Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Liga konnte der TV Großwallstadt nach zuletzt neun Spieltagen ohne Sieg endlich wieder einmal einen Sieg bejubeln. Dabei sah es in der ersten Hälfte nicht danach aus. Die Mannschaft von Trainer André Lohrbach hat in der zweiten Halbzeit einen Sieben-Tore Rückstand aus den ersten 30 Minuten durch eine fulminante Abwehrleistung wettgemacht und ein bereits verloren geglaubtes Spiel verdient mit 29:26 beim TuS Nettelstedt-Lübbecke gewonnen. 

Der Gastgeber startete gut in die Partie, führte durch Treffer von Henri Pabst und Alexander Schulze direkt mit 2:0. Axel Skaarnæs traf zum Anschluss, bevor Sven Weselling das 3:1 erzielte. Mario Stark und Connar Battermann egalisierten das Ergebnis. Bis zum 7:6 in der zwölften Spielminute hielt der TVG noch mit, dann war es der TuS N-Lübbecke, der auf 9:6 davonzog. Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff nutzte Lübbecke erneut die Chance und zog auf 16:9 davon. Bis dahin hatte der TV Großwallstadt bereits vier Siebenmeter nicht im gegnerischen Tor unterbringen können. Patrick Gempp traf zum Pausenpfiff zum 16:10-Halbzeitstand sehenswert aus dem Rückraum.

Überragende Abwehrleistung in Halbzeit zwei führt zum Auswärtssieg

Viele hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschrieben. Aber die Mannschaft kehrte kämpferisch aus den Katakomben zurück und Kapitän Gempp traf zum 11:16. Das läutete die Aufholjagd ein und ab der 35. Spielminute gelang dem TVG ein 4:0-Lauf und er kam auf zwei Tore (18:16) heran. Die Abwehr fand dabei immer mehr Zugriff und der Gastgeber zeigte sich beeindruckt, so dass die Blau-Weißen sich Tor um Tor herankämpften. Yessine Meddeb traf in der 43. Minute zum Anschluss, der überragend agierende Spielmacher Mario Stark erzielte den Ausgleich. Nettelstedt legte noch einmal auf 24:22 vor, doch der TVG wusste, dass an diesem Tag noch alles möglich war. Als Meddeb zum 26:25 traf und danach auf 27:25 erhöhte, war das TVG-Team “on fire”. Am Ende siegten die Gäste durch eine überragende zweite Halbzeit verdient mit 29:26.

 

 

Das Bild von den jubelnden TVG Spielern hat uns der Verein zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Frankfurter ING Skywheelers verloren in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga am vergangenen Wochenende gegen die BG Baskets Hamburg mit 57:68. Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Vor dem Start gab es jedoch noch eine kleine Überraschung: Jährlich wird durch den Vorstand des Förderverein Rollstuhlbasketballs Rhein-Main e.V. eine wichtige Person des Vereins geehrt und in die ING Skywheelers Hall of Fame aufgenommen. Diesmal wurde der Vorsitzende persönlich durch seinen Vorstand überrascht und Pierre Fontaine mit der Hall of Fame 2025 für sein unermüdliches Engagement für den Verein und den Sport ausgezeichnet. Fontaine, der seit über 20 Jahren dem Sport treu ist und ihn national und international organisatorisch mitgeprägt hat, holte und organisierte unter anderem die Europameisterschaft 2013, den Worldsupercup und zuletzt das FINAL FOUR der RBBL in Frankfurt.

Zurück zum Spiel. Bereits zu Beginn des Spiels gingen die Gäste durch zwei Körbe in Führung, bevor die Gastgeber durch Tuva Reinshagen und Jakob Theis ausgleichen konnten. Das erste Viertel war durch einen offenen Schlagabtausch geprägt, konnte sich doch keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen. So stand es zur ersten Zwei-Minuten-Pause 16:16 und versprach die erwartete Spannung. Erst im zweiten Teil der ersten Halbzeit kamen die Frankfurt mehrmals durch einen Korb von Reinshagen in Führung, welcher jedoch durch die Hamburger durch einen schnellen Konter direkt wieder revidiert wurde. Die Verteidigung der Skywheelers war an diesem Tag einfach zu löchrig und unabgestimmt, was den Gästen zum Vorteil wurde. So konnten die Baskets innerhalb von drei Minuten eine Serie setzen und durch mehrere erfolgreiche Treffer in Führung gehen und diese ausbauen. Die Frankfurter fuhren ihrem Ziel hinterher, kamen zwar mehrfach zum erfolgreichen Abschluss, aber Hamburg zog nach und hielt den Abstand bis zur Halbzeit, so dass beide Mannschaften mit 28:34 Punkten in die Pause geschickt wurden.  

Nach der Pause starteten die Gäste offensiv mit einem erfolgreichen Abschluss durch Hartung, welcher im Nachgang einen erfolgreichen Freiwurf und Schuss verzeichnen konnte, und so den Vorsprung für die Hamburger weiter ausbaute. Die Gastgeber fanden heute nicht in das Spiel, neben der schwächeren Defence war auch die Trefferquote an diesem Tag nicht überragend.

So konnten die Skywheelers auch nach der Halbzeit keine Akzente setzen, um das Spiel zu drehen und gingen mit einem Stand von 42:53 in die letzte Pause.

Auch im letzten Viertel hatte diesmal Frankfurt das Nachsehen. Hamburg konnte den Vorsprung durch 2 Freiwürfe und einem Korb ausbauen, bevor Marian Kind durch einen Distanzwurf den Anschlusstreffer erzielte. Jedoch konnte der Abstand nicht verkürzt werden, da Hamburg an diesem Tag einfach zu stark für die Hessen war. So viel mit dem letzten Wurf und der Schlusssirene noch der einzige Dreipunkte-Treffer durch den Hamburger Classen, welcher damit das Endergebnis von 57:68 besiegelte. Damit wurde der Kampf um Platz zwei entschieden und die BG Baskets wechseln mit den ING Skywheelers nun die Plätze in der Tabelle.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Männer-Eishockeymannschaft hat im abschließenden Gruppenspiel bei den Olympischen Winterspielen gestern Abend gegen die USA eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Vor 11.497 Zuschauern in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena lautete der Endstand aus deutscher Sicht 1:5. Torschütze für das Männer-Team war Tim Stützle.
 
Die deutsche Mannschaft startete gut ins Spiel und lieferte sich mit den USA ein umkämpftes Auftaktdrittel, in dem die US‑Amerikaner neun Sekunden vor der Pausensirene durch Zach Werenski in Führung gingen. Die USA erhöhte im Mittelabschnitt durch Tore von Auston Matthews (24.) und Brock Faber (38.) auf eine Drei-Tore-Führung. Im letzten Drittel zog der Gegner durch die Treffer von Tage Thompson und erneut Auston Matthews auf 5:0 davon. Tim Stützle erzielte den einzigen deutschen Treffer (52.) und verkürzte auf den 1:5-Endstand.
 
Die Männer-Eishockeymannschaft beendete die Vorrunde der Gruppe C trotz zwei Niederlagen auf Tabellenplatz zwei. Damit bestreitet das Team von Bundestrainer Harold Kreis die Qualifikationsrunde für das Viertelfinale am kommenden Dienstag, den 17. Februar 2026. Gegner in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena ist die Auswahl von Frankreich. Spielbeginn ist um 12.10 Uhr. Der Sieger dieser Partie zieht in das Viertelfinale ein.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte anschließend: „Die Amerikaner haben heute sehr gut gespielt. Trotzdem waren wir im ersten Drittel absolut ebenbürtig – das waren wahrscheinlich unsere besten 20 Minuten im ganzen Turnier. Danach hat man gemerkt, dass die USA im zweiten Drittel nochmal einen Gang hochgeschaltet haben. Wir haben mit der Scheibe ein paar Entscheidungen getroffen, die nicht optimal waren, und dadurch standen wir dauerhaft unter Druck. Im letzten Drittel sind wir wieder zu einer einfacheren Spielweise zurückgekehrt: Scheiben tief, schneller in der Bewegung – so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Was wir definitiv aus dieser Partie mitnehmen, ist das gute erste Drittel – das ist der Standard, mit dem wir auch gegen Frankreich auftreten wollen.“
 
