Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft beendet die Vorrundengruppe A bei der WM in Finnland als Zweiter und zieht zum dritten Mal in Folge in das WM-Viertelfinale ein. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Schweiz sicherte sich die DEB-Auswahl nach starker Leistung durch das 3:4 nach Penaltyschießen einen Punkt. Torschützen waren Kai Wissmann (12.), Stefan Loibl (16.) und Matthias Plachta (48.). 

Für das Aufeinandertreffen gegen die Schweiz nahm Bundestrainer Toni Söderholm einige Änderungen im Vergleich zu den vorherigen Partien vor. Im Tor startete Philipp Grubauer, als Backup stand Mathias Niederberger bereit. Erwartungsgemäß kehrten auch Verteidiger Korbinian Holzer und Stürmer Matthias Plachta in das Aufgebot zurück – beide hatten zuletzt eine Pause erhalten. 

Die Schweiz erwischte einen Blitzstart, denn bereits nach weniger als zwei Minuten jubelte Andres Ambühl mit der Schweizer Bank nach einem platzierten Schuss ins kurze Eck. Doch die deutsche Mannschaft ließ sich von dem frühen Rückstand nicht beirren, sondern blieb bei ihrem Gameplan: Erst gelang es der DEB-Auswahl, das temporeiche Aufbauspiel der Schweizer zu unterbinden. Spätestens zur Mitte des ersten Abschnitts hatte die deutsche Mannschaft auch mehr Spielanteile und Torchancen. Der folgerichtige Ausgleich fiel in Überzahl: Nach einem Bullygewinn von Lukas Reichel hämmerte Kai Wissmann (12), den Puck in die Maschen. Vier Minuten später fiel die deutsche Führung nach Moritz Seiders Schuss, den Stefan Loibl abfälschte (16.) und dabei den Verkehr vor dem Schweizer Gehäuse ausnutzte.

Im zweiten Abschnitt waren es wieder die Schweizer, die einen schnellen Treffer erzielten: Pius Suter (22.) war gerade von der Bank gekommen, kam an die Scheibe und ließ Philipp Grubauer keine Abwehrchance. Auch danach hatten die Schweizer mehr Spielanteile, so dass der deutsche Goalie immer wieder gefordert wurde und vor allem durch sein starkes Stellungsspiel zunächst einen weiteren Gegentreffer verhinderte. Auf der Gegenseite kam die DEB-Auswahl gerade bei schnellen Gegenangriffen immer wieder gefährlich vor Berras Gehäuse, auch in Überzahl hatte Marcel Noebels eine gute Abschlusschance. Kurz vor der Pause gab es die erste Strafzeit gegen Deutschland, die Denis Malgin (39.) eiskalt nutzte, um die Führung für die Eidgenossen zu erzielen.

Im Schlussdrittel nahm die Spannung zu, beide Teams agierten jetzt absolut auf Augenhöhe. Einen unschönen Aufreger gab es allerdings auch: Leon Gawanke blieb nach einem Check im Gesicht blutend auf dem Eis liegen und wurde anschließend auf der deutschen Bank gehandelt. Zum Unverständnis der deutschen Bank gab es weder einen Video-Review noch eine Strafzeit. Mit entsprechender Wut im Bauch fasste sich Matthias Plachta (48.) ein Herz und tankte sich durch die Schweizer Hintermannschaft – 3:3-Ausgleich. Die Schweizer antworteten mit einer Schlussoffensive, doch Grubauer und die deutsche Hintermannschaft hielten dem Druck stand.

In der anschließenden Overtime hatten Yasin Ehliz und Marc Michaelis die besten Chancen für Deutschland. Im Penaltyschießen setzten sich die Schweizer mit dem Treffer von Nico Hischier (65.) durch und konnten so den Extrapunkt mitnehmen.

Bundestrainer Toni Söderholm sagte anschließend: „Ich muss die Mannschaft loben für das, was sie in der Gruppenphase geleistet hat. Wir haben viele Sachen gut gemacht, einiges müssen wir verbessern.“

Am Donnerstag steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft das Viertelfinale an. Dann geht es gegen Tschechien. Der Puck wird um 16:20 Uhr in der Arena in Helsinki eingeworfen. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Alle.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat weitere drei Punkte gesammelt und damit weiter alle Chancen auf eine optimale Ausgangsposition für das Viertelfinale: Gegen die Auswahl Kasachstans gab es durch ein 5:4 im sechsten Spiel den fünften Sieg in Folge. Torschützen waren Jonas Müller (5.), Leo Pföderl (17.), Daniel Fischbuch (19.), Lukas Reichel (26.) und Yasin Ehliz (48.). Ehliz wurde auch als bester deutscher Spieler der Partie ausgezeichnet.  

Mit zwei Änderungen startete die deutsche Mannschaft gegen Kasachstan: Torhüter Dustin Strahlmeier erhielt seine erste Einsatzzeit beim Turnier in Finnland und feierte damit sein WM-Debüt. Als Backup nahm Mathias Niederberger auf der Bank platz. In der Offensive kehrte Leo Pföderl in das Aufgebot zurück und bildete mit Marcel Noebels und Lukas Reichel den „Berliner Block“ der letztjährigen WM. Dafür erhielt heute Matthias Plachta neben Korbinian Holzer und Philipp Grubauer eine Pause. Verzichten musste Bundestrainer Toni Söderholm zudem auf Tim Stützle, dessen WM aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig beendet ist. Der 20-Jährige Stürmer musste das Eis im ersten Drittel des dritten Gruppenspiels gegen Frankreich nach einem Zweikampf an der Bande verlassen und kann nicht mehr bei der WM mitwirken.

Die Kasachen erwischten den besseren Start in die Partie durch den frühen Treffer von Roman Starchenko (3.). Doch Deutschland kam weniger als zwei Minute später zu einer schnellen Antwort durch den ersten WM-Treffer von Jonas Müller (5.). Je länger das Drittel dauerte, umso mehr Spielanteile erarbeite sich die deutsche Mannschaft. Dennoch legten nochmal die Kasachen durch Yegor Petukhov (16.) nach, doch 34 Sekunden später traf Leo Pföderl postwendend zum Ausgleich. Vor der Pause gelang Daniel Fischbuch (19.) aber wiederum die verdiente Führung.  

Auch im zweiten Abschnitt blieb die deutsche Mannschaft spielbestimmend und zeigte erneut die bisherige Stärke im Powerplay im bisherigen Turnierverlauf: In doppelter Überzahl wurde Lukas Reichel (26.) schön freigespielt, sodass der Stürmer aus kurzer Distanz den kasachischen Goalie Andrei Shutov überwinden konnte. Es sah schon alles danach aus, mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause zu gehen, ehe Pavel Akolzin (40.) doch noch den Anschlusstreffer erzielte.  

DEB-Auswahl mit Selbstvertrauen

Noch so ein schneller Treffer gelang den Kasachen dann direkt nach Wiederbeginn, als Nikita Mikhailis (41). zum Ausgleich traf. Doch die DEB-Auswahl ließ sich davon nicht beirren und arbeitete mit Selbstvertrauen ausgestattet an der erneuten Führung. Die gelang schließlich Yasin Ehliz (48.). In den Folgeminuten hätten gut und gerne weitere Treffer auf beiden Seiten fallen können, doch sowohl Andrei Shutov im Tor der Kasachen als auch Dustin Strahlmeier im deutschen Gehäuse konnten sich mehrmals auszeichnen. So blieb es am Ende auch beim knappen Sieg für die deutsche Nationalmannschaft – dem fünften Erfolg bei der WM in Finnland.  

 Im abschließenden Gruppenspiel am Dienstag  gegen die Schweiz kann sich die deutsche Mannschaft eine optimale Ausgangsposition für das Viertelfinale sichern. Die Partie gegen die Eidgenossen beginnt bereits um 12:20 Uhr (11:20 Uhr deutscher Zeit).

Das WM-Viertelfinale – für das die DEB-Auswahl bereits qualifiziert ist – findet am Donnerstag statt. Die Viertelfinal-Paarungen stehen nach dem letzten Vorrundenspieltag am Dienstagabend fest.  

 „Mental hat das dritte und vierte Tor den Kasachen ein bisschen Aufwind gegeben, zumal auch für sie jedes Spiel jetzt wichtig ist. Wir hätten vielleicht mit noch mehr Intensität spielen können. Es gab auch Momente, in denen wir Rhythmus und Klarheit in unserem Spiel hatten und es so kontrolliert haben. Über 60 Minuten haben wir das allerdings nicht gemacht. Wir alle wissen, dass wir besser spielen können. Wichtig ist dennoch, dass wir das Selbstvertrauen durch die Siege sammeln. Auch das kommt nicht von selbst”, sagte Bundestrainer Toni Söderholm.

 

 

 

 

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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den vierten Sieg im fünften Spiel der Weltmeisterschaft in Finnland eingefahren und macht damit einen großen Schritt in Richtung Viertelfinalqualifikation. Gegen Italien gab es nach einer starken Leistung einen deutlichen 9:4-Erfolg. Doppelte Torschützen waren dabei Alexander Karachun (6./43.), Daniel Fischbuch (18./34.) und Yasin Ehliz (14./42.). Kai Wissmann (7.), Lukas Reichel (26.) und Samuel Soramies (58.) erzielten jeweils einen Treffer. Als bester Spieler wurde Lukas Reichel ausgezeichnet.

Bundestrainer Toni Söderholm nahm im Vergleich zur Partie gegen Dänemark einige Änderungen vor: Philipp Grubauer, Korbinian Holzer und Leo Pföderl bekamen eine Pause nach ihren Einsätzen am gestrigen Donnerstag. Deshalb erhielt Torhüter Mathias Niederberger seinen zweiten WM-Start, als Backup stand Dustin Strahlmeier bereit. Leon Gawanke rückte in die Verteidigung auf, im Sturm kam Lukas Reichel neben Daniel Fischbuch und Marcel Noebels zum Einsatz.

