Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die TuSpo Obernburg am Samstag die SG Bruchköbel. Die HSG Bieberau/Modau schlägt am Sonntag bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auf.

 

Obernburg will seine Heimstärke zeigen

Im ersten Heimspiel des Monats Dezember hat die TuSpo Obernburg mit der SG Bruchköbel eine Mannschaft zu Gast, die in der letzten Saison quasi in letzter Sekunde den Klassenerhalt sichern konnte. Nach jetzt zehn Spielen stehen die Hessen mit 8:12 Punkten im Mittelfeld der Tabelle (7.) und stellten zuletzt mit einem Heimsieg gegen die TSG Offenbach-Bürgel ihre Klasse unter Beweis. In der vergangenen Runde hatte die TuSpo zweimal das Nachsehen gegen die SG, denn nach der 27:31-Niederlage auswärts mussten die Römerstädter beim 26:28 auch zuhause beide Punkte abgeben.

SG-Trainer Tegaday Ramos-Nuez hat in dieser Saison jetzt mit dem „Shooter“ Dennis Weit (mit 89 Toren auf Platz 1 der Torschützenliste) und den jungen Luke Beller sowie Vincent Hardt (vom TV Gelnhausen) einige neue Top-Spieler in seinem Kader und die TuSpo erwartet ein enges Spiel, das über 60 Minuten mit viel Kampf geführt wird.

Die Obernburger müssen sich aber nicht verstecken, haben in ihren Heimspielen samt weg gute Leistungen abgerufen und daran wollen sie sicher anknüpfen. Auch, wenn die Hausherren nicht komplett antreten können, wird die Mannschaft von Trainer Wollbeck alles reinlegen. Das Hauptaugenmerk wird sicher auf Dennis Weit liegen, der schon das Trikot der Obernburger trug, sehr torgefährlich und kaum zu halten ist.

 

Bieberau gastiert in Hofheim/Wallau

Am Sonntag trifft der Tabellenfünfte Breckenheim/Wallau/Massenheim auf die HSG Bieberau/Modau (Platz vier) und beide Teams trennen aktuell nur zwei Punkte. Beide wollen ihre Spitzenpositionen verteidigen und beide wollen dem ungeschlagenem Tabellenersten so gut es geht auf den Fersen bleiben. 

Die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim hatte zuletzt drei Niederlagen gegen Baunatal, Gensungen und letzte Woche völlig überraschend in Groß-Umstadt hinnehmen müssen, während Bieberau/Modau viermal in Folge souverän gegen Offenbach, Vellmar, Hüttenberg und Wettenberg gewinnen konnte. 

Motiviert und selbstbewusst reisen die Odenwälder an. Letzte Saison verloren sie in Breckenheim/Wallau/Massenheim, gewannen aber das Heimspiel. Auf die Falken wartet eine bewegliche, meist offensive Abwehr und ein variables Angriffsspiel. Häufig wird auch der siebte Feldspieler eingesetzt. Trainer Thomas Webe sagtr: „Wir freuen uns auf das Spiel in der Ländcheshalle gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim und haben uns gut vorbereitet. Alles andere werden wir sehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Hiobsbotschaften beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt nehmen kein Ende. Sebastian Trost holte sich einen Kreuzbandriss und fällt langer aus. Der TVG hat seinen Vertrag, trotz der Verletzung, vorzeitig verlängert. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Kurz vor Weihnachten hat der TV Großwallstadt schlechte Nachrichten zu verkünden: Rückraum-Akteur Sebastian Trost hat sich im Spiel am vergangenen Sonntag gegen den Dessau-Roßlauer HV einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen. Geschäftsführer Michael Spatz: „Das tut uns unglaublich leid für Sebi. Er ist für uns ein wichtiger Spieler und so eine Verletzung wünscht man natürlich niemandem. Wir drücken ihm fest die Daumen und sind davon überzeugt, dass er sich da wieder zurückkämpft. Auch für uns als Club ist die Verletzung von ihm eine Katastrophe. Neben den beiden verletzten Linkshändern und Tobi Buck, der uns aktuell nicht zur Verfügung steht, fällt mit Sebi ein ganz wichtiger Pfeiler in Offensive und Defensive monatelang aus. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen Heilungsprozess.“

„Ausfall trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart“

Trainer André Lohrbach zur Verletzung seines Stammspielers: „Der Ausfall von Sebi trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart. Im Laufe der Saison hat man gesehen, wie wichtig er für unser System in Abwehr und Angriff ist. Mir persönlich tut es auch für den Spieler sehr leid. Er wird uns sehr fehlen und da muss die Mannschaft, da müssen wir alle noch enger zusammenrücken, um diesen Ausfall zu kompensieren. Ich wünsche Sebi das Beste für seinen Heilungsprozess und wir werden ihn da unterstützen, wo es nur geht. “

Sebastian Trost hat bisher überzeugt

Der TV Großwallstadt hat trotz der aktuellen Lage auch noch eine positive Nachricht zu Sebastian Trost zu verkünden: der 27-Jährige verlängert seinen Vertrag beim TVG vorzeitig bis 2028. Dazu Michael Spatz: „Wir haben bereits mit Sebi im Vorfeld über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen, da Sebastian uns bereits in den ersten Monaten absolut überzeugt hat. Dass er sich so schnell integriert und Verantwortung übernommen hat, spricht für seine Qualität. Er ist ein wichtiger Baustein unserer sportlichen Zukunft, daher wollten wir frühzeitig mit ihm um ein weiteres Jahr verlängern. Die Verletzung wirft uns jetzt in unserem Vorhaben etwas zurück, dennoch sind wir überzeugt, dass Sebastian nach seiner Reha wieder gestärkt aufs Spielfeld zurückkehren wird und wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen werden.“

Trost bedankt sich für das Vertrauen

Sebastian Trost selbst sagt zur derzeitigen Situation: „Ich fühle mich beim TV Großwallstadt super wohl. Ich bin gut aufgenommen worden und glaube, dass sich hier etwas Gutes entwickelt. Ich freue mich auch sehr, dass ich in der Mannschaft schon so schnell eine so große Rolle einnehmen durfte. Deshalb möchte ich auch weiterhin Teil dieses Projekts sein und meinen Teil dazu beizutragen. Ich bedanke mich auch für das Vertrauen, in der jetzigen Situation meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern.“

 

Sebastian Trost ist am 02.01.1998 in Speyer geboren und hat bei der SG Nussloch das Handballspielen begonnen, wechselte in der C-Jugend zu den Rhein-Neckar-Löwen. Ab 2018 spielte er in der 2. Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen, von Juni 2022 bis Juli 2024 stand er im Kader der Eulen Ludwigshafen. Zur Saison 2024/25 wechselte er zum TV Großwallstadt, wo er nun seinen Vertrag bis 06/2028 vorzeitig verlängert hat.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt wird auch in dieser Saison wieder auf großer Bühne in der Rhein-Main-Region auftreten. Das gab der Verein am heutigen Dienstag bekannt. Am Freitag, den 08.05.2026, um 20:00 Uhr empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt – ein erneutes Saisonhighlight, das auf den zwei vorausgegangenen Events dort in den letzten zwei Spielzeiten aufbaut.

 Erfolgsformat etabliert – Frankfurt wird zur Bühne für Spitzenhandball

Nach dem fulminanten Handballfest im DHB-Pokal-Achtelfinale, bei dem der TVG im November vor großer Kulisse gegen den SC Magdeburg spielte und das erste Highlight der Saison setzte, folgt nun mit dem Spiel gegen Lübeck der zweite große Höhepunkt. Damit unterstreicht der TV Großwallstadt seine Ambition, Spitzenhandball in der Rhein-Main-Region dauerhaft zu etablieren.

Geschäftsführer Stefan Wüst, Initiator des Frankfurt-Formats, zeigt sich entsprechend begeistert: „Die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, wie groß das Interesse an hochklassigem Handball in Frankfurt ist. Im DHB-Pokalspiel am 05.11.2025 haben wir zudem gezeigt, was der TVG in Sachen Organisation zu leisten im Stande ist. Diese Atmosphäre wollen wir erneut aufleben lassen. Für uns ist die Süwag Energie ARENA längst zu einem besonderen Schauplatz geworden – und wir möchten den Fans dort wieder ein echtes Handballfest bieten.“

ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG als Hauptpresenter

 Zusätzlichen Rückenwind erhält das Event durch den neuen Hauptpresenter ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, der auch das Namensrecht für das Event „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ECOVIS einen starken und engagierten Partner an Bord zu haben. Ihr Beitrag macht es möglich, das Spiel zu einem noch größeren Highlight werden zu lassen. Diese Unterstützung bestätigt unser Konzept und zeigt das Vertrauen unserer Partner“, so Wüst.

