Seit ein paar Tagen läuft die Handball-Weltmeisterschaft und unsere deutsche Mannschaft startete mit zwei Siegen und einem Unentschieden in dieses Großereignis. Die Anhänger dieser tollen Sportart freuen sich schon sehr auf das Event und fiebern jedem Spiel entgegen.

Die Firma Victus in Brühl hat dafür eigens eine Sticker-Kollektion herausgebracht. Wie ich finde, eine sehr gute Sache für junge und alte Sammler.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die uns die Firma zugesandt hat mit den Stimmen von Frank Bohmann, Geschäftsführer der DKB Handball Bundesliga und Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes:

Handball-WM 2019:
Sticker-Kollektion 2018/19 zur Handball- Nationalmannschaft und DKB Handball-Bundesliga
• Die deutschen Nationalspieler als Action-Shots und Porträt-Sticker
• Original unterschriebene Steckbriefe der Spieler zu gewinnen
• Sonderseiten zur WM im eigenen Land
• Sondersticker mit sportartübergreifenden Botschaftern
(Welthockeyspieler und Olympiasieger Moritz Fürste, Fußball-
Weltmeister Lukas Podolski)
• Action-Sticker der Frauen-Nationalmannschaft
• Alle Clubs (inklusive Maskottchen) der DKB Handball-Bundesliga
• Teamshots und Logos der 2. Bundesliga
Ein großer Schwerpunkt der Kollektion liegt in diesem Jahr auf der Männer- Nationalmannschaft, die bei der WM im eigenen Land – wie das letzte Mal 2007 beim legendären Wintermärchen – für Furore sorgen soll.
Hieran knüpft auch die Sammelkollektion der Firma Victus an, die in diesem Rahmen auch Historien-Shots (WM Siege 1978 und 2007) in die Sammlung integriert hat.
„Das Handballfieber in Deutschland steigt jeden Tag und wird seinen Höhepunkt im Januar erreichen. Mit dem Sammelalbum von Victus wollen wir auch das Sammelfieber entfachen und das Interesse am Handball über die Live- Übertragungen in der ARD und im ZDF hinausgehend noch verstärken“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes (DHB). „Durch die neu im Heft integrierten Steckbriefe, die von unseren Nationalspielern selbst ausgefüllt wurden, lernen die Kinder und Handballfans unsere Spieler von einer neuen Seite kennen. Dass auch in diesem Jahr unsere Frauen-Nationalmannschaft wieder in das Heft integriert ist, rundet das Sammelerlebnis perfekt ab. Das Album ist die optimale Einstimmung auf die besonderen Handballwochen, die vor uns liegen.“

„Ich freue mich besonders, dass die meisten Nationalspieler sogar einen Steckbrief mit Hobbies und einigen persönlichen Geheimnissen handschriftlich ausgefüllt haben. Diese individuellen Highlights werden wir zur WM fast täglich verlosen“, so Yvonne Schmitz Grade, Geschäftsführerin der Victus GmbH.

Aber auch die DKB Handball-Bundesliga, die das Fundament für eine erfolgreiche WM liefert, ist wieder mit allen Clubs in der Kollektion vertreten. Frank Bohmann, Geschäftsführer der DKB Handball-Bundesliga: „Auch wenn dieses Jahr naturgemäß die Nationalmannschaft im Fokus der Kollektion steht, sorgen die Clubs der DKB Handball-Bundesliga und der 2. Liga dafür, dass das Stickeralbum bis zum Saisonfinale im Juni 2019 aktuell bleibt. Wenn man sich die Alben der letzten zwei Jahre ansieht, ist es interessant zu sehen, welche Wechsel unter den Clubs stattgefunden haben bzw. wie sich die Statistiken der Spieler entwickeln.“

Das Album ging bereits Mitte Dezember in den Handel und kann in Kiosken, ausgewählten Spielwarenhandel oder am Bahnhofsbuchhandel erworben werden (Auf www.mykiosk.com ist zu sehen, welche Kioske die Kollektion führen). Außerdem ist die Kollektion im Webshop des Herstellers www.handballmeister.de/shop zu bestellen. Hier gibt es auch spezielle limitierte Sondersticker, die sonst nicht erhältlich sind.
Begleitet wird die Kollektion durch erste Gratis-Sticker z.B. als Beilage in der Handballwoche oder der Micky Maus, eine Social Media-Kampagne sowie Kooperationen mit Handball-Camps und Vereinen.
Die Kollektion umfasst ein Album mit insgesamt 96 Seiten (2,95 €) und 509 Sammelstickern, von denen 60 als ganz besondere Glitzersticker in aufwändigem Hologramm-Druck gestaltet sind. Ein Päckchen mit 5 Stickern kostet 0,80 €.
Weitere Info oder bei Rückfragen:
VICTUS GmbH | Immendorfer Straße 2 | D-50321 Brühl bei Köln | Deutschland | Tel.: +49 – (0) 22 32 –
417 84 81 | Mobil: +49 – (0) 171 – 6459167 | Email: ysg@victus-group.eu | www.handballmeister.de

Der Super Globe 2018 ist schon wieder Geschichte und “Weltenbummler” Matthias Ritschel bereits unterwegs, um sich seinen  großen Traum zu erfüllen. Der 32-jährige Handball-Torhüter verstärkte bei der Vereins-Weltmeisterschaft den Handball-Club Sydney University (wir berichteten). Bereits im Vorfeld sagte er, dass die Voraussetzungen in Sydney anders sind als in Europa. Doch er war begeistert vom Teamspirit und vom Zusammenhalt.

Sein neues Team spielte zuerst gegen Al-Sadd Sport Club und verlor mit 22:27 (13:13). “Es war eine unglückliche Niederlage. Die erste Hälfte gestalteten wir völlig offen”, sagte Matthias. Auch in der zweiten Halbzeit war sein Club dabei und die Begegnung stand auf Messers Schneide. Am Ende agierte Al-Sadd etwas abgezockter und holte sich den Sieg.

Die zweite Begegnung gegen Brasilien Esporte Clube Taubaté ging ebenfalls verloren. Mit 18:38 (12:16) kam Matthias mit seinem Team unter die Räder. “Wir sind in der zweiten Hälfte auseinander gebrochen und haben letztlich mit 20 Toren verloren”, erzählt der Keeper. Er merkte bei sich selbst, dass ihm vier Monate Spielpraxis fehlten.

Auch das Spiel um Platz sieben konnte der Handball-Club nicht gewinnen. Gegen Al Najma stand es am Ende 26:28 (12:17). Matthias war aber nicht allzu geknickt. “Für uns ging es mehr ums Erlebnis und ums Dabeisein. Wir hatten viel Spaß – auf und neben dem Platz – und es war eine ganz tolle Zeit.” Die Vereins-WM gewonnen hat der FC Barcelona gegen die Füchse Berlin (29:24, 13:12).

Kaum war der Super Globe vorbei, ging es für Matthias Richtung Flughafen. Über Madrid ging es nach Lissabon. Wie es dann weiter geht, weiß er noch nicht genau. “Es wird sich schon irgendwas ergeben”, grinst der sympathische Sportler über beide Ohren.

Wir wünschen dem Weltenbummler auf seiner Reise nur das Beste!

 

 

Matthias Ritschel, ehemaliger Bundesliga-Torhüter, verstärkt  den australischen Handball-Club Sydney University bei der Vereins-Weltmeisterschaft Mitte Oktober in Doha. Der 32-Jährige, der zuletzt neun Jahre für den TV Hüttenberg spielte und im Sommer sein Karriereende verkündete, hat sich dem Team von Trainer Michael Roth, ehemals MT Melsungen, angeschlossen.

Matthias wollte nach der vergangenen Saison eigentlich seine Karriere beenden und auf Weltreise gehen. Doch nun muss die Weltreise noch ein bisschen warten, denn er steht vor einer neuen Aufgabe in Australien. „Die Voraussetzungen in Sydney sind natürlich ganz anders als in Europa. Aber die Mannschaft scheint einen super Zusammenhalt und Teamspirit zu haben, trotz oder vielleicht gerade weil hier nicht unter Profi-Bedingungen gearbeitet wird“, sagt der sympathische Sportler. Am Freitag (21.09.)  ist Matthias los geflogen und war am Sonntagvormittag in Sydney. „Das Engagement hier geht lediglich bis zum Ende des Super Globe in Katar. Da ich sowieso auf einer Weltreise bin, hat sich das gut angeboten“, grinst Matthias. Und weiter sagt er: „Ich bin bis einschließlich 19. Oktober bei der Mannschaft. Anschließend geht es direkt weiter nach Lissabon. Ich habe zwar nicht mehr wirklich damit gerechnet, noch einmal die Handballschuhe zu schnüren. Aber jetzt ist es tatsächlich passiert und ich bin hier in Australien“, lacht er. Eine schöne Beigabe ist natürlich, die tolle Stadt zu sehen und zu erleben. Darauf freut sich Matthias bereits.

Der IHF Super Globe geht vom 16. bis zum 19. Oktober. Auch der EHF-Cup-Sieger Füchse Berlin nimmt daran teil. Champions-League-Sieger Montpellier HB und Titelverteidiger FC Barcelona sind ebenfalls mit dabei. Sydney trifft im Viertelfinale auf Gastgeber Al-Sadd Sports Club aus Katar.

Wir wünschen Matthias alles Gute für seine neue Herausforderung und viel Glück und tolle Erlebnisse auf der anschließenden Weltreise. Das Bild hat uns Matthias zur Verfügung gestellt. Auch dafür vielen Dank.

Vor ein paar Wochen startete Dominik Plaue sein „Abenteuer“  in die zweite Handball-Liga beim Dessau-Rosslauer HV. Der sympathische junge Torhüter hat in der noch laufenden Vorbereitung bereits viel Schweiß vergossen und viele Testspiele hinter sich gebracht. Doch die Stimmung innerhalb des Teams ist sehr gut und Domi wurde gut aufgenommen. „Ich verstehe mich mit Brosi (Torhüter Philip Ambrosius, Anm. d. Red.) sehr gut, genauso wie mit dem Rest der Mannschaft. Es ist ein anderes Niveau in der zweiten Liga. Aber das ist gut, denn ich will ja viel lernen und mich weiter entwickeln.“

„Die Biber“, wie sich der DRHV nennt, haben vergangene Woche noch fleißig getestet, ehe es am 18. August in die erste Runde des DHB-Pokals geht. Domi und sein Team müssen beim TuS Spenge (3. Liga) antreten. Mit dabei sind noch der Leichlinger TV und SC DHfK Leipzig. Wie stehen die Chancen auf die nächste DHB-Pokalrunde für die “Biber”? „Schauen wir mal“, grinst Domi.  Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison geht es dann zum  VfL Eintracht Hagen. Der Keeper freut sich auf die neue Herausforderung in der zweiten Liga und darauf, dass es endlich los geht.

Wir wünschen ihm und seinem Verein alles Gute für das Pokalspiel und einen guten Start in die neue Runde.

Das Bild hat uns Domi zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

 

„In acht Jahren das fünfte Bundesland. Das muss man auch erst einmal fertig bringen“ lacht Dominik Plaue. Der 22-jährige Handball-Torhüter hat sich gerade in Dessau gemütlich eingerichtet. Die Wohnung ist eingerichtet und auch die Küche ist nun fertig, also kann das Abenteuer Dessau-Rosslauer HV ja nun losgehen 🙂

„Ich würde sagen, ich bin angekommen“, grinst der sympathische Sportler. Dessau beschreibt der Torhüter als gemütlich, klein, schnuckelig. Im Gegensatz zu Hamburg. „Hamburg ist eine tolle Stadt, aber es ist halt eine Großstadt. Ich habe hier keinen großen Berufsverkehr, habe zwei Kilometer bis zur Trainingshalle, der Bäcker, Metzger, Drogerie usw. ist alles im Prinzip um die Ecke. Ich fühl mich wohl.“

„Domi“, wie ihn seine Freunde nennen, wird in der kommenden Saison das Tor des Handball-Zweitligisten Dessau-Rosslauer HV hüten. Zusammen mit seinem Kollegen Philip Ambrosius will er dafür sorgen, dass sein neuer Verein möglichst gut abschneidet. Zuvor war Domi beim TV Großwallstadt (2010 – 2013), dann kam die Zeit beim THW Kiel (2013 – 2016). Beim HSV Hamburg war er von 2016 bis 2018 und nun Dessau.

Der gebürtige Bad Homburger, der nun schon seit 14 Jahren Handball spielt, hat zuletzt mit dem Handball Sportverein Hamburg den Aufstieg in die zweite Liga perfekt gemacht. Für ihn sicher ein unvergessliches Erlebnis. Da sein Vertrag nach der Saison 2017/18 ausgelaufen ist, hat er sich nach einer neuen Herausforderung umgeschaut. Über seinen Spielerberater kam der Kontakt zum DRHV. „Als das Angebot kam, habe ich aus dem Bauch heraus entschieden. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass dies die richtige Entscheidung sei“, erzählt Domi.

Er sagt, dass es für ihn wichtig sei, nun den nächsten Schritt zu gehen. „Es ist eine große Herausforderung für mich. Aber ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe.“ Mit seinem neuen Verein will er so schnell es geht, den Ligaerhalt eintüten. Alles was mehr dazu kommt, nehmen er und seine Mitspieler natürlich sehr gerne mit.

Zu seinen Kollegen kann er noch nicht so viel sagen, denn erst am kommenden Montag (9. Juli)  ist Trainingsauftakt „und da werden wir uns alle richtig kennen lernen“, sagt der Keeper. Ihm ist die Vorfreude richtig anzumerken.

Wir wünschen Dominik einen guten Start in die Vorbereitung und wir halten Euch über ihn auf dem Laufenden.

Die Bilder hat uns Domi zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank!

 

 

Heute (Samstag, 19. Mai)  ist es endlich soweit. Das OLYMP Final4 um den DHB-Pokal der Frauen steht an. Erstmals wird das Handball-Ereignis in der Stuttgarter Porsche-Arena ausgetragen und alle vier Teams sind sich einig, dass sie den Pokal holen wollen. Los geht es um 15 Uhr mit dem Halbfinale HSG Bad Wildungen – VfL Oldenburg. Um 17.30 Uhr spielt die SG BBM Bietigheim gegen TuS Metzingen. Am Sonntag um 12.30 Uhr findet das Spiel um Platz drei statt, ehe um 15 Uhr das Finale steigt.

Auch bei Isabell Roch aus Großwallstadt macht sich Vorfreude breit, denn die Torhüterin steht mit ihrem TuS Metzingen im Final4 und will möglichst erfolgreich abschneiden.

In der vergangenen Saison wurde der TuS Metzingen Vize-Pokalmeister. Denkbar knapp mit 23:24 musste sich Metzingen den Frauen aus Buxtehude im Endspiel beugen. Diesmal darf es gerne ein bisschen mehr sein. 

Für Nationalspielerin Isabell Roch geht es gleich im ersten Spiel gegen ihren alten Verein SG BBM Bietigheim. Zwei Jahre lang hütete sie dort das Tor, ehe sie in dieser Saison zum TuS Metzingen wechselte. Im vorigen Jahr verlor sie mit Bietigheim im Pokal-Halbfinale gegen den späteren Sieger Buxtehuder SV. 

Der Weg ins Final4 führte Metzingen über die Neckarsulmer Sport-Union, die mit 45:25 besiegt wurde. Gegen den Titelverteidiger Buxtehuder SV gab es ein knappes 26:25 und der TV Nellingen wurde ebenfalls knapp mit 23:22 geschlagen. 

 

Bevor es am Samstag um 17.30 Uhr „Pink gegen Blau“ heißt, beantwortete uns Isabell Roch einige Fragen.

Isabell, am vergangenen Sonntag musstest Du mit Deinem TuS im vorletzten Ligaspiel dieser Saison beim VfL Oldenburg antreten. Es gab einen deutlichen 34:22-Erfolg. Auch Oldenburg gehört mit zu den vier besten Mannschaften, die um den DHB-Pokal kämpfen. War der Sieg gegen den Ligarivalen in dieser Höhe zu erwarten?

Wir hatten das Gefühl, dass sich Oldenburg für das Final4 schonen will. Wir haben das nicht getan und haben Vollgas gegeben. 

Wie sieht die Vorbereitung auf das Final4 aus?

Wir hatten am Montag frei, um regenerieren zu können. Immerhin haben wir auf der Heimfahrt neun Stunden im Bus gesessen. Ich hoffe, dass unsere Außenspielerin Ina Großmann bis zum Wochenende wieder fit ist. Sie hat sich am Knie verletzt. Am Freitag haben wir in der Porsche-Arena trainiert, um uns etwas an die Halle zu gewöhnen.

Hast Du selbst schon einmal in der Porsche-Arena gespielt?

Ich habe mal in einem Ligaspiel gegen Göppingen in der Porsche-Arena gespielt. Aber keine guten Erinnerungen daran, denn es gab eine Niederlage. Aber ich finde es toll, dass wir dort spielen. Die Arena ist toll, wir haben keine lange Anreise und unsere Fans werden uns sicher zahlreich unterstützen. Denn auch für sie ist der Weg nicht allzu weit. Es werden sicher ganz viele pinkfarbene Trikots zu sehen sein.

Das erste Spiel ist gegen Deinen alten Verein Bietigheim. Die SG kennst Du aus Deiner Zeit dort noch gut. Wie stehen die Chancen?

Bietigheim will sicher genauso gewinnen wie wir auch. In der Liga haben wir heuer zweimal gegen die SG verloren. Das Hinspiel mit 25:26, das Rückspiel mit 20:21. Aber wie heißt es so schön, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wir werden gut vorbereitet in die Partie gehen und unser Fokus liegt zunächst einmal nur auf dem ersten Spiel. Dann sehen wir weiter. Es wird sicher ein heißes Derby. Bietigheim hat sehr viele individuelle Spielerinnen und ist eine gute Mannschaft. Ich freue mich schon auf die Begegnung.

Als Vize-Pokalsieger 2017 hat Metzingen aber sicher ein hoch gestecktes Ziel.

Wie gesagt, wir sind erst einmal auf das erste Spiel fokussiert. Natürlich wäre das ein krönender Abschluss  für unseren Verein, für unsere Fans, für unser Umfeld. Wir hatten vor Ligabeginn höhere Ziele als unser aktueller siebter Tabellenplatz. Und wir wollen unbedingt den Pokal holen, damit wir auch im internationalen Geschäft vertreten sind. Für mich wäre es toll, den ersten Titel mit Metzingen am Wochenende zu holen. Aber wir konzentrieren uns nur auf das erste Spiel gegen Bietigheim. Alles andere werden wir sehen. Ich bin echt gespannt, wie das erste Halbfinale ausgeht. Es gibt sicher zwei sehr gute Halbfinal-Spiele und ich selbst könnte grad gar keinen Favoriten ausmachen. Es ist alles offen und die Tagesform wird wohl auch etwas mitentscheiden. Ich bin gespannt. 

 

 

 

Handball-Bundestrainer Henk Groener hat das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM-Qualifikationsspiele gegen Spanien nominiert. Insgesamt 16 Spielerinnen hat der Trainer in seinen Kader berufen. Groener setzt dabei auf Erfahrung und Jugend und sagt: „Wir werden Lehrgang und Länderspiele mit 16 Spielerinnen bestreiten, aber unser Kader ist deutlich breiter.“
Mit dabei ist Isabell Roch aus Großwallstadt. Für die Torhüterin, die zurzeit beim Erstligisten TuS Metzingen unter Vertrag steht, ist es ihr Debüt in der aktiven Nationalmannschaft. „Ich freue mich sehr, dass der Trainer mich nominiert hat“, sagt Isabell. Trotz der Freude über die Nominierung bleibt sie locker: „Ich bin ganz entspannt und ich lasse alles auf mich zukommen.“ 

Insgesamt sind von ihrem Team, dem TuS Metzingen, sechs Akteurinnen bei den Spielen in Stuttgart und in San Sebastian dabei. „Das ist eine tolle Sache und zeigt, dass in unserem Verein sehr viel richtig gemacht und gut gearbeitet wird“, sagt Isabell. Am vergangenen Wochenende gewann Metzingen in Rödertal, festigte den dritten Tabellenplatz. Hinzu kam die Nominierung der Spielerinnen. Also sehr viel richtig gemacht.
Los geht es am 21. März in Stuttgart. Drei Tage später geht es dann Richtung Spanien.

Wir freuen uns für Isabell, denn die Nominierung in den Nationalmannschafts-Kader ist eine weitere Bestätigung ihrer guten Leistungen. 

Den fünften Platz holten Christos Erifopoulos und die griechische Junioren-Nationalmannschaft beim Mittelmeer-Cup, der dieses Jahr in Marokko ausgetragen wurde. Im Viertelfinale verloren die Griechen gegen Italien mit 20:22 und damit waren die Medaillenträume geplatzt. „Das war etwas unglücklich, denn wir waren nicht schlechter als die Italiener. Vielleicht hat am Ende etwas das Glück gefehlt“, sagte der 18-jährige Rückraumspieler. Sein Team startete mit einem 30:19-Erfolg in das Turnier. Danach verlor die griechische Mannschaft allerdings zweimal. Gegen Tunesien (16:17) und gegen Ägypten (16:20) gab es Niederlagen. Das anschließende Match gegen Gastgeber Marokko gewannen die Griechen mit 27:14.

 Alles in allem waren die griechischen Verantwortlichen dann doch etwas enttäuscht über den fünften Platz. In Christos’ Stimme schwang ebenfalls etwas Enttäuschung mit. Doch er war völlig zufrieden mit seinen Einsatzzeiten und sagte: „Ich durfte direkt alle Siebenmeter werfen und war auch sonst immer im Einsatz. Aber natürlich wollten wir gerne um eine Medaille spielen und Platz fünf ist dann schon etwas undankbar.“

Obwohl die Spiele nur 45 Minuten dauerten, war das Turnier recht anstrengend. Das tolle Wetter machte allerdings einiges wett und Christos war davon begeistert. Hier die Nässe und Kälte. Dort Sonne pur. Was ihm auffiel: die Hallen waren nicht so gut ausgestattet wie in Deutschland und es war für ihn eine Umstellung. „Was aber schön war, dass die Mannschaften alle im gleichen Hotel untergebracht waren und ich dadurch mit allen Spielern in Kontakt kam. Das war sehr interessant und wir konnten viel erzählen und uns austauschen.“ Auch dass er erneut so gut in der Nationalmannschaft aufgenommen wurde und sich alle über sein Dabeisein freuten, war für den sympathischen Sportler ein gutes Gefühl.

Gewonnen hat das Team aus Frankreich, das sich im Finale mit 29:28 gegen Ägypten durchsetzte. Die Zählweise war etwas gewohnheitsbedürftig, denn es gab für jede gewonnene Halbzeit einen Punkt. Wenn ein Team beide Halbzeiten gewann, dann gab es noch einen Punkt obendrauf. “Das war für mich völlig neu, dass so gezählt wird”, grinste der 18-Jährige.

Kaum zurück, stand Christos schon wieder in der Trainingshalle. Es begann die Vorbereitung auf das kommende Bundesliga-Spiel. Er ist einer der Leistungsträger der Bundesliga-Mannschaft der TVG-Junioren und am Wochenende gastiert die HSG Wallau/Massenheim in Großwallstadt. Der TVG will seinen Spitzenplatz verteidigen. Die Gäste wollen auf den sechsten Platz, um die direkte Qualifikation für eine weitere Bundesliga-Saison. Es wird also spannend. “Wir dürfen die HSG keinesfalls unterschätzen. Sie haben sich in der Winterpause mit einigen Spielern aus anderen Vereinen verstärkt und werden uns sicher alles abverlangen”, so Christos, der erst jüngst bei den TVG-Aktiven einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat.

Wir wünschen ihm für das Wochenende viel Erfolg und freuen uns darauf, Euch weiter über ihn auf dem Laufenden zu halten.

 

Für Christos Erifopoulos von den TVG-Junioren läuft es richtig gut. In der A-Jugend-Bundesliga ist er nicht mehr wegzudenken. Und die nächste Einladung von seinem Heimatland Griechenland hat er auch schon wieder auf dem Tisch liegen. Diesmal geht es für den 18-Jährigen zum Mittelmeer Cup nach Marokko. Er und die griechische Junioren-Nationalmannschaft messen sich vom 9. Februar an acht Tage mit dem Gastgeber, mit Spanien, Frankreich, Kroatien, Ägypten, Bosnien, Albanien oder Tunesien. Der Rückraumspieler freut sich sehr „über meine erneute Nominierung und ich hoffe, dass ich viele Einsätze bekommen werde. Ich werde mein Bestes geben.“

Bester Torschütze im Team

In seiner Mannschaft bei den TVG-Junioren ist er der beste Torschütze. Aber deshalb abzuheben, daran denkt er nicht im Traum. Im Gegenteil. „ich habe auch ganz tolle Mitspieler, die sehr gut spielen, die mich immer wieder gut in Szene setzen und dadurch habe ich natürlich viel Platz fürs Toreschießen.“ Sein Trainer, André Seitz, kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: „In Wirklichkeit ist es so, dass Christos ein unglaublich sicherer Siebenmeter-Schütze ist. Er bringt eine gesunde Portion Selbstbewusstsein mit, ist wahnsinnig kreativ. Und er zockt auch schon das eine oder andere Mal und nimmt sich Würfe.“ Das bringt den Coach ab und an zur Verzweiflung. Doch Seitz sagt weiter: „Ich will ihm auf keinen Fall seine Kreativität nehmen. So wie es ist, ist es gut. Christos kann sehr viele verschiedene Varianten spielen, hat einen schnellen Armzug, hat Schlagwürfe drauf. Also ein gutes Repertoire.“

Mit Windeln in der Hose angefangen

Mit dem Handball spielen angefangen hat der 18-Jährige schon als kleiner Pimpf. „Ich glaube, ich
hatte noch Windeln an, da hatte ich schon den Ball in der Hand“, grinst der sympathische Handballer mit griechischen Wurzeln. Geboren wurde Christos in Erlenbach. Derzeit hat er die deutsche und die griechische Staatsbürgerschaft. „Doch spätestens jetzt mit 18 muss ich mich entscheiden,“ sagt er. Seine Großeltern kommen ursprünglich aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Thessaloniki, wohnen aber, wie seine restliche Familie auch, schon seit Jahren in Deutschland. Christos versteht zwar die griechische Sprache sehr gut, doch „griechisch sprechen kann ich leider nicht.“ Seine beiden älteren Brüder Panagiotis und Fotios sind ebenfalls Handball verrückt im positiven Sinne – ebenso wie die Eltern, die ihre Söhne unglaublich unterstützen. Panagiotis spielt mittlerweile beim Zweitligisten SG Bietigheim, Fotios hat die Handballschuhe wegen seines Studiums an den Nagel gehängt.

Abi steht an

Christos besucht derzeit die zwölfte Klasse des HSG, will sein Abitur möglichst gut bestehen. Was er danach machen will, weiß er noch nicht genau. „Auf jeden Fall irgendwas mit Sport und Wirtschaft.“ Doch sein heimlicher Traum ist es, Handballprofi zu werden. Dafür arbeitet er hart. Mit fünf Jahren spielte er beim TV Erlenbach, in der C-Jugend für die JSG Wallstadt und ab dem B-Jugend-Alter ist er bei der Akademie. Dienstags und freitags trainiert er beim Drittligisten SG Bruchköbel, für den er ein Zweitspielrecht hat und Einsätze bekommt. Montags hat er DHB-Stützpunkttraining bei Heiko Karrer, mittwochs, donnerstags und freitags trainiert er beim TVG. Zusätzlich findet man den jungen Mann noch im Kraftraum.
Klingt nach wenig Freizeit und wir fragen ihn, ob neben Schule und Handball denn noch Zeit für andere Aktivitäten bleibt. „Ja, klar. Ich verbringe viel Zeit mit meiner Freundin. Sie spielt zwar kein Handball, aber sie unterstützt mich total. Ich unternehme viel mit meinen Brüdern, wenn sie denn greifbar sind und mit meinen Eltern.“ Im Hause Erifopoulos steht Handball im Vordergrund. Manchmal wird es der Mama ein bisschen zu viel. „Doch da muss sie durch“, lacht Christos. „Wir sind eben handballverrückt.“
Die Ziele des Rückraumspielers sind, das Abitur so gut es geht zu machen und sportlich zunächst in der dritten Liga Fuß zu fassen. Danach will er soweit kommen, wie es geht. Er will sich weiter entwickeln, hat im nächsten Jahr noch ein A-Jugend-Jahr und daher auch die Zeit, die er braucht. André Seitz: „Bei Christos ist alles möglich. Er ist absolut zuverlässig, trainiert hart und – was sehr wichtig ist – er hat die volle Unterstützung seiner Eltern. Was die alles für ihn machen, ist super. Ein Problem könnte seine Größe werden. Mit 1.80 Meter ist er nicht der größte Spieler. Doch er kann sich auch auf Linksaußen empfehlen. Es gibt auch genug andere Spieler, die das so gemacht haben. Ich traue ihm einiges zu.“

Sport, Mathe und Wirtschaft

Christos, dessen Lieblingsschulfächer neben Sport noch Mathe und Wirtschaft sind, hat mit Karabatic ein Vorbild. „Ich habe mir viel von ihm abgeschaut. Mir gefällt, wie er spielt. Schon immer.“ Sein Lieblingsverein ist die SG Flensburg/Handewitt.
Einmal musste er lange pausieren. Das war für ihn richtig schlimm. „Ich habe mir beim bayerischen Schulentscheid im Finale den Schienbeinkopf gebrochen und musste acht, neun Monate pausieren. Das war heftig.“ Ansonsten steckt er Schulterschmerzen oder Bänderrisse einfach weg. „Handball hat sich stark entwickelt. In der dritten Liga wird schon wesentlich stärker, aggressiver als in der Jugend gespielt. Da geht es echt zur Sache“, weiß er zu berichten. Daher meint auch sein Coach, dass er körperlich noch etwas zulegen muss. Doch seine Schnelligkeit darf darunter nicht leiden.

Er hat sich mit der A-Jugend das Ziel gesetzt, zunächst einmal unter die ersten sechs zu kommen. Wenn das gesichert ist, soll die deutsche Meisterschaft her. „Es ist schön, zu hören und zu sehen, wie meine Jungs sich die Ziele setzen und wie sie alles geben, um die selbst gesteckten Ziele auch zu erreichen. Da wird alles dem Sport untergeordnet. Bei Christos sowieso“, sagt Seitz.
Daher wurde auch der griechische Handballverband auf das Talent aufmerksam. Seine Dynamik und seine Spielübersicht haben sich bis in den Mittelmeerstaat herumgesprochen. Im April wurde er daher erstmals zu einem viertägigen Lehrgang nach Veria (Griechenland) zur Junioren-Nationalmannschaft eingeladen. Beim anschließenden Ländervergleich mit Rumänien, Kroatien, Israel, Österreich und Bosnien-Herzegowina konnte sich Christos mit starken Leistungen auszeichnen. Daher wurde er sofort wieder für den nächsten Lehrgang nominiert. „Doch da hatten wir die wichtigen Spiele gegen Hanau und Wetzlar. Deshalb habe ich abgesagt“, so Christos. Jetzt steht der Mittelmeer Cup an.

Wir wünschen Christos nur das Beste und dass sich sein Traum vom Handballprofi erfüllen wird.
Das Bild hat uns Christos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Jüngst hatte sie mit einer überragenden Leistung maßgeblichen Anteil daran, dass sie mit ihrem Team, dem TuS Metzingen, ins Final Four des DHB-Pokal einzog. Nun wurde die Handball-Torhüterin vom neuen Frauen-Bundestrainer Henk Groener zum Lehrgang eingeladen.
Doch der Reihe nach.
Mitte Januar zog Isa mit ihrem Verein, dem Handball-Erstligisten TuS Metzingen nach einem 23:22-Erfolg gegen den TV Nellingen ins Final Four des DHB-Pokal ein. Sie hatte mit einer überragenden Leistung maßgeblichen Anteil am knappen Sieg. Die aus Großwallstadt stammende Keeperin, die seit dieser Saison im Tor des TuS steht, hatte 44 Prozent gehaltene Bälle zu verzeichnen. Zwar wurde es nach dem 14:10-Halbzeitstand noch einmal knapp für ihre Mannschaft und Isa, die 60 Minuten durchspielte, sagte daher auch: „Warum wir immer in der zweiten Halbzeit einbrechen, weiß ich nicht. Vielleicht ist es auch schon in den Köpfen drin, weil das ja schon einige Male passiert ist.“

Ein, zwei Bälle durchgewischt

Sie trug sich mit einem Tor-zu-Tor mit in die Torschützenliste ein, ärgerte sich über ein, zwei „durchgewischte“ Bälle und sagte: „Ich hätte gerne noch mein zweites Tor erzielt. Leider blieb der Ball am Pfosten hängen.“ Aber die Freude über den Einzug ins Final Four, das im Mai in Stuttgart stattfindet, überwog schnell: „Ich bin zufrieden und total glücklich, dass wir weiter sind. Das Final Four zu erreichen, war unser Zeil. Jetzt haben wir bis Mai Zeit, an uns zu arbeiten. Mal gucken, was dann noch alles geht.“ Völlig begeistert ist sie auch von den Metzinger Fans: „Wir haben so tolle Fans. Das ist der Wahnsinn. Wir hatten wieder an die 300 Fans in Nellingen dabei. Die Unterstützung ist wirklich toll.“
Neben Metzingen hat sich noch der VfL Oldenburg (mit 30:24 über HL Buchholz Rosengarten), HSG Bad Wildungen (21:19 gegen TSV Bayer Leverkusen) und SG Bietigheim (31:26 gegen Thüringer HC) ins Final Four gespielt.

Lehrgang in Kaiserau

Wenige Wochen später wurde sie zu einem Lehrgang der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nominiert. Vom 11. bis zum 14. Februar trifft sich das Team des neuen Bundestrainers Henk Groener in Kaiserau. „Wir freuen uns auf diese erste gemeinsame Etappe und sind neugierig darauf, die Spielerinnen in der Nationalmannschaft zu erleben”, sagt Groener. Die 27-jährige Isa freute sich über ihre Nominierung zum Lehrgang. Und sie trifft viele Kolleginnen, denn Insgesamt sechs Spielerinnen vom ihrer Mannschaft hat der Coach eingeladen. „Ich sehe die Nominierung als kleine Anerkennung für meine guten Leistungen,“ freut sie sich. Es ist ihr erster Einsatz bei den Aktiven. Zuvor hatte sie Einsätze in der Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaft.

Isa blickt gelassen auf weiteren Einsatz

Ob sie auch bei den nächsten Quali-Spielen im März mit dabei ist, weiß Isa nicht. Das wird sie noch früh genug erfahren und sie macht sich selbst auch überhaupt keinen Druck: „Das lasse ich alles auf mich zukommen. Damit beschäftige ich mich momentan nicht.“
Voraussichtlich wird die deutsche Mannschaft am 21. März in Stuttgart und am 24. März in San Sebastian auf Spanien treffen. Die Spanierinnen führen die Gruppe sechs nach Siegen gegen Litauen und die Türkei an. Die Deutschen folgen mit 3:1 Punkten auf Platz zwei.
Die zwei ersten Teams qualifizieren sich für die EM im Dezember in Frankreich.

Wir wünschen Isa alles Gute und eine tolle Erfahrung im Dress des Nationalteams.

Die Bilder hat uns die sympathische Sportlerin zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank.