Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt das Spiel am Mittwoch gegen den TV Hüttenberg mit 31:34 (16:17) verloren. Der TV Großwallstadt erwischte im Derby keinen optimalen Start. Durch Treffer von Tim Rüdiger und Paul Kompenhans ging der TVH früh mit 2:0 in Führung. Durch die Tore von Connar Battermann und Florian Eisenträger konnte der TVG nach viereinhalb Minuten ausgleichen. Die Gäste konnten das Momentum jedoch nicht nutzen, um selbst in Führung zu gehen. Stattdessen setzte sich der Gastgeber weiter ab und baute seinen Vorsprung auf vier Tore (8:4) aus. In der 19. Minute verkürzte Eisenträger per sicher verwandeltem Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Hüttenberg antwortete prompt. Rüdiger stellte mit seinem Treffer zum 14:10 den alten Abstand wieder her. Der TVG startete erneut eine Aufholjagd und kämpfte sich durch Tore von Patrick Gempp, Yessine Meddeb und Axel Skaarnæs auf 16:15 heran. Mit 17:16 für Hüttenberg ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Hüttenberg gibt die Führung nicht aus der Hand

Der Beginn der zweiten Halbzeit war von technischen Fehlern des TVG geprägt. Der TV Hüttenberg nutzte diese konsequent aus und erhöhte mit einfachen Toren auf 20:16. Nach dem Foul an Maximilian Horner verwandelte Eisenträger den Ball von der Sieben-Meter-Linie zum 20:17. Dennoch blieb der Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber zunächst bestehen und der TVG fand keinen Weg, weiter zu verkürzen. Erst in der 40. Minute brachte Battermann den TVG mit einem Rückraumtreffer wieder auf heran (24:22). Doch erneut gelang es den Hausherren sich abzusetzen und so stand es in der 52. Minute 30:26. Der TVG bewies noch einmal Kampfgeist und startete eine letzte Aufholjagd. Eisenträger, Mario Stark und Battermann verkürzten und so zeigte der Spielstand in der 58. Minute ein 31:30. In der Schlussphase schaffte es Hüttenberg sich dann nochmals entscheidend abzusetzen. Am Ende musste sich der TV Großwallstadt trotz großem Einsatz mit 31:34 geschlagen geben.

 

 

Das Bild von Flo Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, muss der TV Kirchzell beim Letzten Homburg antreten. Der TV Gelnhausen hat die TSG Haßloch zu Gast und die HSG Hanau muss nach Opladen.

 

Kirchzell muss in Homburg aufpassen

Der TV Kirchzell muss nach der knappen Heimniederlage vergangener Woche gegen Opladen nun beim TV Homburg antreten. Die verlorenen Punkte gegen Opladen will sich der TVK unbedingt beim Schlusslicht wieder holen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Hausherren stehen mit dem Rücken zur Wand und sind nicht zu unterschätzen. Zwar gewannen die Kirchzeller das Hinspiel souverän, doch das hat nichts zu sagen. “Bei den letzten Ergebnissen haben sie gegen andere Teams gut mitgehalten, es hat nur die letzte Konsequenz gefehlt. Außerdem haben sie auch erfahrene Spieler mit dabei und wir dürfen sie keinesfalls unterschätzen”, sagt TVK-Trainer Povilas Babarskas.

Die Marschroute für den TVK ist klar. Mit voller Konzentration wollen die Gäste den Kampf annehmen und vor allem wollen sie sich nicht mehr so viele Fehler wie zuletzt erlauben. “Gegen Opladen hätte es auch plus eins für uns oder wenigstens Remis ausgehen können. Aber wir wollen es nicht auf die Schlussphase schieben. Wir hatten 58 Minuten Zeit, um es besser zu machen als wir es gemacht haben. Diesmal soll es wirklich besser werden”, so der TVK-Coach.

Auch Jannik Wolf, der jüngst seinen 22. Geburtstag feierte, sagt: “Da wir leider das letzte Spiel mit einem Tor verloren haben, haben wir jetzt den Anspruch, das wieder gut zu machen. Gegen Homburg wollen wir unbedingt zwei Punkte holen. Wir sind hochmotiviert und wollen vor allem versuchen, ihren wurfstarken Rückraumspielern nicht viel Spielraum zu geben.”

Tom Spieß musste unter der Woche krankheitsbedingt passen, doch Povilas Babarskas hofft, dass er am Wochenende wieder mit dabei ist. Louis Hauptmann ist noch verletzt, so dass der junge Lasse Becker wieder mit im Kader stehen wird.

 

 

 

 TV Gelnhausen empfängt TSG Haßloch

Endlich wieder Heimspieltag in der Hölle Süd: Nach knapp einem Monat und zwei Auswärtspartien in Folge kehrt der TV Gelnhausen am Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) zurück in die Hölle Süd und die Barbarossastädter empfangen die TSG Haßloch. Das Gründungsmitglied der 2. Handball-Bundesliga spielt seit 2015 in der dritten Liga und belegt aktuell den 15. Tabellenplatz.

Für den TVG ist die Zielsetzung klar definiert: Die Mannschaft will sich keine Blöße geben und ihre starke Ausgangsposition im Rennen um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga verteidigen. Mit 34:6 Punkten rangieren die Gelnhäuser derzeit auf Platz zwei hinter dem souveränen Spitzenreiter HG Saarlouis (38:4). Dieser zweite Tabellenplatz ist entscheidend für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Die personelle Lage bleibt jedoch angespannt. Weiterhin fehlen Akos Csaba (Kreuzbandriss), Leon David (Schulter-OP), Jannik Geisler (Schulterprobleme) und Alex Bechert (Ellenbogenverletzung). Hinter Henrik Müller und Benjamin Wörner steht aufgrund von Erkältungen ein dickes Fragezeichen, auch Jonathan Malolepszy und Silas Altwein sind angeschlagen. Cheftrainer Matthias Geiger erklärt: „Henrik und Benjamin konnten Anfang der Woche noch nicht trainieren. Dazu kommen Jonathan und Silas mit ähnlichen Symptomen. Wir werden erst Ende der Woche sehen, wie sich das Ganze entwickelt.“

Trotz der klaren Tabellenkonstellation warnt Geiger eindringlich davor, die Gäste zu unterschätzen. Haßloch steht zwar bei 6:36 Punkten, hat aber Anfang Februar mit einem überzeugenden 34:28-Erfolg gegen den Tabellendritten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bewiesen, dass man an einem guten Tag jeden Gegner schlagen kann. Erschwerend hinzu kommt, dass Haßloch auf Wiedergutmachung aus sein dürfte. Nach der deutlichen 18:40-Niederlage in der Vorwoche gegen Saarlouis trat mit Philip Rogawski bereits der zweite Cheftrainer in dieser Saison zurück, nachdem zuvor schon Leo Vuletic im September sein Amt niedergelegt hatte. Der Gegner befindet sich somit im Umbruch, dürfte aber gerade deshalb mit großer Entschlossenheit auftreten.

„Haßloch ist eine erfahrene Truppe. Gerade aus dem Rückraum sind sie gefährlich. Da müssen wir konsequent raustreten und dürfen keine einfachen Würfe zulassen“, betont Geiger. Mit Jakob Chrust und Niklas Klein verfügen die Gäste über treffsichere Akteure, die besondere Aufmerksamkeit verlangen. Für den TVG wird es darauf ankommen, von Beginn an mit hoher Konzentration zu agieren. „Konsequentes Zupacken, eine kompakte Abwehr stellen – das wird unsere Hauptaufgabe. Wichtig ist, die Fehlerquote zu minimieren und das Spiel ohne größere Hänger über 60 Minuten durchzuziehen“, so Geiger.

 

 

Auswärtsspiel für Hanau in Opladen

Für die HSG Hanau geht es derzeit Schlag auf Schlag. Nachdem die Brüder-Grimm-Städter jüngst den vierten Sieg in Folge feierten und dabei ihren starken Lauf der letzten Wochen weiter ausbauten, bekommen es Rivic, Schiefer & Co. am Samstagabend (19:30 Uhr / Bielertsporthalle) mit dem TuS 1882 Opladen zu tun. In Leverkusen trifft man auf einen Gegner, an den die Hanauer keine guten Erinnerungen aus der jüngeren Vergangenheit haben. „Mit Opladen hatten wir schon im Hinspiel unsere mühevolle Arbeit und haben eine wirklich ganz üble Niederlage eingesteckt“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Ich erwarte ein richtig schweres Spiel mit harter Gegenwehr, in dem wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“ 

Für die HSG Hanau verlief der Auftakt in das neue Kalenderjahr überaus erfolgreich: Vier Siege aus fünf Spielen stehen für die Blau-Weißen zu Buche. Zudem haben Bergold, Kleemann & Co. eine kleine Serie starten können, welche die HSG bis auf den vierten Rang in der Tabelle vorstoßen ließ. Nun, beim Rückspiel gegen den TuS Opladen in Leverkusen, will Hanau an die starken Leistungen der Vorwochen anknüpfen und den schwachen Auftritt bei 26:37-Niederlage gegen den TuS im Hinspiel vergessen machen. 

„Jetzt die Revanche zu wollen ist natürlich eine schwierige Sache“, erklärt Spandau vor dem Duell mit dem Tabellenachten, der beim Hinspiel in Hanau einen unangenehmen und zweikampfintensiven Handball zeigte. „Das hat auch schon der TV Gelnhausen zu spüren bekommen, der vierzig Minuten lang in Opladen zurücklag.“ Zudem habe sich Opladen mit 20:24 Zähler bereits ein ordentliches Punktepolster gesichert und könne somit befreit aufspielen. 

Besonders aufpassen muss Hanau dabei auf TuS-Routinier Markus Sonnenberg. Der Rechtsaußen traf beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams gleich zehnfach ins Hanauer Tor. Auch Malte Wolfram und Birger Dittmer gehören im Rückraum zu den gefährlichen Akteuren. Ob der Opladener Topscorer Oliver Dasburg (122 Tore) nach seiner Schulterverletzung bereits wieder mit dabei ist, bleibt hingegen ungewiss. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg bei der ESG Gensungen/Felsberg antreten. Die HSG Bieberau/Modau empfängt den TV Petterweil.

 

Obernburg muss zum Tabellenführer

Die TuSpo Obernburg fährt am Samstag zur ESG Gensungen/Felsberg. Die Gastgeber führen souverän mit 32:2 Punkten die Tabelle an und sind klar auf Aufstiegskurs. Bis auf die Niederlage in Baunatal hat die ESG alles gewonnen. 

Trainer Fynn Welch hat u. a. mit Vince Schmidt (RR), Hannes Iffert am Kreis und Lukas Voß im Tor ein sehr ausgeglichenes Team beisammen, das auf jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Zuhause ist Gensungen eine Macht und das weiß die TuSpo auch. Sie kann also befreit aufspielen, hat nichts zu verlieren.

 

 HSG Bieberau/Modau peilt nächsten Sieg an

Nach den zwei Siegen –  gegen Bruchköbel und zuletzt in Pohlheim – wollen die Falken den Monat Februar am Samstag mit einem weiteren Sieg am Samstag gegen den starken TV Petterweil verlustpunktfrei beenden.  

Der TV Petterweil befindet sich aktuell mit 21:13 Punkten auf Platz vier der Tabelle und musste zum Jahresbeginn vier Niederlagen in Folge verkraften. Zuletzt gewannen sie aber wieder deutlich zuhause gegen Groß-Umstadt  und wollen natürlich weiter punkten. Im Hinspiel unterlag die HSG in Petterweil mit 31:37, fanden einfach nicht ins Spiel, während Petterweil seine Routine und Kampfkraft ausspielte. Genau auf diese Tugenden werden die Falken wieder treffen und müssen dagegen halten. Petterweil spielt eine kompromisslose, harte Abwehr und profitiert daraus im Spiel nach vorne. 

