Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen bekannt gab, wird Rückraumspieler Lasse Georgi, der seit Saisonbeginn vom TV Gelnhausen an den Ligakonkurrenten HSG Rodgau Nieder-Roden ausgeliehen ist, auch weiter bei der HSG bleiben. Der 22-jährige Linkshänder hat seinen Vertrag in Nieder-Roden um zwei weitere Jahre verlängert. Gleichzeitig wurde eine Ausstiegsklausel vereinbart, die es dem TVG bei Bedarf ermöglicht, Georgi vorzeitig zurückzuholen.

Georgi hat sich nach längerer Verletzungspause in dieser Spielzeit Schritt für Schritt zurückgekämpft und in Nieder-Roden sportlich wie menschlich sehr gut eingefunden. „Ich bin sehr gut in Nieder-Roden angekommen und fühle mich in der Mannschaft richtig wohl. Nach meiner Schulterverletzung hat mir das Trainerteam viel Vertrauen und Zeit gegeben, wieder reinzufinden. Gerade am Ende der Hinrunde lief es für mich immer besser, auch im Angriff habe ich wieder mehr Verantwortung übernommen. Gleichzeitig war der Kontakt zum TVG immer da, zum Beispiel durch meine Reha bei MAINKÖRPER 360°, wo ich mittwochs oft noch trainiert und auch viele der Jungs getroffen habe. Dadurch ist die Verbundenheit zum TVG weiterhin sehr stark. Ich bin jetzt sehr glücklich weiter bei Nieder-Roden spielen zu können, weil es mir unheimlich viel Spaß macht und ich dort die Möglichkeit habe mehr Spielanteile zu bekommen“, sagt Georgi.

Auch TVG-Manager Philip Deinet begrüßt die gefundene Lösung: „Lasse hat sich nach seiner Verletzung sehr gut in Nieder-Roden integriert und als Marco Rhein mit der Idee der Ausweitung dieser Kooperation um ein oder zwei weitere Jahre kam, habe ich mit Lasse darüber gesprochen. Ich finde den Weg, den wir gemeinsam dort als TVG, Lasse und Nieder-Roden gehen, einen beispielhaften Umgang mit talentierten Spielern, um diese mit viel Vertrauen auf ihrem Weg zu begleiten. Wir freuen uns, dass dies so überhaupt möglich ist und wünschen Lasse, dass er die vor ihm liegenden Schritte bestmöglich bewältigt.“

Auch die HSG Rodgau Nieder-Roden zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung. Marco Rhein, sportlicher Leiter der Baggerseepiraten, betont: „Lasse macht das richtig gut. Er hat sich nach langer Verletzung zurückgekämpft, ist wissbegierig und geht jeden Tag mit einer starken Mentalität ins Training. Er hat sich super integriert und trägt sportlich wie menschlich total viel zu unserem Erfolg bei. Wir freuen uns, dass er uns weiter erhalten bleibt und wir wieder eine unkomplizierte Lösung zwischen den Vereinen gefunden haben.“

Am Samstagabend treffen der TV Gelnhausen und die HSG Rodgau Nieder-Roden im direkten Duell in der Rudi-Lechleidner-Halle aufeinander. Beide Teams stehen mit 23:5 Punkten punktgleich auf dem zweiten und dritten Platz der 3. Liga Süd-West. Lasse Georgi wird dabei für Nieder-Roden auflaufen, seine sportliche Heimat bleibt aber weiterhin eng mit dem TVG verbunden.

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt bekannt gab, hat der Verein ein Nachwuchs-Talent aus der Region verpflichtet. Mit dem 18-jährigen Ben Horlebein kommt ein A-Jugend-Bundesliga-Spieler von der HSG Rodgau Nieder-Roden nach Großwallstadt.

Horlebein wird die Nachfolge von Moritz Klenk auf der Linksaußen-Position antreten. Er spielt aktuell in der A-Jugend Bundesliga der HSG Rodgau Nieder-Roden, hat allerdings in dieser Saison schon häufig am Training der Bundesliga-Mannschaft des TVG teilgenommen und wird dort bis zum Ende der aktuellen Spielzeit immer wieder eingebunden werden.

TVG-Geschäftsführer Michael Spatz sagt über den Neuzugang: “Mit Ben kommt ein großes Talent aus der Region zu uns in den Kader. Er hat in den Trainingseinheiten mit dem Profiteam schon gezeigt, welche Qualität er hat. Natürlich ist er noch ganz am Anfang seiner Karriere, aber wir sind uns sicher, dass er dieser Aufgabe gerecht werden wird und wir ihm hier in Großwallstadt die bestmöglichen Voraussetzungen für seine Entwicklung bieten können.“

Lohrbach möchte Entwicklung begleiten

„Ben ist ein sehr talentierter, gut ausgebildeter Linksaußen, von dem wir überzeugt sind, dass er in den nächsten Jahren eine sehr gute Entwicklung nehmen kann, die ich gerne begleite. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm und bin mir sicher, dass er uns schnell auf der Linksaußen-Position auf Zweitliganiveau weiterhelfen kann“, so Trainer André Lohrbach.

Horlebein stammt aus bekannter Handballer Familie der Region

Horlebein selbst kommt aus einer Handballer Familie der Region. Sein Vater Holger hat mit der TuSpo Obernburg bereits in der 2. Bundesliga Süd gespielt, sein älterer Bruder Tim (aktuell verletzt) ist einer der Leistungsträger der U23 des TV Großwallstadt, der jüngere Bruder Sam ist für die C-Jugend der TVG Junioren Akademie aktiv. Ben selbst freut sich über seinen ersten Profivertrag: „Ich bin sehr stolz, meinen ersten Profivertrag beim TV Großwallstadt unterschreiben zu dürfen. Der Verein hat mir früh Vertrauen geschenkt, und ich möchte diese Chance nutzen, um mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und der Mannschaft bestmöglich zu helfen.“

Ben Horlebein ist am 08.10.2007 geboren und hat das Handballspielen bei der TuSpo Obernburg gelernt. Aktuell läuft er für die A-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden in der A-Jugend-Bundesliga auf. Beim TV Großwallstadt erhält er einen Vertrag bis Juni 2028. Horlebein besucht das Gymnasium und wird voraussichtlich im Jahr 2027 sein Abitur machen.

 

 

 

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Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga muss der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr beim HC Elbflorenz 2006 antreten. Es ist das letzte Auswärtsspiel vor der Winterpause und der TV Großwallstadt möchte nach der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den 1. VfL Potsdam nun noch einmal Zählbares mitnehmen. Doch mit dem aktuell Tabellendritten aus Dresden wartet eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Andre Lohrbach.

HC Elbflorenz in starker Form

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gegen den TV 05/07 Hüttenberg, die HSG Krefeld Niederrhein, TuSEM Essen sowie HC Oppenweiler/ Backnang, musste sich der HC Elbflorenz am vergangenen Wochenende gegen den TSV Bayer Dormagen mit einem Unentschieden begnügen. Das Team von Trainer Andre Haber spielt bislang dennoch eine starke Saison. Die zwei Niederlagen zum Saisonauftakt gegen die SG BBM Bietigheim und den HBW Balingen-Weilstetten sind bislang die einzigen geblieben. Mit elf Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen belegt die Mannschaft aktuell einen starken dritten Tabellenplatz. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit gab es im Kader nur wenig Veränderungen. Mit Mindaugas Dumcius, Maurice Niestroj, Julian Possehl und Justin Döbler haben vier Spieler den Verein verlassen. Dafür sind mit Eric Schmelzer, Victor Petersen Norberg und Anton Preußner vier Neuzugänge im Rückraum zum Team gestoßen..

Zwei Siege und drei Niederlagen aus den letzten fünf Duellen

Aus den letzten fünf Duellen gegen Dresden konnte der TV Großwallstadt nur zwei Siege für sich verbuchen. Das bislang letzte Aufeinandertreffen im Mai dieses Jahres entschied der TVG mit 35:32 für sich. Daran möchte die Mannschaft um Kapitän Patrick Gempp nun anzuknüpfen, um im letzten Auswärtsspiel des Jahres noch einmal zu punkten: “Unser nächster Gegner ist als sehr heimstark bekannt und er ist seit 13 Spielen ungeschlagen. Ich glaube, sie haben mit die meisten Rückraumtore der Liga. Da heißt es für uns, hellwach zu sein. Wir haben in den letzten Tagen im Training unsere Abwehr angepasst und wir wollen die HCE-Spieler wie Timo Löser, Doruk Pehlivan, Sebastian Greß in Schach halten. Aber wir wissen auch, dass Dresden eine unglaublich gute Mannschaft ist, die super performt. Doch wir sind auswärts gut und werden uns zu wehren wissen.”

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, geht es am Wochenende in den Endspurt. Die HSG Hanau fährt am Samstag zur TSG Haßloch, der TV Gelnhausen empfängt am Samstag zum Weihnachtsderby die HSG Rodgau Nieder-Roden und der TV Kirchzell muss zur HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. 

 

TV Kirchzell will etwas Zählbares mit nach Hause nehmen

Nach der doch etwas überraschenden Niederlage gegen das bis dato Schlusslicht TSG Hassloch am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum muss der TV Kirchzell im letzten Spiel des Jahres bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II antreten. Die Hausherren sind ein sehr starker Gegner, auch wenn sie zuletzt etwas schwächelten. Vor allem die unbequeme 3-2-1-Abwehr hat es in sich. “Der Gegner hat viel Qualität, hat viele junge Talente in seinen Reihen und spielt eine unangenehme Abwehr. Wir werden es diesmal besser machen müssen als zuletzt,” sagt TVK-Coach Povilas Babarskas. Tatsächlich war die erste Hälfte gegen Hassloch alles andere als berauschend, Wiederum hat der TVK alles gegeben, um den acht-Tore-Rückstand aufzuholen. Doch das Spiel ist analysiert und abgehakt. Jetzt geht es um die nächsten Punkte und der TVK will auf jeden Fall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

In der Offensive setzen die Mittelhessen auf den Bundesliga-erfahrenen Ole Klimpke und auf viele eins-eins-Kämpfe. “Da müssen wir alles dagegensetzen”, weiß Povilas Babarskas. Verzichten muss er auf Ievgen Zhuk, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Niklas Ihmer ist noch nicht ganz fit und “ob uns Tom zur Verfügung steht, ist noch nicht klar”, so der Coach.

 

Weihnachtliches Spitzenspiel in der Hölle Süd

Zum Jahresabschluss erwartet Handballfans in Gelnhausen noch einmal ein echtes Highlight. Am Samstagabend um 19.30 Uhr trifft der TV Gelnhausen in der heimischen Rudi-Lechleidner-Halle auf die HSG Rodgau Nieder-Roden. Das Weihnachtsderby verspricht nicht nur große Emotionen, sondern auch sportlich höchste Spannung. Beide Mannschaften gehen mit 23:5 Punkten punktgleich in den letzten Spieltag der Hinrunde, nur das Torverhältnis trennt die Baggerseepiraten auf Platz zwei vom TVG auf Rang drei. Der Gewinner der Partie darf über die Weihnachtspause hinweg den Qualifikationsplatz zur Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga einnehmen.

Die Erinnerungen an das Weihnachtsderby aus der Vorsaison dürften bei vielen noch präsent sein. Damals setzte sich der TV Gelnhausen in heimischer Halle mit 27:24 (15:10) durch und entschied auch das Rückspiel in Rodgau mit 30:29 (14:12) knapp für sich. In dieser Saison präsentiert sich Nieder-Roden jedoch deutlich konstanter als in der vergangenen Spielzeit, als sie mit 33:27 Punkten den siebten Rang belegten. Nur zwei Niederlagen stehen in dieser Spielzeit bisher zu Buche, gegen die HSG Hanau (29:34) und Dutenhofen-Münchholzhausen II (23:28). Besonders eindrucksvoll war der 34:32 (16:15)-Heimerfolg gegen Ligafavorit Saarlouis.

Zuletzt sicherte sich Rodgau mit einem 36:35-Siegtreffer in den Schlusssekunden gegen die Bergischen Panther zwei weitere Punkte. Maßgeblich beteiligt war auch US-Nationalspieler Sam Hoddersen, der 18 Tore gegen die Panther warf und mit 133 Treffern aktuell der erfolgreichste Torschütze der staffelübergreifenden 3. Liga ist. Er trägt auch großen Anteil daran, dass die HSG mit 489 Toren die erfolgreichste Offensive der Staffel Süd-West besitzt

„Nieder-Roden ist nicht umsonst dort oben in der Tabelle. Sie sind offensiv unglaublich gefährlich. Hoddersen, von der Au und Brandt sind extrem wurfstark. Nieder-Roden ist zudem stark im Eins-gegen-Eins, effizient im Abschluss und auch das Zusammenspiel mit dem Kreis ist brandgefährlich“, warnt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger. „Dazu kommt ihre bewegliche und aktive Abwehr. Wir müssen technisch sauber spielen, dürfen keine leichten Fehler machen und brauchen eine konzentrierte, disziplinierte Leistung über 60 Minuten.“

Geiger hat großen Respekt vor dem Gegner, der bisher eine bärenstarke Vorrunde gespielt hat. Das Saisonziel bleibt zwar weiterhin ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften. Sollte es im weiteren Saisonverlauf keinen Leistungsabfall geben, muss man das Team aus dem Rhein-Main-Gebiet aber zwangsläufig als einen Top-Anwärter auf Platz zwei auf dem Zettel haben.

Die Barbarossastädter kommen ebenfalls mit Rückenwind in den Spieltag. Nach einem kleinen Dämpfer mit der Niederlage gegen Saarlouis (26:30) und dem Remis im Derby gegen Hanau (25:25) zeigte sich das Team von Cheftrainer Geiger zuletzt wieder stabilisiert und gewann gegen Dutenhofen-Münchholzhausen II (28:27) sowie bei den SGSH Dragons (36:33).

Ein Wiedersehen gibt es mit einem alten Bekannten: Lasse Georgi, aus Gelnhausen ausgeliehen, steht in dieser Saison für die HSG Rodgau Nieder-Roden auf der Platte. Zudem hat sich das Team im Sommer mit jungen Talenten wie Torhüter Frederic Becker (TV Petterweil), Nico Planken (EHV Aue) und Cedrik Eger (TV Büttelborn) verstärkt. Zusammen mit etablierten Kräften wie Kapitän Florian Stenger und Hoddersen ergibt sich eine enorm schlagkräftige Mischung aus Talent und Erfahrung.

Geführt wird das Team von HSG-Cheftrainer Christian Sommer, der das Team seit Januar dieses Jahres leitet. Kürzlich verlängerte er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Andreas Knaf bis 2027. Sommer ist in Rodgau kein Unbekannter, er führte die A-Jugend des Vereins 2022 sensationell zum Gewinn des DHB-Pokals und kennt die Strukturen des Klubs bestens.

Das Weihnachtsderby ist auch ein besonderer Abend abseits des Feldes. Wie schon im Vorjahr treffen sich mit den „Nachwuchshelden“ viele ehemalige TVG-Spieler zum gemeinsamen Wiedersehen und sorgen für eine tolle Atmosphäre auf den Rängen. Die Halle wird gut gefüllt sein und die Vorfreude ist bei Spielern, Trainern und Fans gleichermaßen riesig.

 

 

HSG Hanau will erfolgreichen Hinrundenabschluss 

Letztes Pflichtspiel im Jahr 2025 für die HSG Hanau. Am Wochenende reisen die Grimmstädter zur TSG Haßloch, dem Tabellenvorletzten. In Rheinland-Pfalz wollen die Mannen um Kapitän Max Bergold und Spielmacher Jan-Eric Kleemann daran anknüpfen, wo das Team in der Vorwoche aufgehört hat, denn die HSG Hanau will sich mit einem Sieg aus dem Kalenderjahr verabschieden. Anwurf im TSG-Sportzentrum ist um 19:30 Uhr am Samstagabend.

„Natürlich ist das schon ein gefährliches Spiel“, meint HSG-Cheftrainer Axel Spandau. „Jetzt, nach den Derbys, geht es gegen den Tabellenvorletzten. Wir müssen die Intensität der letzten Wochen mit in unsere Deckung nehmen.“

Gründe zum Feiern hat man bei der HSG Hanau zu Weihnachten allemal, denn aus den letzten sieben Partien holten die Grimmstädter starke 11:3 Punkte. Dabei wurden auch Staffel-Schwergewichte wie Rodgau Nieder-Roden und Dutenhofen/Münchholzhausen bezwungen und dem Aufstiegsaspiranten TV Gelnhausen ein Punkt abgenommen.

Dennoch, den Gegner am Samstagabend wollen Rivic, Schiefer & Co. auf keinen Fall unterschätzen. Zwar steckt die TSG tief im Tabellenkeller fest, doch mit dem neuen Coach Philip Rogawski gelang am vergangenen Wochenende, beim 37:34 in Kirchzell, der zweite Saisonsieg.

„In den letzten Wochen hat Haßloch vor allem mit einer 5:1-Deckung agiert und so die eine oder andere Mannschaft vor Probleme gestellt“, analysiert Spandau den Gegner. „Aber nach dem Spiel gegen Dutenhofen sind wir es gewohnt, gegen ein solches Deckungssystem zu spielen.“ In Acht nehmen muss sich Hanau dabei vor allen Dingen vor den Brüdern Lukas und Niklas Klein im Rückraum. Letzterer glänzte gegen Kirchzell mit unglaublichen 17 Toren. Aber auch der resolute Kreisläufer Sebastian Bösing zählt zum harten Kern der Mannschaft.

„Wir wollen auf jeden Fall einen Auswärtssieg landen, damit wir auch zufrieden in die Weihnachtspause gehen können“, fordert Spandau von seiner Mannschaft. Besondere Motivation: Mit einem Erfolg in Haßloch könnte Hanau nicht nur die Punkte 19 und 20 in dieser Saison sammeln, sondern auch in der Tabelle am Longericher SC Köln vorbeiziehen, der sein 15. Saisonspiel bereits absolviert hat. Damit würde die HSG die Winterpause, in ihrer 10-jährigen Jubiläumsaison in der 3. Liga, auf dem fünften Rang der Staffel Süd-West verbringen.

 

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Linksaußen Moritz Klenk seinen Vertrag beim TVG nicht verlängern und den Verein zum Ende der Saison verlassen.

Vertragsangebot abgelehnt

Der 23-Jährige hat sich gegen das Vertragsangebot des TVG entschieden und ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. TVG-Geschäftsführer Michael Spatz zur Personalie: „Wir danken Moritz sehr für seine Dienste und den Einsatz im Trikot des TV Großwallstadt. Wir hatten Moritz ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt, er hat sich aber leider dagegen entschieden, den Weg weiter mit dem TVG zu gehen.“

Profivertrag seit 2021

Klenk, der bereits in der Jugend die Ausbildung der TVG Junioren Akademie durchlaufen hat, absolvierte sein erstes Pflichtspiel für das Herrenteam im DHB-Pokal am 17.08.2019 gegen den Longerischer SC. 2021 erhielt er einen Profivertrag für das Bundesliga-Team.

Moritz Klenk selbst richtet noch einmal ganz persönliche Worte an alle TVG-Fans: „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Fans bedanken. Die Entscheidung, die ich getroffen habe, ist mir keineswegs leichtgefallen. Allerdings ist es für mich persönlich an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Ich hatte in den letzten 9 Jahren eine unglaublich schöne Zeit. Ich durfte viele Menschen kennenlernen und danke jedem, der mich auf dem Weg beim TV Großwallstadt begleitet hat.“

 

 

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Während in der Handball Regionalliga die TuSpo Obernburg bereits in die Weihnachtspause gehen kann, muss die HSG Bieberau/Modau nachsitzen. Am Samstag geht es zum TV Groß-Umstadt. Der Aufsteiger von der Weininsel schlägt sich bisher wacker und steht mit einem positivem Punkteverhältnis von 13:9 auf Platz sieben der Tabelle und ist damit aktuell der beste Aufsteiger. Letzte Woche konnten sie ihr Heimspiel gegen die GSV Eintracht Baunatal mit 31:26 gewinnen, die Falken gewannen ebenfalls zuhause gegen die MSG Körle/Guxhagen mit 45:23.

Groß-Umstadt hat mit Ivankovic im Tor (vormals Bieberau/Modau), Acic, Keller, Funck, Kaczmarek, Iserinc, Kemper und Braun einige erfahrene Akteure in seinen Reihen und nutzt diese geballte Erfahrung bisher gut aus. Meist spielen sie in der Abwehr mit einem vorgezogenen Spieler, der eine direkte Manndeckung ausübt, was natürlich viel nutzbaren Raum schafft. Im Angriff agieren sie eher im gebundenen Spiel.

Die HSG würde gerne ihre Siegesserie von zuletzt 12:0 Punkten fortsetzen, weiß aber auch von dem Derbycharakter des Spiels und den damit möglicherweise verbundenen Unwägbarkeiten. Sie wird deshalb sehr konzentriert in das Spiel gehen und versuchen ihre Stärken auszuspielen. HSG-Trainer Thomas Weber sagt: „Auch im letzten Spiel vor Weihnachten, wollen wir noch einmal eine gute Leistung abrufen und von Anfang an konzentriert auftreten.“

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, gab es beim TV Kirchzell nach der Niederlage gegen das Schlusslicht Hassloch enttäuschte Gesichter. Der TV Gelnhausen kam mit einem Sieg von den SGSH Dragons zurück und die HSG Hanau gewann gegen Dutenhofen/Münchholzhausen II.

 

Kirchzell verliert gegen Schlusslicht

Der TV Kirchzell hat sich nach einer Pause auf das Spiel gegen den Tabellenletzten TSG Hassloch gefreut, doch am Ende gab es nur enttäuschte Gesichter. Mit 34:37 (12:20) verlor der TVK sein Heimspiel und zeigte dabei zwei Gesichter. Während die erste Hälfte regelrecht verschlafen wurde und die Hausherren sich von den Gästen teilweise vorführen ließen, kam der TVK nach dem Wechsel besser in Schwung. Es wurde gekämpft, sich gegen die drohende Niederlage gestemmt und Tor um Tor aufgeholt. Bereits nach 40 Sekunden musste der für Niklas Ihmer eingesprungene Tom Spieß für zwei Minuten vom Platz, weil er den TSG-Torhüter Loic Modzinski ungewollt am Kopf traf. In der Folge lief bei den Gastgebern so gut wie gar nichts zusammen und Trainer Povilas Babarskas, der sich seinen Geburtstag auch etwas anders vorgestellt hatte, sagte: “Wir waren nicht bereit, vollen Einsatz zu zeigen und wir haben die erste Hälfte total verschlafen. Vielleicht lag es an den zwei spielfreien Wochenenden, vielleicht, weil der Letzte kam. Aber solche Spiele sind immer gefährlich. Hinzu kam, dass in den ersten 30 Minuten bei der TSG wirklich alles geklappt hat, bei uns nicht viel.” Fakt war, dass es zur Halbzeit 12:20 stand. Das hatten sich alle in der Halle etwas anders vorgestellt.

Nach dem Wechsel wurde es besser

Nach dem Seitenwechsel kam der TVK besser in Schwung. Zwar vergaben Tim Häufglöckner und Co. immer noch beste Einschussmöglichkeiten, verwerteten vier Strafwürfe nicht – und sie hatten den Gästespieler Niklas Klein nie im Griff. 17 Mal traf er insgesamt. Trotz allem kämpfte sich der TVK heran und in der 57. Minute stand es 32:33. In der 58. Minute hieß es 33:34, aber der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. “Wir hatten zweimal die Chance zum Ausgleich. Doch der wollte nicht fallen, auch weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben”, so der TVK-Coach. Hassloch machte es besser, sorgte für ein Überzahlspiel und die TSG machte den Deckel drauf. Zwischenzeitlich sahen Ievgen Zhuk und Sebastian Bösing nach eine Kabbelei noch den roten Karton. Danach war Schluss und die Enttäuschung groß. Unterm Strich war das zu wenig, was der TVK vor eigenem Publikum zeigte. Doch es nutzt alles nichts, Mund abputzen, 

 

 

Jonathan Malolepszy führt Gelnhausen zum Sieg 

Der TV Gelnhausen hat seine beeindruckende Saison mit einem hart erkämpften 36:33 (14:16)-Auswärtssieg bei den SGSH Dragons fortgesetzt. Vor 305 Zuschauern in der Sporthalle Mühlenstraße in Halver bewies das Team von Cheftrainer Matthias Geiger trotz personeller Engpässe große Moral und belohnte sich für eine starke Schlussphase mit zwei Punkten.

Mit nun 23:5 Punkten behauptet der TVG weiterhin den dritten Tabellenplatz und geht punktgleich mit der zweitplatzierten HSG Rodgau Nieder-Roden ins Weihnachtsspiel am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Rudi-Lechleidner-Halle). Im direkten Duell gegen die Baggerseepiraten entscheidet sich dann, wer auf dem Relegationsplatz zwei, der an der Teilnahme zur Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga berechtigt, überwintern darf. Die Halle dürfte erneut aus allen Nähten platzen.

Allerdings musste der TVG lange zittern und erneut alle Kräfte mobilisieren, bis die Top-Ausgangslage für das Weihnachtsspiel unter Dach und Fach war. „Wir sind froh, hier gewonnen zu haben. 36 Tore sind eine gute Ausbeute, auf der anderen Seite sind 33 Gegentore allerdings eindeutig zu viel. Die Dragons haben einen überragenden Angriff, das hat man auch heute wieder gesehen“, sagte Cheftrainer Matthias Geiger nach der Partie. Besonders hob er die Leistung von Torhüter Alexander Bechert hervor: „Das war heute eine wahnsinnig starke Leistung von Alex im Tor.“

Die Vorzeichen waren wieder einmal alles andere als optimal. Neben den Langzeitverletzten Leon David (Schulterverletzung), Akos Csaba (Kreuzbandriss) und Fynn Broßmann (Mittelhandbruch) waren auch Jannik Geisler (Leistenprobleme), Daniel Drozdz und Simon Belter (beide krankheitsbedingt) noch angeschlagen. Belter kam gar nicht zum Einsatz, Drozdz wurde nur für einige Siebenmeter eingewechselt, Geisler spielte nur wenige Minuten. So mussten Jonas Dambach und Benjamin Wörner sich erneut auf Rechtsaußen abwechseln.

Das Spiel begann mit einer ausgeglichenen Anfangsphase. In der zweiten Minute scheiterte Jonathan Malolepszy vom Siebenmeterpunkt an Dragons-Keeper Jean Luca Jannack. Es sollte sein einziger verworfener Freiwurf im Spiel sein. Die restlichen sieben verwandelte der Kapitän sicher. TVG-Keeper Bechert war indes von Beginn an im Spiel und hielt seine Mannschaft mit einigen Paraden im Spiel, so dass sich zunächst keine Mannschaft absetzen konnte.

Nach dem 5:4 durch Fynn Hilb in der zehnten Minute blieb es allerdings für lange Zeit die letzte Führung der Gelnhäuser. Die Dragons versuchten die Kontrolle zu übernehmen und setzten sich in der 22. Minute beim Stand von 13:10 erstmals mit drei Toren ab. Vier Minuten vor der Pause lag der TVG sogar mit 12:16 zurück, ehe eine Auszeit von Geiger Wirkung zeigte. Bis zur Halbzeit ließen die Rot-Weißen kein Gegentor mehr zu und verkürzten durch Yannick Mocken und Torben Fehl auf 14:16.

Temporeiches Spiel nach dem Wechsel

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit vielen Toren. Gelnhausen blieb dran, konnte aber den Rückstand zunächst nicht vollständig egalisieren. Bechert war weiterhin ein wichtiger Rückhalt im Tor der Barbarossastädter und setzte in der 38. Minute zudem ein besonderes Highlight. In Überzahl traf er mit einem Wurf über das gesamte Feld ins verwaiste Tor der Dragons zum 19:20. Nur wenige Minuten später erzielte Silas Altwein schließlich den 22:22-Ausgleichstreffer. Doch die Gastgeber zogen im Anschluss erneut mit zwei Toren davon. Der TVG blieb aber dran, hielt weiter das Tempo enorm hoch, während beim Gastgeber so langsam die Kräfte schwanden.

In der Crunchtime wurde Kapitän Jonathan Malolepszy dann zum entscheidenden Faktor. Der Routinier warf acht Treffer in den letzten 15 Minuten und stellte beim 32:32 fünf Minuten vor Schluss erneut den Ausgleich her. Nur eine Minute später bediente er Kreisläufer Fehl mit einem tollen Anspiel, das zum 33:32 führte und die Rot-Weißen erstmals seit der zehnten Spielminute wieder in Führung brachte.

Gestützt auf eine jetzt stabile Defensive und einen weiterhin starken Bechert im Tor, zog der TVG in der Folge auf 35:32 davon. In den letzten anderthalb Minuten versuchten die Dragons darauf hin durch eine offensive Manndeckung den Ball abzufangen, um noch einmal schnelle Chancen herauszuspielen. Spätestens die Parade von Bechert 50 Sekunden vor Schluss gegen den Linksaußen Kevin Plate setzte dann aber endgültig den Deckel drauf und machte den TVG-Sieg perfekt. Den letzten Gelnhäuser Treffer zum 36:32 erzielte erneut Malolepszy, bevor Felix Jaeger von den Dragons den Schlusspunkt zum 36:33-Endstand setzte. Im Anschluss feierten die Jungs vom TVG den hart erarbeiteten Erfolg mit den mitgereisten Fans.

Mit 13 Treffern war Felix Jaeger der beste Torschütze der Gästemannschaft. Auf Gelnhäuser Seite war Malolepszy mit ebenfalls 13 Treffern einer der Unterschiedsspieler des Abends, gefolgt von Finn Trinczek und Silas Altwein mit jeweils fünf Toren.

„Wir waren heute in der entscheidenden Phase wach und präsent und haben das Spiel noch gedreht. Das war eine tolle kämpferische Leistung von den Jungs. Uns ist aber auch bewusst, dass wir für nächste Woche eine klare Leistungssteigerung benötigen, denn wir hatten immer noch zu viele Fehlwürfe und technische Fehler“, so Geiger.

 

 

Benedikt Müller hält den Sieg fest

Kurz vor dem Jahresende hat die HSG Hanau einen weiteren Heimsieg gefeiert. Die Grimmstädter gewannen, dank einer überragenden Leistung von Torhüter Benedikt Müller und Allrounder Dennis Gerst, mit 24:23 (12:10) gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II. Damit blieb die Handballspielgemeinschaft auch im dritten Derby innerhalb von drei Wochen ungeschlagen und belegt jetzt mit 18:10 Punkten vom sechsten Tabellenrang der Staffel Süd-West.

„Ein wichtiger Kampf-Derbysieg für uns“, meinte HSG-Chefcoach Axel Spandau, dessen Mannen nur eine ihrer letzten sieben Partien verloren haben, nach dem Abpfiff. „Dutenhofen ist mit seiner 3:2:1-Deckung ein unangenehmer Gegner, aber wir haben heute die Ruhe bewahrt.“

Über 400 Zuschauer hatten am zweiten Adventswochenende den Weg in die Hanauer Main-Kinzig-Halle gefunden und bekamen dabei eine in der ersten Halbzeit recht ausgeglichene Begegnung zu sehen. HSG-Kapitän Max Bergold erzielte die ersten drei Treffer für die Gastgeber und sorgte somit dafür, dass sein Team im kleinen Hessenderby mit 3:2 in der 6. Minute in Führung ging.

In der rassigen Begegnung, in der sich beide Mannschaften kaum einen Zentimeter Raum schenkten, waren Tore aber zunächst Mangelware. Während Hanau noch seine Probleme mit der aggressiven 3:2:1-Deckung der Gastgeber, scheitere Dutenhofen/Münchholzhausen II etliche Male an HSG-Keeper Benedikt Müller. Die Glanztaten des Hanauer Schlussmanns ermöglichten auch die 9:6-Führung der HSG Hanau durch einen schön herausgespielten Treffer von Sebastian Hein.

Hanau schickte sich an, genau dort weiterzumachen, wo das Team in den Vorwochen beim Heimsieg gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden und mit dem Unentschieden in Gelnhausen aufgehört hatte. Als dann in der 20. Minute auch noch Saad Khan einen Siebenmeterwurf von Alois Mraz parierte, ging erstmals ein deutliches Raunen durch den Blauen Block. Allerdings drehte die Sieben von Dutenhofen-Coach Eike Schuchmann in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch einmal auf: Beim 9:10 (26.) waren die Gäste wieder an den Grimmstädtern dran.

Mitten in diese Drangphase hinein wurde Hanaus Jan-Philipp Winkler bei einer Offensivaktion von Maduwuike Okpara gefoult, der dafür die rote Karte sah. In Überzahl wurde David Rivic mustergültig am Kreis freigespielt und machte mit all seiner Routine den 12:10-Halbzeitstand klar. „Vom Kampf auf der Platte her war das heute mehr ein Derby als das Spiel in der vergangenen Woche“, analysierte Spandau, der viele lobende Worte für den Kampfgeist seiner Mannschaft fand. Einer der dabei besonders im Fokus stand war Allrounder Dennis Gerst, der im Angriff ständig das Eins-gegen-eins suchte und mehrmals seine Teamkollegen in Szene setzte. „Er war für uns ein echter Gamechanger“, meinte sein Coach.

HSG verwaltete zunächst Vorsprung

Nach dem Seitenwechsel schaffte es Hanau zunächst, den eigenen Vorsprung zu verwalten. Ein Doppelpack von Rivic sorgte in der 42. Minute sogar für eine Drei-Tore-Führung beim 19:16, doch die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II um ihren ehemaligen Bundesliga-Akteur Ole Klimpke kämpfte sich in das Spiel zurück. Die Gäste bekamen eine ganze Reihe an Siebenmeter zugesprochen, während Hanau im Angriff, gegen eine nun offensive Variante der 6:0-Abwehr ohne Torerfolg blieb. Mit einem 5:0-Lauf und der eigenen 21:19-Führung (53.) stellten die Mittelhessen das Spiel auf dem Kopf.

Nun war es an Hanau, Zähne zu zeigen und dies gelang Müller, Gerst & Co. auf eindrucksvolle Weise: Jan-Eric Kleemann tankte sich zweimal durch die Abwehr und besorgte beim 22:22 (55.) den erneuten Ausgleich. Kurze Zeit später musste Dutenhofen/Münchholzhausen II eine Zeitstrafe hinnehmen, der Knackpunkt der Partie. Mit der lautstarken Unterstützung des Blauen Blocks im Rücken erarbeiteten sich die Grimmstädter wieder eine Führung und räumten danach, mit konsequentem Passspiel, für Julian Fulda auf Linksaußen ab, der nervenstark das 24:22 erzielte.

Zwar kamen die Grün-Weißen noch einmal in Schlagdistanz, doch den letzten Wurf von Leonard Zaum parierte Benedikt Müller souverän. Begeisterungsstürme beim Grimmstädter Team und dem Blauen Block, die anschließend – nach der letzten Heimpartie des Jahres – die 11:3 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen gebührend feierten.

„Sicherlich war unsere Angriffsleistung heute ausbaufähig, aber wie schon in den letzten Wochen haben wir eine richtig gute Abwehr auf die Platte gestellt. Für mich war das der Grundstein zum Sieg“, sagte HSG-Keeper Benedikt Müller. „Als wir kurzzeitig in Rückstand gerieten stand auch die Halle voll hinter uns. Danke an den Blauen Block!“

 

 

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In der Handball Regionalliga hat die TuSpo Obernburg eine ärgerliche Niederlage gegen Vellmar hinnehmen müssen. Die HSG Bieberau/Modau gewann deutlich gegen Körle/Guxhagen.

 

Ärgerliche Heimniederlage

Im letzten Heimspiel des Jahres gegen den TSV Vellmar gab es für die TuSpo Obernburg eine mehr als ärgerliche 25:26 (10:15)-Niederlage. Von Anfang an war zu sehen, dass es für beide Mannschaften darum ging, nicht tiefer in den Tabellenkeller zu geraten – so Obernburgs Pressesprecher Klaus Zengel. Die Gäste aus Nordhessen legten schnell die Nervosität ab und gingen mit 2:0 in Führung. Aber die TuSpo zeigte in den folgenden Minuten, dass sie das Jubiläumsjahr unbedingt positiv beenden wollte und war beim 3:3 nach elf Minuten wieder im Spiel. Beide Abwehrreihen schenkten sich keinen Zentimeter und es wurde um jeden Ball gekämpft. Nach 18 Minuten lagen die Gastgeber dann sogar mit 7:5 in Führung und Vellmar nahm eine Auszeit. Die körperlich klar überlegenen Nordhessen waren in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte anschließend wieder etwas im Vorteil, weil die TuSpo zu oft am gegnerischen Torhüter scheiterte und deswegen mit einem 10:15-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Obernburg verkürzte Rückstand

Nach dem Seitenwechsel konnten die Römerstädter zunächst den Rückstand verkürzen und nach einer roten Karte gegen einen Rückraumspieler der Gäste brachte der spielfreudige Thomas Keck mit drei Toren in Folge seine Mannschaft beim 15:16 wieder zurück in die Partie. Doch Vellmar, immer wieder durch den kaum zu bremsenden Noah Streckhardt (14/6 Tore), verteidigte die knappe Führung und die Mannschaft von TuSpo-Coach Philipp Wollbeck musste immer wieder einem 2 bis 3 Tore-Rückstand hinterherlaufen. Der ebenfalls starke TuSpo-Torhüter Florian Eberhardt verhinderte mit zahlreichen Paraden, dass der Rückstand nicht noch größer wurde und die Obernburger Fans hofften in den letzten Minuten noch auf einen Sieg ihrer Mannschaft. Beim 22:24 in der 54. Minute war noch alles möglich und die Spannung hatte ihren Höhepunkt, als Linkshänder Magnus Heinz zwei Minuten vor Schluss zum 24:25 verkürzte. Doch die Gäste ließen in der Crunchtime nichts mehr anbrennen und die Tuspo musste sich mit einem knappen 25:26 geschlagen geben.

Obernburgs Trainer Wollbeck sagte nach dem Spiel: „Am Ende eine sehr vermeidbare und ärgerliche Niederlage. Wir sind einfach zu oft am gegnerischen Torhüter gescheitert oder haben nicht die richtigen Mittel gegen die Abwehr von Vellmar gefunden. Wir haben selbst aber sehr gut verteidigt und hatten eine sehr gute Torhüterleistung. Jetzt möchte ich mich aber auch bei allen Fans für den hervorragenden Support nicht nur bei diesem Spiel, sondern über die gesamte bisherige Saison bedanken und wünsche allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.“

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Thomas Keck (8), André Göpfert (4), Tom Müller (3), Magnus Heinz (3), Jesper Kunkel (3), Connor Scheuring (2), Max Roos (1), Nicolas Mohr (1), Niklas Geck, Lukas Hansen, Nicolas Reus.

 

Bieberau/Modau zeigte sich spielfreudig

Mit 45:23 (24:10) schickte die HSG Bieberau/Modau die Gäste aus Körle/Guxhagen nach Hause. Die Gäste aus Nordhessen gingen zwar mit 1:0 in Führung und konnten das enorme Tempo der Falken noch bis zur siebten Spielminute (5:3) mitgehen, dann war es vorbei und Bieberau/Modau übernahm die Spielkontrolle. In der Abwehr stabil, mit einem wieder überragenden Martin Juzbasic im Tor, brachten die Falken die Angriffsbemühungen der Gäste fast zum Erliegen und konnten in nur neun Minuten Spielzeit einen Neun-Tore-Lauf hinlegen, erhöhten von 8:5 in der zehnten Spielminute, bis zur 19. Spielminute stand es 17:5. Das war bereits früh die Vorentscheidung, Bieberau/Modau zeigte sich in allen Belangen überlegen, war spielfreudig und spritzig. Nach neun Paraden von Martin Juzbasic in den ersten 20 Minuten brachte Trainer Thomas Weber in der 21. Minute Mika Trautmann ins Spiel und der stand seinem Kollegen in nichts nach. Am Ende kam er auf 14 Paraden. Bis zum Pausenpfiff ließen es die Falken dann etwas gemächlicher angehen, ließen noch fünf Gegentore zu, bauten aber den Gesamtvorsprung noch einmal auf 14 Tore Differenz aus (24:10).

HSG-Tore fielen weiter

Wer nun glaubte, die Falken würden einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Das Tempo wurde hoch gehalten, nach 38 Minuten stand es 29:13 und Trainer Thomas Weber wechselte durch, gab seinen jungen Spielern Gelegenheit sich zu zeigen und die dankten es ihm mit guten Leistungen. Die Spielfreude hielt an und so konnten sich Lasse Trautmann, Max Diesterweg, Nils Günther, Florian König und  Till Szanto nicht nur in die Torschützenliste eintragen, sondern begeisterten die Fans mit gutem Abwehrverhalten und sehenswerten Angriffen. Sie konnten das Ergebnis sogar weiter verbessern und die 16-Tore-Führung auf ein am Ende 45:23 ausbauen.

HSG-Trainer Thomas Weber sagte: „Ein souveräner Sieg meiner Mannschaft gegen einen sich nie aufgebenden und kämpfenden Gegner. Ich konnte heute alle verfügbaren Spieler einsetzen und ich konnte mich auf sie verlassen. Die „Jungen“ konnten zeigen, was in ihnen steckt und waren hinten heraus torhungrig, haben den Vorsprung von 16 Toren in der 40. Minute sogar noch auf 22 Tore bis zum Schluss ausbauen können.“

 

HSG Bieberau/Modau

Juzbasic 1, Mika Trautmann, Diesterweg 1, Jajic 9, Büttner 6, Günther 2, Lubar, Kunzendorf 12/2, Hübscher 4, König 2, Weber 2, Trautmann 1, Becker 3, Szanto 2.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Regionalligist TuSpo Obernburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat der Verein kurz vor der Winterpause die Verträge von vier elementaren Stützen der Mannschaft verlängert. Jesper Kunkel, Leon Steinbrecher, Max Roos und Magnus Heinz bleiben für mehrere Jahre bei der TuSpo.

„Wir sind sehr froh mit Jesper, Leon, Max und Magnus auch in den nächsten Jahren vier wichtige Korsettstangen der Mannschaft bei uns zu haben. Unter anderem mit ihnen wollen wir unsere junge Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln.“ so die sportliche Leitung der TuSpo Obernburg in Person von Tobias Milde.

Alle vier Spieler trugen bereits das TuSpo-Trikot in der Jugend der Römerstädter. Magnus Heinz absolvierte einen Teil zwar im HBLZ Großwallstadt, begann aber sein handballerischen Weg in Obernburg und kehrte dann in der A-Jugend nach Obernburg zurück. Nun hat der 19-jährige Student seinen Vertrag um drei weitere Jahre verlängert und soll in der Zukunft auch vermehrt auf der Rückraum Rechten Position zum Einsatz kommen. “Magnus hat als noch sehr junger Spieler in der aktuellen Saison gezeigt, dass er beispielsweise auf der Spitze in unserer 5:1-Abwehr ein großes Potential hat und uns dort sehr weiterhelfen kann. Daher freuen wir uns über drei weitere Jahre mit ihm“, so TuSpo-Trainer Philipp Wollbeck.

Ebenso hat der 20-jährige Max Roos seinen Vertrag um drei weitere Jahre verlängert. Der Rückraum Linke und wichtige Säule im Defensiv-Verbund der Schwarz-Weißen hat seine gesamte Jugendzeit in Obernburg verbracht und sich in den letzten Jahren kontinuierlich von der dritten über die zweite in die erste Männer-Mannschaft weiterentwickelt. „Max wurde in dieser Saison ein bisschen ins kalte Wasser geworfen und ist jedoch sehr schnell in seiner neuen Rolle angekommen. Innerhalb weniger Wochen hat er sich zu einer absoluten Stütze in unserer Defensive entwickelt und wir wissen, dass dieser Weg lange noch nicht abgeschlossen ist“, freut sich Tobias Milde auf die nächsten drei Vertragsjahre.

Auch seine gesamte handballerische Ausbildung verbrachte Leon Steinbrecher in Obernburg. Aktuell befindet sich der Kreisläufer leider in einer längeren Verletzungspause, soll aber in der neuen Saison wieder für die TuSpo auf Torejagd gehen. Der 22-jährige Student hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. „Leons Verletzung hat uns alle sehr getroffen. Umsomehr freut es uns, dass wir den Weg auch nach seiner Verletzung gemeinsam fortsetzen können, um an seine tolle Entwicklung der letzten Jahre anzuknüpfen“, resümiert Philipp Wollbeck.

Ebenfalls um zwei Jahre verlängert Co-Kapitän Jesper Kunkel seinen Vertrag. Über Niedernberg, Nieder-Roden und Großwallstadt kam der heute 20-Jährige in der A-Jugend nach Obernburg und wurde direkt Teil der Regionalliga-Mannschaft. Hier hat er sich über die letzten Jahre immer mehr Spielzeit erarbeitet und ist auch menschlich ein zentraler Bestandteil der Mannschaft geworden: „Jesper bringt eine super Dynamik sowie auch viel Handballverstand mit. Diese Kombination macht ihn für Abwehr wie Angriff zu einem sehr zentralen Bestandteil unseres Teams. Dass er sich für zwei weitere Jahre im Trikot der TuSpo entschieden hat, freut uns sehr und zeigt gemeinsam mit den anderen Vertragsverlängerungen, dass der eingeschlagene Weg, mit jungen Spielern eine Mannschaft aufzubauen, der absolut richtige ist“, fasst Tobias Milde zusammen.

 

 

Das Bild hat uns die TuSpo zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, reagiert der Verein auf die aktuelle personelle Situation und stattet Lucca Bialowas vom HC Erlangen mit einen Zweifach-Spielrecht bis zum Ende des Jahres aus.

Diese kurzfristige Personalentscheidung wurde durch den Kreuzbandriss von Sebastian Trost notwendig. Da auch die beiden Linkshänder Yessine Meddeb und Max Horner verletzungsbedingt schon länger ausgefallen sind/ausfallen und der TVG aktuell kein Zugriffsrecht auf Tobias Buck hat, der beim HC Erlangen fest eingebunden ist, mussten die Verantwortlichen schnell reagieren.

„Lucca ist ein junger Spieler, der in Erlangen eine sehr gute Drittliga-Saison spielt. Er wird uns sicherlich im Dezember unterstützen können und wir möchten dadurch unseren Rechtshändern Entlastung geben. Ein großes Dankeschön an Lucca und an Tobi Wannemacher vom HC Erlangen II, dass das so schnell funktioniert hat“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch TVG-Trainer André Lohrbach freut sich auf den neuen Akteur: „Ich freu mich sehr, dass das alles so kurzfristig geklappt hat. Lucca zeigt gerade in der 3. Liga herausragende Leistungen und wird uns mit seinen Stärken im 1:1 bereits am heutigen Samstag helfen können.“

Lucca Bialowas wurde am 12.09.2003 geboren und hat die Jugend beim HC Erlangen verbracht. Aktuell steht er im Kader der U23 des Vereins in der dritten Liga, Staffel  Süd, und hatte bereits Einsatzzeiten in der Bundesliga-Mannschaft. Beim TV Großwallstadt erhält er bis zum 31.12.2025 ein Zweifachspielrecht.

Über den weiteren Verlauf bezüglich der Rückrunde werden sich beide Vereine im Dezember austauschen.

 

 

Das Bild hat uns der HCE/TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür