Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich Euch von der Arbeit von Frau Dr. med. Wiewrodt mit Hirntumor-Patienten erzählt und es gibt auch einen mehr als interessanten Podcast hierzu auf meinem Blog. 

Eigentlich wollte ich im Frühjahr die Arbeit mit ihr zusammen fortsetzen. Leider kam Corona dazwischen. Und die sehr strengen Besuchsregeln im UKM machten ein Treffen nicht möglich. Doch sie hat mir eine Nachricht am heutigen Welthirntumortag am 08. Juni  zukommen lassen, die ihr nachfolgend lesen könnt. 

Heute ist Welthirntumortag. Frau Priv.-Doz. Dr. med. Dorothee Wiewrodt, Oberärztin der Klinik Münster und Fachärztin für Neurochirurgie, Psychotherapie und Psychoonkologin sagte: “Leider können wir nicht  – wie in den vergangenen Jahren – ein gemütliches Get together veranstalten, um Impulsvorträge zu hören und uns untereinander auszutauschen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Um den Tag nicht ohne Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verstreichen zu lassen, gibt es eine Pressemitteilung zu einer recht neuen Therapieform, der Nanotherm-Therapie (Firma magforce). Unsere Patientin Frau Jäger hat diese Therapie erhalten und hat sich bereiterklärt, davon im Interview zu berichten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür!”

 

Und hier das Interview bzw. die Pressemitteilung: 

Welthirntumortag 2020:
Mit Nano-Trojanern gegen Hirntumoren

Spezialisten des UKM-Hirntumorzentrums setzen auf nanogestützte Wärmetherapie als zusätzliche Behandlungsoption

Münster (ukm/lie). „Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden – für meine Familie und mich!“ Tanja Jäger erhielt im August vergangenen Jahres eine niederschmetternde Diagnose: ein Glioblastom im vorderen Stirnlappen. Glioblastome zählen zu den häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumoren bei Erwachsenen. Die Prognose für die als nahezu unheilbar geltende Krebserkrankung ist sehr schlecht. Aufgeben kam für die 44-Jährige trotzdem nicht in Frage. Auch nicht, als nach Operation und anschließender Strahlentherapie der Tumor im Januar erneut zu wachsen begann. Bei ihrer Suche nach weiteren Behandlungsoptionen stieß sie auf die sogenannte NanoTherm-Therapie und kam dafür an die Klinik für Neurochirurgie (Direktor: Prof. Dr. W. Stummer) des UKM (Universitätsklinikum Münster).

„Glioblastome kommen fast immer wieder – meistens in unmittelbarer Nachbarschaft des alten Tumors“, sagt Dr. Michael Schwake, Oberarzt in der Neurochirurgie. „Ziel der Behandlung ist es, diese sogenannten Rezidive möglichst lange zu verhindern.“

Bei der NanoTherm-Therapie werden winzige Eisenoxidkügelchen quasi als Trojaner in Nanogröße in das bösartige Gewebe gespritzt oder – wie bei Tanja Jäger – während der OP zur möglichst vollständigen Tumorentfernung direkt in den betroffenen Bereich „eingeklebt“. Diese Partikel lassen sich anschließend während sechs einstündiger Sitzungen durch ein von außen angelegtes, schnell wechselndes Magnetfeld aktivieren. Sie geraten in Schwingung, und die so entstehende Reibung erzeugt Hitze. Durch diese sollen die Tumorzellen entweder zerstört oder für zusätzliche Behandlungsansätze wie Strahlen- oder Chemo-therapie sensibilisiert werden. „Das Prinzip funktioniert ähnlich wie bei einem Induktionsherd“, erklärt Schwake. „Durch das Magnetfeld erhitzt sich lediglich das Metall auf rund 50 °C“, so der Neurochirurg. Im benachbarten gesunden Gewebe steige die Temperatur nur unwesentlich an.

„Wir haben mit der Wärmetherapie noch kein Heilmittel für das Glioblastom“, betont der Mediziner. „Es handelt sich dabei vielmehr um eine zusätzliche Behandlungsoption, wenn die Standardtherapien alleine nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen.“ Sie komme aber nur für bestimmte Patienten in Betracht. Die Methode ist zwar zugelassen, die Krankenkassen zahlen die Behandlung aber nur im Einzelfall. Zudem müssen vor Therapiebeginn alle Metall-Implantate und -Zahnfüllungen in einem Sicherheitsabstand von rund 40 Zentimetern entfernt bzw. ausgetauscht werden.

