Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt gegen den VfL Lübeck-Schwartau mit 25:26 (14:12) verloren. Damit verpasste der TVG nicht nur die Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt, er hat auch im Spiel des Jahres in der Süwag Energie Arena in Frankfurt erneut keinen Sieg einfahren können. Dreimal ist der TVG bisher zu einem Spiel während der laufenden Runde nach Frankfurt umgezogen, dreimal gab es keine Punkte. Nun stehen zwei Niederlagen und ein Unentschieden zu Buche. 

Dabei war es erneut ein tolles Event, das der TVG zusammen mit seinem Partner Ecovis auf die Beine gestellt hat, das 2764 Zuschauer sehen wollten. Ein Handballfest beim Ecovis Spitzenhandball in Frankfurt, dass die Partie noch einmal auf ein anderes Level gehoben hat. Leider fehlten am Ende wieder die Punkte und Frankfurt scheint sportlich bisher noch kein gutes Pflaster für den TVG zu sein. Dabei sah es für die Hausherren lange Zeit nach einem Erfolg in Frankfurt aus. Am Ende ging dem TVG aufgrund eines Mini-Kaders die Puste aus. 

Das wollte allerdings Florian Eisenträger nach Spielende nicht gelten lassen, als er sagte: “Diese schwierige personelle Situation hatten wir ja jetzt nicht erst das erste Mal.”

Der Gastgeber kam gut in die Partie, Patrick Gempp traf zum 1:0, Mario Stark erhöhte auf 2:0. Paul Holzhacker erzielte das erste Tor für sein Team zum 2:1, bevor Florian Eisenträger per Siebenmeter zum 3:1 verwandelte. Die Lohrbach-Crew präsentierte sich in der Abwehr energiegeladen und kompromisslos, in der neunten Minute stand es 5:2. Nadev Cohen stellte in der 13. Spielminute den Anschluss (7:6) her, doch Max Horner nutzte zwei Tore in Folge zum 10:7. Beim 12:8 durch Horner in der 24. Minute verpasste es der TVG, den Sack zuzumachen und sie ließen den Gegner bis zur Halbzeit auf zwei Tore (14:12) herankommen. Dabei wäre eine höhere Pausenführung auf jeden Fall verdient gewesen, denn die Gastgeber waren die eindeutig bessere Mannschaft.

Lübeck dreht das Spiel in den letzten zehn Minuten

Auch in die zweite Hälfte startete der TVG besser. Eisenträger und Connar Battermann erhöhten auf 16:12. Doch die Gäste blieben dran und Einar Nickelsen und Jan-Eric Speckmann verkürzten auf 16:14. Aber der Gastgeber wollte unbedingt die zwei Punkte für den Klassenerhalt holen, kämpfte verbissen weiter und Battermann spielte in der 41. Minute eine Drei-Tore-Führung für sein Team heraus. In der Folge schwanden die Kräfte. Trainer André Lohrbach fehlten aufgrund der angespannten Personalsituation die Alternativen im Rückraum. Fehler schlichen sich ein und Lübeck nutzte diese konsequent aus. Zehn Minuten vor Schluss traf Nickelsen zum 22:22-Ausgleich. Das war der erste Ausgleich bisher. Die Partie stand auf Messers Schneide und es war kein Sieger auszumachen. Die Hausherren kämpften verbissen weiter. In der 57. Minute stand es 24:24, kurz danach 24:25 und 24:26. Der TVG versuchte alles und Eisenträger netzte zum 25:26 ein. Das war’s. Während Lübeck seit sechs Spielen in Folge ungeschlagen ist, war es die dritte Niederlage in Folge für den TVG. Ein Unentschieden wäre sicher gerechter gewesen. 

„Heute sind wir leider die unglücklichen Verlierer“

TVG-Trainer André Lohrbach äußerte sich in der anschließenden Pressekonferenz wie folgt: „Wir haben es leider verpasst, in der entscheidenden Phase deutlicher in Führung zu gehen. Und in der Crunchtime fünf, sechs Minuten vor Schluss haben wir uns dann einen technischen Fehler und einen Fehlwurf zu viel geleistet, so dass wir heute leider die unglücklichen Verlierer sind. Wir müssen die entscheidenden Punkte nach der Länderspielpause holen. Danach werden wir sehr, sehr schnell einen Haken unter die Saison machen.“

Ein total enttäuschter Florian Eisenträger meinte: “Glückwunsch an den VfL. Mir fehlen grad die Worte ob der völlig unnötigen Niederlage. Wir spielen in Halbzeit eins gut, stellen eine gute Abwehr, werfen dann die Bälle zu schnell weg und belohnen uns nicht mit einer höheren Halbzeitführung. In der zweiten Hälfte lief es erst auch noch gut für uns…”

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga ist der vorletzte Spieltag vorbei und die TuSpo Obernburg hat eine Niederlage in Vellmar hinnehmen müssen. Die HSG Bieberau/Modau gewann bei der MSG Körle/Guxhagen.

 

Ersatzgeschwächte TuSpo kassiert deutliche Niederlage

Die Tuspo Obernburg hat im letzten Auswärtsspiel der Saison 25/26 ersatzgeschwächt eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Ohne André Göpfert, Tobias Raab, Connor Scheuring, Niklas Geck und Leon Steinbrecher unterlag die Mannschaft von Trainer Philipp Wollbeck beim abstiegsbedrohten TSV Vellmar klar mit 23:35 (11:21).

Die Gastgeber fanden deutlich besser in die Partie und setzten sich bereits in der Anfangsphase bis zur fünften Minute auf 4:1 ab. Weil die TuSpo in der Defensive kaum Zugriff bekam, sah sich Trainer Wollbeck schon nach neun Minuten beim Stand von 2:6 zur ersten Auszeit gezwungen. Doch auch danach fanden die Römerstädter kaum ins Spiel und liefen dem Rückstand permanent hinterher. Nach 20 Minuten hatte Vellmar den Vorsprung bereits auf 14:8 ausgebaut und bis zur Pause gerieten die Gäste immer weiter ins Hintertreffen. Mit einem deutlichen 11:21-Rückstand ging es schließlich in die Kabinen.

Kaum Änderung nach dem Wechsel

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst kaum. Zwar verkürzte Max Roos mit zwei Treffern direkt nach Wiederbeginn, doch die Nordhessen hielten das Tempo weiter hoch und sorgten spätestens mit dem 28:18 nach 45 Minuten für die Vorentscheidung. In der Schlussphase stemmte sich vor allem Thomas Keck mit einigen Treffern gegen die Niederlage, doch der personell stark dezimierte Kader hatte dem TSV Vellmar an diesem Abend nur wenig entgegenzusetzen. Am Ende kassierten die Obernburger eine unerwartet deutliche 23:35-Niederlage und will jetzt beim Saisonfinale gegen den TV Hüttenberg II noch einmal punkten.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Philipp Wollbeck nach der Partie: „Eine lange und anstrengende Saison zollt ihren Tribut. Mit sehr dünnem Kader und angeschlagenen Spielern kommen wir nicht gut ins Spiel und haben dann leider auch keine Alternativen, um gegenzusteuern. Nächste Woche wollen wir uns im Saisonfinale vor unseren heimischen Fans mit einem anderen Gesicht präsentieren, uns gebührend aus der Saison verabschieden und gemeinsam mit den Fans den Klassenerhalt feiern.“

 

 

Bieberau/Modau mit Spielkontrolle zum nächsten Auswärtssieg 

Die HSG Bieberau/Modau wollte ihren achten Auswärtserfolg und das spürte man von Anfang an. Am Ende stand ein 32:28 (17:14) bei der MSG Körle/Guxhagen auf der Anzeigetafel. Schnell gingen die Gäste mit 4:0 (3.) in Führung, ehe die Gastgeber in der sechsten Spielminute ihren ersten Treffer erzielten. Bieberau/Modau bestimmte das Spiel und kontrollierte das Geschehen – Darren Weber führte wieder geschickt Regie. Trotzdem gaben sich die Nordhessen nie auf und versuchten auf Augenhöhe zu bleiben. Dies gelang ihnen zeitweise sehr gut und so kamen sie – vor allem durch Distanzwürfe – in der ersten Halbzeit immer wieder mal auf ein Tor heran. Zuletzt gelang dies in der 25. Spielminute zum 13:14, ehe Kevin Kunzendorf mit drei Treffern in Folge zum 14:17 Pausenstand traf.

Nach dem Wechsel dominierten die Gäste weiter

Auch nach der Pause änderte sich nichts an der Dominanz der Gäste, sie bauten ihre Führung weiter aus und führten in der 40. Spielminute wieder mit 25:20. Falken-Trainer Thomas Weber nahm in der 46. Minute noch einmal eine Auszeit und die wirkte. Binnen sechs Minuten erhöhten die Falken dreimal durch Damjan Jajic, Kevin Kunzendorf und David Lubar auf 30:22 (52.). Das Spiel war gelaufen, die Gäste waren zufrieden, schalteten einige Gänge zurück und so kam Körle/Guxhagen noch einmal bis zur 59. Spielminute auf 28:30 heran, ehe Kevin Kunzendorf mit einem Doppelschlag in der letzten Minute das Endergebnis von 32:28 herstellte. HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein schöner Sieg meiner Mannschaft gegen einen sich nie aufgebenden und kämpfenden Gegner.“

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, ist die Saison 2025/26 Geschichte. Zum Abschluss der Runde musste der TV Kirchzell daheim eine Niederlage gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II hinnehmen. Die HSG Hanau feierte ein Torfestival über Absteiger Haßloch. Gelnhausen feierte auswärts einen Derbysieg gegen Nieder-Roden.

 

Am Ende hat es für Kirchzell nicht zum Sieg gereicht

Zum Ende der Saison gelang dem TV Kirchzell kein Sieg mehr vor heimischem Publikum. Den Tick cleverer agierten die Gäste aus Dutenhofen/Münchholzhausen in der Miltenberger Sporthalle, um am Ende mit 25:23 (13:13) zu gewinnen. Allerdings blieben die Kirchzeller trotz der Niederlage auf dem neunten Tabellenplatz, also einstellig – wie es der Trainer Povilas Babarskas vor Rundenanfang ausgelobt hatte.

Beie Mannschaften zeigten sich kämpferisch gut, beide stellten eine sehr gute Abwehr, beide hatten so ihre Probleme im Angriff. Kein Wunder, dass es in der neunten Spielminute noch 3:3 stand. Kurz danach knickte Rückraumschütze Joshua Osifo um und konnte in der Folge nicht mehr eingesetzt werden. Das war natürlich ein herber Verlust und der TVK hatte Probleme, die neuerdings mit einer 6-0-Abwehr agierenden Gäste aus dem Gleichgewicht zu bringen. In der 17. Minute stand es 5:5, zwei Minuten später 5:7. TVK-Coach Povilas Babarskas reagierte, brachte den siebten Feldspieler und seine Jungs kämpften sich wieder heran (11:12) und mit einem 13:13 ging es in die Kabinen.

TVK geriet in Rückstand

Allerdings handelten sich die Hausherren quasi mit dem Pausenpfiff eine Zeitstrafe wegen Nichteinhalten des Abstands ein, so dass sie nach dem Wechsel zunächst in Unterzahl agieren mussten. Nach dem 15:15 (34.) setzte sich die HSG so langsam aber sicher ab (17:18, 17:21 – 50.). In dieser Phase waren es ein paar Ungenauigkeiten und eine starke HSG-Abwehr, die den TVK ins Hintertreffen geraten ließ. 19:23 stand es in der 53. Minute. Doch die Gastgeber bliesen zur Aufholjagd, stellten selbst eine sehr gute Defensive und kamen auf 23:24 heran. Vier Sekunden vor Schluss gelang den Gästen der 25. Treffer und damit war die Niederlage besiegelt.

Abschiede

Nach dem Spiel gab es auch Abschiede zu verkünden und wie bereits angekündigt, werden Oleh Soloviov, Antonio Schnellbacher und Louis Hauptmann nächste Saison wohl nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen stehen. Doch alle drei werden anscheinend nicht zu einem anderen Verein wechseln, denn alle haben ihren Spielerpass beim TVK gelassen. 

Die Gründe für die Pause sind andere: Louis plant erst einmal aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mit Handball, Oleh zieht es zu seiner Freundin nach Würzburg und Antonio macht wegen seines zeitaufwändigen Jobs erst einmal eine Pause.

 

 

 

 

HSG Hanau feiert Torfestival zum Saisonfinale

Saisonabschluss nach Maß für die Drittliga-Handballer der HSG Hanau. In der letzten Partie der Spielzeit 2025/26 kamen die Grimmstädter zu einem deutlichen 36:26 (18:12)-Heimsieg über Absteiger TSG Haßloch. Zum Abschied von Max Bergold, Nils Schröder, Saad Khan und Co-Trainer Kai Nober lieferten die Blau-Weißen noch einmal ein wahres Torfestival ab und sammelten wichtige zwei Punkte in der Staffel Süd-West, die vielleicht noch über die Teilnahme am DHB-Pokal im kommenden Jahr entscheiden könnten. 

„Ich bin sehr froh, dass wir eine Reaktion auf die misslungene erste Halbzeit in Dutenhofen gezeigt haben“, lobte HSG-Cheftrainer Axel Spandau sein Team nach Spielende. „Die Mannschaft hat das hervorragend gemacht, jeder hat seine Spielanteile erhalten und Nils Schröder als erfolgreichster Torschütze auch noch einen schönen Abschluss bekommen. Was besseres kann man sich kaum vorstellen.“ 

Bei den Verabschiedungen am späteren Abend blieb dann kaum ein Auge trocken: Dass sich Kreisläufer Nils Schröder in seinem letzten HSG-Spiel zuvor mit acht Treffern als Mann des Abends auszeichnen konnte, war dabei nur die Kirsche auf der Torte. Saad Khan hütete noch einmal 60 Minuten lang das HSG-Tor, während Co-Trainer Kai Nober von der Seitenlinie ein letztes Mal das Hanauer Spiel dirigierte. Ein Wermutstropfen blieb: HSG-Kapitän Max Bergold konnte nach seiner Knieoperation nicht mitwirken, wurde beim anschließenden Spalierstehen seiner Teamkollegen aber gebührend und mit viel Applaus durch den Blauen Block verabschiedet. 

Schröder glänzt bei emotionalem Heim-Abschied

Handball wurde vor über 700 Zuschauern auch noch gespielt: Gegen die bereits abgestiegenen Gäste aus Haßloch drückte Hanau von Beginn an auf das Tempo. Jan-Philipp Winkler vertrat auf der Mittelposition wieder den verletzten Spielgestalter Jan-Eric Kleemann und glänzte dabei mit reichlich Torgefahr und fünf Treffern direkt im ersten Durchgang. Auch Schröder wurde mehrmals mustergültig am Kreis in Szene gesetzt und traf dabei zum 3:1 (5. Minute) und 9:4 (14.) für die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. 

Eines musste man der TSG Haßloch zugutehalten: Die Rumpftruppe von Trainer Christian Job war nicht als lockerer Sparringspartner in Hanau angereist, sondern hielt tapfer dagegen und setzte durch den starken Sebastian Bösing (8 Treffer) und Torhüter Loic Modzinski einige Akzente. Bis zum 10:13 (23.) von Yannick Treiber waren die Gäste an den Hanauer dran, ließen zum Ende der ersten Halbzeit aber immer mehr Federn. Dziugas Jusys baute mit seinem verwandelten Siebenmeter die Hanauer Führung auf 18:12 zur Pause aus. 

Der Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann überschattet durch die schwere Schulterverletzung von Julian Fulda. Nach einer Abwehraktion ging der Hanauer Linksaußen zu Boden und konnte nicht mehr weitermachen – er musste sogar später vom Rettungsdienst abgeholt werden. Für Fulda übernahm HSG-Youngster Jannes Hauer die Position, der ein gutes Spiel zeigte und sich mit vier Treffern in die Torschützenliste eintrug.  

Hanau zieht früh davon und wahrt Pokal-Hoffnung

Der restliche Verlauf der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Hanau behauptete seine Führung und hielt die Gäste weiter auf großer Distanz. Das 24:16 (39.) von Cedric Schiefer bedeutete mehr oder weniger die Vorentscheidung für die HSG, denn der TSG schien nun mit ihrem begrenzten Kader deutlich die Puste auszugehen. Das 28:18 auf der Anzeigetafel, nach einem schön herausgespielten Treffer von Hauer, brachte erstmals die 10-Tore-Differenz für die HSG in der 45. Minute. Winkler machte mit seinem 30:19 (49.) die dreißig Stück voll. 

Bei eigener 35:25-Führung nahm Spandau in der 59. Minute seine letzte Auszeit und gab so den vier scheidenden HSG-Akteuren die Möglichkeit sich unter Standing Ovations des Publikums aus der Main-Kinzig-Halle zu verabschieden. Die letzten anderthalb Minuten bestritt das Hanauer Drittliga-Team unter lautstarken „HSG“-Sprechchören und feierte im Anschluss mit seinen blau-weißen Fans. 

 

 

 

 

TV Gelnhausen fährt Derbysieg in Nieder-Roden ein

Der TV Gelnhausen hat eine herausragende Saison 2025/26 mit einem weiteren Derbysieg abgeschlossen. Am letzten regulären Spieltag gewannen die Barbarossastädter auswärts bei der HSG Rodgau Nieder-Roden mit 36:31 (16:16). Vor 552 Zuschauern in der RODAUSTROM Sportarena bestätigte der TVG einmal mehr seine starke Form und geht nun mit viel Selbstvertrauen in die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Für das kommende Spiel gegen den Top-Favoriten TV Emsdetten (Samstag, 19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle) sind bereits über 1000 Tickets verkauft. Karten sind weiterhin über den Online-Ticketshop erhältlich.

Mit 51:9 Punkten beendet Gelnhausen die Hauptrunde wie bereits im Vorjahr auf dem zweiten Tabellenplatz. Dabei erzielte der TVG im Vergleich zur Vorsaison sogar 69 Tore mehr, kassierte allerdings auch 28 Gegentreffer zusätzlich und holte einen Zähler weniger. Während man in der Vorsaison allerdings weitestgehend vom Verletzungspech verschont wurde, musste Cheftrainer Matthias Geiger in dieser Spielzeit immer wieder massiv improvisieren. Umso größer ist die Wiederholung des letztjährigen Erfolgs einzuschätzen. 

Denn auch dieses Mal war die personelle Lage beim TV Gelnhausen extrem angespannt. Neben Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) fehlte auch Simon Belter weiterhin. Der Rechtsaußen verletzte sich nach seiner Sprunggelenksverletzung im Aufbautraining zusätzlich am anderen Fuß und wird voraussichtlich auch die Aufstiegsrunde verpassen. Hinzu kam, dass Dima Redkyn zeitgleich für seinen Stammverein TV Großwallstadt im Einsatz war und Rückraumspieler Jonas Dambach unter der Woche berufsbedingt nicht trainieren konnte, weshalb er nur begrenzte Einsatzzeit erhielt. Geiger stand somit erneut nur ein gelernter Linksaußen und kein etatmäßiger Rechtsaußen zur Verfügung. Umso erfreulicher war das Comeback von Kreisläufer Leon David, der nach langer Schulterverletzung erstmals wieder auflief und phasenweise auf Rechtsaußen aushalf.

Das Derby begann von Beginn an temporeich. Beide Mannschaften drückten aufs Tempo und suchten immer wieder den schnellen Abschluss. Zunächst konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. In der elften Minute ging Nieder-Roden durch Sam Hoddersen erstmals mit zwei Toren in Führung (8:6), doch der TVG blieb dran. Auf beiden Seiten konnten sich die Torhüter immer wieder auszeichnen. Während Philipp Hoepffner mehrfach stark für die Gastgeber parierte, zeigte auch Alex Bechert im TVG-Tor starke Paraden.

Mitte der ersten Hälfte übernahm Gelnhausen dann kurzzeitig die Kontrolle. Jonathan Malolepszy traf in der 24. Minute zum 15:12 und brachte den TVG erstmals mit drei Toren in Führung. Doch auch die „Baggerseepiraten“ ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich bis zur Pause wieder zurück. Mit dem 16:16-Halbzeitstand ging es leistungsgerecht in die Kabinen.

Partie blieb zunächst offen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Nach 40 Minuten stand es 21:21. Dann verschaffte sich der TVG jedoch langsam Vorteile. Vor allem die schnelle Mitte bereitete Nieder-Roden zunehmend Probleme. Immer wieder antworteten die Gelnhäuser direkt auf Gegentore und nutzten zusätzlich technische Fehler der Gastgeber konsequent aus. Zudem agierte die TVG-Abwehr immer kompakter. „Wir konnten das Tempospiel von Nieder-Roden besser kontrollieren und haben keine einfachen Tore mehr bekommen. Das war extrem wichtig“, erklärte Geiger.

In der 46. Minute erhöhte Yannick Mocken auf 28:24 und sorgte damit erstmals für eine Vier-Tore-Führung. Kurz darauf hielt Daniel Drozdz mit einer Siebenmeter-Parade den Vorsprung fest. Nieder-Roden stemmte sich zwar weiterhin gegen die Niederlage, doch der TVG ließ sich die Kontrolle nicht mehr nehmen. Beim 33:29 vier Minuten vor Schluss deutete sich nicht mehr an, dass das Derby noch einmal kippen könnte. Malolepszy erhöhte eineinhalb Minuten vor Schluss sogar auf 36:30.

Die letzte Minute gehörte dann jedoch ganz Johannes von der Au. Der langjährige Führungsspieler der HSG Rodgau Nieder-Roden, der eine berufsbedingte Handballpause einlegen wird, wurde emotional verabschiedet. Während einer Auszeit eine Minute vor Schluss applaudierten ihm die Spieler und Fans beider Mannschaften. Dem 28-Jährigen war die Rührung deutlich anzusehen. Als das Spiel weiterging, ließ der TVG den Nieder-Rodener gewähren, sodass von der Au mit seinem letzten Treffer zum 36:31 noch einmal einen besonderen Schlusspunkt setzen konnte. Die Gelnhäuser präsentierten sich dabei als fairer Gast und unterstrichen damit auch die enge Verbindung und gute Zusammenarbeit beider Vereine, die in den letzten Jahren immer weiter gewachsen ist.

HSG-Trainer Christian Sommer sagte nach der Partie: „Das war ein tolles Spiel für die Zuschauer. Gelnhausen hat wirklich brutale Qualität. Sie können über 60 Minuten im Tempo bleiben.“ Auch Geiger zeigte sich nach dem Derby sehr zufrieden: „In der zweiten Hälfte waren wir noch einen Tick besser und haben uns den Sieg verdient. Trotz der vielen Ausfälle haben das alle Spieler wirklich toll gemacht.“

Nun richtet sich der Fokus vollständig auf die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga. Dort trifft der TVG in Hin- und Rückspielen auf den TV Emsdetten sowie auf den EHV Aue oder den MTV Braunschweig. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde empfängt der TV Gelnhausen am kommenden Samstag um 19.30 Uhr den TV Emsdetten in der Rudi-Lechleidner-Halle. Karten sind weiterhin über den Online-Ticketshop erhältlich.

 

 

Das Bild hat uns der TV Kirchzell zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau mitteilte, steht nach der Saison 2025/26 ein Wechsel im Trainerteam an. Co-Trainer Kai Nober hat den Wunsch geäußert, die Brüder-Grimm-Städter mit Ablauf seines Vertrages im Sommer zu verlassen. Den 35-Jährigen zieht es zurück in seine Heimat Mittelhessen, wo er das Traineramt bei einem ambitionierten Nachwuchsteam übernehmen soll. Am Freitagabend bitten Nober und die HSG zum letzten Tanz, wenn die TSG Haßloch in der Main-Kinzig-Halle gastiert. 

„Dass Kai die HSG im Sommer wieder verlässt, ist sehr schade. Er war ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams in diesem Jahr“, meint der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er hat unglaublich viel Input gegeben und die Mannschaft gemeinsam mit Axel Spandau weiterentwickeln können.“ 

Im Trainer-Trio mit Chefcoach Axel Spandau und Torhüter-Trainer Iteb Bouali prägte Kai Nober die Saison 2025/26 maßgeblich mit. Vor allem mit Spandau, der Nober selbst einst in der A-Jugend des TV Hüttenberg trainierte, pflegt der 35-jährige Gießener ein enges persönliches Verhältnis. Diese persönliche Bedingungen harmonierte auch am Spielfeldrand, als dem Trainer-Team in der Rückrunde der laufenden Spielzeit eine Serie von elf ungeschlagenen Partien in Folge gelang. 

„Auch wenn es nur für eine Saison war, die Zeit im Drittliga-Team der HSG Hanau war für mich unglaublich intensiv“, sagt Kai Nober. „Ich bin sehr glücklich, dass mir die Verantwortlichen im letzten Sommer das Vertrauen für diese Position geschenkt haben und das wir als Mannschaft die Saison nun so positiv abschließen konnten. Die HSG Hanau zeichnete sich für mich immer durch ihr hohes Engagement aller Beteiligten aus. Was hier an Heimspieltagen alles möglich gemacht wird, ist wirklich sagenhaft. Mit dem Verein verbinde ich viele schöne Momente und wünsche allen viel Erfolg für die nächste Spielzeit.“ 

Zurück in die sportliche Heimat

Nober zieht der Handball nun zurück in seine sportliche Heimat nach Mittelhessen, wo er ein ambitioniertes Nachwuchsteam auf die Saison 2026/27 in der Jugendhandball-Bundesliga vorbereiten soll.  

„Natürlich wollen wir Kai keine Steine in den Weg legen und es ehrt uns als HSG Hanau, dass seine erfolgreiche Arbeit in der Grimmstadt bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt hat“, so HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Gleichzeitig freut es uns, dass wir Teil seiner Entwicklung sein durften und wünschen ihm nun viel Erfolg für seine neue Aufgabe.“  

Vor seiner Zeit in Hanau war Kai Nober sechs Jahre lang als Co-Trainer für die männliche A-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen verantwortlich, mit der er 2017 die deutsche Meisterschaft gewann. Es folgten ein Engagement bei der HSG Wettenberg in der Frauen-Regionalliga sowie für die zweite Mannschaft der HSG Hanau, die er ab Sommer 2023 für eine Halbserie übernahm. 

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt trifft am Freitag um 20 Uhr in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt auf den VfL Lübeck-Schwartau.

Seit Wochen wird in der Geschäftsstelle Großwallstadt fieberhaft auf dieses Ereignis hingearbeitet. Denn in der aktuellen Spielzeit findet zum dritten Mal seit 2024 ein Punktspiel in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt statt. Dass diese Partie etwas ganz Besonderes ist, aber auch viele organisatorische Herausforderungen beinhaltet, weiß Sascha Häsler, Eventmanager des TVG, der das Spitzenspiel federführend organisiert: „Natürlich ist es viel Arbeit, ein reguläres Heimspiel in einer fremden Arena zu auszutragen. Wir freuen uns aber sehr, wenn der Handball endlich wieder durch die Süwag Energie ARENA fliegt, denn auch die Rhein-Main-Region verdient es, Spitzenhandball live verfolgen zu dürfen.“

Hauptpresenter Ecovis verspricht viele Aktionen

Besonders beeindruckend in diesem Jahr ist, dass der TV Großwallstadt mit Ecovis einen Hauptpresenter gewinnen konnte, der auch das Namensrecht für das Event „Ecovis Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Mit Ecovis an unserer Seite wird es uns gelingen die Partie am Freitag eventtechnisch noch einmal auf ein ganz anderes Niveau zu katapultieren. Wir sind froh, so einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, so Häsler.

Gegner aus Schleswig-Holstein: der VfL Lübeck-Schwartau

Als Gegner empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau, der aus dem hohen Norden an den Untermain reist. Lübeck steht mit 31:29 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle im sicheren Mittelfeld und kann damit völlig befreit in die Partie gehen. Die letzten zwei Partien gegen TuSEM Essen und HSG Krefeld Niederrhein endeten beide Unentschieden. Trainer David Röhrig möchte mit seinem Team nun am Freitag endlich wieder einen Sieg einfahren.

TV Großwallstadt ist heiß auf ersten Sieg in Frankfurt

Darauf ist allerdings auch der TV Großwallstadt aus. Nach einer ganz unglücklichen 41:42–Niederlage in Dessau und den beiden Niederlagen gegen die Spitzenreiter Bietigheim und Balingen will die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach auch mit einem ersatzgeschwächten Kader wieder in die Erfolgsspur zurück und wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Zudem haben Kapitän Patrick Gempp und Co. den ersten Sieg in Frankfurt fest im Blick. In den beiden Matches in den vorherigen Spielzeiten musste sich der TVG gegen Hüttenberg geschlagen geben, gegen Minden wurde ein Unentschieden erspielt.

Remis im Hinspiel

Das Hinspiel gegen Lübeck endete 31:31. Auch damals reiste der TV Großwallstadt nur mit einem Zwölf-Mann starken Kader in den Norden. Da aber stand mit Finn Wullenweber noch ein Akteur im Aufgebot, der mit elf  Toren maßgeblich zum Punktgewinn beitrug. Beim Gegner ist es Einar Nickelsen auf Rückraum Mitte, der aktuell die Torschützenliste mit 150 Toren anführt. Aber auch Paul Holzhacker glänzt immer wieder vom Siebenmeter-Punkt.

 

 

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Wie Handball Drittligist HSG Hanau bekannt gab, wird Torhüter Saad Khan sich eine Pause vom Handballsport nehmen und kürzer treten.

Nach zwei Jahren trennen sich im Sommer die Wege der HSG Hanau und ihres Torhüters Saad Khan. Der 30-jährige Schlussmann, der neben dem Sport einem Lehramtsstudium in Darmstadt nachgeht, will sich künftig mehr auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren und legt eine Pause vom Handballsport ein. Am Freitagabend absolviert der gebürtige Pakistaner, beim Heimduell mit der TSG Haßloch, sein letztes Drittliga-Pflichtspiel für die Grimmstädter. 

„Wir haben einige Gespräche mit Saad geführt und hätten ihn gerne weiterhin in der Grimmstadt behalten, aber er hat sich dazu entschlossen, in Zukunft den vollen Fokus auf den Abschluss eines Lehramtsstudiums zu legen“, erklärt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Seine Beweggründe sind für uns absolut nachvollziehbar und wir wünschen ihm dafür viel Erfolg.“ 

Saad Khan wechselte im Sommer 2024 von der MSG Umstadt/Habitzheim in die Brüder-Grimm-Stadt. Der Transfer vom damaligen Landesligisten in die dritte Liga nach Hanau sorgte damals für Aufsehen. Doch Khan zeigte schnell, dass die Hanauer Verantwortlichen mit seiner Verpflichtung ein gutes Auge bewiesen hatten. Reichlich Drittligaerfahrung brachte der heutige 30-Jährige ohnehin aus seiner Zeit bei den Falken in Groß-Bieberau/Modau mit und stellte seine Routine auch in Hanau schnell unter Beweis. Im Duo mit Torhüter Benedikt Müller war der gebürtige Pakistaner immer da, wenn er gebraucht wurde und ließ insbesondere bei Strafwürfen seine Qualitäten glänzen.

„Die vergangenen zwei Jahre bei der HSG Hanau waren für mich eine ganz besondere Zeit, auf die ich mit großer Dankbarkeit zurückblicke. Es hat mir jedes Mal eine riesengroße Freude bereitet, vor dem Blauen Block in der Main-Kinzig-Halle spielen zu dürfen“, blickt Saad Khan zurück. „Aufgrund meiner beruflichen Weiterbildung wird es für mich Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen und meine aktive Karriere zu beenden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten im Verein für die tolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche der HSG Hanau für die Zukunft nur das Beste. Die gemeinsame Zeit werde ich stets in guter Erinnerung behalten.“ 

Hanau verliert einen verlässlichen Torhüter

„Mit Saad verlieren wir nicht nur einen verlässlichen Torhüter, sondern auch einen absolut vorbildlichen Teamplayer, der unsere Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren sportlich wie menschlich bereichert hat“, bemerkt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Seine Entscheidung verdient größten Respekt, denn die berufliche Zukunft hat für ihn nun Priorität. Wir bedanken uns bei Saad für seinen Einsatz und seine Loyalität gegenüber der HSG Hanau und wünschen ihm für seinen weiteren Weg nur das Beste.“

In der Vergangenheit spielte Saad Khan unter anderem mit der MSG Umstadt/Habitzheim in der Landesliga Hessen-Süd. Zuvor stand er zwischen 2016 und 2021 für die MSG Falken Groß-Bieberau/Modau in der dritten Liga zwischen den Pfosten. Für die HSG Hanau bestritt der 1.87 Meter große Torhüter insgesamt 60 Drittliga-Begegnungen. 

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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In der Handball Regionalliga muss die TuSpo Obernburg am Sonntag beim TSV Vellmar antreten. Die HSG Bieberau/Modau muss am Samstag bei der MSG Körle/Guxhagen antreten.

 

TuSpo Obernburg muss nach Vellmar

Nachdem der Klassenerhalt fest steht, kann die TuSpo Obernburg entspannt zum Tabellenvorletzten Vellmar fahren. Trotz allem werden die Obernburger noch einmal alles reinlegen, um die nächsten Punkte einzusammeln. Spielertrainer Noah Streckhardt ist der beste Torschütze der Mannschaft und hat im Hinspiel 14 Tore der TuSpo eingeschenkt. Neben dem Spielertrainer müssen die Gäste noch auf Arturo Nacher-Selma (RM/98 Tore) und Frederik Drönner (LA/91 Tore) aufpassen. Vellmar hat bisher erst dreimal zu Hause gewonnen und konnte einen Auswärtssieg einfahren. Die Hausherren stehen also unter Druck, die Gäste wollen sich für die knappe 25:26-Niederlage im Hinspiel revanchieren.

 

 

 

Letztes Auswärtsspiel der HSG Bieberau/Modau

Das letzte Auswärtsspiel der HSG Bieberau/Modau in dieser Saison führt die Odenwälder am Samstag noch einmal nach Nordhessen zur MSG Körle/Guxhagen, die sich als Aufsteiger wacker geschlagen haben und mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden. Mit 15:33 Punkten stehen sie auf Platz elf der Tabelle und können darauf bauen die Klasse zu halten. So können sie unbeschwert aufspielen und ihrem Publikum beim letzten Heimspiel noch einmal alles zeigen.

Das wissen die erfahrenen Gäste natürlich, werden die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen und ebenfalls versuchen ein gutes Auswärtsspiel abzulegen. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Bieberau/Modauer, das konnten sie deutlich mit 45:23 gewinnen. Doch die Karten sind neu gemischt und damals musste Körle/Guxhagen auf wichtige Spieler verzichten. Die Falken brauchen auf jeden Fall eine stabile Abwehr und viel Tempo nach vorne, im Angriff klare Abschlüsse. Das hat letzte Woche beim Sieg gegen Breckenheim sehr gut geklappt und soll seine Fortsetzung finden. HSG-Trainer Thomas Weber: „Wir gehen konzentriert in die Partie gegen die Nordhessen und wollen auch dieses Auswärtsspiel gewinnen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, steht der letzte Spieltag an. Der TV Kirchzell hat am Samstag ein Heimspiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und der TV Gelnhausen muss am Freitag zum Derby nach Nieder-Roden. Die HSG Hanau empfängt am Freitag die TSG Haßloch.

