Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Aus Mittelhessen zurück in die Brüder-Grimm-Stadt. Handball Drittligist HSG Hanau nimmt zur neuen Saison 2026/27 den talentierten Rückraumspieler Marek Schöber unter Vertrag. Der 18-Jährige wechselt von den Mittelhessen Youngsters an den Main und erhält bei der HSG ein Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2027. In Hanau ist Rechtshänder Schöber, der in der Vergangenheit auch in den Hanauer Jugendmannschaften ausgebildet wurde, als weitere Option für den Rückraum der Blau-Weißen eingeplant. Das gab die HSG Hanau in einer Pressemitteilung bekannt.

„Marek hat sich vor zwei Jahren für den Wechsel nach Dutenhofen entschieden, um dort zwei Saisons lang in der Jugend-Bundesliga auf höchstem Niveau zu spielen. Nun steht er kurz vor dem Abitur und möchte den Fokus stärker auf Schule und Heimatnähe legen“, erklärt der sportliche Leiter der HSG Hanau, Reiner Kegelmann. „Er ist ein hochtalentierter Spieler mit außergewöhnlicher Dynamik im Eins-gegen-eins und bringt großes Entwicklungspotenzial mit.“

Neben seinen Stärken in der Offensive, in der Schöber gerne seine Schlagwürfe präsentiert, gehört auch das Abwehrspiel zu den Qualitäten des Neuzugangs. „Marek kann im linken Rückraum und auch auf Rückraum Mitte auflaufen. Somit ist er eine wertvolle Bereicherung für unser Spiel“, ergänzt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Er kennt die HSG Hanau bestens und hat in seiner Zeit als B-Jugendlicher schon mit Malte Just, Ben Scharirrär und Sebastian Hein zusammengespielt. Wir freuen uns, dass er nun unsere Drittliga-Mannschaft unterstützt.“ 

„Ich freue mich riesig über den Wechsel nach Hanau und will schnell in der 3. Liga Anschluss finden, um hier den nächsten Schritt in Richtung Profihandball zu machen. Dadurch, dass ich viele meiner zukünftigen Mitspieler schon aus meiner Jugendzeit kenne, ist der Wechsel zurück zur HSG Hanau ideal für mich“, sagt Marek Schöber.

Der 1.81 Meter große Rückraumspieler Marek Schöber zählt zu den großen Talenten des 2007er-Jahrgangs der HSG Hanau und stand bereits mehrmals in den Auswahlmannschaften des Hessischen Handballverbandes. Bei den Mittelhessen Youngsters, der Jugend-Spielgemeinschaft der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II und des TV 05/07 Hüttenberg, reifte der gebürtige Langener schnell zum Leistungsträger und lief mit dem Team in beiden Spielzeiten in der A-Jugend-Bundesliga auf. Vor seiner Zeit in Hanau spielte Schöber unter anderem für die HSG Langen.

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Heute gibt es eine neue Folge meines Podcasts. Als Gast war diesmal Dennis Weit, Vollblut-Handballer und heutiger Personal Trainer, bei mir zu Besuch. Dennis hat jüngst seine Handballschuhe an den berühmten Nagel gehängt und widmet sich jetzt mit Begeisterung einem neuen Standbein in seinem Leben.

Handball wurde Dennis quasi in die Wiege gelegt, denn sein Papa Alexander Weit war ein Ausnahme-Torhüter, hat lange Jahre bei der TuSpo Obernburg gespielt und ist dort eine Torhüter-Legende.

Dennis hat einige Stationen hinter sich. So hat er zum Beispiel in Babenhausen, bei den TVG-Junioren, beim TV Großwallstadt, TV Kirchzell, Eintracht Hildesheim, Hannover-Burgwedel, Bruchköbel oder Gelnhausen gespielt – um nur einige zu nennen.

Warum Dennis sich nun in seinen jungen Jahren schon aus dem Handball-Geschäft zurückgezogen hat, wieviel Spaß ihm sein neues Business macht und noch einiges mehr erzählt er im Podcast.

Nehmt Euch deshalb die Zeit und hört in meinen Podcast mit Dennis Weit rein. 

 

Den Podcast könnt Ihr nicht nur auf meinem Blog unter “Podcast”, sondern auch auf Spotify oder überall wo es Podcasts gibt, hören. Ganz wie Ihr wollt.

 

Das Bild hat uns Dennis zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Was für eine Leistung. Handball Drittligist TV Gelnhausen hat sich am vierten Spieltag der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga beim Meister der Nord-West-Staffel ein sensationelles 28:28 (11:14)-Unentschieden erkämpft und sich damit ein Endspiel um den Aufstieg am kommenden Samstag gegen den EHV Aue gesichert. Vor 2.200 Zuschauern in der ausverkauften Ems-Halle nahmen die Barbarossastädter einmal mehr ihr Herz in beide Hände, lieferten dem großen Aufstiegsfavoriten TV Emsdetten einen an Leidenschaft nicht zu überbietenden Fight und trotzten dem konsternierten Gastgeber einen Punkt ab. Damit übernahm der TVG aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs sogar die Tabellenführung der Aufstiegsrunden-Gruppe und hat nun alle Trümpfe in der Hand.

