Liebe Leserinnen, liebe Leser.

An diesem Wochenende gibt es in der 3. Handball-Liga erneut interessante Partie, wobei davon ausgegangen werden kann, dass sich die Favoriten durchsetzen werden. Doch wir alle wissen, wie es im Sport läuft. Nicht immer gehen Spiele so aus, wie sie der Tabellensituation nach ausgehen könnten/sollten/müssten  … Bereits am Mittwoch spielten die SG Leutershausen und die HSG Bieberau/Modau gegeneinander. Mit 29:23 gewann die SG und brachte den Gästen aus Groß-Bieberau ihre erste Niederlage in dieser Saison bei. Groß-Bieberau steht zwar mit nun 12:2 Punkten noch immer auf dem Platz an der Sonne. Doch Leutershausen sitzt der HSG mit 11:3 Zählern im Nacken.

Florian Bauer ab sofort bei der HSG 

Die HSG Bieberau/Modau hat jüngst ihren Trainerstab erweitert und Florian Bauer als Assistenztrainer verpflichtet. Der 39-jährige Sportwissenschaftler trainierte zuletzt den TV Großwallstadt in der zweiten Liga in der Saison 2018/19 und musste vier Spieltage vor Saisonende den Verein verlassen. 
Florian Bauer ist in Groß-Bieberau kein Unbekannter. Der Abwehrspezialist hat 15 Jahre bei der HSG gespielt. Vor seiner Trainertätigkeit beim TV Großwallstadt hatte er zwei Jahre in der zweiten Liga bei den Frauen der HSG Bensheim/Auerbach als Trainer das Sagen auf der Bank. 
Als Teamplayer will er auch jetzt der Mannschaft und dem Trainerstab der Groß-Bieberauer helfen und vor allem Cheftrainer Thorsten Schmid bei der Weiterentwicklung der jungen Spieler zur Seite stehen. Er sagt: „Ich will meine Erfahrungen als Spieler und als Trainer an die junge Mannschaft weiter geben und ihre Entwicklung mit begleiten. Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Spielanalyse, das Studium der gegnerischen Mannschaften und mit Thorsten gemeinsam die Festlegung einer daraus resultierenden und notwendigen Ableitung einer Spielstrategie sein“.
Florian Bauer wird ab sofort der HSG zur Verfügung stehen und wird neben seiner Arbeit als Co-Trainer auch das Jugendkonzept der Falken HSG Bieberau/Modau weiter mit entwickeln. Die Nachwuchsarbeit fördert er dabei direkt als Trainer bei den Kleinsten, den Minis. Desweiteren wird er an den Konzepten der vereinsübergreifenden Handball-Camps beteiligt.
Wir freuen uns für Florian und wünschen ihm bei seiner neuen Aufgabe alles Gute. 
 
Den Auftakt macht Dresden vs Großwallstadt

Heute, Samstag, empfängt der HC Elbflorenz II (14. der Tabelle) den TV Großwallstadt (7.)  und die Gäste schicken sich an, ihren ersten Auswärtssieg einzufahren. Der TV Gelnhausen(9.) hat Leipzig zu Gast (12.) und auch hier sollte sich Gelnhausen aufgrund seiner Heimstärke durchsetzen. 

Jan Redmann und seine HSG Nieder-Roden (3.)  spielen daheim gegen Großsachsen (10.) und – geht es nach der Papierform –  ist die HSG der große Favorit. Auch die HSG Hanau als Tabellenvierter trägt gegen das Schlusslicht Bad Neustadt die Favoritenrolle. Die Jungs von Coach Olli Schulz werden sich sicher am Sonntag die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Weiter geht es sonntags mit dem Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn SG Nußloch (6.) und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II (5.).  Mal sehen, ob der Heimvorteil hier greift. In der Partie Northeim (11.)  vs Oftersheim/Schwetzingen (13.) wird es der Gast bei den Niedersachsen schwer haben. Bleibt noch die Begegnung zwischen Eintracht Baunatal (8.) und dem TV Kirchzell (13.). Die Odenwälder wollen unbedingt etwas Zählbares gegen die Mannschaft von Matthias Deppe mit nach Hause nehmen. 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am vergangenen Wochenende spielte der TV Großwallstadt in der 3. Handball-Liga gegen die SG Nußloch. Die Freude bei mir war groß, denn mit dem Gegner kam auch Marc Nagel nach Elsenfeld und ich freute mich sehr auf ein Wiedersehen. Er trainiert die Mannschaft seit Sommer 2019. Von 1995 bis 1999 trug Marc das Trikot des TVG und war einer der Leistungsträger. 

Marc, der mittlerweile Gymnasiallehrer für Mathe und Sport an einem Gymnasium in Karlsruhe ist, trainierte schon die SG Pforzheim, ehe er fünf Jahre lang bei der SG Leutershausen das Sagen auf der Bank hatte. Als Spieler bestritt er 31 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, war neben dem TV Großwallstadt auch unter anderem bei der SG Leutershausen und FA Göppingen auf dem Parkett unterwegs. In der Saison 2003/04 beendete er seine Profi-Karriere und wechselte ins Management und später auf die Trainerbank.

Nach seiner Trainerstation in Leutershausen, die er 2017/18 beendete, nahm er sich erst einmal eine Weile eine Auszeit, erzählte mir Marc. Als dann die Anfrage von Nußloch kam, war der 49-Jährige bereit für eine neue Herausforderung. Die Aufgabe in Nußloch macht ihm viel Spaß, er hat viele Nachwuchsspieler in seinem Team und mit den Bitz-Brüdern, Jochen Geppert, Theo Surblys oder Christian Zeitz, Weltmeister von 2007, viele gute Individualisten in seinem Kader. 

Er sagt, dass der Aufstieg erst für das nächste Jahr angedacht ist. Was aber nicht heißen soll, dass die SGN nicht alles versuchen wird, um am Ende der Saison ganz oben zu stehen. “Das Mittelfeld ist nicht unser Ziel”, sagt Marc. Nach sechs Spieltagen steht er mit seiner Mannschaft derzeit mit 8:4 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Luft ist also noch nach oben. Doch die Runde ist noch lang und die Tabellensituation ändert sich Woche für Woche. 

Wir wünschen dem sympathischen Trainer alles Gute für die Saison und freuen uns auf ein Wiedersehen, spätestens beim Rückspiel,  mit ihm. 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Vergangenes Wochenende gab es in der 3. Handball-Liga der Männer, Staffel Mitte, einige interessante Ergebnisse. Bereits am Freitag spielten der TV Kirchzell vs die HSG Rodgau Nieder-Roden. Hier nahm die HSG nach dem 23:21-Erfolg die Punkte mit nach Hause. Die HSG Hanau verlor ebenfalls sehr knapp beim Spitzenreiter Groß-Bieberau (25:27). Beides waren sehr spannende Begegnungen und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

Der TV Großwallstadt fertigte das Topteam aus Nußloch mit 34:21 ab und die HG Oftersheim/Schwetzingen gewann daheim gegen Elbflorenz (25:23). Der neue Trainer in Bad Neustadt konnte noch keine Akzente setzen, denn der HSC verlor auch unter neuer Regie gegen den Northeimer HC daheim mit 20:22. Einen Sprung in der Tabelle nach oben machte der TV Gelnhausen, der aus Großsachsen die Punkte mit heim brachte (24:26). Spannend machte es die SG Leutershausen. Sie gewann hauchdünn mit 32:31 in Leipzig und sprang vom sechsten auf den dritten Tabellenplatz. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und die Eintracht Baunatal trennten sich mit einem 26:26-Unentschieden. 

Ganz stark präsentiert sich Groß-Bieberau, denn die HSG ist nach sechs Spieltagen noch immer ungeschlagen. Auch Nieder-Roden und Hanau hinterlassen bisher einen sehr guten Eindruck. Der TV Großwallstadt muss am kommenden Wochenende nachlegen, soll der Weg weiter nach oben gehen. 

Am Tabellenende sieht es für Bad Neustadt und Kirchzell nicht rosig aus. Doch sie werden sicher noch ihre Punkte holen. Ebenso wie Elbflorenz II, das auch mit unten drin in der Tabelle hängt. 

Ein sicher interessantes Spiel gibt es bereits morgen Abend (Dienstag). Leutershausen als Tabellendritter empfängt Tabellenführer Groß-Bieberau zum Spitzenspiel. Anwurf ist um 20 Uhr. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit zwei Derbys läutet die 3. Handball-Liga das Wochenende ein. Heute Abend (Freitag) kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem TV Kirchzell und der HSG Rodgau Nieder-Roden. Während die Hausherren nach fünf Spieltagen mit 1:9 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, sind die Gäste aus Nieder-Roden mit Platz vier nach vier Spielen und 7:1 Punkten sehr gut unterwegs.

Der Papierform nach sind die Gäste der klare Favorit. Doch wir alle wissen, dass Derbys immer ihre eigenen Gesetze schreiben. Also dürfen wir Zuschauer gespannt sein, wie diese Begegnung heute Abend ausgeht.

Groß-Bieberau vs Hanau

Ein weiteres Derby steht auf dem Spielplan, denn der Tabellenführer HSG Bieberau-Modau empfängt, ebenfalls heute Abend, die HSG Hanau. Die Hausherren haben nach fünf Spieltagen noch eine blitzsaubere Weste, während die Hanauer Platz drei und 8:2 Punkte innehaben. Ein toller Erfolg für beide Teams. Und auch hier steht der Fan schon als Gewinner fest. Der Zuschauer hat die Qual der Wahl bei solch tollen Partien in der Region.

Spannend und interessant wird es sicher auch morgen im Spiel zwischen dem TV Großwallstadt und der SG Nußloch. Ich persönlich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Marc Nagel. Er trainiert seit dieser Saison die SGN. Diese Partie kann für den TVG richtungsweisend sein.

Chrischa Hannawald musste gehen

Auf dem Spielplan stehen noch Oftersheim/Schwetzingen (13.) gegen Elbflorenz (14.), Bad Neustadt – Northeimer HC (12.). Die HSC hat am Mittwoch ihren Trainer Chrischa Hannawald nach fünf Spielen und 0:10 Punkten entlassen. Schade, denn mit Chrischa hat der HSC vergangenes Jahr eine tolle Saison gespielt und ist unter ihm in Liga drei aufgestiegen. Aber der Trainer ist halt immer das schwächste Glied in der Kette… Am Samstag spielen auch noch Großsachsen gegen Gelnhausen. 

Am Sonntag stehen die letzten zwei Paarungen des Wochenendes auf dem Plan. Leipzig empfängt den Sechsten Leutershausen und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen hat Baunatal zu Gast.

Alles in allem sehr interessante Partien. Wir dürfen also gespannt sein, wer in der Tabelle welchen Sprung wohin macht.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende und – falls Ihr in den Handball-Hallen unterwegs seid – viel Spaß!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nicht nur bei unseren Handball-Männern, auch bei den Frauen geht es Schlag auf Schlag. Die Mädels haben ein straffes Programm zu absolvieren und müssen sowohl im Liga-Alltag als auch international ihre Leistung abrufen.

Handball-Bundestrainer der Frauen, Henk Groener, hat jüngst das Aufgebot für die beiden EHF EURO-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und den Kosovo nominiert. 16 Spielerinnen hat er in seinen Nationalmannschafts-Kader berufen. Mit dabei ist auch wieder Isabell Roch. Die gebürtige Großwallstädterin, die diese Saison beim BVB Dortmund spielt, bildet zusammen mit Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim) das Torhüterinnen-Duo in der Nationalmannschaft. Ebenfalls mit dabei ist Mia Zschocke, die in Aschaffenburg geboren und in Lohr aufgewachsen ist. Sie spielt seit 2014 in Leverkusen. Die Glattbacherin Julia Maidhof, die bei der HSG Bensheim/Auerbach spielt, wurde aufgrund von Erkrankungen im Groener-Team nachnominiert.

Vor heimischer Kulisse die Punkte holen

Gröner sagte, dass „wir vor heimischer Kulisse mit zwei Punkten in die EM-Qualifikation starten wollen, um mit viel Schwung in die kommenden Aufgaben zu gehen.“ Der Niederländer baut auf das Gros der  Spielerinnen, die schon im Juni die WM-Quali gegen Kroatien erfolgreich meisterten. Neu im Kader ist die Mannschaftskollegin von Isabell Roch, Alina Grijseels. Die beiden sind in ihrer Mannschaft in Dortmund die Mannschaftsführerinnen.

Los geht es gegen Weißrussland am Mittwoch, 25. September in der HUK Coburg Arena. Anwurf ist um 18.45 Uhr. Bevor es soweit ist, steht noch ein Lehrgang auf dem Plan. Am Montag trafen sich die Spielerinnen zu dieser Maßnahme. Am Dienstag stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Plan. Nach dem Spiel am Mittwoch steht am Donnerstag erneut Training an, ehe sich das Groener-Team am Freitag Richtung Kosovo aufmacht. Das zweite Qualispiel ist für Sonntag, 19.15 Uhr, terminiert. Am darauffolgenden Montag geht es zurück in die Heimat.

Isabell freut sich auf das Spiel in Coburg

Isabell Roch freut sich auf das Spiel in Coburg. „Ich habe noch nie in Coburg gespielt und freu mich drauf. Coburg hat viele handballbegeisterte Zuschauer und die Stimmung ist sicher gut.“ Sie und ihre Mitspielerinnen wollen unbedingt die EM-Quali schaffen. „Danach konzentrieren wir uns dann auf die WM. Aber nun gehen wir jetzt erst einmal einen Schritt nach dem anderen“, sagt Isabell. 

In Dortmund hat sie sich gut eingelebt und es war der richtige Schritt. Sie ist im Juni umgezogen und muss cirka 20 Minuten bis zur Halle fahren. Ihr Freund spielt beim VfL Hagen und auch für ihn ist die Entfernung von Dortmund zu seinem Verein ideal. Es passt privat also alles. Und sportlich? Isabell sagt: „Dortmund hat sich gut verstärkt, hat viele gute internationale Spielerinnen geholt. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen ist gut und für mich war es der richtige Schritt“, sagt sie. Das Ziel ist unter die besten vier in der Liga zu kommen. Trainingsmäßig musste sie sich nicht groß umstellen, denn André Fuhr ist ihr Coach in Dortmund. Sie kennt ihn als Trainer schon sieben Jahre, hat unter ihm bereits in verschiedenen Vereinen (u. a. in Blomberg oder Metzingen) trainiert und kennt ihn daher aus dem Effeff.

Erfolgreiches Spitzenspiel in der Liga

Nach dem Liga-Spitzenspiel am vergangenen Sonntag in Thüringen, das der BVB Dortmund knapp für sich entschieden hat, liegt für Isabell erst einmal eine Woche lang der Fokus auf der Nationalmannschaft. Hier geht es Schlag auf Schlag, denn nach der EM-Quali steht vom 29. November bis zum 15. Dezember die Weltmeisterschaft der Frauen in Japan an. Erster Gegner ist Brasilien.

Wir wünschen der sympathischen Sportlerin alles Gute für die EM-Quali-Spiele und für die bevorstehende WM. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Die Bilder hat uns Isabell zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

der zweite Spieltag in der 3. Handball-Liga, Staffel Mitte, hatte es in sich. Da verlor vergangene Woche der TV Großwallstadt beim TV Gelnhausen, die SG Nußloch verlor zuhause gegen Groß-Bieberau, Nieder-Roden fegte Oftersheim aus der Halle und die SG Leutershausen machte es unglaublich spannend gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen. 

Dieses Wochenende pausiert der TV Großwallstadt. Dafür hat der TV Kirchzell einen dicken Brocken vor der Brust, denn es geht gegen die SG Leutershausen. Die Gäste von der Bergstraße sind gegen den Aufsteiger aus dem Odenwald der Favorit. Allerdings mussten sie im ersten Spiel der neuen Saison gleich einen Rückschlag hinnehmen. Sie verloren nicht nur die Punkte in Großwallstadt, sondern auch Mittelmann Philipp Jaeger. Er rutschte damals so unglücklich auf dem Parkett weg und riss sich dabei das Kreuzband. Ein schwerer Verlust. “Er ist schon operiert, wird uns die komplette Runde ausfallen. Aber damit müssen wir nun leben”, sagte Mark Wetzel, der sportliche Leiter der SG. Gegen den Aufsteiger “ist unser Ziel, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Ein Sieg gegen den Aufsteiger ist Pflicht”, so Wetzel weiter. Er sagt, dass der Spielfluss ohne Philipp Jaeger noch etwas stottert und die Umstellung noch nicht so klappt, wie erhofft. “Aber wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir die vielen leichten Fehler, die wir gegen Dutenhofen gemacht haben, abstellen, dann sollte es klappen.” Doch er weiß auch, dass es in Kirchzell nicht einfach werden wird. “Der TVK hat eine unangenehme Abwehrformation, kämpft um jeden Ball. Das wird ein ekliges Spiel”, grinst er. 

TVK mit Michael Meyer-Ricks?

Die Kirchzeller hingegen hoffen auf den Einsatz von Michael Meyer-Ricks, der nach seiner Verletzung wieder mit im Training ist. Niklas Depp wird weiterhin noch auf einen Einsatz warten müssen und Kapitän Nico Polixenidis fehlt, wie schon in der vergangenen Woche gegen Hanau. Nichtsdestotrotz wird der TVK mit viel Leidenschaft und Kampfgeist diese Partie angehen. Ob Coach Andi Kunz wieder mit einer offensiven Abwehr agieren lässt, bleibt abzuwarten. Diese hatte den Hanauern im letzten Spiel große Probleme bereitet. 

Weiter spielen noch: HG Oftersheim/Schwetzingen – GSV Eintracht Baunatal, SC DHfK Leipzig II – Northeimer HC, HSG Bieberau-Modau – HC Elbflorenz II, HSC Bad Neustadt – SG Nußloch, TV Germania Großsachsen – HSG Hanau,HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – TV Gelnhausen. 

 

 

 

Heute erreichte uns eine schlimme Nachricht. Stefan Hecker ist vor ein paar Tagen verstorben. Der gesamte deutsche Handball trauert um den früheren Weltklasse-Torhüter, der im Alter von 60 Jahren einem Krebsleiden erlegen ist. 

Ich hatte die große Ehre, ihn sehr oft in Aktion zu erleben und bin von dieser Nachricht total geschockt – wie viele andere auch. Mein tiefstes Beileid geht an seine Frau und seine Familie.

R.I.P., Stefan. Du warst ein ganz Großer, sportlich wie menschlich.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Gestern, Freitag, startete die 3. Handball-Liga in die neue Saison. Die Paarungen

TV Großwallstadt – SG Leutershausen und HG Oftersheim/Schwetzingen – TV Gelnhausen

machten in der Staffel Mitte den Anfang. Der TV Großwallstadt erwischte einen super Einstand und fegte die Gäste aus Leutershausen mit 33:21 aus der Halle. Bei der HG ging es enger zu und sie gewann mit 25:23 gegen Gelnhausen. 

Heute geht es weiter

Heute Abend (Samstag) geht es weiter. Sechs Partien stehen am ersten Spieltag heute noch auf dem Plan. Eine für mich interessante Begegnung ist die zwischen dem TV Kirchzell und dem Northeimer HC. Aufsteiger Kirchzell hat in der vergangenen Runde eine sehr starke Leistung aufs Parkett gelegt und sich zu Recht den Aufstieg gesichert. 

Die Gäste belegten vergangenen Saison in der Staffel West einen sehr guten fünften Tabellenplatz. Zuletzt mussten sie im Pokal gegen den Erstligisten SC Magdeburg eine herbe Niederlage hinnehmen. Trotz allem wollen auch die Northeimer ihr erstes Saisonspiel gewinnen. Egal wie. Die Kirchzeller müssen die Aufstiegseuphorie nutzen, gepaart mit Kampfgeist, Spielwitz und einer aggressiven Abwehr auftreten. Verzichten muss TVK-Trainer Andi Kunz auf Neuzugang Niklas Depp und Michael Meyer-Ricks. Beide sind verletzt und können ihr Team nur von der Bank aus motivieren. 

Anwurf ist um 19.30 Uhr.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute ist es soweit. Die 3. Handball-Liga beginnt und der TV Großwallstadt startet um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel in die neue Saison. Zu Gast ist die SG Leutershausen. Wir dürfen gespannt sein, wie es ausgeht, denn die Gäste kommen mit viel Elan und wollen – wie der TVG auch – möglichst mit einem Sieg in die Saison 2019/20 starten.

Bevor es losgeht, haben wir noch zwei schöne Geschichten für Euch. Zum einen hat uns “Dauerbrenner und Sympathieträger” Michael Spatz, der einen Teil seiner Jugend-, aber auch Aktivenzeit in Leutershausen verbrachte, eine schöne Story erzählt. Für ihn sind Spiele gegen Leutershausen immer etwas besonderes und er freut sich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten, wie Mark Wetzel und viele andere. Zum anderen haben wir mit dem U 19-Vizeweltmeister Alexander Pfeifer ein kleines Interview geführt. 

Als wir Michi Spatz zur SG befragten, viel ihm – neben dem Sportlichen – spontan noch folgendes ein: “Ich habe übrigens noch immer den Kulturbeutel aus meinem letzten A-Jugend-Jahr bei der SG Leutershausen. Ich habe ihn in meinem ersten Spiel bekommen und der Beutel begleitet mich nun schon meine komplette Karriere”.  Er ist sozusagen ein Glücksbringer für Michi, denn ohne den in die Jahre gekommenen Kulturbeutel geht bei ihm nichts. 

Glückwunsch an Alexander Pfeifer, der aus Skopje mit einer Silbermedaille nach Hause kam. Wie er seine erste WM gesehen hat, könnt Ihr im nachfolgenden Interview lesen. Dieses habe ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben.

Alexander, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Vizeweltmeister. Wie fühlt sich der Titel des Vizeweltmeisters an?

Also mittlerweile habe ich schon ein paar Mal drüber geschlafen und bin sehr stolz auf das Erreichte. Wir sind das zweitbeste U 19-Team der Welt. Das ist schon krass.

Aber zuvor war nach dem verloren gegangenen Finale gegen Ägypten die Enttäuschung schon groß, oder?

Die Enttäuschung war wirklich riesengroß. Wir haben alle die letzten Sekunden auf der Anzeigetafel runterlaufen sehen und wussten, dass das nichts mehr wird. Wir waren am Boden zerstört. Ich persönlich habe wirklich ein, zwei Tage gebraucht, um zu realisieren, was wir geschafft haben und nun hat die Freude darüber die Enttäuschung zur Seite geschoben.

Es war Deine erste WM. Wie hast Du diese persönlich erlebt?

Es war super. Die vielen neuen Eindrücke, die du bekommst. Du lernst viele Leute kennen und als Team hast du ganz viel Kontakt. Wir haben ja quasi rund um die Uhr die Zeit miteinander verbracht. Natürlich gab es auch Situationen, wo es einem nicht so gut ging. Aber dann hat man das Einzelgespräch mit den Trainern oder mit Kollegen gesucht. Es war immer jeder für jeden da. Das war prima. Und wir wussten ja auch im Vorfeld, dass es kein Spaßtrip werden würde.

Das heißt, es war auch schon anstrengend.

Es war sehr anstrengend. Wir hatten in kürzester Zeit neun  Spiele zu absolvieren. Dazwischen immer wieder Training, Besprechung, Video usw. Am Finaltag wurden wir abends noch in die Botschaft eingeladen. Es gab ein Bankett. Das war sehr schön. Und am Montag ging es dann heim.

Hast Du erwartet, dass die Ägypter so stark auftrumpfen?

Wir wussten schon, dass sie stark sind. Wir hatten uns die Spiele von denen gegen Ungarn und Schweden angeschaut und dachten, dass dies eine Mannschaft ist, die uns liegt. Aber dann hatten wir vorne unsere Probleme, die Dinger reinzumachen, scheiterten oft an deren Torhütern. Unsere Abwehr hat nicht so gegriffen. Vielleicht haben wir uns auch einen Tick zu sehr gefreut, im Finale zu stehen. Ich weiß es ehrlicherweise nicht. Fakt ist, dass Ägypten an dem Tag besser war als wir.

Warst Du mit Deinen Einsätzen zufrieden?

Ich sage es mal so: man wünscht sich ja immer, möglichst viel Spielzeit zu bekommen und will nicht nur mental, sondern auch auf dem Spielfeld unterstützen. Aber es war okay, wie es war. Und, ganz ehrlich, wenn es beim Kollegen gut läuft, warum soll ein Trainer wechseln?

Du hast zuvor erwähnt, dass es am Montag Richtung Heimat ging. Wie schnell hatte Dich der Alltag wieder?

Ich war am Montag gegen 22.30 Uhr zurück und hatte den Tag danach noch nicht so richtig meinen Rhythmus gefunden. Aber das änderte sich schnell, denn ich hatte am Mittwochabend das erste Mal Training beim TVG. Ich hab mich sehr gefreut, alle wieder zu sehen. Und am Freitag geht mein FSJ-Jahr weiter. Der Alltag hatte mich also schnell wieder.

Am Freitag, also heute Abend, steht das erste Saisonspiel der Liga gegen Leutershausen an. Wie stark schätzt Du den ersten Gegner ein?

Ich schätze Leutershausen als starkes Team ein. Ich habe ein bisschen was vom Pokalspiel gegen Friesenheim gesehen. Da hat Leutershausen sehr gut  gespielt. Wir werden sehen, wie es läuft. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen und dafür werden wir alles tun.

 

Wir wünschen Routinier Michi und Youngster Alex viel Erfolg zum Auftakt in die neue Saison. 

Das “Spatzi”-Bild hat uns Herr Ohlig zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Alexander Pfeifer, Linksaußen des Handball-Drittligisten TV Großwallstadt, wird vom 6. bis zum 18. August an der Handball-Weltmeisterschaft der U19 teilnehmen. DHB-Trainer Erik Wudtke nominierte den 18-Jährigen für dieses Großevent, denn er machte mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Für den jungen Spieler, der aus einer „handballverrückten“ Familie kommt und selbst in seinem Heimatverein HSG Rodenstein alle Jugendmannschaften durchlaufen hat, ist die Nominierung eine tolle Sache. Gerade ist Alex mit der Nationalmannschaft bei einem Vorbereitungs-Lehrgang in Kaiserau, ehe es nach Skopje geht. 

Er hat uns vor dem Flug ein paar Fragen beantwortet. Lest nachfolgend das Interview, das ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe.

Alex, kam die Nominierung für Dich überraschend oder warst Du schon einmal mit der Nationalmannschaft unterwegs?

Ich war schon auf zwei Lehrgängen und bei drei Turnieren dabei und es war jedes Mal ein tolles Erlebnis. Aber zu einer WM fahre ich jetzt zum ersten Mal mit.

Bist Du aufgeregt?

Ja, schon. Es ist meine erste Weltmeisterschaft und ich freu mich unglaublich, aber ich bin auch sehr aufgeregt. Wir werden nun über einen langen Zeitraum als Team zusammen sein. Das ist schön, weil wir uns alle untereinander sehr gut verstehen.

Die Nationalmannschaft trifft sich vom 31. Juli bis zum 04. August zum Lehrgang in Kaiserau. Wie geht es danach weiter?

Wir fliegen nach dem Vorbereitungslehrgang in der Sportschule in Kaiserau am 5. August nach Skopje und am 6. August geht das Turnier dann schon los.

Deutschland ist in der Gruppe D zusammen mit Island, Serbien, Tunesien, Brasilien und Portugal. Wen schätzt Du als stärksten Gegner in dieser Gruppe ein?

Ich finde, es  ist eine gute Gruppe und wir dürfen keine Mannschaft unterschätzen. Island ist sehr gut. Gegen die haben wir schon gespielt. Portugal, Brasilien oder Tunesien kann ich nicht einschätzen. Die kenne ich nicht. Serbien denke ich wird sicher einen guten Nachwuchs haben, denn die Aktiven sind ja auch sehr gut. So einen richtigen Favoriten habe ich nicht. Wir werden sehen.

Die jeweils besten vier Mannschaften der Vorrunden-Gruppen qualifizieren sich für die nächste Runde. Denkst Du, dass das DHB-Team das schaffen wird?

Ja, das denke ich. Wir haben das Potential dazu. Wir harmornieren gut, haben die Motivation und den Ehrgeiz – und der Teamgeist stimmt.

Wie lautet generell das Ziel der Mannschaft für diese WM?

Wir haben uns keine Platzierung gesetzt. Aber wir wollen auf jeden Fall die Vorrunde schaffen, in jedem Spiel alles geben und schon bis ins Viertel- oder Halbfinale kommen. Alles, was dazu kommt, nehmen wir gerne mit.

Wer spielt noch auf Deiner Position?

Alexander Reimann. Er spielte früher in Magdeburg, ist jetzt in Lemgo. Er ist ein sehr guter Spieler und er hat meinen vollsten Respekt. Ich gönne ihm, dass er an erster Stelle steht. Wir verstehen uns gut und es passt.

Mit wem wirst Du Dir das Zimmer teilen?

Wieder mit Nils Röller von der TSG Friesenheim. Wir teilen meistens das Zimmer bei den Lehrgängen oder Turnieren. Ich habe ihn gefragt, ob er es auch diesmal wieder mit mir aushält (grinst), er hat mich gefragt. Alles gut.

Kommen wir kurz zum TVG. Du hast einen Vertrag bei den Aktiven bis 2022, bist seit Februar 2018 in der Akademie. Wie lautet das Ziel mit dem TVG?

Wir wollen auf jeden Fall wieder aufsteigen und wir haben uns dafür viele kleine Ziele gesetzt, damit wir uns an das große Ziel herankämpfen können. Wir werden in jedem Spiel ans Maximum gehen und dann sehen, was dabei herauskommt.

Und zu guter Letzt: was ist Dein persönliches Ziel?

Ich will einmal Vollprofi werden.  Ich habe bald mein Fachabitur in der Tasche und will mich dann voll und ganz dem Handball widmen. Ich hoffe, dass ich es hier in Großwallstadt schaffe. Jetzt ist mein Ziel erst einmal, mit dem TVG aufzusteigen.

 

Wir wünschen dem jungen, sympathischen Sportler alles Gute auf seinem Karriereweg und drücken für die WM die Daumen.

 

Hier noch ein paar Infos, die uns Alex zur Verfügung gestellt hat:

Er ist 18 Jahre alt, wohnt in Reichelsheim und ist derzeit beim Roten Kreuz mit Einsatz an der Gesamtschule Reichelsheim. Nach dem FSJ macht er den Abschluss des Fachabiturs.

Von der E- bis zur C-Jugend spielte er bei der HSG Rodenstein. In seinem zweiten Jahr C-Jugend bis zur B-Jugend ging er zur JSG Odenwald. Im zweiten Jahr B-Jugend spielte er wieder bei der HSG Rodenstein. Ab Mitte der Saison, also 2018, wechselte er zur TVG-Junioren-Akademie. Seit 2018/19 gehört er zur ersten Mannschaft des TV Großwallstadt. In seinen jungen Jahren erzielte er bisher einmal die Vize-Meisterschaft beim Länderpokal mit der Hessenauswahl. 

Seine Hobbys erklärt der 1.84 Meter große Sportler so: “Immer sportlich betätigen in allen Varianten, mit Freunden was unternehmen und viel Zeit in meine Freundin investieren.”