 

TV Kirchzell bittet zum letzten Tanz für diese Saison

Der TV Kirchzell hat am Samstag um 19.30 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison ein Heimspiel. Zu Gast ist der Tabellenfünfte HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – und mit diesem Gegner hat der TVK noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Dezember musste die Mannschaft von Trainer Povilas Babarskas in Dutenhofen eine empfindliche 19:31-Niederlage hinnehmen. Allerdings fehlten damals Tom Spieß und Ievgen Zhuk. Niklas Ihmer konnte nur sporadisch eingesetzt werden und Joshua Osifo sah nach zwölf Minuten “rot”.  “Wir hatten damals wirklich keine große Möglichkeit, um dagegen zu halten”, sagte der TVK-Coach. Diesmal soll es besser werden, denn der aktuelle Neunte der Tabelle will sich unbedingt mit einer guten Leistung von seinen treuen Fans in die Sommerpause verabschieden.

Wenn ein Sieg her soll, dann muss bei den Hausherren alles passen. “Die Gäste haben viele Talente in ihren Reihen. Auf Phillip Opitz und Leonard Zaum müssen wir gut acht geben. Die HSG hat bisher oft mit einer 3-2-1-Abwehr gespielt, jetzt bevorzugen sie oft eine 6-0-Abwehr. Wir werden uns auf alles einstellen und wollen ihnen unseren Stempel aufdrücken”, so der TVK-Trainer. Verzichten muss der Coach auf seine Langzeitverletzten, hinter Tom Spieß steht noch ein Fragezeichen.

Verabschiedungen wird es auch geben, denn Antonio Schnellbacher, Louis Hauptmann und Oleh Soloviov werden nächste Saison nicht im Kader stehen. Weiteres demnächst hier.

 

 

 

 

 

TV Gelnhausen vor schwerer Derby-Aufgabe 

Für den TV Gelnhausen steht am Freitagabend das letzte Spiel der regulären Saison an. Um 20 Uhr gastieren die Barbarossastädter in der RODAUSTROM Sportarena bei der HSG Rodgau Nieder-Roden. Auch wenn die Platzierungen bereits feststehen, verspricht das Derby noch einmal einen emotionalen und intensiven Handballabend. Für den TVG geht es darum, einen weiteren Derbysieg einzufahren und mit einem guten Gefühl in die Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga zu starten.

Mit 49:9 Punkten steht der TV Gelnhausen bereits sicher auf dem zweiten Tabellenplatz der Süd-West-Staffel. Die Teilnahme an der Aufstiegsrunde war bereits seit mehreren Wochen gesichert. Besonders durch den deutlichen 41:32 (19:14)-Heimsieg gegen Spitzenreiter Saarlouis machten die Rot-Weißen endgültig klar, dass sie sich aktuell in bestechender Form befinden. Auch gegen den TV Homburg (46:21) und die SGSH Dragons (42:33) erzielte die Mannschaft jeweils über 40 Tore und überzeugte mit temporeichem Offensivhandball. „Noch mal ein Auswärtsderby vor der Aufstiegsrunde, das wird definitiv ein heißes Spiel“, erwartet TVG-Cheftrainer Matthias Geiger eine intensive Partie. „Wir wollen dort unbedingt gewinnen, müssen aber gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahren und mit der richtigen Einstellung auftreten.“

Mit der HSG Rodgau Nieder-Roden wartet ein Gegner, der trotz einer schwierigen Rückrunde keinesfalls unterschätzt werden darf. Die „Baggerseepiraten“ stehen aktuell mit 32:26 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und können sich tabellarisch nicht mehr verbessern oder verschlechtern. Dennoch dürfte die Motivation groß sein, sich vor heimischem Publikum mit einem Derby-Sieg aus der Saison zu verabschieden.

Dabei verlief die Spielzeit der HSG bislang zweigeteilt. Vor dem Hinspiel gegen den TVG stand Nieder-Roden mit 23:5 Punkten sogar auf dem zweiten Tabellenplatz und war punktgleich mit dem TVG. Das Weihnachtsderby gewann der TV Gelnhausen damals deutlich mit 34:28 (18:12). Rückblickend markierte diese Partie möglicherweise den Wendepunkt der Saison der HSG, die in der Rückrunde nur noch 9:19 Punkte sammelte.

Dennoch zeigte Nieder-Roden auch in dieser Saison mehrfach seine Qualität. Besonders der 34:32 (16:15)-Hinrundenheimsieg gegen Aufstiegsaspirant Saarlouis zeigte zu was für Leistungen das Team in der Lage ist. Vor allem offensiv verfügt die HSG über enorme Qualität. Linksaußen Sam Hoddersen, Nationalspieler der USA, führt mit 252 Treffern die Torschützenliste der Süd-West-Staffel an. Hinzu kommen mit Simon Brandt und Johannes von der Au zwei erfahrene und spielstarke Rückraumakteure. Für von der Au wird das Derby gleichzeitig ein emotionaler Abschied, da er nach der Saison eine Handballpause einlegt.

„Nieder-Roden ist spielerisch sehr stark, hat ein gutes Eins-gegen-Eins und ein gefährliches Kreisläuferspiel“, erklärt Geiger. „Wir müssen wieder eine sehr kompakte Abwehr stellen und konsequent die Zweikämpfe annehmen. Gerade Spieler wie von der Au oder Hoddersen dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen.“ Besonders wichtig wird für den TVG erneut das Rückzugsverhalten sein, um das schnelle Spiel von Nieder-Roden zu unterbinden. „Jeder technische Fehler wird von ihnen sofort bestraft“, warnt Geiger. „Deshalb brauchen wir vorne klare und geordnete Angriffe und müssen unsere Chancen konsequent nutzen.“ Auch mit Blick auf die bevorstehende Aufstiegsrunde sieht der Cheftrainer das Derby als wichtigen Härtetest: „Das Spiel ist eine sehr gute Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde, sowohl sportlich als auch vom emotionalen Rahmen her.“

Personell bleibt die Lage beim TVG weiterhin angespannt. Neben den Langzeitverletzten Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-OP) fällt auch Finn Trinczek (Schienbeinprobleme) weiterhin aus. Zudem steht hinter den Einsätzen von Simon Belter (Sprunggelenksverletzung) und Dima Redkyn (Parallelspiel bei Stammverein Großwallstadt) noch ein Fragezeichen. Sollten die beiden Rechtsaußen ebenfalls fehlen, hätte Cheftrainer Geiger keinen gelernten Rechtsaußen und mit Yannick Mocken einen gelernten Linksaußen zur Verfügung. Es müssten also wieder Rückraumspieler auf den Außenpositionen aushelfen. Allerdings hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen starke Leistungen abrufen kann.

 

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie heute auf der Website von Förthof UHK Krems (Union Handballklub) zu lesen war, hat der Verein für die kommende Saison Maxim Schalles vom Zweitligisten TV Großwallstadt verpflichtet.

Der Förthof UHK Krems (Union Handballklub) ist ein österreichischer Handballverein aus Krems in Niederösterreich. Der Verein spielt derzeit in der höchsten österreichischen Handball-Liga, der Handball Liga Austria.

Folgenden Wortlaut hat UHK Krems veröffentlicht:

Der Förthof UHK Krems verstärkt sich für die kommende Saison auf der rechten Außenpositon: Mit Maxim Schalles wechselt ein erfahrener Flügelspieler vom deutschen Zweitligisten TV Großwallstadt in die Wachau.

Der 26-jährige Deutsche bringt nicht nur Spielpraxis aus der 2. Handball-Bundesliga mit, sondern auch bestehende Verbindungen ins Team. Mit Rückraumspieler Luca Munzinger stand Schalles bereits eine Saison lang gemeinsam in Deutschland auf dem Feld – ein Vorteil für die schnelle Integration in die Mannschaft.

Nach dem bevorstehendem Abgang von Thies Bergemann setzen wir damit ein klares Zeichen und besetzen die vakante Position gezielt neu. Schalles soll künftig wichtige Impulse vom Flügel liefern und sowohl offensiv als auch im Tempospiel Akzente setzen.

Der Rechtsaußen unterschreibt beim UHK Krems einen Vertrag über zwei Jahre und wird das Team bis einschließlich der Saison 2027/28 verstärken.

UHK Krems steht derzeit auf Rang fünf der Handball Liga Austria.

Ma­xim Schal­les, der erst im No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res sei­nen Ver­trag bei dem Hand­ball-Zweit­li­gis­ten bis 2028 ver­län­gert hat­te, bat wohl jüngst den Verein um Auflösung seines Vertrages. 

 

 

Das Bild von Maxim ist ein Archivbild vom TVG. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat in der Partie gegen den Dessau-Roßlauer HV eine ganz bittere 42:41-Niederlage hinnehmen müssen. Dabei hätte die Mannschaft von Trainer Andrè Lohrbach einen Punkt mehr als verdient gehabt. Wenn eine Mannschaft auswärts 41 Tore erzielt, sollte man meinen, dass dies wenigstens zu einem Zähler reichen sollte.

Wieder einmal standen nur 13 Spieler im Kader, wieder einmal gaben diese alles und kämpften bis zum Schluss. Doch am Ende gehen beide Punkte an den Gastgeber, der zum Schluss mit den Zuschauern im Rücken das etwas glücklichere Händchen hatte. Auch wenn die Gäste erhobenen Hauptes den Platz verließen und viel Zuspruch für die gezeigte Leistung auch vom Gegner bekamen, so fehlen dem TV Großwallstadt damit wieder wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt.

Knappe Pausenführung für den TVG

Das erste Tor der Partie erzielte Yannick-Marcos Pust für den Dessau-Roßlauer HV. Dann traf Connar Battermann zum 1:1, bevor Yannick Danneberg zum 2:1 einnetzte. Florian Eisenträger verwandelte anschließend den ersten von sechs Siebenmeter sicher, Marcel Nowak legte auf 3:2 vor. Axel Skaarnæs traf zum 3:3, Carl-Philip Haake zum 4:3. Dann sorgte ein 3:0-Lauf der Gäste für die 6:4-Führung, doch Danneberg egalisierte in der elften Minute zum 7:7. Bis zur 15. Minute legte der TVG vor, der DRHV zog nach. Dann brachte Battermann sein Team erneut mit zwei Toren in Front. Diese hielt bis zur 22. Spielminute, als Pust den Ausgleich erzielte und Marcel Nowak sein Team wieder mit 16:15 in Führung brachte. Nach 25 Minuten stand es 18:16, doch zwei Tore durch Patrick Gempp brachten den Ausgleich. Eisenträger stellte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff die Führung wieder her und mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Offensivfeuerwerk auch in Halbzeit zwei mit glücklicherem Ende für den Gastgeber

Nach dem Seitenwechsel traf Haake zum Ausgleich, Horner legte vor. Dann erzielte der Gastgeber zwei Tore in Folge und übernahm die Führung. Doch zweimal Eisenträger und Horner stellten erneut zu Gunsten des TVG um (26.24). Die Gäste antworteten ebenfalls mit einem 3:0-Lauf. Das muntere Scheibenschießen ging weiter, die Führungen wechselten bis zum 37:36 ( 53.) durch Horner. Dann folgte ein 3:0-Lauf des Gastgebers zum 39:37. War das die Vorentscheidung? Mario Stark traf zum Anschluss, Fritze-Leon Haake zum 40:38. Eisenträger verwandelte den sechsten Siebenmeter, Jakub Powarzyński netzte zum 41:39 ein. Connar Battermann erzielte den Anschluss, es standen noch 60 Sekunden auf der Uhr. Die nutzte der Dessau-Roßlauer HV zum 42:40 und der TVG konnte am Ende nur noch den 41. Treffer zum 42:41-Endstand erzielen. Eine ganz bittere Niederlage nach großem Kampf in einer Partie, die ein Unentschieden verdient gehabt hätte.

 

 

Nicht zu bremsen war Flo Eisenträger in Dessau. Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür