Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit 24 Spielern sowie drei Torhütern geht es für die deutsche Herren-Nationalmannschaft in die dritte Phase der WM-Vorbereitung auf das internationale Turnier in Finnland Ende Mai (13. bis 29.05.2022 in Helsinki und Tampere).

Bundestrainer Toni Söderholm berief im Vergleich zur jüngsten Phase vier neue Spieler in das DEB-Aufgebot. So stoßen Daniel Fischbuch (Düsseldorfer EG), Mirko Pantkowski (Düsseldorfer EG), Julius Karrer (Nürnberg Ice Tigers) sowie Janik Möser (Grizzlys Wolfsburg) zum Team in Dresden dazu. Nikita Quapp (Krefeld Pinguine) und Daniel Pietta (ERC Ingolstadt) hingegen werden in dieser Woche nicht mehr zum Aufgebot der A-Herren zählen.

In der Landeshauptstadt Sachsens, Dresden, traf die DEB-Auswahl am Dienstagnachmittag für die erste der insgesamt fünf geplanten Trainingseinheiten in der JOYNEXT Arena zusammen. Am Freitagabend um 19 Uhr sowie Samstagnachmittag um 17 Uhr folgen dann für die deutsche Nationalmannschaft die Testvergleiche gegen die Auswahl aus der Slowakei. Darüber hinaus sind die Verantwortlichen auch über den jetzt in Dresden zusammenkommenden Kader mit weiteren WM-Kandidaten in Kontakt. Einige erhalten nach ihrem Ausscheiden aus den Playoffs eine Pause, andere kurieren Verletzungen aus.

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagt: „Wir wollen uns in dieser dritten Phase unserer WM-Vorbereitung natürlich wieder weiterentwickeln und auf die vorangegangenen Phasen in Chomutov und Rosenheim aufbauen. Ziel ist es die bisherige Dynamik zu nutzen und erneut einen Schritt weiter nach vorne Richtung Helsinki zu machen. Natürlich möchten wir uns an dieser Stelle auch bei Petteri Väkiparta und Raimo Helminen für Ihren Einsatz und Ihre Unterstützung während der letzten zwei Wochen bedanken und heißen an dieser Stelle gleichzeitig Cory Murphy und Jessica Campbell herzlich willkommen im Team.“

Weitere Tests

Nach den Spielen in Tschechien, Rosenheim und Dresden folgt im Anschluss die letzte Vorbereitungsphase mit einem Testspiel gegen Österreich in Schwenningen. Diese findet vom 05. bis zum 08. Mai statt. 

 

 

Das tolle Bild hat uns

“DEB / City-Press GmbH“

zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. Übrigens ist ein Bild schöner als das andere und die Wahl fällt in der Tat sehr schwer. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im vierten Vorbereitungsspiel der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auf die WM in Finnland gab es gegen die Schweiz eine 1:6-Niederlage.  Den einzigen Treffer für die DEB-Auswahl erzielte Alexander Ehl. Das war sein achter Länderspiel-Treffer.

Damit endete die zweite Phase der WM-Vorbereitung mit einem Sieg und einer Niederlage gegen die Eidgenossen. Morgen, Dienstag, trifft sich die Eishockey-Nationalmannschaft in Dresden, um sich in Phase drei auf die WM in Finnland vorzubereiten.

Zum Spiel gegen die Eidgenossen debütierte Mario Zimmermann von den Straubing Tigers an seiner alten Wirkungsstätte in Rosenheim. Daniel Pietta trug – wie schon zuletzt – das “C” des Kapitäns und Laurin Braun sowie Tim Bender waren seine Vertreter. Der Bundestrainer startete – wie in Spiel zwei der Vorbereitung – mit Andy Jenike.

Bundestrainer Toni Söderholm sagte über die zweite Phase: „Die Woche war insgesamt gut. Im Hinblick auf die Kleinigkeiten war die Entwicklung positiv. Die Leistung der Mannschaft steigt langsam in eine sehr gute Richtung, die Einstellung passt. Und es geht auch in Ordnung, dass wir ein Spiel gewonnen und eines verloren haben. Auch in der nächsten Phase geht es darum, Schritt für Schritt besser zu werden, und uns auch in der offensiven Zone zu verbessern, was die Hartnäckigkeit und Effizienz angeht. Darauf wird der Fokus in der kommenden Woche liegen.“

 

Das tolle Foto hat uns “DEB / City-Press GmbH“ zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Dem deutschen Eishockey-Nationalteam gelang im dritten WM-Vorbereitungsspiel am Donnerstagabend in Rosenheim der zweite Sieg. Stefan Loibl, Alexander Karachun, Danjo Leonhardt und Daniel Schmölz erzielten die Tore der Gastgeber gegen das Nationalteam der Schweiz.

Im ersten Heim-Länderspiel in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2022 in Finnland führte als Captain Daniel Pietta das Team aufs Eis. Ihm zur Seite standen Stefan Loibl und Fabio Wagner. Im Tor des deutschen Teams startete, wie schon vor Wochenfrist in Chomutov, Niklas Treutle. Und der Nürnberger Keeper hatte im ersten Abschnitt etwas mehr zu tun als sein Gegenüber, Melvin Nyffeler aus Rapperswil. Beide Keeper aber hielten ihren Kasten sauber. 

Im Mitteldrittel fielen dann gleich vier Treffer. Besonders schön anzuschauen war das 1:1 von Stefan Loibl in der 25. Minute. Zuvor hatte Miranda die Eisgenossen in Führung gebracht. Fazzini gelang dieses Kunststück dann mit sehr viel Glück erneut in Minute 32. Aber wieder hatte das deutsche Team eine Antwort parat. Alexander Karachun hatte sich durch viel Arbeit vorher schon diesen Ausgleichstreffer verdient, wurde dann auch später zum Spieler des Spiels im deutschen Team gewählt.

Siegtorschütze allerdings war ein anderer. Der Noch-Salzburger Danjo Leonhardt traf in seinem zweiten Länderspiel zum ersten Mal ins gegnerische Tor. Mit einem Schuss aus zentraler Position überwand er den zum letzten Drittel gekommenen Philip Wüthrich in der 49. Minute. Und zehn Minuten später, als Wüthrich zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, erzielte auch noch “Tormaschine” Daniel Schmölz seinen Treffer. Das dritte Tor in Serie war ein Schuss ins verwaiste Schweizer Netz. 

Bundestrainer Toni Söderholm sagte: “Unsere Einsatzbereitschaft war sehr gut heute. Alle haben engagiert gespielt. Ein paar Kleinigkeiten haben uns im Spielaufbau Probleme gemacht. Es ist manchmal ein schmaler Grat, wenn man aggressiv verteidigt… Der Niklas hat mir im Tor gut gefallen. Das Wichtigste ist aber, wenn die Einsatzbereitschaft so ist, wie heute, haben wir Möglichkeiten.”

 

Das tolle Bild hat uns  “DEB / City-Press GmbH“ zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das deutsche Eishockey-Nationalteam gewann im zweiten Vorbereitungs-Spiel auf die WM in Finnland gegen Tschechien mit 2:0. Die Tore für das deutsche Team erzielten Daniel Schmölz (Nürnberg Ice Tigers) und Mirko Höfflin (ERC Ingolstadt).

Der Berliner Stürmer Danjo Leonhardt (ICE Hockey League-Meister mit Salzburg) feierte heute sein Nationalmannschaftsdebüt. Es fehlten hingegen Daniel Pietta, Torsten Ankert, Tobias Fohrler, und Daniel Pfaffengut. Alle bekamen eine wichtige Pause, da sie zum Teil Blessuren vom gestrigen Spiel davongetragen hatten. 

