Schlagwortarchiv für: Tennis

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim 44. Car Data Automobile Tennisturnier in Obertshausen marschierte Bernd Legutke vom TV Aschaffenburg vergangenes Wochenende durch das stark besetzte Turnier der Kategorie S 2 und holte sich in der Altersklasse 55 souverän den Titel. 

Unser Bild zeigt Bernd Legutke (links), als er im Sommer in Bruchköbel bei einem Turnier gegen den Schweden Anders Rosen, der u. a. auch Leo Borg, Sohn von Björn Borg, trainiert, im Endspiel stand

Bernd war die Nummer fünf der Setzliste. Das Feld führte Uwe Kuballa vom TC Esslingen an. An zwei stand Jörg Budzisz vom TG Crumstadt. In der ersten Runde hatte Bernd ein Freilos und traf in der nächsten Runde auf Peter Schubert vom TC Neupotz. Mit seinem Gegner machte der Linkshänder kurzen Prozess und gewann mit 6:2, 6:0. Nun wartete die Nummer zwei der Setzliste, Jörg Budzisz auf den Aschaffenburger. Budzisz musste im Match zuvor fast drei Stunden kämpfen, ehe der 6:7, 7:5, 11:9-Sieg unter Dach und Fach war. Bernd machte sich dies zunutze, spielte sehr clever und gewann mit 6:0, 6:3. Im Halbfinale wartete mit Oliver Böhm vom TEC Darmstadt der einzige Rechtshänder von Bernd’s vier Gegnern. “Lustigerweise musste ich diesmal gegen drei Linkshänder spielen. Doch das macht mir nichts aus, denn ich spiele sehr gerne gegen Linkshänder”, grinst er. Aber egal, ob Rechts- oder Linkshänder, Bernd ließ sich nicht aufhalten und besiegte auch Böhm deutlich (6:1, 6:2).

Im Finale wartete ein alter Bekannter

Im Finale wartete mit Marcus Göring die Nummer vier der Setzliste und ein alter Bekannter. Der für den TC SW Frankfurt spielende Göring musste zuvor arg kämpfen, ehe er mit 6:4, 0:6, 12:10 ins Endspiel einzog. Göring und der Aschaffenburger kennen sich schon ein paar Jahre, haben schon oft gegeneinander gespielt. “Ich habe mich sehr gefreut, Marcus im Finale gegenüber zu stehen, denn ich habe ihn schon öfters geschlagen und weiß, wie ich gegen ihn spielen muss”, sagte Bernd mit einem spitzbübischen Lächeln. Im Gegensatz zu seinem Gegner, der erneut kaum ein Mittel gegen seinen Gegner fand. Weder in der Vergangenheit noch am letzten Wochenende. Mit 6:1, 6:0 gewann Bernd und freute sich am Ende sehr über seinen klaren Erfolg. Er ging mit etwas “Bauchweh” ins Turnier, denn er hatte einige Zeit Fußprobleme “und ich wusste nicht, ob der Fuß halten würde oder ob die Belastung zu groß ist. Aber es ist alles glatt gegangen und darüber bin ich froh”, so der sympathische Sportler, der zum ersten Mal in der AK 55 aufschlug. 

In der AK 50 der Männer spielten noch aus der Region Mathias Paulus (TK Kahl) und Stefan Haun vom TC Schönbusch Aschaffenburg mit. Für beide war aber nach einer Runde bereits Schluss. Bei den 60er Männern war vom SC Weiß Blau Aschaffenburg Paul Madrid-Sanz dabei. Auch er kam über die erste Runde nicht hinaus. 

Zwei Teilnehmer vom TCS Aschaffenburg spielten in der AK 65 mit. Heinz Schollmeyer gewann die erste Runde, musste aber in der zweiten die Segel streichen und für Jürgen Heidingsfelder war nach hartem Kampf in Runde eins Schluss. 

Uli Schott im Halbfinale

Bei den Frauen spielte vom SC WB Aschaffenburg in der AK 55 Renate Madrid-Sanz mit. Sie verlor in Runde eins gegen Uli Schott von der DJK Mömbris mit 1:6, 0:6. Uli spielte sich bis ins Halbfinale, traf dort auf die eins gesetzte Susanne Veismann von ETUF Tennisriege und hatte keinerlei Chance (0:6, 0:6). 

 

Das Bild hat uns Bernd zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

Wenn Ihr Fragen, Anregungen habt oder ein Feedback abgeben wollt, meldet Euch unter:

presse@staab-pr.de

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende gingen die offenen unterfränkischen Tennis-Meisterschaften der Senioren in Wörth am Main über die Bühne. Das Tenniszentrum in Franken e. V. war der Ausrichter und der Austragungsort war der Tennispark Wörth am Main.  Mit den 70 Meldungen waren die Organisatoren sehr zufrieden, denn die Meldezahl war höher als im Januar und damit bestätigte sich auch, dass die Verlegung in den Spätherbst sich ausgezahlt hatte.

Lest nachfolgend den Artikel, den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe. 

Diesmal waren die Damen gegenüber den Herren  in der Mehrzahl und es war generell eine Steigerung in der Qualität der Spiele zu verzeichnen. Was die Turnierleitung sehr freute, war die Tatsache, dass diesmal Spielerinnen mit deutscher Ranglisten-Wertung von München nach Wörth angereist kamen. Umso bedauerlicher war es, dass die Beteiligung aus Unterfranken eher gering ausfiel. Die Herren 60er-Konkurrenz wurde gar nicht ausgetragen und die  Herren 65 und Damen 30 wurden nur jeweils in Fünfer-Gruppen ausgetragen.

