Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Bedingt durch das Faschingswochenende pausierte der Handball in der 3. Handball-Liga, Staffel Mitte, aber auch in der Oberliga Hessen wurde nicht gespielt.

Lediglich in der Staffel Mitte gab es am vergangenen Faschingsfreitag eine Nachholpartie. Und die hatte es in sich. Gespielt wurde in der Nieder-Rodener Sporthalle und es trafen keine Geringeren als der damalige Tabellenzweite HSG Rodgau Nieder-Roden und der Spitzenreiter TV Großwallstadt aufeinander.

Die Fans der Handballregion fieberten dieser Begegnung entgegen, denn es lag schon im Vorfeld Spannung in der Luft. Würde Nieder-Roden gewinnen, dann wäre das Rennen um die Meisterschaft wieder offen. Würde aber der TVG sich die Punkte sichern, dann wäre er seinem Ziel Meisterschaft ein großes Stück näher gekommen.

Am Ende einer intensiv geführten Partie holte sich der Tabellenführer mit 29:25 den Sieg. Die mit über 600 Zuschauern proppenvolle Halle verwandelte sich in einen Hexenkessel und letztlich triumphierte der TVG und ließ sich nach dem Schlusspfiff zurecht von seinen mitgereisten Fans feiern. Mit nunmehr 35:7 Punkten haben sich die Schützlinge von Trainer Ralf Bader ein stattliches Polster gegenüber der Konkurrenz erspielt und können an sich recht gelassen dem nächsten Derby am kommenden Samstag entgegen sehen. Dann gastiert die HSG Hanau in der Elsenfelder Untermainhalle.

Das Spitzenspiel wurde übrigens auch auf sportdeutschland.tv übertragen – was ich generell für eine ganz tolle Sache halte und dem Sender dafür danke sagen möchte. Der Sprecher vor Ort äußerte sich nach Ende des Spiels etwas seltsam über den Gegner. Er meinte, ob das für die zweite Liga reicht, wage er zu bezweifeln und setzte nach, dass sich der TVG auf einigen Positionen verstärken müsse. War dies aus der Enttäuschung heraus gesagt? Hat er recht mit dem was er sagte? Findet Ihr das auch? Wie findet Ihr das generell?

Schreibt mir dazu unter presse@staab-pr.de 

Nächste Woche geht die Hatz um die Punkte in allen Ligen wieder weiter. Am Aschermittwoch werden die Faschingskostüme bis zum nächsten Jahr eingepackt und wir hoffen, dass sich bis zum Wochenende alle Närrinnen und Narrhalesen von ihren Faschings-Nachwirkungen erholt haben 😀😀😀 Genießt den Tag heute und auch morgen noch, denn dann ist das muntere Treiben erst einmal vorbei…

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende startete die 3. Handball-Liga, Staffel Mitte, mit der Partie Eintracht Baunatal vs Germania Großsachsen in den Spieltag. Mit 34:26 gewannen die Baunataler. Der HC Elbflorenz II stoppte den “kleinen Höhenflug” der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und behielt mit 27:24 die Punkte bei sich. Die SG Leutershausen kam zu einem 24:21-Erfolg gegen Bad Neustadt und Gelnhausen überraschte einmal mehr, gewann gegen den Achten Bieberau/Modau (20:19). 

Sehr deutlich (27:17) gewann der Tabellenzweite HSG Rodgau Nieder-Roden gegen Leipzig und ist gut gewappnet für das Spitzenspiel am kommenden Freitag (Faschings-Freitag). Aber auch der Spitzenreiter TV Großwallstadt überstand das intensiv geführte Spiel beim Northeimer HC schadlos und nahm mit dem 30:28 beide Punkte mit nach Hause. Einen gebrauchten Tag erwischte die HSG Hanau und verlor daheim gegen Oftersheim/Schwetzingen (23:27). 

Freies Wochenende für den TV Kirchzell 

Frei hatte der TV Kirchzell, der normalerweise bei der SG Nußloch hätte antreten müssen. Doch die Handball GmbH hat am vergangenen Mittwoch die spielleitende Stelle des Deutschen Handballbundes (DHB) über den Rückzug aus dem Spielbetrieb informiert. Damit steht die SGN als erster Absteiger in der Staffel Mitte fest. Die bisher ausgetragenen Meisterschaftsspiele der Nußlocher werden aus der Wertung genommen und die noch ausstehenden mit SG-Beteiligung abgesetzt.

In der Tabelle steht die SG Nußloch nun am Tabellenende mit 0:0 Punkten. Die Mannschaft hatte bisher nach 21 Spielen 23:19 Zähler eingespielt. Der TV Großwallstadt und die HSG Bieberau/Modau haben bereits schon zweimal gegen die SGN gespielt und bekamen daher vier Zähler abgezogen. HSG Rodgau Nieder-Roden, SC Leipzig II, HG Oftersheim/Schwetzingen, Eintracht Baunatal und HC Elbflorenz II verlieren jeweils zwei Pluspunkte,  Hanau wird ein Punkt aus einem Unentschieden gestrichen.

Das bisherige Schlusslicht Bad Neustadt ist das einzige Team, das schon zweimal gegen Nußloch verloren hatte. Je zwei Minuspunkte verlieren die Teams von Leutershausen, Dutenhofen-Münchholzhausen, Leipzig II, Oftersheim/Schwetzingen, Großsachsen, Elbflorenz II, Gelnhausen, Northeim und Kirchzell. Die Tabelle wurde mittlerweile vom DHB begradigt (siehe unter dhb.de). Der Drei-Punkte-Unterschied zwischen dem Ersten Großwallstadt und dem Zweiten Nieder-Roden bleibt bestehen, Leutershausen ist auf den dritten Platz gerückt. 

Personalkarussell dreht sich

Die HSG Bieberau/Modau auf eigenen Wunsch verlassen wird Martin Juzbasic. Der Stammkeeper sucht mit seinen 31 Jahren noch einmal eine neue Herausforderung und wollte unbedingt mindestens zweite Liga spielen. Er hat sich dem TSV Bayer Dormagen angeschlossen. Wie der Verein mitteilte, gibt es bereits einen Ersatz. Dieser wird demnächst vorgestellt. 

 
Gebrauchter Tag für die Tuspo Obernburg
 
Die Tuspo Obernburg bekam in der Oberliga Hessen in Melsungen einen Dämpfer und verlor mit 17:29. Wahrscheinlich hätte die Tuspo noch eine Stunde spielen können, ohne, dass es besser geworden wäre. Solche Tage gibt es. Abhaken und das nächste Mal wieder besser machen. Trainer Tobias Milde wird seine Jungs sicher wieder in die Spur bringen.
Auch die SG RW Babenhausen musste eine heftige Niederlage hinnehmen. Bei der TSG Offenbach-Bürgel gab es eine 29:42-Klatsche. Allerdings hat die SG auch wirklich Pech diese Saison. Gleich beim ersten Angriff brach sich Kreisläufer Paul Raschke die Nase und wenig später musste Dzuigas Jusys mit Muskelfaserriss passen. Kommendes Wochenende ist erst einmal spielfrei und beide Teams können sich in Ruhe auf die kommenden Begegnungen vorbereiten.
 
Nachholtermin steht fest
 
Das aufgrund des Sturmtiefs Sabine ausgefallene Spiel der Tuspo Obernburg gegen die HSG Kleenheim-Langgöns wird am Mittwoch, den 01. April um 20 Uhr nachgeholt.
 
Oliver Schulz geht nach Groß-Umstadt
 
Der Ligakonkurrent der Obernburger, die MSG Groß-Umstadt/Habitzheim, bekommt in der kommenden Saison einen neuen Trainer. Oliver Schulz übernimmt die Mannschaft und wird der Nachfolger von Spielertrainer Marko Sokicic. 
Olli kennt den TV Groß-Umstadt und das Umfeld bestens, hat selbst vier Jahre das Trikot der Groß-Umstädter getragen, erlebte Auf- und Abstiege mit und wurde vor allem durch seine zahlreichen Tore vom Kreis und seiner robusten Abwehrarbeit schnell zum Publikumsliebling.
Danach zog es ihn als Trainer zur SG RW Babenhausen. Dort trafen die MSG und Oliver Schulz vor allem in der Oberliga regelmäßig aufeinander und lieferten sich das eine oder andere hitzige Derby. Drittligist HSG Hanau verpflichtete ihn als neuen Coach für die Saison 2019/2020 und entließ ihn Ende Oktober 2019. Wir freuen uns mit Olli und wünschen ihm alles Gute für seine neue Aufgabe.
 
Wohin es Marko Sokicic zieht, steht noch nicht fest. Er hat diverse Angebote vorliegen. Neben dem Spielertrainer werden auch David Acic und Stefan Hollnack die MSG verlassen. David Acic spielt seit elf Saisons in Groß-Umstadt, gehört schon fast zum „Inventar“ und wird sich ab der nächsten Saison dem Konkurrenten TSG Offenbach-Bürgel anschließen. Dieser Wechsel wird dem Verein sicher weh tun, denn David ist nicht nur ein Leistungsträger, sondern auch ein Publikumsliebling.  Auch Stefan Hollnack wird den Verein verlassen. Er geht zum Ligakonkurrenten Dotzheim.
 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der 3. Handball-Liga, Staffel Mitte, wollte der Tabellenvorletzte TV Kirchzell am vergangenen Wochenende den ersten Heimsieg gegen Baunatal einfahren. Doch daraus wurde nichts, denn die Mannschaft von Trainer Andi Kunz verlor gegen den Tabellenelften mit 17:30.
 
Die SG Nußloch trat am Samstag bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen nicht an. Wie auf der Homepage des Vereins zu lesen ist, führte die aktuelle Situation in und um das Drittliga-Team dazu, dass die Mannschaft bei der HSG nicht antreten konnte. Die Verantwortlichen haben daher die Begegnung abgesagt. Ob die restlichen Spiele der Runde überhaupt noch stattfinden oder ob die SG ihre Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb zurück ziehen muss, entscheidet sich im Laufe dieser Woche.
 
Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen hingegen bleibt dank eines Förderkreises in der dritten Liga. Vor ein paar Monaten hieß es, dass der Verein seine zweite Mannschaft zum Rundenende hin zurück ziehen wird.
 
Beim TV Großwallstadt läuft es weiter rund. Die Mannschaft von Trainer Ralf Bader eilt von Sieg zu Sieg und zeigte auch zuletzt wieder eine sehr gute Vorstellung. Gegen den HC Elbflorenz II siegte der TVG mit 43:26.
 
Jan Blank verlässt den TVG
Verzichten muss der TVG allerdings ab sofort auf die Dienste von Kreisläufer Jan Blank. Der 25-Jährige absolvierte am vergangenen Samstag sein letztes Spiel im TVG-Trikot. Er musste nach seinem Handbruch lange Zeit pausieren, steht mittlerweile mitten im Berufsleben und es fehlt die Zeit für tägliches Training. Jan Blank wird sich dem Ligarivalen TV Kirchzell anschließen. Wir wünschen dem sympathischen Sportler alles Gute!
 

TVG-Geschäftsführer Stefan Wüst verabschiedete am Samstag vor dem Spiel Kreisläufer Jan Blank

Weiter spielten noch die HSG Bieberau/Modau, die gegen die SG Leutershausen über ein 26:26 nicht hinaus kam. SC Leipzig II besiegte den TV Gelnhausen mit 29:27 und der HSC Bad Neustadt verlor zu Hause gegen die HSG Hanau mit 25:30. Bleiben noch die HG Oftersheim/Schwetzingen, die den Northeimer HC mit 32:27 in die Schranken verwies und die Germania Großsachsen musste daheim gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 24:27 den Kürzeren ziehen.
 
In der Tabelle hat sich nach dem Spieltag nicht viel geändert. Der TVG ist weiter Spitzenreiter, gefolgt von Nieder-Roden und Leutershausen. Positiv überrascht die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II, die sich auf den vierten Platz vorgeschoben hat. Aber auch am Tabellenende blieb alles gleich. Schlusslicht ist Bad Neustadt, Vorletzter der TV Kirchzell und auch der Northeimer HC muss als Drittletzter kämpfen.
 
Nur ein Spiel in der Oberliga Hessen Männer
Das Sturmtief “Sabine” hat am Sonntag vielen Partien einen Strich durch die Rechnung gemacht und gerade in der Oberliga Hessen konnte lediglich eine Begegnung ausgetragen werden. Diese fand am Samstag statt und die TSG Münster musste sich der HSG Wettenberg mit 20:22 beugen. Die restlichen Matches wurden abgesagt.
 
Der Hessische Handballverband (HHV) hat die Problematik mit dem Sturm – meiner Meinung nach – sehr gut gelöst und hatte auf seiner Homepage folgendes veröffentlicht: 
„Aufgrund des angekündigten Orkantiefs für heute Nachmittag/Abend haben sich die Verantwortlichen entschlossen, für alle nach 15 Uhr beginnenden Begegnungen eine kostenfreie Absetzung/Verlegung vorzunehmen, sofern die reisende Mannschaft dies beim zuständigen Klassenleiter anzeigt.“
 
Den Mannschaften der insgesamt am Sonntag angesetzten sechs Partien war der Sturm wohl auch nicht geheuer und sie machten von dem “Angebot” Gebrauch und sagten ab. Darunter auch die Tuspo Obernburg und die SG RW Babenhausen. Wann die ausgefallenen Partien nachgeholt werden, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 

Liebe Handball-Fans, 

bitte beachtet die Warnungen für den Sturm, der wohl heute und morgen über uns wegfegen soll. Handball-Oberligst Tuspo Obernburg und die SG RW Babenhausen spielen heute nicht. Ihre Spiele wurden abgesagt.

Der Hessische Handballverband (HHV) hat auf seiner Website folgendes veröffentlicht:
 
„Aufgrund des angekündigten Orkantiefs für heute Nachmittag/Abend haben sich die Verantwortlichen entschlossen, für alle nach 15 Uhr beginnenden Begegnungen eine kostenfreie Absetzung/Verlegung vorzunehmen, sofern die reisende Mannschaft dies beim zuständigen Klassenleiter anzeigt.“
 
Stand 14.15 Uhr, findet folgende Paarung in der Oberliga noch statt:
HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim – TSG Offenbach-Bürgel. Alles andere ist abgesagt. 
Ob diese Partie stattfindet und welche Begegnungen noch ausfallen – bitte erkundigt Euch auf den jeweiligen Portalen, auf Facebook usw. Und riskiert bitte nichts!
 
Wann die ausgefallenen Partien nachgeholt werden, stand zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 
 
 
Das Bild ist von Pinterest. Dankeschön.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Handball-Drittligisten der Staffel Mitte waren wieder fleißig auf dem Parkett unterwegs und haben alles für einen Sieg gegeben. Bei den einen hat es geklappt, bei den anderen war die Enttäuschung groß.

Der TV Großwallstadt überrannte die angeschlagene SG Nußloch regelrecht und nahm, obwohl selbst arg verletzungsgebeutelt, mit 37:19 die Punkte mit nach Hause. Der TV Gelnhausen verlor daheim gegen die Germania Großsachsen (28:30) und im lokalen Duell zwischen der HSG Hanau und der HSG Bieberau-Modau nahm buchstäblich in letzter Sekunde Bieberau die Punkte mit heim. 

Leutershausen und Leipzig trennten sich 24:24, Baunatal kassierte mit 29:33 eine Heimniederlage gegen Dutenhofen/Münchholzhausen, Northeim zeigte Schlusslicht Bad Neustadt mit 26:21 die Grenzen auf und Elbflorenz II bestätigte seine gute Form und gewann gegen Oftersheim/Schwetzingen (32:27). 

Felix Mann nach Nieder-Roden

Der TV Kirchzell und die HSG Rodgau Nieder-Roden waren spielfrei, wobei die HSG nicht untätig war. Sie hat sich für die kommende Saison die Dienste von Felix Mann gesichert. Der Linkshänder spielt aktuell bei der SG RW Babenhausen in der Oberliga Hessen und ist der Toptorschütze im Team. Der 23-Jährige unterschrieb einen Einjahres-Vertrag und freut sich sehr auf seine neue Aufgabe.

Doch nicht nur in Nieder-Roden dreht sich das Personalrad. Spitzenreiter TV Großwallstadt hat sich jüngst mit Goran Bogunovic verstärkt. Der kroatische Champions-League-Gewinner (mit der SG Flensburg-Handewitt) war sofort spielberechtigt und hatte schon zwei Einsätze im TVG-Trikot. Desweiteren hat Kreisläufer Dino Corak seinen Vertrag beim TVG bis 2023 verlängert. 

Florian Bauer geht nach Mainz

Florian Bauer in Aktion beim Spiel gegen den TV Kirchzell in der Amorbacher Sporthalle im November 2019

Auch bei der HSG Bieberau-Modau hat sich die letzten Tage in Sachen Personal einiges getan. Co-Trainer Florian Bauer wird in der kommenden Saison Trainer beim Frauen-Erstligisten 1. FSV Mainz 05. Flo Bauer wird daher bei den Falken zum Ende der Saison aufhören und wird nur noch im Minibereich weiter trainieren. „Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit und möchte das, was Thomas Zeitz und das ganze Team des 1. FSV Mainz 05 hier auf einen tollen Weg gebracht haben, sehr gerne weiterführen und -entwickeln. Natürlich ist mir als Trainer auch die tägliche Arbeit mit den Spielerinnen dabei sehr wichtig. Und ich freue mich auch auf die Heimspiele bei den 05ern, denn die Atmosphäre hier ist etwas ganz Besonderes.”

Ab der kommenden Saison wird Kevin Kunzendorf das Team der Falken verstärken. Der 18-jährige Linkshänder spielt derzeit bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der A-Jugend Bundesliga, Meisterrunde 1, sowie in der dritten Liga der HSG. Verlassen wird den Verein hingegen Saad Khan zum Ende der Saison. Der Torhüter wird sich in der kommenden Runde dem Oberligisten SG Groß-Umstadt/Habitzheim anschließen. Auch Eric Schaeffter, Jonas Schattschneider und Maik Lebherz werden die Bieberauer nach Saisonende verlassen. Rückraumspieler Schaeffter wird für den Oberligisten HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auflaufen und Außen Schattschneider sowie Rückraumspieler Lebherz spielen künftig für die MSG Roßdorf/Reinheim in der Landesliga Süd.

Die Tuspo Obernburg überrascht

Handball-Oberligist Tuspo Obernburg hat mit einer unglaublich starken Leistung bei der HSG Pohlheim mit 32:30 gewonnen. Philipp Klimmer und Co. hatten den Favoriten fest in der Hand und der Sieg war hochverdient. Gut gekämpft hat auch die SG RW Babenhausen in Wettenberg, musste aber trotzdem beide Punkte dort lassen (31:34). 

Überraschend war auch die Punkteteilung des Spitzenreiters Gensungen/Felsberg gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim (30:30). Die SG Bruchköbel entführte beide Punkte aus Offenbach-Bürgel (28:25) und Dotzheim gewann mit 30:25 zuhause gegen Schlusslicht Vellmar.

Sehr deutlich mit 38:23 setzte sich Kleenheim/Langgöns gegen Umstadt/Habitzheim durch und Melsungen II musste sich vor heimischer Kulisse gegen Münster geschlagen geben (26:34). 

 

Die Ergebnisse machen neugierig auf den kommenden Spieltag. Mal sehen, wer hier für Überraschungen sorgen wird.

 

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das vergangene Wochenende hat in der dritten Handball-Liga der Männer, Staffel Mitte, einige Überraschungen gebracht. Der Tabellenführer TV Großwallstadt wurde auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich mit 33:24. Der SG Nußloch gingen nach dem publik gemachten Insolvenzantrag wohl ein paar Spieler verloren, ebenso wie das Spiel gegen Elbflorenz (22:34). Nieder-Roden nahm aus Baunatal die Punkte mit und steht nun auf Platz zwei der Tabelle. 

Ein Paukenschlag gab es beim TV Gelnhausen. Er schickte die SG Leutershausen etwas überraschend mit 30:27 nach Hause. Und die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten, denn Schlusslicht Bad Neustadt gewann gegen die HSG Bieberau-Modau mit 30:22. 

Blieb noch der TV Kirchzell. Er hatte in Großsachsen zwar Chancen auf etwas Zählbares, nutzte sie aber nicht und musste mit leeren Händen die Heimfahrt antreten (19:24). Die HSG Hanau gewann gegen Northeim (31:28), ging dabei aber personell auf dem Zahnfleisch.

Keine Punkte für die Oberligisten

In der Oberliga Hessen der Männer musste sich die Tuspo Obernburg gegen den Favoriten aus Dotzheim nach langer Gegenwehr und großem Kampf am Ende mit 33:37 geschlagen geben. Lange Zeit hielt die Tuspo mit, ehe sie dem Tabellenzweiten doch den Vortritt lassen musste. Die SG Babenhausen hatte daheim gegen MT Melsungen II beim 25:37 nicht den Hauch einer Chance.

Beide Teams müssen unbedingt punkten, wenn sie aus dem Tabellenkeller rauswollen.

 

Lest demnächst hier meine Zusammenfassung der EM.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das vergangene Wochenende stand wieder völlig im Zeichen des Handballs. 

In der dritten Liga, Staffel Mitte, der Männer musste sich der TV Kirchzell am Freitagabend mit einem Unentschieden gegen den TV Gelnhausen begnügen. Das brachte dem TVK zwar keinen Sommer und keinen Winter und es ist immer noch der 15. Tabellenplatz, den die Kirchzeller inne haben. Aber im Kampf gegen den Abstieg ist jeder Punkt enorm wichtig.

Der TV Großwallstadt war in Spiellaune und schickte die Eintracht aus Baunatal mit einer heftigen Niederlage (39:31) nach Hause. Die ersatzgeschwächte HSG Hanau unterlag in Leipzig mit 21:28 und die HSG Bieberau/Modau bekam gegen den Northeimer HC mit 27:26 gerade noch so die Kurve.

Die Mannschaft von Jan Redmann, die HSG Rodgau Nieder-Roden nahm aus Dutenhofen/Münchholzhausen die Punkte mit nach Hause (25:23) und Schlusslicht Bad Neustadt holte sich seinen zweiten Sieg der Saison gegen Elbflorenz (27:25). 

Insolvenz-Anträge

Allerdings gab es in der dritten Liga auch unschöne “Nebengeräusche” und diese Entwicklung ist traurig. In der Staffel Mitte hat die SG Nußloch jüngst einen Eigenantrag auf Insolvenz gestellt. Der Spielbetrieb in der dritten Liga der Männer soll weitergehen, wie auch bei den Frauen in der Badenliga.

Anders bei den Rhein Vikings in der dritten Liga, Staffel Nord-West. Der Verein steht als erster Absteiger dieser Staffel fest und die bisherigen Meisterschaftsspiele der Rhein Vikings werden aus der Wertung genommen, die restlichen Spiele abgesetzt.

Tuspo Obernburg bärenstark

In der Oberliga Hessen der Männer hat die Tuspo Obernburg zum Rückrundenauftakt beim TSV Vellmar beide Punkte entführt. Die Jungs von Trainer Tobias Milde zeigten sich in Topform und ließen dem Gegner beim 30:25 nicht den Hauch einer Chance. 

Die Tuspo verstärkte sich zur Rückrunde mit Michael Malik. Der 26-jährige Rückraumspieler war in der vergangenen Saison beim Drittligisten MSG Bieberau/Modau mit 189 Treffern zweitbester Torschütze in der dritten Liga und wechselte vor dieser Runde zum Konkurrenten HSG Hanau.

Jüngst erst gab die HSG Hanau bekannt, dass sich die Wege der HSG und Malik ab sofort trennen werden. Der Rückraumspieler bat nach der kurzen Weihnachtspause die Verantwortlichen des Handball-Drittligisten aus privaten Gründen um Auflösung des Vertrages. „Wir haben seiner Bitte entsprochen“, sagte Hanaus sportlicher Leiter Reiner Kegelmann.

Nun wird er für die Obernburger auflaufen und war schon für das Auftaktspiel der Rückrunde am Samstag gegen den TSV Vellmar spielberechtigt. Tobias Milde freut sich sehr über den Neuzugang: „Ich kenne ihn schon viele Jahre und auch noch aus gemeinsamen Groß-Bieberauer Zeiten und als wir hörten, dass Michael in Hanau aufgehört hat, sind wir sofort mit ihm in Kontakt getreten.“ Die Tuspo erhofft sich von dem 1.94 Meter großen Rückraumspieler eine große Verstärkung für den Rückraum im Kampf um den Klassenerhalt.  Malik hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitet in einer Firma in Aschaffenburg als Project Engineer Sales & Realisation. Damit ist der Tuspo nicht nur ein Überraschungs-, sondern auch ein überragender Transfer-Coup gelungen. Und wie wertvoll Michael Malik für die Obernburger ist, zeigte er bereits in seinem ersten Spiel. 

Nicht annähernd so gut wie bei den Obernburgern lief es bei der SG RW Babenhausen. Die arg vom Verletzungspech gebeutelte Mannschaft musste zum Rückrundenauftakt nach Kleenheim und holte sich dort eine 23:32-Packung ab. Doch die Mannschaft um Moritz Schlett hat gekämpft bis zum Schluss und sich nie aufgegeben. 

 

Falls Ihr Fragen habt, ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, schreibt mir unter:

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Das Bild von Michael Malik hat uns die HSG Hanau/Moritz Göbel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

So, die Handball-EM ist in vollem Gange und hat ihre Überraschungen. Die Favoriten Frankreich und Dänemark sind raus und die deutsche Mannschaft hat sich in die Hauptrunde vorgearbeitet. In der Vorrunde war der Sieg gegen Niederlande mehr als holprig, gegen Spanien gab es eine verdiente Niederlage, denn es klappte gar nichts und gegen den Handballzwerg Lettland reichte es nur für eine gute Hälfte. Die zweite wurde fast noch verdaddelt.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es nicht richtig ist, so auf Bundestrainer Christian Prokop “rumzureiten”. Ich bin kein Fan von ihm und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob er ein guter Trainer ist. Aber die DHB-Verantwortlichen wollten ihn doch und sie halten mit aller Gewalt an ihm fest. Also sollten andere die Prügelknaben sein und nicht nur der Bundestrainer alleine.

Die Mannschaft steht in der Hauptrunde nun mit dem Rücken zur Wand und – was die Leistungen angeht: es kann nur besser werden. Natürlich fehlen im Team einige Leistungsträger, trotzdem steht die Mannschaft ja nicht so schlecht da, wie sie sich grad präsentiert. Der Angriff ist nicht das Wahre, das Prunkstück Abwehr einschließlich Torhüter hat zuletzt viele Schwächen gezeigt und mir fehlt generell die Konstanz. 

Auch wenn viele sagen, dass in der Hauptrunde I nun richtige Kaliber kommen – ich sehe es nicht ganz so. Alle Teams in der Gruppe können unsere Handballer schlagen. Sie müssen sich einfach nur freispielen, sich etwas zutrauen und konsequent agieren. Und ich denke, dass sie es schaffen. Manchmal läuft ein “Stottermotor” plötzlich wie auf Hochtouren. Das hoffe ich für unsere Mannschaft und das wünsche ich ihr. 

Spanien hat heute schon gegen Tschechien in der Hauptrunde I den Auftakt gemacht und gewonnen (31:25). Nun gucken wir, was Kroatien und Österreich um 18.15 Uhr auf die Platte bringen, ehe die Deutschen gegen Weißrussland spielen. Denken wir positiv. Es kann nur alles besser werden. 

Daumen drücken ist angesagt. Aber wie gesagt, es kann nur und es wird besser werden.

Die Hauptrunde II spielt erst morgen (Freitag) mit den Teams aus Norwegen, Ungarn, Island, Schweden, Portugal und Slowenien. Sind wir gespannt, wer sich hier durchsetzen wird. Es bleibt weiter spannend und die Aufstockung der EM von 16 auf 24 Nationen hat sich wohl ausgezahlt, denn einige “kleine” Handball-Nationen präsentieren sich wirklich gut. Der neue Spielmodus wurde aufgrund des Zusammenschlusses der drei Nationen nun schon 2020 praktiziert. Eigentlich war er für die Endrunde im Jahre 2022 vorgesehen. 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In ein paar Stunden ist es soweit. Dann beginnt die Handball-Europameisterschaft. Mit 24 Mannschaften wird in drei Ländern, Österreich, Schweden und Norwegen, die 14. Handball-EM angepfiffen. Unsere deutsche Nationalmannschaft startet um 18.15 Uhr in die EM mit dem Auftaktmatch gegen Niederlande. Austragungsort ist Trondheim. In der Gruppe C muss sich das Team von Bundestrainer Christian Prokop in der Vorrunde mit Titelverteidiger Spanien, Lettland und Niederlande messen.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Mannschaft nach der kurzen Vorbereitungsphase und einigen fehlenden Leistungsträgern schlägt. Doch die Vorfreude ist bei allen spürbar und die Jungs plus Coach haben große Lust auf das Turnier. Das ist ja schon die halbe Miete. Deutschland peilt das Halbfinale an und dieses Ziel ist der Mannschaft auf jeden Fall zuzutrauen. 

Arturs im April 2019, damals noch im Trikot des TVG

Diesmal spielen erstmals 24 Mannschaften um den Titel. Vorher waren es 16 Teams. Dies wird sich sicherlich auch auf die Qualität eines solchen Turniers niederschlagen. Doch der Sport lebt ja bekanntlich auch von Überraschungen. Also lassen wir uns überraschen, wer von den Teams, die nicht unbedingt als Favoriten gehandelt werden, für positive Schlagzeilen sorgen wird. 

Und wir sind gespannt, wie sich unsere Jungs gegen den Debütant aus Lettland und die Niederlande schlagen. Die Holländer nehmen seit 49 Jahren erstmals wieder an einem internationalen Großturnier teil.

Besonders freue ich mich auf einen Einsatz von Arturs Kugis. Der sympathische Torhüter der Letten war ja schon beim Drittligisten TV Großwallstadt unter Vertrag und zeigte dort eine gute Leistung.

Alex (links im Bild) im Frühjahr 2019 im Spiel gegen Wetzlar

Auf wen ich mich bei der EM auch sehr freue, ist Alexander Petersson. Der Isländer steht etwas überraschend im Kader von Nationaltrainer Gudmundur Thordur Gundmundsson. Zuvor pausierte ja fast vier Jahre in der Nationalmannschaft. Die hohe Belastung war damals der Grund. Doch nun sagt er, “ist es ein gutes Gefühl, wieder dabei zu sein und für Island zu spielen.” Und er fügt an: “Ich bin fit und freu mich riesig!” Die Isländer wollen sich für die Hauptrunde qualifizieren.

Die üblichen Verdächtigen auf den Titel sind Norwegen und Dänemark. Doch die Spitze ist breit, denn da wären ja auch noch Spanien als Titelverteidiger oder Frankreich. Und auch wir Deutschen werden, trotz der Ausfälle, hochgehandelt. Also warten wir es ab und drücken unseren Jungs fest die Daumen.  

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch heuer gibt es wieder – pünktlich zur Handball-Europameisterschaft – den sportlichen Sammelspaß. Victus & Blue Ocean veröffentlichen die Handball-Stickerkollektion 2019/20, die bereits ab dem 02. Januar 2020 im Handel erhältlich ist.  Ich finde dies eine sehr gute Sache und “groß und klein” hat sicher viel Spaß daran. 

In einer Pressemitteilung, die mir Victus GmbH (Hauptsitz in Brühl bei Köln) hat zukommen lassen ist zu lesen, dass die Firma seit 2017 offizieller Lizenznehmer der LIQUI MOLY HBL und des Deutschen Handballbundes (DHB) für den Bereich physischer und digitaler Sammelprodukte ist. Neben exklusiven Strecken zur LIQUI MOLY HBL und 2. HBL finden – pünktlich zur Europameisterschaft ab dem 9. Januar – ein großes Special zur deutschen Männer-Nationalmannschaft sowie Sonderseiten zur Frauen-Nationalmannschaft im Stickeralbum Platz. Insgesamt umfasst die Kollektion 450 Sticker, 50 davon sind besonders begehrte Holofoliensticker. Im Zeitschriftenhandel, im ausgewählten Spielwarenfachhandel und im Bahnhofsbuchhandel wird die Serie erhältlich sein.

Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes sagt: „Das offizielle Stickeralbum zur Saison 2019/20 ist für die Handball-Fans die perfekte Ergänzung für die anstehende Männer-Europameisterschaft sowie dem hoffentlich großen Abschluss der Saison, den Olympischen Spielen in Tokio, bei dem wir mit unserer Männer-Nationalmannschaft dabei sein wollen. So können wir über die Fernsehübertragungen hinausgehend den Handball und unsere Stars auch für die Kleinsten greifbar machen. Die Integration der Frauen-Nationalmannschaft im Album ist zudem ein tolles Zeichen für den sich stetig steigernden Stellenwert des Frauen-Handballs in Deutschland.“ 

Yvonne Schmitz-Grade, Geschäftsführerin der Victus GmbH, ergänzt: „Wir werden die Kollektion mit spannenden Handelsplatzierungen unterstützen und freuen uns besonders über die Live-Übertragung der EM in ARD und ZDF.” Auch Frank Bohmann, Geschäftsführer der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga freut sich über das Album: „Ich freue mich sehr, dass sich die Sammelkollektion zum Handball im deutschen Markt inzwischen etabliert hat und insbesondere, dass die meisten Clubs auch sehr hinter diesen Sammelprodukten stehen. So können wir auch die Kleinsten für unsern Sport begeistern.“

Platz zwei für Handball auf der Beliebtheitsskala

Auf der Beliebtheitsskala der Mannschafts-Sportarten rangiert Handball in Deutschland hinter Fußball auf Platz zwei. Der DHB mit Sitz in Dortmund ist der größte Handballverband weltweit, die Zuschauerzahlen der LIQUI MOLY HBL gelten weltweit als die höchsten. Durch moderne Multifunktionshallen wurde die Attraktivität der Sportart weiter gesteigert. Im jährlichen Wechsel findet im Januar eine Welt- oder Europameisterschaft statt. Nationale Höhepunkte erreichte der moderne Handball durch den Sieg der deutschen Männer bei der Weltmeisterschaft im Jahr 2007 in Deutschland sowie dem Erreichen des Halbfinals bei der Heim-Weltmeisterschaft 2019. 

 

Keine Werbung – einfach nur ein Tipp zur EM.