Ihr Lieben,

das Corona-Virus hat uns noch immer fest im Griff und unser Alltags-Leben ist ganz schön durcheinander gewirbelt worden.

Trotzdem müssen wir fest daran glauben, dass wir auch diese Krise meistern werden. Dazu habe ich einen schönen Spruch gefunden:

“Das Leben präsentiert dir nichts, was du nicht lösen kannst. Jedes Geschehnis will dich in deiner Entwicklung weiterbringen. Glaub fest daran!”

 

Was wir alle im Moment durchleben, ist sicher nicht einfach. Die Nerven liegen blank, nichts ist grad mehr, wie es war und die (nahen) Zukunftspläne, die die einen oder anderen – übrigens auch meine Familie und ich – hatten, müssen erst einmal verschoben werden. Auf unbestimmte Zeit.

Aber wir müssen tatsächlich das Beste daraus machen. Es bringt nichts, wenn wir uns gegenseitig “madig” machen. Wir müssen näher zusammen rücken und trotzdem Abstand halten. Denn nur so lässt sich das Virus eindämmen. Bleibt zu Hause, behaltet die Ruhe und die Nerven und bleibt vor allem gesund.

Habt einen schönen Abend!

Herzlichst,

Margot 

 

Die Bilder habe ich in meinem Heimatort (vom Balkon, im Garten) aufgenommen. Hier ist es auch wunderschön, obwohl ich unser zweites Daheim in Starnberg sehr vermisse…

 

(LET-Verlag)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie geht es Euch da draußen? Wie habt Ihr die Zeit seit dem 12. März erlebt? Ich hoffe, einigermaßen gut, denn von einem normalen Alltags-Leben ist ja derzeit nicht zu sprechen.

Seit dem 16. März ist mein Lebensgefährte aufgrund der Corona-Virus-Krise im Home Office, ich bin quasi arbeitslos, denn Sport findet derzeit nicht statt. Das ist aber auch nicht wichtig, denn in dieser schwierigen Zeit gibt es wahrlich Wichtigeres als Sport! Was für mich schlimm ist, dass mich meine Tochter derzeit nicht besuchen darf. Sie wohnt gerade ein paar Kilometer von uns weg, darf uns aufgrund der Ausgangsbeschränkung nicht besuchen. Wobei ich aber auch hier wieder sagen muss, dass die Ausgangsbeschränkung enorm wichtig ist, um das Virus irgendwie einzudämmen. Mein, Kind, es kommen auch wieder bessere Zeiten!😍

Kniffel-Becher hat Hochkonjunktur

Wir verbringen gerade viel Zeit mit Keller und/oder Büro aufräumen, haben alles “ausgemistete” jetzt erst einmal in der Garage deponiert. Denn der Recyclinghof muss jetzt nicht sein. Auch hier gibt es Wichtigeres und in der Garage steht der Krempel gut. Unser Kniffel-Becher hat Hochkonjunktur, auch Scrabble, Mensch-ärgere-dich-nicht o. ä. stehen hoch im Kurs.

Backe backe Kuchen

Ebenso wie Kuchen backen, Fantasie beim Kochen walten lassen und – bei dem schönen Wetter – einfach viel frische Luft tanken. Wir wohnen nahe am Wald, waren heute etwas spazieren. Es war so still, so friedlich und der Himmel hatte ein blau – einfach toll. Außer zwei, drei Leuten, die mit ihren Hunden draußen waren, war keine Menschenseele unterwegs.

Zusammenrücken, in dem wir Abstand halten, daheim bleiben und wirklich andere Menschen so gut es geht meiden. Nur wenn wir das alle miteinander beherzigen, dann können wir vielleicht bald wieder zusammen sitzen und lachen und es uns gut gehen lassen. 

Derzeit sieht es nicht danach aus. Die Familien hängen seit Tagen eng aufeinander, die Schulen, Kitas usw. haben geschlossen, die Eltern sind im Home Office. Das stellt die Familien vor große Herausforderungen und ich kann mir vorstellen, dass die “Gereiztheit” von Tag zu Tag steigt. Bleibt gelassen (klingt blöd, ist aber so), behaltet die Ruhe. Es nutzt alles andere nichts.

Entschleunigung frei Haus

Ich denke, dass nach der Krise viele von uns ihr Leben ändern und umdenken werden. Die wirtschaftlichen, finanziellen Auswirkungen sind nicht vorauszusehen und werden sicher für viele von uns ganz bitter werden. Eine schöne Geste ist, dass manche Fußball- und/oder Handballprofis auf ihr Gehalt verzichten und so ihren Vereinen helfen wollen. Auch die Politiker könnten mal ein bisschen auf ihr Gehalt verzichten und unsere Kirche könnte ihre Schatullen öffnen. Wäre ne Überlegung wert.

Wunderschön!

Die Entschleunigung, die wir derzeit erleben und die uns im Moment von 100 auf Null runterbricht, tut sicher vielen gut. Dafür haben Menschen noch vor kurzem in Kursen, Seminaren viel Geld bezahlt. Jetzt bekommen wir die Entschleunigung frei Haus geliefert…

So nicht, Frau Will!

Und dann sind da mitten in der Krise noch Leute, die unseren Ministerpräsidenten Markus Söder kritisieren oder mit grenzwertigen Fragen nerven. Ich bin nicht unbedingt Fan von ihm. Aber ich glaube, ich werde jetzt zum Fan, denn er macht zurzeit einen richtig tollen Job. Hut ab! Wenn ich dann aber gestern, Sonntagabend, den ARD-Talk mit Anne Will und ihren Gästen anschaue und Frau Will sich mit provozierenden Fragen, die völlig daneben waren, derart unmöglich verhält, dann frage ich mich wirklich: Ist diese Frau fehl am Platz? Und nicht nur seit gestern Abend muss ich sagen: Ja, das ist sie!

Wenn Frau Will in ihrer Talksendung Herrn Söder tatsächlich fragt: „Ist die Lage in Bayern so viel gefährlicher als anderswo oder geht es Ihnen darum, als der härteste Corona-Bekämpfer wahrgenommen zu werden?”, dann fehlen mir wirklich die Worte. Wir haben Todesfälle zu verzeichnen, die Zahl der Infizierten steigt und steigt und Frau Will stellt so eine Frage! Unsäglich, dieses Verhalten!

Anstatt sie sich zurück nimmt, setzt sie nach und fragt, wie zerstritten er mit NRW-Regierungschef Armin Laschet sei. Und – sie setzt noch einen drauf und fragt Helge Braun, Kanzleramtschef, ob Bayern richtig gehandelt habe… Ganz ehrlich, ich finde dieses Verhalten von Frau Will unmöglich und ich musste Herrn Söder bewundern, dass er so die Contenance behalten hat. Liebe Frau Will, ich hoffe, dass viele Ihre Sendung am Sonntag geschaut haben und ich hoffe, dass sich viele ihre Meinung über Sie gebildet haben. Denn das, was Sie sich hier geleistet haben, geht in dieser schwierigen Zeit gar nicht!

Augsburg und Wolfsburg nehmen Training auf…

Was – meiner Meinung – auch gar nicht geht, ist die Tatsache, dass heute, 23. März, Fußball-Bundesligist FC Augsburg sein Training wieder aufgenommen hat. Und das mitten in der Corona-Krise. Das muss man wirklich auch nicht verstehen! Auch der VfL Wolfsburg hat wieder das Training aufgenommen. Da können doch die Präventions- und Hygieneregeln noch so streng sein. Meiner Meinung nach geht das gar nicht.

Ihr Lieben, Ihr seht, es könnten ganze Bücherseiten gefüllt werden mit den Erlebnissen/Vorkommnissen, die die Corona-Krise mit sich bringt. 

Ich wünsche Euch, dass Ihr gesund bleibt. Haltet Abstand. Nur so können wir das Virus eindämmen. Bewahrt die Ruhe. Alles andere bringt nichts. Wenn meine Oma mir früher vom Krieg erzählt hat, dann habe ich sie immer gefragt, ob sie meint, dass es noch einmal einen Krieg geben wird. Sie antwortete damals: “So einen nicht…” Als Kind habe ich ihre Worte nicht verstanden. Jetzt schon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Lieben,

wie geht es Euch? Wie habt Ihr die letzten Tage in der Zeit der Corona-Virus-Krise erlebt?

Mein Leben verlief bis zum 12. März noch in “normalen” Bahnen. Zwar habe ich zu diesem Zeitpunkt auch schon aufgepasst, den Menschen um mich herum nicht zu nahe zu kommen. Ich hatte Respekt vor dem Corona-Virus, aber ich hatte keine Angst oder Panik. 

Noch am Mittwoch (11. März) habe ich alle meine Vorschauen für unsere Tageszeitung in Sachen Handball geschrieben und bin davon ausgegangen, dass ich am Wochenende noch zu Handballspielen gehen muss, um darüber zu berichten. Doch es kam alles anders als gedacht und es ging Schlag auf Schlag. Handball-Drittligist TV Großwallstadt sagte sein Spiel ab, weil der Verein immer über 1000 Zuschauer hat und unsere Regierung zu diesem Zeitpunkt erlassen hatte, dass nur noch Spiele unter 1000 Zuschauern stattfinden dürfen. 

Die Tuspo Obernburg in der Oberliga bringt es – wenn es nicht gerade ein Derby o. ä. ist – nicht über diese Zahl. Also bin ich weiterhin davon ausgegangen, dass ich zur Tuspo fahren und mir dort das Spiel anschauen werde. Doch innerhalb weniger Stunden war nichts mehr so wie zuvor. Alle Spiele wurden abgesagt und der ganze Handball lag von jetzt auf nachher brach. Angefangen von der ersten Liga bis runter zur C-Klasse fand nichts mehr statt. Das Corona-Virus hat alles lahmgelegt.

Ein paar Tage zuvor hatte schon die Eishockey-Liga die Saison für beendet erklärt. Erstmals seit Menschengedenken wurde kein Meister ausgespielt. Es folgten Schlag auf Schlag alle Sportarten. Selbst der Fußball kam über eine Einstellung des Spielbetriebs nicht mehr herum. Nichts ist mehr, wie es einmal war. 

Doch in diesen schweren Zeiten rückt der Sport in den Hintergrund. Da gibt es wahrlich wichtigeres.

Die Grenzen der Länder um uns herum wurden geschlossen, der Flugverkehr minimiert, viele Firmen ordneten für ihre Angestellten Home Office an und und und… Viele Menschen sind ohne Arbeit, sind in Kurzarbeit, bangen um ihre Existenz und wissen gerade nicht, wie es weiter gehen soll. Es herrscht eine nie dagewesene Situation und Anspannung. Ich habe mit so vielen Menschen, auch älteren Menschen, gesprochen. Es kann sich niemand erinnern, dass es in unserem Land schon einmal so eine Krise gab.

Katastrophenfall in Bayern ausgerufen

Anfang dieser Woche (16. März) wurde in ganz Bayern der Katastrophenfall ausgerufen. Das Corona-Virus hat unser gesamtes Land und die Länder um uns herum fest im Griff, hat nicht nur den Sport, sondern unser stinknormales Alltags-Leben lahm gelegt. Die Zahl der mit dem Virus infizierten Menschen steigt stetig an. Und es ist derzeit kein Ende in Sicht. Leider gibt es schon viele Todesopfer. Wie furchtbar schlimm. 

Was ist nur innerhalb dieser kurzen Zeit auf unserer Welt passiert? Jüngst haben die Leute noch Fasching gefeiert, waren zum Skifahren, haben die Faschingsferien für viele Reisen genutzt. Und es mussten ja unbedingt noch die Wahlen durchgezogen werden. Auch das hätte man gut und gerne um ein paar Wochen verschieben können. Nun ist unser öffentliches Leben quasi auf Null heruntergefahren. 

Hat jetzt Mutter Natur zurück geschlagen? Wollte sie uns zur Entschleunigung zwingen? Alles Fragen, die wahrscheinlich unbeantwortet bleiben. 

Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?

Unsere Regierung appelliert seit Tagen an den gesunden Menschenverstand von uns allen, sagt immer wieder, dass es diese Einschränkungen im öffentlichen Leben braucht, um dieses Virus, das sich immens schnell verbreitet, eingedämmt werden kann. Viele Geschäfte, Lokale, Bars, Fitnessstudios, Schwimmbäder und so weiter und so fort mussten mittlerweile schließen. Ganz zu schweigen von den Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen. Trotzdem können wir ungehindert zum Einkaufen von Lebensmitteln usw gehen, wir können zur Post, zur Bank etc. und wir dürfen generell bei dem schönen Wetter raus, können joggen gehen – aber alles alleine! Höchstens in Begleitung unserer Familienangehörigen, mit denen wir eh jetzt Tag und Nacht zusammen sind. 

Wir haben noch so viele Freiheiten, trotz dieser großen Krise. Und was machen manche Menschen? Sie gehen völlig unverantwortlich und unvernünftig mit unser aller Leben um. Diese Menschen, die ihren Verstand nicht einsetzen, die sich absolut nichts sagen lassen und machen, was sie wollen – diese Menschen veranstalten Corona-Partys, gehen in Biergärten, in Parks, flanieren durch die Fußgängerzonen, stehen und sitzen “press an press”. Leute, Leute – wo habt Ihr Euer Hirn gelassen? Das kann nicht angehen. Wegen Euch vergrößert sich für zig andere das Risiko, infiziert zu werden, noch länger zu Hause bleiben zu müssen. Unser Land steht vor der größten Bewährungsprobe. Über 160 Länder weltweit sind vom Corona-Virus betroffen. Und was machen gewisse Leute in unserem Land? Sie setzen mit ihrem Verhalten, mit ihren Aktionen genau diese Freiheiten aufs Spiel, provozieren mit ihrem Verhalten eine Ausgangssperre!!! Es ist unglaublich!!!

Ausgangsbeschränkung für die nächsten 14 Tage

Heute war es dann soweit. Ministerpräsident Markus Söder hat eine Ausgangsbeschränkung für die nächsten 14 Tage ab heute, Freitag, 00.00 Uhr, im Freistaat Bayern verhängt. Und trotzdem dürfen wir noch raus in die freie Natur, dürfen mit dem Hund Gassi gehen, dürfen zum Joggen, zum Einkaufen. Wir sind nicht eingesperrt. Wir werden nicht weggesperrt. Aber es braucht Regeln, denn jeder kann jeden anstecken. Deshalb ist es ja so wichtig, in dieser schwierigen Zeit zusammen zu rücken, in dem wir Abstand halten. Das kann doch nicht so schwer sein.

Wir müssen in Zeiten der Pandemie keine Panik, keine Hysterie verbreiten. Aber wir müssen Sorge tragen. Jeder einzelne von uns. Für unsere Mitmenschen. Für uns selbst. Deshalb noch einmal mein Appell an alle Unvernünftigen: haltet Euch endlich an die Regeln. 

Wir wissen überhaupt noch nicht, was für ein wirtschaftlicher, finanzieller Schaden auf uns alle zukommt, wenn diese Pandemie vorbei ist. Die Regierung hilft derzeit völlig unbürokratisch. Herr Söder macht, meiner Meinung nach, einen tollen Job. Vielleicht sollten auch einmal die Kirchenoberhäupter darüber nachdenken, ihre Schatullen für ihre Mitmenschen zu öffnen und ihnen in dieser Krise etwas zurück geben…

Ihr Lieben, bleibt gesund, passt gut auf Euch auf und behaltet die Ruhe!

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Corona-Virus-Krise hat unser Land fest im Griff, die Verunsicherung ist groß, das Virus lässt sich anscheinend nicht “einfangen” und immer noch gibt es genug Menschen, die nicht verstehen, dass wir uns in diesen schweren Zeiten tatsächlich einmal an die Vorgaben unserer Regierung halten sollen. Es kann nicht angehen, dass unverantwortliche Mitmenschen “Corona-Partys” veranstalten oder in Parks oder öffentlichen Anlagen das Gedränge riesig ist. Haltet Euch bitte zurück, haltet Abstand voneinander, bleibt zu Hause. Die Situation ist ernst. Nur so können wir eventuell das Virus eindämmen und nur so können wir eine Ausgangssperre umgehen.

In meinem Podcast habe ich vor ein paar Tagen Angelika Rüdel, staatlich geprüfte Heilpraktikerin, ein paar Dinge über das Corona-Virus gefragt. Zwar gibt es im Moment fast stündlich Neues, doch ich denke, das Reinhören rentiert sich auf jeden Fall. Sie hat ein handout verfasst. Wer Interesse hat, kann es unter www.heilpraktiker-angelika-ruedel.de nachlesen. Hört bitte unbedingt rein – auf meinem Blog, auf spotify oder  itunes: Im Gespräch über das Corona-Virus mit Angelika Rüdel. 

Bleibt gesund, achtet auf Euch und nehmt bitte die Situation ernst. Bleibt nach Möglichkeit zu Hause und verringert Eure sozialen Kontakte. Helft mit, dass wir alle die Risiken so gering wie möglich halten.

 

Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr habt die närrischen Tage gut überstanden und Eure Faschingskostüme wieder gut bis zum nächsten Jahr verstaut 🙂

Heute möchte ich Euch gerne wieder einen Spruch mit auf den Weg geben, den ich jüngst gelesen habe und der mir sehr gut gefallen hat:

 

“Freu dich über deinen Besitz und deine Beziehungen. Aber klammere dich nicht daran. Nichts ist für ewig, alles ist nur für eine bestimmte Zeit bei dir. Lass los und genieße, was jetzt und heute da und bei dir ist.” 

 

Ich finde, in den Worten steckt viel Wahres. Ich selbst habe gerade Anfang des Monats die Erfahrung gemacht, dass in der Tat nichts für ewig ist. Deshalb versuche ich nun wirklich, die Gegenwart zu genießen und mir nicht allzu viel Gedanken darüber zu machen, was die Zukunft bringen wird. Du kannst planen, machen, tun  – und dann kommt es trotzdem meist anders als (an)gedacht. Im Positiven wie im Negativen…

Habt einen schönen Rest-Februar und freut Euch über den Tag mehr, den uns dieser Monat beschert. 

Herzlichst,

Margot

 

 

Den Spruch habe ich – etwas abweichend auf meinem Tagesspruchkalender gelesen.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute habe ich eine traurige Geschichte für Euch. Seit einigen Jahren besuchen wir regelmäßig das Gut Aiderbichl in Iffeldorf und gleich bei unserem ersten Besuch dort habe ich mich in ein wunderbares Pferd verguckt. Alois, ein Percheron-Hengst, hatte es mir angetan. Seit dem 06. Februar gibt es ihn nicht mehr, denn er musste aufgrund einer chronischen Magenentleerungsstörung eingeschläfert werden.

Alois eignete sich nicht als Zugpferd

na, wo bleibst du denn… 🙂

Nicht nur mir hat das sehr leid getan, denn Alois war einfach ein Prachtkerl und eine Seele von Pferd. Im Januar 2011 wurde er geboren, sollte nach zwei Jahren schon nach Polen verkauft und geschlachtet werden. Er war als Zugpferd ungeeignet. Michael Aufhauser, Gründer von Gut Aiderbichl, kaufte ihn damals frei und so kam er im Dezember 2013 nach Iffeldorf.

Schnell fand Alois in Aaron, einem ehemaligen Zirkuspferd, einen guten Freund und die beiden waren unzertrennlich. Für mich waren die regelmäßigen Besuche bei Alois immer ein Highlight und da ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskam, schenkte mir meine Tochter Katerina deshalb vor ein paar Jahren eine symbolische Patenschaft für ihn. Nun hatte ich also ein “Patenpferd”.

Alois und sein Freund Aaron auf der Weide – unzertrennlich wie immer

Große Trauer auf  Aiderbichl

Im letzten Jahr merkte man Alois an, dass es ihm nicht so gut ging und er war immer wieder in der Starnberger Tierklinik. Hansi und Martina Süß und alle Angestellten versuchten alles, kümmerten sich rührend um ihn, doch er nahm immer mehr ab. Bei unseren letzten Besuchen im Januar war ihm anzusehen, dass es ihm überhaupt nicht gut ging. Und ein paar Tage später war es dann soweit…

Viele von Euch denken vielleicht, naja es ist ja nur ein Pferd. Aber er war – im Gegensatz zu manchen Menschen – immer ehrlich. Er genoss die vielen Streicheleinheiten und er genoss sein Leben auf Aiderbichl. Martina Süß, der die Trauer anzusehen war, sagte etwas Wahres zu uns, denn Aiderbichl ist ein Gnadenhof und dort wird man immer wieder mit dem Tod konfrontiert. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn man eine Bindung zu einem Tier aufbaut. 

 “Aiderbichler” leisten tolle Arbeit

Für uns ist es schön zu sehen, wie aufopferungsvoll sich die Familie Süß und Co. um jedes einzelne Tier kümmern und ihm das Leben so schön wie möglich machen. Dafür ein großes Dankeschön. Bleibt nur zu hoffen, dass Aaron den Verlust seines besten Freundes gut verkraftet.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute gibt es mal wieder was “auf die Ohren”. Diesmal geht es um ein sehr ernstes Thema. Hirntumor und Sport. Meine Gesprächspartnerin war Privatdozentin Dr. Dorothee Wiewrodt, Fachärztin für Neurochirurgie und Psychoonkologin am Hirntumor-Zentrum des Universitätsklinikums Münster. Ich besuchte sie jüngst und sie stand mir Rede und Antwort.

Anlass für dieses sensible Thema war der Tod von Jens Tiedtke, Profi-Handballer aus Großwallstadt, den ich lange Jahre beim TVG Handball spielen sehen durfte und der an dieser schlimmen Krankheit litt.

Was Sport bei der Diagnose Hirntumor bringen kann, wie das genau abläuft und welche Vorurteile es bei dem Thema gibt, hört Ihr in meinem Podcast. 

Hört bitte unbedingt rein.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute möchte ich ein Thema aufgreifen, das mir sehr am Herzen liegt. Vor allem, weil Jens Tiedtke, Profi-Handballer beim TV Großwallstadt, davon betroffen war. Ich hatte die große Ehre, ihn seit 2005 gekannt zu haben und sein Tod im vergangenen Oktober ging nicht nur mir sehr nahe. 

In meinem heutigen Thema geht es um Hirntumore und Sport. Kurz gesagt um die Studie „Glioblastome und Sport – Verbessert ein persönliches Trainingsprogramm körperliche Verfassung und Lebensqualität von Hirntumor-Patienten?“

Wie kann das zusammen passen? Sport und Hirntumor? Verbessert ein persönliches Trainingsprogramm tatsächlich die körperliche Verfassung und Lebensqualität von Glioblastom-Patienten?

Unser Bild zeigt PD Dr. med. Dorothee Wiewrodt (Mitte) mit ihren Mitstreitern

Frau Privat-Dozentin Dr. med. Dorothee Wiewrodt, Fachärztin für Neurochirurgie und Psychoonkologin, hatte lange Jahre täglich mit der operativen Behandlung von Hirntumoren zu tun und vermisste schon immer die begleitenden Therapie-Angebote für ihre Patienten. Sie und ihr kleines, aber feines Team haben eine klinische Studie hierzu auf den Weg gebracht. Die Kampagne „Mobil mit Hirntumor“ (kurz MMH)  soll dazu beitragen, dass die Hirntumor-Patienten sich nicht vor der Bewegung verschließen, sondern den Mut haben, sich unter professioneller Aufsicht sportlich zu betätigen.

Psychoonkologisches Gesprächsangebot

Dr. Wiewrodt leitet heute am Hirntumorzentrum am Universitätsklinikum in Münster den Schwerpunkt Psychoonkologie, bietet seit 2010 dort ein psychoonkologisches Gesprächsangebot an. Finanziert durch Spenden über den Förderverein Zentrales Nervensystem e. V. wurde im Jahr 2011 ein persönliches Trainingsprogramm dazu genommen. Sportwissenschaftler und Diplom-Trainer Ralf Brandt hat seitdem zahlreiche schwerkranke Patienten in mehr als 2500 persönlichen Trainingsstunden individuell trainiert. Damit hat er in Deutschland die meisten Erfahrungen mit Hirntumor-Patienten.

Seit 2015 arbeitet Frau Dr. Wiewrodt und ihr Team an einer Möglichkeit, ihr angebotenes persönliches Trainingsprogramm für Hirntumor-Patienten wissenschaftlich zu begleiten und systematisch Daten zu erfassen. 

„MMH ist erst die erste Studie, die zeigt, das Hirntumor-Patienten systematisch trainierbar sind. In einem zweiten Schritt möchten wir in einer randomisiert kontrollierten Studie zeigen, welchen Einfluss das intensive Training im Vergleich zu Nicht-Trainierenden auf Lebensqualität, Gedächtnisleistung und Überlebenszeit hat“, sagt  Frau Dr. Wiewrodt. 

Münster, Bochum und Homburg/Saar arbeiten Hand in Hand

Erfreulicherweise, erzählt sie weiter, waren die Uniklinken Bochum und Homburg/Saar so interessiert an ihrem Studienprojekt, dass sie diese nun gemeinsam durchführen werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Patienten schneller rekrutieren werden, sondern auch die finanzielle Last auf mehrere Schultern verteilt wird. 

In meinem Podcast erzählt Frau Dr. Wiewrodt zu diesem Thema viele interessante Dinge. Es ist ihr in jedem Wort anzumerken, wie sehr sie sich für ihre Patienten einsetzt und wie sehr ihr diese am Herzen liegen.

Doch um weiter helfen zu können, sind sie und ihr Team auf Spenden angewiesen. Wer für einen guten Zweck spenden möchte, kann dies unter

Sparkasse Münsterland Ost

IBAN: DE 96 4005 0150 0051 0128 62

BIC: WELADED1MST

gerne tun. Mehr Informationen zum Förderverein ZNS unter: www.foerderverein-zns.de

 

Wenn Ihr Fragen zu diesem sensiblen Thema habt, dann schickt sie mir unter: presse@staab-pr.de.

Ich werde sie dann an Frau Dr. Wiewrodt weiterleiten. Und hört unbedingt in meinen Podcast rein. Ihr werdet es nicht bereuen!

Anbei noch ein paar Informationen, die sicher sehr interessant sind, unter anderem auch ein Interview, das Frau Dr. Wiewrodt dem Magazin brainstorm jüngst gegeben hat.

Unser Dank geht an Dr. Dorothee Wiewrodt, die uns alle Unterlagen zur Verfügung gestellt hat. 

Übrigens, wisst Ihr, dass am 08. Juni 2020 der Welt-Hirntumortag ist? Und wisst Ihr, dass die graue Schleife das Symbol für edle Solidarität mit Hirntumor-Patienten steht?

 

Psychoonkologische Begleitung UKM – Brainstorm 022019

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Ihr Lieben,

der Valentinstag ist zwar schon fast vorbei. Ich wollte es aber nicht versäumen, Euch noch einen schönen Abend zu wünschen. Verbringt den Resttag am besten mit den Menschen, die Euch am Herzen liegen. Aber denkt dran: macht jeden Tag zu Eurem persönlichen Valentinstag und wartet nicht immer “auf den Moment”. Macht Euer Leben zu Eurem “Valentine-Moment”. Dann kann nichts mehr schiefgehen 😉

Herzlichst,

Margot

 

 

Liebe Handball-Fans, 

bitte beachtet die Warnungen für den Sturm, der wohl heute und morgen über uns wegfegen soll. Handball-Oberligst Tuspo Obernburg und die SG RW Babenhausen spielen heute nicht. Ihre Spiele wurden abgesagt.

Der Hessische Handballverband (HHV) hat auf seiner Website folgendes veröffentlicht:
 
„Aufgrund des angekündigten Orkantiefs für heute Nachmittag/Abend haben sich die Verantwortlichen entschlossen, für alle nach 15 Uhr beginnenden Begegnungen eine kostenfreie Absetzung/Verlegung vorzunehmen, sofern die reisende Mannschaft dies beim zuständigen Klassenleiter anzeigt.“
 
Stand 14.15 Uhr, findet folgende Paarung in der Oberliga noch statt:
HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim – TSG Offenbach-Bürgel. Alles andere ist abgesagt. 
Ob diese Partie stattfindet und welche Begegnungen noch ausfallen – bitte erkundigt Euch auf den jeweiligen Portalen, auf Facebook usw. Und riskiert bitte nichts!
 
Wann die ausgefallenen Partien nachgeholt werden, stand zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 
 
 
Das Bild ist von Pinterest. Dankeschön.