Als Daniel Drozdz in den Schlusssekunden den letzten Wurf des 2.07 Meter großen Andre Meuser parierte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Spieler und Betreuer stürmten auf das Feld, ehe die Mannschaft direkt zu den rund 150 mitgereisten TVG-Fans eilte und gemeinsam mit ihnen diesen besonderen Abend feierte. Jedem war klar: dieses Spiel wird für immer einen Platz in den Geschichtsbüchern des TVG haben.  

Nichts für Handball-Ästheten

Dabei war es kein Spiel für Handball-Ästheten, sondern eines für alle, die Leidenschaft, Mentalität und bedingungslosen Einsatz lieben. Der TVG gewann diesen Punkt nicht durch individuelle Überlegenheit, sondern durch puren Willen, unglaublichen Teamgeist und den festen Glauben an die eigene Chance. Während viele dem TVG in dieser Aufstiegsrunde lediglich Außenseiterchancen eingeräumt hatten, bewiesen die Rot-Weißen erneut, dass Herz und Mentalität manchmal mehr wert sein können als jede individuelle Qualität.

Die personelle Situation war erneut angespannt. Neben Jonas Dambach (Fußverletzung) fehlten auch weiterhin Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Dima Redkyn (Erkältung). Zu Beginn der zweiten Hälfte fiel dann auch noch Rückraumspieler Fynn Hilb nach einem Schlag aufs Bein aus. Der TVG ging personell auf dem Zahnfleisch.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung diese Partie für beide Mannschaften hatte. Die Atmosphäre in der ausverkauften Ems-Halle war beeindruckend und die Gastgeber versuchten sofort, ihre Heimstärke auf die Platte zu bringen. Doch der TVG hielt dagegen. Vor allem Alexander Bechert erwischte einen starken Start, zeigte mehrere Paraden und entschärfte einen Siebenmeter. Im Angriff setzte zunächst Linksaußen Yannick Mocken die Akzente. Nach drei Treffern des Außenspielers traf Max Bechert in der 6. Minute zum 4:2 für die Gelnhäuser.

Emsdetten ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Die Gastgeber fanden nun besser in die Partie und drehten das Spiel bis zur 14. Minute auf 7:5. Vor allem gegen die kompakte Defensive der Westfalen tat sich der TVG phasenweise schwer, gute Lösungen zu finden. Doch die Gelnhäuser Abwehr verteidigte ihrerseits mit enormer Leidenschaft und hielt Gelnhausen im Spiel.

Durch Hilb gelang in der 21. Minute die erneute Führung zum 9:8. Doch anschließend erhöhte Emsdetten nochmals die Intensität. Nach einer Auszeit der Gastgeber folgte ein 6:1-Lauf, der den TVE auf 14:10 davonziehen ließ. Besonders Torhüter Oliver Krechel wurde nun immer stärker und brachte die Gelnhäuser Angreifer mehrfach zur Verzweiflung. Torben Fehl verkürzte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch auf 11:14 und hielt den Rückstand damit in Grenzen.

Auch vom Ausfall von Hilb ließ sich die Gelnhäuser Mannschaft in der zweiten Spielhälfte nicht aus der Bahn werfen. Immer wieder verkürzten die Barbarossastädter den Rückstand. Vor allem Mocken erwischte einen Sahnetag. Mit zehn Treffern bei nur einem Fehlversuch war der Linksaußen der überragende Mann auf dem Feld und hielt seine Mannschaft in Schlagdistanz. In der 43. Minute belohnte er die Aufholjagd mit dem Treffer zum 19:19-Ausgleich.

Doch erneut hatte Emsdetten die passende Antwort. Drei Tore in Folge brachten die Gastgeber wieder mit 22:19 in Front. Im Tor entwickelte sich Daniel Drozdz in der Schlussphase immer mehr zum Faktor. Gleichzeitig verteidigten die Rot-Weißen nun mit enormer Konsequenz. Ballgewinne, provozierte Fehler und leidenschaftliche Zweikämpfe sorgten dafür, dass Emsdetten zunehmend nervöser wurde. „Wir haben versucht, das Spiel immer eng zu halten“, erklärte Geiger nach der Partie. „Auch als Emsdetten vier Tore vorne war, haben wir einen kühlen Kopf bewahrt. In den letzten 15 Minuten waren wir hellwach, obwohl der Körper längst im roten Bereich war.“

Sechs Minuten vor dem Ende glich Jannik Geisler zum 24:24 aus. Nun war die Partie endgültig zu einem Nervenspiel geworden. Zwar ging Emsdetten immer wieder mit einem oder zwei Toren in Führung, doch der TVG antwortete jedes Mal. Als der Emsdettener Marc Esche in der 56. Minute das 27:25 für die Gastgeber erzielte, schien das Momentum erneut auf Seiten des TVE zu liegen. Kurz darauf sah Esche jedoch nach einem Gesichtstreffer gegen Silas Altwein die Rote Karte. Die anschließende Überzahl nutzten die Gelnhäuser konsequent aus. Jonathan Malolepszy und Mocken stellten auf 27:27.

In der 58. Minute brachte ein spektakuläres Kempa-Tor von Luca Klein Emsdetten erneut in Führung. Doch auch diesmal blieb der TVG cool. Malolepszy verwandelte im Gegenzug einen Siebenmeter zum 28:28. Die Schlussminute hatte es dann noch einmal in sich. Nachdem Emsdetten nur die Latte getroffen hatte, bekam der TVG sogar die Chance auf den Siegtreffer. Geiger nahm 50 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit. Die Gelnhäuser spielten den Angriff aus, doch Malolepszy wurde kurz vor Schluss ein Offensivfoul abgepfiffen. So erhielt Emsdetten noch einmal den letzten Angriff. Nach einer Auszeit blieben acht Sekunden für die Gastgeber. Der Ball landete schließlich bei Andre Meuser, doch Daniel Drozdz war zur Stelle und parierte den letzten Wurf der Partie. Anschließend kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die TVG-Spieler liefen wie schon in Aue direkt auf die Tribüne zu ihren Fans, die in der Ems-Hölle mächtig dagegenhielten, um mit ihnen die Sensation zu feiern.

„Das waren 60 Minuten purer Kampf von beiden Seiten“, sagte Geiger. „Was die Jungs heute abgerissen haben, ist wirklich Wahnsinn.“ Emsdettens Trainer Lennart Lingener zeigte sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht: „Der Frust sitzt jetzt natürlich tief, aber wir werden alles investieren, um dieses Wunder noch möglich zu machen.“

Durch das Unentschieden steht der TV Gelnhausen nun mit 3:3 Punkten an der Spitze der Aufstiegsrunden-Gruppe. Der direkte Vergleich gegen Emsdetten wurde gewonnen. Für die Barbarossastädter kommt es damit am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Rudi-Lechleidner-Halle zum großen Finale gegen den EHV Aue. Ganz gleich wie das Duell zwischen Aue und Emsdetten am Mittwochabend ausgeht, ein Heimsieg am Samstag würde für den TV Gelnhausen den Aufstieg in die zweite Liga bedeuten. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Zweitligist TV Großwallstadt empfängt am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Untermainhalle Elsenfeld den HC Elbflorenz 2006.

Im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 kann der TVG befreit aufspielen, da der Klassenerhalt sicher ist. Gerne würde sich die Mannschaft um Trainer André Lohrbach allerdings nach einer langen Serie von Niederlagen mit einem Sieg von den Fans verabschieden und für die Unterstützung in der Saison bedanken. Und natürlich wäre es schön, wenn auch die scheidenden Spieler mit einem Erfolg verabschiedet werden könnten. Allen voran natürlich Mario Stark, der seit zehn Jahren das Trikot der Blau-Weißen getragen hat und nun seine Karriere in der HBL beendet.

Trainer Lohrbach gehen die Linkshänder aus

Aber wieder einmal kann Trainer Lohrbach nur auf einen ganz kleinen Kader zurückgreifen. Vor allem an Linkshändern fehlt es dem Trainer. Durch den Ausfall von Yessine Meddeb, Joel Zimmer und Dmytro Redkyn standen zuletzt nur noch Maxim Schalles und Max Horner zur Verfügung. Und genau dieser wird am morgigen Freitag operiert, da er sich die Hand gebrochen hat. Der Coach wird also erneut improvisieren müssen.

HC Elbflorenz 2006 will Tabellenplatz drei verteidigen

Mit dem HC Elbflorenz 2006 kommt ein Gegner an den Untermain, der zwar den Aufstieg knapp verpasst hat, aber dennoch den dritten Platz in der Tabelle innehat. Zuletzt holte der HCE einen Sieg gegen den TSV Bayer Dormagen, davor schwächelte Elbflorenz etwas gegen Hüttenberg und Krefeld. Dennoch werden sich die Gäste sicherlich nicht ausruhen, sondern ihren Tabellenplatz bis zum Ende der Saison verteidigen wollen. Mit Julius Dierberg kommt ein treffsicherer Siebenmeterschütze nach Großwallstadt, ebenso wurfgewaltig zeigt sich Spielführer Sebastian Greß. Das Hinspiel endete mit einem 41:32-Sieg für Dresden.