„Um in meiner Nähe sein zu können, waren mein Mann und meine 13-jährige Tochter in einer Ferienwohnung in Münster untergebracht, durften mich zwischenzeitlich aber nicht besuchen“, erzählt Jäger. „Die derzeitigen strengen Besuchsregelungen am UKM in der Zeit der Corona-Pandemie sind für viele Betroffenen eine zusätzliche Belastung“ weiß auch Oberärztin Priv-Doz. Dr. Dorothee Wiewrodt, Neurochirurgin und Psychoonkologin am Hirntumorzentrum. Sie bietet Gespräche an, auch wenn niemand sonst zu Besuch kommen darf. „Frau Jäger hat alle Kräfte mobilisiert und in den letzten 6 Wochen sowohl die Operation, Strahlen- und Nanotherapie als auch die durch schlechte Blutwerte zwischenzeitlich notwendige Isolation durchgestanden“, sagt Wiewrodt. „Die Familie ist meine wichtigste Stütze“, fasst Frau Jäger zusammen und ist erleichtert, dass Sie in 2 Tagen nach Hause darf. Direkt nach Therapie-Ende geht es ihr jetzt wieder so gut, dass sie zu ihrem Mann und ihrer Tochter zurückkehren kann und sogar bereits Pläne für gemeinsame Wandertouren in der nahegelegenen Eifel schmiedet.

Bild (UKM/Deiters-Keul): „Ich habe mich fürs Kämpfen entschieden“: Tanja Jäger (Mitte) mit PD. Dr. Dorothee Wiewrodt und Dr. Michael Schwake.

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Wir sagen danke an Frau Dr. Wiewrodt und ihre Kollegen für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschen Frau Jäger von Herzen alles Gute! Bleiben Sie weiter so tapfer!

 

Bleibt alle gesund und passt auf Euch auf!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute möchte ich Euch meinen Buchtipp Nummer drei vorstellen. 

Wie gewohnt – vorab die Info, dass ich alle Bücher, für die ich eine Rezension abgeben möchte, mir selbst gekauft habe. Und wie immer: ich will hier keinerlei Werbung machen, sondern einfach ein paar Tipps geben. Vielleicht ist das eine oder andere Buch interessant für den einen oder anderen von Euch. 

Heute möchte ich Euch das Buch von Felix Hutt

“Lucky Loser – wie ich einmal versuchte, in die Tennis-Weltrangliste zu kommen”
 
vorstellen. 
 
Der heute 41-jährige Felix Hutt spielt Tennis seit er sechs Jahre alt ist. Doch er war (und ist noch immer) nicht nur ein guter Tennisspieler, er war Redakteur beim STERN, erhielt 2017 den European Press Prize in der Kategorie Distinguished Writing, für „71 Leben“. Im gleichen Jahr war er unter anderem nominiert für den „German Paralympic Media Award“, Kategorie Reportage, für das Porträt über den behinderten Tischtennis-Spieler Hartmut Freund. Seit 2018 arbeitet er als Redakteur beim SPIEGEL und verdingt sich auch als Autor. 
 
Um was geht es
 
Mit dem Tennis-Virus infiziert hat ihn Boris Becker, als dieser zum ersten Mal Wimbledon gewann. Etliche Jahre später verfolgt Felix Hutt das Spiel des Roger Federer bei den Australian Open im Jahr 2017 und beschließt mit fast 38 Jahren, noch einmal anzugreifen. Also geht er, zusammen mit seinen Tennisschlägern, auf die Suche nach dem Glück. Glück in Form von einem ATP-Punkt, der ihn in die Weltrangliste bringen soll.
 
Meine Meinung
 
Jede Tennisspielerin, jeder Tennisspieler wird dieses Buch lieben und sich in der einen oder anderen Situation finden. Egal, wie gut oder schlecht sie/er spielt. 
Felix Hutt erzählt herzerfrischend ehrlich von seinen Reisen zu Tennisturnieren auf der Jagd nach einem ATP-Punkt. Er erzählt, wie er sich auf  “Vordermann” brachte, sich quälte, gut drauf war, dann wieder keinen Bock mehr hatte – alles Situationen, die auch ich als “Hobbyspielerin” mehr als gut kenne… Manchmal läuft es wie am Schnürchen und dann ist es plötzlich wie abgeschnitten. 
 
Und ich kann mit ihm fühlen, wenn er erzählt, dass die “Bringer” ihn meistens geschlagen hatten und ihm Probleme bereiteten. So wie an einem Sonntagvormittag im Frühjahr 2017 in Aschaffenburg. Ich habe das Spiel auf der Anlage des TVA damals gesehen, da ich damals für meine Heimatzeitung über die Regionalliga Süd-Ost berichtete. Obwohl Felix Hutt der bessere Spieler war, verlor er. Ich glaube, es war das einzige Spiel, das er in dieser Medenrunde  verloren hatte. 
 
Ein wirklich interessantes Buch, das man lesen sollte.
 
 
 
Bleibt gesund, haltet Abstand, passt auf Euch auf!

Falls Ihr ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

 
Ich habe das Buch selbst gekauft – bei Amazon (weil die Buchhandlung meines Vertrauens zu dem damaligen Zeitpunkt aufgrund Corona geschlossen hatte)  für 14,99 Euro (Taschenbuchausgabe, Rechnung vorhanden). Also versteht es nicht als Werbung, sondern einfach als Tipp in diesen schweren Corona-Virus-Krisenzeiten!
 
 
 

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen ein schönes Pfingstfest. Genießt das tolle Wetter, passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Jüngst wurde ich gefragt: was bedeutet überhaupt Pfingsten? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zwar irgendwas vom “Heiligen Geist” wusste. Genau wusste ich es aber auch nicht. Wie sieht es mit Euch aus? 🙂 

Wikipedia weiß es genau:

Pfingsten ist ein christliches Fest, an dem die Gläubigen die Sendung des Heiligen Geistes zu den Jüngern Jesu und seine bleibende Gegenwart in der Kirche feiern. Ikonografisch wird Pfingsten auch Aussendung des heiligen Geistes oder auch Ausgießung des heiligen Geistes genannt. Der Pfingstsonntag ist der 50. Tag der Osterzeit, also 49 Tage nach dem Ostersonntag, und liegt zwischen dem 10. Mai (frühester Termin) und dem 13. Juni (spätester Termin).

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelt waren. Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als Fest im Kirchenjahr wurde Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.

 

So, jetzt sind wir alle ein bisschen schlauer.

 

Ein paar Bilder gibt es auch noch. Der Blick auf die Wolkenansammlung am Himmel vom Balkon aus, die blühenden Blümchen auf dem Balkon und die Ruhe am See – von allem etwas!

Bin ganz stolz, dass auf unserem Balkon alles so schön blüht!

Bleibt gesund!

Die Ruhe und die Natur am See sind einfach herrlich!

Guten Morgen, Ihr Lieben.

Heute teilt sich die Woche und wir haben schon wieder “Bergfest”! Es ist Mittwoch und es geht mit großen Schritten dem Wochenende entgegen. Hinzu kommt, dass wir noch ein langes Wochenende vor uns haben, das uns der Pfingstmontag beschert.

Auch wenn vielen von uns in dieser gerade schwierigen Zeit nicht zum Lachen ist (so wie oft auch mir) – bleibt trotzdem positiv. Die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet, stirbt zuletzt.

Habt eine schöne Restwoche, bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

 

Ihr Lieben,

wie geht es Euch in dieser schwierigen Zeit? Habt Ihr Euch mit der “neuen Normalität” arrangiert? Ist das nicht ein schlimmes Wort? Neue Normalität. 

Trotz allem müssen wir das Beste aus der Situation machen, müssen sehen, dass wir “über die Runden kommen” und uns nicht unterkriegen lassen. 

Ich habe jüngst einen schönen Spruch gelesen, den ich Euch mit auf den Weg geben möchte. Von wem der Spruch ist, weiß ich nicht. Schön ist er allemal 🙂

“Glücklich sind nicht die Menschen, die keine Sorgen haben, sondern die, die positiv mit den Dingen leben, die alles andere als perfekt sind!”

So ist es. Ein paar Bilder habe ich auch für Euch. Die habe ich heute am Starnberger See gemacht. Das Wetter war sehr schön (nicht nur Regen wie zuletzt…), ich habe auf meiner Runde nur ganz wenige Menschen getroffen und die Ruhe und die Aussicht waren – wie immer – wunderschön. Es lohnt sich sicher, die Bilder anzuschauen. Außerdem gibt es Nachwuchs bei den Blässhühnern. Allerdings hat die Mama Blässhuhn sie gut im hohen Schilf versteckt.

Seht selbst.

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute wären wir normalerweise in Berlin zur Award-Verleihung Deutscher Fußball Botschafter e.V. Aber leider hat uns Corona auch durch diese fantastische Veranstaltung einen Strich gemacht. 

Bereits zum achten Mal hätte die Preisverleihung heuer stattgefunden. Als Schnittstelle zwischen Sport und Kultur würdigt der “Deutscher Fußball Botschafter” unter anderem deutsche Trainerinnen, Trainer, Spielerinnen und Spieler für ihr großartiges sozial-gesellschaftliches Engagement im Ausland mit einer jährlichen Auszeichnung. 

Auch in diesem Jahr hätte uns eine Veranstaltung mit vielen Highlights und prominenten Gästen erwartet, in deren Mittelpunkt insbesondere die Bekanntgabe und Ehrung deutscher Fußball-Persönlichkeiten in drei Kategorien sowie interessante Einblicke in die internationale Fußballwelt stehen.

Doch schon vor ein paar Wochen haben sich Präsident Roland Bischof und alle Verantwortlichen schweren Herzens dazu entschieden, die Award-Verleihung für den 26. Mai 2020 abzusagen. 

Uns tut dies sehr leid, denn wir haben uns sehr auf dieses Event, das wir vorher nur einmal nicht besuchen konnten, abgesagt werden musste. Doch die Gesundheit aller geht vor und daher war dies eine Entscheidung der Vernunft.

Hoffen und freuen wir uns auf das nächste Jahr und auf Roland Bischof mit seinem Team. Der Unternehmer, Buchautor, Marketing-Experte und “Tausendsassa” steckt in alle seine Projekte viel Herzblut und Engagement und wir wünschen ihm nur das Beste.

Die Bilder sind vom vergangenen Jahr. Bleibt gesund, passt auf Euch auf!

Ihr Lieben,

heute in der Früh hatten wir Besuch. Ein Hausrotschwanz-Baby hat seinen ersten Ausflug auf die Balkonbrüstung gemacht. Mama und Papa Hausrotschwanz, die bei uns unterm Dach wohnen,  waren natürlich ganz in der Nähe. 

“Auch meine Rückenansicht kann sich sehen lassen…”

Wir beobachten das Pärchen schon länger und sie haben sich ein Nest in unseren Dachbalken gebaut. Unter Mithilfe einiger Zweige von unseren Balkonpflanzen … 🙂

Heute morgen war es dann soweit. Haben wir den Nachwuchs bisher nur gehört, haben wir heute morgen das Baby begutachten dürfen. Wir haben lange Zeit am Küchenfenster gestanden, waren ganz fasziniert von dem “Wattebäuschchen” und das Junge war völlig ohne Scheu, hat sich von links nach rechts und wieder zurück gedreht. Es war zu putzig.

Und die Mama ist so tapfer. Sie hat Nachbars Katze im “Tief-Sturz-Flug” verscheucht und hat einen Krach dabei gemacht – vom Feinsten. Sie hat gar keine Hilfe benötigt, denn die Katze hat von alleine die Flucht angetreten. Jetzt hoffen wir, dass das Junge/die Jungen (wir haben bisher ja nur das eine gesehen) bald aus dem Gröbsten heraus sind und ganz schnell fliegen lernen.

Wikipedia weiß alles über Hausrotschwänze – kann hier gerne nachgelesen werden.

Habt einen schönen Samstagabend, bleibt gesund, passt auf Euch auf!

 

 

Ist der Winzling nicht einfach süß?

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern habe ich Euch auf eine neue Ausgabe meines Podcasts aufmerksam gemacht. Es ging um eSports und ich habe mit einem gesprochen, der sich auf diesem Gebiet hervorragend auskennt.

Benjamin Engler, wohnhaft in München, ist selbstständiger eSports Consultant und Dozent an verschiedenen Unis. 

Heute möchte ich Euch das Interview, das ich parallel zum Podcast mit ihm geführt habe, präsentieren. Ich denke – gerade für die eSports-Interessierten unter Euch – ist dies sicher ein interessantes Interview. Für alle anderen ist es mit Sicherheit ebenfalls sehr lesenswert.

In Zeiten der Corona-Pandemie rückt eSports immer mehr in den Fokus der Allgemeinheit und der eSports könnte einer der großen Gewinner in dieser Krise sein. Doch ist eSports nun Sport oder nicht? Hier gehen die Meinungen noch immer sehr weit auseinander. IOC-Präsident Thomas Bach zum Beispiel meinte, dass in seiner Amtszeit Computerspiele nicht mehr olympisch werden würde und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erkennt eSports nicht an. Das Asiatische Olympische Komitee hingegen nimmt eSports bei den Asien-Spielen 2022 mit ins Programm auf. 

Fakt ist, dass der eSports-Markt weltweit ständig weiterwächst.

 Ich habe bei einem, der sich mit eSports hervorragend auskennt, nachgefragt. Benjamin Engler ist seit rund zwei Jahrzehnten eng mit dem eSports verbunden, ist ein völliger Enthusiast in „seinem“ Sport und erlebt die Entwicklung des eSports nicht nur als Community-Member, sondern auch als Berater aus Unternehmenssicht.

 Der 34-Jährige, der in München zu Hause ist, hat sich als früherer Director Marketing und Sponsoring eSports Reputation oder bei der Unterstützung von klassischen Sportvereinen- und verbänden, wie z. B. dem Bayerischen Fußball-Verband, und als Dozent einen weit gefächerten Erfahrungsschatz angeeignet. Mittlerweile ist er selbstständiger eSports Consultant und hält an verschiedenen Unis Workshops und Vorträge ab.

Benny, alle Welt spricht von eSports. Was ist eSports und woher kommt dieser Sport?

 “eSports ist wirklich kein Trend, den es erst seit ein paar Jahren gibt. Wie ich es auch aus meiner eigenen Vergangenheit weiß, existiert kompetitives Computer- bzw. Videospielen schon seit deutlich mehr als 20 Jahren. Wenn man über die Begriffe eSports und Gaming spricht, kann man es in etwa mit Leistungssport und Breitensport vergleichen. Wenn ich mit Freunden auf dem Bolzplatz kicken gehe, bin ich eine Art Hobby-Fußballer. Melde ich mich dann aber in einem Verein an, gehe regelmäßig zum Training und nehme an einem strukturierten Ligabetrieb teil, komme ich immer mehr in den leistungsbezogenen Bereich.

Dort ist im Endeffekt auch die Schwelle zwischen dem Casual-Gaming-Bereich und eSports zu verorten. Gaming ist der Breiten bzw. Hobbysport – was sozusagen jedermann macht. eSports ist der leistungsbezogene Bereich. Das heißt, eSports hat sich aus der Leidenschaft von unzähligen Leuten entwickelt, Videospiele zu spielen und die dann in einer Art Wettkampf im kompetitiven Modus gegeneinander zu spielen. Was auch irgendwo wiederum menschlich ist, denn das treibt ja auch die Menschen in anderen Sportarten an.”

Du warst selbst erfolgreicher Spieler und bist immer noch in der Community aktiv. Wie kamst Du dazu und wie alt warst Du damals?

“Angefangen habe ich mit 13 Jahren, aber damals gab es den Begriff eSports noch nicht, sondern eher Gaming und  Pro-Gaming. Als ich zuhause bei meinen Eltern schnelleres Internet und einen guten Computer hatte, habe ich angefangen, mit Freunden zu spielen und dadurch schnell gemerkt, dass ich nicht so schlecht bin. Ich habe dann versucht, mit den Möglichkeiten, die das Internet ja damals auch schon geboten hat, Gegner zu finden und mich mit Gleichstarken oder Besseren zu messen. So hat sich das Ganze dann entwickelt.

“Ich habe Gleichgesinnte gefunden”

Ich habe mich in diversen Ligen angemeldet, habe Gleichgesinnte gefunden, die den gleichen Antrieb hatten. Nach und nach habe ich mich natürlich durch Training und vielleicht auch bisschen Talent Stück für Stück nach oben gespielt. Das kennt man ja auch von anderen Sportarten her. Wie gesagt, damals war das Ganze aber nicht vergleichbar mit dem heutigen eSports. Den Begriff gab es damals noch gar nicht. Ich selbst sehe mich als Gamer der ersten Stunde, habe sicherlich einige Dinge selbst mitgemacht. Aber so, wie die Community heute ist und die Spieler das leben, ist es gänzlich was anderes.”

eSports ist ja nur ein Oberbegriff für Spiele. Wie groß ist der Bereich eigentlich?

“eSports ist im Endeffekt ein Sammelbegriff. Daher hinken die Vergleiche, die teilweise in Bezug auf die Größenordnung von eSports gezogen werden, weil man hier Äpfel mit Birnen vergleicht. Man kann es nicht mit einer einzelnen Sportart vergleichen. Wenn man über eSports spricht, spricht man über einen Sammelbegriff von einzelnen Spieletiteln, welche allesamt eine Gemeinsamkeit aufweisen: die Verwendung eines technischen Endgeräts zur Austragung des Wettkampfs.

Man kann es daher meiner Meinung nach gut mit Ballsportarten vergleichen wie zum Beispiel Handball, Fußball, Volleyball etc. Sie alle haben etwas gemeinsam – nämlich den Ball. Daher fassen wir sie unter diesem Oberbegriff zusammen. Aber wir wissen, dass sie doch sehr unterschiedlich sind. Die Ballgröße, das Regelwerk, die Turnierformen, die Fans – in vielen Bereichen gibt es teils signifikante Unterschiede.

“Es gibt Shooter, Rennspiele, Kartenspiele und so weiter”

Im eSports gibt es zum Beispiel Shooter, Strategiespiele, Rennspiele, Sportspiele, MOBAs, Kartenspiele und Beat `em up Spiele. Die Varianz ist auch aufgrund der technischen Möglichkeiten und vieler kreativer Entwickler sehr groß. Dazu kommt noch eine starke Dynamik im Bereich der relevanten Spieletitel. Dies kann man zum Beispiel am Spiel „Fortnite“ bzw. am dazugehörigen Genre „Battle Royale“ sehen. Vor ein paar Jahren gab es dieses Genre noch gar nicht. Nun haben Spiele wie Fortnite Millionen von Spielern in den Bann gezogen und sind zu den relevantesten Spieletiteln im eSports-Ökosystem geworden.

Um sich hier also zu recht zu finden, muss man wissen, an welchem Bereich man wirklich interessiert ist bzw. welcher Bereich zu den eigenen Zielsetzungen passt. Danach muss eine tiefgehende Beschäftigung mit diesem Teilbereich geschehen.”

 Was war oder was ist Dein bevorzugtes Spiel?

“Das kann ich relativ einfach beantworten – Counter-Strike war schon immer mein bevorzugtes Spiel. Es ist eine Modifikation des Ego-Shooters Half Life des Publishers Valve, welche ursprünglich von Hobby-Entwicklern erstellt und über das Internet und diverse LAN-Parties bekannt gemacht wurde. Mit der Zeit wurde es von Valve selbst bearbeitet und weiterentwickelt und ist heute als Counter-Strike: Global Offensive immer noch eines der erfolgreichsten eSports-Titel. Der Charme dieses Spiels ist es sicherlich, dass es sich in den letzten 20 Jahren in seinen Grundzügen und der Spielmechanik kaum verändert hat. Parallel habe ich natürlich auch noch andere Spiele gespielt, wenn auch mit einem anderen Fokus. Ich bin relativ breit aufgestellt und an unterschiedlichen Spielegenres interessiert. Aber im Grunde genommen bin ich ein Counter-Strike Fan.”

Welche Spieletitel werden in Deutschland derzeit am meisten gespielt?

“Die Titel, die auf globaler Ebene vorne stehen, sind – mit wenigen Ausnahmen – auch die, die in Deutschland ganz vorne stehen. Das sind vor allem League of Legends und Counter-Strike. Dazu kommt noch FIFA, sicherlich auch bedingt durch die große Bedeutung des klassischen Fußballs in Deutschland. Aber wie auch in der letzten Antwort beschrieben, schaffen es auch immer wieder neue Spieletitel, wie vor ein paar Jahren Fortnite, schnell eine riesige Spielerschaft anzusprechen und zu begeistern. Dieses Ranking ist somit nicht „in Stein gemeißelt“, sondern dynamisch.”

Wenn ich nun eSportler bin, wie muss ich mir das vorstellen. Lebe ich nur in einer virtuellen Welt?

“Natürlich verbringt man viel Zeit in der digitalen Welt, in dem man mit seinen „Teammates“ auf Servern spielt, trainiert, Taktiken bespricht usw. Dabei ist man meist über Voice-Tools wie TeamSpeak oder Discord verbunden. Somit kommuniziert man auch in der virtuellen Welt sehr viel mit „echten“ Menschen. Zusätzlich dazu trifft man sich ja auch auf Offline-Events wie z.B. Lan-Partys oder diversen Tournaments und hat somit auch im „Real Life“ Kontakt miteinander. Somit kann man sagen, dass man sich im eSports zwar zumeist über das Digitale kennenlernt und austauscht, aber es sich nicht auf diese Ebene oder diese Welt beschränkt.

“Ich habe früher Fußball im Verein gespielt”

Zudem hat man ja auch noch andere Interessen. Ich habe in der damaligen Zeit zum Beispiel auch noch in einem Verein Fußball gespielt mit zweimal Training die Woche. Meine damaligen Teamkameraden haben aber auch fast alle Gaming oder kompetitives Gaming in unterschiedlichen Spieletiteln betrieben. Ein Ausgleich ist somit auch im digitalen Sport enorm wichtig – wie zum Beispiel Fußball oder Tennis.”

Braucht ein eSportler eine gewisse körperliche Fitness und ist das die Voraussetzung für die geistige Fitness?

“Definitiv ja. Wie ich schon angedeutet habe, ist alleine fürs körperliche Wohlbefinden ein Ausgleich wichtig. Egal, ob als Ausgleich zu eSports oder – sagen wir es andersrum – wenn ich rund um die Uhr Sport treibe, dann ist ein Ruhepol ebenfalls wichtig. Ausgleich ist immer wichtig. Ganz klares Ja.

Das sieht man auch immer mehr in Studien zum Beispiel von der Sporthochschule Köln, die im Bereich eSports forscht. Sie unterstützt sogar eigene eSportler, welche in diversen Spieletiteln antreten und versucht unter anderem mit ihnen zusammen, sportwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen (https://www.esportwissen.de/hochschulteam/ – Anm. der Red.)

Der klassische Sport hat sich gerade im trainingswissenschaftlichen Bereich immer mehr professionalisiert und auch vergrößert. Das ist auch für den eSports passend. Auch hier kommt es auf die richtige Ernährung an. Aber auch auf die körperliche Fitness. Sie ist entscheidend, die Konzentrationsfähigkeit während einer Spieldauer von drei, vier oder fünf Stunden hoch zu halten.” 

Wie oft wird im eSports trainiert? Gab es bei Dir damals schon einen strukturierten Trainingsbetrieb?

“Auch wir haben damals schon ein paar Stunden pro Tag trainiert und versucht, auf den Punkt genau fokussiert und topfit zu sein. Doch heutzutage ist das Niveau ein gänzlich anderes. Je höher das Leistungsniveau ist, desto mehr wird trainiert. Ich denke, dies ist in allen Sportarten so. Ein eSportler benötigt eine Vorbereitung, eine Nachbereitung und eine Analyse. Auf den unteren Ebenen geht es mehr um den Spaß. Doch je höher man kommt, desto mehr Vorbereitung, Nachbereitung usw. braucht es. Heutzutage trainieren die eSportler etliche Stunden täglich. Auf höchster Ebene ist es schließlich auch ihr Full-Time-Job. Vor großen Events wird sogar noch intensiver trainiert in Form von Boot-Camps. Diese kann man mit den Trainingslagern der Fußball-Bundesligisten vergleichen. Das heißt, es gibt Trainingsphasen, in denen der volle Fokus auf die Verbesserung von Details gelegt wird. Training ist also auch im eSports ein hoher zeitlicher Aufwand.”

Du warst bereits einige Male auf der ISPO, der weltgrößten Sport-Business-Messe in München, vertreten, hast dort Vorträge und Workshops gehalten. Wie war die Resonanz?

“Die Resonanz war extrem gut. Wenn die ISPO als weltgrößte Sport-Business-Messe eSports so prominent bespielt, verleiht dies dem Thema noch einmal eine höhere Bedeutung. Die Tatsache, dass für die ISPO eSports auch Sport ist, hilft enorm und ich bin dankbar, Teil dieser neuen Projekte der ISPO sein zu dürfen.”

Wenn ich das alles so höre, gehört das Klischee der breiten Masse „die daddeln ja nur, das sind ja nur Nerds, die den ganzen Tag vorm PC hängen“, mittlerweile definitiv der Vergangenheit an, oder? 

“Absolut. Besonders, wenn man sich das ganze Feld einmal anschaut. Wir hatten ja vorhin bereits trainings- und sportwissenschaftliche Aspekte angesprochen, über Ernährungspläne etc. geredet. Der ganze Bereich eSports strukturiert und professionalisiert sich momentan immer weiter. Für viele Leute ist es deutlich mehr als einfach nur „Zeit totschlagen“. Das ist ein richtiges Hobby, teilweise sogar eine Passion, mehr als einfach ein bisschen daddeln. Und wenn man sich zudem die heutigen Profispieler anguckt, muss man spätestens dort erkennen, dass die bekannten Klischees heutzutage definitiv nicht mehr passen.”

Und es geht ja mittlerweile auch um viel Geld. Merchandising, Ticketing, Werbung, Medienrechte usw. gehen weltweit auf mehrere Millionen Euro zu, oder?

“Ja, das stimmt. Wie auch in anderen Sport- oder Medienbereichen, in denen interessante Zielgruppen – hier die Digital Natives – äußerst reichweitenstark angesprochen werden können, werden nicht nur beträchtliche Summen für Medienrechte und generelle Werbe-Möglichkeiten bezahlt. Auch Bereiche wie Merchandising und Ticketing unterscheiden sich nicht grundlegend vom „klassischen Sport“. Hier weiter ins Detail zu gehen, würde den Rahmen sprengen, jedoch kann zusammengefasst gesagt werden: Für diese Zielgruppe ist eSports genauso ihr Sport, wie es für andere Zielgruppe vielleicht der Fußball oder das Tennis ist.”

Viele Vereine in der Fußball-Bundesliga haben mittlerweile eSports-Teams. Wie muss ich mir das vorstellen. Gibt es – wie beim traditionellen Fußball – eine Saison, die zum Beispiel von August bis Mai dauert?

“Das ist etwas, was sich in den letzten Jahren noch einmal deutlich weiterentwickelt hat. Angefangen hat es in Deutschland mit dem VfL Wolfsburg und seinem eFootball-Team. Dann kam Schalke 04 hinzu und mittlerweile nehmen 22 Vereine aus der ersten und zweiten Liga an der virtuellen Bundesliga teil.

Fest terminierte Spieltage in der VBL

Dieses Format wird von der DFL organisiert und nennt sich VBL (Virtual Bundesliga) Club Championship (CCS). An fest terminierten Spieltagen treten hier diese 22 Vereine der ersten und zweiten Liga mit ihren unter Vertrag stehenden Profi-eSportlern gegeneinander an und spielen den CCS-Meister aus sowie die Qualifikationsplätze für die anschließenden VBL Playoffs und für das Grand Final. Parallel läuft die VBL Open, der bekannte InGame-Spielmodus, in dem im Prinzip jeder Käufer des Spiels EA Sports FIFA versuchen kann, sich ebenso für die VBL Playoffs und später das Grand Final zu qualifizieren.

Es gibt also tatsächlich eine richtige Saison, die zwar nicht so lange läuft, wie in der Fußball-Bundesliga, dafür aber spannende Möglichkeiten bereithält. Denn runtergebrochen ist es ein Wettkampf, in dem sich die Profi-eSportler der Bundesligisten mit den in FIFA talentierten Fans dieser Vereine messen und den deutschen FIFA-Meister untereinander ausspielen.”

Kommt es nur mir so vor oder ist eSports erst jüngst so populär geworden?

“Das hängt von der Perspektive ab. Sicherlich ist es in den letzten Jahren für die breite Masse so sichtbar und populär geworden. Aber wie man an meiner eigenen Vita sieht, und den vielen Dingen, die es in der Zwischenzeit gab, ist eSports nichts, was in den letzten zwei, drei Jahren entstanden ist. Sicherlich hat es auch von der gesamten technischen Weiterentwicklung enorm profitiert. Mittlerweile kann man Computerspiele ganz anders spielen  und konsumieren als noch vor einigen Jahren. Die Internetgeschwindigkeit, die ja essentiell für kompetitive Online-Wettkämpfe ist, ist heutzutage viel schneller geworden. Das hilft natürlich dem ganzen Thema. Ich finde daher nicht, dass es erst jüngst populär geworden ist. Gaming  und Wettkämpfe darin gibt es schon deutlich länger.”

Es ist also auch nicht nur ein Hype? 

“Nein, eSports ist kein Hype. Betrachtet man allein die technischen Entwicklungen und Zukunftsprognosen der letzten Jahre und das veränderte Mediennutzungsverhalten der „jüngeren“ Generationen, so bleibt kein anderer Schluss möglich. Es ist gekommen, um zu bleiben.”

Wie erlebst Du eSports  in Zeiten von Corona?

“Die Erkenntnis – gekommen um zu bleiben – hat sich auch in Zeiten von Corona noch weiter verstärkt. Denn wie man vielleicht mitbekommen hat, haben viele internationale Ligen und Verbände besonders in der Zeit, in der die „klassischen“ Sportarten nicht mehr in der gewohnten Form ausgeübt werden können, eigene eSports-Engagements wie zum Beispiel die Bundesliga Home Challenge gestartet, um mit ihren Fans weiter zu kommunizieren. Meiner Meinung nach wird der eSports-Bereich also auch in Zukunft einen noch größeren Teil in unserer Gesellschaft einnehmen.”

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn Ihr Fragen hierzu habt, Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter:

presse@staab-pr.de

Ansonsten bleibt gesund, haltet Abstand, passt auf Euch auf.

 

Die Bilder hat uns Benny zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit etwas Verzögerung gibt es bei mir wieder einen Podcast zu hören. Deshalb mit Verzögerung, weil die Corona-Virus-Krise unser aller Alltagsleben durcheinander gewirbelt hat. So war es auch bei mir. 

Diesmal geht es in meinem Podcast um eSports. Was ist eSports? Ist eSports ein Sport? Was ist mit dem Vorurteil “die daddeln ja nur, die sitzen den ganzen Tag vorm PC”?

Ich habe mir einen Spezialisten dazu eingeladen, der Euch in Sachen eSports auf meine Fragen sehr interessante Antworten geben konnte. Benjamin Engler ist selbstständiger eSports Consultant und Dozent für diesen Sport an verschiedenen Unis. Er erlebt also die Entwicklung des eSports nicht nur als Community-Member, sondern auch als Berater aus Unternehmenssicht. Der 34-Jährige war selbst Profi und spielt heute noch sehr gerne – wenn es denn seine Zeit zulässt. 

Hört einfach mal rein. Ich würde mich sehr freuen. Zu hören ist mein Podcast auf meinem Blog, auf spotify oder itunes: Im Gespräch über eSports mit Benjamin Engler, Consultant und Dozent für eSports.

 

Wenn Ihr Fragen habt, ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

Im Übrigen könnt Ihr den Podcast auch als Interview auf meinem Blog lesen.

 

Ansonsten bleibt gesund, haltet Abstand und passt auf Euch auf!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.
 
Vor kurzem habe ich Euch auf meinem Blog meinen ersten Buchtipp vorgestellt. In Zeiten von Corona muss man kreativ sein 🙂 Deshalb gibt es hier nun außer Sport auch viele andere interessante Geschichten zu lesen.
 
Nun habe ich wieder einen für Euch. Auch hier wieder vorab die Info: alle Bücher, für die ich eine Rezension abgeben möchte, habe ich mir selbst gekauft. Also keine Angst, ich mache keine Werbung, sondern will Euch einfach ein paar Tipps geben. Und wer weiß – vielleicht ist ja das eine oder andere Buch dabei, das Euch interessieren könnte.
 
Diesmal möchte ich Euch das Buch von John Ironmonger
 
“Der Wal und das Ende der Welt”
 
vorstellen.
 
John Ironmonger schafft es mit seinen Büchern immer wieder in die Bestseller-Liste. Er kennt Cornwall und die ganze Welt, promovierte in Zoologie und wechselte nach Lehraufträgen in die internationale IT-Branche. Aber er hat schon immer geschrieben und seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. 
 
Um was geht es 
 
Im 300-Seelen-Fischerdörfchen St. Piran wird ein junger Mann am Strand angespült. Alle kümmern sich rührend um ihn. Vom pensionierten Arzt über den Strandgutsammler bis hin zur hübschen Frau des Pastors.
Joe heißt der junge Mann und ist Finanzanalyst aus London. Er ist aus London geflohen, weil er dort einen Kollaps in Gang gesetzt hat. Droht das Ende der Zivilisation? Dann strandet auch noch ein Wal. Warum ist der Wal viel zu nah an die Bucht von St. Piran geschwommen? Irgendetwas Sonderbares ist im “Busch”. Aber noch ahnt keiner, wie existentiell die Gemeinschaft im Fischerdörfchen bedroht ist. Aber nicht nur das Dorf. Auch das ganze Land, vielleicht die ganze Welt. Wird Joe es schaffen,  vom Gestrandeten zum Helden und Retter zu werden?
 
Meine Meinung
 
Das Buch von John Ironmonger hat mich sehr berührt. Vor allem hat es mich an unsere gerade bestehende Corona-Virus-Pandemie erinnert. Die Menschheit auf der ganzen Welt ist in Gefahr. Ein  Virus rafft die Menschen dahin. 
Der Autor erzählt uns eine Geschichte über eine globale Krise, über das Zusammenhalten der Menschheit in schwierigen Zeiten. Der Roman ist spannend, aber auch poetisch. Er erzählt über das vermeintliche Ende der Welt. 
Das Buch ist spannend, regt zum Nachdenken an und die Frage bleibt: was würde ich tun, wenn alles auf dem Spiel steht? Gerade in Corona-Zeiten ein sehr gutes Buch. 
 

Bleibt gesund, haltet Abstand, passt auf Euch auf!

Falls Ihr ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, dann schreibt mir unter: presse@staab-pr.de

 

Ich habe das Buch selbst gekauft –  für 12 Euro (Taschenbuchausgabe, Rechnung vorhanden). Also versteht es nicht als Werbung, sondern einfach als Tipp in diesen schweren Corona-Virus-Krisenzeiten!