Steffen Naumann siegte bei den Herren 30

In der Konkurrenz Herren 30 war Steffen Neumann vom NHTC Nürnberg an eins gesetzt und holte sich letztlich auch den Sieg. Er gewann seine Auftaktspiele ohne Mühe, ebenso wie die Nummer zwei der Setzliste, Manuel Wolf vom TC WB Würzburg. Im Finale trafen beide aufeinander und der  erste Satz war sehr eng. Der Tiebreak musste entscheiden. Neumann holte sich mit 7:6 den ersten Satz und gewann auch Satz zwei mit 6:1. Christian Falkner vom SSKC Poseidon Aschaffenburg scheiterte zuvor an Manuel Wolf mit 1:6, 0:6.

Auch in der Konkurrenz Herren 40 setzte sich die Nummer eins der Setzliste durch. Sven Kurandt vom TC Bruchköbel marschierte locker durchs Turnier, traf im Endspiel auf Stefan Kraus vom TK Kahl. Dieser hatte zuvor die Nummer zwei, Keigo Suematsu vom TC Heilbrunn, mit einem sehenswerten 6:4, 6:3 ausgeschaltet. Gegen Kurandt musste Kraus dann im Endspiel mit 3:6, 2:6 den Kürzeren ziehen.

Zweiter wurde Hartmut Schmoor

Hartmut Schmoor vom SC WB Aschaffenburg spielte sich als Nummer zwei der Setzliste bei den Herren 50 ins Endspiel. Dort traf er auf Tobias Haas (TC Bickenbach). Der an eins Gesetzte wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 6:2, 6:1.

Unser Bild von links: Hartmut Schmoor wurde Zweiter bei den Herren 50, Reinhard Heeg gewann bei den Herren 65, Sabine Englert holte Platz zwei bei den Damen 50. Unser Bezirksvorsitzender Walter Haun freut sich mit den Teilnehmern.

Reinhard Heeg nicht zu schlagen

Reinhard Heeg vom TCS Aschaffenburg war im „Round Robin“ (jeder gegen jeden) in einer Fünfer-Gruppe nicht zu schlagen. Mit drei Siegen holte er sich den Titel des Bezirksmeisters. Zweiter wurde Josef Schäfer vom TC Wiesenfeld.

Bei den 30er-Damen wurde ebenfalls in einer Fünfer-Gruppe gespielt. Diese Konkurrenz ging ohne unterfränkische Beteiligung über die Bühne und den Titel holte sich mit 4:0 Matchpunkten Julia Molitor (TC Diedenbergen) vor Tina Noack (TC Winterbach).

Die bei den Damen 40 an eins gesetzte Kerstin Kaiser vom TC Hainstadt spielte sich mühelos ins Finale und traf dort auf Daniela Fisch (TSG Rodgau). Diese profitierte zuerst von der verletzungsbedingten Aufgabe von Anika Schübert (TCS Aschaffenburg) und danach von der ebenfalls verletzten Nummer zwei der Setzliste, Gisela Storath (TC Schweinfurt). Sie trat zum Halbfinale gar nicht mehr an. Das Endspiel verlief sehr einseitig zugunsten von Kaiser. Sie führte mit 6:1 und beim 2:2 verletzte auch sie sich an der Wade, konnte nicht mehr weiterspielen. So ging der Bezirksmeistertitel an Fisch.

Die ungesetzte Susanne Crecelius (SC WB Aschaffenburg) lieferte der Nummer eins bei den Damen 50, Claudia Gösken vom SC Eching, einen harten Fight. Beim 6:4 und 6:5 und eigenem Aufschlag zeigte sie Nerven,  musste Gösken den Satz mit 7:6 überlassen. Im Match-Tiebreak blieb es bis zum 5:5 ausgeglichen, ehe Gösken davonzog. Allerdings hatte die Nummer eins im Halbfinale in Sabine Englert vom TCS Aschaffenburg anschließend ihre Meisterin gefunden. Englert gewann ihre Spiele zuvor locker und fackelte auch gegen Gösken nicht lange (6:3, 6:4).

Diane Wardle-Ludwig (TCS Aschaffenburg) hatte die Nummer zwei, Heidi Litschmann (HVB-Club München) am Rande einer Niederlage, musste sich aber nach zwei ausgeglichenen Sätzen im Match-Tiebreak mit 7:10 geschlagen geben.

Im mit Spannung erwarteten Endspiel trafen die Ungesetzte Sabine Englert und die Nummer drei, Vaszilina Weber (TC Hoffenheim) aufeinander. Englert hatte gleich zu Beginn des Matches eine Wirbelblockade und konnte sich nur noch eingeschränkt bewegen. Weber nutzte dies für sich und zog auf 6:2 davon. Englert musste aufgrund starker Schmerzen aufgeben, so dass Weber den Titel für sich beanspruchen konnte.

Damen 60 überraschten

Eine Überraschung gab es bei den Damen 60. Die an eins gesetzte Anna Grittmann vom TC Bürgstadt verlor ihr erstes Spiel gegen Brankica Winkelmann (SC Steinberg Tennis) nach hartem Kampf mit 6:1, 6:7, 6:10. Für diese war im Halbfinale gegen Dagmar Novak (TEVC Kronberg) Schluss. Allerdings ging dieses Match wieder in den Match-Tiebreak und Winkelmann gab alles. Doch mit 6:4, 6:7, 11:13 musste sie Novak den Vortritt lassen. Die Nummer zwei, Regina Haussmann (TA SV Stuttgart-Ost) hatte da weitaus weniger Mühe, spielte auch im Finale souverän und holte sich gegen Novak mit 6:0, 6:3 den Titel.

Alle Ergebnisse  unter www.mybigpoint

 

Das Bild hat uns Isolde Dehmel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. 

 

 

V.l Hartmut Schmoor(H50/2.Platz)R.Heeg (H65/1.Platz)S.Englert(Da50/2.Platz) Walter Haun Bezirksvorsitzender

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute beginnen die offenen unterfränkischen Tennis-Bezirks-Hallenmeisterschaften für Senioren. Ausrichter ist das Tenniszentrum in Franken e.V., Austragungsort ist der Tennispark Wörth am Main. Auf vier Hallenplätzen werden von Freitag bis Sonntag die Meister ermittelt und los geht es heute um 13.30 Uhr.  Die Turnierleitung liegt in den routinierten Händen von Thomas Heil, Jörg Dotzel und Isolde Dehmel.

Erfreuliche Meldezahl

Erfreulich ist die Meldezahl von fast 70 Spielerinnen und Spieler, die an den Meisterschaften teilnehmen. Das bestätigt die Idee des Ausrichters, die Meisterschaften in den Spätherbst zu legen. Verwunderlich, dass cirka die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht aus Unterfranken kommt, obwohl quasi vor der Haustüre gespielt wird.

Schade, dass sich in der Konkurrenz der Herren 60 kein Einziger gemeldet hat. Daher wird diese Konkurrenz nicht ausgespielt. Die Herren 65 und die Damen 30 werden  jeweils in Fünfer-Gruppen ausgespielt, alle weiteren Konkurrenzen im Ko-System.

Michelle Stiegler (TSV Behringersdorf) führt bei den Damen 30 das Feld an, bei den Herren 30 ist es Steffen Neumann (NHTC Nürnberg).  In der Konkurrenz Damen 40 steht Kerstin Kaiser vom TC Hainstadt auf Nummer eins der Setzliste, bei den Herren 40 ist es Sven Kurandt vom TC Bruchköbel.

Gut besetztes 50er-Damen-Feld

Gut besetzt ist das Feld bei den Damen 50. Claudia Gösken (SC Eching) ist die Nummer eins der Setzliste. Aus der Region spielen noch Isolde Dehmel, Sabine Englert und Diane Wardle-Ludwig (alle TCS Aschaffenburg) mit. Annette Assmann (TC Markheidenfeld, Nummer 4 der Setzliste), Susanne Crecelius (SC WB Aschaffenburg)  und Helga Wolf-Meyerer (GW Elsenfeld) haben ebenfalls gemeldet.

Die Setzliste der Herren 50 führt Tobias Haas (TC Bickenbach) an und Hartmut Schmoor vom SC WB Aschaffenburg steht an zwei.  Anna Grittmann (TC Bürgstadt)  trägt die Favoritenrolle bei den Damen 60, ebenso wie Reinhard Heeg (TCS Aschaffenburg) bei den Herren 65.

Am Samstag wird ab neun Uhr gespielt und am Sonntag beginnt das Turnier um neun Uhr mit den Halbfinals. Die Finale werden gegen 14 Uhr beginnen.

Wir wünschen der Veranstaltung einen guten Verlauf und spannende, faire Spiele.

Den Artikel könnt Ihr auch in meiner Heimatzeitung Main-Echo lesen. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
Wir gratulieren dem TC Schönbusch Aschaffenburg ganz herzlich. Er hat in diesem Jahr den begehrten Award für das beste Internationale Tennisturnier 2019 durch den Deutschen Tennisbund (DTB) verliehen bekommen.
 
Die Laudatio sprach Jan Miska
Bei einem Gala-Abend im Zuge der jährlichen Tagung der Turnierdirektoren Internationaler und Nationaler Turniere, an dem cirka 100 Turnierdirektoren aus ganz Deutschland anwesend waren, wurden Holger Dreisbusch und sein Team ausgezeichnet. Die launige Laudatio sprach Jan Miska, Sprecher der ITF-Damenturniere und Turnierdirektor des mit 60 000 US Dollar dotierten Damenturniers in Versmold. 
 
Das mit 25 000 US Dollar dotierte Internationale Damenturnier fand heuer zum zehnten Mal statt. Allerdings begannen die Schönbusch Open bereits zwei Jahre vorher. Zunächst war das Aschaffenburger Turnier ein nationales Preisgeld-Turnier für Damen und Herren. Danach wurde es zum internationalen Herren Future-Turnier umgestaltet, ehe schließlich die internationalen bayerischen Meisterschaften der Damen geboren wurden. Eine lange Zeit, in der sich das Turnier toll weiter entwickelt hat und in der Turnierdirektor Holger Dreisbusch und seine Crew tolle Arbeit geleistet haben, die nun vom DTB gewürdigt wurde.
 
Optimale Bedingungen für die Spielerinnen
Doch was gab den Ausschlag für diese tolle Auszeichnung? Jan Miska sah einen der großen Pluspunkte für die Ehrung in den 14 gepflegten Sandplätzen, dem großen Clubhaus mit einer tollen Sonnenterrasse, dem Kleinfeldplatz und dem frei zugänglichen Fitness-Raum. „Damit wurden optimale Bedingungen vor allem für die Spielerinnen während des Turniers geschaffen“, so Jan Miska.
 
Auch das Rahmenprogramm während der Turnierwoche bietet für jeden etwas. Sei es der Ladys Day, der Kids Day, die Players Night oder der Oldie Abend. Auch die in diesem Jahr erstmals ausgetragene Schönbusch e-Sports Open für Jugendliche fand großen Anklang. Hinzu kam die “blütenreiche” Betreuung durch den Sponsor flowered by 1000gutegruende.de.
 
Familiäre Atmosphäre
In der familiären Atmosphäre fühlen sich die Spielerinnen wohl und sehr gut betreut. Das zeigt auch eine Email von Spielerin Anna Zaja, unter den ersten 200 der WTA-Rangliste zu finden. Sie konnte heuer bei den Schönbusch Open nicht teilnehmen, wünschte dem Turnier aber einen guten Verlauf und betonte, wie wohl sie sich in Aschaffenburg immer gefühlt hat. Für Jan Miska ist diese Nachricht keine Selbstverständlichkeit und er sagte: „Das ist ein Verdienst von Holger Dreisbusch. Er prägt mit viel Kompetenz und Wissen seit Jahren das Turnier. Er und sein bewährtes Team arbeiteten Hand in Hand und jeder kann sich auf jeden verlassen. Bei diesem Turnier gibt es nur Gewinner. Egal, ob Spielerinnen, Zuschauer, Sponsoren oder Organisatoren. Doch eines steht fest: der große Gewinner ist der Tennissport und daher hat Aschaffenburg diesen internationalen Award sehr verdient. Gratulation an Holger Dreisbusch und sein Team.“ 
 
Wir pflichten Jan Miska zu und freuen uns auf die Schönbusch Open 2020!
Unser Bild, das uns der Verein zur Verfügung gestellt hat, zeigt Jan Miska mit den beiden Machern Holger Dreisbusch und Sohn Max.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die 42. Auflage des Sandhasenpokal hat einen neuen Sieger. Jakob Cadonau besiegte beim Herren-Tennisturnier Gil Uwe Grund mit 6:3, 6:4. Die Zuschauer sahen ein kurzweiliges und hochklassiges Endspiel, in dem beide Spieler mit einem guten Aufschlag und präzisen Grundlinienschlägen glänzten.

Der 17-jährige Jakob Cadonau (Nummer 162 DR), der für den  BASF TC Ludwigshafen aufschlägt, wurde an zwei gesetzt. Er marschierte locker und unaufgeregt bis ins Finale. In seinem ersten Einsatz ließ er Laurenz Link (TC RW Gerbrunn, LK 7) beim 6:0, 6:1 nicht den Hauch einer Chance. Auch gegen den an acht gesetzten Finn Wolf (TA Böblingen, 379 DR) fackelte der gebürtige Kleinostheimer nicht lange und brauchte gerade einmal 50 Minuten, ehe ein 6:0, 6:0 auf der Anzeigetafel stand. Im Halbfinale wartete mit Felipe Damke vom Frankfurter TC Palmengarten ein unangenehmer Gegner, der Cadonau zumindest im ersten Satz forderte. Doch der Favorit spielte mit stoischer Ruhe und gewann 7:5, 6:2.

Sein Endspielkontrahent  Gil Uwe Grund (TSG Backnang, Nr. 287 DR) war an sechs gesetzt und gewann sein erstes Spiel gegen Elliot Weiß vom TEC Darmstadt mit 6:3, 6:2. Danach traf er auf die Nummer eins der Setzliste, Alexander Wolfschmidt (TV Fürth, Nr. 141 DR). Diesem steckte das vorhergehende Spiel gegen Sven König (TSV Mainz, Nr. 444 DR) noch in den Knochen. Über drei Stunden schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts, ehe Wolfschmidt mit 6:4, 3:6, 6:3 als Sieger feststand. Gegen Gil Uwe Grund musste die Nummer eins der Setzliste ebenfalls alles geben, zog aber in einem engen Match mit 4:6, 6:7 den Kürzeren. Im Halbfinale wartete auf Gil Uwe Grund dann Tim Fischer aus Bad Vilbel (Nr. 414 DR) und Grund setzte sich mit 6:3, 7:5 durch.

Starkes Finale mit zwei sympathischen Sportlern

Im Finale führte Jakob Cadonau schnell mit 3:0 und 4:1. Sein Gegner konnte auf 2:4 und 3:5 verkürzen, doch Jakob machte den Sack zu und holte sich Satz eins mit 6:3. Im zweiten Satz gewann Grund sein erstes Aufschlagspiel. Doch wieder zog Jakob  auf 3:1 weg. Beide Spieler tauchten nun ab und an am Netz auf, vor allem Jakob streute auch einmal einen Stopp ein. Es gingen nur wenige Spiele über Einstand, meistens waren sie eindeutig. Auch die Grundlinien-Rallyes gingen meist an den groß gewachsenen Jakob. Beim 5:4 verwandelte das Nachwuchstalent seinen ersten Matchball zum 6:4 und freute sich sehr über seinen Erfolg: „Es ist immer schön ein Turnier zu gewinnen. Ich habe jetzt zum dritten Mal hier mitgespielt und mir diesmal den Turniersieg geholt. Das ist schön.“ Er ist vom TC Schönbusch Aschaffenburg jüngst nach Ludwigshafen zum BASF Tennisclub gewechselt und hofft auf einen Einsatz in der zweiten Bundesliga der Herren in der kommenden Saison.

Frühes Aus für Julius Sommer und Philipp Sauer

Die beiden für den TV Aschaffenburg aufschlagenden Akteure, Julius Sommer (an sieben gesetzt, DR 370) und Philipp Sauer (an fünf gesetzt, DR 254) mussten sich frühzeitig geschlagen geben. Julius Sommer scheiterte an Felipe Damke mit 7:6, 0:6, 2:6 und auch Philipp Sauer kam nach dem 7:6, 6:2 gegen Yannik Schmidt (DRC Ingolstadt, LK 2) letztlich auch an Damke nicht vorbei. Mit 3:6, 6:1, 1:6 verlor Philipp. Der für den TK Kahl angetretene Moritz Paul Jakob (LK 10) musste gleich im ersten Spiel gegen Finn Wolf antreten, wehrte sich vehement, kam aber über ein 1:6, 3:6 nicht hinaus.

Die beiden Finalisten (Jakob rechts im Bild) bei der Siegerehrung

Tolle Organisation

Die Turnierleitung um Stefanie Urbanek freute sich über den reibungslosen Ablauf und hofft auch im nächsten Jahr wieder auf viele gute Spieler und viele „Wiederholungstäter. Viele Spieler haben schon öfters bei uns in Kahl aufgeschlagen. Das freut uns, sagt uns das doch, dass unser Turnier gut angenommen wird und sich die Spieler hier wohlfühlen“, so Stefanie Urbanek. Es hat alles gepasst. Lediglich die Stuhl-Schiedsrichterin war nicht so ganz auf der Höhe. Sie verzählte sich öfters. Doch die Zuschauer nahmen es mit Humor, halfen ihr beim richtigen Ergebnis und so hatte jeder seinen Spaß. Ich freue mich schon wieder auf das nächste Jahr, denn der “Sandhasenpokal” hat seinen eigenen Reiz und die Clubmitglieder machten alles möglich, um den Aufenthalt für Spieler und Zuschauer so angenehm wie möglich zu machen.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bereits zum 42. Mal findet heuer der Sandhasenpokal des Tennisklub Kahl e.V. statt. Das Turnier ist mittlerweile für viele Spieler zur schönen Gewohnheit geworden und findet heuer vom 08. bis zum 10. November statt. Mit 1000 Euro Preisgeld ist es dotiert und insgesamt nehmen seit dem heutigen Freitag 25 Teilnehmer am Herrenturnier in Kahl teil. 

 Die Turnierleitung um Tanja und Nils Stromberg und Stefanie Urbanek hat erneut keine Mühe gescheut, damit sich die Teilnehmer auch dieses Jahr wieder sehr wohl fühlen in Kahl. „Für uns ist das Turnier auch eine Herzensangelegenheit. Wir möchten diese Tradition hochhalten und freuen uns sehr, dass wir heuer das Turnier bereits zum 42. Mal ausrichten können“, so Stefanie Urbanek.

Die Setzliste führt Alexander Wolfschmidt vom TV Fürth an. Er steht an Nummer 141 der deutschen Rangliste und wird seinen ersten Auftritt am Samstag um 10 Uhr haben. An zwei gesetzt ist Jakob Cadonau vom TC Schönbusch. Der 17-Jährige steht im Moment auf 162 DR und auch er wird am Samstag (14.30 Uhr) in das Turnier eingreifen.

Jakob Cadonau ist nicht der einzige Akteur aus der Region. Neben dem Lokalmatador  Moritz Pual Jakob vom Ausrichter TV Kahl (LK 10) haben noch Julius Sommer, Nummer 370 DR und an sieben gesetzt, und Philipp Sauer, Nummer 254 DR, Platz fünf der Setzliste, gemeldet. Beide spielen für den TV Aschaffenburg und Philipp Sauer sagt: „Ich bin heuer das vierte Mal in Kahl dabei. Ich finde es ein sehr schönes Turnier und ich fühl mich sehr wohl dort. Ich werde alles geben, um möglichst weit zu kommen.“  Die beiden TVA-Spieler werden ebenfalls am Samstag aufschlagen. Philipp um 11.30 Uhr, Julius um 13 Uhr.

Unter den nationalen Top 200-Spielern sind auch der an drei gesetzte Matteo Feggi (TEC Darmstadt, 170 DR) und Benedict Kurz (TC Hirschlanden, 190 DR) zu finden.

Los ging es heute um 13.30 Uhr. Gewonnen hat bereits Sven König (TSV Mainz, Nummer 444 DR). Er hat sich gegen Lars Schneider (Eintracht Frankfurt, LK 2) mit 6:1 und 6:2 durchgesetzt. Elliot Weiß vom TEC Darmstadt (LK 7) hatte beim 6:4, 7:6 gegen Maxim Eyers (TC Schöneck, LK 8) zu kämpfen. Felipe Damke (Frankfurter Palmengarten, Nummer 440 DR) kam kampflos weiter, da sein Kontrahent Felix Reindl (ATV Nürnberg, LK 5) nicht antrat. Auch Jannik Kampe (TK Langen, LK 7) konnte sich schonen, denn sein Gegner Lars Lins (TC Hirschlanden, LK 7) trat ebenfalls nicht an. Die weiteren Partien laufen noch. 

Am Samstag wird ab 10 Uhr in der Kahler Tennishalle gespielt und die Halbfinals finden am Sonntag ab elf Uhr statt. Das Finale steigt dann um 16 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Die heuer zum 50. Mal stattfindende Veranstaltung „Jugend trainiert für Olympia“ fand vergangene Woche in Berlin statt und mittlerweile sind  die rund 800 000 Schülerinnen und Schüler in 26 olympischen und paralympischen Sportarten sind wieder im „normalen“ Schulalltag angekommen. Auch die Mädels und Jungs aus Aschaffenburg, die im Schwimmen, Tennis und in der Leichtathletik in Berlin am Start waren, sind wieder gut zu Hause angekommen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit toller Rede

Erstmals in der Geschichte von „Jugend trainiert für Olympia“ begrüßte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Sportlerinnen und Sportler im Olympiastadion. „Es war ein unglaublich emotionaler Moment und ein einmaliges Erlebnis, als die Mädchen und Jungen aller Bundesländer eine Stadionrunde gedreht haben“, sagt Kreischulobmann Reinhard Günther vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach, der mit seinen Leichtathleten in Berlin war. „Herr Frank-Walter Steinmeiner hielt eine sehr ergreifende Rede. Das gibt es wirklich nicht alle Tage“, so Günther weiter. Auch Schulobmann Tobias Bauer vom Friedrich-Dessauer-Gymnasium, das tennismäßig unterwegs war, sprach von einem „tollen Event, das die Kinder sicher nie vergessen werden. Als sie unter der Bayernflagge einmarschiert sind und eine Runde durch das Stadion drehten, wird unvergesslich bleiben.“ Und die Haibacherin Nika Steigerwald, die für ihre Schule, die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt-Schwanheim, im Schwimmen an den Start ging und bereits zum vierten Mal an „Jugend trainert für Olympia“ teilnahm, sagte: „Es war erneut ein tolles Erlebnis.“

Alle waren sich einig, dass diese Spiele etwas ganz besonderes waren. Doch es ging nicht nur um die Jubiläumsfeier. Es wurde auch um  Siege gekämpft.

Für Nika Steigerwald und ihre Mitschülerinnen war heuer das beste Jahr, denn ihre Schule kam in der WK 4 Mädchen auf den hervorragenden zweiten Platz (13.05,80 Minuten) hinter dem Sieger Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg (12.50,15 Minuten) und vor dem Schul- und Leistungszentrum Berlin (13.09,74 Minuten) und 13 weiteren Mannschaften. In den Jahren zuvor gab es für die Frankfurter Schule einen dritten, siebten und achten Platz unter 16 teilnehmenden Teams.

Platz fünf für die Tennis-Mädels

Auf den fünften Platz kamen die Tennis-Mädchen des Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg. Bauer: „Es war eine sehr ereignisreiche und außergewöhnliche Woche, die wir mit dem fünften Platz von 16 Mannschaften abschlossen.“ Nach dem 6:0-Auftaktsieg gegen die Mannschaft aus Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern ging es gleich gegen den Hamburger Favoriten. Mit 1:5 musste sich Aschaffenburg geschlagen geben. Nun ging es für die Bauer-Schützlinge um die Plätze fünf bis acht. Im Spiel gegen Schleswig-Holstein wurde mit 3:3 und 7:6-Sätzen gewonnen. Im Match um Platz fünf kam es zum „Derby“ zwischen Hessen und Bayern. Auch hier stand es am Ende 3:3 und 7:6-Sätze für Aschaffenburg. Kelly Richter holte jeweils genau den Satz, den es brauchte, um Fünfter zu werden. „Wir haben schon mit Platz drei geliebäugelt. Aber aufgrund der Auslosung war es schwer. Trotzdem haben die Mädels toll gespielt“, so Bauer. Im Jahr 2017 kam das FDG auf Platz sechs, letztes Jahr war es der vierte Rang. In vier Spielen haben die Aschaffenburgerinnen heuer nur einmal verloren und das gegen den späteren deutschen Meister Hamburg. Auf Platz zwei kam das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg und auf den dritten Platz die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Hemmingen.

Leichtathleten waren zufrieden

Auch die Leichtathleten vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach waren am Ende zufrieden mit ihrer Leistung, obwohl Reinhard Günther sagte: „Es war ein Wettkampf mit Höhen und Tiefen. Die Konkurrenz bis Platz zehn war sehr stark. Letztes Jahr wurden wir 12. Heuer gab es Platz 13 für uns. Aber aufgrund der ganzen Umstände war das in Ordnung.“ Die Bayern haben sehr lange Sommerferien und konnten daher nicht so viel trainieren, wie es eventuell andere Schule können, die schon früher Schulbeginn haben. Hinzu kam das Verletzungspech bei einigen Schülern. Und der Lehrer hat keine „reinen“ Leichtathleten zu trainieren. Die Athleten kommen aus den Sparten Fußball oder Handball. So summierte sich die eine Kleinigkeit an die andere und das angestrebte Ziel, Platz elf, wurde knapp verfehlt. Insgesamt 8043 Punkte erzielte das HSG Hösbach. Das Sportgymnasium Neubrandenburg mit 9257 Punkten wurde Erster. Aus ihm entstammt David Storl, der mit 21 Jahren jüngste Welt- und Europameister im Kugelstoßen.  Zweiter wurde die Sportschule Magdeburg (9043) und auf den dritten Platz kam das Sportgymnasium Chemnitz mit 9034 Punkten. 

Gründung im Jahre 1969

Kurz noch etwas zur Geschichte von “Jugend trainiert für Olympia”. Am 26. September 1969 starteten in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen fast 2000 Sportlerinnen und Sportler aus elf Bundesländern erstmals in das Abenteuer „Jugend trainiert für Olympia.“ Heuer wird diese tolle Veranstaltung 50 Jahre alt und mit mittlerweile rund 800 000 Schülerinnen und Schülern in 26 olympischen und paralympischen Sportarten ist dies der weltgrößte Schulsportwettbewerb.

50 Jahre – 50 Orte

Das 50-jährige Jubiläum wird ein Jahr lang in ganz Deutschland gefeiert und auf dem Jubiläumsprogramm stehen eine große Deutschland-Tour, die im Rahmen der Kampagne „50 Jahre – 50 Orte“ von Mai 2019 bis zum Juli 2020 durch die ganze Republik führt. Die große Eröffnungsfeier mit olympischem Feuer und mit tausenden von Kindern war am 23. September im Berliner Olympiastadion. Schirmherr von „Jugend trainiert“ ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Ein paar Bilder haben wir auch noch für Euch. Diese wurden uns von den Schulen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende kämpften 28 Tennis-Jugendmannschaften aus Nordbayern in Fürth um den Titel des nordbayerischen Meisters. Die Sieger der Bezirksligen aus Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie der Oberpfalz in den Altersklassen U 12 (gemischt), U 14, U 16 und U 18 gaben alles, um sich den Titel des Nordbayern-Meister zu sichern. Insgesamt stellte Unterfranken sieben Mannschaften. Eine Mannschaft kam vom TC Schönbusch Aschaffenburg, eine stellte der TC Gerbrunn und die restlichen fünf Teams kamen allesamt vom TV Aschaffenburg.

Lest nachfolgend, wie unsere Vereine aus der Region abgeschnitten haben. Den Artikel könnt Ihr auch auf meiner Heimatzeitung Main-Echo Aschaffenburg nachlesen.

Drei Titel für den TVA

Der TVA krönte seine gute Jugendarbeit mit sage und schreibe drei bayerischen Meistertiteln und Jugendwart Lukas Graßmann und das gesamte Trainer- und Betreuerteam freuten sich sehr über die Erfolge ihrer Schützlinge. 

Damit war der Bezirk Unterfranken erstmals der erfolgreichste Bezirk Nordbayerns.

Die männliche U 18, die männliche U 12 (Bambini) und die männliche U 14 des TVA holten den Sieg. Die Mädchen U 16  erreichten Platz zwei und die männliche U 16 kam ebenfalls auf den zweiten Platz. Der TCS erreichte mit der weiblichen U 18 den dritten Platz, der TC Gerbrunn wurde ebenfalls Dritter bei den Mädchen U 14.

U 18 wurde Favoritenrolle gerecht

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde die männliche U 18 des TVA mit den Akteuren Philip Florig, Julius Sommer, Leon Formella und Sven Schönwald (siehe Bild oben rechts). Das Team wiederholte den Vorjahressieg, gewann im Halbfinale gegen den TC Regensburg mit 5:1 und traf im Endspiel auf den TSV Altenfurt. Hier stand es bereits nach den Einzeln 4:0, das Endergebnis war 5:1.

Mit den höchsten Siegen, zweimal 6:0, gegen den 1. FC Nürnberg und den TC Thurnau wurde der TVA in der männlichen U 14 souverän Meister. Über den Erfolg freuten sich (auf dem linken Bild) Noah Torrealba, Ben Ostheimer, Tobias Engelhard, Jerk Jansen und Magnus Osadnik.

Erfolgreiche jüngste TVA-Vertreter

Der dritte Meistertitel ging an die jüngsten TVA-Vertreter. Die U 12 männlich führte gegen den TV Fürth nach den Einzeln mit 3:1 und gewann anschließend noch beide Doppel. Das Finale gegen den MTV Bamberg ging mit 5:1 an den TVA. Sie ließen den Oberfranken nur wenige Chancen. Für das erfolgreiche Team spielten (Bild unten rechts): Ben Ostheimer, Henry Sommer, Julian Brill, Max Schmolik und Mika Stenger.

Vizemeisterschaft bei der U 16

Die Vizemeisterschaft bei den Knaben U 16 holten Tom Sickenberger, Louis Graßmann, Robin Büttner, Leonhard Ruppel und Jannis Bartelt. Das Team qualifizierte sich mit einem glatten 6:0-Sieg gegen ATV Frankonia Nürnberg für das Finale. Gegen die starken Regensburger war nach dem Einzelspielstand von 2:2 noch alles offen. Allerdings wurden die Doppel knapp verloren.

Spannung pur bei der U 16

Positiv überraschte die U 16 weiblich des TVA mit der Vizemeisterschaft. Gegen den TC Eibach wurde im Halbfinale mit 4:2 gewonnen. Im Finale stand es zwischen dem MTV Bamberg und dem TVA 2:2 nach den Einzeln und 3:3 nach den Doppeln. Knapper und spannender ging es nicht mehr, denn auch das Satzverhältnis war mit 6:6 gleich. Das Spielverhältnis musste entscheiden und hier hatte Bamberg mit 54:51 die Nase vorn.

TCS ohne Kelly Richter

Die weibliche U 18 des TCS musste ohne ihre verletzte Nummer eins, Kelly Richter, antreten, spielte gegen den MTV Bamberg im Halbfinale 3:3, hatte aber das schlechtere Satzverhältnis. Im Spiel um Platz drei gegen MBB SG Manching gelang dann ein überzeugendes 4:2. Für den TCS spielten (Bild unten links): Lilly Hugo, Indira Özcelik, Yvonne Lettmann, Joline Rösch.

Auch die U 14 weiblich von TC Gerbrunn vertrat Unterfranken sehr gut und erreichte einen guten dritten Platz.

 

Die Bilder hat uns der TVA und der TCS zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür. Danke auch an Theo Ostheimer für seine Hilfe.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das dritte TCS-Open-Turnier der Herren auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg ist am Sonntag bei bestem Tenniswetter zu Ende gegangen. Der diesjährige Sieger des mit insgesamt 7500 Euro Preisgeld dotierten Tennisturnier der German Masters Series heißt Johann Willems. Der für den TC Wolfsberg Pforzheim spielende 24-Jährige Linkshänder  (Nummer vier der Setzliste) gewann gegen den an zwei gesetzten Ivo Klec (TV Osterath). Johann Willems, der lange verletzt war und pausieren musste, spielte ein sehr gutes Turnier, gewann stets glatt und hatte auch seinen 38-jährigen Gegner im Endspiel völlig im Griff. Schnell führte Willems mit 3:0 und 4:1 und 6:2. Auch im zweiten Satz hatte sein Gegner, der teilweise etwas lustlos agierte, nicht den Hauch einer Chance und Johann Willems gewann mit 6:1. Obwohl die Sätze sehr glatt ausgingen, zeigten die beiden Kontrahenten phasenweise richtig gutes Tennis, agierten variabel, setzten gut gespielte Stopps ein und peitschten ihre Vorhand knapp übers Netz. Am Ende dauerte das Finale aber gerade einmal  eine Stunde 15 Minuten. „Ich bin sehr froh, nach meiner langwierigen Verletzung wieder schmerzfrei auf dem Platz stehen zu können und ich freu mich sehr über meinen Sieg“, sagte der sympathische Spieler.

Armschmerzen stoppten den 24-Jährigen

Ende 2017 fingen die Schmerzen im Ellbogen an und es konnte ihm zunächst kein Arzt helfen. Es war wie verhext. Johann erzählt, dass er teilweise nach “Spielen nicht mehr meine Wasserflasche halten konnte. Solche Schmerzen hatte ich im Arm.” Immer wieder pausierte er, probierte es nach ein paar Tagen wieder, doch die Schmerzen wollten nicht nachlassen. Er versuchte alles, um diese Schmerzen loszuwerden, hielt sich aber trotzdem immer fit und schleppte sich durch das Jahr 2018. 

A-Schein bis Dezember

Da Johann sich selbst finanziert, fing er an, seinen A-Trainerschein zu machen. Bis zum Ende des Jahres will er diesen in der Tasche haben. “Meine Eltern haben schon so viel für mich gemacht und ich will ihnen nicht auf der Tasche liegen. Deshalb will ich mich mit dem A-Schein etwas absichern, damit ich irgendwann ins Trainergeschäft einsteigen kann.” Er ist übrigens aktuell mit der jüngste Teilnehmer, die die Prüfung diesmal absolvieren. Nächste Woche geht es wieder nach Stuttgart zum “Büffeln”.

Das Potential ist da

Seit ein paar Monaten läuft es bei ihm wieder. Die Schmerzen sind weg und er kann befreit aufspielen. “Ich habe ein Jahr lang Sch… gefressen. Jetzt will ich so schnell es geht wieder international spielen.” Er weiß, dass er Potential hat, aber er weiß auch, dass während seiner Verletzungspause “die anderen weiter gespielt und sich weiter verbessert haben. Es bleibt keiner stehen, bloß weil ich stehen bleiben musste.”

In der zweiten Bundesliga der Herren Süd wurde er mit seiner Mannschaft heuer Sechster in der Tabelle und er selbst hatte eine Einzelbilanz von 6:2 und war zufrieden. Vergangene Woche gewann er die Lilienthaler Volksbank Open, diese Woche das TCS-Turnier. So kann es weiter gehen. Johann Willems sagte: “Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich so gut spiele und ich freu mich wirklich sehr über meinen Sieg.”

Gutes Tennis die ganze Woche über

Die Woche über war auf der TCS-Anlage gutes Tennis zu sehen, denn auch in der Quali-Runde zeigten die Akteure ihr Können.  Sehr  positiv überraschte Qualifikant  Thomas Jan Dafcik vom Wiesbadener THC. Er spielte sich von der Qualifikation direkt ins Halbfinale des Hauptfeldes, schaltete im Viertelfinale den an drei gesetzten Kim Möllers (TC Bredeney) mit 1:6, 6:1, 6:4 aus und wehrte sich auch im Halbfinale gegen Ivo Klec fast drei Stunden, ehe er mit 2:6, 7:6, 2:6 verlor.

Die Nummer eins der Setzliste, Stephan Hoiss (TV Reutlingen) hatte bereits in Runde eins gegen Philipp Schroll (TC Blutenburg München) zu kämpfen und benötigte drei Sätze (4:6, 6:3, 6:3). Im Halbfinale traf er auf den späteren Sieger Willems und musste sich mit 3:6, 1:6 geschlagen geben.

Sein Gegner Ivo Klec musste ebenfalls alles aufbieten, ehe er im Endspiel stand. Im Viertelfinale ging es gegen die Nummer acht Jordi Walder (TC Iserlohn) im ersten Satz eng zu und er verlor mit 6:7. Auch in Satz zwei lag er mit 2:3 zurück, ehe Walder aufgrund von Wadenkrämpfen aufgeben musste. Im Halbfinale machte ihm Dafcik in drei Sätzen das Leben schwer.

Lokalmatadoren scheiterten in Runde eins

Die beiden Schönbuschler, Jakob Cadonau und Philipp Sauer, beide mit einer Wildcard ausgestattet, scheiterten jeweils an Qualifikanten. Dabei hatte aber jeder der beiden seine Chance. Cadonau hatte im ersten Durchgang gegen Buvaysar Gadamauri (TC WB Kamp-Lintfort) Satzball, hätte den ersten gewinnen können. Am Ende verlor er mit 6:7, 3:6. Auch  Philipp Sauer hatte gegen den Qualifikanten Sebastian Mortier (Eintracht Frankfurt) ebenfalls Spielbälle im ersten Satz zum 4:2, konnte diese nicht nutzen und musste sich letztlich mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. 

Alter Trainer wurde verabschiedet, neuer Trainer eingeführt

Vor der Siegerehrung wurde der langjährige Vereinstrainer Szabi Bujtas nach 21 Jahren beim TCS verabschiedet und sein Nachfolger Sascha Lehmann stellte sein neues Konzept den interessierten Mitgliedern vor. Holger Dreisbusch, einer der Organisatoren des 3. TCS-Herrenturniers, bedankte sich bei allen Spielern und sagte: „Wir haben die Woche über gutes Tennis und faire Spiele gesehen. Danke auch an alle Zuschauer, die da waren.“ Oberschiedsrichter Thomas Dreher aus Mannheim zeigte sich mit seinem Team ebenfalls erfreut über den reibungslosen Ablauf und die gute Organisation und fügte schmunzelnd hinzu: „Für mich ist in Aschaffenburg seit den letzten zwei Jahren immer der Anfang und das Ende einer Schiedsrichter-Saison. Im April komme ich zum Auftakt zum TVA, im September zum Ende der Freiluftsaison zum TCS.“ Das freut uns und wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

 

Alle Ergebnisse des Turniers gibt es unter:

www.mybigpoint.tennis.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit Donnerstag laufen die 3. TCS-Open für Herren auf der Anlage des TC Schönbusch Aschaffenburg. Das Teilnehmerfeld ist sehr gut, denn über zehn Spieler sind unter den ersten 100 in Deutschland zu finden. 

Gestern, Freitag, musste die Partie des im Hauptfeld an eins gesetzten Stephan Hoiss (TV Reutlingen) wegen Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden. Gegen Philipp Schroll von TC Blutenburg München (Nummer 93 von Deutschland) verlor Hoiss Satz eins mit 4:6, gewann den zweiten mit 6:2 und führte im dritten mit 4:2. Die Begegnung wird heute früh zu Ende gespielt.

Die beiden Lokalmatadoren Jakob Cadonau und Philipp Sauer mussten sich leider geschlagen geben und für sie war das Turnier bereits in der ersten Runde zu Ende. Jakob Cadonau verlor gegen den Qualifikanten Buvaysar Gadamauri (TC WB Kamp-Lintfort) mit 6:7, 3:6. Er hatte im ersten Durchgang Satzball, hätte den ersten Satz gewinnen können und damit wäre eventuell auch Satz zwei anders verlaufen.

Philipp Sauer hatte gegen den Qualifikanten Sebastian Mortier (Eintracht Frankfurt) ebenfalls Spielbälle im ersten Satz zum 4:2, konnte diese nicht nutzen und musste sich letztlich mit 3:6, 2:6 geschlagen geben. 

Heute, Samstag, geht es auf der TCS-Anlage um 10 Uhr weiter. Morgen (Sonntag) beginnen die Spiele um 9.30 Uhr. Das Endspiel ist für 13.30 Uhr terminiert.