Darauf muss sich Bieberau/Modau einstellen und Lösungen finden. Von der ersten Minute an hellwach sein und 60 Minuten Druck und Tempo machen, in der Abwehr stabil stehen und sich auf die beiden starken Torhüter verlassen können. Der TV Petterweil hat wohl die beständigste Mannschaft der Liga, steht seit Jahren in der Spitzengruppe und beherrscht die Basics. Selbst, wenn es einmal nicht so gut für sie läuft, überzeugen sie durch ein hoch angesetztes Niveau. Letzte Saison brachte sie dies immerhin zur Vizemeisterschaft.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg bekannt gab, wird Kreisläufer Till Szántó zur neuen Saison nach Obernburg zurück kehren. Bereits in der Jugend ging der 23-jährige Till Szántó mehrere Jahre für die TuSpo Obernburg auf Torejagd. Zur neuen Saison kehrt der Kreisläufer an seine alte Wirkungsstätte zurück und will damit den nächsten Schritt wagen.

„Ich hatte damals eine extrem schöne Zeit bei der Tuspo und habe dort viele Freunde gefunden, mit denen ich in der neuen Saison teils wieder zusammenspielen darf. Aber auch sportlich denke ich sehr gerne an die Zeit in Obernburg zurück, in der ich vieles gelernt habe“, blickt der gebürtige Reichelsheimer auf seine Zeit in der TuSpo-Jugend zurück. Bei der heutigen HSG Rodenstein begann Szántó seine Karriere, bevor er mit 14 Jahren nach Obernburg wechselte. Anschließend führte er seine Entwicklung bei der HSG Groß-Bieberau/Modau fort, wo er zuletzt mit im Kader der Regionalliga-Mannschaft stand, vor allem aber in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Nun wird der junge Kreisläufer in Obernburg fester Bestandteil des Regionalliga-Kaders und besetzt die Position gemeinsam mit seinem alten Mannschaftskollegen aus der Jugendzeit in Obernburg, Leon Steinbrecher.

„Mit den Wechseln von Till Szántó und Urs Budde sowie den zahlreichen, mehrjährigen Vertragsverlängerungen unserer jungen Spieler haben wir zuletzt klar gezeigt, in welche Richtung sich unser Kader entwickeln soll. Wir wollen eine junge, hungrige Mannschaft aufbauen und über die nächsten Jahre konsequent weiterentwickeln“, beschreibt Tobias Milde (sportlicher Leiter) die letzten Wechsel. Coach Philipp Wollbeck berichtet außerdem: „In unseren Gesprächen hat man von Beginn an Till’s Verbundenheit zur Tuspo und seinen großen Ehrgeiz gespürt. Beides Eigenschaften, auf die ich mich sehr in unserer zukünftigen Zusammenarbeit freue“. Der Student unterschrieb in der Römerstadt einen Zwei-Jahres-Vertrag.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am heutigen Mittwoch ist Handball Zweitligist TV Großwallstadt um 20Uhr beim TV  05/07 Hüttenberg zu Gast. Nach dem zweiten Sieg in Folge möchte der TV Großwallstadt beim Tabellenneunten im Sportzentrum Hüttenberg die kleine Serie fortsetzen. Gegen Ludwigshafen konnte der TVG zwar erst in der zweiten Halbzeit die Partie drehen und diese am Ende mit 32:31 für sich entscheiden, doch genau diese Kampfstärke gibt viel Rückenwind.

Der TV Hüttenberg startete mit zwei Siegen in die Rückrunde – wobei das Spiel gegen TuSEM Essen laut Pressemitteilung des TVH vom 23.02.2026 wohl rückwirkend wegen eines formellen Verstoßes gegen die HBL-Durchführungsordnung, die seit 01.01.2026 zur Teilnahme am Spielbetrieb eine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung von jedem teilnehmenden Spieler verlangt, als Niederlage gewertet werden könnte. Am Wochenende leistete man sich dann einen Patzer bei der HSG Krefeld Niederrhein, musste sich mit 31:35 geschlagen geben und bescherte dem Aufsteiger damit den zweiten Sieg der Saison.

TVH-Trainer Stefan Kneer war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Wenn man sich den bisherigen Verlauf der aktuellen Spielzeit anschaut, weiß man auch warum. Letzte Saison nur knapp den Aufstieg verpasst, startete man als Mitfavorit mit 9:1 Punkten nach 5 Spieltagen in die Saison 2025/26. Doch dann folgten die ersten Niederlagen und man beendete die Hinrunde „nur“ auf Platz 10 der Tabelle. Und nun folgte ein nicht optimaler Start in die Rückrunde. Für den TVH heißt es nun, die Niederlage gegen den Tabellenvorletzten schnell abzuhaken und den Kopf freizubekommen, um sich auf die morgige Partie gegen den TV Großwallstadt zu konzentrieren. 

TVG hat Revanche für Hinspiel-Niederlage im Blick

Im Hinspiel musste sich der TVG zuhause deutlich mit 30:37 geschlagen geben. Bei der Partie im September hatte der TV Hüttenberg die Favoritenrolle inne, denn der TVH reiste damals als Tabellenführer nach Großwallstadt. Der TVG erwischte keine gute erste Halbzeit, lag zwischenzeitlich mit 6:13 zurück und ging mit einem 15:19 Rückstand in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte kämpfte sich der TVG noch einmal auf 17:20 heran, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben. Doch nun stehen die Vorzeichen anders. Der TVG kann befreit im „Hexenkessel“ in Hüttenberg aufspielen und wird versuchen, die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen, um den dritten Sie g in Folge einzufahren.

TVG-Kapitän Patrick Gempp sagte: “Hüttenberg hat uns die letzten Jahre nicht so gelegen. Letztes Jahr hatten sie eine unglaubliche Saison. Derzeit scheinen sie etwas angreifbarer zu sein. Wobei ich mir das Spiel gegen Krefeld angeschaut haben. So ein Spiel passiert nur einmal in der Saison, wo absolut nichts zusammen läuft, keiner Normalform hat. Sie spielen eine klassische 3-2-1-Abwehr, die schon seit Ewigkeiten sehr gut funktioniert, wechseln auch mal auf 6-0, wenn es sein muss. Im Angriff haben sie sehr gute Rückraum-Schützen und eine gute Mischung zwischen 1-1-Spieler und Kreisläufer-Pässen. Für uns zu schauen, was am besten passt. Wir haben die letzten Spiele eine ordentliche Abwehr gestellt. Ich hoffe, das wird heute wieder so.”

 

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie wir bereits berichteten, muss Handball Drittligist TV Kirchzell einige Monate auf seinen Rückraumspieler und Shooter Joshua Osifo verzichten. Seit dem 29. Dezember 2025 befindet er sich – zusammen mit seiner Freundin Salomi – auf einer Weltreise. “Knapp vier Monate werden wir unterwegs sein”, sagt Joshi und die Freude, sich diesen langgehegten Traum nun erfüllen zu können, ist ihm anzumerken. 

Los ging es in Thailand, wo die beiden bis zum 22. Januar blieben, dann folgte jetzt Vietnam, anschließend kommen noch Singapur, die Philippinen, Südkorea, Japan und Indonesien (Bali) dazu.

 

 

UPDATE *** UPDATE *** UPDATE ***

 

So, jetzt sind die beiden auf den Philippinen angekommen und Singapur haben sie hinter sich. “Es ist eine sehr schöne Stadt, sehr modern. Wir waren im botanischen Garten, in den Einkaufszentren, haben gut und viel in der Food Mall gegessen, waren erneut auf einer Rooftop Bar, sind Cokart gefahren, waren auf Sentosa Island. Das war einfach faszinierend. Wir sind mit der Singapur Seilbahn gefahren, haben einen Blick über die Stadt geworfen. Es war traumhaft”, erzählt Joshi.

 

Auf den Philippinen waren sie auf der Insel Cebu oder in Panglao, haben es dort ein bisschen lockerer angehen lassen. Sie haben einen Wasserpark besucht und Joshi gönnte sich nach drei Monaten mal einen Friseurbesuch 🙂 Sie waren noch in Port Baron, El Nido und sind mit dem Boot nach Coran gefahren. 

Weiter ging es nach Südkorea. Lasst Euch überraschen, was er hier zu erzählen hat.

 

 

 

Mittlerweile sind Joshua und seine Freundin in Vietnam angekommen. Dort wollen sie bis zum 08. Februar bleiben. Rückblickend auf Thailand sagt Joshua: “Es war super schön in Thailand. Wir haben viel gesehen, viele Eindrücke mitgenommen, viele nette Menschen kennen gelernt. Jetzt geht es weiter. Mal sehen, was uns in Vietnam erwartet.”

Und weiter geht es für Joshua und seine Freundin. Er berichtet, dass es ihnen gut geht. Vietnam war wohl wunderschön, sie haben sich viel angeschaut. Zuerst waren sie in Hanoi an der Train Street. Es war ein tolles Erlebnis, erzählt Joshua. Dann waren sie im Mausoleum. Von dort aus ging es nach Ha Giang und es folgte eine dreitägige Gebirgstour. Haben dort gemeinsame Zeit mit anderen Touristen und Fahrern verbracht. Auch das, sagt Joshi, war toll. Weiter ging es nach Cat Ba, eine kleine Insel fast ohne Touristen. “Dort haben wir relaxed, aber auch viel angeschaut”. Von dort ging es weiter per Flugzeug nach Hoi An. Hier hat sich seine Freundin was schönes schneidern lassen und sie haben viele Märkte besucht. “Wir haben viel und gut gegessen, viel eingekauft”, lacht er. Die nächste Station war Ho-Chi-Minh. “Da haben wir uns mit einem Kumpel aus Obernburg getroffen”, sagt Joshi. Wie klein die Welt doch ist. “Es ist ja die größte Stadt Vietnams und die Einkaufsmöglichkeiten, die Rooftop Bars waren genial.” 

Weiter ging es nach Singapur. Von dort wird er uns auch ein wenig zu berichten haben.

 

 

Wir wünschen den beiden viel Spaß und vor allem wünschen wir ihnen, dass sie gesund und munter wieder zu Hause ankommen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt den ersten Heimsieg im neuen Jahr eingefahren. Gegen die Eulen Ludwigshafen gewann die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach mit 32:31 (14:17).

Allerdings hatten Im Duell der Tabellennachbarn die Gäste in der ersten Halbzeit die Nase vorn. Matteo Menges sorgte für das erste Tor in der Partie, Maxim Schalles per Siebenmeter für den Ausgleich. So ging es weiter bis zur 25. Spielminute. Die Eulen legten vor, der TVG zog nach. Möglichkeiten, die Führung zu übernehmen, gab es durchaus, doch hier machte der Ludwigshafener Schlussmann Žiga Urbič, der nächste Saison für den TVG im Tor stehen wird, dem Gastgeber wiederholt einen Strich durch die Rechnung. Kurz vor Ende der ersten 30 Minuten leistete sich das Team von André Lohrbach Fehler, die dazu beitrugen, dass die Gäste mit einem 14:17-Vorsprung in die Pause gingen.

Leon Nowottnys letzte Parade beschert Heimsieg 

Doch die Gastgeber hatten bereits eine Woche zuvor bewiesen, dass sie mit Rücklagen umgehen können. Mario Stark traf direkt zum 15:17. Nach einem Treffer von Tim Schaller, war es der gut aufgelegte Dmytro Redkyn, der mit zwei Toren in Folge den Anschluss wiederherstellte. Mihailo Ilic erhöhte auf 19:17, Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 18:19. Und dann war es erneut Redkyn, der den Torhüter überwand und zum Ausgleich einnetzte. Einmal noch legte Ilic vor, dann aber konnten die Hausherren durch Maximilian Horner erstmals in Führung gehen (21:20). Doch Ludwigshafen steckte nicht auf und Menges und Finn-Lukas Leun drehten auf 22:21. Aber die Blau-Weißen waren jetzt hellwach. In der 48. Minute führte ein 3:0-Lauf zum 26:23. Wer dachte, das war die Vorentscheidung, lag falsch. Die Gäste kamen wieder auf ein Tor (27:26) heran. Nun ging es heiß her. In der 58. Minute kamen die Eulen zum Ausgleich. Doch Yessine Meddeb netzte zum 31:30 ein. Ilic traf zum Remis. Ein Siebenmeter 55 Sekunden vor Schluss wurde gehalten, doch Eisenträger traf im Nachwurf zum 32:31. Die Eulen hatten noch 35 Sekunden zum Ausgleich. Ein letzter Wurfversuch, den Torhüter Leon Nowottny aber parierte und somit für den ersten Heimsieg der den TVG sorgte. Allerdings hätte sich der TVG auch über einen möglichen Siebenmeter nicht beschweren dürfen. Der sehr enttäuschte Eulen-Spieler Lars Röller, der sich im letzten Angriff bedrängt gefühlt hat, sagte anschließend: “Mir fehlen grad die Worte. Wir machen ein gutes Spiel, waren bis zur 40. Minute vorne und dürfen den TVG nicht mehr rankommen lassen. Das Spiel ist uns aus der Hand gelaufen. Dann bekomme ich zum Schluss den Ball, habe den vollen Kontakt von Meddeb und der Schiedsrichter gibt gar nichts.”

Leon Nowottny, TVG-Torhüter, der den letzten Ball vom Gegner gehalten hat, sagte: “Das kennt man, dass in solchen Situationen Siebenmeter gepfiffen wird. Aber ich war froh, dass es nicht so war. Wir haben Mentalität gezeigt, denn es war sehr schwer, zu gewinnen, aber wir haben uns durchgesetzt.”

 

 

Das Bild von Dmytro Redkyn hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga gewann die HSG Bieberau/Modau bei der HSG Pohlheim und die TuSpo Obernburg behielt die Punkte daheim gegen Baunatal. 

 

Wichtige Punkte im Krimi gegen Baunatal

Die TuSpo Obernburg gewann gegen den Drittliga-Absteiger GSV Eintracht Baunatal mit 30:29 (15:12). Die Gastgeber starteten nervös in die Partie und gerieten nach einem etwas verschlafenen Beginn bereits nach zwölf Minuten mit 3:7 ins Hintertreffen. Trainer Philipp Wollbeck reagierte früh, nahm eine Auszeit und stellte die Abwehr um – mit spürbarem Erfolg. Nach 20 Minuten waren die Römerstädter beim 7:9 wieder in Schlagdistanz, ehe Top-Torjäger Tobias Raab in der 22. Minute den 10:10-Ausgleich erzielte. In der temporeichen Begegnung erspielten sich beide Teams nun zahlreiche Chancen, ließen jedoch bis zur Pause auch einiges ungenutzt. Nach einem 10:12-Rückstand in der 25. Minute zündete die TuSpo jedoch den Turbo. Ein beeindruckender 5:0-Lauf drehte die Partie und bescherte den Gastgebern eine 15:12-Halbzeitführung.

Obernburg blieb tonangebend

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren zunächst tonangebend und bauten den Vorsprung schnell auf 17:13 aus. Doch die Gäste aus Nordhessen hielten dagegen und angeführt von ihren treffsicheren Schützen Hellmann und Meyners kämpften sie sich auf 17:16 wieder heran. In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, das bis in die Schlussphase hinein spannend blieb. Zehn Minuten vor dem Ende stand es 25:25 und alles war noch offen. Beim 28:26 durch Max Roos in der 53. Minute setzte Obernburg erneut ein Ausrufezeichen und ging mit einem kleinen, aber wichtigen Vorsprung in die Crunchtime.

Dort wurde jetzt um jeden Ball verbissen gekämpft. Gestützt auf einen starken Rückhalt im Tor durch Jonathan Bausch und getragen von der begeisterten Kulisse ließ sich die TuSpo in den letzten Minuten nicht mehr aus der Ruhe bringen. Als Tobias Raab 90 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 30:28 die Weichen endgültig auf Sieg stellte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende feierten die Römerstädter einen hart erkämpften und wichtigen 30:29-Heimsieg gegen Baunatal.

Trainer Wollbeck zeigte sich nach der Partie sehr zufrieden: „Toller Kampf meiner Mannschaft, die über lange Strecken mit viel Einsatz verteidigt hat. Am Ende wollten wir den Sieg vielleicht ein bisschen mehr – das hat uns womöglich den entscheidenden Schritt zu zwei wichtigen Punkten gebracht.“

 

 

Bieberau müht sich zum Sieg

Zu ihrem fünften Auswärtssieg in dieser Saison kam die HSG Bieberau/Modau in Pohlheim und untermauerte damit ihren Platz im Tabellen-Führungstrio. Das Spiel war für die Odenwälder kein Selbstläufer und sie mussten schon einige Mühe aufwenden, um gegen die unermüdlichen Pohlheimer am Ende mit 34:31 (20:18) zu siegen. 

Die Hausherren erspielten sich zu Beginn einen kleinen Vorteil und gingen in der sechsten Spielminute mit 3:2 in Führung. Diese hielten sie bis zum Ende der Partie mit unterschiedlichen Tordifferenzen. So richtig frei spielen konnten sie sich dabei aber nicht. Selbst bei einem Vier-Tore-Vorsprung (12.) bäumte sich Pohlheim auf und kam immer wieder bis auf zwei Tore heran. So stand es dann auch zur Halbzeit 18:20.

Gäste zogen Tempo an

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Falken das Tempo etwas an und konnten zeitweise mit fünf Toren in Front gehen (erstmals 36. – 24:19), aber auch das gab keine Sicherheit und Pohlheim arbeitete sich wieder heran (45. – 24:26). Das Spiel lief schleppend und zäh, Bieberau/Modau legte immer wieder vor, Pohlheim blieb in Schlagdistanz. Die Falken schafften es aber die Hausherren im Griff zu halten und weiter die Führung zu behaupten. Nach 50 Spielminuten stand es 26:30 für Pohlheim  und näher als drei Tore kamen die Einheimischen nicht mehr heran. Bieberaus Trainer Thomas Weber freute sich über den Sieg, war aber nicht glücklich mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben uns heute schwer getan, waren in der Abwehr nachlässig und konnten nur wenig Tempo nach vorne machen. Aber wir wussten um die Qualitäten Pohlheims und haben es geschafft, die Punkte mit zu nehmen, das zählt.“

 

 

 

Das Bild von Thomas Keck hat uns die TuSpo Obernburg, Klaus Zengel, zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, setzte die HSG Hanau ihren Lauf fort und gewann daheim gegen MT Melsungen II. Der TV Kirchzell musste eine bittere Niederlage gegen Opladen hinnehmen, während der TV Gelnhausen die Punkte aus Friesenheim-Hochdorf mit nahm. 

 

Mit Heimsieg für starke zweite Halbzeit belohnt

Die HSG Hanau hat ihren starken Lauf der letzten Woche weiter fortgesetzt und gewann ihr Heimspiel gegen die MT Melsungen II mit 32:23 (17:15). Vor allem mit dem Beginn der zweiten Halbzeit überzeugte die Mannschaft von Coach Axel Spandau auf ganzer Linie und sprang mit den beiden Punkten zumindest über Nacht auf den dritten Tabellenrang der Staffel. Eine starke Defensivleistung um Abwehrkante Dziugas Jusys und Torhüter Benedikt Müller legte den Grundstein für den 13. Saisonsieg. „Ich spreche dem Team meinen Respekt aus“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach dem Derbysieg. „In der gesamten zweiten Halbzeit haben wir heute nur acht Gegentore bekommen. Diese intensivere und bessere Abwehrarbeit war heute der Kern unseres Erfolgs.“  

Die HSG Hanau war mit drei Siegen in Serie in die Begegnung in der Main-Kinzig-Halle gegangen. Vor 667 Zuschauern trafen sie dabei auf einen Gegner aus Nordhessen, der auf Platz zwölf nicht nur im Abstiegskampf steckt, sondern seit mehreren Wochen auf ein Erfolgserlebnis wartet. Im Hinspiel hatten sich beide Teams noch mit einem 33:33-Unentschieden getrennt. Am Freitagabend kam Hanau besser aus den Startlöchern und erzielte durch Lukas Böhm das 3:1 in der vierten Minute. Doch wie schon in der Vorwoche gegen Saarlouis, trat die Melsunger Mannschaft von MT-Trainer Florian Weiß auch in Hanau mutig auf und blieb in den ersten 30 Minuten ein gleichwertiger Kontrahent. Insbesondere am gegnerischen Torhüter-Duo biss sich die HSG die Zähne aus und vergab in der ersten Hälfte gleich vier Siebenmeter. Über das 7:7 von David Rivic (13.) und dem 11:11 (16.) durch HSG-Kapitän Max Bergold blieben die beiden Teams Kopf an Kopf, wobei Melsungen II das eine oder andere Mal vorlegte. 

Mit der Zeit schaffte es Hanau aber mehr Konzentration in sein Spiel zu bringen. Die konsequente Abwehrarbeit, auch gestützt auf den starken Dziugas Jusys im Abwehrzentrum, zwang die MT zu Fehlern und vorne spielten Kleemann, Rivic & Co. sehenswerten Handball: Das Kempa-Zuspiel von Bergold auf Böhm brachte beim 13:11 (18.) die erneute Zwei-Tore-Führung. Die Schlussphase der ersten Halbzeit wurde nun deutlich wilder. Zeitstrafen auf beiden Seiten störten den Spielfluss, dennoch hielten beide Teams das Tempo hoch. Cedric Schiefer netzte aus neun Metern zum 16:13 (26.) ein, ehe Böhm mit dem 17:15 erfolgreich war. Zwischenzeitlich ließ auch Müller im Tor seine Klasse aufblitzen und parierte bärenstark den Strafwurf von Kevin Trogisch.

Defensive Dominanz und Torlauf entscheiden das Spiel

Einige taktische Umstellungen entfalteten mit dem Beginn der zweiten 30 Minuten direkt ihre Wirkung. Vor allem den starken rechten Rückraum der MT, in Person von Jonas Riecke, hatte Hanau gut im Griff. Der Linkshänder erzielte im zweiten Durchgang keinen weiteren Treffer. Mit dem lautstarken Blauen Block im Rücken drehte Hanau nun auf und nutzte die Melsunger Schwäche im Abschluss gnadenlos für sich aus. Nach zwei erfolgreichen Siebenmeterwürfen von Bergold führte die HSG in der 36. Minute bereits mit 21:16 und in der 41. Minute schloss David Rivic den 8:2-Torlauf der Grimmstädter zum 25:17 ab. Melsungen II fiel gegen diese Hanauer Dominanz nicht mehr viel ein. Zwar verkürzte Jonas Wilfer für die Nordhessen noch auf 26:20 (48.), den Sieg ließ sich die HSG aber nicht mehr nehmen. Müller vernagelte in der Schlussphase seinen Kasten und parierte zwei Mal routiniert die Siebenmeterwürfe von Riecke und Trogisch. 

Ein Sonderlob verteilte Spandau aber vor allem an seinen Spielmacher: „Gerade Jan-Eric Kleemann hat das mit seiner Spielsteuerung heute überragend gemacht. Daher konnte ich ihn nach der 45. Minute guten Gewissens runternehmen und anderen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.“ Der Hanauer Coach wechselte gründlich durch, brachte auch die Youngster Malte Just, Ben Scharriär und Jannes Hauer in die Begegnung, die ihre Aufgaben ordentlich erledigten. Just gelang so noch das Tor zum 31:23 (59.), nach mustergültigem Anspiel von Dennis Gerst. Der Blaue Block hatte sich da längst geschlossen für Standing Ovations erhoben und honorierte die Leistung der HSG-Sieben mit donnerndem Applaus. „Wir haben momentan einfach einen Lauf und konnten heute zeigen, dass wir im Vergleich zum Hinspiel deutlich dazugelernt haben“, äußerte sich HSG-Kreisläufer Dziugas Jusys nach dem Spielende. „Nach der Halbzeit wollten wir Vollgas geben – und mit unserer aggressiven Abwehr ist uns das gelungen.“  

Mit den wichtigen zwei Zählern setzt die HSG Hanau den Tabellennachbarn HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II unter Druck, mit dem die Grimmstädter nach Punkten und Spielen gleichzogen. Zumindest über Nacht gelang so der Sprung auf Platz 3, der zur Teilnahme am DHB-Pokal in der nächsten Saison berechtigen würde. 

 

 

Bittere Niederlage für Kirchzell

Mit 28:29 (15:15) verlor der TV Kirchzell sein Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn TuS Opladen und tauschte mit diesem die Plätze. Mit 19:23 Punkte steht der TVK nun auf Platz neun. Dabei sah es von Beginn an so gut aus für die Jungs von Trainer Povilas Babarskas. Schnell führten die Kirchzeller in einem bis zum Schluss emotional aufgeladenen Match mit 3:0 (4.), 7:3 (10.) und 10:6 (15.). Bis zum 15:10 (23.) ließen die Einheimischen das Bällchen laufen und hatten den Gegner im Griff. Dann gab es mit der roten Karte für Ievgen Zhuk, nach einer unnötigen Aktion von ihm, einen Bruch im Spiel der Hausherren. Sie kamen völlig aus dem Tritt. Opladen nutzte dies geschickt aus und glich bis zur Pause auf 15:15 aus. Den TVK-Coach ärgerte dies, denn zuvor stand die Abwehr um den gut haltenden Tobias Evers gut.

Guter Auftakt in Hälfte zwei

Nach dem Wechsel hatten sich die Gastgeber einiges vorgenommen und gingen durch Tore von Kapitän Tim Häufglöckner, Jannik Wolf und Tom Spieß schnell mit 18:15 (33.) in Front. Aber die Gäste hatten Lunte gerochen, nutzten jeden Fehler der Kirchzeller aus und stellten innerhalb drei Minuten auf 18:18. Es gelang ihnen in der 42. Minute sogar die erste Führung (21:20), die sie dann wenig später sogar auf 23:21 ausbauten. Der TVK hielt dagegen und nach dem 24:24 (50.) brachte Kapitän Häufglöckner seine Farben wieder in Front. 28:26 stand es drei Minuten vor Schluss. Opladen glich wieder aus. Immer wieder mussten die Hausherren in Unterzahl agieren, was nicht immer nachvollziehbar war und das Heimpublikum auf die berühmte Palme brachte. Die Schützlinge von Trainer Babarskas kämpften unermüdlich weiter, auch als Yann de Waha aufgrund der dritten Zeitstrafe rot sah und sie wieder in Unterzahl agieren mussten. Zuvor hatte es schon Niklas Ihmer “auf die Bank verschlagen”, als er frei durch war und den gegnerischen Keeper im Gesicht traf. Da wäre der TVK eventuell wieder zwei vorne gewesen. So stand es durch ein Tor des Tus-Spielers Schmitz Unentschieden (28:28). Es waren noch ein paar Sekunden zu spielen, als der Opladener Wolfram mit seinem dritten Tor den Sieg erzielte. 

Es hatte an diesem Abend einfach nicht sein sollen und es kam alles zusammen. Povilas Babarskas sagte anschließend: “Es ist schwer, jetzt die richtigen Worte nach dieser Niederlage zu finden. Wir haben gut gekämpft, viele Sachen sehr gut gemacht, doch es hat uns in gewissen Situationen einfach die Cleverness gefehlt.” 

 

 

 

Arbeitssieg nach verschlafenem Start

Der TV Gelnhausen hat auch die Auswärtshürde beim HLZ Friesenheim-Hochdorf II genommen. Vor 95 Zuschauern im Sportzentrum TV Hochdorf, darunter rund 30 lautstarke Anhänger aus Gelnhausen, setzten sich die ersatzgeschwächten Barbarossastädter mit 37:32 (18:19) durch. Mit nun 34:6 Punkten behauptet der TVG weiterhin den zweiten Tabellenplatz, der am Ende der Saison zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga berechtigen würde.

Das Endergebnis wirkt deutlicher, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ. Über weite Strecken war es eine enge und intensive Begegnung, in der sich der TVG erst spät entscheidend absetzen konnte. Angesichts zahlreicher Ausfälle war es eine solide und reife Vorstellung der Gelnhäuser, die nach anfänglichen Schwierigkeiten zunehmend Struktur und Kontrolle in ihr Spiel brachten.

Der Beginn der Partie verlief aus Gelnhäuser Sicht alles andere als optimal. Friesenheim startete gut in das Spiel, verteidigte bissig und profitierte gleichzeitig von einigen Paraden ihres Torhüters Philipp Wenning. Beim TVG häuften sich Ballverluste im Angriff, während defensiv zunächst der Zugriff fehlte. So gingen die Gastgeber schnell mit 2:0 in Führung und bauten den Vorsprung konsequent aus. In der 9. Minute vergab Kapitän Jonathan Malolepszy beim Stand von 3:6 einen Siebenmeter – ungewohnt für den sonst so sicheren Schützen. Kurz darauf stand es nach zehn Minuten bereits 3:8. „Unser Gegner hat mit wahnsinnig viel Druck angefangen. Für uns war es extrem schwierig, ins Spiel reinzukommen“, erklärte Geiger später.

Doch der TVG fand langsam Antworten. Stück für Stück stabilisierte sich die Defensive und vorne übernahm Malolepszy trotz eines weiteren verworfenen Siebenmeters beim Stand von 7:10 (16.) immer mehr Verantwortung. Auch Winterneuzugang Dima Redkyn traf in dieser Phase mehrfach. Der Rückstand schmolz kontinuierlich, ehe Malolepszy in der 30. Minute erstmals zum 18:18 ausgleichen konnte. Sekunden vor der Pause traf jedoch Simon Schwarz vom HLZ zum 18:19-Halbzeitstand aus Gelnhäuser Sicht.

Gelnhausen hellwach

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Rot-Weißen zunächst wacher als die Gastgeber. Drozdz steigerte sich im Tor und Dambach erzielte in der 33. Minute die erste Gelnhäuser Führung zum 20:19. In der Folge blieb die Partie allerdings eng, da Friesenheim weiterhin gut gegen das Tempospiel der Barbarossastädter arbeitete und keine Mannschaft sich entscheidend absetzen konnte. Erst in der 48. Minute gelang dem TVG der erste Zwei-Tore-Vorsprung durch einen Treffer von Max Bechert zum 28:26. Nur drei Minuten später traf er dann auch zum 30:27 – die erste Drei-Tore-Führung der Partie. Doch Friesenheim stemmte sich gegen die drohende Niederlage. In der 55. Minute verkürzte Lennart de Hooge auf 30:31, das HLZ war wieder in Schlagdistanz. Nun zeigte sich jedoch die Cleverness und Kondition der Gelnhäuser. In der Crunchtime spielte der TVG seine Erfahrung aus, bestrafte Fehler der Gastgeber konsequent und erhöhte nochmals das Tempo.

Ein 6:1-Lauf des TVG brachte die Entscheidung. Simon Belter traf in der 60. Minute schließlich zum 37:31, ehe de Hooge mit seinem Treffer den 37:32-Endstand herstellte. Drozdz war dabei immer häufiger zur Stelle, wenn es brannte, und auch Juniorentorhüter Pilgrim bekam Einsatzminuten und konnte sich auszeichnen. „Für uns waren das zwei sehr hart erkämpfte Punkte“, sagte Geiger nach dem Spiel. „Umso mehr freut es mich natürlich, dass wir hier noch gewonnen haben. Trotz der vielen Ausfälle haben die Jungs heute das Beste aus der Situation gemacht.“

Bester Werfer der Gelnhäuser war Kapitän Malolepszy mit elf Treffern. Dambach überzeugte bei seiner Rückkehr mit sieben Toren. Auf Seiten der Gastgeber waren de Hooge, Theo Straub und Marcel Reis mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten. Nach dem Abpfiff feierten die TVG-Spieler gemeinsam mit den mitgereisten Fans, die ihr Team über die gesamte Spielzeit lautstark unterstützt hatten.

 

 

 

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Samstagabend um 18 Uhr die Eulen Ludwigshafen erstmalig in dieser Saison in Aschaffenburg in der LINDE-MH-Arena.

Nachdem der TV Großwallstadt am vergangenen Freitag beim TuS N-Lübbecke, dem neuen Verein von Finn Wullenweber, den ersten Auswärtssieg der Rückrunde einfahren konnte, möchte er gegen die Eulen Ludwigshafen nachlegen, um den ersten Heimerfolg im neuen Jahr zu feiern. In Lübbecke zeigten die Blau-Weißen zunächst eine schwache erste Halbzeit und gingen mit einem 10:16-Rückstand in die Pause. Doch die Mannschaft von Trainer André Lohrbach präsentierte sich im zweiten Durchgang deutlich stärker, zeigte eine bärenstarke Defensivleistung, kämpfte sich Tor um Tor heran, drehte die Partie und gewann am Ende völlig verdient mit 29:26.

Auch die Eulen Ludwigshafen sind mit einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Auswärts mussten sie sich dem TuSEM Essen knapp mit 29:30 geschlagen geben. Dafür konnten sich die Rheinländer am vergangenen Mittwoch einen 30:27-Heimsieg erkämpfen. Damit kommen die Eulen ebenso wie der TV Großwallstadt auf 14:24 Punkte und stehen somit einen Platz hinter den Hausherren auf Platz 13 der Tabelle. 

Drei Testspielneiderlagen in der Wintervorbereitung

Personell gab es bei den Eulen Ludwigshafen über die Winterpause hinweg keine Veränderungen. In der Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierte das Team drei anspruchsvolle Testspiele und musste sich dabei sowohl gegen die Ligakonkurrenten SG BBM Bietigheim und TV Hüttenberg sowie gegen den Bundesligisten MT Melsungen geschlagen geben.

TVG möchte den Sieg aus der Hinrunde wiederholen

Die Hinrundenpartie in Ludwigshafen konnte der TVG knapp für sich entscheiden. Nach einer starken ersten Halbzeit gingen die Großwallstädter mit einer deutlichen 19:12-Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang wurde es nochmal spannend, als sich die Eulen bis auf 32:30 herankämpften. Doch Mario Stark stellte mit seinem Treffer zum 33:30 die Weichen auf Sieg, so dass der TVG die Partie mit 33:31 für sich entscheiden konnte. Genau an diese Leistung aus der Hinrunde und den Auswärtssieg vergangene Woche möchte der TV Großwallstadt nun anknüpfen und zuhause endlich wieder zwei wichtige Punkte einfahren.

Kapitän Patrick Gempp sagte im Vorfeld: “Ludwigshafen ist eine Mannschaft, die im Moment viel Verletzungspech hat. Aber sie haben ihr Unter-der-Woche-Spiel gegen Krefeld souverän gewonnen. Sie kommen also mit Rückenwind und wollen nachlegen. Wir hatten eine Woche Zeit, um uns auf den Gegner vorzubereiten, der eine 6-0-Abwehr bevorzugt. Ganz selten spielen sie auch mal 5-1. Im Angriff kommen viele spielerische Typen auf uns zu. Achten müssen wir auf die Würfe aus dem Rückraum. Generell ist es eine spielerisch starke Mannschaft, die gerne mit kleinen Tricks arbeitet.” Der TVG weiß also, auf was er zu achten hat. 

 

 

Das Bild von Florian Eisenträger hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür