Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, ist die Winterpause vorbei und es geht am Wochenende wieder um Punkte. Allerdings spielt aus der hiesigen Region lediglich die HSG Hanau. Gelnhausen und Nieder-Roden dürfen sich noch über ein freies Wochenende freuen.

Am heutigen Freitagabend empfängt die HSG Hanau in der Main-Kinzig-Halle die TSG Haßloch. Anwurf ist um 20.15 Uhr. Gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz wollen Trainer Hannes Geist und sein Team an den starken Schlussspurt des vergangenen Jahres anknüpfen und Anschluss an den zweiten Tabellenrang halten. Für das Hanauer Team wird es mit insgesamt neun Heimpartien bis Ende Mai eine wahre Heimspiel-Rückrunde. Als Tabellenvierter treffen Bergold, Ritter & Co. am Freitag auf den 14. der Liga.

„Das wird eine spannende Aufgabe für uns“, meint HSG-Cheftrainer Hannes Geist vor dem Heimspielabend. „Wir wollen nach dieser Pause wieder gut in die Rückrunde reinkommen und freuen uns auf das Wiedersehen mit dem Blauen Block in der Main-Kinzig-Halle.“

Die HSG hat sich in der Winterpause akribisch auf dieses erste Heimduell vorbereitet und kennt die Stärken und Schwächen des Gegners. „In erster Linie ist es aber wichtig, dass wir auf uns schauen“, so Geist und an das anknüpfen, womit wir im September begonnen haben.“ So wolle sein Team weiterhin eine sehr stabile Deckung stellen und die Anzahl der Gegentore reduzieren.

Im eigenen Handballtempel trifft Hanau auf einen Gegner, der das vergangene Jahr mit einer Niederlage beendete. Beim TuS Opladen kamen „die Bären“ von TSG-Trainer Markus Muth nicht über ein 21:31 hinaus. „Sicherlich hat sich die TSG Haßloch im Vorfeld der Saison ihre momentan Situation anders vorgestellt“, so HSG-Cheftrainer Hannes Geist. „Einen Trainerwechsel haben sie auch bereits hinter sich.“ 8:22 Zähler holte Haßloch als momentaner 14. der Tabelle bislang. Am 1. Spieltag der Hinrunde blieben die Grimmstädter bei der TSG souverän und siegten mit 28:25.

„Wir wollen noch besser in unser Tempospiel kommen und die einfachen Tore erzielen“, meint Geist, der aus der vollen Kaderbreite schöpfen kann. „Damit möchten wir jetzt wieder in unseren Flow aus dem Dezember kommen und wollen alles auf der Platte lassen – auch für unser Fans, die hoffentlich wieder zahlreich zu uns in die Halle pilgern werden.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Diesmal mit Verspätung. Doch der Grund ist einfach. Schaut selbst! 

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Die Skywheelers sind in der ersten Rollstuhl Basektball Liga tatsächlich vom Abstiegsgespenst bedroht. Auch im letzten Spiel gegen RBB München Iguanas gelang kein Befreiungsschlag und es ging mit einer 40:52-Niederlage nach Hause. Zwar verfolgten die Frankfurter über lange Zeit sehr fokussiert ihr Ziel, nämlich die ersten Punkte der Saison aus München zu entführen. Doch am Ende reichte es wieder nicht zu einem Sieg und die Luft wird nun immer dünner. Eine kleine Chance auf den Klassenerhalt besteht. Diese wollen die Skywheelers ergreifen.

RB Zwickau zu Gast bei den ING Skywheelers

Am Samstag empfangen sie den RB Zwickau e. V. Tipp Off zu diesem Spiel ist um 18 Uhr im Skywheelers Dome. Im Kellerduell der Liga, Skywheelers Platz 10, Zwickau Platz 9, geht es im wahrsten Sinne des Wortes ums nackte Überleben.

Das Team von Trainer Marco Förster konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings auch nur ein Spiel in der laufenden Saison gewinnen. Deshalb stehen die Zwickauer einen Platz vor den ING Skywheelers. Auch die Mulde-Städter spielen in dieser Spielzeit primär um den Klassenerhalt. Dabei mussten sie ähnlich wie die Frankfurter viele Rückschläge wegstecken. Zu Beginn der Saison vom verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen eingeschränkt, war es für die Zwickauer ein beschwerlicher Weg, in der ersten Rollstuhl Basketball Bundesliga anzukommen. Wie hart das Tagesgeschäft in der 1. RBBL ist, mussten die Zwickauer am sechsten Spieltag erfahren. Zeigten sie gegen die RBC Köln 99ers einen couragierten Auftritt und erspielten ein Unentschieden nach vierzig Minuten, kam es in der Verlängerung, zu einem harten Bruch im Spiel. Letztlich verloren sie dieses Spiel und wirken seither verunsichert in ihren Auftritten, auch wenn der Kader mehr zu leisten im Stande ist.

Die Skywheelers hingegen haben nichts mehr zu verlieren. Spielertrainer Chris Spitz wird auch in dieser Trainingswoche nichts unversucht lassen, seine Mannschaft auf die bevorstehende Begegnung bestmöglich vorzubereiten. Auch wenn die ING Skywheelers in dieser Spielzeit hinter ihren eigenen persönlichen Erwartungen blieben, ist Aufgeben keine Option.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Für die Erstliga-Damen der HSG Bensheim/Auerbacch geht es Schlag auf Schlag. Innerhalb weniger Tage spielten sie entweder international oder es ging in der Meisterschaftsrunde weiter. Und es ist kein Ende in Sicht.

Nach dem ersten Auftritt der HSG-Frauen auf internationalem Boden, sprich in der ersten Begegnung in der Gruppenphase der EHF European League beim Team von les Neptunes de Nantes in Frankreich am 07. Januar, ging es kurz danach in der laufenden Saison gegen den TuS Metzingen.

Die Flames der HSG Bensheim mussten sich trotz eines beherzten Auftritts beim ersten EHF-Spiel dem Top-Favoriten Nantes mit 27:39 (12:19) geschlagen geben. Wir haben heute Lehrgeld gezahlt. Es war unser allererstes internationale Euro League Spiel. Wir haben eigentlich bis zu 24. Minute richtig gut gespielt, waren nur drei Tore zurück. Dann machen wir fünf Fehler, die machen sechs Gegenstöße und sind mit sieben Toren weg. Dann rennst du diesem Rückstand hinterher. Teilweise waren wir nicht mutig genug. Nantes hat mit seinen drei Weltmeisterinnen natürlich andere Ambitionen als wir. Für uns war es das allererste Spiel, das hat man gemerkt. Eine volle Halle und frenetische Fans, da haben wir, wie gesagt, Lehrgeld bezahlt”, sagte HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm. 

Und weiter meinte die Trainerin: “Auf der anderen Seite haben wir ein paar gute Aktionen gemacht und haben versucht in der zweiten Halbzeit ein bisschen was auszuprobieren. Ich musste auch in weiser Voraussicht auf unsere nächsten Spiele, früh und viel wechseln. Das merkt man dann auch. Nantes hat zweimal eine gute Garde. Aber es waren auch in unserem Spiel paar gute Dinge dabei. Es war das allererste Spiel für Bensheim und wir dürfen uns auf keinen Fall grämen. Wir nehmen die positiven Dinge mit und es waren ein paar sehr gute positiven Dinge dabei. Aber man muss auch so ehrlich sein, dass Nantes nicht unser Kaliber ist. Dementsprechend haken wir das ab und schauen nach vorne.“

Sieg gegen Metzingen

Am vergangenen Donnerstagabend ging es dann im Saisonspiel gegen die TuS Metzingen. In der spannenden Schlussphase setzte sich die HSG mit 26:25 (14:11) durch. Dieser Sieg war enorm wichtig und hält die Flames auf dem dritten Tabellenplatz. Trainerin Heike Ahlgrimm sagte anschließend: “Am Ende bin ich heute sehr froh über die zwei Punkte und jetzt müssen wir morgen irgendwie regenerieren, damit wir am Samstag ein gutes Spiel machen, denn das ist das erste Europapokal-Heimspiel. Ich glaube wir werden dann noch mal ein paar Kräfte freisetzen. Da kommt wieder einiges auf uns zu. Aber auch dieses Spiel gegen Gloria wollen wir gewinnen und dementsprechend werden wir morgen regenerieren und am Samstag Vollgas geben.”

Keine Zeit zum Durchschnaufen

In der Tat hat ihre Mannschaft wirklich kaum Zeit zum Durchschnaufen. Am gestrigen Donnerstag das Ligaspiel, am heutigen Freitag trainierte ihr Team erstmals in der Elsenfelder Untermainhalle, die die Austragungsstätte für die EHF-Heimspiele der Flames ist. Und am morgigen Samstag um 16 Uhr geht es bereits gegen das Team aus Rumänien. CS Gloria 2018 Bistrița Năsăud hat ihr Auftaktspiel gegen Lublin aus Polen mit 26:23 (13:10) gewonnen und kommt daher ebenfalls mit Rückenwind nach Elsenfeld.

HSG-Kapitänin Lisa Friedberger freut sich – wie ihre Teamkolleginnen auch – auf die Begegnung gegen Gloria und hofft, dass der Erfolg von Donnerstag die internationale Niederlage in Nantes wett macht: “Frankreich ist in unserer Gruppe sicher die stärkste Mannschaft. Man hat ihnen die Erfahrung angemerkt. Das hat letztlich auch den Unterschied gemacht.”

Während Nantes vor zwei Jahren in der EHF League Meister wurde, ist die Teilnahme für die Flames schon ein großer Erfolg. Gegen Gloria wollen sie alles in die Waagschale werfen. Lisa Friedberger sagt: “Gloria kennt man. Aktuell stehen sie auf Platz zwei in der rumänischen Liga. Für mich persönlich wird es das spannendste Spiel – vor allem, wenn wir in Rumänien spielen. Die Fankultur dort ist eine andere als hier bei uns und es ist sicher toll, das erleben zu dürfen. Aber jetzt müssen wir erst einmal unser Heimspiel erfolgreich gestalten.” Die Flames kennen die Mannschaft nur vom Video, gehen aber sehr gut vorbereitet in die Partie. Bleibt zu hoffen, dass die kurze Regenerationszeit gereicht hat, “denn die meisten von uns mussten ja auch noch zwischendurch arbeiten. Aber wir werden die Spiele genießen. Wer weiß, ob es das in der Form noch einmal für uns gibt. Wir als kleines Bensheim dürfen uns mit den Teams aus Europa messen. Das ist einfach super”, so Lisa Friedberger.

Zehn Jahre im Verein

Sie weiß, wovon sie redet. Immerhin ist Lisa Friedberger schon seit 2014 im Verein. Kapitänin ist sie jetzt die dritte Saison. Mit 17 Jahren kam sie von Ketsch nach Bensheim, spielte dann noch ein Jahr Jugend bei der HSG, danach zweite Liga. Den Aufstieg in Liga eins hat sie 2016/17 miterlebt. “Wir haben uns, wie ich finde, toll weiter entwickelt. Es macht mir viel Spaß in dieser tollen Mannschaft spielen zu dürfen. Letztes Jahr durften wir erstmals in der Vereinsgeschichte das Final4 miterleben. Nun schauen wir mal, was heuer so alles kommt.”

 

 

Die Bilder hat uns Lisa zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wie Handball-Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat er sich die Dienste eines der größten Handball-Talente der Region gesichert und verstärkt sich damit zur neuen Saison im Rückraum. Der 19-jährige Fynn Broßmann wechselt vom Oberligisten SG Bruchköbel zu den Barbarossastädtern. Der Rechtshänder gilt trotz seines jungen Alters bereits als treffsicherer Rückraum-Schütze. 

Broßmann, der im linken Rückraum zum Einsatz kommt, war bereits in seinem ersten Jahr im Männerbereich mit 150 Toren maßgeblich am Aufstieg der SG Bruchköbel von der Landes- in die Oberliga beteiligt. Dort sorgt der sympathische Rechtshänder aktuell weiter für Furore. Mit 87 Toren ist er derzeit der treffsicherste Feldtorschütze in der Oberliga Hessen.

„Ich habe den Anspruch höherklassig anzugreifen und möchte den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen“, blickt Broßmann voller Tatendrang auf seinen Wechsel zum TV Gelnhausen. Doch bis es soweit ist, will er alles dafür tun, um mit seinem Heimatverein den Klassenerhalt zu sichern. „Ich habe Bruchköbel schließlich viel zu verdanken. Hier bin ich groß geworden.“

Alle Jugendmannschaften bei der SG durchlaufen

Broßmann durchlief alle Jugendmannschaften bei der SG Bruchköbel. Mit der A-Jugend erreichte er das Viertelfinale der Hessenmeisterschaft, bevor er zur Saison 22/23 in den Seniorenbereich wechselte. Der Youngster ist in Gelnhausen kein Unbekannter, da er in der Jugend phasenweise ein Doppelspielrecht beim TVG besaß. Daher kennt er auch viele seiner zukünftigen Mitspieler. „Die Mannschaft ist top“, freut sich Broßmann auf die neuen alten Teamkollegen.

„Man hat schon in der Jugend sein großes Potential gesehen“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger über den Neuzugang. „Fynn hat bereits einen sehr athletischen Körper und hat uns signalisiert, dass er bereit ist, den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen zu wollen. Ab der neuen Saison werden wir gemeinsam mit ihm daran arbeiten, sein volles Potential auszuschöpfen“, so Geiger weiter.

Auch TVG-Manager Philip Deinet freut sich über den Neuzugang: „Fynn ist ein entwicklungsfähiger junger Spieler, den wir schon ein paar Jahre im Jugendbereich bei uns kennenlernen durften und der aktuell in der Oberliga sehr gut performt. Mit seiner Leidenschaft für den Handballsport und seinem Wunsch den nächsten Schritt zu machen, passt er perfekt zu uns und wir freuen uns, ihn auf dem Weg in die 3. Liga zu unterstützen.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag gastieren in der ersten Rollstuhl Basketball Liga die ING Skywheelers im Iguanas Dome, beim RBB München. Dieses Spiel ist der erste Spieltag im neuen Jahr und läutet gleichzeitig die „Wochen der Wahrheit“ für die ING Skywheelers ein.

Die RBB München Iguanas haben als Aufsteiger eine, für ihre Ziele, beinahe perfekte Hinrunde in der ersten Rollstuhl Basketball Liga gespielt. Aktuell stehen sie auf dem sechsten Tabellenplatz mit vier Siegen und sechs Niederlagen. Dabei hätten sie mit etwas mehr Fortune sogar eine ausgeglichene Statistik vorweisen können, wenn ihnen das Glück bei den Doneck Dolphins Trier hold gewesen wäre. Sollte es den Iguanas gelingen, den kommenden Spieltag siegreich zu gestalten, werden sie ihr primäres Saisonziel, den Klassenerhalt, frühzeitig in die richtigen Bahnen lenken können.

Für die Skywheelers ist ab jetzt jede Begegnung ein „do or die“ Spiel. Die Skywheelers haben leider nicht den Komfort, mit Punkten auf der Habenseite in die Rückrunde zu starten. Sie sind die einzige Mannschaft, die immer noch ohne einen Zähler auf dem letzten Tabellenplatz der ersten Bundesliga stehen.

Am Samstag kommt es für die Skywheelers zu einem Wiedersehen mit der ehemaligen Spielkameradin Katharina Lang. Doch das ist derzeit fast Nebensache, denn für die ING Skywheelers steht viel auf dem Spiel. Soll das Minimalziel Klassenerhalt keine Seifenblase sein, sind sie angehalten, in diesem Spiel alles in die Waagschale zu werfen. Anwurf ist um 17 Uhr.

 

Das Bild haben uns die Skywheelers zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball Zweitligist TV Großwallstadt gibt den kurzfristigen Abgang von Dino Corak bekannt. Lest hier die Pressemitteilung, die der TVG veröffentlicht hat:

Der 29-jährige Kroate hat den Verein gebeten, ihn von seinem Vertrag zu entbinden, um bei dem Erstligisten HSV Hamburg Handball den Ausfall von Andreas Magaard zu kompensieren.

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst hat diesem Wunsch nun entsprochen: „Dinos großer Traum ist es, in der ersten Handballbundesliga aufzulaufen. Jetzt hat sich für ihn diese Chance ergeben, der wir nicht im Wege stehen wollen. Wir danken Dino für sein außerordentliches Engagement für den TV Großwallstadt – er hat den Verein immer vorbildlich repräsentiert – und wünschen ihm für seine sportliche Karriere alles Gute.“ Corak befindet sich bereits auf dem Weg nach Hamburg.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz ist nun damit beschäftigt, die Kreisläuferposition neu zu besetzen: „Die letzten Tage waren sehr turbulent, aber wir sind bereits in Gesprächen mit möglichen Kandidaten. Wir werden in den nächsten Tagen einen kurzfristigen Ersatz für Dino auf der Kreisläuferposition präsentieren. Und auch eine langfristige Lösung ab der kommenden Spielzeit 2024/25 ist in den finalen Zügen. Da dürfen sich die Fans freuen. Dino wünsche ich natürlich alles Gute. Er hat für den TVG immer alles gegeben und war nicht nur auf dem Handballfeld immer ein Vorbild. Wir drücken ihm alle im Verein beide Daumen.“

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Lest bitte auch hierzu den Artikel auf blog.staab-pr.de:

Dino Corak verlässt denn TV Großwallstadt Richtung Erstligist HSV Hamburg

Hier hat sich Dino sehr emotional dazu geäußert.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Seit 2017 läuft Dino Corak für den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt auf. Viele Höhen und Tiefen hat er schon mit dem Verein erlebt, ist mit der Region verwurzelt und fühlt sich hier wohl. In dieser Saison ist er unter Trainer Michael Roth zum Kapitän geworden, nimmt sein Amt sehr ernst und ist nicht nur innerhalb der Mannschaft sehr anerkannt und ein Sympathie-Träger. Nun wird der Vollblutsportler recht kurzfristig, sprich ab sofort, und für viele überraschend zum Bundesligisten HSV Hamburg wechseln.

Was war passiert? Die Hamburger um ihren Trainer Torsten Jansen mussten auf den verletzungsbedingten Ausfall von Andreas Magaard reagieren, denn der dänische Kreisläufer hatte sich Anfang Dezember bei der Begegnung gegen den VfL Gummersbach das Kreuzband gerissen. Inzwischen wurde der Däne schon operiert. Trotzdem fällt er länger aus. Ein adäquater Ersatz musste her und dieser wurde im starken Kreisläufer des TV Großwallstadt gefunden. Zunächst hat der 29-Jährige bei den Hanseaten bis zum Saisonende 2023/24 einen Vertrag unterschrieben. Für den TV Großwallstadt ist dies ein herber Verlust.

Aufregende Tage

Dino Corak erzählt: „Für mich waren die letzten Tage sehr aufregend und ich bin noch immer etwas nervös, denn der Wechsel nach Hamburg ging wirklich hoppla-di-hopp über die Bühne.“ Will heißen, dass der 1.94 Meter große Spieler, der einer der torgefährlichsten und abwehrstärksten Kreisläufer in der zweiten Liga ist, die erste Wahl beim HSVH war. Sie setzten alles daran, ihn so schnell wie möglich nach Hamburg zu holen. „Der HSVH ist während der Jahre auf mich zugekommen, hat mit mir geredet und dann ging es sehr schnell. Es war schon alles etwas chaotisch“, erzählte Dino Corak. Hinzu kam, dass die Hamburger Presse (Bild-Zeitung etc.) den Wechsel veröffentlichte, bevor er in trockenen Tüchern war. Dino Corak: „Die ganze Situation war für mich emotional unglaublich schwierig. Ich bin jetzt fast sieben Jahre beim TVG gewesen, war seit dieser Saison Kapitän und ich hatte wirklich Angst, wie das Umfeld reagieren würde. Andererseits ist dies für mich wahrscheinlich die letzte Chance, in der ersten Liga zu spielen. Diese Chance musste ich ergreifen. Was mir sehr wichtig war ist, dass für beide Seiten eine gute Lösung gefunden wurde.“

Hamburger Presse preschte vor

Nachdem die Hamburger Presse die Meldung über den vermeintlichen Wechsel am vergangenen Montag bereits veröffentlichte, stand bei Dino Corak das Telefon nicht mehr still. Anrufe, Whats App, SMS – die ganze Palette prasselte auf den Kreisläufer ein. Mittlerweile kann der 29-Jährige etwas durchatmen, denn die Formalitäten sind geklärt – sowohl mit den beiden Vereinen als auch mit der HBL. 

Umzug nach Hamburg

Seit vergangenen Sonntag ist Dino Corak in Hamburg und der Verein hat ihm geholfen, schnell eine Wohnung zu finden. Seine Freundin Nina samt Hund Odin kommen die nächsten Wochen mit viel Gepäck im Auto nach. Denn der Spieler hat derzeit nur das Wichtigste dabei.  

Das erste Training mit seinem neuen Verein hat er schon absolviert und am Samstag geht es mit der Mannschaft zum Trainingslager nach Fuerteventura. Dort will HSVH-Trainer Torsten Jansen sein Team für den Rest der Saison fit machen. Die ganzen Aufregungen haben sich also etwas gelegt, der Alltag kehrte recht schnell wieder ein und Dino Corak hat nach den zuletzt turbulenten Tagen nun den Kopf frei, um sich auf seine neue Aufgabe zu konzentrieren und zu freuen.

Was ihm am Herzen liegt, sagt er in einem emotionalen Statement: „Ich möchte mich bei allen Teamkollegen, Trainern, Betreuern, beim Verein und bei allen Fans und Freunden bedanken. Es war eine unfassbare Reise mit euch allen, die ich nie vergessen werde. Auch, dass ich die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen durfte. Das bedeutete mir sehr viel. Ich freue mich schon jetzt darauf – wenn es zeitlich passt – wieder in die Halle beim TVG zurück zu kehren und der Mannschaft zuzuschauen. Ich wünsche meinem Team nur das Allerbeste!“

 

Vielleicht sehen wir Dino Corak schon bald wieder am Untermain, denn im Rahmen seines Wechsels haben die beiden Vereine sich auf ein gemeinsames Testspiel verständigt. Dafür werden die Hamburger zu einem Freundschaftsspiel zum TVG reisen. Der Termin wird noch bekanntgegeben.

 

Ich persönlich freue mich sehr für den sympathischen, immer fairen und zuverlässigen Sportler und Menschen und wünsche ihm – auch wenn er mir sportlich und menschlich sehr fehlen wird – von Herzen alles Gute und viel Erfolg bei seinem neuen Club.

 

 

 

 

Das Bild von Dino Corak hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Handball-Zweitligist TV Großwallstadt startet nach einer kurzen Winterpause am kommenden Montag, den 15.01.2024, mit der Wintervorbereitung. Nicht mit dabei sein wird Torhüter Petros Boukovinas, der sich mit der griechischen Nationalmannschaft im München befindet, um dort die Vorrunde der EM 2024 zu absolvieren.

Für den Rest der Mannschaft stehen schweißtreibende Einheiten im Krafttraining bzw in der Halle auf dem Programm. Zudem werden die Jungs auch einige Vorbereitungsspiele bestreiten. Dabei lädt der Verein am Dienstag, den 16.01.2024, um 18.30 Uhr die Fans zu einem besonderen Highlight in die HS-Arena im Neubergsweg in Großwallstadt ein. Dann empfängt der TV Großwallstadt den Sydney Uni Handball Club, welcher sich auf Europa-Tour befindet.

Der australische Rekordmeister und zehnfache Teilnehmer am IHF Super Globe, der offiziellen Club WM, misst sich im Januar mit mehreren Teams aus Deutschland und Frankreich. Der Kader ist international besetzt. Neben mehreren jungen australischen Nationalspielern sind sieben weitere Nationen im Team von ‘down under’ vertreten – von Japan über Ungarn bis Frankreich und Tunesien.

Und mit Martin Waschul, Kai Dippe und Jan Kleineidam figurieren auch mehrere ehemalige Bundesligaspieler im Kader des deutschen Coaches Christoph Scholl. Im sportverrückten Australien ist Handball zwar immer noch eine Randsportart, das Management-Team von Sydney Uni HC versucht dies aber seit Jahren nach Kräften zu verändern. Denn 2032 finden in Brisbane die Olympischen Spiele statt und bis dahin soll Handball auf dem fünften Kontinent soweit gediehen sein, dass man international wirklich mithalten kann.

Daher ist es das Ziel des australischen Teams, Brücken in die europäischen Handball-Hochburgen zu bauen und vor allem auch die Werbetrommel für die weitere Entwicklung des Sports auf dem fünften Kontinent zu rühren. Denn in den gut acht Jahren bis Brisbane muss noch einiges geschehen und das Team rund um Coach Chris Scholl, der auch in die Jugendarbeit des Australischen Verbandes eingebunden ist, will nicht zuletzt Spieler und Coaches für das Abenteuer ‘Handball down under’ gewinnen.

Karten für die Partie gibt es für 5 Euro bereits im Vorverkauf unter https://shop.tvgrosswallstadt.de, darin ist dann auch das Public Viewing (EM-Vorrundenspiel Frankreich – Deutschland, Anwurf 20:30 Uhr) inkludiert, welches im Anschluss an die Begegnung im Sporthotel in Großwallstadt zusammen mit beiden Mannschaften stattfindet.

 

Die weiteren Testspiele sind:

19.01.2024 –  HC Erlangen – TVG

25.01.2024 –  MT Melsungen – TVG

02.02.2024 –  TVG – HSC 2000 Coburg

 

In der Liga geht es am Samstag, 10. Februar, in Bietigheim weiter.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke hierfür.

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Wie die SPVGG GREUTHER FÜRTH Ende des vergangenen Jahres in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat das Kleeblatt den Vertrag mit U19-Spieler Adem Imeri vorzeitig um zwei Jahre plus Option verlängert.

Der 17-jährige Mittelfeldspieler trägt seit zehn Jahren das Kleeblatt-Trikot, kam 2013 von der SGV Nürnberg-Fürth in die Kleeblatt Akademie by infra Fürth. Dort durchlief er alle Jungendmannschaften und spielt aktuell in der U19-Bundesliga. Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi sagte zur Vertragsverlängerung mit Imeri: „Adem ist ein technisch hochveranlagter Spieler. Wir wollen ihn jetzt Schritt für Schritt an die physischen Anforderungen im Profi-Bereich heranführen. Ab Sommer wird er dann fester Bestandteil unseres Kaders sein.“

In seiner ersten A-Juniorensaison stand der Deutsch-Kosovare bisher in elf von möglichen 13 Partien in der Startelf und erzielte ein Tor. Außerdem kommt er auf zwei Einsätze im DFB-Pokal der Junioren, wo ihm zwei Treffer gelangen. 

Jetzt wird der Mittelfeldspieler die Wintervorbereitung mit den Kleeblatt-Profis bestreiten, soll aber bis zum Ende dieser Spielzeit weiter für die Kleeblatt-U19 auflaufen. Kleeblatt-Trainer Alex Zorniger sagte: „Wir schauen extrem auf seine Entwicklung. Es geht für ihn jetzt nicht darum, möglichst schnell nach oben zu kommen. Sondern für Adem ist es wichtig, dass er so stabil wie möglich die richtigen nächsten Schritte macht. Dafür bieten wir ihm das richtige Umfeld.“

 

 

Das Bild hat uns die SPVGG GREUTHER FÜRTH zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die guten Neuigkeiten reißen beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt derzeit nicht ab. Nachdem vor ein paar Tagen die Verpflichtung von Rückraumspieler Nils Kretschmer vom HC Elbflorenz bekannt gegeben wurde, gibt es nun beim TVG eine Vertragsverlängerung zu vermelden. Finn Wullenweber bleibt eine weitere Saison bei den Unterfranken. Der 26-jährige Hanseate hat sich entschieden, die Option in seinem aktuellen Vertrag nicht zu ziehen, sondern sein Engagement in Großwallstadt um eine weitere Saison zu verlängern.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz freut sich sehr über die Entscheidung von Rückraumspieler Finn Wullenweber: „Ich bin sehr glücklich, dass Finn sich entscheiden hat, noch eine weitere Saison bei uns zu bleiben. Ich weiß, dass er auch andere Angebote hatte, deswegen ist es umso schöner, dass er sich für uns entschieden hat. Finn kommt in unserem Spiel eine tragende Rolle im Innenblock zu und ist natürlich auf seiner Position ein hervorragender Spieler.“

Auch Trainer Michael Roth ist glücklich über die Vertragsverlängerung: „Finn ist natürlich ein ganz wichtiger Faktor in unserer Mannschaft. Er bringt viel Erfahrung mit, ist ein super Teamspieler, hat eine hohe Akzeptanz in der Mannschaft, ist wichtig, um weiterhin erfolgreich zu sein, er ist sowohl vorne als auch hinten ein wichtiger Baustein. Er hat natürlich ein bisschen Pech gehabt mit Verletzungen, aber spätestens in der Rückrunde werden wir wieder viel Spaß mit ihm haben. Mit seiner Entscheidung hat er sicherlich auch eine Signalwirkung gegeben, wo die Reise vom TVG in den nächsten Jahren hingehen soll.“

Der Spieler selbst ist vollends zufrieden mit seiner Entscheidung: „Ich freue mich sehr, weiterhin Teil dieses Traditionsvereins sein zu dürfen. Ich fühle mich sehr wohl hier in der Umgebung, daher fiel mir die Entscheidung, beim TVG zu bleiben, nicht sehr schwer.“

 

Der 1.97 Meter-Hüne wurde am 12. November 1997 in Hamburg geboren und begann mit dem Handballspielen bereits im Alter von fünf Jahren beim MTV Ashausen. 2009 wechselte er zur SG Luhdorf/Scharmbeck, bevor er sich ein Jahr später dem HSV Hamburg anschloss. Dort durchlief er ab der C-Jugend alle Mannschaften, bevor er 2016 erstmals in der dritten Liga auflief. 2018 feierte er mit dem Verein den Aufstieg in Liga zwei, 2021 kam dann der Aufstieg in die erste Liga. Seit dem 01.07.2022 steht er beim TV Großwallstadt unter Vertrag.

 

Das Bild, das uns der TVG dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, zeigt Finn Wullweber (links) mit Geschäftsführer Michael Spatz.