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Handball – 2. Liga: TV Großwallstadt tritt die Reise nach Aue weiterhin ersatzgeschwächt an

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

 

Wenn Handball Zweitligist TV Großwallstadt morgen Abend sein letztes Spiel der Hinrunde der laufenden Saison beim EHV Aue bestreitet, dann kann Trainer Michael Roth noch immer nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Neben den Verletzten Adrian Kammlodt, Finn Wullenweber und Stefan Salger weiß Michael Roth nicht, ob der zuletzt an Corona erkrankte Simon Strakeljahn schon wieder voll einsatzfähig ist. Hinzu kommt, dass Frieder Bandlow unter der Woche im Training umgeknickt war und pausieren musste. Auch Kapitän Dino Corak pausierte, da er neben einer Hüftverletzung auch über Krankheitssymptome klagte. Dmytro Redkyn laboriert weiter an den Folgen eines schweren Atemweginfekts. Für Trainer Michael Roth alles andere als tolle Voraussetzungen. Er wird deshalb wieder auf die Unterstützung von TVG-Geschäftsführer Michael Spatz angewiesen sein, der in der letzten Heim-Partie gegen Nettelstedt sein Comeback feierte und vor allem auch diesmal wieder die Abwehr punktuell unterstützen soll.

Drittliga-Aufsteiger Aue hat nach seinem Abstieg aus der zweiten Liga den direkten Wiederaufstieg geschafft, musste allerdings den Abgang wichtiger Leistungsträger verkraften. Der EHV tut sich in der aktuellen Spielzeit noch sehr schwer in Tritt zu kommen und steht mit 4:28 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Es gelangen den Sachsen nur zwei Siege – und zwar gegen den TV Hüttenberg und TuS N-Lübbecke. Dieser Tatsache geschuldet war dann sicherlich auch die Trennung von Cheftrainer Stephan Just im November. Sein Nachfolger Ólafur Stefánsson konnte allerdings bisher das Ruder nicht rumreißen und wartet immer noch auf den ersten Sieg unter seiner Regie.

Ob dieser am morgigen Freitag gegen den TV Großwallstadt realisiert werden kann, hängt zum einen davon ab, wie gut der EHV mit Drucksituationen umgehen kann, zum anderen aber auch, mit welcher Mannschaft die Unterfranken nach Sachsen reisen. Michael Roth sagt zur aktuellen Situation: „Es ist wirklich schon sehr krass, wie uns das im Moment trifft. Aber Jammern hilft uns nicht weiter. Wir müssen uns wieder etwas Neues überlegen und hoffen, dass der Druck, unter dem Aue aktuell steht, ein Vorteil für uns sein kann.“

Die letzten beiden Aufeinandertreffen gab es in der Saison 2021/22. Damals konnte der TVG beide Partien für sich entscheiden.

 

Das Bild von Kapitän Dino Corak hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.