Gleich zu Spielbeginn musste der Iserlohner Keeper Jenike zweimal zeigen, dass er hellwach ist. Und das sollte sich auch fortsetzen. Doch die DEB-Auswahl kam immer besser ins Spiel und mehrere gute Schusschancen wurden durch den Treffer von Daniel Schmölz in der sechsten Minute direkt veredelt. Dieser Treffer war das fünfte Länderspieltor von Schmölz im zehnten Spiel. 

Im Mittelabschnitt passierte auf der Anzeigetafel bis auf ein paar Strafzeiten rein gar nichts.  Am Ende des zweiten Abschnitts hatten die Gastgeber eine leichte Drangperiode. Aber das DEB-Team hielt die Null.

Am Ende konnte der Goalie der Iserlohn Roosters alle 29 Torschüsse der Gastgeber abwehren.  Als die Tschechen dann alles auf eine Karte setzten und einen sechsten Feldspieler zugunsten ihres Torwarts brachten, dauerte es nur zehn Sekunden, ehe Mirko Höfflin aus dem eigenen Drittel heraus ins leere gegnerische Tor traf. Damit war der erste Sieg gegen Tschechien seit fast fünf Jahren quasi schon 89 Sekunden vor dem Ende besiegelt.  

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterlag im ersten Testspiel während der WM-Vorbereitung am gestrigen Donnerstag gegen Tschechien mit 2:6. 

Die Tore für das deutsche Team erzielten Verteidiger Fabio Wagner (Ingolstadt) und Stürmer Daniel Schmölz (Nürnberg) im Schlussdrittel. Wagner erzielte damit seinen dritten Treffer im 42. Einsatz für die DEB-Auswahl. Schmölz traf im Powerplay zum 2:5. Es war sein vierter Treffer im neunten Nationalteam-Einsatz.

Nach dieser Niederlage wartet das DEB-Team seit fast genau fünf Jahren auf einen Sieg gegen Tschechien. Bundestrainer Toni Söderholm sagte nach der Partie: “Wir haben in der Anfangsphase ein paar Zweikämpfe verloren, die uns Gegentore gekostet haben. Das war eine gute Lehrstunde in Sachen Effizienz auf internationalem Level. Dann sind wir besser ins Tempo gekommen und haben im zweiten und dritten Drittel ganz gut gespielt. Wir haben in verschiedenen taktischen Formen auch einige gute Akzente gesetzt.”

 

So geht es mit der WM-Vorbereitung weiter: 

Freitag | 15.04.2022 | 15:00 Uhr in Chomutov | Tschechien – Deutschland

Donnerstag | 21.04.2022 | 19:30 Uhr in Rosenheim | Deutschland – Schweiz

Samstag | 23.04.2022 | 15:00 Uhr in Rosenheim | Deutschland – Schweiz

Freitag | 29.04.2022 | 19:00 Uhr in Dresden | Deutschland – Slowakei

Samstag | 30.04.2022 | 17:00 Uhr in Dresden | Deutschland – Slowakei

Sonntag | 08.05.2022 | 17:00 Uhr in Schwenningen | Deutschland – Österreich

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

Am vergangenen Montag startete die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Finnland, die vom 13. bis zum 29. Mai stattfindet. Mit 24 Spielern reiste das Team von Bundestrainer Toni Söderholm ins tschechische Chomutov, um fünf Trainingseinheiten und zwei Testspiele gegen die Auswahl des Gastgebers zu absolvieren.

Im DEB-Team stehen Spieler mit reichlich Länderspiel- und WM-Erfahrung sowie einige WM-Vorbereitungs-Debütanten. Das von Bundestrainer Toni Söderholm zusammengestellte Trainerteam besteht aus dem Chefcoach der Lausitzer Füchse, Petteri Väkiparta (44 Jahre) und dem ehemaligen Kapitän des finnischen Nationalteams Raimo Helminen (58) als Assistenztrainer, Ilpo Kauhanan (48), der bereits 2021 dabei war, als Torwart-Trainer sowie Erik Elenz (University of Vermont) als Videocoach. 

Zwei Vorbereitungsspiele stehen in Tschechien auf dem Plan. In den Vorbereitungsphasen zwei, drei und vier folgen noch ein Kurztrainingslager und Spiele in Rosenheim, Dresden und Schwenningen.

Zum Nationalteam sind noch Maciej Rutkowski (er bestreitet heute sein erstes A-Nationalmannschafts-Spiel) und Danjo Leonhardt, frischgebackener ICE Hockey League-Meister, dazu gestoßen. Heute seit 17 Uhr läuft nach fünf gemeinsamen Eistrainings-Einheiten das erste WM-Vorbereitungsspiel gegen die Auswahl des tschechischen Gastgebers. Am Freitag, also morgen, findet der zweite Vergleich statt (15 Uhr). 

Bundestrainer Toni Söderholm sagt: „Der Schwerpunkt in den Trainingseinheiten war das Spiel ohne Scheibe. Wir wollen in der eigenen Zone gut stehen.”

Zuletzt trafen die tschechische Auswahl und das deutsche Team in der WM-Vorbereitung 2021 aufeinander. In Nürnberg gewann Tschechien damals 5:4 und 4:1. Der letzte deutsche Sieg gegen die Tschechen war ein 7:4 am 22. April 2017 in der WM-Vorbereitung. Die heutigen Gastgeber absolvierten in der WM-Vorbereitung bereits zwei Testspiele und schlugen Österreich mit 4:1 und 5:1.

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der Silber-Held von Pyeongchang 2018, Yannic Seidenberg, verlässt die DEB-Nationalmannschaft nach 16 Jahren.

Nach zehn Weltmeisterschaften, eine Olympia-Silbermedaille, 173 Länderspiele für den DEB mit 17 Toren und 36 Vorlagen (53 Scorerpunkten) in der Eishockey-Nationalmannschaft tritt Yannic Seidenberg nach 16 Jahren zurück. Der DEB blickt zurück auf seine Karriere – und nicht nur der DEB zieht den Hut vor einem echten Rekordspieler.

Highlight der internationalen Karriere: Olympia 2018

Im Jahr 2006 hatte er seinen ersten Weltmeisterschafts-Einsatz für die Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) und es folgte eine erfolgreiche, 16 Jahre andauernde Karriere in der Eishockey-Nationalmannschaft. Insgesamt spielte Yannic Seidenberg bei zehn Weltmeisterschaften mit. Unvergessen ist seine einzige Olympia-Teilnahme, an die sich nicht nur begeisterte Eishockey-Fans zurückerinnern. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang holte Yannic Seidenberg mit seinen Mannschaftskollegen sensationell die Silbermedaille.

Der Spieler selbst sagt:  „Nach über 16 Jahren ist es Zeit, den jüngeren Spielern im Nationalteam Platz zu machen. Ich durfte bei zehn Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 für mein Land spielen. Die vielen wunderschönen Erinnerungen an diese Zeit werden mich mein Leben lang begleiten. Nun möchte ich mich in den Sommermonaten noch mehr um meine Familie kümmern und meinen sportlichen Fokus voll auf Red Bull München legen. Von Herzen danke ich allen Trainern, Mitspielern und Betreuern, mit denen ich in diesen vielen Jahren zusammengespielt habe und die diese Zeit so schön gemacht haben.“

DEL-Profi-Debüt am 7. September 2001 

Den Eishockeyschläger ganz in die Ecke stellen? Das kommt für den gebürtigen Schwenninger nicht in Frage. Seit über 20 Jahren spielt Yannic Seidenberg in der Deutschen Eishockey Liga – mit Stationen unter anderem bei den Adlern Mannheim, den Kölner Haien und dem ERC Ingolstadt. Seit 2013 ist der Verteidiger beim EHC Red Bull München und holte mit den Münchnern bislang dreimal den Meistertitel. Mit 1.090 DEL-Partien ist Seidenberg einer der Rekordspieler in der PENNY DEL.

DEB-Präsident Franz Reindl meinte: „Für Yannics Rücktritt habe ich großes Verständnis und Respekt. Seine Karriere als Nationalspieler in allen Altersklassen war prägend für die Entwicklung unseres Sports. Er ist ein Paradebeispiel für Vielseitigkeit, Einsatz, Zuverlässigkeit und Erfolg, gekrönt mit der Silbermedaille 2018. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken, ich hoffe er bleibt noch lange in der Liga aktiv und auch später dem Eishockeysport erhalten.“

Auch Gehirnerschütterungen, ein Kreuzbandriss und andere Verletzungen hielten Yannic Seidenberg nicht davon ab, seiner Eishockey-Leidenschaft weiter nachzugehen. Viele Jahre war Seidenberg als „Gifthaferl“ der Liga bekannt. Als dreifacher Familienvater ist er heute ruhiger, wie er in einem Interview sagte.

Ans Aufhören denkt er noch nicht: „Solange der Körper mitmacht und ich weiter Spaß an der Sache habe, will ich aufs Eis.”

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jüngst waren zwei hervorragende Experten für Mentaltraining im Spitzensport als Co-Referenten zu Gast in der von Kunhardt Akademie in Dehrn bei Limburg. Dort fand zum Auftakt des Akademie-Jahrs ein Wochenende zum Thema “Coaching im Team” statt, das Teil der Ausbildung zum Sportmental-Coach ist.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die uns die von Kunhardt Akademie, Frau Dagmar Schweickert hat zukommen lassen: 

Alexander Waske und Harold Kreis zu Gast in der von Kunhardt Akademie

Harold Kreis und Alexander Waske, zwei hervorragende Experten für Mentaltraining im Spitzensport, waren als Co-Referenten zu Gast in der von Kunhardt Akademie (www.vonkunhardt.de/akademie) in Dehrn bei Limburg:  Dort fand zum Auftakt des Akademiejahrs ein Wochenende zum Thema „Coaching im Team“ statt, das Teil der Ausbildung zum Sportmental-Coach ist.

Im Dialog mit den Akademie-Teilnehmern ging es um einen konstruktiven Umgang mit Konflikten, den Unterschied zwischen Reflektion und Schuldzuweisung, dem Lernen aus Rückschlägen und dem Stellenwert von Standards im Training

Harold „Harry“ Kreis ist 180-facher Eishockeynationalspieler und Head Coach der Düsseldorfer EG. Alexander Waske hat als ehemaliger Profi-Tennisspieler die Alexander Waske Tennis University in Offenbach gegründet, wo heute große Namen wie Andrea Petković und viele weitere Nachwuchstalente gefördert wurden und werden. Waske gehörte in seiner aktiven Zeit als Tennisprofi zu den Top-100 der Weltrangliste.

Alexander Waske (links) im Gespräch mit Michael von Kunhardt

Beide Co-Referenten verbindet eine langjährige Kooperation mit der von Kunhardt Akademie und ihrem Gründer, dem ehemaligen Limburger Hockey-Bundesligaspieler Michael von Kunhardt, der heute in Diez lebt. Harold Kreis war bereits einige Male als Co-Referent für angehende Sportmental-Coaches und ganz aktuell auch im Rahmen der Ausbildung zum Business-Coach als Redner dabei. Michael von Kunhardt wiederum unterstützt die Tennisspieler an der Waske Tennis University seit mittlerweile acht Jahren durch Trainingseinheiten im mentalen Bereich.

In der von Kunhardt Akademie betonten nun sowohl Harold Kreis als auch Alexander Waske, wie wichtig in Ergänzung zum sportlichen und Techniktrainining eben das mentale Training und der bewusste Umgang mit Konflikten ist – und wenn man dazu „nur“ ein speaking piece für eine reibungslose Gruppendiskussion verwendet. Das sportliche Training sorge für Selbstbewusstsein und Sicherheit durch konsequentes Üben und Lernen, das andere dafür, sich gezielt zu fokussieren und mentale Störfaktoren auszublenden, wenn es um den nächsten Punkt oder nächsten Treffer geht.

Während des Seminars in Dehrn hielt zunächst Harold Kreis einen Vortrag über ein wichtiges Kernthema für den Teamsport, aber auch den Umgang von Trainern und Sportlern: “Konflikte im Sport” – und wie man damit effektiv, positiv und zukunftsorientiert umgeht. Mit vielen persönlichen Anekdoten, praktisch anwendbaren Methoden und wertvollen Denkanstößen gab er den Seminarteilnehmern eine neue Sicht auf das grundsätzlich eher unangenehme Thema. Sein Credo: Erst das effektive Konfrontations- und Konfliktmanagement bietet reichlich Potenzial für Wachstum.

Alexander Waske gab im Rahmen eines Mental-Talks interessante und sehr persönliche Einblicke in sein Leben als Spieler und Trainer. Er sprach mit den Akademiegästen über typische Team-Charaktere, Anforderungen an eine funktionierende Teamkommunikation und die Bedeutung des Mentaltrainings. Dabei machte er keinen Hehl aus schmerzhaften Erfahrungen im Laufe seiner Karriere als Tennisprofi: Vom fehlenden Fokus beim Doppelfehler oder von Selbstzweifeln nach einem verlorenen Match, bei dem er die vielen Nebenschauplätze in seinem Kopf einfach nicht ausblenden konnte. Genau daraus allerdings erwuchsen viele Trainingsmethoden wie der Visualisierung, mit denen er seine oft auch prominenten Tennisschüler heute voranbringt:mit Motivation, Konsequenz und einem klaren Ziel vor Augen.

Die Teilnehmer, die teils online, teils in Präsenz dabei waren, genossen die Vorträge und den anschließenden intensiven Austausch mit Harold Kreis und Alexander sowie  Akademieleiter und Mentalexperten Michael von Kunhardt, der die Talks moderiert hatte. Dieser dankte abschließend beiden Co-Referenten für ihre wertvollen Beiträge, vor allem aber auch für die langjährige Kooperation und sportliche Freundschaft.

 

Harry Kreis verlässt die DEG nach Saisonende

Wir nehmen den vorhergehenden Artikel zum Anlass, um darüber zu berichten, dass Harry Kreis die Düsseldorfer EG nach dieser Saison verlassen wird. Der Club und der bisherige Chefcoach Harold Kreis haben sich nicht auf eine Verlängerung des Vertrages geeinigt und in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen, die bisherige Zusammenarbeit nach der laufenden Spielzeit nicht fortzuführen. 

DEG-Sportdirektor Niki Mondt sagte: „Die Zusammenarbeit mit Harold Kreis war in all den Jahren immer sehr gut und vertrauensvoll, wofür ich mich schon jetzt bedanken möchte. Wir waren mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Nun steht aber fest, dass sich die Wege nach dieser Saison trennen werden und wir richten unseren Fokus wieder auf die laufende Spielzeit. Den neuen DEG-Cheftrainer werden wir wieder passend zu unserer Philosophie besetzen und verkünden.“

Damit endet im Sommer die zweite Amtszeit von Harold Kreis bei der DEG. Der 63-jährige Deutsch-Kanadier war zwischen 2008 und 2010 und seit 2018 für das Team der Landeshauptstädter verantwortlich. In seiner ersten Saison 2008/09 stand er mit der DEG im Finale um die deutsche Meisterschaft, scheiterte aber an den Eisbären Berlin. 2019 erreichte er mit der DEG das Viertelfinale, unterlag in einer dramatischen Serie in Spiel sieben den Augsburger Panthern. Das Viertelfinale 2020 gegen die Eisbären Berlin fiel wegen der Corona-Pandemie  aus. Derzeit steht er mit seinem Team auf dem neunten Tabellenplatz. Heute Abend, Mittwoch, empfangen die Düsseldorfer den EHC München. 

Der Coach wird ab der kommenden Saison die Schwenninger Wild Wings übernehmen und er sagte: “Seit ich in Deutschland bin, habe ich Schwenningen als einen Traditionsverein kennengelernt, der eine ausgeprägte und mitreißende Eishockeykultur pflegt. Deshalb sehe ich es als Ehre und Bereicherung für mich und meine Karriere so einen Klub, so eine Mannschaft führen zu dürfen.” Doch bis es soweit ist, wird er seine ganze Power in die DEG stecken und als Trainer alles geben.

 

Die Bilder, die Harold Kreis (Beitragsbild) und Alexander Waske mit Michael von Kunhardt zeigen, hat uns Dagmar Schweickart von der von Kunhardt Akademie zur Verfügung gestellt. herzlichen Dank hierfür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nach elf Jahren als DEB-Goalie tritt Danny aus den Birken aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zurück. Seit 2011 gehört er zur Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. (DEB) und nun tritt der 37-Jährige nach vielen Erfolgen als DEB-Torhüter ab. 

Unvergessen bleibt die Olympia-Silbermedaille von 2018

Vier Weltmeisterschaften, zwei Olympia-Teilnahmen, insgesamt 47 Länderspiele für den DEB. Diese Karriere in einer Nationalmannschaft kann sich wahrlich sehen lassen. Sein größter Erfolg war die unvergessliche Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Zudem wurde Danny aus den Birken bei Olympia 2018 zum besten Torhüter des Turniers gewählt.

Danny aus den Birken sagt: „Ich habe ein langes Gespräch mit Bundestrainer Toni Söderholm geführt. Ich habe in der Eishockey-Nationalmannschaft unfassbar schöne Jahre mit vielen Höhen erlebt. Tiefen waren auch dabei – wie das so ist im Sport. Jetzt ist es an der Zeit, den Weg für die neue Generation freizumachen.“

Erfolge in der DEL und auf der internationalen Eishockey-Bühne

Nicht nur auf internationaler Bühne, auch im nationalen Eishockey blickt Danny aus den Birken auf zahlreiche Erfolge zurück. Zu seinem Durchbruch als einer der besten Torhüter Deutschlands kam es im Jahr 2011, als er bei den Kölner Haien innerhalb kürzester Zeit eine Fangquote von fast 95 Prozent erreichte. Vor allem in den Playoffs konnte der gebürtige Düsseldorfer immer eine Schippe drauflegen und erwies sich als großer Rückhalt seiner Mannschaften.

2007 erreichte er seine erste deutsche Meisterschaft mit den Adler Mannheim. Es folgten drei weitere Titel in der DEL – in den Jahren 2016, 2017 und 2018 mit dem EHC Red Bull München. 2014 wurde Danny aus den Birken zum ersten Mal als DEL-Torhüter des Jahres ausgezeichnet; 2019 setzte er noch eins drauf und wurde neben der Auszeichnung als bester Torhüter auch zum Spieler des Jahres gewählt.

„Danny hat unglaublich viel geleistet im Trikot der Nationalmannschaft. Er war immer da, wenn wir ihn gebraucht haben, und hat sich mit Stolz und Willen in den Dienst unserer DEB-Auswahl gestellt. Er ist und bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Botschafter unseres Sports, insbesondere natürlich auch als Gewinner der Silbermedaille im Jahr 2018. Deshalb gratulieren wir ihm heute herzlich für seine großartige internationale Karriere und wünschen nur das Beste für seine weiteren nationalen Einsätze”, sagt DEB-Präsident Franz Reindl.

DEB dankt Danny aus den Birken

Danny aus den Birken lebt für Eishockey – und ließ sich auch von einer schweren Knieverletzung im Jahr 2020 nicht von seinem liebsten Ort, der Eisfläche, vertreiben. In einem Interview sagte er: „Ich bin noch nicht bereit, ein Leben ohne Eishockey zu führen. Ich habe noch viele Ziele.“ Und er sagte auch: „Ich würde, wenn der Körper mitspielt und ich weiter meinen Spaß dran habe, gerne auf höchstem Niveau Eishockey spielen, bis ich 40 bin.“

Mit 37 Jahren verabschiedet sich Danny aus den Birken nach 47 Länderspielen nun von der Eishockey-Nationalmannschaft und lässt einen dankbaren DEB zurück, der ihm für seine weiteren Ziele, sei es in der DEL oder im Privaten, alles Gute wünscht.

Das Foto von Danny hat uns Mathias Renner von City-Press GmbH in Berlin zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das Qualifikationsspiel für das Viertelfinale der Olympischen Spiele 2022 verloren. Im National Indoor Stadium in Peking unterlag die deutsche Mannschaft der Slowakei mit 0:4 und schied damit aus dem Turnier aus.  

Bundestrainer Toni Söderholm hatte einige Veränderungen im Lineup vorgenommen: Der zuletzt angeschlagene Marco Nowak kehrte in die Verteidigung zurück, im Sturm rückte David Wolf an die Seite von Nico Krämmer und Tom Kühnhackl. Zwischen den Pfosten erhielt Mathias Niederberger das Vertrauen.  

Niederberger war es auch, der schon zu Beginn des Spiels die ersten gefährlichen Angriffe der Slowaken entschärfen musste. Auf der Gegenseite hatte Nico Krämmer nach einer schnell vorgetragenen Aktion die beste Torchance für die DEB-Auswahl, doch der Puck ging knapp über die Latte. Das erste Tor des Spiels fiel indes auf der Gegenseite – und das denkbar unglücklich: Ein Schluss von Libor Hudacek (12.) prallte vom Schlittschuh von Jonas Müller ab und kullerte ins Netz.  

DEB-Team erarbeitete sich Torchancen

Im zweiten Abschnitt setzte die Nationalmannschaft zunächst die Akzente und erarbeitete sich die ersten Torchancen. In einer Vier-gegen-vier-Situation zogen die Slowaken ein schnelles Passspiel auf, das Peter Cehlarik (28.) erfolgreich abschloss. Kurz danach setzte Michal Kristof (29.) einen weiteren Wirkungstreffer – das 0:3 aus deutscher Sicht. Die DEB-Auswahl versuchte in der Folge heranzukommen – doch ein Treffer wollte auch vor der zweiten Pause nicht gelingen. 

Im Schlussdrittel warf das deutsche Team noch mal alles nach vorne und drängte den Gegner vermehrt in die Defensive. Vor allem im Powerplay entstand viel Druck auf das Tor der Slowaken, die ihren Vorsprung allerdings auch in diesen Szenen geschickt verteidigten. Die DEB-Auswahl setzte alles auf eine Karte und nahm den starken Mathias Niederberger für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch auch hier fiel das Tor nur auf der Gegenseite – Marvin Hrivik (58.) setzte den Schlusspunkt und schob ins leere Gehäuse ein.  

Bundestrainer Toni Söderholm sagte danach: „Zunächst einmal gilt zu sagen, dass die Slowaken ein sehr starker Gegner waren. Sie haben sicher ihre bislang beste Turnierleistung auf das Eis gebracht. Wir als Mannschaft haben hingegen nicht gut genug gespielt und sind nicht auf das Top-Level gekommen, auf dem wir hätten sein müssen. Deswegen haben die Slowaken verdient gewonnen. Jeder ist enttäuscht, aber wir verstecken uns nicht vor der Situation, die wir analysieren werden und daraus stärker hervorgehen wollen.“  

Kapitän Moritz Müller meinte: „Wir haben über das ganze Turnier hinweg viel zu selten unser Spiel und die Leistung gezeigt, die wir selbst von uns einfordern. Wir sind alle enttäuscht und frustriert. Es gilt das Ganze zu analysieren und dabei muss natürlich jeder erstmal selbst in den Spiegel schauen. Natürlich sollten wir jetzt nicht alles schlecht reden, was die vergangen Jahre aufgebaut wurde, weil wir in diesem Turnier schlecht gespielt haben. Aber wir sind selbstkritisch genug, dass es an uns gelegen hat und wir es nicht hinbekommen haben.“ 

 

Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

 

Foto: Pinterest