Deutsche Mannschaft topfit

Der deutschen Mannschaft war nicht anzumerken, dass sie erst vor weniger als 24 Stunden im Einsatz war. Von Beginn an stimmten Tempo und Effizienz. Alexander Karachun (5.) brachte die DEB-Auswahl mit seinem ersten WM-Tor im zweiten Einsatz schon früh auf die Anzeigetafel. Wenig später spielte Kai Wissmann (7.) mit einer starken Bewegung die italienische Hintermannschaft aus – 2:0. Als Yasin Ehliz (14.) einen Schuss von Dominik Bittner gekonnt abfälschte, war der Nachmittag für den italienischen Torhüter Davide Fazani bereits beendet. Aber auch sein Nachfolger Justin Fazio musste noch im ersten Abschnitt hinter sich greifen, als Daniel Fischbuch (18.) eine schöne Kombination mit einem platzierten Schuss beendete.

Die Kräfteverhältnisse blieben auch im zweiten Drittel gleich. Deutschland agierte mit viel Spielwitz und nutzte den Scheibenbesitz, um immer wieder gefährliche Angriffe zu produzieren. Lukas Reichel (26.) vollendete in Überzahl eine schöne Kombination über Marcel Noebels und Marc Michaelis. Im Gegenzug kamen auch die Italiener zum ersten Treffer durch Tommaso Traversa (26.), der einen Schuss unhaltbar für den wenig geprüften Mathias Niederberger abfälschte. Mustergültig bedient, erhöhte Daniel Fischbuch (35.) mit seinem zweiten Treffer des Spiels noch vor der zweiten Pause auf 6:1.

Torreich ging es auch im Schlussabschnitt zu. Zunächst war Deutschland an der Reihe, als Yasin Ehliz (42.) und Alexander Karachun (43.) trafen. Danach war Italien dran durch zwei kurz aufeinander folgende Tore von Frigo (48.) und Mantenuto (50.). Gutes Auge bewies der deutsche Staff auf der Bank bei einer Coaches Challenge: Ein weiteres vermeintliches Tor der Italiener wurde nach einer Abseitsstellung aberkannt. Auf der Gegenseite durfte sich Samuel Soramies (58.) über sein erstes WM-Tor freuen. Den Schlusspunkt unter ein torreiches Spiel setzte Petan (60.).

Am Sonntag steht für die DEB-Auswahl das vorletzte Vorrundenspiel der Gruppe A an. Um 16:20 Uhr (15:20 Uhr deutscher Zeit) heißt der Gegner Kasachstan. 

Bundestrainer Toni Söderholm sagte nach der Partie: „Jeder Spieler hat heute mentale Reife gezeigt. Es war schön zu sehen, dass wir so entschlossen, aber trotzdem mit einer gewissen Lockerheit gespielt haben.”

 

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zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür. Das Bild ist von der Vorbereitung auf die WM.

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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im vierten Spiel der Weltmeisterschaft den dritten Sieg geholt: Gegen Dänemark gab es einen wichtigen 1:0-Erfolg. Damit hat die deutsche Mannschaft neun Punkte auf dem Konto und setzt sich in der oberen Tabellenhälfte der Gruppe A fest. Torschütze war Marc Michaelis (33.), Philipp Grubauer feierte einen Shutout. Als bester Spieler wurde Maximilian Kastner ausgezeichnet.

Gegen die bislang punktgleichen Dänen (ebenfalls zwei Siege, eine Niederlage) erhielt Torhüter Philipp Grubauer seinen dritten Einsatz bei dieser WM. Die aus Nordamerika eingetroffenen Leon Gawanke und Lukas Reichel standen noch nicht im Aufgebot. Da Bundestrainer Toni Söderholm auch auf den angeschlagenen Tim Stützle verzichten musste, feierte Stürmer Alexander Karachun sein WM-Debüt.

Spiel wurde nach hinten verlegt

Für beide Teams gab es zunächst eine Geduldsprobe zu meistern: Aufgrund eines Feuerwehreinsatzes wurde die Arena geräumt und der Spielbeginn auf 18 Uhr verlegt. Das Warmup fand aus organisatorischen Gründen in der Trainingshalle statt, um einen schnellen Ablauf für beide Teams zu gewährleisten.

Im ersten Abschnitt war beiden Teams anzumerken, dass es vor allem darum ging, nach der Verzögerung in die Partie reinzukommen und konzentriert in der Defensive zu arbeiten. Entsprechend tief ließen sich die Dänen fallen. Gefährlich wurde es dann, wenn Geschwindigkeit im Spiel war. Nach so einem schnellen Zusammenspiel hatte Moritz Seider in der 18. Spielminute die Führung für die Nationalmannschaft auf dem Schläger, doch der Puck prallte von der Latte ab. Auf der Gegenseite konnte sich Philipp Grubauer bei den wenigen gefährlichen Angriffen der Dänen beweisen und ließ nichts zu.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel etwas offener von beiden Seiten geführt. Zwischen dem dänischen NHL-Stürmer Nikolaj Ehlers und Grubauer im deutschen Tor entwickelte sich ein kleines Privatduell – mit dem besseren Ende für den NHL-Goalie. Auf der Gegenseite nutzte die deutsche Mannschaft den Platz bei einem Überzahlspiel aus. Nach einer schönen Pass-Kombination spielte Marcel Noebels den vor dem Tor freistehenden Marc Michaelis (33.) an, der keine Mühe hatte zur Führung abzufälschen. Auch in Unterzahl zeigte sich die DEB-Auswahl hochkonzentriert und ließ den Dänen keine Chance zur Entfaltung.

Aufbauend auf der starken Defensivleistung ging es so in den Schlussabschnitt. Aus einer guten Aktion von Alex Ehl und Samuel Soramies wäre beinahe der zweite deutsche Treffer gefallen, danach parierte Sebastian Dahm im dänischen Tor einen Schuss von Leo Pföderl. In den Schlussminuten rannten die Dänen nochmal vermehrt an, doch auch hiervon ließ sich die deutsche Hintermannschaft nicht aus der Ruhe bringen und brachte den Erfolg verdient über die Zeit.

Morgen geht es weiter

Bereits morgen Nachmittag folgt der nächste WM-Einsatz für die DEB-Auswahl in der Gruppe A. Dann heißt der Gegner Italien. Spielbeginn ist um 16:20 Uhr (15:20 Uhr deutscher Zeit).

Bundestrainer Toni Söderholm sagte nach der Partie gegen Dänemark: „Das Spiel lief in Sachen Intensität nicht so, wie ich vorher dachte. Beide Mannschaften haben versucht, das Spiel zu kontrollieren und deswegen gab es viele Situationen, in denen etwas passiver gespielt wurde. Aber ich kann mich nicht beschweren. Wir haben sehr gut in Unterzahl gespielt, ein wichtiges Tor in Überzahl geschossen und keine Tore reingelassen. Philipp war sehr gut, genauso wie viele andere Spieler. Die drei Punkte sind wichtig.“

 

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Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den zweiten Sieg bei der Weltmeisterschaft in Finnland eingefahren. Gegen Frankreich feierte die DEB-Auswahl einen wichtigen 3:2-Erfolg in einer engen, umkämpften Partie. Torschützen für Deutschland waren Daniel Fischbuch, Alexander Ehl und Leo Pföderl.

Nach den beiden Auftaktspielen bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Finnland gegen Kanada (3:5) und die Slowakei (2:1) stand für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Montagabend das nächste Vorrundenspiel der Gruppe A an. Dabei traf die DEB-Auswahl auf Frankreich, die in den ersten beiden Spielen ebenfalls einen Sieg und eine Niederlage (2:4 gegen die Slowakei, 2:1 gegen Kasachstan) eingefahren hatte.

Bundestrainer Toni Söderholm nahm nur eine Änderung im Kader vor. Mathias Niederberger erhielt heute seinen ersten WM-Start nachdem Philipp Grubauer in den ersten beiden WM-Spielen zwischen den Pfosten stand. Alle anderen Formationen blieben unverändert.

Start nach Maß

Deutschland erwischte einen Start nach Maß in die Partie. Gleich die erste Strafzeit gegen die Franzosen nutzte der schön freigespielte Daniel Fischbuch (2.), um alleinstehend vor dem Tor ins kurze Eck zu treffen. Frankreich kam erst ins Spiel, als sie selbst ihr erstes Powerplay zugesprochen bekamen. NHL-Stürmer Alexandre Texier (15.) ließ mit seinem One-Timer vom Bullykreis keine Abwehrchance für Niederberger. Die DEB-Auswahl setzte aber nochmal nach: Dominik Bittners Schuss von der blauen Linie fälschte Alexander Ehl (18.) ab, so dass noch vor der Pause wieder eine knappe Führung für Deutschland auf der Spieluhr angezeigt wurde. Währenddessen war Tim Stützle schon leicht angeschlagen in der Kabine – und kehrte für den Rests des Spiel auch nicht mehr zurück.

Im zweiten Abschnitt legte die deutsche Mannschaft zunächst stark los und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Das dritte Tor lag zeitweilig förmlich in der Luft – allein es wollte nicht fallen. Die Partie drehte sich erst wieder, als Deutschland seine zweite Strafzeit des Spiels hinnehmen musste. Auch wenn diesmal kein Gegentor fiel, kamen die Franzosen jetzt wieder besser in die Partie. Schließlich war es Hugo Gallet (32.), der wenig später einen Schuss so abfälschte, dass auch diesmal keine Abwehrmöglichkeit bestand. Auch danach blieb es ein weitaus offeneres Spiel als noch in den ersten Minuten des Drittels.

Im Schlussabschnitt blieb es ein ausgeglichenes und enges Spiel. Deutschland hatte weiter mehr Spielanteile, während die Franzosen vor allem bei den Kontern gefährlich bleiben. Der entscheidende Durchbruch gelang Leo Pföderl (46.), der eine starke Vorarbeit von Marc Michaelis und Marcel Noebels vollendete. Gerade in den Schlussminuten warf Frankreich nochmal alles nach vorne und brachte einen sechsten Feldspieler. In dieser Phase konnte sich Mathias Niederberger auszeichnen, der keine Rebounds für die lauernden Gegner zuließ. So brachte die deutsche Mannschaft den Erfolg über die Zeit.

Für die DEB-Auswahl folgen nun zwei spielfreie Tage, die für Trainingseinheiten und Regeneration genutzt werden. Danach steht ein Doppel-Spieltag auf der Agenda. Am Donnerstag geht es gegen Dänemark, am Freitag folgt die Partie gegen Italien.

DEB-Sportdirektor Christian Künast sagte nach der Partie: „Das war ein wichtiger Sieg für uns heute gegen einen Gegner, der bis zur letzten Sekunde hart gekämpft hat. Im letzten Drittel haben wir dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt und verdient gewonnen. Am Ende zählen die drei Punkte. Jetzt haben wir zwei spielfreie Tage, die wir nutzen werden, um dann wieder topfit da zu sein.”

 

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Zweiter WM-Spieltag, zweiter Einsatz binnen 24 Stunden. Nach dem Auftaktduell mit Kanada (3:5) war die DEB-Auswahl gegen die Slowakei am Samstag direkt wieder gefordert. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den Olympiadritten aus der Slowakei mit 2:1 geschlagen. In einem hochklassigen und spannenden Aufeinandertreffen beider Teams in der Helsinki Ice Hall erzielten Matthias Plachta (21.) und Leo Pföderl (27.) im zweiten Abschnitt die entscheidenden Treffer für die DEB-Auswahl. 

Bundestrainer Toni Söderholm nahm keine Änderungen an der Aufstellung vor, insofern hütete Philipp Grubauer erneut das deutsche Tor. Sowohl in der Defensive und Offensive blieben die Formationen im Vergleich zum ersten Gruppenspiel unverändert.  

Gegen den Dauergegner – beide Teams trafen zuletzt beim Deutschland Cup, der WM-Vorbereitung, Olympia und der WM aufeinander – gab es kein Abtasten. Beide Teams spielten von Beginn an mit viel Tempo und setzen sich gegenseitig mit aggressivem Forechecking unter Druck. Dennoch gelang es beiden, phasenweise in der Offensive Akzente zu setzen. Für die DEB-Auswahl hatte Alexander Ehl (6.) die beste Torchance, als er mit etwas Glück die Scheibe direkt vor dem slowakischen Tor auf den Schläger erhielt. Doch Patrik Rybar im Kasten vereitelte die Chance und zeigte sich ebenso sicher wie Philipp Grubauer auf der Gegenseite. Glück hatte die deutsche Mannschaft, als ein abgefälschter Schuss von Minarik haarscharf am deutschen Gehäuse vorbeischrammte. Tore fielen bis zur ersten Pause jedoch keine.  

Das änderte sich im zweiten Abschnitt. Matthias Plachta (21.) tankte sich durch die Abwehrreihen und passte den Puck in den Torraum, in dem sich Kapitän Moritz Müller mit einem Gegenspieler befand. Von diesem Gegner sprang die Scheibe in das Tor. Auch danach blieb die DEB-Auswahl am Drücker. In der 28. Spielminute erhöhte Leo Pföderl im Nachsetzen nach schönem Zusammenspiel mit Marcel Noebels. Doch die Slowaken antworteten keine drei Minuten später durch den Anschlusstreffer von Kristian Pospisil (32.). Verunsichern ließ sich die deutsche Mannschaft davon nicht, auch wenn die Slowaken den Druck zum Drittelende nochmal erhöhten.  

DEB-Auswahl gut eingestellt

Auch im Schlussabschnitt versuchte die slowakische Mannschaft von Trainer Craig Ramsay alles, um den Ausgleich zu erzielen. Doch die DEB-Auswahl hatte sich auf das Anrennen und die Angriffe gut eingestellt und konnte viele wichtige Zweikämpfe in der eigenen Zone für sich entscheiden. Auch das Schüsseblocken wurde wieder zur Paradedisziplin im Defensivspiel. Wurde es doch mal brenzlig, war Philipp Grubauer zur Stelle. Bis in die Schlusssekunden blieb es ein spannender Krimi und einen sehenswertes Eishockeyspiel, das mit einem wichtigen 2:1-Erfolg aus deutscher Sicht endete. Als bester Spieler der deutschen Mannschaft wurde Philipp Grubauer ausgezeichnet, der 28 von 29 Schüssen halten konnte.  

Torschütze Matthias Plachta sagte anschließend: „Es war ein sehr intensives, hart umkämpftes Eishockeyspiel mit einem glücklichen Ende für uns. Wir sind froh über die drei Punkte nach diesem Fight gegen die Slowakei.” 

Am Montag steht für die DEB-Auswahl das dritte WM-Gruppenspiel auf dem Programm, Gegner ist Frankreich. Spielbeginn ist erneut um 20:20 Uhr (19:20 Uhr deutscher Zeit). 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat die erste WM-Partie in Finnland der Gruppe A am Freitag gegen Titelverteidiger Kanada mit 3:5 verloren. Die Treffer für die DEB-Auswahl erzielten Marc Michaelis (28.), Matthias Plachta (42./PP2) und Moritz Seider (53./PP2).

Philipp Grubauer (Seattle Kraken) startete im Tor. Es war sein erster WM-Einsatz seit der WM 2019 in der Slowakei.

Es standen fünf WM-Debütanten mit Tim Stützle (Ottawa Senators), Samuel Soramies (ERC Ingolstadt), Alexander Ehl (DEG), Daniel Schmölz (Nürnberg Ice Tigers) und Kai Wissmann (Eisbären Berlin) im deutschen Team. 

Ohne Abtasten ging es direkt los, wobei die Kanadier schon nach wenigen Sekunden den deutschen NHL-Goalie prüften. Auch physisch ging es gleich zur Sache, dabei gelang es den Kanadiern immer wieder den deutschen Spielaufbau zu stören und für Fehler zu sorgen: So nutzte Cole Sillinger (9.) eine Puckeroberung in der deutschen Zone zur Führung. Auch der zweite Treffer der Ahornblätter durch Pierre-Luc Dubois (18.) fiel nach einer Ungenauigkeit im Spielaufbau in der neutralen Zone. Bei beiden platzierten Schüssen war Grubauer machtlos. Auf der Gegenseite hatten Wissmann, Seider und Michaelis die besten Tormöglichkeiten für die DEB-Auswahl.

Nach der ersten Pause kam Deutschland mit sehr viel mehr Zug zum Tor auf das Eis und setzte so die kanadische Hintermannschaft unter Druck. Die beste Phase der deutschen Mannschaft sorgte für den verdienten Anschlusstreffer von Marc Michaelis (28.), der die Vorarbeit von Leo Pföderl und Moritz Seider verwertete. Zwei aufeinanderfolgende Strafzeiten beendeten den Sturmlauf der DEB-Auswahl jäh: Kanada agierte im Powerplay äußert effizient und zog durch die Treffer von Pierre-Luc Dubois (32.) und Kent Johnson (34.) wieder davon. Als dann wenig später auch noch Noah Gregor (38.) ins Schwarze traf, galt es sich erstmal von diesem Nackenschlag zu erholen.

Und das gelang der Nationalmannschaft im Schlussabschnitt, die Moral zeigte und selbst zweimal in doppelter Überzahl zuschlug: Erst hämmerte Matthias Plachta (42.) den Puck in die Maschen, rund sieben Minuten vor dem Ende brachte Moritz Seider (53.) die DEB-Auswahl wieder auf zwei Treffer heran. In der Schlussphase versuchte die Mannschaft nochmal alles, auch Grubauer verließ schon dreieinhalb Minuten vor dem Ende das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Weitere Treffer fielen jedoch keine.

Bundestrainer Toni Söderholm sagte anschließend: „Im ersten Drittel haben uns ein paar Momente die Gegentore gekostet. In den zweiten Abschnitt sind wir sehr gut gestartet. Als wichtige Lehre nehmen wir mit, dass wir unsere Wechsel dann auch so gut gestalten, dass wir das Momentum auch halten können. Ein langer Wechsel hat uns eine Strafzeit gekostet, die zum Gegentor geführt hat. Zumal wir gegen einen sehr guten und vor allem effizienten Gegner gespielt haben. Wir müssen uns auf jeden Fall nicht verstecken.“

Weiter geht es heute Abend (Samstag) gegen die Slowakei.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das letzte WM-Vorbereitungsspiel ist absolviert und die DEB-Auswahl gewann gegen Österreich mit 3:1. Die Treffer erzielten Alexander Karachun, Stefan Loibl und Dominik Bittner.

Philipp Grubauer (Seattle Kraken) startete im deutschen Tor. Es war sein erster Einsatz im Nationalteam seit der WM 2019 in der Slowakei. Nach 29 Minuten kam planmäßig Dustin Strahlmeier zum Einsatz. Für Tim Stützle (Ottawa Senators) war es sein erster A-Nationalmannschafts-Einsatz überhaupt. Erstmals bei der WM-Vorbereitung dabei waren Dustin Strahlmeier, Dominik Bittner (beide Grizzlys Wolfsburg), Korbinian Holzer (Adler Mannheim), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Maximilian Kastner (EHC Red Bull München), Matthias Plachta, Tim Wohlgemuth (Adler Mannheim), Marc Michaelis (Toronto Marlies) und Moritz Müller (Kölner Haie).

Mit fünf Meister-Eisbären und zwei Münchnern zur WM

Am morgigen Dienstagnachmittag begibt sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft auf die Reise in die finnische Hauptstadt Helsinki. Um 14 Uhr hebt der Flieger mit dem DEB-Team am Stuttgarter Flughafen ab. Die 85. Eishockey-Weltmeisterschaft startet für die Auswahl Deutschlands am Freitag, 13. Mai 2022,  mit der Partie gegen Kanada. Spielbeginn ist 19:20 Uhr (MESZ).

Im Laufe des heutigen Montags trafen die letzten Zugänge für den WM-Kader 2022 am Team-Treffpunkt in Schwenningen ein. Neben dem Münchner Yasin Ehliz, der mit seinem bereits gestern morgen angereisten Club-Kollegen Maximilian Kastner die Farben vom EHC Red Bull vertreten wird, sind auch fünf Spieler von PENNY DEL-Meister Eisbären Berlin dabei. Torhüter Mathias Niederberger, die Verteidiger Kai Wissmann und Jonas Müller sowie die Stürmer Leo Pföderl und Marcel Noebels stießen nach ein paar Tagen Sieges-Feierlichkeiten zur Nationalmannschaft. 

Insgesamt stehen neun Neulingen im WM-Kader 16 Spieler mit WM-Erfahrung gegenüber. Kapitän Moritz Müller mit neun WM-Teilnahmen, Korbinian Holzer, Matthias Plachta und Marcel Noebels, jeweils sechs, sind die Akteure mit der meisten Erfahrung.

Das Trainerteam der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für Weltmeisterschaft setzt sich aus Bundestrainer Toni Söderholm, den Assistenten Tom Rowe (Nürnberg Ice Tigers), Jessica Campbell und Cory Murphy (HIFK), Torwarttrainer Ilpo Kauhanan (KalPa) sowie Videocoach Erik Elenz (Univ. of Vermont) zusammen.

 

Der deutsche WM-Gruppenspielplan im Überblick

Freitag | 13.05.2022 | 19:20 Uhr (MESZ) | Deutschland – Kanada 

Samstag | 14.05.2022 | 19:20 Uhr (MESZ) | Slowakei – Deutschland

Montag | 16.05.2022 | 19:20 Uhr (MESZ) | Frankreich – Deutschland

Donnerstag | 19.05.2022 | 15:20 Uhr (MESZ) | Deutschland – Dänemark

Freitag | 20.05.2022 | 15:20 Uhr (MESZ) | Deutschland – Italien

Sonntag | 22.05.2022 | 15:20 Uhr (MESZ) | Kasachstan – Deutschland

Dienstag | 24.05.2022 | 11:20 Uhr (MESZ) | Deutschland – Schweiz

 

 

Wir wünschen den Jungs alles Gute und einen guten Start in die WM in Finnland.

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Peter Merten neuer DEB-Präsident

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hat einen neuen Präsidenten und ein neues Präsidium. Im Rahmen der 33. ordentlichen Mitgliederversammlung des Verbands wurde Dr. Peter Merten (67, Heppenheim) einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Dem neuen Präsidium gehören ebenfalls Andreas Niederberger (59, Düsseldorf), Hauke Hasselbring (52, Bremerhaven) und Marc Hindelang (55, Lindau) als Vizepräsidenten an.

Diese wichtige und zukunftsweisende Mitgliederversammlung wurde ein letztes Mal vom scheidenden Präsidenten Franz Reindl eröffnet. Der 67-Jährige zog eine positive Bilanz seiner achtjährigen Amtszeit. Er hob die finanzielle Konsolidierung des Verbands hervor, wies auf die Schuldenfreiheit und Kapitalrücklagen hin. Reindl erwähnte zusätzlich die hervorragende wirtschaftliche Lage der DEB GmbH im Hinblick auf eine kommende WM-Bewerbung. Er ging außerdem auf den wichtigen Schritt der Verzahnung aller drei deutschen Profiligen mit durchgängigem Auf- und Abstieg ein. Besonders stolz war der Garmischer auf den sportlichen Aufschwung des A-Nationalteams durch das Konzept POWERPLAY26.

Am Ende seiner Rede und bei der späteren Ehrung durch EHV-NRW-Ehrenpräsident Rainer Maedge erhielt Reindl mehrfach stehende Ovationen. In einem Video wurde sein Wirken für das deutsche Eishockey von ehemaligen Mitstreitern, wie Uwe Krupp, Marco Sturm oder Moritz Müller gewürdigt. Und alle waren sich einig: Franz Reindl wird weiterhin eins der Gesichter des deutschen Eishockeys bleiben. Mit ihm wurde auch den nicht mehr zur Wiederwahl stehenden Vizepräsidenten Berthold Wipfler und Daniel Hopp gedankt.

 

 

 

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Die Eishockey-Hochburg Schwenningen am Rande des Schwarzwalds beherbergt ab Donnerstag die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in der vierten und finalen Phase der Vorbereitung auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2022 in Finnland. In der dortigen Helios Arena steht am Sonntagnachmittag um 17 Uhr das letzte Testspiel des deutschen Teams gegen die Auswahl von Österreich auf dem Programm. 

Die Mannschaft kann in Phase vier durch eine Reihe Nationalspieler mit viel Erfahrung und einige Spielern aus Übersee verstärkt werden. Insgesamt zehn Spieler stoßen dazu. Der langjährige Kapitän Moritz Müller (Kölner Haie) ist in Schwenningen ebenso dabei wie Korbinian Holzer und Matthias Plachta (beide Adler Mannheim) oder Dominik Bittner (Grizzlys Wolfsburg).

Aus der nordamerikanischen Profi-Liga NHL kommt das Trio Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Tim Stützle (Ottawa Senators) ins Vorbereitungscamp und aus der American Hockey League (AHL) stößt Marc Michaelis (Toronto Marlies) dazu. Im Vergleich zu den vorhergehenden Phasen sind auch Tim Wohlgemuth (Adler Mannheim) und Dustin Strahlmeier (Grizzlys Wolfsburg) neu dabei. Wieder im Team steht Marcus Weber (Nürnberg Ice Tigers). 

Das Trainerteam für die Phase vier und die Weltmeisterschaft besteht aus Bundestrainer Toni Söderholm, den Assistenten Tom Rowe, Jessica Campbell und Cory Murphy, Torwarttrainer Ilpo Kauhanan sowie Videocoach Erik Elenz.   

Toni Söderholm, DEB-Bundestrainer sagte: „Wir freuen uns, dass wir näher und näher an den WM-Start kommen. Wir bekommen jetzt einen guten Mix an Spielern, die uns spielerisch auch weiterbringen. Gleichzeitig möchte ich mich bei den Spielern aus den ersten drei Phasen für ihre Leidenschaft und ihre Arbeit bedanken. Es war toll, was sie geleistet haben. Von Phase zu Phase konnten wir unsere Effektivität und Schnelligkeit steigern. Im Trainerstab sind wir überzeugt davon, dass unser Spiel jetzt auf dem Level ist, die nächsten Schritte gehen zu können.”

Nach dem Spiel in Schwenningen hat das Team am Montag einen trainingsfreien Tag, bevor am Dienstag (10. Mai 2022) die Abreise nach Helskinki auf dem Plan steht. Am 13. Mai 2022 (Freitag) startet das DEB-Team mit der Partie gegen Kanada in die Weltmeisterschaft. Spielbeginn ist 19:20 Uhr (MESZ).

 

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In der Vorbereitung auf die WM in Finnland unterlag die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in den beiden aufeinanderfolgenden Testspielen gegen die Slowakei gestern, Freitag, und heute mit 1:3 und 2:3. 

Im ersten Testspiel gegen die Slowaken trug Laurin Braun (Krefeld Pinguine) erstmals das “C” des Kapitäns. Stefan Loibl (Skelleftea AIK) und Tim Bender (Nürnberg Ice Tigers) waren seine Vertreter. Mirko Pantkowski von der Düsseldorfer EG startete gestern erstmals im Tor des Nationalteams in dieser Saison. Es war sein siebtes Spiel überhaupt. Daniel Fischbuch (Düsseldorfer EG), Janik Möser (Grizzlys Wolfsburg) und Julius Karrer  von den Nürnberg Ice Tigers kamen zu ihrem ersten Einsatz in der WM-Vorbereitung 2022. Den Ehrentreffer für die DEB-Auswahl erzielte Alexander Ehl. Es war sein neuntes Länderspiel und insgesamt viertes Tor.

Bundestrainer Toni Söderholm sagte anschließend: „Wir haben uns gesteigert gegenüber dem letzten Spiel gegen die Schweiz. Es war ein physisches Spiel, das Tempo war sehr hoch heute. Die Slowaken sind eine sehr gute Mannschaft, kämpferisch haben wir sehr gut dabei. Wir müssen noch lernen, einige Probleme zu vermeiden und bei unseren Torchancen einfach zu schießen.“

Heute endete die Partie im vorletzten Test in Dresden mit 2:3. Zweimal waren die Gastgeber durch Tim Fleischer von den Nürnberg Ice Tigers und Taro Jentzsch (Iserlohn Roosters) in Führung gegangen, zweimal glichen die Slowaken aus und erzielten vier Minuten vor dem Ende den Siegtreffer. Für Jentzsch war es sein erster Treffer in bisher zehn Länderspielen. Bester Spieler des deutschen Teams war Leon Hüttl (ERC Ingolstadt).

DEB-Sportdirektor Christian Künast meinte anschließend: „Das waren hier in Dresden zwei Spiele mit sehr hohem Tempo gegen eine starke Mannschaft. Wir haben jetzt ein paar Tage Zeit, um den Kader für die letzte Phase der Vorbereitung zusammenzustellen.”

Bundestrainer Toni Söderholm sagte: „Die Art und Weise, wie die Spieler sich hier präsentiert haben tut uns trotz der Niederlagen gut. Das waren zwei sehr energievolle Leistungen, vor allem heute. Wir haben auch auf den Sieg gedrängt. Mit dem Puls muss man Eishockey spielen, wenn man sich weiterentwickeln will, ob als Mannschaft oder Einzelspieler.”

Nun geht es am 08. Mai in Schwenningen zum Vergleich zwischen Deutschland und Österreich.

 

Das tolle Foto, das Tobias Eder vom DEB-Team zeigt, hat uns

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