Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat am Sonntag gegen Aufsteiger HSG Krefeld Niederrhein arg kämpfen müssen, ehe der 32:26 (14:15)-Sieg unter Dach und Fach war. In einem hart geführten Spiel setzte sich die Mannschaft von Trainer André Lohrbach dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte durch. 

Coach Andrè Lohrbach begann mit Stefan Hanemann im Tor und Yessine Meddeb in der Startformation. Auf dem Spielfeld ging es sofort hart zur Sache. Für ein Foul an Jörn Persson musste Sebastian Trost für zwei Minuten auf die Bank. Die Zeitstrafe überstand der TVG gut und konnte durch Axel Skaarnæs und Meddeb zum 2:2 egalisieren. Nach dem 3:3 durch Meddeb musste dann der TVG-Spieler behandelt werden.

Starker Gästekeeper Rüspeler

Prächtig aufgelegt war bei den Gästen Torhüter Finn Rüspeler, der insgesamt 14 Würfe abwehrte und dafür sorgte, dass sein Team in der ersten Hälfte immer wieder vorne lag. Der TVG drehte das Spiel (6:5), versäumte es in dieser Phase, den Vorsprung auszubauen. Spätestens nachdem die Krefelder das 10:7 (17.) erzielten, war klar, dass dies für den TVG nicht einfach werden würde. Der Gastgeber schaltete einen Gang hoch, bremste sich aber durch einige Fehler im Angriff selbst aus. Eine stabilere Phase brachte dann den 11:11-Ausgleich (23.). In der Abwehr spielte der TVG 5-1 und nach einer Zwei-Tore-Führung der Gäste erzielte die Hausherren das 13:13. Mit 14:15 ging es in die Pause.

Zweite Halbzeit umkämpft

Nach Wiederanpfiff stand es schnell 16:15, Jan-Steffen Minerva parierte den zweiten Siebenmeter und vorne fiel das 18:16. Nach dem 19:16 ging das Spiel in die gewünschte Richtung. Nicht zuletzt, weil Stefan Hanemann immer mehr zum Rückhalt wurde. Am Ende brachte es der Keeper auf elf Paraden. Der TVG zog auf vier Tore davon. Doch die Krefelder ließen sich nicht abschütteln, hatten nach dem 22:22 wieder alle Möglichkeiten.

In der Schlussphase wurde es hart auf dem Parkett. Nach der Rote Karte gegen Battermann überstand der TVG die Unterzahl gut und plötzlich lief es wie am Schnürchen. Der TVG zog auf 30:24 (57.) davon und brachte den Vorsprung letztlich über die Ziellinie.

 

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Am heutigen Sonntag empfängt der TV Großwallstadt die HSG Krefeld Niederrhein in der Untermainhalle in Elsenfeld. Los geht es um 17 Uhr.

Die Mannschaft um Trainer Mark Schmetz ist gut in die Saison gestartet. Im ersten Spiel in Ferndorf konnte man ein vielversprechendes Unentschieden erzielen, zuhause besiegte man dann die Eulen aus Ludwigshafen. Gegen Hüttenberg kassierte Krefeld die erste Niederlage, bevor die HSG gegen TuSEM Essen ein weiteres Remis erspielte. Auch die Partie gegen den Mitaufsteiger HC Oppenweiler/Backnang endete mit einem Unentschieden. Dadurch steht die HSG mit 5:5 Punkten auf Platz 10 der Tabelle.

TV Großwallstadt hat Favoritenrolle inne

Der TV Großwalstadt hingegen hat Platz 13 der Tabelle inne, konnte die letzten beiden Auswärtsspiele für sich entscheiden und hat zuletzt im DHB-Pokal in einem Spiel auf hohem Niveau den Erstliga-Absteiger SG BBM Bietigheim bezwungen. Jetzt möchten die Hausherren auch im Ligabetrieb den ersten Sieg der Saison 2025/26 erspielen. Dass dieser gegen Krefeld nun Pflicht ist, ist allen Beteiligten bewusst. Und diese Favoritenrolle wird das Team um Trainer André Lohrbach auch annehmen. Der Gastgeber möchte von Beginn an hellwach in die Partie starten, die technischen Fehler reduzieren und in der Abwehr schnell Zugriff finden.

Gegner mit vielen Veränderungen im Kader

Die niederrheinische Mannschaft hat sich zur letzten Saison stark verändert. Zehn Abgängen stehen acht Neuzugänge gegenüber. Die Torhüterposition wurde durch Magnus Berblinger, Anel Durmic und Finn Rüspeler komplett neu besetzt. Zudem haben Tim Stefan, Falk Kolodziej, Julius Rose, Nick Braun und Niklas Michalski den Weg nach Krefeld gefunden. Neu ist auch Co-Trainer Thomas Heider.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell heute in Opladen antreten, der TV Gelnhausen empfängt das HLZ Friesenheim-Hochdorf II, die HSG Rodgau Nieder-Roden empfängt den Longericher SC Köln und die HSG Hanau fährt zur MT Melsungen II.

Opladen hat anscheinend Verletzungssorgen, wie der TVK mit Oleh Soloviov und Niklas Ihmer auch. Hinter ihm steht ein großes Fragezeichen. Der TVK wird sich auf verschiedene Abwehrsysteme einstellen. TVK-Trainer Povilas Babarskas sieht beim Gegner eine kompakte Mannschaft und er wird sein Team sehr gut einstellen müssen.

Nieder-Roden erwartet einen schweren Brocken, will aber seinen guten Lauf fortsetzen und seine Chancen suchen.

Hanau will in Melsungen den guten Auswärtstrend fortsetzen, weiß aber, dass ihnen der Gegner alles abverlangen wird.

Auch Gelnhausen ist trotz der Verletzungssorgen auf einen Sieg aus. Trainer Geiger muss einmal mehr improvisieren.

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In der zweiten Handball Liga nimmt der TV Großwallstadt heute Abend beim TuS Ferndorf den nächsten Anlauf zum Punkten.

In der Sporthalle Stählerwiese möchte der mit 2:6 Punkten auf Tabellenplatz 14 stehende TVG an den letzten Auswärtserfolg anknüpfen und zwei weitere wichtige Punkte erspielen. Nach dem Sieg gegen die Eulen in Ludwigshafen hat der TVG zuhause bisher keine Zähler erspielen können. Um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, muss nun der Fokus auf dem Spiel in Ferndorf liegen.

TuS Ferndorf bisher ohne Heimsieg

Der Gastgeber ist besser in die Saison gestartet, Ferndorf steht mit 5:3 Punkten auf Platz sieben der Tabelle, wartet zuhause aber immer noch auf den ersten Sieg der Saison. Gegen Aufsteiger HSG Krefeld Niederrhein trennte sich der TuS Unentschieden, Eintracht Hagen gewann die Partie in Nordrhein-Westfalen. Auswärts hingegen lief es besser. Hier wurde doppelt gegen TSV Bayer Dormagen und HC Oppenweiler/Backnang gepunktet. Die Mannschaft von Ceven Klatt ist demnach sicherlich heiß auf den ersten Sieg vor heimischen Fans.

TVG trifft auf Ex-TVGler Tom Jansen

Das Team aus Ferndorf hat sich zu Saisonbeginn noch einmal verstärkt. Hervorzuheben sind hier sicherlich die Verpflichtungen von Julius Meyer-Siebert und Ex-TVGler Tom Jansen, die beide aus Hamm ins Siegerland gewechselt sind. Zudem stehen Nico Schnabl als Spielmacher und Lukas Süsser am Kreis neu im Kader. Dem gegenüber stehen die Abgänge von Malte Nolting, Janko Kevic, Paul Schikora und Marko Vignjevic.

Die letzten beiden Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison konnte jeweils die Heimmannschaft für sich verbuchen. Dass Begegnungen in der Stählerwiese keine leichten Unterfangen sind, ist bekannt. Dennoch wird der TV Großwallstadt am heutigen Freitag alles geben, um die zwei wichtigen Zähler mit nach Hause zu nehmen.

 

 

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In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt das Derby gegen den TV Hüttenberg mit 30:37 (15:19) verloren. Damit wartet der TVG in der neuen Saison weiterhin auf den ersten Heimerfolg. 

Nach dem Auswärtserfolg bei den Eulen Ludwigshafen hatte sich die Mannschaft um Trainer André Lohrbach vorgenommen, nun auch zu Hause zu punkten. Dass das kein leichtes Unterfangen werden würde, war von vornherein klar – war doch der in einem Höhenflug befindliche Tabellenführer TV Hüttenberg zu Gast.

TV Großwallstadt erwischte keinen guten Start in Halbzeit eins

Dieser wurde seiner Favoritenrolle gerecht, zeigte sich gleich hellwach. Hendrik Schreiber traf zum 1:0, Finn Wullenweber sorgte für den 1:1-Ausgleich. Danach aber waren es die Gäste, die bei den mitgereisten hessischen Fans für gute Stimmung sorgten. Vit Reichl, Leif Haack, zweimal Philipp Schwarz und wieder Leif Haack sorgten für das 6:1. Die TVG-Abwehr wirkte energielos, im Angriff produzierte der TVG viel zu viele technische Fehler. Max Horner traf nun zum 2:6, doch der TVH erhöhte sofort auf 8:2. Jetzt konnten Sebastian Trost und Florian Eisenträger den Ball im gegnerischen Tor unterbringen, doch Hüttenberg zog auf 11:5 davon. TVG-Trainer Lohrbach sah sich zur ersten Auszeit gezwungen. Ein weiterer technischer Fehler verhinderte allerdings den Torerfolg und Hendrik Schreiber erhöhte auf 12:5. Beim Stand von 13:6 nahm der TVG-Coach erneut die Auszeit. Und diese trug langsam Früchte. Die Mannschaft besann sich auf ihre Stärken, TVG-Neuzugang Axel Skaarnæs setzte gute Akzente und auch der junge Linkshänder Joel Zimmer fand gut in die Partie, so dass es 60 Sekunden vor Schluss der ersten Hälfte 15:18 stand. In die Halbzeitpause ging es schließlich mit 15:19.

TVG kann Rückstand nicht mehr aufholen

Nach dem Seitenwechsel gelang Sebastian Trost direkt das Tor zum 16:19, Paul Ohl traf zum 20:16, bevor Trost zum 17:20 einnetzte. Dann waren es aber erneut die Gäste, die jeden Fehler der Unterfranken konsequent bestraften und innerhalb von drei Minuten auf 24:17 erhöhten. Der TVG steckte nicht auf, Horner erzielte das 19:24 doch der Tabellenführer aus Hüttenberg war an diesem Tag eine Nummer zu groß für die Hausherren. Die Mannschaft von Stefan Kneer spielte ihr Konzept bis zum Ende bravourös durch, war bei jedem Abpraller einen Tick schneller als die Hausherren und wurde ihrer Favoritenrolle jederzeit gerecht. Auch wenn der Gastgeber niemals aufsteckte, war die Bürde aus der ersten Halbzeit zu groß. Zudem kamen zwei rote Karten für Horner und Battermann sowie eine weitere rote Karte aufgrund dreier Zeitstrafen für Wullenweber, die Großwallstadt nicht mehr kompensieren konnte. Am Ende stand eine auch in dieser Höhe verdiente 30:37-Niederlage zu Buche.

Lohrbach gratuliert dem Gästetrainer und Ex-TVGler Stefan Kneer

André Lohrbach sagte anschließend: „Hüttenberg hat das sehr souverän mit hoher Qualität runtergespielt, sie haben uns immer zu diesen Fehlern geführt. Dann ist es natürlich schwer, gegen eine solche Qualität, die schon über mehrere Jahre dieses System mit diesem Trainer spielt, dagegenzuhalten. Wir haben versucht, das Beste rauszuholen, das hat mal mehr, mal weniger geklappt. Deshalb Glückwunsch an Stefan Kneer und den TV Hüttenberg.“

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, verlor der TV Kirchzell zu Hause das Derby gegen die HSG Hanau mit 23:25 (8:10).

Die Zuschauer sahen ein kampfbetontes Spiel, das mit drei roten Karten endete. Kein Wunder, wurde doch in der Defensive ordentlich zugepackt und die Mannschaften schenkten sich so gut wie keinen Zentimeter Raum. Der TVK startete gut mit 2:0, doch schnell drehte Hanau das Ergebnis auf 4:2 (9.). In der Folge blieb die Begegnung ausgeglichen, ehe die HSG erneut davonzog (9:6 – 26.). Mit 8:10 ging es in die Pause.

Kampfbetont ging es weiter

„Wir wussten, dass Kirchzell zu Hause extrem kampfstark ist und das bei jedem Ballkontakt“, so HSG-Trainer Spandau, der sein Team auch im zweiten Durchgang in der Abwehr gut eingestellt hatte. Mit konsequenter Defensivarbeit gewann Hanau ein ums andere Mal den Ball, doch gab man das Spielgerät im Angriff schnell wieder aus der Hand oder scheiterte am gegnerischen Schlussmann Tobias Evers, der seinen TVK mit tollen Paraden lange Zeit im Spiel hielt.

Die HSG hielt die Zwei-Tore-Führung und der TVK hielt dagegen. Der Hanauer Cedric Schiefer sah in der 39. Minute nach einem Foul an Tim Häufglöckner den roten Karton und die Hausherren waren beim 16:16 (43.) wieder im Spiel. Beim 17:17, 21:21, 22:22 und 23:23 (56.) war die Begegnung völlig ausgeglichen. Zwischenzeitlich gab es für Julian Fulda nach dreimal zwei Minuten ebenfalls rot. Auf dem Parkett wurde emotionsgeladen weiter geackert. Die nächste rote Karte gab es in der 58. Minute für Tim Häufglöckner, der Jan-Philipp Winkler foulte. Nun wurde es kurios, denn TVK-Trainer Povilas Babarskas handelte sich eine Zeitstrafe ein. Angeblich hatte er seine Coaching Zone verlassen. Da waren es beim TVK beim 23:24 nur noch vier Mann auf dem Parkett. Der Gast ließ sich diese Chance nicht entgehen und netzte zum 25:23-Endstand ein. Die vorangegangene Situation hat den TVK-Coach geärgert, denn er würde sich ein bisschen mehr Respekt für den TVK seitens der Unparteiischen wünschen.

Povilas Babarskas: “Ich denke, es haben Details entschieden. Beide Teams waren gut auf den anderen eingestellt und ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben das, bis auf ein paar Kleinigkeiten, gut gemacht.” 

 

TV Kirchzell:

Büchler, Evers; Bayer (1), Löffelmann, Häufglöckner, Schnellbacher, Hauptmann (3), Zhuk (9/2), Wolf, Mattern, de Waha, Ihmer, Osifo (7), Oskiliko.

HSG Hanau:

Müller, Khan; Kleemann, Hein (9), Jusys (1), Just, Böhm (3), Schröder, Scharriär, Rivic (4), Bergold (2), Winkler (2), Gernoth, Schiefer (2), Fulda (2).

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Im ersten Auswärtsspiel der Saison musste die TuSpo Obernburg in der Handball Regionalliga gleich bei der heimstarken HSG Breckenheim/Wallau-Massenheim antreten und kassierte eine 21:30 (10:14)-Niederlage. Nach drei Minuten lagen die Gäste mit 0:3 hinten. Doch die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck, die ohne Ben Müller und Max Roos spielen musste, war beim 4:4 nach sechs Minuten dann besser im Spiel und wehrte sich gegen die spielstarken Gastgeber. Auch nach 18 Minuten war beim 10:9 die HSG nur knapp in Führung, doch die TuSpo leistete sich in den folgenden Minuten immer wieder Fehler, die die Hausherren mit Gegenstoß-Toren bestraften. Dadurch konnten die Römerstädter leider nie näher herankommen und gingen mit einem 10:14-Rückstand in die Halbzeitpause.

HSG bestimmte Spiel

Auch nach dem Wechsel bestimmte die HSG weiter das Spiel und hatte nach 40 Minuten beim 20:14 bereits einen größeren Vorsprung. Die TuSpo-Abwehr stand auch in den zweiten 30 Minuten im Rückzug immer wieder unsortiert, so dass die Gastgeber weiterhin zu leichten Toren kamen. Der TuSpo-Haupttorschütze Tobias Raab wurde jetzt fast komplett aus dem Spiel genommen, wodurch Kreisläufer Leon Steinbrecher mehr Platz hatte und zu sechs Feldtoren kam. Die Römerstädter versuchten zwar noch einmal alles, hatte in dieser Phase auch Wurfpech doch die HSG baute den Vorsprung sehr abgezockt immer weiter aus und kam am Ende zu einem deutlichen 30:21-Heimsieg.

Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck sagte nach dem Spiel: „ Wir machen zu viele Fehler um das Spiel länger offen zu halten. Durch diese Fehler kassieren wir einfache Tore gegen die starken Breckenheimer, aber wenn wir in unsere Abwehr kommen verteidigen wir lange Phasen gut bis sehr gut.“

 

TuSpo Obernburg: 

Florian Eberhardt, Jonathan Bausch; Leon Steinbrecher (7/1), Tobias Raab (5), Tom Müller (3), Connor Scheuring (2), Jesper Kunkel (2), Magnus Heinz (1), André Göpfert (1/1), Thomas Keck, Nicolas Mohr, Niklas Geck.

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In der zweiten Handball Liga trifft am morgigen Sonntag um 17 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld der TV Großwallstadt auf den TV Hüttenberg.  Ein Derby, dem viele schon entgegenfiebern. 

Die Rollen sind recht klar verteilt, denn der  TV Hüttenberg hat in der vergangenen Spielzeit den Aufstieg in Liga eins nur knapp verpasst, musste sich nach dem letzten Spieltag mit Platz drei zufrieden geben. Demnach wird der Anspruch der Hessen nun auch wieder sein, einen der vorderen Tabellenplätze zu erspielen. Dieses Vorhaben haben sie bis dato perfekt umgesetzt. Nach Siegen gegen die Aufsteiger HSG Krefeld Niederrhein und HC Oppenweiler/Backnang sowie TuSEM Essen steht der TVH auf Platz eins der Tabelle.

Die Mannschaft vom ehemaligen TVG-Spieler Stefan Kneer hat vier Abgänge zu verzeichnen, darunter Niklas Theiß (HSG Wetzlar) und Tristan Kirschner (Karriereende). Als Neuzugänge kamen Leon Stehl, Danil Dyatlov und Torsten Anselm hinzu.

Testspiel endete mit Sieg für den TVH

Bereits in der Vorbereitung sind beide Teams in einem Testspiel aufeinandergetroffen. Die Partie konnte der TVH  souverän für sich entscheiden und gewann mit 39:28. Soll sich das Ergebnis nicht wiederholen, muss der TVG an die zuletzt gezeigte Leistung gegen die Eulen Ludwigshafen anknüpfen und vor allem Lösungen gegen die offensive Abwehr der Gäste finden. 

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte im Vorfeld: “Klar, in den letzten Spielen haben wir gegen Hüttenberg nicht gut ausgesehen. Aber deshalb ist es kein Angstgegner für uns. Wir haben uns einen Plan zurecht gelegt, wie wir den TVH besiegen können. Dazu gehört vor allem, dass wir an die gute erste Hälfte bei den Eulen Ludwigshafen anknüpfen.” Angesprochen auf die schwierige Abwehr der Gäste, sagt der Kapitän: “Die Hüttenberger spielen in der Tat eine gute 3-2-1-Abwehr, die echt schwer zu spielen ist. Aber wir müssen unseren Fokus auf unsere Abwehr legen und mit eigenem Tempospiel unsere Chancen suchen und nutzen, damit wir gar nicht so oft gegen deren Abwehr angreifen müssen.” Weiter sagt Patrick Gempp, dass der TVH ein gutes Team ist, das mannschaftlich geschlossen auftritt, über sehr gute Kreisläufer verfügt und über gute Torhüter. “Der TVH hat gute Werfer, jeder hat seine Stärken im eins gegen eins und der Gegner steht mit Recht auf Platz eins.”

TVG will Heimstärke demonstrieren

Das klingt nach einer sehr herausfordernden Aufgabe. Die letzten beiden Aufeinandertreffen in der vorangegangenen Spielzeit konnten die Hessen klar für sich entscheiden. In Frankfurt gewann Hüttenberg mit 32:27, zuhause erspielten sie sich ein 34:27. Doch bekanntlich werden in jeder Saison die Karten neu gemischt. Der TV Großwallstadt jedenfalls ist heiß auf den ersten Heimsieg in der neuen Saison und wird alles daran setzen, das Match für sich erfolgreich zu gestalten.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, empfängt der TV Gelnhausen am Samstag um 19.30 Uhr zuhause die Bergischen Panther.

Die Ausgangslage könnte sportlich kaum besser sein. Mit 5:1 Punkten aus den ersten drei Spielen hat sich der TVG bei einem Spiel weniger eine hervorragende Position in der Spitzengruppe der Liga hinter dem Top-Favoriten HG Saarlouis und der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen (beide 8:0 Punkte) erarbeitet. Das erklärte Ziel, mit einem guten Saisonstart in die Runde zu kommen, ist bislang voll erfüllt – und nun bietet sich die große Chance, die starke Basis mit zwei Heimauftritten weiter auszubauen.

Leicht wird das jedoch nicht. Mit den Bergischen Panthern gastiert ein Gegner in Gelnhausen, der sich nach einer schwierigen Vorsaison deutlich stabiler präsentiert. Siege in Hanau (29:25) und ein Remis gegen den Longericher SC (31:31) unterstreichen, dass die Gäste, aktuell mit 3:5 Punkten auf dem zehnten Platz rangierend, in dieser Spielzeit weit mehr sind als ein Abstiegskandidat.

Insbesondere mit Blick auf die fahrlässige Chancenverwertung beim vergangenen Spiel in Düsseldorf mahnt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger zur Vorsicht: „Die Bergischen Panther haben ein straffes Programm hinter sich und sind aktuell in sehr guter Form. Für uns ist klar: Wir müssen die Fehlerzahl reduzieren – nicht so wie gegen Düsseldorf-Ratingen, wo wir im Angriff zu viel liegengelassen haben. Unsere Abschlussquote müssen wir steigern und die Abwehr, die schon gut funktioniert hat, weiter bestätigen. Am wichtigsten ist, dass wir stabil auftreten und im Angriff weniger Fehler machen.“

Erschwerend kommt hinzu, dass die Barbarossastädter weiterhin auf mindestens vier Spieler verzichten müssen. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-OP) fallen auch Silas Altwein (Handverletzung) und Simon Belter (Achillessehnenreizung) weiter aus. Ob Finn Trinczek (muskuläre Probleme) und Jonathan Malolepszy einsatzbereit sind, entscheidet sich kurzfristig. Zudem bleibt die Rechtsaußen-Position ohne etatmäßigen Spieler eine Dauerbaustelle, sodass hier erneut Jonas Dambach und Benjamin Wörner zum Einsatz kommen dürften, die ihre Sache auf ungewohnter Position bisher bemerkenswert gut gemeistert haben.

Trotz aller Personalsorgen hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen bewiesen, dass sie mit Rückschlägen umgehen kann. Der nervenstarke Schlussspurt bei interaktiv Düsseldorf und die Leidenschaft beim Heimauftakt gegen Münster zeigten eindrucksvoll, dass das Team jederzeit in der Lage ist, schwierige Situationen zu meistern.

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, steht das nächste Derby an, wenn der TV Kirchzell die HSG Hanau empfängt. Los geht es am Samstag um 19.30 Uhr in der Dreifachsporthalle Miltenberg.

Während der TV Kirchzell bereits vier Spiele absolviert hat, kommt die HSG Hanau erst auf zwei Matches. Zuletzt kam es in einer hitzigen Partie in Miltenberg zu einem Unentschieden gegen Melsungen. Geht es nach dem Willen der Mannschaft, sollen gegen Hanau zwei Zähler auf die Habenseite wandern.

Dies will allerdings auch der Gast und HSG-Trainer Axel Spandau sagt: “Natürlich fahren wir mit viel Selbstvertrauen und breiter Brust zu diesem Derby nach Kirchzell. Wir wollen dort anknüpfen, womit wir beim Auswärtsspiel in Schalksmühle angefangen haben, nämlich Spiele zu gewinnen. Allerdings mit dem vollen Bewusstsein, dass das am Samstag eine schwierige Aufgabe für uns wird.“

Für das Duell mit dem TV Kirchzell kann Spandau fast aus seiner kompletten Kaderbreite schöpfen. Nur Dennis Gerst, der mit einem Handbruch weiter ausfällt, wird dem Coach fehlen. „Wir treffen auf einen Gegner, der jederzeit in der Lage ist mit seiner aggressiven Deckung und dem sehr eigenen Spielstil ein Spiel noch zu drehen“, meint Spandau. 

TVK-Coach Povilas Babarskas meinte: “Hanau ist eine gute Mannschaft, die gut und kompakt verteidigt und sehr variabel spielt. Wir bereiten uns auf dieses Spiel so vor, wie auf jedes andere auch. Ob Derby oder nicht, ist völlig egal.”

Der Trainer muss auf Oleh Soloviov verzichten. Er wurde an der Leiste operiert und wird wochenlang ausfallen. Ob Louis Hauptmann wieder fit ist, bleibt abzuwarten.

 

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