Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die kurze Osterpause ist vorbei und die Handball Drittligisten in der Staffel Süd-West, greifen wieder zum Ball. Die HSG Hanau gastiert beim Tabellennachbarn Longericher SC Köln und der TV Gelnhausen muss bei der TSG Haßloch (13. der Tabelle) antreten. Die HSG Rodgau Nieder-Roden haben ein Heimspiel und empfangen den Zehnten Bergische Panther.

 

Auswärtsspiel gegen eingespielten Gegner

Nach dem erfolgreichen Derbyabend gegen den TV Gelnhausen und einem erholsamen Osterwochenende ist die HSG Hanau am Samstag um 19 Uhr beim Tabellensechsten Longericher SC Köln gefordert. An das Hinspiel hat die HSG gute Erinnerungen, denn da behielten die Grimmstädter, angeführt von Bergold, Ritter und Braun, mit 38:32 die Oberhand. Im Duell gegen den Tabellennachbarn will die Spielgemeinschaft den Schwung aus dem letzten Heimspiel mit in die anstehende Partie nehmen.

„Man hat in dieser Saison schon gesehen, welche Qualität in dieser Longericher Mannschaft steckt“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Das haben sie bereits gegen Ferndorf bewiesen: Als bislang einzige Mannschaft, die dem TuS einen Punkt abnehmen konnte. Auch gegen Saarlouis haben sie schon einen deutlichen Heimsieg erringen können.“

Hochwertig besetzte Mannschaft

Longerich gilt als qualitativ hochwertig besetzte und extrem eingespielte Mannschaft, die zudem in der Abwehr körperlich robust agieren kann und sich im Angriff durch hohen Spielwitz auszeichnet. „Auch die enge Halle in Longerich wird ihr Übriges dazu beitragen. Das wird also eine richtig spannende Aufgabe und Herausforderung für uns“, meint Geist.

Über die Osterfeiertage hat Hanau, nach dem 27:26-Heimsieg im Nachholderby am Gründonnerstag gegen den TV Gelnhausen, zuletzt wieder seine Kräfte sammeln können. „Wir sind gut vorbereitet und haben uns für den Gegner vor allem in der Abwehr das eine oder andere zurechtgelegt“, so der HSG-Cheftrainer. Gerade auf Lukas Martin Schulz muss Hanau dabei ein wachsames Auge werfen, denn der Spielmacher ist Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft, traf in 23 Spielen bereits 160 Mal (57 Siebenmetertreffer). Auf Hanauer Seite ist Kapitän Max Bergold weiterhin mit 122 Treffern der Topscorer seiner Farben.

In der Fremde wollen Geist und seine junge Mannschaft ihre Stärken einbringen und mit starkem Abwehrspiel und konzentrierter Torhüterleistung einfache Ballgewinne generieren, um so in das eigene Umschaltspiel zu kommen. Im Spiel Sechs-gegen-Sechs muss sich Hanau auf eine defensiv ausgerichtet 5:1-Deckung sowie eine körperlich robuste 6:0-Abwehr einstellen.

„Wir wollen wieder über 60 Minuten auf uns schauen und unsere Chancen durch geduldiges Angriffsspiel nutzen“, gibt Geist die Marschrichtung vor. „Wir freuen uns natürlich, wenn der eine oder andere Fan, trotz der hessischen Osterferien den Weg nach Köln findet und uns dort unterstützt. Welche Kraft unser Blauer Block hat, das haben wir erst wieder im Derby gegen Gelnhausen erleben dürfen. Das kann das Team enorm mitreißen.“

 

TV Gelnhausen will zurück in die Erfolgsspur

Nach der denkbar knappen 26:27-Niederlage gegen die HSG Hanau will der TV Gelnhausen wieder in die Erfolgsspur zurück. Dafür reisen die Barbarossastädter in die Pfalz zur TSG Haßloch. Beim 13. der Tabelle möchte sich der TVG für die bittere 29:30-Hinspiel-Niederlage revanchieren. Das Spiel findet am Samstag um 19.30 Uhr statt.

„Wie wir im Hinspiel gesehen haben, hat die TSG ihre Qualitäten. Sie haben jetzt leichten Aufwind und müssen weiter gewinnen, um aus dem Abstiegskampf rauszukommen. Wir müssen kontinuierlich 60 Minuten lang unsere Leistung abrufen, um das Spiel diesmal gewinnen zu können“, sagt Chef-Trainer Matthias Geiger.

Mit Fynn Hilb und Jannik Geisler fehlen immer noch zwei Langzeitverletzte beim TVG. Außerdem fallen Yannick Mocken und Torhüter Alexander Bechert momentan krankheitsbedingt für das Training aus. Es bleibt zu hoffen, dass sie bis Samstag wieder fit sind und beim Spiel ihre volle Leistung zeigen können.

Haßloch mit guter Rückrunde

Die TSG Haßloch spielt bisher eine gute Rückrunde, in der sie bis jetzt 6:8 Punkte holte und dadurch inzwischen mit 14:32 Punkten die Abstiegsränge verlassen konnte. Auswärts bei den Bergischen Panthern verspielten sie den Sieg zuletzt zwei Sekunden vor Schluss (32:32), nachdem sie zuvor gegen den TuS Dansenberg gewonnen hatten (35:33).

Angesichts dieses kleinen Laufs sollte das Spiel gegen die TSG also alles andere als ein Selbstläufer für die junge Gelnhäuser Mannschaft werden. „Sie haben einen wurfgewaltigen Rückraum und ein sehr gutes Kreisläuferspiel. Außerdem sind sie eine sehr bissige Mannschaft, die verstanden hat, um was es für sie jetzt geht“, sagt Geiger über den kommenden Gegner.

Der TVG wiederum reist mit 22:24 Punkten und neuem Selbstvertrauen nach den beiden Siegen gegen den Longerischer SC (30:29) und den TV Homburg (34:26) in die Pfalz. Auch die knappe Niederlage im Derby bei der HSG Hanau tut da keinen Abbruch. „Das wird kein einfaches Auswärtsspiel für uns. Wenn wir aufbauend auf einer guten Abwehrarbeit wie in Hanau, unsere Leistung abrufen, dann haben wir die Qualität, um in Haßloch zu gewinnen“, so Geiger weiter.

 

Baggerseepiraten wollen Serie fortsetzen

Nach der zweiwöchigen Osterpause beginnt für die Rodgauer Handballer am Wochenende das letzte Saisondrittel. Noch sieben Spiele sind zu absolvieren, viermal davon darf man vor heimischem Publikum antreten. Die Mannschaft von Trainer Redmann hat sich eine gute Ausgangsposition im Kampf um Rang drei erarbeitet und will diese auch am Samstag um 19.30 Uhr gegen die Bergischen Panther weiter ausbauen. „Das wird ein weiterer Prüfstein für unser junges Team“, blickt Redmann dem Duell mit den routinierten Panthern entgegen. Den Gästen aus dem Bergischen Land gelang zuletzt ein enorm wichtiger Punktgewinn gegen Mitkonkurrent Haßloch. Dabei schafften sie die kleine Sensation, einen 28:32-Rückstand binnen drei Minuten zu drehen. „Das zeigt wieder mal, dass die Mannschaft lebt. Diesen Rückenwind werden sie zu uns mitnehmen wollen“, so der HSG-Trainer. Zudem hat man bei den Panthern personell etwas nachgelegt und mit Merten Krings einen sehr erfahrenen Akteur verpflichtet.

Alles in allem also überhaupt keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen, vor allem wenn man sich noch an die letzte Begegnung vor knapp elf Monaten in Rodgau erinnert. Da schnappten die Panther den Baggerseepiraten am letzten Spieltag zur DHB-Qualifikation den begehrten Platz weg. „Das war schon sehr ärgerlich damals, aber jetzt konzentrieren wir uns auf die neue Aufgabe. Ich erwarte auf alle Fälle ein enges Match, in dem wir mit unserem breiten Kader wieder erfolgreich sein wollen“, gibt sich Redmann optimistisch. Ob der angeschlagene Johannes von der Au mitwirken kann, wird sich erst kurzfristig erscheinen, die Fußverletzung aus dem Spiel in Dansenberg ist noch nicht vollständig auskuriert.
Trotzdem sollte mit der Unterstützung des Publikums ein Heimsieg möglich sein, dafür gilt es mit einer konzentrierten Leistung an die Aufgabe ranzugehen.

 

 

Die Bilder haben uns Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Thimo Wagner in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot des TV Gelnhausen tragen. Der zeitliche Aufwand für den 32-jährigen angehenden Lehrer, der sich mitten im Referendariat befindet, wäre einfach zu hoch. Thimo Wagner kam zu Rundenbeginn in die Barbarossastadt, übernahm Verantwortung und überzeugte auf der Rechtsaußen-Position von Beginn an.

„Ich danke Matthias Geiger, Sergej Budanow und dem TV Gelnhausen, dass sie mir nochmal ermöglicht haben, weiter 3. Liga zu spielen. Die Mannschaft hat mich von Anfang an gut aufgenommen und ich hätte sie auf ihrem Weg gerne noch weiter unterstützt. Aber es ist mir leider zeitlich nicht mehr möglich, neben meinem Referendariat jeden Tag nach Gelnhausen zu fahren. In der Mannschaft steckt noch viel Potential und ich wünsche ihr um den TV Gelnhausen alles Gute. Auch bei den Fans möchte ich mich für die tolle Unterstützung und Atmosphäre in der Halle ganz herzlich bedanken“, sagt Wagner.

Der Rechtsaußen kam letzten Sommer nach verschiedenen Stationen in der dritten Liga von der HSG Pohlheim zu dem TVG und war ein Wunschtransfer von Cheftrainer Matthias Geiger. Erwartungsgemäß fügte er sich gut in das Team ein und trug in dieser Saison bisher mit 55 Toren einen wichtigen Teil zu diversen Saisonsiegen bei. Nach Ablauf seines Einjahres-Vertrages wird er die Barbarossastädter nun aber wieder verlassen.

“Der Abschied von Thimo ist sehr schade”

„Der Abschied von Thimo ist sehr schade. Er hat sich immer sehr professionell verhalten und ist ein toller Sportsmann. Leider muss es beruflich natürlich auch weitergehen. Thimo hat hier aber eine tolle Zeit gehabt und war auf jeden Fall eine Bereicherung für uns“ sagt Geiger.

Auch TVG-Manager Philip Deinet dankt dem Linkshänder für sein Engagement: „Thimo hat diese Saison wunderbar in unsere Mannschaft gepasst und dort, wo es notwendig war, auch Verantwortung übernommen. Mit dem fortlaufenden Referendariat wird es natürlich immer schwerer, auch den Anforderungen im Leistungs-Handball gerecht zu werden. Wir wünschen Thimo für das Ende seines Referendariats als auch für seinen weiteren handballerischen Werdegang viel Erfolg“.

Wohin es Wagner sportlich verschlagen wird, steht derzeit noch nicht fest. Mit dem Handball aufhören will der in der Nähe von Gießen wohnende Spieler jedenfalls noch lange nicht. „Ich möchte noch weiterspielen, gerne auch mit Harz“, sagt der sympathische Rechtsaußen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am vergangenen Wochenende die siebte Niederlage in Folge einstecken müssen. Was heißt, dass der TVG im Jahr 2024 noch kein Spiel gewonnen hat. Trainer Michael Roth – @miguel roth – gab mir nach seiner schweren Hüft Operation ein interessantes Interview, das bereits vergangene Woche in abgespeckter Form in der

Handballwoche @handballwoche_offiziell

erschienen ist. Ich möchte Euch aber das komplette Interview nicht vorenthalten, da ich es für sehr aufschlussreich und total interessant halte. Mit Michael Roth habe ich kurz vor dem Spiel beim VfL Lübeck Schwartau am 24. März gesprochen.

Doch lest selbst:

 

Eigentlich wollte sich der Cheftrainer des Handball Zweitligisten TV Großwallstadt in der Sommerpause an der Hüfte operieren lassen. Die Ärzte allerdings rieten ihm zum sofortigen Eingriff. Bereits im Jahr 2017, als Michael Roth den Erstligisten MT Melsungen trainierte, wurde ihm in einer Münchner Klinik eine neue Hüfte, also eine Hüftprothese, sprich Hüftendoprothese eingesetzt. Neben den Achillessehnen, die an beiden Füßen gerissen waren, der kaputten Schulter des Wurfarms und vielen anderen Blessuren während seiner Profikarriere nun also auch noch die Hüfte. Nicht zu vergessen, die schwere Prostata-Erkrankung vor einigen Jahren. Michael Roth hat in seinem Leben schon einiges mitgemacht – und doch strahlt er jede Menge Zuversicht und ganz viel Positives aus. Auch jetzt nach seinen zwei schweren Hüft-Operationen.

Vier-Stunden-OP

Vier Stunden lang lag er unterm Messer, denn der Arzt musste in der ersten Operation erst die alte Prothese aus dem Körper holen und ihm ein Provisorium einsetzen. Das entfernte Gewebe wurde nach Auffälligkeiten untersucht. Nach drei Wochen dann folgte der erneute Eingriff und Michael Roth wurde das neue Hüftgelenk implantiert. Er erklärt: „Ein TEP-Wechsel, also ein Austausch einer Hüfttotalendoprothese ist nicht ohne, sondern etwas total kompliziertes. Die Hüfte ist in den Oberschenkelknochen eingewachsen und bei mir war der Hüftkopf schon angefressen.“ Daher auch die unerträglichen Schmerzen. Doch er hatte gute Ärzte um sich und immer vollstes Vertrauen in die Chirurgen. Das braucht es auch bei so einer schwierigen OP. Heute, nur einige Wochen nach dem komplizierten Eingriff, grinst er schon wieder verschmitzt und sagt: „Was willst du machen. Es ist wie es ist und es geht immer weiter.“

Während er sich unters Messer legen musste, lief es sportlich nicht gut für sein Team. Der TVG rutschte von Platz sieben im neuen Jahr auf Platz elf ab. Wir stellten dem Coach ein paar Fragen zu seinen Operationen, seiner Reha und zur sportlichen Situation beim TVG.

Michael, innerhalb kürzester Zeit hattest Du zwei komplizierte Eingriffe an der Hüfte. Jetzt sitzt Du mir gegenüber – fast so, als wenn nichts gewesen wäre. Wie geht es Dir wirklich?

„Es geht mir täglich etwas besser. Ich hatte schon 2017 eine Hüft-Operation. Damals habe ich mich in München operieren lassen. Über die Jahre hatte ich immer wieder mal Probleme, aber es wurde nie etwas festgestellt. In den letzten zwei Jahren hatte ich dann Probleme mit erhöhten Entzündungswerten, Hautausschlag usw. Die Ärzte stellten fest, dass sich im Laufe der Jahre um die neue Hüfte ein heftiger Entzündungsherd aufgebaut hat. Bei einer PET/CT-Untersuchung (diese ermöglicht eine schnelle, umfassende und zuverlässige Diagnose und ist geeignet, zahlreiche Krankheitsbilder so frühzeitig zu diagnostizieren, dass sie in vielen Fällen effektiver und zielgerichteter therapiert werden können als bisher, Anm. d. Red.) zeigte sich, dass meine Hüfte leuchtete, wie ein Weihnachtsbaum. Es war klar, dass sie so schnell wie möglich raus musste.“

Aber diese Maßnahme ist nicht ohne, oder?

„Ein TEP-Wechsel ist für alle Chirurgen mit die schwierigste Operation. Man muss sich ja vorstellen, dass die neu eingebaute Hüfte wieder aus dem Oberschenkelknochen geholt werden muss. Es muss darauf geachtet werden, dass die Pfanne nicht kaputt geht. Daher war ich in einer Spezialklinik in Pforzheim und die haben dann in einer vierstündigen OP die Hüfte herausgeholt.“

Wie fühltest Du Dich danach?

„Ich war eine Woche ziemlich ko und musste mich erholen. Das Gewebe wurde eingeschickt und es war Ergebnis sagte, dass es kein bösartiger Keim war, sondern eine chronische Entzündung. Ob es letztlich durch einen Keim kam oder durch einen allergischen Abrieb, weiß man nicht genau. Nach drei Wochen kam das eingesetzte Provisorium wieder raus und die neue Hüfte rein. Wenn du einen TEP Wechsel hattest, kannst du nicht gleich voll belasten. Vier Wochen konnte ich nur mit 20 Kilogramm belasten, war mit zwei Krücken unterwegs und musste anfangen, laufen zu lernen und wieder Muskulatur aufzubauen. Ich bin noch mitten in der Reha und versuche, so schnell es geht alles in die richtige Richtung zu lenken.“

Bist Du dann direkt nach der zweiten OP in die Reha Klinik im Schwarzwald gefahren?

„Ja, direkt danach. Es war optimal, denn ich hatte zwei Wochen eine top Behandlung. In der Klinik wurde ich aufgepäppelt, denn die Operationen waren schon für meinen gesamten Organismus sehr anstrengend. Nach den zwei Wochen Schwarzwald habe ich hier im MTZ in Großwallstadt – @mtzgrosswallstadt – eine mobile Reha gemacht und war für eine Woche Reha im Ausland. Der Plan war, dass ich jetzt wieder in meine Arbeit beim TVG einsteige. Man sieht ja, dass es geht. Aber ich hätte mich gerne noch eine Woche oder zwei im Hintergrund gehalten. Doch die aktuelle sportliche Situation lässt es derzeit nicht zu.“

Wobei wir schon beim Thema wären. Seit wann leitest Du wieder das Training?

Interview mit Michael Roth in der Handballwoche vom 26. März

„Ich habe diese Woche das erste Mal wieder das Training geleitet und bin am Sonntag erstmals im Spiel beim VfL Lübeck-Schwartau dabei.“

Ist der Zeitpunkt nicht ein bisschen früh für zwei so schwere Operationen?

„Ich sage mal so. Wenn diese fünf Niederlagen in Serie nicht gewesen wären oder andersrum gesagt, wenn wir zwei, drei Spiele gewonnen hätten, dann wäre ich noch nicht eingestiegen. Als ich wieder zuhause war, habe ich ja schon ein paar Mal im Training zugeschaut. Aber ich sehe es jetzt als meine Pflicht, das Kommando wieder zu übernehmen. Natürlich immer noch mit Unterstützung von Pavilas Babarskas. Gemeinsam müssen wir jetzt den Bock umwerfen. Es muss halt jetzt beides gehen – Reha und Training.“

Trotz OP, trotz Reha hattest Du ja immer Kontakt mit Deiner Mannschaft. Wie war das für Dich? Du bist im Krankenhaus oder in der Reha Klinik und draußen bei Deinem Team läuft es nicht rund. War das nicht sehr belastend?

„Ich war ja im Januar die erste Woche noch im Training dabei. Damals haben wir gut trainiert. Dann stand die erste OP an. Unser Geschäftsführer Michael Spatz, Co-Trainer Povilas Babarskas und ich haben uns lange unterhalten, uns große Gedanken gemacht, wie es weitergehen soll. Mit Povilas haben wir einen guten Weg gefunden. Er hat seine Sache gut gemacht und an ihm lag es sicher nicht, dass wir die Spiele verloren haben. Handball ist ein Ergebnissport und daran werden wir gemessen. Wir haben es in der Zeit nicht geschafft, zu gewinnen.

“Ich dachte, die Mannschaft führt das Konzept fort”

Ich dachte, dass die Mannschaft unser Konzept fortführen kann. Es ist ja ein Unterschied zwischen Saisonvorbereitung, wo du viele Grundsteine legst, und der Wintervorbereitung. Im Winter steht das Konzept ja längst. Das muss dann fortgeführt werden. In den ersten beiden Spielen im neuen Jahr gegen Bietigheim und Hagen hatten wir die Chance zu gewinnen, haben in der Crunchtime das Ding nicht gewuppt. Ärgerlich waren die beiden Heimspiele gegen Nordhorn und Dresden. Die waren wirklich schlecht. Danach in Ludwigshafen hatten wir wieder die Chance zu gewinnen. Wir sind also nicht so weit von unserer Leistung entfernt.“

Aber warum klappt es nicht?

„Es sind seit diesem Jahr zwei Leader nicht mehr dabei gewesen. Einmal Dino Corak, unser Kapitän und Kreisläufer, der im neuen Jahr nach Hamburg ging und uns nicht mehr zur Verfügung steht. Er war ein Leader auf dem Feld. Ich bin der Leader von draußen und auch ich war plötzlich nicht mehr da. Das hat die Mannschaft wohl nicht verkraftet. Das ist die eine Erkenntnis. Ja – und wenn der Chef halt nicht da ist, dann fehlt auch was, denke ich. Du kannst auch fünf Spiele unter einem Co-Trainer gewinnen. Da hätten dann sicher alle zu mir gesagt: bleib in der Reha. Jetzt sagen alle: komm schnell wieder…“

„Du hast Dir ja sicher alle Spiele Deiner Jungs angeschaut, oder?“

„Ja, das haben die im Schwarzwald auch gehört, denn ich habe im Zimmer rumgebrüllt… Das ist aber auch echt anstrengend, sich im Fernseh ein Spiel von der eigenen Mannschaft anzuschauen. Wenn es dann nicht so läuft, ist es noch anstrengender… Für eine Mannschaft nicht da zu sein während der laufenden Saison ist wirklich die Höchststrafe für den Coach. Aber in meinem Fall ging es nicht anders. Jetzt müssen wir gucken, dass wir die Situation im Schlussspurt der Rückrunde noch verbessern.“

Denkst Du, dass nicht nur der Weggang von Kapitän Dino Corak, sondern auch die anstehenden Wechsel nach Saisonende von Frieder Bandlow, Simon Strakeljahn, Görkem Bicer, Adrian Kammlodt oder Petros Boukovinas die Mannschaft belasten?

„Naja, einige Entscheidungen standen ja schon im Dezember fest. Da lief es für uns ja noch gut. Das Geschäft ist eben so, dass man Spielern sagen muss, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Bei uns kam hinzu, dass ein Spieler wie Adrian Kammlodt ganz aufhört. Da waren wir schon überrascht, hatten nicht damit gerechnet. Manchmal wird einem aber auch die Entscheidung abgenommen, obwohl man den Spieler unbedingt halten will. Görkem Bicer zum Beispiel hat andere Pläne als wir. Auch den Wechsel von Frieder Bandlow nach Nordhorn konnten wir trotz intensivster Bemühungen nicht aufhalten. Aber das sind ganz normale Vorgänge im Tagesgeschäft.”

Aber so viele Wechsel auf so vielen Positionen. Ist das gut?

„Unser Ziel war es, die Mannschaft inhaltlich stark zu machen. Das ist uns gelungen mit den Neuzugängen. Und die feststehenden Abgänge haben meiner Meinung nach nichts mit der derzeitigen Situation zu tun. Ich persönlich wehre mich dagegen, dass man Spielern mangelnde Konzentration oder Einsatz nachsagt, bloß weil sie den Verein wechseln oder keinen Vertrag mehr bekommen. Das ist ja umgedreht genau so. Wenn uns ein Spieler verlässt, können wir auch nicht beleidigt reagieren. Es geht zusammen weiter bis zum Ende der Saison. Deshalb sind wir ja eine Mannschaft.“

Michael Roth zwischen seinen Schützlingen beim Auswärtsspiel in Coburg

Trotzdem sollte ja Kontinuität im Kader einkehren…

„Kontinuität hat nicht nur damit etwas zu tun, dass Spieler gehen. Wir haben Spieler, die wir halten wollen, gehalten, wie zum Beispiel Mario Stark. Dass ein Dino Corak geht, war sehr überraschend. Dafür haben wir jetzt Patrick Gempp verpflichtet, der mit Sicherheit die richtige Verpflichtung ist. Er ist ein toller Typ mit Kämpferherz. Mit Nils Kretschmer haben wir einen Spieler verpflichtet, der ebenfalls ein „Typ“ ist. Diese Typen haben mir ein bisschen in der Mannschaft gefehlt. Nils haben wir geholt mit dem klaren Ziel, die Abwehr zu verstärken. Einer, der uns richtig wehtut, ist Frieder Bandlow. Um ihn haben wir lange gekämpft. Adrian Kammlodt stellt seinen Beruf obenan. Er hört mit dem Profihandball auf. Das müssen wir akzeptieren. Petros Boukovinas wollte sich anders orientieren. Vielleicht wollte er in die erste Liga. Jetzt hat er in Coburg unterschrieben. Wir konnten nicht so lange auf seine Entscheidung bis nach der EM warten. Er wollte keine Entscheidung treffen, wo wir sie gebraucht hätten. Aber wir mussten uns auch entscheiden. Das alles wurde zwischen uns offen kommuniziert. Nun haben wir einen neuen, sehr guten Torhüter verpflichtet. Manchmal ist es vielleicht auch ganz gut, wenn sich ein Team im Kern ein bisschen verändert.“

“Wir suchen noch einen Rückraumspieler”

Steht denn jetzt der Kader für die neue Saison?

„Wir suchen noch einen Rückraumspieler und dann sind wir komplett. Wir sind, glaube ich, nicht schlechter aufgestellt als jetzt. Vielleicht sogar ein bisschen besser. Ich bin mit den Verpflichtungen sehr zufrieden. Jeder Spieler sollte stolz sein, das TVG Logo zu tragen.“

Gegen den VfL Lübeck-Schwartau soll nun der Bock umgestoßen werden. Du kennst die Mannschaft gut, bist Anfang 2022 als „Feuerwehr-Mann“ dort eingesprungen und hast den Abstieg verhindert. Was hast Du dem VfL damals eingeimpft, was impfst Du jetzt Deinem TVG ein, um wieder in die Spur zu kommen?

„Wenn man fünf Niederlagen in Folge verkraften muss, ist das Selbstvertrauen nicht sehr groß. Die Spieler machen sich viele Gedanken, tragen ein großes Päckchen mit sich herum. Jetzt müssen wir gucken, dass wir dieses Päckchen abwerfen und das geht nur mit einem Sieg. Siege sind das beste Teambuildung, Siege sind das beste fürs Selbstvertrauen. Die Maßnahmen sind ganz klar. Das Training muss anzogen werden, es muss mehr auf die Disziplin geachtet werden und wir müssen uns wieder mehr an den Basics orientieren.“

Also alles, was den TVG in der Hinrunde so stark gemacht hat…

„Genau. Alles das, was uns in der Hinrunde stark gemacht hat. Und wir müssen akzeptieren, dass ein Dino Corak nicht mehr da ist. Ich will sehen, dass die Mannschaft gewillt ist, den Bock umstoßen zu wollen. Deshalb geht es in erster Linie erst einmal um den Kampf. Wenn du mit dem Arsch an der Wand stehst, dann geht kein Kempa Trick, da geht auch kein Spekulieren. Da sind die Basics gefragt. Erst wenn wir wieder im Fahrwasser sind, dann können neue Sachen ausprobiert werden. Und wir müssen trotz allem positiv bleiben, denn wir sitzen alle in einem Boot. Wir dürfen den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken, bloß weil es grad nicht rund läuft. Wir müssen Gas geben und das geht nur übers Training, denn da werden die Basics gelegt. Die Mannschaft ist intakt. Sie arbeitet super, trainiert gut. Jetzt müssen wir uns über gewonnene Spiele das Selbstvertrauen zurückholen.“

Hast Du Dir mit der Mannschaft zusammen ein Ziel gesetzt für die nächsten Spiele?

„Das ist zwar eine Floskel, aber wir müssen jetzt wirklich von Spiel zu Spiel denken. Was anderes macht keinen Sinn. In der „Hanse Hölle“ ist es immer schwer zu spielen. Das weiß ich aus Erfahrung. Auch wenn wir in Lübeck nicht gewinnen, muss erkennbar sein, dass wir viele Dinge richtig gemacht haben. Wir müssen das Gefühl haben, dass wir alles, aber auch wirklich alles gegeben haben. Dafür benötigen wir jetzt Typen und die kristallisiere ich übers Training raus. Nicht optimal ist, dass sich Mario Stark am vergangenen Mittwoch im Training am Fuß verletzt hat. Er fällt wohl ein paar Wochen aus. Das ist schade, weil er ein wichtiger Spieler ist. Doch Jammern nützt nichts, jetzt müssen andere die Lücke ausfüllen. Wenn ich mich zurück erinnere, haben wir in der Vergangenheit auswärts die meisten Punkte mit drei Rückraumspielern geholt.“

Höre ich raus, dass Du am einstelligen Tabellenplatz festhältst?

„Im Dezember waren wir Siebter. Genau auf dem Platz, wo wir vor Saisonbeginn hin wollten. Jetzt sind wir abgerutscht, aber wir haben immer noch die Chance nach oben zu kommen. Wir wollen die Saison so gut es geht abschließen. Jetzt müssen wir erst einmal einen kleinen Rückschlag verkraften.“

Interessant ist, dass – trotz der Niederlagen-Serie die Halle gut gefüllt ist. Die Fans stehen also hinter ihrem TVG, oder?

„Die Voraussetzungen hier sind optimal. Ich bin sehr zufrieden, wie das hier mit dem TVG läuft. Ich versuche natürlich meinen Teil mit meiner Erfahrung dazu beizutragen. Wir sind ein Traditionsverein mit professionellen Strukturen. Das führt dazu, dass wir zukünftig mehr Sponsoren bekommen, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Unsere Heimspiele sind sehr gut besucht, wir haben eine gute Stimmung in der Halle. Es läuft alles in die richtige Richtung.“

 

 

Das Porträt von Michael Roth hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Mit zwei Rückkehrern und mehr Power an Bord startet der Deutschland-Achter in die olympische Saison. Beim Weltcup in Varese, der ersten wichtigen Standortbestimmung mit der internationalen Konkurrenz, kehren die Olympia-erfahrenen Hannes Ocik (32) und Laurits Follert (27) zurück ins Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV). Ihren Rollsitz behalten Wolf-Niclas Schröder, Torben Johannesen, Max John, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack und Benedict Eggeling. Steuermann bleibt Jonas Wiesen. „Wir haben uns weiterentwickelt, vor allem physiologisch. Bei der WM im vergangenen Jahr fehlten uns 1,4 Sekunden zu einer Medaille. Unser Ziel Richtung Paris muss sein, diese Lücke zu schließen“, sagte DRV-Bundestrainerin Sabine Tschäge bei der Präsentation des Team Deutschland-Achter in Dortmund.

Durchschnitts-Alter von 26.9 Jahren

Der Deutschland-Achter, der in Belgrad als WM-Fünfter die Olympia-Qualifikation geschafft hatte, geht mit einem Durchschnittsalter von 26,9 Jahren in die Saison. Schlagmann zum Auftakt in Varese wird Hannes Ocik sein. „Er bringt viel Erfahrung mit, gerade auf dieser Position. Aber wir haben noch weitere Möglichkeiten“, erklärte Tschäge. Ocik führte das deutsche Paradeboot bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro und in Tokio jeweils zur Silbermedaille sowie zu drei WM-Siegen. Laurits Follert, der aufgrund eines Bandscheibenvorfalls eine knapp einjährige Pause einlegen musste, hat sich zurückgekämpft. „Er ist bei uns physiologisch einer der stärksten. Er bringt mehr PS an Bord“, so Tschäge.

Beim Weltcup in Varese wird es der Deutschland-Achter direkt mit Weltmeister Großbritannien und dem WM-Zweiten Niederlande zu tun bekommen, auch starke Boote aus Rumänien und Italien werden erwartet. „Wichtig ist: Das Zusammenspiel muss funktionieren. Wir müssen es schaffen, über die komplette 2.000-Meter-Distanz technisch stabil zu bleiben“, bemerkte Tschäge, die seit gut einem Jahr in Verantwortung für den Deutschland-Achter steht.

Vierer und Zweier ohne Steuermann wollen Ticket

Das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris wollen sich auch der Vierer und der Zweier ohne Steuermann sichern. Hierzu müssen beide Boote aus dem Team Deutschland-Achter bei der Qualifikationsregatta in Luzern, die vom 19. bis zum 21. Mai ansteht, bestehen und bei dieser sehr harten Prüfung mindestens Platz zwei belegen. Der Vierer, der sich ebenfalls über die Trainingslager in Lago Azul – nach dem Deutschland-Achter – gebildet hat, wurde weitestgehend neu formiert.

Einen Rollsitz erkämpft haben sich Jasper Angl, der im Vorjahr im Achter saß und jetzt die verantwortungsvolle Schlagmann-Position einnimmt, die beiden U23-Aufsteiger Kaspar Virnekäs und Frederik Breuer sowie Routinier Malte Großmann. „Wir haben die schnellste Besetzung gefunden. Das ist eine sehr motivierte Mannschaft, die sich durch eine äußerst konstruktive Zusammenarbeit auszeichnet“, sagte DRV-Bundestrainer Thomas Affeldt.

Den Zweier ohne Steuermann bilden Sönke Kruse und Julius Christ. Das junge Duo, das sich bei den nationalen Ausscheidungsrennen in Hamburg klar durchsetzte, geht die schwierige Qualifikationsaufgabe selbstbewusst an. „Sie sind physiologisch stark, setzen die Power auf dem Wasser um und haben großes Potenzial. Es ist der stärkste Zweier, den wir seit Jahren haben. Sie haben das Rüstzeug, es zu schaffen“, sagte Trainer Alexander Weihe, der seit sechs Monaten fest im Trainer-Team des A-Kaders arbeitet.

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann vor ein paar Wochen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Ich bin ja ganz großer Eishockey Fan und bewundere schon immer die Spieler, die während der laufenden Spielzeit in der deutschen Eishockey Liga zwei-, dreimal die Woche Matches bestreiten und mit dem Bus durch ganz Deutschland von A nach B reisen müssen.

Was jetzt allerdings in den Play offs gerade passiert, ist der absolute Wahnsinn. Alle Spiele sind der Hammer – doch gestern Abend die Partie zwischen den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin bricht alle Rekorde. Nach 111 Minuten Spielzeit setzten sich die Eisbären kurz vor Mitternacht im zweiten Spiel der Halbfinal-Serie in Straubing mit 4:3 durch. Nach 111 Minuten und dreimaliger Over Time!!! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es war das drittlängste Spiel der DEL-Geschichte überhaupt.

Was diese Spieler leisten, ist der absolute Wahnsinn – ich kann mich nur noch einmal wiederholen. Und was die Teams von Straubing und den Eisbären samt ihren tollen Fans am gestrigen Abend geleistet haben, ist einfach ohne Worte! Am Freitag geht es nahtlos weiter…

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Drittligist HSG Hanau hat den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit 2024/25 unter Dach und Fach gebracht. Die HSG verpflichtete zum 01. Juli 2024 Theo Surblys, der im linken Rückraum spielt. Der hochgewachsene Akteur, der nicht nur als wurfstark gilt, sondern auch in der Abwehr im Deckungszentrum verteidigen kann, wechselt von der TSG Haßloch an den Main. Der Vertrag des 24-Jährigen läuft bei den Grimmstädter für zwei Jahre.

„Mit Theo Surblys haben wir einen sehr interessanten Spielertypen für die kommende Saison verpflichtet“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Theo hatte bereits viele spannende Stationen auf seinem Weg. Unter anderem hat er seine handballerische Ausbildung bei den Rhein-Neckar Löwen erhalten und dabei auch schon mit Luca Braun zusammengespielt.“

Der Hanauer Blaue Block kann sich auf einen, mit 2.09 Metern sehr groß gewachsenen agilen Rückraumspieler freuen, welcher in der diesjährigen Drittliga-Saison bislang 60 Treffer in 23 Spielen für die TSG Haßloch erzielte. Der gebürtige Mannheimer und gelernte Physiotherapeut kennt die Main-Kinzig-Halle bereits aus den Aufeinandertreffen mit der HSG Hanau in der diesjährigen und letzten Saison. Dabei konnten sich die HSG-Fans schon von seiner Wurfkraft überzeugen.

Ruhe und Abgeklärtheit zeichnen den Neuen aus

Bei seinen letzten Stationen zeichnete sich Surblys vor allem durch seine Ruhe und Abgeklärtheit am Ball aus und gilt gerade durch seine besondere Körpergröße als resoluter Deckungsspieler, welcher für die beiden kommenden Spielzeiten einen wichtigen Baustein des Hanauer Deckungszentrum ausmachen soll. Neben seiner Konzentrationsstärke bringt der 24-Jährige auch Leaderqualitäten mit und versucht stets seine Mitspieler auf dem Feld mitzureißen.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Hanau und ganz besonders auf die Heimspiele in der Main-Kinzig-Halle, gemeinsam mit dem Blauen Block“, so Theo Surblys. „Ich hoffe, dass ich meine Stärken optimal in die Mannschaft einbringen kann.“

„Theo hat bereits viel Drittligaerfahrung auf hohem Niveau für sich sammeln können und hat richtig Lust darauf, gemeinsam mit der HSG Hanau erfolgreich zu sein“, sagt HSG-Cheftrainer und Geschäftsführer Hannes Geist über seinen neuen Spieler. „Mit seiner Wurfkraft und Körperlänge bringt er zudem für uns neue spielerische Elemente mit. Wir sind daher sehr glücklich, dass wir ihn von der HSG Hanau haben überzeugen können und er in den nächsten zwei Jahren für uns auflaufen wird.“

Theo Surblys spielte in der Vergangenheit schon für die Rhein Neckar Löwen, für den österreichischen Topclub Alpla HC Hard sowie für die SG Nußloch. 2022 wechselte er zur TSG Haßloch.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch am Ostersonntag gelang dem Handball Zweitligisten TV Großwallstadt nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen den favorisierten ASV Hamm Westfalen verloren die Einheimischen mit 26:32 (16:17). Dabei musste der TVG noch immer auf seinen Kapitän und Spielmacher Mario Stark verzichten. Auch Görkem Bicer konnte nicht mitmischen. Er verletzte sich im Training (Sprunggelenksverletzung).

Beide Mannschaften standen gehörig unter Druck. Der Gegner aus Nordrhein-Westfalen wollte die bittere Niederlage gegen die SG BBM Bietigheim aus dem Kopf bekommen, der TVG wollte endlich die Niederlagen-Serie durchbrechen.

Bis zum 5:5 (9.) blieb die Begegnung ausgeglichen. Danach zog der ASV auf 8:5 davon und TVG-Coach Michael Roth nahm die erste Auszeit. Sein Team befolgte die Anweisungen, war beim 8:9 wieder dabei. In der Folge zogen die Gäste erneut davon und beim 14:9 in der 22. Minute für Hamm nahm Michael Roth seine zweite Auszeit. Gegen das Spitzenteam kämpfte sich der TVG Tor um Tor heran und es ging mit 16:17 in die Pause.

Jan-Steffen Minerva top

Nach dem Wechsel stellte TVG-Trainer Michael Roth Jan-Steffen Minerva zwischen die Pfosten und dieser lief zur Hochform auf. Er konnte allerdings die Niederlage trotz toller Paraden nicht verhindern. Adrian Kammlodt netzte zum 17:17 ein und Florian Eisenträger war es, der per Strafwurf die einzige Führung seines Teams herstellen konnte (18:17). Danach waren es Ungenauigkeiten der Hausherren im Abschluss sowie einige eigene Schiedsrichter-Entscheidungen plus die Zielstrebigkeit der Gäste die dazu führten, dass der ASV immer wieder die Nase vorn hatte.

Beide Mannschaften probierten es mit verschiedenen Deckungsvarianten oder dem siebten Feldspieler, der Siegeswille des TVG war auf jeden Fall da – doch die Tore erzielte der ASV. 27:22 stand es in der 49. Minute für die Lerscht-Crew. Florian Eisenträger erzielte per Siebenmeter noch einmal das 24:28 und Frieder Bandlow das 25:29. Enger wurde der Spielstand nicht mehr. Im Gegenteil. Am Ende nahmen die Gäste mit 32:26 den Sieg mit nach Hause.

ASV-Trainer Michael Lerscht war nach Spielschluss sichtlich erleichtert und sagte: “Wir wollten unbedingt hier gewinnen, um wieder in die Spur zu kommen. Wir wussten, dass es uns Großwallstadt massiv schwer machen wird und genauso ist es gelaufen. Es war für beide Trainer schwierig im Coaching, weil es ein bisschen chaotisch hier und da war, aber wir sind jetzt einfach glücklich, das Spiel gewonnen zu haben.“

TVG-Coach Michael Roth war sehr happy über die Unterstützung der Fans, meinte: “In erster Linie lag es auch an der Mannschaft heute. Sie hat endlich mal wieder ein bisschen Herz gezeigt und auch Mumm und auch Kampfkraft. Wir haben uns reingefuchst in das Spiel gegen den Tabellendritten und das war auch das Ziel.“

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball-Drittligist HSG Hanau muss den ersten Spielerabgang im Sommer 2024 hinnehmen. Rückraumakteur Jonas Ahrensmeier wird die Hessen zum 30. Juni verlassen und sich zukünftig mehr auf seinen Berufseinstieg konzentrieren. Der wurfgewaltige Halblinke, der momentan seine vierte Saison für die Grimmstädter spielt, entschied sich seinen Vertrag in Hanau nicht zu verlängern.

„Jonas hat immer alles für den Verein gegeben und die Herausforderung Hanau von der ersten Minute an angenommen“, sagt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann über seinen Rückraumspieler. „Trotz der langen Fahrtstrecken und dem ständigen Pendeln zwischen Darmstadt, Frankfurt und Hanau hat er sich in den Trainingseinheiten immer durch hohen Fleiß ausgezeichnet. Es ist sehr schade, dass er uns nun verlässt.“

Der Spieler selbst sagt: „Es ist an der Zeit für mich, meinen Fokus auf andere Dinge zu richten. Das war keine leichte Entscheidung, da die Zeit bei der HSG so viele tolle Dinge für mich bereit gehalten hat. Vorne weg natürlich die südwestdeutsche Meisterschaft in der letzten Saison sowie die Teilnahme an den Aufstiegsrunden in den Jahren zuvor. Aber nicht nur sportlich lief es gut, denn ich habe auch viele tolle Menschen rund um die HSG kennen lernen dürfen.“

Im Sommer 2020 wechselte Jonas Ahrensmeier von der HSG Bieberau/Modau in die Grimmstadt und avancierte schnell zum wichtigen Eckpfeiler der jungen Hanauer Mannschaft. Seine Qualitäten hat der 26-Jährige dabei nicht nur im Abschluss aus der Distanz, sondern übernahm mit seiner Körpergröße von 1.95 Metern seit dem Abgang von Vereinslegende Marc Strohl auch mehr Verantwortung im Innenblock der HSG-Abwehr.

Bisher 37 Tore in dieser Saison erzielt

In dieser Spielzeit 2023/24 absolvierte der Student des Bauingenieurswesens 19 von bislang 24 Saisonspielen und erzielte 37 Tore. Zu Saisonbeginn setzte ihm dabei noch eine Verletzung an der Plantarsehne zu, doch Ahrensmeier kämpfte sich schnell in die Grimmstädter Mannschaft zurück. Nun also der Wechsel, weg von der Drittliga-Bühne und rein in das Berufsleben. Im kommenden Hochschuljahr will Ahrensmeier bereits außerhalb des Hörsaals praktische Erfahrungen sammeln und verbindet dies mit einer Stelle in seinem Wohnort Mühltal bei Darmstadt.

„Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal beim ganzen Verein und seinen überragenden Fans für die schöne Zeit bedanken und dafür, dass ich sowohl sportlich als auch menschlich mit der HSG wachsen durfte“, erklärt Ahrensmeier. „Ich bin stolz darauf, ein Teil dieses Vereins und dieser Mannschaft gewesen sein zu dürfen, die in Zukunft sicher noch für einiges Aufsehen in der Handballwelt sorgen wird. In diesem Sinne danke für alles und auf Wiedersehen, denn ich werde sicher in die MaKi zurückkehren, um den Weg der HSG weiterzuverfolgen.“

„Jonas hat sich diese Entscheidung extrem schwer gemacht“, weiß HSG-Geschäftsführer und Cheftrainer Hannes Geist. „Aber beruflich ergeben sich für ihn gerade einige spannende Möglichkeiten. Dafür haben wir volles Verständnis, sind aber natürlich traurig, dass wir einen so motivierten und fleißigen Spielertypen verlieren. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute und bei den Heimspielen in der Main-Kinzig-Halle ist er immer herzlich willkommen.“

Jonas Ahrensmeier spielte in der Jugend für seinen Heimatverein TG Eberstadt, wechselte aber bald zum TuS Griesheim in die Landesliga. Später ging er auch für den Drittligisten HSG Bieberau/Modau auf Torejagd, bevor er sich 2020 der HSG Hanau anschloss. Mit den Grimmstädter erzielte er in der Saison 2022/23 die südwestdeutsche Meisterschaft in der 3. Liga.

 

Das Bild von Jonas hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es am Gründonnerstag das Nachholspiel zwischen der HSG Hanau und dem TV Gelnhausen. Am Ende gewann Hanau vor über 800 Zuschauern mit 27:26 (11:13). Garant für den Sieg war Cedric Schiefer, der in den Schlusssekunden zum Spielentscheider wurde.

Vor großartiger Kulisse in der Hanauer Main-Kinzig-Halle lagen die Grimmstädter in der Nachholpartie des 20. Spieltags zwar über weitere Strecken der Partie zurück, drehten das Derby aber mit einer couragierten und willensstarken Mannschaftsleistung in den letzten Spielminuten. Wie in der Vorwoche ragte aus dem starken Kollektiv wieder Rückraumakteur Cedric Schiefer (6 Tore) hervor, der in den Schlusssekunden zum Spielentscheider wurde. Auch Torhüter Can Adanir lief in der Schlussphase zur Höchstform auf und nahm dem Gegner einige gute Bälle weg. Mit den zwei Punkten verteidigt Hanau weiterhin seinen fünften Tabellenrang, Gelnhausen steht an Platz sieben.

„Was die letzten sieben Minuten heute hier in der Main-Kinzig-Halle gelaufen ist, da kann ich wieder nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen“, meinte HSG-Cheftrainer Hannes Geist nach Abpfiff am Mikrofon. „Die Jungs haben das Spielglück erzwungen und ich bin einfach sehr glücklich, dass wir das Derby heute zu unseren Gunsten entschieden haben.“

Krimi in den Schlussminuten

Es tickten bereits die letzten Spielsekunden auf der Uhr, als die HSG vor 847 Zuschauern am gestrigen Abend noch einmal alles in Richtung gegnerischem Kasten warf. Geist hatte nach der späten Hanauer 26:25-Führung und dem direkten TVG-Ausgleich beim 26:26 – mit nur noch 19 Sekunden auf der Uhr – die Auszeit genommen. Der HSG-Coach gab seinem Team die letzten Instruktionen mit auf den Weg und eigentlich, so verriet es Hanaus Spielmacher Jan-Eric Ritter später im Interview, war die letzte Offensivaktion, der letzte Spielzug ganz anders geplant.

Stattdessen blieb Cedric Schiefer gegen Gelnhausens Altwein in der Abwehr hängen, doch der 21-jährige Goalgetter zeigte sich extrem abgezockt, ließ sich von David Rivic den fälligen Freiwurf mit nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr direkt auflegen, stieg hoch und knallte das Spielgerät aus rund neun Metern in die Maschen. Abpfiff. Grenzenloser Jubel und eine Hanauer Spielertraube, die sich all die Anspannung der letzten 60 Minuten von der Seele schrie. Dabei hatte die Partie all das, was ein Derby verdiente: spielerische Leidenschaft, zwei lautstarke Fanlager und einen unglaublich spannenden Spielverlauf.

Viele Zeitstrafen auf beiden Seiten

In der Anfangsphase hatte Schiefer die HSG nach rund sechs gespielten Minuten mit 3:1 in Führung gebracht. Bis zum 6:4 von Rivic blieb dieser Vorsprung bestehen, doch nach einer Zeitstrafe gegen Jonas Ahrensmeier und einem verwandelten Siebenmeter der Gäste, drehte der TVG das Spiel und ging selbst mit 7:6 in Front. Es war keineswegs ein unfair geführtes Derby, doch viele Zeitstrafen auf beiden Seiten störten ein ums andere Mal den Rhythmus. Zudem hatte Hanau bei den Siebenmetern in den ersten 30 Minuten kein Glück: Julian Fulda, Paul Hüttmann und Ritter scheiterten alle von der Linie. Nach einer weiteren Hinausstellung von Hüttmann legte Gelnhausen durch Jonathan Malolepszy per Siebenmeter erstmals auf zwei Tore vor – 12:10 (29.). Die Gäste nahmen diesen Zwei-Tore-Vorsprung auch mit in die Pause.

TVG machte zunächst mehr aus seinen Möglichkeiten

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs machte zunächst der TVG mehr aus seinen Möglichkeiten und setzte dem HSG-Team deutlich zu. „Wir hatten eine schwierige Phase nach dem 18:21-Rückstand in der 44. Minute“, bemerkte Geist. „Da hätte Gelnhausen gleich zwei Mal auf einen 4-Tore-Vorsprung stellen können. Wir haben es aber geschafft, uns mit einer unglaublichen Moral da rauszukämpfen.“

Hanau packte in der Abwehr nun routiniert zu und vorne holte Ritter den nächsten Siebenmeter heraus, den Fulda diesmal konzentriert zum 19:21 (46.) verwandelte. Im Tor hatte sich auch Can Adanir mit einigen wichtigen Paraden auszeichnen können und nur wenig später markierte Luca Braun drei Treffer in Serie, erzielte so beim 25:25 (58.) den ersten Ausgleich für seine Farben seit der 28. Minute und legte damit die Grundlage für eine Herzschlag-Schlussphase.

„Ich möchte auch ein großes Dankeschön an beide Fanlager aussprechen. Ein solches Derby hat der Main-Kinzig-Kreis einfach verdient und diese Unterstützung hat beide Mannschaften enorm gepusht“, so Geist.

TVG-Coach Matthias Geiger sagte: „Nach so einem Spielverlauf will man am Ende natürlich mehr haben. Wie die Jungs unter diesen Voraussetzungen gespielt und gekämpft haben, war aber bemerkenswert. Wir haben immer wieder die Chance verpasst, auf vier Tore wegzuziehen, auch wegen der guten Leistung des Hanauer Torwarts. Klar sind wir jetzt auch etwas niedergeschlagen, aber unsere Zeit wird kommen.“

 

 

Die Bilder haben uns die Vereine Hanau und Gelnhausen zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

 

Handball Zweiligist TV Großwallstadt empfängt am Ostersonntag um 17 Uhr den ASV Hamm-Westfalen in der Untermainhalle in Elsenfeld. Platzt eventuell hier der Knoten oder gibt es die siebte Niederlage in Folge? Das ist hier die große Frage. TVG-Trainer Michael Roth, der bei der Niederlage beim VfL Lübeck Schwartau erstmals nach seiner schweren Hüft OP wieder an der Seitelinie stand, sagte: “Gegen den kommenden Gegner haben wir in der derzeitigen Form eigentlich keine Chance. Aber vielleicht ist gerade das unsere Chance.«

In der Tat könnte ausgerechnet gegen den hohen Favoriten der Knoten platzen. Der ASV musste bereits am vergangenen Mittwoch spielen. Gegen die SG BBM Bietigheim gab es in einem Krimi am Ende kein Happy End und die wichtige Partie wurde mit 32:33 verloren. Das war eindeutig ein Rückschlag für Trainer Michael Lerscht und sein Team. Zwar sind sie noch immer Dritter in der Tabelle. Doch Potsdam hat nach 25 Spielen bereits 43:7 Punkte auf dem Konto, die Bietigheimer nach ebenfalls 25 Partien 40:10 und der ASV 37:13 Zähler bei 25 absolvierten Matches.

Keine leichte Aufgabe für den TVG

Auf den TVG wartet also wahrlich keine leichte Aufgabe, denn immerhin hat Hamm noch immer den direkten Wiederaufstieg im Blick. Am Sonntag wird es sicherlich auch darauf ankommen, wie das Team um Trainer Michael Lerscht die Niederlage vom Mittwoch verkraftet hat. Definitiv werden die wurfgewaltigen Spieler Fabian Huesmann auf Linksaußen und Nico Schöttle im linken Rückraum auch gegen die Unterfranken ihre Trefferzahl weiter nach oben schrauben wollen. Hinzu kommen mit Nico Schöttle, Björn Zintel und Jan von Boenigk drei torgefährliche Rückraumspieler.

Die Hausherren sind derzeit weit von ihrer Form entfernt und wenn die Wende im dritten Heimspiel des Jahres 2024 eingeleitet werden soll, dann helfen nur Kampfgeist und Disziplin. Ein Erfolg würde nicht nur zwei wichtige Zähler für das Punktekonto liefern, sondern auch zeigen, dass die Mannschaft den Abgang von Kapitän und Kreisläufer Dino Corak verkraftet hat. Setzt die Mannschaft die Vorgaben ihres Trainers um, ist ein Erfolg gegen den hohen Favoriten aus Nordrhein-Westfalen möglich. Nicht im Kader stehen wird  – wie auch schon in der letzten Begegnung gegen den VfL Lübeck-Schwartau – Kapitän und Spielmacher Mario Stark, der sich vergangene Woche im Training einen Bänderriss im Sprunggelenk am linken Fuß zugezogen hat. Ebenfalls nicht mit an Bord ist Görkem Bicer, der sich, ebenfalls im Training, auch am Fuß verletzt hat.

 

Das Bild von Florian Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.