis 2028.

Der schnelle Linksaußen und gebürtige Bürgstädter hat in der Jugend lange Fußball und Handball parallel gespielt, war im DFB Stützpunkt-Training und in der Handball-Bezirksauswahl vertreten. Bis zur A-Jugend ging das so, ehe Handball dann doch die Oberhand bei ihm gewann. “Mein Papa hat Fußball gespielt, mein Bruder spielt Fußball, ich habe einige Jahre gespielt, aber irgendwann hat mir Handball mehr Spaß gemacht”, sagt Julius und entschied sich für den kleineren Lederball – und das, obwohl in der Familie die Fußballer in der “Mehrheit” sind. Und es war keiner enttäuscht, dass es Julius zum Handball zog. Im Gegenteil. “Papa hat sich sehr gefreut, dass er jetzt auch einen Handballer in der Familie hat”, grinst Julius.

Schon in der E-Jugend führte ihn sein Weg zum TV Kirchzell – und das ist bis heute so geblieben. Es ist jetzt sein drittes Jahr bei den Aktiven, wobei er schon in der A-Jugend zur ersten und zweiten Mannschaft gehörte. Interessanterweise “ist Alex Hauptmann mein Trainer seit ich denken kann”, lacht der 21-Jährige. Kurzzeitig war Achim Kirchmann, ein ehemaliger TVK-Spieler, sein Coach und ganz kurz hatte Julius auch noch Heiko Karrer als Übungsleiter.

Die schönsten Erlebnisse

Gefragt, nach seinen schönsten Erlebnissen im Handball sagt er: “In meiner Zeit in der Männer-Mannschaft war dies ganz klar der Aufstieg. Das war so ein Top-Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Das hat uns als Team noch mehr zusammengeschweißt. Die ganze Euphorie im und um den Verein herum, die unser Aufstieg entfachte, war wirklich enorm. So traurig auch der Abstieg war, glaube ich trotzdem, dass wir da alle noch einmal enger zusammengerückt sind.” Vor allem freut ihn auch, dass er und seine Mannschaftskollegen Louis Hauptmann und Paul Büchler sich schon so lange kennen, so viele Höhen und Tiefen durchlebt haben und seit der Jugend immer zusammen sind. “Von Anfang an haben wir drei zusammen gespielt und das ist bis heute so geblieben. Das ist einfach super.” Natürlich waren da noch andere Jungs, die mit ihm zusammen Handball gespielt haben und mit denen er sich super verstanden hat. Aber wie es im Leben oft ist, trennten sich die Wege. Das Trio hingegen ist bis heute geblieben.

Apropos Jugend – hier kann sich der mehr als talentierte Hobbymusiker, der schon die eine oder andere Einlage auf vielfachen Wunsch zum Beispiel bei Trainingslagern oder Mannschaftsabenden geben “musste”, an ein besonders schönes Erlebnis erinnern: “Wir haben 2017 mit der Bezirksauswahl an einem Jugend-Turnier in Prag teilgenommen, dem Prag Handball Cup 2017. Damals war ich gerade einmal 13 Jahre alt, aber dieses Turnier wird mir immer in Erinnerung bleiben.” Kein Wunder, war es doch ein richtig großes Turnier, an dem ganz viele Jugend-Teams verschiedener Altersklassen aus verschiedenen Ländern teilnahmen. Und er hat zum ersten Mal vor “richtig vielen Leuten gespielt, die ein Riesenspekatakel machten. Ich habe mich gefühlt wie in der Nationalmannschaft”, grinst Julius. Er spielte sich damals mit seinem Team bis ins Finale – was ein toller Erfolg war.

Im Herbst fängt sein Studium an

Im vergangenen Jahr hat Julius Mattern an der Grundschule in Miltenberg ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Das hat ihm so gut gefallen, dass er die Betreuung in der Schule weitermacht, bis es im Oktober nach Würzburg geht. Dort fängt er sein Studium fürs Lehramt an. “Doch Würzburg ist nicht so weit von zuhause weg und ich bin überzeugt, dass ich Studium und Handball gut unter einen Hut bekomme.”

Die Niederlage seines Teams zuletzt gegen den Longericher SC Köln will er gar nicht so hoch hängen. Die ist abgehakt. “Wir haben das Spiel analysiert und einen Punkt dahinter gemacht. Wir haben eine gute Mentalität in der Mannschaft, ein tolles Mannschaftgefüge und wir sind diese Saison sehr erfolgreich. Das hätte ich persönlich so als Aufsteiger gar nicht erwartet. Wir haben zum Beispiel gegen Gelnhausen ein brutal gutes Spiel abgeliefert, auch wenn wir nicht gewonnen haben. Generell haben wir bisher viele enorm gute Matches gezeigt. Aber es gehören halt auch einmal solche Spiele wie die Niederlage zuletzt dazu. Das haut uns aber nicht um”, gibt sich Julius selbstbewusst.

Am heutigen Samstag geht es zum Tabellennachbarn TuS Opladen und der Linksaußen hofft, dass die zuletzt wegen Krankheit ausgefallenen Spieler mit dabei sind. “Wir waren zuletzt ersatzgeschwächt, hatten viele Kranke und ich hoffe, dass wir diesmal wieder mehr Alternativen haben. Ich denke, dass es ein schnelles Spiel geben wird. Wir brauchen ein gutes Rückzugsverhalten, müssen mit Mut, Leidenschaft und Kampfgeist spielen. Das sind unsere Stärken, die uns auszeichnen. Wir werden alles geben, um die Punkte mit nach Hause zunehmen.”

 

Das Bild von Julius hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekanntgab, hat Kreisläufer David Rivic seinen Vertrag bis 2026 verlängert und er geht damit im Sommer in die sechste Saison bei der HSG.

Diese Personalie hat für die HSG Hanau einen enormen Stellenwert und mit dieser Vertragsverlängerung bringt die HSG bereits jetzt eine der wichtigsten Personalien für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach.

„David hat sich in den letzten beiden Jahren still und heimlich zu seinem echten Leistungsträger im HSG-Team hochgearbeitet“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG mit Blick auf seinen Kreisläufer. „Man braucht nur auf die Torschützenliste zu schauen, um zu sehen, welch wichtigen Platz er in unserem Spielsystem einnimmt.“

David Rivic wechselte im Sommer 2020 von der MSG Bieberau-Modau nach Hanau. Schnell nahm der physisch starke Kreisläufer, der zudem durch seine Schnelligkeit und gleichzeitig tiefen Körperschwerpunkt besticht, eine wichtige Rolle im Kader von HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist ein. Mit seinem Durchsetzungsvermögen, dem unbändigen Torhunger und seiner dennoch sympathischen und ruhigen Art, spielte er sich schnell in die Herzen der Fans des Hanauer Blauen Blocks.

In dieser Saison 2024/25 lastete durch die langen Verletzungspausen seiner beiden Teamkollegen am Kreis, Dziugas Jusys und Nils Schröder, noch mehr Verantwortung auf dem 26-Jährigen. Umso mehr Spielanteile also für Rivic, der davon angespornt momentan eine der besten Saisons seiner Karriere spielt: 133 Treffer erzielte der Kreisläufer bislang für die HSG Hanau, im Schnitt netzte er sechs Mal pro Spiel ein, eine bemerkenswerte Quote. Da ist es nicht verwunderlich, dass sein Coach die Zusammenarbeit mit ihm auf ein weiteres Jahr ausweiten will und auch der Hanauer Kreisläufer ist voller Vorfreude:

„Ich freue mich darauf, ein weiteres Jahr ein Teil der HSG Hanau zu bleiben“, so David Rivic. „Es macht mir einfach unheimlich Spaß, jedes Mal aufs Neue zusammen mit meinen Mitspielern sportlich alles zu geben und gemeinsam an unseren sportlichen Zielen zu arbeiten. Das alles mit einem tollen Zusammenhalt und großem Ansporn. Deshalb werde ich auch eine weitere Saison versuchen, für die HSG und das Team alles auf dem Feld zu lassen!“

Dabei ist es für den fleißigen Wühler am Kreis keineswegs einfach, für seine Handball-Leidenschaft immer alles unter einen Hut zu bringen. Trotz seiner anstrengenden beruflichen Verpflichtungen für ein Pharmaunternehmen, steht die Hanauer Nummer 17 fünf Mal die Woche im Training, verpasste an den bislang 23 Spieltagen noch keine Partie.

„David gibt einfach alles für das Team und den Verein und identifiziert sich zu 100 Prozent mit der HSG Hanau und den Ambitionen, die wir haben“, sagt Hannes Geist über seinen unermüdlichen Kämpfer im Angriffsspiel. „Es ist wirklich klasse, dass er mit seinen Qualitäten bei uns bleibt und eine weitere Saison unser Trikot tragen möchte. Mit seiner ruhigen Art ist er auch ein wichtiger Bestandteil für unsere Teamchemie.“

 

 

Das Bild mit David und Trainer Hannes Geist hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Bei der HSG Rodgau Nieder-Roden II in der Handball Regionalliga gab es einen Führugswechsel. Dies gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. Die Verantwortlichen der HSG trennten sich von den Trainern André Seitz und Felix Hain und haben sich nach intensiven Diskussionen dafür entschieden, einen sofortigen Trainerwechsel beim Regionalliga-Team vorzunehmen. Ab sofort wird das Duo Jan Redmann und Andreas Knaf die Verantwortung für „die Zwote“ übernehmen und mit allen Mitteln versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen. „Nach der deprimierenden Niederlage beim TV Petterweil, in der die Art und Weise und vor allem wie kampflos sich die Mannschaft präsentiert hat, leider enttäuschend war, haben wir uns zu einem Trainerwechsel entschlossen. Vielen Dank an Jan und Andi, die uns in der Situation direkt helfen, so Marco Rhein, der als Sportlicher Leiter die schwere Entscheidung mit getroffen hat. „André und Felix hatten einen Riesenanteil am Erfolg der letzten Jahre mit dem Highlight des Aufstiegs in die Regionalliga. Beide identifizieren sich voll mit dem Verein, es sind Freundschaften entstanden, umso bitterer ist die Situation.“

Mit Seitz, der seit sechs Jahren in verschiedenen Funktionen bei den Baggerseepiraten tätig ist, wird auch Co-Trainer Felix Hain somit nicht mehr an der Seitenlinie stehen. 
„Dass es keine ganz einfache Saison für uns werden würde, war allen Beteiligten klar. Wir sehen aber noch die absolut realistische Chance, die Klasse zu halten. Jetzt stehen alle Spieler voll mit in der Verantwortung. Es gilt, den totalen Fokus auf das letzte Drittel der Saison zu richten, mit dem ersten richtungsweisenden Spiel am Sonntag gegen Holzheim“, so Rhein weiter.

André Seitz selbst zeigt in dieser Situation wahre menschliche und sportliche Größe: „In den offenen Gesprächen war ich immer in alle Gedankengänge eingeweiht und es ist im Sport so, dass es mal an einen Punkt kommt, wo es heißt neue Wege gehen zu müssen. Neben meinem Heimatverein habe ich mich persönlich noch mit keinem anderen Verein so identifiziert und wünsche der Mannschaft und jedem Einzelnen nur das Beste, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, fährt die HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag nach Mundenheim, der TV Gelnhausen empfängt das HLZ Frieseheim-Hochdorf II und die HSG Hanau hat die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu Gast.

 

Gelnhausen empfängt Friesenheim-Hochdorf II

Nach dem ersten Punktverlust in der Fremde will der TV Gelnhausen am Samstagabend (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) vor heimischem Publikum wieder doppelt punkten, wenn das HLZ Friesenheim-Hochdorf II, die Reserve des Zweitligisten Eulen Ludwigshafen, zu Gast ist. Die Barbarossastädter sind seit Anfang November ungeschlagen, doch nach dem 30:30-Unentschieden beim TV Korschenbroich will das Team von Cheftrainer Matthias Geiger eine Reaktion zeigen. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Torhüter-Situation dar – denn der TVG muss auf seine beiden etatmäßigen Keeper verzichten.

Die Besetzung der Torhüterposition ist eine der großen Unbekannten vor dem Spiel. Alexander Bechert fällt weiterhin mit muskulären Problemen aus, während Daniel Drozdz auf einem Lehrgang der polnischen U21-Nationalmannschaft weilt. Damit fehlen dem TVG gleich beide etatmäßigen Schlussmänner. Eine mögliche Lösung wäre Junioren-Torhüter Noah Pilgrim, der bereits in der vergangenen Woche im Kader stand und Torwart-Trainer Markus Breidenbach, der ebenfalls einspringen könnte.

Neben der angespannten Torhüter-Situation fallen auch die langzeitverletzten Lasse Georgi (Schulterverletzung) und Leon David (Bänderriss) weiterhin aus sowie Max Bechert, der sich einer Meniskus-Operation unterziehen muss. Damit steht nur noch Torben Fehl als etatmäßiger Kreisläufer zur Verfügung.

Hervorragende Ausgangslage

Dennoch hat der TV Gelnhausen mit 42:4 Punkten weiterhin eine hervorragende Ausgangslage für die Qualifikation zur Aufstiegsrunde für die zweite Bundesliga. Mit 602 Gegentoren stellen die Rot-Weißen nach Spitzenreiter Krefeld die zweitbeste Defensive der Staffel. Diese Stabilität in der Abwehr wird gegen Friesenheim besonders wichtig sein.

Nach dem ersten Unentschieden nach elf Siegen in Folge gilt es nun, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. „Wir haben aus dem letzten Spiel sehr Vieles mitgenommen, das wir jetzt besser umsetzen wollen“, betont Geiger. „Gerade in der Abwehr müssen wir deutlich entschlossener sein. Man hat gesehen, dass uns nur Topleistungen in der dritten Liga weiterhelfen, alles darunter reicht nicht.“

Der Gegner aus Friesenheim befindet sich mit 15:31 Punkten auf Tabellenplatz elf und steckt damit im unteren Mittelfeld der Liga. Doch der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur drei Zähler. Jeder Punkt zählt für die Mannschaft, um nicht tiefer in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Dass das Team auch gegen starke Gegner bestehen kann, zeigte es beim 26:25-Sieg gegen Leutershausen. Zudem kommen die Gäste mit Rückenwind nach Gelnhausen. Am vergangenen Spieltag feierte das Team einen wichtigen 27:24-Heimsieg gegen die TSG Haßloch. Dieses Erfolgserlebnis dürfte ihnen zusätzlich Selbstvertrauen geben.

Allerdings hat Friesenheim auch Schwächen: Mit 618 Toren stellen sie die zweitschwächste Offensive der Liga und konnte auswärts bisher erst vier Punkte holen. Diese Statistik spricht klar für den TVG, doch Geiger warnt: „Es kommt eine Mannschaft mit einem jungen Kader und sehr wurfgewaltigen Spielern im Rückraum auf uns zu. Friesenheim hat ein gut eingespieltes Team und kann auch eine giftige Abwehr spielen. Es liegt an uns, dass wir unsere Leistung abrufen – im Vergleich zum letzten Spiel brauchen wir eine klare Steigerung.“

 

Hessenderby in der Main-Kinzig-Halle

Nach der spielfreien Woche empfängt die HSG Hanau am Samstagabend (18:30 Uhr) die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II in der Hanauer Main-Kinzig-Halle. Mit der Bundesliga-Reserve der HSG Wetzlar haben Bergold, Ritter & Co. noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Außerdem will die HSG ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen weiter fortsetzen. Zuletzt gelangen dem HSG-Team zwei Siege in Serie.

„Das wird ein Heimspiel, welches uns sehr viel abverlangen wird“, mutmaßt HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Dutenhofen ist nicht zu unterschätzen. Sie haben jede Menge gut ausgebildete Spieler, die uns das Leben richtig schwer machen können. Im Hinspiel haben wir so keinen Zugriff auf die Partie bekommen und auch verdient verloren. Das wollen wir diesmal besser machen.“

Neben den Derbys gegen den TV Gelnhausen und die HSG Rodgau-Nieder-Roden gehört das Hessenderby gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen zu den Highlights im Terminplan der HSG Hanau. 76 Kilometer trennen die beiden hessischen Rivalen, aber in der Tabelle liegen die Teams vor dem 24. Spieltag der Saison 2024/25 dicht beieinander. Während Hanau mit 24:22 Punkten den 8. Tabellenrang belegt, haben sich die Grün-Weißen und deren Trainer Axel Spandau auf Rang 10 einsortiert.

Knapp zwei Wochen nach dem lautstark gefeierten Derbysieg bei den „Baggerseepiraten“ in Rodgau also direkt das nächste Topspiel mit starker Rivalität für die HSG Hanau und ihren Kapitän Max Bergold. Im Hinspiel im vergangenen Oktober lief Dutenhofen vor heimischem Publikum mutig auf und führte zwischenzeitlich sehr deutlich gegen die jungen Grimmstädter, die nicht ihren besten Tag erwischten. Auch diesmal muss sich Hanau wieder vor den beiden Deckungssystemen der Mittelhessen in Acht nehmen, denn Dutenhofen kann sowohl in der 6:0 als auch in der 3:2:1-Abwehr starken Druck auf seinen Gegner ausüben. Bester Werfer bei den Gästen ist Philipp Opitz mit 98 Saisontoren.

Geist hofft auf einen ähnlich starken Auftritt seiner Mannschaft wie vor zwei Wochen, als das Team bei der HSG Rodgau Nieder-Roden bis in die Schlussminute an den Sieg glaubte und sich durch den späten Treffer von Sebastian Hein die zwei Punkte sicherte. „Wir müssen wieder mit viel Mut und Entschlossenheit in Richtung Tor gehen“, erwartet Geist von seiner jungen Mannschaft. „Und wir wollen Dutenhofen in das Spiel Sechs-gegen-sechs zwingen, ihnen so ihr Konterspiel nehmen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Kirchzell muss in der Staffel Süd-West am Samstag um 19.30 Uhr beim TuS Opladen antreten. Die Mannschaft des TuS steht gerade einmal einen Tabellenplatz unter dem TVK und hat bisher 25:21 Punkte gesammelt. Das Hinspiel entschieden die Odenwälder knapp mit 33:32 – was wohl heißen wird, dass die Hausherren sich für die Hinspielniederlage revanchieren wollen und der TVK will zeigen, dass er besser spielen kann als zuletzt bei der hohen Heimniederlage gegen den Longericher SC Köln.

TVK-Trainer Andi Kunz sagte vor der Partie: “Tabellarisch hat Opladen eine Kragenweite wie wir. Ich hoffe auf ein enges Spiel. Allerdings müssen wir schauen, wie der Krankenstand bei uns ausschaut.” Neben Joshua Osifo, der zuletzt schmerzlich vermisst wurde, kränkeln noch zwei, drei andere Spieler. Daher weiß der Coach heute noch nicht, mit welcher Mannschaft er am Samstag in Opladen antreten kann.

Beim Gegner ist Rückraumspieler Oliver Dasburg schon eine Weile verletzt und fehlt hinten wie vorne. Doch der TuS hat “einen guten Weg gefunden, diesen Ausfall aufzufangen”, sagt Andi Kunz. Max Schmidt hat zuletzt viel Verantwortung übernommen, hinzu kommen noch Markus Sonnenberg oder Maxim Swiedelsky am Kreis. Auch im Tor ist Opladen gut aufgestellt. Es ist also Vorsicht geboten für die Gäste. Sie müssen schauen, dass sie gut in die Gänge kommen und ihr Spiel durchziehen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Regionalligist HSG Bieberau/Modau hat seine Personalplanungen für die kommende Saison weitgehend abgeschlossen. Mit Torhüter Martin Juzbasic kehrt ein alter Bekannter zur HSG Bieberau/Modau zurück und hat einen Zweijahres-Vertrag mit Option unterschrieben. Nach dreieinhalb Jahren in der zweiten Liga bei Bayer Dormagen und eineinhalb Jahren beim Drittliga-Spitzenreiter HSG Krefeld als Handballprofi, wird der dann 37-jährige Torhüter sein Augenmerk auf die berufliche Zukunft legen und seine handballerischen Fähigkeiten – wie schon einmal – im Tor der Falken beweisen.

Zusammen mit dem 19-jährigen Mika Trautmann wird er mindestens für die nächsten zwei Jahre das Torhütergespann beim Odenwälder Traditionsverein bilden und sein Wissen und seine Erfahrung an das junge Talent weitergeben. Ihnen zur Seite steht mit dem 21-jährigen Jan Reingardt als dritter Torhüter ein weiteres Talent. Zusammen mit Witek Witkowski, der aus beruflichen Gründen kürzer treten will, bilden diese beiden auch das Torhütergespann der zweiten Mannschaft.

HSG will an Tugenden und Erfolge anknüpfen

Eine ebenso wichtige Personalie für die Zukunft, war die Verlängerung des Vertrages mit Trainer Thomas Weber bis zum 30. Juni 2027 plus Option, der in den nächsten Jahren eine Mannschaft formen möchte, die wieder an die Tugenden und Erfolge der Falken der vergangen Jahre anknüpfen kann.

Ein maßgeblicher Baustein dazu ist die Verpflichtung von Darren Weber von der SG Saulheim, der als Spielgestalter die Geschicke der Odenwälder im Rückraum lenken soll. Ihm zur Seite steht mit Florian König ein Allrounder, der seinen Vertrag bei den Falken um ein weiteres Jahr verlängert hat und in den letzten Spielen seine Qualitäten gerade im Angriffsspiel zeigte.

Die lange Suche nach einem Linkshänder für den rechten Rückraum zur Entlastung von Robin Büttner wurde mit der Verpflichtung von Till Schenkel vom TV Trebur abgeschlossen. Den Verantwortlichen der HSG Bieberau-Modau ist es hier gelungen, eines der größten Talente auf dieser Position in den Odenwald zu locken und namhaften Mitbewerbern um die Gunst des 21-jährigen Linkshänders das Nachsehen zu geben. In der Jugend spielte Till Schenkel zwei Jahre in der A-Jugend Bundesliga in Nieder-Olm und nach einer Verletzung jetzt zwei Jahre aktiv bei seinem Heimatverein in Trebur.

Zu diesen beiden Linkshändern gesellt sich auf der Rechtsaußenposition wie gehabt Kevin Kunzendorf, der seinen Vertrag bei den Falken um zwei weitere Jahre verlängert hat.

Im linken Rückraum stehen mit Damjan Jajic, dem 21-jährigen Ungarn, der sich sehr gut in Groß-Bieberau eingelebt hat, und dem 19-jährigen Max Disterweg zwei weitere entwicklungsfähige Spieler, die auch längerfristig diese Position begleiten können. Hier ist man auch noch im Gespräch mit einem weiteren Talent.

Mit dem 19-jährigen Lasse Trautmann und dem ebenso alten Jonas Reingardt komplettiert sich der Kader an Rückraumspielern, aber auch sie werden ihre Spielpraxis bei den Falken II bekommen.

Neben Spielführer Robin Hübscher auf der Linksaußenposition wird zukünftig der 19-jährige Nils Günther agieren, der aus der A-Jugend der Falken in die Aktiven aufrückt. Auf der Kreisläufer-Position bestand kein Handlungsbedarf, hier werden auch zukünftig Thomas Becker und David Lubar sich ihre Spielanteile verdienen.

Mit Co-Trainer Dennis Rybakov, auch gleichzeitig Trainer der zweiten Mannschaft ist, und Teammanager Ferencz Szlauko sind weitere, erfahrene Kräfte zur Unterstützung von Trainer Thomas Weber an Bord. Sportlicher Leiter bleibt Michael Malik, in der Geschäftsführung und der Organisation sind weiter Georg Gaydoul, Michael Rodenhäuser, Michael Blechschmitt, Dr. Sebastian Schellhaas, Bastian Gaydoul und Peter Martin aktiv.

 

Der HSG-Kader für 2025/26:

Tor
Martin Juzbasic (37), Mika Trautmann (19)

Linksaußen
Robin Hübscher (30), Nils Günther (19)

Rückraum
Damjan Jajic (22), Max Diesterweg (20), Darren Weber (30), Florian König (23), Robin Büttner (29), Till Schenkel (21), Lasse Trautmann (19) und Jonas Reingardt (19)

Kreis
Thomas Becker (22), David Lubar (33)

Rechtsaußen
Kevin Kunzendorf (24)

Perspektivkader
Jan Reingardt, Anton Siegmund (19)

Zugänge:

Martin Juzbasic (HSG Krefeld)
Darren Weber (SG Saulheim)
Till Schenkel (TV Trebur)
Mika Trautmann (eigene Jugend)
Lasse Trautmann (eigene Jugend)
Nils Günther (eigene Jugend)
Jonas Reingardt (eigene Jugend)

Den Verein verlassen werden:

Dennis Weit (SG Bruchköbel)
Nisse Nehrdich (zum Studium nach München)
Julius Gehring (unbekannt)
Ioannis Giannakopoulos (unbekannt)

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Samstag bei der HSG Kleenheim-Langgöns antreten und die HSG Bieberau/Modau fährt am Sonntag zur TSG Offenbach-Bürgel.

 

TuSpo Obernburg will nachlegen

Nach dem tollen Erfolg gegen den TV Hüttenberg II vergangener Woche will die TuSpo nachlegen. Diesmal geht es am Samstag zur HSG Kleenheim-Langgöns. Der 13. der Tabelle steht mit dem Rücken zur Wand und braucht die Punkte ebenso wie die Gäste aus Obernburg. HSG-Trainer Julian Reusch konnte mit seinem Team daheim erst zwei Siege holen und zuletzt gab es eine deftige 23:43-Niederlage beim Tabellenführer Münster.

Simon Patt und Malte Höhn geben jedes Spiel alles, um der Mannschaft zu helfen, die nächsten Punkte einzufahren. Hinzu kommt noch neu ab Januar der 2.02 Meter große Niklas Roth. Die Obernburger müssen also ebenfalls alles in die Waagschale werfen und werden wohl mit dem gleichen Kader wie gegen Hüttenberg antreten.

 

Knifflige Aufgabe für Bieberau/Modau

Nach der Heimniederlage gegen Gensungen/Felsberg am Sonntag wollen die Bieberauer besser auftreten, die Anzahl der Fehler minimieren und in der Abwehr konsequenter zugreifen. Das wird auch von Nöten sein, denn Offenbach-Bürgel ist eine gestandene Regionalliga Mannschaft, die immer wieder für eine Überraschung gut ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass sie seit fünf Spieltagen keine Punkte geholt haben und auf Platz sieben abgerutscht sind. Mit 19:19 Punkten werden sie absolut nicht zufrieden sein und hinken ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Da werden sie alles in die Waagschale werfen, um wieder einen Erfolg zu feiern. Gegen ihre Körperlichkeit und ihren unermüdlichen Einsatz die HSG Antworten parat haben und vor allem konzentriert zur Sache gehen.

Trainer Thomas Weber meint: „Eigentlich können wir nur besser als zuletzt spielen. Aber dazu müssen wir uns ernsthaft zusammenreißen und das tun, was wir können. Dazu konsequente Fehlerminimierung, Angriffseffizienz mit hohem Tempo und einen schnellen Rückzug. Natürlich muss auch die Abwehr hart arbeiten und die Torhüter müssen ins Spiel kommen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Kirchzell in einer Pressemitteilung bekanntgab, wurde die Suche zur neuen Saison nach einem neuen Trainer für die erste Mannschaft erfolgreich abgeschlossen. Nachdem die beiden Trainer Andi Kunz und Alex Hauptmann im vergangenen Dezember mitteilten, dass nach dieser Saison für sie aus beruflichen Gründen Schluss ist, begann die fieberhafte Suche nach einem neuen Übungsleiter für Kapitän Jan Blank und Co.

Mit Povilas Babarskas hat der TVK nun einen Nachfolger gefunden. Die Kirchzeller Verantwortlichen freuen sich sehr über die Verpflichtung des 36-jährigen litauischen ehemaligen Nationalspielers, der einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat.

Babarskas ist in der Region kein Unbekannter. Der 55-fache litauische Nationalspieler steht aktuell in Diensten des Handball Zweitligisten TV Großwallstadt und ist dort sowohl für die U19 zuständig, als auch Co-Trainer des Profiteams.  Während der Erkrankung des ehemaligen TVG-Trainers Michael Roth im September 2024 war Babarskas alleinverantwortlich für die erste Mannschaft.

Die hauptsächliche Zeit als Spieler verbrachte er von 2010 bis 2021 in Österreich, wo er für die Vereine aus Innsbruck und Bregenz auflief. Unterbrochen wurde dies durch ein zweijähriges Engagement beim slowenischen Club aus Celje. Von 2021 bis 2023 spielte er dann für den TVG in der zweiten Bundesliga, ehe er dort nach seiner aktiven Laufbahn in der Saison 2022/23 seine Trainerkarriere startete.

„Mit Povilas Babarskas haben wir einen Trainer für uns gewinnen können, der gut in unser Anforderungsprofil passt. Er ist jung, ambitioniert und kennt den höherklassigen Handball sehr gut“, zeigt sich der sportliche Leiter des TV Kirchzell, Gottfried Kunz, sehr zufrieden mit dem neuen Trainer. Seit Dezember habe der Verein den Markt sondiert, wobei „Povilas gleich ganz oben auf der Liste stand“. Gottfried Kunz ist froh, dass es nach einigen Gesprächen nun mit dem „Wunschkandidaten“ zu einer Einigung auf einen Zwei-Jahres-Vertrag kam. In allen Gesprächen hat sich gleich herauskristallisiert, dass beide Seiten die Zusammenarbeit wollten. Die gemeinsamen Bemühungen um eine zusätzliche berufliche Perspektive für den Familienvater hatten noch einige Zeit in Anspruch genommen. Doch auch hier zeichnen sich Lösungen ab, weswegen der TVK mit Povilas Babarskas nun das neue Arbeitspapier unterzeichnen konnte.

“Ich freue mich sehr auf die nächste Saison beim TVK. Die Gespräche waren von Anfang an gut. Wir waren schon länger im Austausch und ich habe nur Positives über den TVK gehört. Auch die Spieler sind alle super in Ordnung. Ich hatte zwar auch mit anderen Vereinen gesprochen, aber meine Familie und ich wollten gerne hier in der Region bleiben. Wir fühlen uns sehr wohl hier und ich freue mich auf die neue Herausforderung,” sagte Povilas Babarkas.

Gottfried Kunz glücklich

„Wir sind sehr glücklich, diese Lösung gefunden zu haben. Ich möchte mich bei Povilas für die unkomplizierten und sehr konstruktiven Gespräche bedanken. Ebenso möchte ich unserem Abteilungsleiter Wolfgang Wörner und unserem Landrat Jens Marco Scherf danken. Beide haben sich sehr stark um berufliche Perspektiven bemüht. Ebenso haben sich Alex Hauptmann und Andi Kunz dankenswerter Weise bei der Trainersuche eingebracht. Es ist in der Regel nicht üblich, dass man sich selbst um seinen Nachfolger bemüht. Daher weiß der Verein diese Unterstützung sehr zu schätzen“, so Gottfried Kunz weiter.

 

 

Das Bild hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekanntgab, fällt Max Bechert für den Rest der Saison aus. Er hat sich im vergangenen Spiel beim TV Korschenbroich einen Riss des Innenmeniskus im rechten Knie zugezogen. Nach der Verletzung von Leon David in der Vorwoche wird damit bereits der zweite Kreisläufer längerfristig nicht zur Verfügung stehen.

„Ich habe im Spiel zwar ein kleines Zwicken gespürt, aber die Partie noch zu Ende gespielt. Hinterher wurden die Schmerzen jedoch immer größer“, sagt Bechert. Eine anschließende Untersuchung von Mannschaftsärztin Dr. Claudine Leuchter brachte dann die Gewissheit: Rund drei Monate Handballpause für den Vize-Kapitän.

„Ich bin sehr traurig, dass ich die Mannschaft auf dem Feld nicht weiter unterstützen kann. Und natürlich ist es sehr bitter, dass ich die Belohnung für dieser tolle Runde mit der voraussichtlichen Teilnahme an der Aufstiegsrunde nicht mitspielen kann“, sagt ein geknickter Bechert.

Der Ausfall des 27-Jährigen ist für den TV Gelnhausen doppelt bitter, da sich in der Vorwoche mit Leon David bereits ein weiterer Kreisläufer sich einen Riss der Außenbänder im linken Fußgelenk zugezogen hat. David fällt noch etwa fünf Wochen aus. Damit hat der TVG mit Torben Fehl aktuell nur einen etatmäßigen Kreisläufer im Aufgebot. „Die Verletzung ist ärgerlich, aber ich habe noch Glück im Unglück und kann rechtzeitig zum Saisonfinale wieder auf der Platte stehen“, sagt David.

„In dieser Saisonphase auf einer Position einen doppelten Ausfall zu haben, ist bitter. Mir tut es besonders für Max sehr leid, dass er, sofern wir uns qualifizieren, auch in der Aufstiegsrunde nicht dabei sein kann. Wir kennen aber solche Situationen aus der Vergangenheit und müssen jetzt versuchen, dass mit der gesamten Mannschaft zu kompensieren“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.