Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, denn in der letzten Zeit wurde immer wieder gemunkelt, was sich nun bewahrheitete. Am heutigen Mittwoch haben sowohl Handball Zweitligist TV Großwallstadt als auch Drittligist TV Kirchzell vermeldet, dass die TVG-Identifikationsfigur Mario Stark in der kommenden Saison für die Kirchzeller auflaufen wird, da sein auslaufender Vertrag beim TVG nicht mehr verlängert wird. Damit endet eine Ära, denn der Rückraumspieler trug seit 2016 das Trikot des TVG.

Lest nachfolgend die PM des TV Großwallstadt:

 

Eine Ära endet: Mario Stark spielt in der kommenden Saison für den TV Kirchzell

Der TV Großwallstadt und Mario Stark werden nach Ablauf der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Der auslaufende Vertrag des Rückraumspielers wird nicht verlängert, Mario Stark wechselt zur kommenden Spielzeit zum TV Kirchzell.

Schwere Entscheidung seitens des TVG

Diese Entscheidung ist dem Verein alles andere als leichtgefallen. Mario Stark hat über viele Jahre hinweg das Gesicht des TV Großwallstadt mitgeprägt – sportlich wie menschlich. Mit großem Einsatz, Identifikation und Leidenschaft stand er für die Werte des TVG und war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

„Führungsspieler und Vorbild“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz begründet den schweren Beschluss wie folgt: „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Mario hat den TV Großwallstadt über viele Jahre hinweg geprägt – sowohl aus sportlicher Sicht als auch mit seinem persönlichen Wirken. Ich habe selbst mit ihm auf dem Feld gestanden und wir haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen erlebt. Wir wissen, welchen Stellenwert er für die Mannschaft und den gesamten Verein hat. Mario war immer ein Führungsspieler, ein Vorbild und ein ganz wichtiger Faktor für unsere Entwicklung. Gleichzeitig haben wir uns bewusst dazu entschieden, künftig einen anderen Weg einzuschlagen und den Fokus auf jüngere Spieler sowie die Weiterentwicklung unserer sportlichen Ausrichtung zu legen. Danke Mario, für das, was Du für den TVG geleistet hast!“

Ära endet nach zehn Jahren

Mit seinem Weggang geht eine Ära zu Ende. Eine Ära, die nun dort endet, wo sie einst begann: in Kirchzell. Der Schritt zurück zu seinem Heimatverein ist für Mario Stark ein nachvollziehbarer und persönlicher, den der TV Großwallstadt mit Respekt und Anerkennung begleitet.

„Ich habe das Trikot des TVG immer mit Stolz getragen“

Stark, der beim TV Kirchzell alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend durchlief, wechselte in der Saison 2007/2008 in das neu gegründete Handball-Leistungszentrum Großwallstadt. Im Jahr 2009 ging es für ihn zurück zum Drittligisten TV Kirchzell. In der Saison 2013/2014 erhielt Stark ein Doppelspielrecht für den TV Großwallstadt. Seit der Saison 2016/17 ist Stark beim TV Großwallstadt unter Vertrag, dem er großen Dank entgegenbringt: „Ich möchte mich bei allen Mitspielern, Trainern, Mitarbeitern, den Fans, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren für die gemeinsame tolle Zeit bedanken. Ich habe das Trikot des TVG immer mit sehr viel Leidenschaft und Stolz getragen. Die Erinnerungen an gemeinsame Herausforderungen und Erfolge haben mich in den letzten Jahren sehr geprägt. Ich freue mich auf die letzten Monate mit euch und werde bis zum Schluss alles geben. Danke für Alles!“

Gebührender Abschied am Ende der Saison

Der TVG bedankt sich schon jetzt bei Mario Stark für seinen unermüdlichen Einsatz, zahlreiche emotionale Momente und viele gemeinsame Erfolge im blau-weißen Trikot. Für seine sportliche und private Zukunft beim TV Kirchzell wünschen wir ihm alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Am Ende der Saison wird der Verein den Spieler gebührend verabschieden.

 

Auch der TV Kirchzell hat sich zu der Neuverpflichtung geäußert und schreibt in einer PM folgendes:

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt – danke dafür – und es zeigt von links: Sportlicher Leiter Gottfried Kunz, Neuzugang Mario Stark, Trainer Povilas Babarskas

STARKe Neuverpflichtung beim TV Kirchzell

Der TV Kirchzell freut sich über eine gelungene Neuverpflichtung. Mit Mario Stark kehrt ein echtes Eigengewächs nach knapp zehn Jahren zu seinem Heimatverein zurück.

Mario Stark begann seine Handballkarriere beim TV Kirchzell und durchlief alle Jugendmannschaften bis zur C-Jugend. In der Saison 2010/11 feierte er schließlich sein Debüt im Aktivenbereich und lief erstmals in der 3. Liga Süd für den TVK auf. Zur Saison 2016/17 wechselte der Rückraumspieler zum TV Großwallstadt, wo er sich über viele Jahre auf Zweitliga-Niveau etablierte.

Nachdem Mario Stark beim TV Großwallstadt für die nächste Saison keinen neuen Vertrag mehr erhielt, kam es nun zur Rückkehr an seine sportlichen Wurzeln. Bereits seit Jahren bestand eine enge und vertrauensvolle Vereinbarung zwischen Stark und dem TVK-Verantwortlichen Gottfried Kunz. Diese lautete: Sollte sich beim TVG eine Trennung abzeichnen, wollte Mario Stark den TV Kirchzell als ersten Ansprechpartner informieren.

„Ich hatte schon seit Jahren eine Abmachung mit Gottfried. Er sagte einmal zu mir: ‘Ich möchte dich nicht jedes Weihnachten mit der Frage nerven, ob du beim TVG weitermachst. Sollte eine Trennung bevorstehen, möchte ich es als Erster wissen.’ Genau so haben wir jetzt auch miteinander kommuniziert“, erklärt Mario Stark.

Auch auf Seiten des TV Kirchzell war die Freude groß. Gottfried Kunz zeigte sich begeistert: „Ich wusste sofort, dass wir nun alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun müssen, um Mario – unseren verlorenen Sohn – zurückzuholen. So nahmen die Dinge ihren Lauf.“

In der kommenden Saison soll Mario Stark beim TV Kirchzell eine zentrale Rolle übernehmen. Mit seiner Erfahrung aus vielen Jahren höherklassigem Handball soll er der Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit wichtige Impulse geben. 

Der TV Kirchzell heißt Mario Stark herzlich willkommen zurück zu Hause.

 

 

Das Bild von Mario hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Zeitnah gibt es hier auf meinem Blog ein Interview mit Mario Stark zu lesen. Da lässt er seine Zeit beim TVG Revue passieren. 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am heutigen Montag in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2025/26 gestartet. Das war auf der Website des Vereins zu lesen.

Neben intensiven Trainingseinheiten in Halle, Kraftraum und Stadion stehen auch zwei Testspiele auf dem Programm. Am Mittwoch, den 21. Januar, trifft der TV Großwallstadt in einem nicht öffentlichen Testspiel auf den Erstligisten HSG Wetzlar. Am Donnerstag, den 29. Januar, empfängt der TVG den norwegischen Club Sandnes Handball zu einem öffentlichen Testspiel. Anwurf ist um 18.45 Uhr im Sportpark Großwallstadt. Der Eintritt für dieses Spiel erfolgt auf Spendenbasis und kommt der Nachwuchsarbeit zugute.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, hat der TV Kirchzell nach der Winterpause gegen die Bergischen Panther gewonnen und die HSG Rodgau Nieder-Roden kam mit einem Sieg aus Hassloch zurück.

 

Sam Hoddersen ballert Baggerseepiraten zum Auswärtssieg

Angeführt vom überragenden Linksaußen Sam Hoddersen, der sage und schreibe 22 Treffer erzielte, sind die Rodgauer Handballer erfolgreich ins Sportjahr 2026 gestartet. Beim Tabellenvorletzten TSG Hassloch gelang dem Team von Christian Sommer trotz personeller Engpässe ein verdienter 33:36 (15:23) Sieg, durch den der dritte Tabellenplatz gefestigt wurde.

Die Partie im Haßlocher Sportzentrum begann sehr ausgeglichen, beiden Teams war nach der Winterpause noch die fehlende Genauigkeit in einigen Aktionen anzumerken. Zudem mussten die Rodgauer verletzungsbedingt auf ein paar Stammkräfte verzichten, so dass der A-Jugendliche Niklas Klein zu seinem Startdebüt auf Rückraum links kam. Nach dem 7:7 fanden dann die Baggerseepiraten zusehends besser zu ihrem Spiel. In der Defensive –glänzend organisiert von Lasse Georgi- bekam man immer mehr Zugriff auf die Gastgeber. Freddy Becker konnte einige Würfe entschärfen und im Angriff lief die Rodgauer Tormaschine jetzt auf Hochtouren. Durch schnelle Passfolgen zog man die Haßlocher Deckung immer wieder auseinander, so dass sich viele Räume für Durchbrüche ergaben. Die wurden von Brandt & Co. in dieser Phase gnadenlos genutzt. Ehe sich die knapp 150 Zuschauer eine Weinschorle einverleiben konnten, schraubten die Rodgauer zum Halbzeitpfiff das Ergebnis fast vorentscheidend auf 15:23 hoch.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächsts nichts

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst recht wenig am Spielverlauf. Beim 16:26 sah es schon nach einer Wiederholung des deutlichen Hinrundenerfolges aus, doch unerklärlicherweise kam danach reichlich Sand ins HSG-Getriebe. Ungenaue Abschlüsse, mangelndes Zweikampfverhalten und eine Vielzahl technischer Fehler sorgten dafür, dass die Gastgeber Tor um Tor aufholten. Binnen zehn Minuten waren die Haßlocher beim 27:29 wieder auf Tuchfühlung und die Partie drohte zu kippen. Doch wie so oft an diesem Abend hatte Sam Hoddersen die passende Antwort auf jede Herausforderung parat. Mit drei Toren in Folge stellte der alles überragende Akteur die Weichen auf Auswärtssieg. Letztendlich schaukelte die junge Rodgauer Truppe die Führung über die Zeit und durfte am Ende bei keineswegs enttäuschenden Haßlochern zu Recht jubeln. Erleichtert war auch Trainer Christian Sommer, der allerdings die Schwächephase seiner Jungs nicht unkommentiert ließ: „Der Start war etwas holprig, aber am Ende zählt bekanntlich nur der Sieg. Wir waren heute in vielen Situationen nicht richtig wach, das müssen wir im Laufe der Woche analysieren und am kommenden Wochenende abstellen. Sam war heute unfassbar gut und hat uns durch die schwierigen Situationen geholfen, so kann es gerne weitergehen.“

 

TV Kirchzell machte es spannend

Der TV Kirchzell hatte die Bergischen Panther zu Gast und gewann gegen den bisherigen Tabellennachbarn mit 34.33 (17:18). Das war nichts für schwache Nerven, denn bei den Kirchzellern lief nicht alles rund und am Ende wurde es dann noch einmal knapp. Letztlich holte sich der TVK dann doch die zwei Punkte und nach den zuletzt zwei Niederlagen vor der Winterpause – gegen Hassloch und Dutenhofen/Münchholzhausen II – katapultierten sich Tom Spieß und Co. wieder in die Erfolgsspur zurück.

Bis zum 3:1, 4:2 und 6:5 (11. Minute) hatten die Hausherren die Nase vorn. In der Folge kam der Gast besser in die Partie, drehte den Spieß um und übernahm die Führung. Fortan gaben beide Mannschaften keinen Zentimeter Boden mehr preis, die Begegnung blieb eng und mit 17:18 ging es in die Pause.

Perfektes Spiel nach dem Wechsel

Nach dem Wechsel gingen die Gäste erneut mit drei Toren weg ((18:21, 19:22) und in der 40. Minute lag der TVK sogar mit vier Toren zurück (20:24). Was dann folgte bzw. wie die Kirchzeller dann spielten, war nahezu perfekt. Ievgen Zhuk leitete die Aufholjagd ein, Torhüter Tobi Evers hielt in dieser wichtigen Phase zwei Strafwürfe und Joshua Löffelmann vernagelte das Tor. Louis Hauptmann traf zum 24.24-Ausgleich, Niklas Ihmer sorgte für das 26.24 und Tim Häufglöckner für das 27:24. Was war denn da los? TVK-Trainer Povilas Babarskas schmunzelte und sagte: “Es war verrückt. Alle meine Jungs, angetrieben von Tom Spieß, agierten in dieser Phase überragend. Da nutzte auch die gegnerische Auszeit und ihre Abwehrumstellung nichts.” 

Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen, verkürzten immer wieder. Doch der TVK hielt zunächst den Vier-Tore-Vorsprung (30:26 – 48.). Schnell waren die Gäste wieder dran (29:30), doch jetzt war es Jannik Wolf, der auf 32:29 aufstockte und Tim Häufglöckner erzielte das 33.29. Wieder kamen die Gäste heran, ehe die Gastgeber mit Geschick die beiden Zähler für sich verbuchten. “Wir haben es am Ende noch einmal unnötig spannend gemacht. Aber jetzt freuen wir uns über den Sieg und danken unserem Publikum für die tolle Unterstützung”, so Coach Povilas Babarskas.

 

 

Das Bild von Sam Hoddersen hat uns Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

 

 
 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt wenige Tage vor dem Trainingsbeginn auf die Rückrunde mitteilte, hat der Verein Ole Klimpke von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verpflichtet. Der Allrounder bleibt beim TVG bis Juni 2026.

Ole Klimpke wird die Mannschaft nach dem Ausfall von Sebastian Trost, der sich jüngst einen Kreuzbandriss zuzog und länger ausfallen wird, im Rückraum verstärken. Der 24-Jährige spielte zuletzt für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen und war in dieser Saison in der dritten Liga aktiv. Zuvor lief Klimpke ebenfalls mehrere Spielzeiten in der ersten Liga bei der HSG Wetzlar auf. Neben seiner Flexibilität im Rückraum zeichnet sich Klimpke durch seine gute Abwehrarbeit aus und soll die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv verstärken.

 „Allrounder mit hohem Potenzial“

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz über den Neuzugang: „Mit Ole gewinnen wir einen vielseitigen Rückraumspieler, der die Qualität unserer Mannschaft nach der Verletzung von Sebi erhöht. Er hat schon in der 3. Liga gezeigt, dass er Spiele lesen kann und Verantwortung übernimmt. Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen kann, und freuen uns, ihn in Großwallstadt willkommen zu heißen.“

TVG-Trainer André Lohrbach ergänzt: „Ole ist ein bundesligaerfahrener, abwehrstarker Rückraumspieler mit gutem Spielverständnis, der uns u.a. dabei helfen wird, unsere Defensive zu verstärken. Einen solchen Spieler zum jetzigen Zeitpunkt zu bekommen, ist ein absoluter Glücksfall für uns. Ich freue mich sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten und auch darüber, dass wir ihn dafür begeistern konnten, wieder in den Profihandball einzusteigen.“

Bedanken möchte sich der TV Großwallstadt auch bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die der kurzfristigen Vertragsauflösung mit Ole Klimpke bereitwillig zugestimmt hat. Im Sommer 2026 werden beide Vereine ein Ablösespiel gegeneinander bestreiten.

Familien- und Vereinsbezug

Klimpke stammt aus einer handballbegeisterten Familie der Region. Bereits in seiner Jugend war er in verschiedenen Vereinen aktiv, bevor er den Sprung über die Jugend- und Amateurmannschaften in die dritte Liga schaffte. Über seinen Wechsel zum TV Großwallstadt sagt er: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim TVG. Die Mannschaft, der Trainerstab und die Perspektive hier in Großwallstadt bieten mir ideale Voraussetzungen, um mich weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt zu machen. Ich bin motiviert, meinen Teil beizutragen und die sportlichen Ziele des Vereins zu erreichen.“

Hinweis zum Trainingsauftakt

Beim Trainingsauftakt wird Lucca Bialowas, der im Dezember für drei Spiele im Zweifachspielrecht aus Erlangen kam, nicht dabei sein. Der TV Großwallstadt wird in den kommenden Tagen mit dem HC Erlangen Gespräche führen, wie es mit den Zweitspielrechten von Tobias Buck und Lucca Bialowas weitergeht.

Ole Klimpke wurde am 20. März 2001 geboren. Klimpke durchlief bei der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen, dem Stammverein der HSG Wetzlar, alle Jugendabteilungen und stand 2020 erstmals als Perspektivspieler im offiziellen Bundesliga-Aufgebot der HSG Wetzlar. Parallel sammelte der Rückraumspieler mit der U23 in der dritten Liga Spielpraxis. Sein Debüt in einem Bundesligaspiel feierte er an seinem 20. Geburtstag am 20. März 2021 im Auswärtsspiel beim THW Kiel. Ab dem Sommer 2022 bis April 2023 war Klimpke per Zweitspielrecht für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen spielberechtigt. Seit der Saison 2025/26 läuft er für den Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auf. 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, greift der TV Kirchzell bereits an diesem Wochenende schon wieder ins Geschehen ein. Am 20. Dezember bestritt der TVK sein letztes Spiel im alten Jahr. Am Samstag um 1930 Uhr gehts in Miltenberg gegen die Bergischen Panther schon wieder weiter. Da war die Vorbereitung vom Zeitlichen her sicher nicht optimal, denn Trainer Povilas Babarskas wollte seinen Jungs ja auch ein paar Tage mit ihren Familien gönnen. Seit dem vergangenen Wochenende (03. Januar) sind die Kirchzeller wieder im Trainingsmodus. Mit den Bergischen Panthern kommt ein direkter Konkurrent, denn der TVK steht derzeit auf Platz neun der Tabelle, der Gegner auf Platz zehn. Beide Mannschaften haben aktuell 13:17 Punkte nach 15 Spielen auf dem Konto. Ein Sieg wäre für Tim Häufglöckner und Co. immens wichtig, denn vor der kurzen Pause musste der TVK zwei bittere Niederlagen hinnehmen. 

Mit dem Gegner kommt “eine erfahrene, aggressiv stehende Mannschaft mit einigen älteren Spielern, die sehr erfahren sind. Das wird eine schwierige Aufgabe für uns”, sagt Povilas Babarskas. Yann de Waha führt noch aus: “Mit den Bergischen Panthern wartet eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe auf uns. Besonders Ballmann und Exner gilt es im Blick zu behalten, da sie mit ihrem sehr starken Eins-gegen-Eins viele Mannschaften vor große Probleme stellen. Zudem agieren die Panther in der Abwehr mit einer äußerst aggressiven und stabilen 6:0-Deckung. Um hier erfolgreich zu sein, müssen wir im Angriff hochkonzentriert, diszipliniert und geduldig auftreten, um uns klare und sichere Torchancen zu erarbeiten.” Der Matchplan steht also und muss jetzt “nur noch” umgesetzt werden.

Der TVK-Coach kann zwar wieder auf Ievgen Zhuk zurück greifen. Linkshänder Niklas Ihmer steht nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung. Auf wen der Trainer auf jeden Fall verzichten muss ist Joshua Osifo. Der junge Rückraum-Spieler begibt sich für drei Monate auf eine Weltreise. Babarskas: “Er hat uns das sehr rechtzeitig mitgeteilt, so dass wir uns darauf einstellen konnten. Fehlen wird er trotzdem.” Deshalb wird jetzt Tom Spieß, der in der Hinrunde schon einige Male ausgeholfen hat, für die nächsten Monate im Kader stehen. Von Tom eine tolle Sache, dass er sich in den Dienst der Mannschaft stellt und er wird mit seiner Routine der Mannschaft sicherlich helfen können.

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, hat der Verein den Vertrag mit ihrem linken Rückraumspieler Cedric Schiefer um weitere zwei Jahre, bis zum 30. Juni 2028, verlängert. Damit stellen die Grimmstädter elementare Weichen für die Zukunft, denn der 23-Jährige übernimmt wichtige Rollen in Angriff wie Abwehr und gilt im Team trotz seines jungen Alters als Leader und Antreiber.

„Cedric ist aus unserem Drittliga-Kader nicht mehr wegzudenken“, sagt Reiner Kegelmann, sportlicher Leiter der HSG Hanau. „Er erfüllt gleich mehrere wichtige Rollen innerhalb der Mannschaft und stellt sich jederzeit in den Dienst des Teams. Umso mehr freuen wir uns, dass er auch in den kommenden zwei Jahren das Trikot der HSG Hanau trägt.“

Die Entwicklung von Cedric Schiefer ist dabei durchaus beeindruckend: Der 1,98 Meter große Rückraumspieler gehört seit über drei Jahren zum festen Bestandteil des Hanauer Drittliga-Teams. In der vergangenen Runde 2024/25 erzielte Schiefer in 30 Saisonspielen 160 Tore für die HSG Hanau. In der aktuellen Spielzeit traf er bislang 66 Mal ins Netz, verpasste dabei keine der 15 Partien.

Variabler Spielertyp in Angriff wie Abwehr

Dabei beweist der agile und vielseitige Rechtshänder regelmäßig, dass er den Kontakt im Eins-gegen-Eins keineswegs scheut – ganz im Gegenteil. Schiefer gilt nicht nur in der Offensive als durchsetzungsstark, sondern macht auch in der Abwehr, gemeinsam mit Kreisläufer Dziugas Jusys, das Deckungszentrum dicht. Sein neuer Coach Axel Spandau hält viel von dem emotionalen Charakter des 23-Jährigen, der sich in den letzten beiden Jahren oft als Mann für die entscheidende Phase des Spiels herauskristallisiert hat. Vor einigen Wochen führte er beispielsweise die HSG Hanau zu einem deutlichen Heimsieg über die HSG Rodgau Nieder-Roden.

„Ich fühle mich bei der HSG Hanau seit mehreren Jahren unglaublich wohl. Die Fans, das Team und der Verein sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte schauen, wo die Reise mit dem Verein noch hingeht“, sagt Cedric Schiefer. „Trotz des Umbruchs und des etwas schwierigen Starts in die Saison finde ich, dass sich der Verein und sein Umfeld zunehmend professioneller aufstellt. Insbesondere die Heimspiele und das diesjährige Motto „Wir und Ihr – Gemeinsam!“ zeigen, was um den Sport herum alles geschieht.“

„Es ist wirklich super, dass Cedric bei uns bleibt“, meint HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Bei uns in Hanau kann er Beruf und Ausbildung perfekt mit dem Spitzenhandball kombinieren. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Baugesellschaft Hanau, die ihn auf diesem Weg maßgeblich unterstützt.“

„Durch meine Ausbildung und meine Wohnung in Hanau kann ich das Training optimal steuern“, pflichtet Schiefer bei. „Das Gesamtpaket passt einfach sehr gut zusammen und es wird sowohl von der Baugesellschaft Hanau als auch von der HSG Hanau viel Vertrauen und Verständnis entgegengebracht, wenn das eine oder andere gerade mal Vorrang hat.“ Bei dem Partnerunternehmen der HSG Hanau absolviert der Drittliga-Handballer derzeit eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann, die er im kommenden Sommer abschließen möchte. „Ich freue mich sehr auf die Rückrunde und auf zwei weitere Saisons im HSG-Trikot und vor allem darauf, gemeinsam mit dem Blauen Block lautstark die Siege in und außerhalb der Main-Kinzig-Halle zu feiern“, ergänzt Schiefer.

Cedric Schiefer spielt seit der B-Jugend für die HSG Hanau und rückte im zweiten A-Jugendjahr in den Perspektivkader der Grimmstädter vor. Über Einsatzzeiten in der 2. Mannschaft erkämpfte sich der Rückraumspieler zur Saison 2022/23 einen festen Platz im Drittligakader und feierte im selben Jahr mit dem Verein die Meisterschaft in der Staffel Süd-West. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Schiefer für Bergen-Enkheim, Petterweil, Oberursel und Wallau-Massenheim.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am Samstag, den 27.12.2025, um 18 Uhr in der Untermainhalle in Elsenfeld den HSC 2000 Coburg zum Weihnachtsspiel. Und in dieser Partie will der TVG die ersten Punkte im Dezember einfahren.

Nach der deutlichen 32:41 Niederlage gegen den Tabellenzweiten HC Elbflorenz 2006 möchte der TV Großwallstadt im letzten Spiel der Hinrunde zuhause endlich wieder punkten. In der besonderen Atmosphäre des „Weihnachtsspiels“ möchte der TVG vor der Winterpause nochmal ein positives Zeichen setzen. Mit dem HSC 2000 Coburg wartet noch eine letzte anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer André Lohrbach, bevor sie sich anschließend in die Winterpause verabschiedet.

Coburg mit solider Hinrunde

Coburg spielt bisher eine solide Saison. Nachdem die Mannschaft mit drei Niederlagen und einem Unentschieden etwas unglücklich in die Saison gestartet ist, läuft es mittlerweile deutlich besser für die Mannschaft von Trainer Anel Mahmutefendic. So konnte der bayerische Ligakonkurrent unter anderem klare Heimsiege gegen HBW Balingen-Weilstetten und die Eulen Ludwigshafen feiern. Am vergangenen Wochenende musste der HC allerdings vor heimischem Publikum eine knappe 35:36 Niederlage gegen den TSV Bayer Dormagen einstecken. Mit Janis Pavels Valkovskis steht einer der besten Torschützen der Saison in der zweiten Bundesliga im Kader. Und im Tor wartet mit dem ehemaligen TVG-Spieler Petros Boukovinas ein echter Brocken, den es zu überwinden gilt. Aktuell hat er bereits 161 mal die Hand an den Ball bekommen.

Zwei Siege und zwei Niederlagen in den letzten vier Begegnungen

Die letzten vier Aufeinandertreffen konnte immer die jeweilige Heimmannschaft für sich entscheiden. Der TV Großwallstadt möchte die Statistik nun um einen Sieg erweitern. TVG-Kaapitän Patrick Gempp sagt: “Coburg ist ein gutes Team mit einer sehr engen 6-0-Verteidigung. Vorne hat der HSC gute eins:eins-Spieler und es läuft viel über den Kreis. Wir wollen auf jeden Fall einen Sieg einfahren, egal wie.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt musste am gestrigen Sonntag eine weitere Niederlage hinnehmen. Mit einer 32:41 (23:22)-Niederlage gegen den HC Elbflorenz kam der TVG aus Dresden zurück. Damit gab es auch im Dezember bisher keine Punkte.

Gegen HC Elbflorenz 2006 zeigte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit bot sie dem Tabellendritten Paroli, in der zweiten Halbzeit präsentierte sie sich völlig von der Rolle und die harmlosen Gäste machten dem Gegner damit das Siegen leicht.

Torreiche erste Halbzeit geht knapp an den TVG

Der Gastgeber ging als hoher Favorit in die Partie. Somit war es auch Dresden, das mit 2:0 in Führung ging. Doch der TVG machte von Beginn an Druck im Angriff und vor allem Finn Wullenweber und Connar Battermann überzeugten mit viel Druck aus dem Rückraum, so dass die Blau-Weißen in der neunten Minute erstmals mit 6:5 in Führung gingen. Doch die Sachsen stellten schnell wieder auf 8:6 um. Großwallstadt aber erzielte rasch den Anschluss und in einer Offensivschlacht, bei der beide Abwehrreihen kaum Zugriff fanden, entwickelte sich ein torreiches Duell bis zur Halbzeit, welches der TV Großwallstadt in den letzten Minuten vor Halbzeitpfiff für sich zu nutzen wusste. Verdient mit einem Tor Vorsprung (23:22) ging es in die Katakomben. 

Dresden überragt in Hälfte zwei

Die Hoffnung, dass die Gäste auch in Hälfte zwei so überragend weiterspielen würden,  fiel schon nach wenigen Minuten der zweiten Halbzeit wie ein Kartenhaus zusammen. Dresden hatte die Halbzeitpause genutzt, um das Abwehrsystem effektiver zu gestalten. Der TVG zeigte sich von der offensiven Deckung verunsichert und präsentierte sich völlig von der Rolle. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren Ballverluste und Ungenauigkeiten im Abschluss an der Tagesordnung. In dieser Zeit stellte der Gastgeber auf 27:23 um. Dann endlich der erlösende Treffer von Max Horner zum 27:24. Doch die Verunsicherung wurde nicht weniger. Dresden kam zu einfachen Toren, hatte mit Schlussmann Robin Cantegrel einen starken Rückhalt im Tor. Die Gäste hingegen kamen in den zweiten 30 Minten lediglich zu neun mageren Toren und mussten sich demnach verdient geschlagen geben.

Fokus auf Heimspiel am 27.12.2025

Jetzt heißt es volle Konzentration auf das letzte Spiel des Jahres am 27.12.2025 gegen den HSC 2000 Coburg, um noch einmal vor voller Kulisse ein anderes Gesicht zu zeigen und den lang ersehnten Heimsieg zu feiern.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, zeigte der TV Gelnhausen eine Gala-Vorstellung gegen Nieder-Roden. Die HSG Hanau kam mit einem Sieg aus Hassloch zurück, während der TV Kirchzell die Punkte in Dutenhofen lassen musste. 

 

Niederlage für Kirchzell im letzten Spiel des Jahres

Bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II kam der TV Kirchzell mit einer herben 19:31 (5:17)-Niederlage nach Hause. Allerdings muss gesagt werden, dass der TVK ohne “Feuerwehrmann” Tom Spieß, der diesmal nicht einspringen konnte, ohne Ievgen Zhuk und ohne Joshua Osifo, der bereits nach zwölf Minuten rot sah, auskommen musste. Niklas Ihmer stand zwar auf dem Spielberichtsbogen, konnte aber aufgrund seiner Verletzung nur für Strafwürfe eingesetzt werden. “Bei so vielen Ausfällen wird es für unseren ohnehin schmalen Kader schwer”, sagte TVK-Trainer Povilas Babarskas.

Wie schon in der Woche zuvor hatten die Gäste im ersten Durchgang große Probleme, fanden nicht zu ihrem Spiel und vor allem fanden sie kein Mittel gegen die unangenehme 3-2-1-Abwehr der Hausherren. Sage und schreibe fünf Tore nach 30 Minuten standen seitens des TVK auf dem Spielberichtsbogen. Das ist definitiv zu wenig. “Wenn du in Halbzeit eins zwölf technische Fehler produzierst und viele Fehlwürfe verzeichnest, dann kommt so ein Ergebnis dabei heraus”, so Povilas Babarskas. Hinzu kam, dass mit Joshua Osifo ein Shooter ab der zwölften Minute fehlte. 

Besserung in Halbzeit zwei

Nach dem Wechsel lief es etwas besser bei Kirchzell und sie holten etwas auf. Trotzdem hielt die HSG den Gegner immer gut auf Distanz (23:10, 25:15. 29:19). Die jungen Wilden von Kirchzell konnten gegen die gute Abwehr der HSG nicht viel ausrichten, wobei der TVK-Coach mit seiner eigenen Abwehr nicht gänzlich unzufrieden war. Im Angriff lief nicht viel zusammen.  So kam dann das hohe Ergebnis zustande. Coach und Mannschaft sind nun froh, in die Winterpause gehen zu dürfen, um durchzuatmen und um sich wieder zusammen zu finden. Babarskas lässt noch ein paar Tage trainieren, dann ist bis 03. Januar frei, ehe es am 10. Januar schon wieder weiter geht. Gegner sind die Bergischen Panther.

 

 

Sieg im Weihnachtsderby

Der TV Gelnhausen hat das Spitzenspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 34:28 (18:12) für sich entschieden. Vor 1450 begeisterten Zuschauern in der stimmungsvollen Rudi-Lechleidner-Halle krönten die Barbarossastädter ihre starke Hinrunde mit der bis dato besten Saisonleistung und einem verdienten Derbysieg. Mit 25:5 Punkten geht der TVG als Tabellenzweiter in die Weihnachtspause.

Schon vor dem Anwurf war die Stimmung besonders: Zahlreiche ehemalige Gelnhäuser Spieler hatten sich wie im vergangenen Jahr zum großen Wiedersehen im Rahmen der TVG-Nachwuchshelden eingefunden und sorgten gemeinsam mit dem Publikum für einen elektrisierenden Rahmen, der die Hölle Süd zum Beben brachte.

Die Partie startete auf Augenhöhe. Zwar erzielte der TVG durch Treffer von Yannick Mocken und Silas Altwein früh eine 2:0-Führung, doch die Gäste aus Nieder-Roden glichen das Spiel wieder aus. Beide Mannschaften spielten temporeich und mit großem Einsatz und schenkten einander nichts, sodass sich in den folgenden Minuten kein Team entscheidend absetzten konnte. In der 18. Minute stand ein bis dahin leistungsgerechtes 10:10 auf der Anzeigetafel.

Dann kam der TVG ins Rollen. Ein Überzahlspiel läutete die stärkste Phase der Barbarossastädter ein. Die Abwehr stand nun kompakter, Torhüter Alexander Bechert glänzte mit starken Paraden und vorne überzeugte der TVG mit hohem Tempo und klarem Abschluss. Kapitän Jonathan Malolepszy machte einen 5:0-Lauf perfekt und traf in der 24. Minute per Siebenmeter zum 15:10. In der Folge setzten die Rot-Weißen konsequent nach und gingen durch ein weiteres Siebenmetertor des Kapitäns zum 18:12 mit einer Sechs-Tore-Führung in die Pause.

„Die Jungs haben das, was wir im Training diese Woche bezüglich der kompakten Abwehr gegen die schnellen und wurfstarken Spieler der HSG erarbeitet haben, vor allem in der ersten Hälfte sehr gut umgesetzt“, lobte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Sie haben eine sehr konzentrierte und konsequente Leistung gezeigt.“

Nach dem Wechsel änderte sich nichts

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nicht viel. Der TVG verteidigte seinen Vorsprung und Silas Altwein erzielte in der 36. Minute das 21:15. Doch die Baggerseepiraten steckten nicht auf und nutzten anschließend eine schwächere Phase der Gelnhäuser, um Tor um Tor aufzuholen. In dieser Phase unterliefen dem TV Gelnhausen einige technische Fehler und Ballverluste, die Nieder-Roden eiskalt bestrafte. Zwölf Minuten vor Spielende war der Vorsprung des TVG auf 23:21 geschmolzen, das Spiel drohte zu kippen. Getragen vom frenetischen Publikum fand der TVG zurück in die Spur, auch wenn das Spiel weiterhin knapp blieb. Ein Treffer der Gelnhäuser Leihgabe Lasse Georgi für Nieder-Roden sorgte für den 26:24-Zwischenstand in der 52. Minute.  

Dann zeigten die Rot-Weißen wieder einmal, dass sie Crunchtime spielen können. Nach Toren von Jannik Geisler und Malolepszy, erzielte Finn Trinczek in der 54. Minute das 29:24 und brachte den TVG endgültig auf die Siegerstraße. Nieder-Roden gab jedoch nicht auf und versuchte es mit einer offensiven Manndeckung. Doch spätestens als Malolepszy in der 58. Minute auf 32:25 stellte, war die Entscheidung gefallen. Den Schlusspunkt setzte Fynn Hilb zum 34:28. Die Fans verabschiedeten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen und lautstarken „Derbysieger“-Sprechchören in die wohlverdiente Weihnachtspause. TVG-Kapitän Malolepszy war mit elf Treffern der beste Torschütze des Abends, gefolgt von Mittelmann Altwein mit sieben Toren. Bei den Gästen aus Nieder-Roden traf Simon Brandt neunmal das Tor.  

„Meine Mannschaft hat ein geiles Spiel vor toller Kulisse abgeliefert und es freut mich riesig, dass wir zum Jahresabschluss so einen Derbysieg feiern können“, sagte Geiger. Auch HSG-Trainer Christian Sommer gratulierte fair zum Derbysieg: „Glückwunsch an Gelnhausen zum verdienten Sieg. Wir waren die ersten 20 Minuten auf Augenhöhe, aber dann hat Gelnhausen die Überzahlsituationen sehr gut ausgespielt. In der zweiten Hälfte kommen wir nochmal ran, aber mit nur drei gehaltenen Bällen im ganzen Spiel kann man hier schwer etwas holen. Trotzdem war das hier heute ein tolles Event und wir können auf ein starkes Jahr 2025 zurückblicken.“ Mit dem Derbysieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten beendet der TV Gelnhausen eine herausragende Hinrunde auf dem zweiten Platz der Staffel Süd-West.

 

 

HSG Hanau behält beim Vorletzten TSG Haßloch die Oberhand

Ein Jahresabschluss nach Maß für die HSG Hanau. Am Samstagabend feierten die Grimmstädter einen verdienten 36:29 (17:11)-Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten TSG Haßloch und sicherten sich damit den neunten Saisonsieg. Nach dem erfolgreichen Auftritt in Rheinland-Pfalz springt die Handballspielgemeinschaft zum Ende der Hinrunde auf den fünften Tabellenrang.

„In der zweiten Halbzeit hat Haßloch uns heute wirklich Paroli geboten“, meinte HSG-Cheftrainer Axel Spandau nach der Begegnung. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass unser Gegner mit allen Mitteln kämpfen wird und das war letzten Endes auch so.“

Die HSG Hanau schwamm zuletzt auf einer Erfolgswelle: Drei Spiele in Folge blieb die Spandau-Sieben ungeschlagen, holte dabei unter anderem einen Punkt in Gelnhausen und gewann zwei Heimderbys. Dementsprechend motiviert gingen Bergold, Kleemann & Co. auch in die Aufgabe bei der TSG Haßloch, die auf dem vorletzten Tabellenrang stark abstiegsgefährdet ist. Vor 300 Zuschauern im TSG Sportzentrum hatte das Hanauer Team allerdings in der Anfangsphase so seine Probleme mit den resolut verteidigenden Gastgebern. Nach sieben gespielten Minuten stand es 4:2 für die Hausherren, während HSG-Keeper Benedikt Müller mit gleich drei Glanztaten schlimmeres verhindert hatte.

Nach einem Sahnepass von Lukas Böhm auf Rechtsaußen Sebastian Hein, der nervenstark das 4:4 (10.) einnetzte, wurde Hanau besser. Die Grimmstädter schlossen in der Abwehr die Reihen und feierten, angeführt von Cedric Schiefer und Dziugas Jusys im Innenblock, die eine oder andere Balleroberung. Mit schnellem Umschaltspiel und einer gefährlichen zweiten Welle machten die Hessen das Spiel schnell und kamen zur ersten Führung beim 5:4 (11.) von Kreisläufer David Rivic. Haßloch blieb aber dran und schaffte seinerseits in der 19. Minute den Ausgleich beim 9:9. Direkt im Anschluss profitierte Hanau von einer Zeitstrafe gegen die Gastgeber und startete einen 5:0-Lauf. Zunächst traf Bergold nach einem Ballgewinn zum 12:9 in das leere Tor der Gastgeber, ehe Haßloch die Auszeit nahm. Doch auch danach blieb Hanau am Drücker: Bis zur 28. Minute hatte das Team den Vorsprung auf 15:9 durch Lukas Böhm ausgebaut. Ein weiterer Treffer von Bergold sicherte die 17:11-Führung zur Halbzeit.

HSG tauschte durch

Zum Beginn der zweiten dreißig Minuten tauschte Spandau etwas durch: Dennis Gerst und Julian Fulda kamen in die Begegnung und Letzterer traf direkt zum 18:12 (32.). In der Folge gelang es Hanau die Führung zu verteidigen. Beim 24:18 von Kreisläufer Nils Schröder lagen die Gäste in der 39. Minute noch klar in Front. Aber die TSG Haßloch und ihr Trainer Philipp Rogawski zogen das Tempo noch einmal an, während bei Hanau die Abstimmung nicht mehr passte. „Unsere zwei Abwehrwechsel haben etwas Unruhe in unser Spiel gebracht und auch die Torhüterleistung war nicht mehr auf dem Niveau der vorherigen Halbzeit“, so Spandau. Mit einigen guten Aktionen kämpften sich „die Bären“ so beim 24:27 (48.) heran und schafften es die Hessen zu ärgern. HSG-Spielmacher Jan-Philipp Winkler, der eine starke zweite Halbzeit spielte, übernahm in diese Phase nun die Verantwortung und tankte sich in der 51. Minute durch die TSG-Abwehr – das 30:25. Zum Matchwinner wurde aber Saad Khan, der spät für Müller im Tor eingewechselt wurde und mit einigen wichtigen Paraden dem Team den Rücken freihielt.

Mit diesem neuen Schwung schaffte es Hanau auch, zwei Unterzahlsituationen nach Hinausstellungen von Sebastian Hein und Dziugas Jusys erfolgreich zu überstehen – dabei baute man die Führung sogar wieder deutlich aus. Das 34:27 von Winkler sorgte in der 57. Minute für die Vorentscheidung. Danach feierte das HSG-Team mit den mitgereisten Fans des Hanauer Blauen Blocks, die die Mannschaft 60 Minuten lang lautstark unterstützt hatten. „Das war wirklich ein überragender Support“, sage Spandau. „Ein ganzer Bus voller Fans, die eine wunderbare Stimmung gemacht haben. Das war wirklich phänomenal.“

 

 

Archivbild: TV Gelnhausen

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga trennten sich der TV Groß-Umstadt und die HSG Bieberau/Modau im letzten Spiel des Jahres mit 33:33 (17:15)-Unentschieden. 

Groß-Umstadt kämpfte leidenschaftlich, keine Mannschaft konnte sich deutlich absetzen, so dass die Führung hin- und herwechselte. Sieben Minuten vor Schluss nutzte Groß-Umstadt die Unterzahl der Gäste (Damjan Jajic erhielt die rote Karte) zum 31:29, doch Robin Büttner erzielte direkt wieder den Anschluss zum 31:30. Braun legte erneut vor zum 32:30, ehe der wieder überragende Kevin Kunzendorf (11 Treffer) in den folgenden zwei Minuten dreimal hintereinander zum 32:33 und zur erneuten Führung der Gäste traf. Die Freude der HSG hielt aber nicht lange und Groß-Umstadt traf in der 58. Minute zum 33:33 Ausgleich. In der Folge konnte sich keine Mannschaft mehr einen sichtbaren Vorteil erspielen und es blieb letztlich beim gerechten Unentschieden.

In dieser Partie glänzte in den ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit vor allem Martin Juzbasic (Groß-Bieberau) als überragender Torhüter, aber auch auf der anderen Seite lief Maximilian Braun zu Hochform auf. Beide Mannschaften treffen sich nach der kurzen Winterpause bereits am 30. Januar wieder zum Rückspiel in Groß-Bieberau. HSG-Trainer Thomas Weber meinte: „Wir wussten vorher schon, dass das ein offener Schlagabtausch wird, ein klassisches Derby eben. In der Summe haben wir zu viele Fehler gemacht und haben unser Tempospiel nicht optimal aufziehen können.“

 

HSG Bieberau/Modau

Juzbasic 2, Mika Trautmann, Diesterweg, Jajic 4, Büttner 4, Günther 1, Lubar 4, Schenkel, Kunzendorf 11/3, Hübscher 1, König 1, Trautmann, Weber 3, Becker 2.