 

 

Archivbild: TVG

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Handball Drittligist TV Gelnhausen hat in seinem zweiten Aufstiegs-Rundenspiel zur zweiten Handball-Bundesliga seine erste Niederlage hinnehmen müssen. Beim Meister der Nord-Ost-Staffel, dem EHV Aue, unterlagen die Barbarossastädter vor 1620 Zuschauern in der Erzgebirgshalle in Lößnitz mit 30:34 (14:15). Trotz der Niederlage bleibt in der Aufstiegsrunden-Gruppe weiterhin alles offen. Alle drei Mannschaften stehen nach der Hinrunde bei 2:2 Punkten, lediglich aufgrund der schlechteren Tordifferenz rutscht der TVG zunächst auf den dritten Platz ab.

Dabei war für die Gelnhäuser an diesem Abend durchaus mehr drin. Zwar ging der Sieg für den EHV Aue in Ordnung, dennoch blieb bei Spielern und Verantwortlichen das Gefühl, dass mit einer besseren Leistung auch ein Auswärtssieg möglich gewesen wäre. „Wir haben heute viel zu viele Fehler gemacht“, analysierte TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. „Aue hat das sehr souverän genutzt, aber wir freuen uns schon auf das Rückspiel. Wenn wir da unsere Fehler minimieren, haben wir zuhause definitiv eine Chance.“

Die Vorzeichen waren erneut alles andere als optimal. Neben dem verletzten Jonas Dambach (Fußverletzung) fehlten auch weiterhin Akos Csaba (Kreuzbandriss) sowie kurzfristig krankheitsbedingt Rechtsaußen Dima Redkyn. Simon Belter stand nach seiner Verletzung zwar erstmals wieder im Kader, war aber noch nicht voll belastbar und konnte nur kurz aushelfen.

Somit war Benjamin Wörner der einzige fitte Linkshänder im Gelnhäuser Aufgebot und musste die meiste Zeit auf Rechtsaußen aushelfen. Dort zeigte der Halbrechte allerdings eine überragende Leistung, erzielte fünf Treffer und wurde später von den Gastgebern zum besten Gelnhäuser Spieler gewählt. „Benni Wörner hat die fehlenden Rechtsaußenspieler wunderbar ersetzt und ein ganz starkes Spiel gemacht“, lobte Geiger.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Der TVG holte früh mehrere Siebenmeter heraus und Kapitän Jonathan Malolepszy verwandelte bereits in der 7. Minute seinen dritten Strafwurf zur 4:2-Führung. Insgesamt erzielte der Spielmacher an diesem Abend neun Treffer, davon sechs per Siebenmeter. Doch aus dem Positionsangriff tat sich der TVG zunehmend schwer. Nach dem 7:5 in der elften Minute durch Fynn Hilb, folgte eine schwierige Phase für die Gelnhäuser. Gegen die aggressive Auer Abwehr fanden die Rot-Weißen kaum Lösungen, leisteten sich mehrere technische Fehler und blieben zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Der EHV nutzte dies mit einem 5:0-Lauf zur 10:7-Führung in der 21. Minute. Trotzdem ließ sich der TVG nicht abschütteln. Vor allem die Defensive arbeitete weiterhin ordentlich und Malolepszy unterbrach schließlich mit einem weiteren Siebenmeter die Torlos-Serie. Anschließend fanden die Barbarossastädter zurück ins Spiel und Jannik Geisler verkürzte mit dem Halbzeitpfiff auf 14:15.

Partie blieb offen

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen. Yannick Mocken glich in der 33. Minute zum 15:15 aus. Neben Wörner zeigte auch der Linksaußen eine starke Leistung und erzielte ebenfalls fünf Tore. Auch Rückraumspieler Hilb überzeugte offensiv mit fünf Treffern und setzte immer wieder wichtige Impulse im Gelnhäuser Angriff. Bis zum 18:18 in der 37. Minute blieb das Spiel ausgeglichen. Doch erneut führten einige technische Fehler dazu, dass sich Aue etwas absetzen konnte. Paul Bones erhöhte in der 39. Minute auf 21:18 für die Gastgeber. In der Folge warteten die Gelnhäuser Fans förmlich darauf, dass das Momentum auf die Seite des TVG kippen würde. Doch obwohl die Barbarossastädter nie aufgaben und immer wieder verkürzten, gelang es nicht mehr, das Spiel entscheidend zu drehen. Stattdessen erhöhte der EHV in der 51. Minute auf 29:24. „Wir mussten aufgrund der Personalsituation viel rotieren und mit Rechtshändern im rechten Rückraum spielen. Das hat uns etwas den Spielfluss genommen“, erklärte Geiger.

In der Schlussphase warf der TVG noch einmal alles hinein, kam aber nicht mehr entscheidend näher heran. Francisco Pereira, mit zwölf Treffern bester Torschütze des Abends, traf in der Schlussminute zum 34:29, ehe Geisler wenige Sekunden vor dem Ende den 30:34-Endstand erzielte. Trotz der Niederlage überwog bei den Gelnhäusern nach dem Spiel nicht die Enttäuschung, sondern vielmehr Zuversicht. Die Mannschaft zeigte auch gegen den zweiten Staffelmeister der Aufstiegsrunde, dass sie absolut konkurrenzfähig ist.

Für Begeisterung sorgten auch die rund 100 mitgereisten TVG-Fans, die die weite Strecke an einem Dienstagabend mitgefahren sind, um ihre Mannschaft zu unterstützten und über 60 Minuten deutlich zu hören waren. Nach dem Spiel kletterten die Spieler auf die Tribüne zu ihren Anhängern, um sich persönlich für die Unterstützung zu bedanken.

Überhaupt entwickelte sich die Partie in Lößnitz zu einem echten Handballfest. Beide Fanlager begegneten sich äußerst herzlich und respektvoll, die Gastgeber aus Aue empfingen die Gelnhäuser Anhänger sehr freundlich und sorgten gemeinsam mit den TVG-Fans für eine außergewöhnliche Atmosphäre. „Dass uns so viele Fans an einem Dienstagabend den langen Weg gefolgt sind, um uns anzufeuern, ist überragend“, sagte Geiger. „Mit den heimischen Fans im Rücken kann das Ergebnis im Rückspiel ganz anders aussehen.”

Nun warten auf den TVG noch zwei weitere Aufstiegs-Rundenspiele. Am kommenden Sonntag gastieren die Barbarossastädter um 17 Uhr zum Rückspiel beim TV Emsdetten in der Ems-Halle. Das letzte und möglicherweise entscheidende Heimspiel der Aufstiegsrunde steigt schließlich am 06. Juni um 19.30 Uhr gegen den EHV Aue in der Rudi-Lechleidner-Halle. 

 

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den 1. VfL Potsdam verspielte der TVG in den letzten Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung und verlor damit das dritte Mal in Folge mit nur einem Tor Differenz.

Beide Mannschaften agierten zu Beginn nervös, Jannek Klein, der kommende Saison das TVG-Trikot trägt,  war es, der Potsdam in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. Patrick Gempp traf zum Ausgleich und Klein netzte erneut ein, bevor Max Horner zum Ausgleich traf. Noch ein weiterer Treffer durch Klein, bevor der TVG durch zweimal Eisenträger vom Siebenmeter-Punkt mit 4:3 in Führung ging. Doch Tim Schröder und Nils Fuhrmann brachten ihr Team erneut in Front. Beide Mannschaften ackerten in der Abwehr, so dass die Torhüter zu Paraden kamen. In der 15. Spielminute waren es die Gäste, die mit 6:5 in Führung gingen. Ein 3:0-Lauf des Gastgebers brachten diesen dann aber mit zwei Toren (10:8) in Front. Doch Leon Nowottny im Tor war zur Stelle und Ole Klimpke und Eisenträger stellten den Ausgleich wieder her. Bis zur Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen, es ging mit einem 14:14 in die Halbzeit.

Zwei-Tore-Vorsprung quasi verschenkt

Nach dem Seitenwechsel traf Gempp zum 15:14. Dustin Kraus netzte zum Anschluss ein, bevor Connar Battermann, Horner und erneut Battermann auf 18:15 erhöhten. Der Gastgeber legte nach, aber die Gäste sahen ihre Chance, verteidigten den Drei-Tore-Vorsprung bis zur 43. Minute. Ein erneuter 3:0-Lauf durch Potsdam sorgte für den Ausgleich (23:23). Doch die Gäste wollten den Sieg unbedingt und Niklas Ihmer und Battermann stellten acht Minuten vor Schluss den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Diesen verteidigte man bis knapp zwei Minuten vor Schluss, als das Unfassbare geschah. Einige taktische Fehler des TVG und die Hausherren waren zur Stelle. Zunächst traf Rune Laskowski das leere Tor zum 28:29, weil der TVG 7-6 spielte, dann verwandelte Marvin Siemer einen Siebenmeter und erneut Laskowski traf per Buzzer Beater zum 30:29-Sieg für sein Team.

TV Großwallstadt feiert trotz Niederlage Klassenerhalt

Der TVG verspielte zwar den sicher geglaubten Sieg in den letzten Minuten und durfte sich dank der Schützenhilfe vom HSC Coburg dennoch über den Klassenerhalt freuen. Coburg gewann gegen Krefeld und der TVG kann daher nächste Saison erneut in Liga zwei auflaufen – egal, wie die restlichen Spiele ausgehen.

Einen großen Wermutstropfen gab es trotzdem. Max Horner hat sich eine Fraktur des Mittelhandknochens zugezogen und muss operiert werden. 

 

 

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Für den Handball Drittligist TV Gelnhausen steht am Dienstagabend die nächste große Herausforderung in der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga an. Am dritten Spieltag der Aufstiegsrunden-Gruppe 2 gastieren die Barbarossastädter um 19 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz beim EHV Aue. Nach dem sensationellen 31:29 (16:13)-Heimsieg gegen Aufstiegsfavorit TV Emsdetten reist der TVG mit viel Selbstvertrauen, aber auch großem Respekt zum Meister der Nord-Ost-Staffel.

Die Ausgangslage in der Gruppe ist weiterhin völlig offen. Nach zwei Spieltagen liegt der TV Gelnhausen mit 2:0 Punkten auf dem ersten Platz, während Emsdetten mit 2:2 Zählern Rang zwei belegt. Der EHV Aue steht nach der knappen 31:32 (12:17)-Niederlage in Emsdetten mit 0:2 Punkten unter Druck. Für die Sachsen ist die Partie gegen den TVG bereits richtungsweisend, denn bei einer weiteren Niederlage würde der mögliche Aufstieg in die zweite Bundesliga in weite Ferne rücken.

Der TVG präsentiert sich unterdessen in überragender Form und setzte mit dem sensationellen Erfolg gegen Emsdetten ein dickes Ausrufezeichen im Aufstiegskampf. Besonders die aggressive Abwehrarbeit, die enorme Mentalität und die einzigartige Fanunterstützung machten den Unterschied. Diese Qualitäten werden nun auch im Erzgebirge gefragt sein. Wie groß die Euphorie mittlerweile in Gelnhausen ist, zeigt die Tatsache, dass die Anhänger sogar einen Fanbus organisiert haben, um an einem Dienstagabend ihre Mannschaft vor Ort in Aue zu unterstützen.

Dieser Support wird auch nötig sein, um überhaupt eine Chance im Erzgebirge zu haben. „Mit Aue wartet wieder ein absoluter Topgegner auf uns“, betont TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Sie haben einen überragenden Kader und sind nicht umsonst Staffelmeister geworden. Eigentlich ist dort jede Position extrem stark besetzt.“

Der EHV Aue gehört zu den traditionsreichsten Handballstandorten im Osten Deutschlands. Der Verein wurde 1990 aus der Handballsektion des BSG Wismut Aue gegründet und spielte insgesamt 30 Jahre in der zweiten Liga. Nach dem Abstieg 2024 folgte zunächst ein fünfter Platz in der Süd-Staffel, ehe die Sachsen in dieser Saison mit 49:11 Punkten die Meisterschaft holten und sich für die Aufstiegsrunde qualifizierten.

Der Saisonstart verlief mit 5:7 Punkten zunächst holprig, anschließend entwickelte sich der EHV jedoch zu einer der konstantesten Mannschaften der Liga. Zwischenzeitlich gewann Aue 15 Spiele in Folge. Auch in Emsdetten zeigte die Mannschaft große Moral, kämpfte sich nach einem Acht-Tore-Rückstand noch einmal bis auf ein Tor heran und bewies eindrucksvoll ihre Qualität.

Uwe Jungandreas Trainer in Aue

Im vergangenen Sommer leitete der EHV einen größeren Umbruch ein. Prominentester Neuzugang war Trainer Uwe Jungandreas. Der erfahrene Coach führte einst Concordia Delitzsch sensationell in die Bundesliga, trainierte unter anderem den SC DHfK Leipzig und den SC Magdeburg und wurde 2022/23 während seiner Zeit beim Dessau-Roßlauer HV als Trainer des Jahres der zweiten Liga ausgezeichnet.

Auch der Kader wurde gezielt verstärkt. Neben den Neuzugängen Justin Döbler und Mihkel Löpp zählen in dieser Saison auch Rechtsaußen Francisco Pereira, der gegen Emsdetten neun Treffer erzielte, sowie Paul Bones zu den Schlüsselspielern der Sachsen. Der EHV vereint große individuelle Qualität mit starkem Tempo- und Umschaltspiel.

„Aue hat eine sehr komplette Mannschaft“, erklärt Geiger. „Der Kader hat sehr viel Qualität und sie haben eine überragende Saison gespielt. Deshalb müssen wir wieder eine aggressive und kompakte Abwehr zeigen und die starken Spieler vor Probleme stellen.“

Personell muss der TVG auf Leistungsträger Jonas Dambach verzichten. Der Rückraumspieler wird nach seiner Fußverletzung aus dem Spiel gegen Emsdetten auch in Aue fehlen. Hoffnung gibt es hingegen bei den beiden Rechtsaußen Akos Csaba und Simon Belter, die nach ihren langen Verletzungspausen vor einem Comeback stehen. Ganz gleich, wer auf der Platte stehen wird, am Ende wird die bessere Mannschaftsleistung den Unterschied ausmachen.

„Wir dürfen uns nicht von dem Sieg gegen Emsdetten blenden lassen“, warnt Geiger. „Jedes Spiel in dieser Aufstiegsrunde ist brutale Arbeit. Aber verstecken müssen wir uns auch nicht. Wir fahren mit breiter Brust nach Aue und wollen dort wieder ein geiles Spiel abliefern.“

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt hat den Vertrag mit Ole Klimpke verlängert. Der 25-jährige Ole Klimpke ist im Januar dieses Jahres zum TV Großwallstadt gewechselt, um die Mannschaft nach dem Ausfall von Sebastian Trost im Rückraum zu verstärken. In der Hinrunde ist er noch für die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in der dritten Liga aufgelaufen.

„Sehr gute Flexibilität im Rückraum“

„Ole hat in der kurzen Zeit bei uns bewiesen, dass er uns in der Abwehr sehr helfen kann und zudem über eine gute Flexibilität im Rückraum verfügt. Das hat uns nach dem Nicht-Zugriff auf Tobi Buck und dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebi Trost enorm weitergeholfen. Deshalb möchten wir den Weg mit ihm nun auch ein weiteres Jahr gehen,“ so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch Trainer André Lohrbach freut sich darüber, weiterhin mit Ole Klimpke arbeiten zu dürfen: „Nach den Ausfällen von Tobi Buck, Sebastian Trost und Finn Wullenweber hat Ole sehr schnell gezeigt, dass er der Mannschaft in der Abwehr Stabilität geben und im Angriff das Spiel sehr gut leiten kann. Daher freu ich mich, dass es mit der Vertragsverlängerung geklappt hat. Er wird darüber hinaus neben seinen handballerischen Fähigkeiten auch wichtig für die jungen Spieler der kommenden Saison sein, die sich an ihm orientieren und viel von ihm lernen können.“

Klimpke fühlt sich wohl beim TVG

Der Spieler selbst sagt zu seiner Verlängerung: „Ich freu mich sehr, meinen Vertrag zu verlängern. Ich fühle mich im Verein und in der Mannschaft sehr wohl. Die Nähe zu meiner Heimat und zu meiner Familie hat bei meiner Entscheidung auch eine große Rolle gespielt. Ich bin motiviert, weiter hart zu arbeiten und gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte zu gehen.“ 

 

Ole Klimpke wurde am 20. März 2001 geboren. Er durchlief bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, dem Stammverein der HSG Wetzlar, alle Jugendabteilungen und stand 2020 erstmals als Perspektiv-Spieler im offiziellen Bundesliga-Aufgebot der HSG Wetzlar. Parallel sammelte der Rückraumspieler mit der U23 in der dritten Liga Spielpraxis.

Sein Debüt in einem Bundesliga-Spiel feierte er an seinem 20. Geburtstag am 20. März 2021 im Auswärtsspiel beim THW Kiel. Ab dem Sommer 2022 bis April 2023 war Klimpke per Zweitspielrecht für den Zweitligisten TSV Bayer Dormagen spielberechtigt. In der Saison 2025/26 lief er zunächst für den Drittligisten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auf, wechselte zur Rückrunde zum TV Großwallstadt. Dort verlängert er nun seinen Vertrag um ein weiteres Jahr.

 

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt muss am Pfingstsonntag um 17 Uhr in der MBS Arena gegen den 1. VfL Potsdam antreten. Mit einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellenvierten hätte der TVG den Klassenerhalt sicher. Allerdings wird Trainer Andrè Lohrbach erneut nur mit einem Mini-Kader die lange Auswärtsfahrt antreten können, denn jetzt hat es auch noch Joel Zimmer verletzungsbedingt erwischt. Theo Buchinger hingegen wird weiter in der Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga eingesetzt.

Nichtsdestotrotz hat die Mannschaft um Kapitän Patrick Gempp in den letzten Wochen immer wieder Kampfgeist und Moral bewiesen, musste sich aber in den letzten zwei Partien mit zwei unglücklichen Niederlagen mit je einem Tor Differenz zufriedengeben. Doch irgendwann sollte dann auch einmal das Quäntchen Glück auf Seiten des TVG sein. Darauf wird am Sonntag gehofft, um sich aller noch möglichen Abstiegssorgen zu entledigen.

Jannek Klein trifft auf zukünftigen Arbeitgeber

Allerdings geht der TVG auch in dieses Spiel als Außenseiter. Der Favorit ist eindeutig Potsdam und der VfL hat 20 Pluspunkte mehr auf dem Konto als die Gäste. Großen Anteil daran haben Markus Mahr mit 143 und Nils Fuhrmann mit 121 Treffern. Und natürlich schaut man aus Großwallstädter Sicht auch auf Linkshänder Jannek Klein, der zur nächsten Saison das Trikot der Blau-Weißen tragen wird.

Zuletzt haben die Brandenburger eine Serie von drei Siegen in Folge – gegen Dormagen, Oppenweiler/Backnang und die Eulen aus Ludwigshafen – hingelegt. Die Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten des TVG, TuSEM Essen und HSG Krefeld Niederrhein, endeten beide mit einem Unentschieden. Im Hinspiel unterlag der TV Großwallstadt dem 1. VfL Potsdam daheim mit 37:40.

 

 

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Die Handball-Saison 2025/26 ist vorbei und Handball Drittligist HSG Hanau arbeitet fleißig weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Nun können sich zwei echte Hanauer Eigengewächse freuen: Ab 1. Juli 2026 statten die Grimmstädter ihre bisherigen Perspektivspieler Ben Scharriär und Malte Just mit Zweijahres-Verträgen aus. Während Scharriär bei den Blau-Weißen vor allem im linken Rückraum zum Einsatz kommt, sammelte Just in den letzten Partien reichlich Spielzeit auf Rechtsaußen. 

„Malte und Ben haben in den vergangenen Monaten wirklich große Schritte nach vorne gemacht und sich einen festen Platz im Drittliga-Kader der HSG Hanau erarbeitet“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Damit unterstreichen wir als HSG einmal mehr, dass wir es in der Grimmstadt schaffen, junge Handballtalente auf den Sprung in die 3. Liga vorzubereiten.“ 

Großer kämpferischer Ehrgeiz in der Abwehr 

Ben Scharriär spielte bereits in der B-Jugend für die HSG und gehört seit dem Sommer 2024 zum Perspektivkader der Grimmstädter. Der 1.89 Meter große, gebürtige Wiesbadener hat seine Schwerpunkte vor allem im Abwehrspiel und beweist in Zweikämpfen großen kämpferischen Ehrgeiz. In der Saison 2025/26 bestritt er 19 Pflichtspiele für die HSG und erzielte dabei acht Tore. Für den 19-jährigen Studenten, der mit der A-Jugend des Vereins die Hessenmeisterschaft feierte, soll es auch in Zukunft weiter nach oben gehen. 

Bei der Unterschrift des neuen Vertrags bis zum 30. Juni 2028 sagte Scharriär stolz: „Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil der HSG Hanau zu sein und auch in der kommenden Saison weitere Erfahrungen in der 3. Liga sammeln zu dürfen. Ich denke, der Verein bietet mit seinem Konzept eine sehr gute Möglichkeit für junge Spieler wie mich, sich sowohl handballerisch als auch persönlich weiterzuentwickeln. Zudem fühle ich mich in der Mannschaft sehr wohl und genieße jedes Spiel, das ich vor dem Blauen Block zu Hause bestreiten darf.“ 

Ambitionierter Linkshänder will sich in Hanau weiterentwickeln

Malte Just gehört wie auch Ben Scharriär zum 2007er-Jahrgang und sammelte unter Coach Axel Spandau zuletzt reichlich Spielanteile. Durch einige Ausfälle im Team hat er dabei sein Können auch im Rückraum unter Beweis gestellt, den spielerischer Schwerpunkt setzt Spandau für den schnellen Linkshänder aber vor allem auf Rechtsaußen, wo er auch in der kommenden Saison gemeinsam mit dem Hanauer Youngster Sebastian Hein auf Torejagd gehen wird. 

In 25 Pflichtspielen kam Just in der Saison 2025/26 zum Einsatz und markierte dabei 17 Treffer für die HSG. Nicht ohne Grund bescheinigt Kegelmann dem 18-Jährigen, der seit 2018 für die HSG Hanau aktiv ist, ein hohes Maß an Dynamik und Geschwindigkeit, die vor allem im Grimmstädter Konterspiel Verwendung finden. Sein neuer Vertrag läuft ebenfalls bis zum 30. Juni 2028.

„Ich bin schon lange bei der HSG und hatte hier immer die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte zu machen. Die Mannschaft unterstützt uns junge Spieler dabei enorm“, meint Malte Just. „Sie hilft uns, uns schnell in das Team hineinzufinden, ohne dass dabei unnötiger Druck entsteht. Ein absolutes Highlight war es natürlich, in dieser sicherlich spektakulären Saison selbst bei den großen Derbys auf dem Feld zu stehen, bei denen man früher noch von außen mitgefiebert hat.“ 

„Wir freuen uns sehr, dass Ben und Malte auch in der kommenden Saison Teil unseres Weges bleiben. Beide haben sich ihre Einsatzzeiten mit großem Fleiß verdient und in den vergangenen Monaten eine starke Entwicklung genommen“, sagt Jörn Winter, der Sprecher des Jugendausschusses der HSG Hanau. „Genau dafür haben wir bei der HSG Hanau die Weichen gestellt: Junge Eigengewächse gezielt auszubilden, alle Trainer eng zu verzahnen und eine klare, einheitliche Philosophie zu leben. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Talenten aus den eigenen Reihen den Sprung in den Drittligakader zu ermöglichen.“