Florian Brilmayer, Gesellschafter-Geschäftsführer der ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG: Wir wollen unsere Ecovis-Präsenz in den Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland stärken. Dafür ist die Partnerschaft mit dem TV Großwallstadt die ideale Gelegenheit, denn der TVG überzeugt nicht nur mit Spitzenhandball, sondern auch mit Beständigkeit, Ehrgeiz und Teamgeist. So passt er perfekt zu uns.“

VfL Lübeck-Schwartau – ein traditionsreicher und stets unangenehmer Gegner

Mit dem VfL Lübeck-Schwartau gastiert ein Team in Frankfurt, das dem TVG in den vergangenen Jahren regelmäßig intensive und spannende Duelle geliefert hat. Geschäftsführer Sport Michael Spatz blickt mit Vorfreude auf die Begegnung: „Das Spiel in Frankfurt ist für uns inzwischen ein echtes Saison-Highlight. Wir sehen, wie stark der Zuspruch aus dem hessischen Raum wächst, und genau deshalb ist es der richtige Weg, dieses Event weiterzuführen. Der Spieltag hat für den TV Großwallstadt sportlich und wirtschaftlich einen hohen Stellenwert. Mit dem VfL Lübeck-Schwartau kommt ein Gegner, der immer voll dagegenhält – das verspricht ein hochklassiges und hart umkämpftes Spiel. Gerade solche Partien sind ideal für diese große Bühne. Wir wollen zeigen, dass wir dafür brennen, in dieser Atmosphäre unser Bestes abzurufen.“

ECOVIS Aschaffenburg bereits seit 2016 Partner des TVG

Martin Fries, Steuerberater und Ecovis Kanzleileiter der ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft mbH Niederlassung Aschaffenburg kennt den TV Großwallstadt bereits seit vielen Jahren: „Ich selbst bin mit Leib und Seele Handballfan des TV Großwallstadt und Ecovis Aschaffenburg ist schon seit 2016 Sponsor des Vereins. Jetzt Hauptsponsor des Spitzenspiels in Frankfurt zu sein, ist für mich ein absolutes Highlight. Ich freue mich auf ein großartiges Event für alle Fans, für Ecovis und natürlich auch für mich.“

Ticketvorverkauf gestartet

Tickets für „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ sind ab sofort erhältlich über den TVG-Ticketshop unter: https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/ sowie in der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt.

 

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Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden muss zum Sommer 2026 zwei personelle Veränderungen verkraften, die für die HSG wohl schwer zu verkraften sind.

Johannes von der Au (27) wird aufgrund einer neuen beruflichen Situation ab der kommenden Saison eine Handballpause auf unbestimmte Zeit einlegen. Führungsspieler von der Au zeigt aktuell eine herausragende Saison und zählt als Führungsspieler zu den zentralen Säulen des Teams.

Bis zur C-Jugend alle Jugendmannschaften im Verein durchlaufen und im Männerbereich nur für die Baggerseepiraten aktiv gewesen, ist die laufende Spielzeit damit für den gebürtigen Nieder-Röder die vorerst letzte im Trikot der Baggerseepiraten.

Nils Hassler (31) wird nach drei Jahren bei den Baggerseepiraten seine aktive Karriere beenden. Der Rechtsaußen und sichere Siebenmeterschütze hat sich schnell im Verein etabliert und war sportlich wie menschlich eine wichtige Stütze. Eine Rückkehr in anderer Funktion halten beide Spieler für gut möglich.

Johannes von der Au sagte: „Dass ich im Sommer mich erstmal verabschieden muss, fällt mir unglaublich schwer – vor allem, weil ich mich sportlich aktuell gut fühle und diese bisher sehr erfolgreiche Saison enorm genieße. Die neue berufliche Situation lässt mir jedoch künftig nicht mehr die Zeit, die ich für leistungsorientierten Handball brauche. Ich möchte die restliche Saison noch einmal alles geben und danke allen schon jetzt für diese tolle Zeit. Für die Zukunft halte ich mir alle Optionen offen – den Baggerseepiraten bleibe ich natürlich eng verbunden.“

Nils Hassler meinte: „Die drei Jahre hier waren sportlich und menschlich eine fantastische Zeit. Jetzt ist für mich der richtige Moment, meine Karriere zu beenden und erstmal eine gewisse Zeit das Leben ohne Handball zu genießen. Zukünftig kann ich mir eine Rückkehr zu den Baggerseepiraten in anderer Rolle aber gut vorstellen.“

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein wird zitiert: „Die Entscheidungen von Johannes und Nils treffen uns natürlich hart. Johannes spielt wieder eine herausragende Saison, ist ein absoluter Führungsspieler und steht sportlich im besten Alter – sein Verlust wiegt enorm.  Nils hat uns in den vergangenen drei Jahren mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit enorm weitergebracht. Genießt in der Mannschaft ein hohes Standing. Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass wir intern starke Lösungen haben: Mit Niklas Klein rückt ein Eigengewächs bereits nach, und mit den noch verletzten Ketil Horn und Ben Seidel haben wir zusätzliche Optionen im Rückraum. Auf Rechtsaußen soll Cedrik Eger, der sich hervorragend im Oberliga-Team entwickelt, weiter herangeführt werden.  Trotz aller Veränderungen hoffe ich sehr, dass wir Johannes und Nils weiterhin im Verein halten können – in welcher Position auch immer. Solche Charaktere sind für die Baggerseepiraten unbezahlbar.“

 

 

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In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, fand das Derby zwischen dem TV Gelnhausen und der HSG Hanau keinen Sieger. Mit 25:25 (10:11) endete der packende Krimi.

Nachfolgend der Bericht des TV Gelnhausen:

Ein Derby, wie es im Buche steht: packend, emotional und temporeich. Im Nachholspiel des ersten Spieltags lieferten sich der TV Gelnhausen und die HSG Hanau einen packenden Schlagabtausch, der mit einem 25:25 (10:11) endete. Vor der beeindruckenden Kulisse von 1450 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle stand am Ende ein Remis, das niemandem wirklich wehtat, aber auch keinem so richtig reichte. Für den TVG bleibt der dritte Tabellenplatz bestehen, nun mit 19:5 Punkten. 

„Trotz der schwierigen Trainingswoche war die Motivation der Jungs natürlich riesig. Es war ein toller Rahmen heute und beide Mannschaften haben wahnsinnig gekämpft“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. 

Beide Teams zeigten früh im Spiel, worauf es ankommen würde. Die kompromisslose Abwehrarbeit auf beiden Seiten sowie die Paraden von TVG-Torhüter Alexander Bechert und seinem Hanauer Gegenüber Benedikt Müller sorgten dafür, dass nach zehn Minuten erst vier Tore gefallen waren und das Spiel beim Stand von 2:2 noch ausgeglichen war. Erst ein Doppelschlag von Jannik Geisler und ein Treffer von Fynn Hilb brachten die Barbarossastädter in der 14. Minute mit 5:2 in Führung.

Die HSG blieb jedoch unbeirrt und ließ es nicht zu, dass der TVG sich weiterabsetzte. Die Rot-Weißen konnten den Vorsprung zunächst halten, sodass es in der 21. Minute 9:6 stand. Doch dann nutzte die HSG Hanau eine schwächere Phase des TVG mit zunehmenden technischen Fehlern und Ballverlusten eiskalt aus und ging durch einen 5:0-Lauf mit 11:9 in Führung. Jonas Dambach erzielte in der 29. Minute durch einen Treffer aus dem Rückraum noch den Anschlusstreffer für den TVG zum 10:11-Pausenstand.

TVG nach Seitenwechsel verbessert

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Barbarossastädter deutlich verbessert. Mit einem energischen 6:1-Lauf drehte der TVG binnen acht Minuten das Spiel, erspielte sich ein 16:12 (38.) und riss die Zuschauer in der Halle mit, die dafür sorgten, dass die Hölle Süd einmal mehr bebte. Es schien, als könnte Gelnhausen das Spiel jetzt an sich reißen. Doch auch Hanau hatte noch einiges in petto. Nach einer Auszeit fand die HSG zurück in die Spur, konterte ihrerseits mit einem 6:0-Lauf und stellte auf 16:18 (46.) aus Gelnhäuser Sicht.

Im Anschluss glich der TVG durch Hilb und Kreisläufer Torben Fehl aus, doch die HSG Hanau konnte sich erneut mit zwei Toren absetzen. Beim Stand von 22:20 für die Gäste in der 52. Minute, ließen diese die Möglichkeit ungenutzt sich weiter abzusetzen. So war es erneut Dambach, der gemeinsam mit Finn Trinczek dafür sorgte, dass die Partie sechs Minuten vor Schluss weiterhin auf Messers Schneide stand.

In den Schlussminuten ging der TVG noch dreimal in Führung, kassierte aber jedes Mal postwendend den Gegentreffer von den stark aufspielenden Hanauern. Nachdem HSG-Kapitän Maximilian Bergold in der 59. Minute per Siebenmeter zum 25:25 traf, konnte der TVG seine letzte Chance zur Führung nicht nutzen. So ergab sich die Möglichkeit für die Gäste in der letzten Minute noch den Siegtreffer zu erzielen, doch das Gelnhäuser Abwehrbollwerk ließ kein Durchkommen zu. Hanau bekam nach Ablauf der Spielzeit noch einmal einen direkten Freiwurf, allerdings setzte Cedric Schiefer den Ball neben das Tor.

Am Ende stand ein leistungsgerechtes 25:25. Bester Torschütze der Partie war Dambach mit acht Treffern, dicht gefolgt von Geisler mit sechs Toren. Bei den Gästen trafen Schiefer und Lukas Böhm jeweils fünfmal das Tor.

„Das war ein Spiel mit allen Facetten, die ein Top-Derby braucht“, meinte Hanaus Trainer Axel Spandau später. „Ich möchte meiner Mannschaft für Kampf und Abwehrspiel eine glatte Eins geben. Wir haben Gelnhausen viele Chancen weggenommen, aber du kannst Gelnhausen beim Eins-gegen-Eins und bei der schnellen Mitte nicht alles wegnehmen. Von daher sind wir heute froh einen Punkt geholt zu haben. Die Stimmung war heute überragend und wir haben auch einen tollen Support von den Hanauer Fans gehabt.“  

Auch Geiger sah das Remis unter dem Strich als gerecht an: „Vom Spielverlauf her, war es am Ende ein gerechtes Unentschieden. In zwei Phasen waren wir mit drei oder vier Toren vorne und haben es in wenigen Minuten wieder hergegeben. Da fehlt uns im Moment noch ein Stück Stabilität. Wir hoffen, dass wir in der kommenden Woche wieder vollständiger trainieren können und dann mehr Konstanz reinbekommen.“

 

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In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg bei der heimstarken TSG Offenbach-Bürgel eine Niederlage einstecken. Die HSG Bieberau/Modau gewann ihr Heimspiel gegen Wettenberg klar.

 

Am Ende klare Niederlage

Bei der daheim noch ungeschlagenen TSG Offenbach-Bürgel verlor die TuSpo Obernburg mit 28:35 (12:16). Dabei waren die Gäste in den ersten 15 Minuten auf Augenhöhe und eine Führung des Tabellennachbarn konnte immer wieder postwendend ausgeglichen werden, wie TuSpo-Pressesprecher Klaus Zengel zu berichten wusste. Ab Mitte der ersten Hälfte gingen die Gastgeber nach dem 9:9 dann kurz mit zwei Toren in Führung, aber die Römerstädter konnten schnell wieder auf 11:12 verkürzen. Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck nahm nach dem 11:13 seine erste Auszeit, in der Hoffnung dass der Rückstand nicht größer wird aber die körperlich starke TSG konnte mit zwei Toren in Folge beim 16:12-Halbzeitstand einen schon beruhigenden Vorsprung mit in die Kabinen nehmen.

Individuelle Fehler

In der zweiten Halbzeit kam es bei der TuSpo dann immer wieder zu individuellen Fehlern und dadurch konnte die TSG ihren Vorsprung bis zur 39. Minute auf 20:14 ausbauen. Die Obernburger legten noch einmal die „grüne Karte“ und versuchten dem Spiel noch eine Wende zu geben. Zwar schrumpfte die Führung der Hausherren durch zwei Tore von Tom Müller kurz wieder auf 22:18, aber die Tuspo kam auch im weiteren Verlauf der Partie nie näher an die starken Gastgeber heran. Nach drei Toren in Folge stand es in der 50. Minute dann 28:21 und der an diesem Tag gut aufgelegte Tuspo-Linkaußen Connor Scheuring ließ mit seinen Toren den Rückstand nicht noch größer zu werden.

Am Ende mussten die Obernburger eine deutliche 28:35-Niederlage einstecken und Trainer Wollbeck sagte nach dem Spiel: „ Zu viele individuelle Fehler und sicher auch in der ein oder anderen Szene das fehlende Quäntchen Glück sorgten dafür, dass wir nie richtig ins Spiel gekommen sind. Ein großer Dank geht an die zahlreichen Fans, die uns wieder lautstark unterstützt haben.“

 

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Connor Scheuring (7/2), Tom Müller (6), Tobias Raab (5), Thomas Keck (2), Jesper Kunkel (2), Nicolas Mohr (2), André Göpfert (2/1), Magnus Heinz (1), Max Roos (1), Niklas Geck, Lukas Hansen.

 

 

Falken lassen nichts anbrennen

Die Falken ließen beim 39:24 (17:12) auch gegen den Tabellenletzten aus Wettenberg nichts anbrennen und sorgten von Anfang an für klare Verhältnisse. Nur in den ersten fünf Minuten konnte Wettenberg einigermaßen mithalten (4:3), dann sorgte Till Schenkel mit drei Treffern am Stück binnen zweieinhalb Minuten für die erste klare 7:3 Führung (8. Minute). In der Folge baute Bieberau/Modau die Führung locker weiter aus (20. Minute 13:7), ohne die tapfer kämpfenden Gäste dabei an die Wand zu spielen. Die bemühten sich weiter und konnten den Torabstand bis zur Halbzeit in erträglicher Höhe halten. So wurden beim Spielstand von 17:12 die Seiten gewechselt.

HSG hätte höher führen müssen

Falken Trainer Thomas Weber gefiel das Ergebnis wohl nicht ganz so gut, weil seine Mannschaft durchaus hätte höher führen können und einige Chancen liegen ließ. Mit entsprechenden Anweisungen kamen die Falken aus der Kabine und sorgten innerhalb von nur dreieinhalb Minuten und sechs Toren (Thomas Becker dreimal, Darren Weber, Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf) in Folge für eine schnelle 23:12 Führung (34. Minute). Die Gäste nahmen die Auszeit um Schlimmeres zu verhindern und konnten den aufkommenden Tordrang der Falken zumindest zeitweise bremsen. So blieb der Torabstand in den nächsten Minuten weitgehend konstant (48. Minute 31:19) und Trainer Thomas Weber konnte bereits früh munter durchwechseln. Mika Trautmann kam in der 40. Minute für den wieder verlässlichen Martin Juzbasic (10 Paraden) ins Tor und stand ihm in nichts nach. Auch er konnte in der Restspielzeit noch sechs Würfe der Gäste entschärfen.

Obwohl sich im Angriffsspiel der Falken jetzt auch Fehler einschlichen, erhöhten die wieder starken Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf auf 33:19 und Youngster Lasse Trautmann traf zum 34:19 in der 51. Minute. Dieser 15 Tore Abstand hielt bis zum Schluss und so hieß es am Ende 39:24. Bieberau/Modau brachte damit den Wettenbergern die bislang höchste Saisonniederlage bei und kletterte durch den Sieg auf Platz vier der Tabelle.

Trainer Thomas Weber: „Auch solche Spiele müssen erst einmal positiv angegangen und zum Erfolg gebracht werden. Das haben wir mit einer guten Mannschaftsleistung geschafft. Die wieder guten Torhüterleistungen und die solide Abwehr brachte uns immer wieder ins Tempospiel und zu Toren. Ich bin zufrieden.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Juzbasic, Trautmann; Diesterweg, Jajic 8, Günther 1, Lubar 3, Schenkel 5, Kunzendorf 8, Hübscher 2, König 1, L. Trautmann 3, Weber 3, Becker 5.

 

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor am gestrigen Sonntag zuhause gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 29:34 (18:17). Damit bleibt der TVG auch im vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg. Mit ein Grund dafür sicherlich erneut die dünne Personaldecke. TVG-Trainer André Lohrbach musste wiederholt improvisieren, da ihm auch in dieser Partie die beiden Linkshänder Max Horner und Yessine Meddeb nicht zur Verfügung standen. Doch das restliche Team trotzte den Umständen, zeigte sich kämpferisch bis zum Schluss, musste aber am Ende den scheidenden Kräften Tribut zollen.

Schock nach wenigen Minuten in Halbzeit eins

Von Beginn an traten die Großwallstädter Akteure mit breiter Brust auf. Jakub Powarzyñski traf zur 1:0-Führung, dann aber ging der TVG durch Treffer von zweimal Maxim Schalles und Florian Eisenträger mit 3:1 in Führung. Valentin Neagu und Mika Schüler erzielten den Ausgleich. Sebastian Trost gelang die Führung zum 4:3, bevor Fritz-Leon Haake und Fynn Gonschor zur Führung der Gäste einnetzten. Auch wenn das Ergebnis in der zwölften Minute wieder zu Gunsten des Gastgebers ausschlug, erlebte der TV Großwallstadt kurz vorher den nächsten Schock: Sebastian Trost, der in den letzten Wochen die Rolle auf der Rückraum rechten Position eingenommen hatte, musste schwer verletzt den Platz verlassen und wurde von Mannschaftsarzt Dr. Manuel Bachmann bereits auf dem Spielfeld notfalltechnisch versorgt. So standen Trainer Lohrbach für die nächsten 45 Minuten mit Mario Stark, Finn Wullenweber und Connar Battermann wiederholt nur drei Rückraumspieler zur Verfügung.  Doch genau diese drei lieferten ab. Axel Skaarn¿s traf in der 15. Minute zum 9:7. Noch zweimal kam Dessau zum Anschluss bevor Battermann, Wullenweber und zweimal Schalles auf 14:9 erhöhten. Gästecoach Vanja Radiã wechselte auf der Torhüterposition Philip Ambrosius für den glücklosen Janik Patzwaldt ein. Und dieser war von Beginn an sofort da, parierte gleich den ersten Wurf. Auf der Gegenseite leistete sich der Gastgeber zu viele Fehler und verspielte einen Fünf-Tore-Vorsprung. Mit 18:17 ging es in die Kabinen.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Nach dem Seitenwechsel war es Florian Eisenträger, der auf 19.17 erhöhte. Fritz-Leon Haake, Carl-Philip Haake und Yannick-Marcos Pust drehten durch einen 3:0-Lauf das Ergebnis auf 20:19 für Dessau. Doch der TVG kämpfte weiter, Moritz Klenk traf in Minute 46 zum 24:24. Dann aber war es der Gast, der mit einem bärenstarken Torhüter Ambrosius im Rücken auf 28:24 davonzog. Doch ein 3:0-Lauf der Hausherren bescherte knapp vier Minuten vor Schluss noch einmal den Anschluss. Aber die Kräfte schwanden mehr und mehr, Dessau drückte aufs Tempo und zog zum vorentscheidenden 32:28 davon. Am Ende musste sich der TVG mit 29:34 einem starken Gegner aus Sachsen-Anhalt geschlagen geben.

Fokus auf nächste Begegnung 

Auf der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästetrainer Vanja Radic das taktische Geschick von André Lohrbach, dieser hingegen wollte nicht auf die Tränendrüse drücken, sondern lobte den Einsatz seiner Spieler und lenkte den Fokus bereits auf die anstehende Aufgabe gegen den VfL Lübeck-Schwartau am kommenden Samstag, bei der er wieder viel Improvisationstalent an den Tag legen werden muss, um die Ausfälle zu kompensieren.

 

 

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Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt mitteilte, hat Kapitän Patrick Gempp seinen Vertrag vorzeitig bis 2028 verlängert. Das sind richtig gute Neuigkeiten, denn Patrick Gempp, der bereits zur Saison 2024/25 an den Untermain wechselte, hat sich von Beginn an als wichtige Stütze des Teams erwiesen. Durch seine Erfahrung und das große Spielverständnis wurde der Kreisläufer durch TVG-Trainer André Lohrbach zum Kapitän ernannt und führt die Mannschaft seitdem vorbildlich. Bei den Verantwortlichen kristallisierte sich schnell heraus, dass sie die Arbeit mit Gempp auch längerfristig fortsetzen möchten. Deshalb haben sie dem 29-Jährigen nun auch das Angebot einer vorzeitigen Verlängerung seines Vertrages, der aktuell am 30.06.2027 ausläuft, um eine weitere Spielzeit gemacht.

Der sportliche Leiter Michael Spatz sieht diesen Schritt als wichtiges Signal: „Patrick ist ein sehr wichtiger Eckpfeiler unseres Clubs. Als Kapitän verkörpert er Leadership, Teamgeist und Professionalität. Im Angriff gehört er zu den stärksten Kreisläufern der Liga und übernimmt auch in der Abwehr große Verantwortung im Innenblock. Dass Patrick uns langfristig erhalten bleibt, ist ein enormer Gewinn“

„Sehr wichtiger Ansprechpartner für mich“

Auch Trainer André Lohrbach ist glücklich über diese Personalie: „Patrick ist ein sehr wichtiger Ansprechpartner für mich. Er geht mit Leistung und Einstellung und Professionalität voran. Deshalb ist er nicht nur wegen seiner handballerischen Fähigkeiten ein wichtiger Baustein, er ist Verbindungslied, geht auf und neben dem Spielfeld voraus. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass das mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung geklappt hat. Wir wollen gemeinsam die eingeschlagene Entwicklung in den nächsten Jahren fortführen“

Der Spieler selbst äußert sich wie folgt zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr, meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern und bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Verein und die Verantwortlichen des TVG entgegenbringen. Ich musste nicht lange überlegen, denn der TV Großwallstadt bedeutet mir unglaublich viel. Gemeinsam befinden wir uns auf einem sehr guten Weg. Ich möchte weiterhin Verantwortung übernehmen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen.“

Patrick Gempp wurde am 13.06.1996 in der Schweiz in Binningen geboren. Seit der Saison 2022/23 bis 2023/24 stand er beim Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV unter. Davor lief er zwei Jahre für die HSG Wetzlar auf, von 2017 bis 2020 trug Gempp das Trikot der Wölfe Würzburg. Beim TV Großwallstadt, bei dem er bereits von 2015 bis 2017 als Spieler aktiv war, hat er seinen Vertrag nun bis zur Spielzeit 2027/28 verlängert.

 

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In der zweiten Handball Liga hat der TV Großwallstadt am Sonntag um 17 Uhr den Dessau-Roßlauer HV zu Gast. 

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie, darunter die deutliche Auswärtsniederlage bei der SG BBM Bietigheim, möchte die Mannschaft von Trainer André Lohrbach vor heimischem Publikum nun endlich wieder punkten. Im Gegensatz dazu reist Dessau-Roßlau mit Rückenwind nach Großwallstadt. Mit dem klaren 35:29 Sieg gegen den VfL Eintracht Hagen am Montag, steht die Mannschaft aktuell auf dem fünften Tabellenplatz. Die Rollen in dieser Partie sind abermals klar verteilt: Dessau geht als klarer Favorit in die Begegnung, da Trainer André Lohrbach wiederholt nicht auf einen vollen Kader zurückgreifen kann und vor allem der Mangel an Linkshändern den Trainer vor große Probleme stellt.

Neu-Trainer Vanja Radic in Großwallstadt kein Unbekannter

Mit Trainer Vanja Radic kommt kein Unbekannter nach Großwallstadt. Radic stand in den letzten Jahren dem langjährigen DRHV-Trainer Uwe Jungandreas als Co-Trainer zur Seite, der den Staffelstab zu Beginn der Saison an Radic weitergab. Beim TVG war Radic 2015 als Jugendkoordinator und Trainer der B-Jugend im Handballleistungszentrum tätig.

Und auch in diesem Jahr war das Team von Radic bereits zu Gast in Großwallstadt. Der Dessau-Roßlauer HV verbrachte sein Trainingslager zur Saisonvorbereitung im Sporthotel in Großwallstadt und nahm dabei am Untermain-Cup teil, den der TVG zum dritten Mal in Folge ausrichtete. Und dabei sorgten die Gäste auch gleich für ein Aufhorchen, denn im Finale schlugen sie den TVG mit 45:33 und sicherten sich dadurch den Turniersieg.

Philip Ambrosius im Tor starker Rückhalt

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Beide Mannschaften sind gut in die Saison gestartet, doch die letzten Partien beendete der Dessau-Roßlauer HV erfolgreicher. Bis dato konnte die Mannschaft drei wichtige Auswärtsspiele für sich entscheiden, zuhause gingen sie fünf Mal als Sieger vom Platz. Am Erfolg maßgeblichen Anteil hatte Yannick Danneberg, der allerdings in den letzten Partien verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnte. Und auch Torhüter Philip Ambrosius zählt zu den stärksten der Liga. 

Patrick Gempp trifft auf ehemalige Kollegen

TVG-Kapitän Patrick Gempp freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein und möchte natürlich dem Dessau-Roßlauer HV mit seinem Team Revanche für das Ergebnis in der Vorbereitung bieten. Er weiß aber auch: “Dessau ist eine gute Mannschaft und ich habe es so erwartet, dass sie so weit oben stehen. Sie haben sich über die Jahre weiterentwickelt, gute Strukturen geschaffen und übernachten beispielsweise vor jedem Auswärtsspiel – so auch diesmal -,damit sie topfit sind. Dessau hat eine gute Abwehr, gute Torhüter und geht gern ins Tempospiel. Wir müssen auf alles gewappnet sein, damait die zwei Punkte zu Hause bei uns bleiben. Wir sind noch immer ersatzgeschwächt, müssen auf unsere Linkshänder auf Rückraum rechts verzichten. Aber wir werden sehen, geben alles und wollen kämpferisch alles reinwerfen.”

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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In der Handball Regionalliga empfängt die HSG Bieberau/Modau am heutigen Samstag die HSG Wettenberg, während die TuSpo Obernburg bei der TSG Offenbach Bürgel ebenfalls heute antritt.

Zwar konnten die Obernburger letzte Saison zwei knappe Siege einfahren, doch diesmal sind die Vorzeichen anders. Erstliga-Spieler Nico Büdel ist der neue Spielertrainer bei der TSG und bringt jede Menge Erfahrung mit. Hinzu kommen Timo Kaiser (Drittliga-Erfahrung), Milos Kreckovic oder Nils Lenort, die alle sehr zu beachten sind. Nach acht Spielen steht die TSG auf Platz sieben. Die Gäste wissen, was auf sie zukommt, waren es doch in den letzten Jahren immer enge und hitzige Partien.

 

HSG Bieberau/Modau will nachlegen

Die HSG Bieberau/Modau will nach den zuletzt zwei Heimsiegen und einem Auswärtserfolg nachlegen. Die Gäste aus Wettenberg hatten bis jetzt einen unglücklichen Saisonverlauf. Nicht nur, dass sie sich als Aufsteiger an die höheren Anforderungen der Regionalliga und an das Spielen mit Harz gewöhnen mussten, nein, sie hatten auch noch Pech mit ihrer Heimspielhalle und konnten aufgrund einiger Sanierungs- und Reparaturarbeiten lange nicht dort trainieren und spielen, mussten immer wieder auf andere Hallen ausweichen. Doch jetzt sind sie zurückgekehrt und hoffen auf mehr Stabilität und natürlich auf viele Heimsiege.

Aktuell stehen sie allerdings mit 1:17 Punkten auf Platz 14. Dabei sehen sie ihre Situation aber gelassen, wollen natürlich nicht absteigen, aber nach eigenen Angaben „lernen und etablieren“. Bieberau/Modau darf sich von solchen Aussagen und vom Tabellenplatz nicht täuschen lassen und muss eine ordentliche und konzentrierte Leistung erbringen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür