Aus und vorbei ist der Traum von Olympia

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Aus und vorbei. Die deutsche Frauen-Handball-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Japan nach der 24:35-Niederlage gegen Schweden den achten Platz belegt und damit die Qualifikation für Olympia verpasst. Um eines der drei Quali-Turniere im kommenden März für Olympia zu spielen, hätte es Platz sieben in der WM-Endabrechnung sein müssen.
 
Nachdem die deutschen Mädels so ein gutes Turnier gespielt haben, war die Enttäuschung am Ende natürlich greifbar und saß tief. Am Sonntag werden nun die Niederlande und Spanien die WM-Krone untereinander ausspielen. Niederlande, das noch in der Hauptrunde gegen Deutschland verloren hatte, bezwang im Halbfinale in Kumamoto Russland mit 33:32. 
 
Im Spiel gegen Schweden standen die deutschen Frauen anscheinend neben sich und konnten ihre gewohnte Leistung nicht abrufen. Kein Wunder, dass Isabell Roch, Nationaltorhüterin und Keeperin beim BVB Dortmund sagte, dass es nicht die Mannschaft war, die man kennt.
Auch Bundestrainer Henk Groener sagte, dass die Enttäuschung riesengroß sei, vor allem weil es Olympia nur alle vier Jahre gibt. Trotzdem haben die Mädels ein sehr gutes Turnier gespielt und eine tolle Leistung gezeigt. Am Ende reichte die Kraft nicht aus. Auch die Erfahrung hat wohl bei den jungen Spielerinnen gefehlt. 
 
Nun müssen die Nationalspielerinnen diese Enttäuschung schnellstens abschütteln, denn kurz nach Weihnachten geht es ja schon wieder in der Meisterschaftsrunde weiter. Und da steht Isabell mit ihrem BVB an Platz eins der Tabelle und das soll auch so bleiben. Am 27. Dezember geht es zur HSG Bad Wildungen Vipers, die im Moment den elften Rang in der Tabelle belegen.