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Rudern: Hagemeister/Klapperich gewinnen Leipzig-Langstrecke

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Von den Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum gewannen Theis Hagemeister und Paul Klapperich souverän die diesjährige Leipziger Langstrecke. Das wurde aus dem Dortmunder Lager bekannt. Mit acht Sekunden Vorsprung setzte sich das Duo aus dem letztjährigen Deutschland-Achter auf der Sechs-Kilometer-Strecke gegen ihre Mannschaftskameraden und Vorjahressieger Sönke Kruse/Julius Christ durch. Den dritten Platz belegten auf dem Elster-Saale-Kanal Jasper Angl und Benedict Eggeling. Am Tag zuvor überzeugten die Athleten vom Dortmunder Leistungszentrum auf dem Ergometer. Neun persönliche Bestwerte und viele starke Leistungen deutlich unter der Sechs-Minuten-Marke geben Zuversicht. „Die Kombination aus Ergometer-Test und Langstrecke an einem Wochenende ist ein Brett. Die Sportler haben es gut gelöst. Das Battle ist nun eröffnet. Wir sind gespannt, wer sich wie bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in drei Wochen einsortieren wird“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge nach der Testbatterie in Leipzig.

Bei der Langstrecke erreichen neben dem Sieger-Trio auch Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela als Vierter und die U23-Kombination Justus Beckmann/Leon Gronbach (Platz 5) eine gute Ausgangssituation für die Kleinboot-DM über dann 2000 Meter in München. Zeitgleich auf dem geteilten sechsten Rang kamen Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert und Jannik Metzger/Sven Achterfeld ins Ziel. Pech hatten Tobias Strangemann und Tassilo von Müller, die aussichtsreich im Rennen liegend in eine Böschung fuhren, stehen blieben und nur schwer wieder in Fahrt kamen – und so mindestens 20 Sekunden liegen ließen. Im Einer erreichte Olaf Roggensack, dessen Zweier-Partner Mattes Schönherr verletzungsbedingt absagen musste, im Feld der Skull-Spezialisten beim Sieg von Jonas Gelsen einen guten zehnten Platz.

Neun persönliche Bestwerte

Weiter hieß es in der PM, dass auf dem Ergometer am Tag zuvor die Bestwerte purzelten. Neun Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter fuhren einen persönlichen Bestwert. Vor allem die beiden USA-Rückkehrer Tassilo von Müller und Hanno Brach machten mit starken Zeiten auf sich aufmerksam – genauso wie Julius Christ, Olaf Roggensack und Sönke Kruse aus dem letztjährigen Deutschland-Achter. Einen Sprung nach vorne, mit neuer eigener Bestzeit, schafften auch Rene Schmela, Theis Hagemeister, Paul Martin, Julian Garth und Ole Bartenbach. Am schnellsten unterwegs aus dem Riemenbereich waren Ole Hanack, der unter der 5:50-Marke blieb, und Laurits Follert, der nach den Olympischen Spielen in Paris kürzertrat, Vater wurde und sich jetzt wieder in alter physischer Form präsentierte. Ein starkes Ausrufezeichen setzte U23-Aufsteiger Julius Watzka mit der zweitbesten Zeit im Riemen-Feld.

„Viele haben sich stark präsentiert. Die Trainingseindrücke haben nicht getäuscht. Es geht in die richtige Richtung“, zog Sabine Tschäge ihr Fazit nach dem Ergotest. Das Trainerteam um Tschäge, Mark Emke und Thomas Affeldt ist nun gespannt, wie die Athleten die starke Physis über im Rennen über die 2000-Meter-Distanz aufs Wasser bringen – in drei Wochen bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München.

 

Die Ergebnisse:

Langstrecke in Leipzig, Zweier ohne Steuermann: 1. Paul Klapperich/Theis Hagemeister 20:57 Minuten. – 2. Julius Christ/Sönke Kruse 21:05. – 3. Benedict Eggeling/Jasper Angl 21:10. –  4. Wolf Niclas Schröder/Rene Schmela 21:13. –  5. Leon Gronbach/Justus Beckmann 21:19. –  6. Kaspar Virnekäs/Ole Bartenbach, Julian Garth/Simon Schubert, Jannik Metzger/Sven Achterfeld 21:21. –  9. Ole Hanack/Laurits Follert 21:24. –  10. Tobias Strangemann/Tassilo von Müller 21:35. – 11. Lino Zastrow/Julius Kaim 21:36. –  12. Carl Sgonina/Max Goede 21:38. –  13. Hannes Post/Ben Gebauer 21:45, … 16. Paul Martin/Tom Tewes 21:48. –  19. Julius Watzka/Moritz Bitz 21:52. –  25. Alexander Vorobyev/Yannick Kiwitt 22:04. – 27. Leo Fischer/David Kalle 22:09. –  29. Finn Bontjer/Armin Gerber 22:12. –  33. Justus Weber/Friedrich Romberg 22:40

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür