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Handball – 3. Liga: TV Kirchzell vor unangenehmer Aufgabe in Friesenheim

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell am Samstag um 19 Uhr beim HLZ Friesenheim/Hochdorf II antreten.

Mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage stehen der TV Kirchzell und das HLZ Friesenheim/Hochdorf II vor dem dritten Spieltag der noch jungen Saison. Für den TVK geht es am Samstag zu einem Gegner, der durchaus einige Fragezeichen bereithält. 

Bereits in der vergangenen Saison konnte Kirchzell in Friesenheim gewinnen, musste sich zu Hause allerdings geschlagen geben. Auch diesmal erwartet die Mannschaft von Povilas Babarskas eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Hausherren verfügen über eine junge, hungrige Mannschaft, die mit einigen erfahrenen Spielern ergänzt wird. Zudem macht die Verbindung zur ersten Mannschaft, die in der zweiten Liga spielt, die personelle Situation schwer vorhersehbar. Je nach Bedarf können Spieler zum Einsatz kommen, die normalerweise in der zweiten Mannschaft nicht auf der Platte stehen.

Doch unabhängig davon, wer letztlich aufläuft: Die Spieler, die regelmäßig für das HLZ II zum Einsatz kommen, sind ehrgeizig, selbstbewusst und wollen sich zeigen. Das bekam bereits der erste Gegner zu spüren. Zum Saisonauftakt gewann Friesenheim/Hochdorf II bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II. Am vergangenen Wochenende folgte allerdings zu Hause eine Niederlage gegen den Zweitliga-Absteiger Krefeld.

Besonders im Rückraum verfügt die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt mit dem jungen Frederik Zepp über einen Spieler, auf den der TVK ein besonderes Augenmerk richten dürfte. Auch im Tor ist der Gastgeber mit Rocco Peribonio und Philipp Wenning sehr gut besetzt.

Kirchzell selbst hat die deutliche Niederlage aus Gelnhausen aufgearbeitet und die Partie analysiert. Für Samstag fordert Povilas Babarskas von seinem Team vor allem eine bessere Leistung und mehr Konzentration über die gesamte Spielzeit. “Es muss alles besser werden als gegen Gelnhausen”, sagt der TVK-Coach und solche Leistungsschwankungen wie zuletzt darf sich Kirchzell nicht erlauben, soll der erste Auswärtssieg der noch jungen Saison her.

Personell gibt es noch ein paar Fragezeichen: ein paar Spieler sind ein bisschen angeschlagen, Joshua Osifo hat sich einen Finger ausgekugelt in der Partie gegen Gelnhausen ausgekugelt und Vadym Oskilko hat sich eine Muskelverletzung zugezogen.

Für den TVK wird es deshalb darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, die eigenen Fehler zu minimieren und sich nicht von der jungen und selbstbewussten Mannschaft der Gastgeber überraschen zu lassen. Eines ist sicher: Einfach wird die Aufgabe nicht.

 

 

Zum Schluss noch drei Fragen an Rückraumspieler Joshua Osifo:
 

Joshua, wie geht es Deinem Finger? Kannst Du am Samstag spielen?

“Ich habe mir den Finger gegen Gelnhausen ausgekugelt. Ich konnte Montag und Dienstag überhaupt nicht trainieren, denn ich soll im Moment Kontaktsport vermeiden. Aber der Physio meinte, dass ich bis Samstag – dick getapt – wohl wieder spielen kann.”

 

Wie schätzt Du Friesenheim ein, auf was oder wen müsst Ihr besonders achten?

“Friesenheim ist eine ambitionierte junge Mannschaft, die sehr aggressiv deckt und voller Elan ist. Vor allem, weil sie so viele Junge haben und gut durchrotieren können. Als Reserve von einer Zweitliga-Mannschaft geht akute Gefahr von ihnen aus und die letzten Saisons waren sie auf Augenhöhe mit uns.”

 

Was müsst Ihr gegen Friesenheim anders machen als zuletzt?

“Ziemlich viel müssen wir anders machen. Auf jeden Fall müssen wir den Angriff konsequenter durchspielen. In der Abwehr müssen wir besser zugreifen und mehr Disziplin an den Tag legen. Das ist das Wichtigste im Vergleich zum letzten Spiel.”

 

 

Das Bild von Joshua hat uns der TVK zur Verfügung gestellt. Danke dafür