Assistenzkapitän Moritz Seider meinte: „Wir hatten ein sehr starkes erstes Drittel, zumindest bis auf die letzten achteinhalb Sekunden. Aber ich würde nicht sagen, dass das der Knackpunkt war. Im zweiten Drittel sind wir einfach von unserer Struktur weggegangen, das hat man deutlich gesehen. Ob es Müdigkeit war oder Unkonzentriertheit, weiß ich nicht, aber positiv war wieder einmal unser Start. Das zieht sich durch das ganze Turnier: Sobald der Puck fällt, sind wir direkt da. Dann hatten wir aber ein paar einfache, unnötige Scheibenverluste. Da hat man gemerkt, dass wir es teilweise mit der Brechstange erzwingen wollten. Wir müssen wieder zurück zu unserem einfachen Spiel: Scheiben tief, hinter die Verteidiger, Wechsel für Wechsel das Richtige tun. Dann kommen die Chancen automatisch, weil die Amerikaner und auch kommende Gegner irgendwann frustriert werden.“
 
Stürmer Marc Michaelis sah das Spiel folgendermaßen: „Wir hatten ein wirklich gutes erstes Drittel. Kurz vor der Pause das Gegentor zu kassieren, war unglücklich. Im zweiten Drittel haben wir den Amerikanern dann einfach zu viele Chancen gegeben und lagen folgerichtig 0:3 zurück. Im letzten Drittel kamen wir gut raus, wir wollten nochmal unser Bestes geben – aber die Amerikaner sind eine starke Mannschaft. Sobald wir ihnen etwas Raum gegeben haben, wurde es sofort ausgenutzt. Am Ende war das Ergebnis leider eindeutig, was sehr frustrierend ist. Doch wir müssen den Kopf nun hochnehmen und uns intensiv auf den nächsten Gegner in der Qualifikationsrunde vorbereiten.“
 
 
 
Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026
 
12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1; 2:0; 0:0)
14.02.2026 | Deutschland – Lettland 3:4 (2:1; 0:1; 1:2)
15.02.2026 | USA – Deutschland 5:1 (1:0, 2:0; 2:1)
17.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Frankreich (Qualifikationsrunde)
 
 
 
Das Bild, das Lukas Reichel zeigt, hat uns
 
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zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.
 
 
 

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Wie Handball Regionalligist HSG Bieberau/Modau in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird Matic Grusovnik die Mannschaft in der kommenden Saison verstärken.

Damit können sich die Falken über einen weiteren Neuzugang freuen. Neben den bereits verpflichteten Moritz Klenk (TV Großwallstadt), Leon David (TV Gelnhausen) und Max Lössl (HSG Odenwald), kommt ein alter Bekannter nach Groß-Bieberau zurück. 

Matic Grusovnik (34), der bereits von 2020 bis 2022 in Groß-Bieberau spielte, kommt vom Drittligisten TSG Münster. Dort hatte er als Abwehrspezialist maßgeblichen Anteil am Aufstieg Münsters in die dritte Liga und aktuell an der guten Platzierung der Taunusstädter auf Rang fünf. Er hat sich dort zum kompromisslosen und zuverlässigen Abwehrspieler entwickelt, der schon so manchen gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung brachte. Mit seinen Fähigkeiten und seiner Erfahrung kann er der HSG massiv weiterhelfen und zur weiteren mannschaftlichen Entwicklung beitragen. 

Matic Grusovnik sagt: „Ich freue mich in den Odenwald zurückzukehren, wohne und arbeite in Ober-Ramstadt und kenne viele meiner neuen Mitspieler bereits. Trainer, Mannschaft und Management arbeiten professionell und zielstrebig, das Umfeld stimmt und ist begeisterungsfähig.“

Auch Michael Malik, sportlicher Leiter der HSG freut sich über den Zugang: „Mit Matic bekommen wir nicht nur einen hochklassigen Abwehrspezialisten zurück, sondern auch einen absoluten Teamplayer und charakterlich einwandfreien Menschen. Er passt gut in unser Team und wird zu unserer mannschaftlichen Entwicklung beitragen.“

 

 

Das Bild von Matic Grusovnik hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Enttäuschung bei der Männer-Mannschaft. Am heutigen Samstag unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis im zweiten Turnierspiel knapp mit 3:4 (2:1; 0:1; 1:2) gegen die Auswahl Lettlands. Vor 4.033 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Lukas Reichel, Lukas Kälble und Tim Stützle die Torschützen für die deutsche Auswahl.

Die deutsche Mannschaft erwischte erneut einen Blitzstart und ging durch Lukas Reichel in der zweiten Minute in Führung. Die Letten glichen noch im Auftaktdrittel aus (16.), doch Lukas Kälble brachte Deutschland etwas mehr als eine Minute später erneut in Front. Im Mittelabschnitt schoss Dans Locmelis in der 28. Minute den erneuten Ausgleich. Die lettische Mannschaft ging im dritten Drittel durch Tore von Eduards Tralmaks (49.) und Renars Krastenbergs (52.) binnen drei Minuten mit 4:2 in Führung. Tim Stützle verkürzte zwei Minuten vor Spielende auf ein Tor, die deutsche Auswahl erreichte jedoch nicht mehr den Ausgleich.
 
Zum Abschluss der Vorrunde des Eishockey-Turniers geht es für das deutsche Männer-Team am Sonntagabend (Spielbeginn 21.10 Uhr) gegen die USA. Das Spiel findet in derMilano Santagiulia Ice Hockey Arena statt.
 
Bundestrainer Harold Kreis analysierte das Spiel folgendermaßen: „Wir haben viele Chancen kreiert, müssen aber anerkennen, dass die Letten heute aufopferungsvoll und konsequent verteidigt haben und dann am Ende den Tick effizienter waren als wir.   Wir hätten teilweise die Scheibe noch etwas schneller in der neutralen Zone bewegen können. Auf der anderen Seite gibt es so Tage, an denen die Scheibe einfach nicht reingeht. Das ist sicherlich frustrierend, aber wir werden das schnell abhaken.“
 
Kapitän Leon Draisaitl sagte: „Wir waren heute nicht konsequent genug in der neutralen Zone und haben unsere Spielzüge nicht sauber zu Ende gebracht. Dadurch haben wir es verpasst, die Scheibe konsequent hinter ihre Verteidiger zu bringen. Die Letten haben das gut gemacht, sehr kompakt verteidigt und uns wenig Raum gegeben. Chancen hatten wir trotzdem genug, um ein oder zwei Tore mehr zu machen – aber heute war leider nicht mehr drin. Wir werden das Spiel analysieren und versuchen, die Dinge, die heute nicht gut funktioniert haben, beim nächsten Mal besser zu machen.“
 
Stürmer Nico Sturm meinte: „Es war heute ein ähnliches Spiel wie beim letzten Aufeinandertreffen. Vor allem der Start, die ersten zehn Minuten, waren von uns dominant. Wir waren in der Spielgeschwindigkeit klar überlegen, haben die Scheiben tief gebracht und sie auch wieder zurückgewonnen. Aber genau wie in diesem Spiel verlieren wir gegen Ende des ersten Drittels und auch im zweiten Drittel ein wenig den Faden. Dadurch ist das Momentum dann gekippt, da die Letten ihr Powerplay ausgenutzt haben. Für das nächste Spiel müssen wir vor allem über 60 Minuten das spielen, was wir in den ersten zehn Minuten auf das Eis bringen.”
 
 
Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1; 2:0; 0:0)
14.02.2026 | Deutschland – Lettland 3:4 (2:1, 0:1, 1:2)
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
Das super Bild, das u. a. Reichel und Samanski zeigt, hat uns 
 
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zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür.

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Die Männer-Eishockeymannschaft hat den Auftakt in das olympische Eishockey-Turnier erfolgreich gestaltet. Im ersten Gruppenspiel gelang der Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis ein 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)-Sieg gegen Dänemark. Vor 3.986 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena waren Leon Draisaitl und Tim Stützle (2) die Torschützen für die deutsche Auswahl.
 
Deutschland führte bereits nach 23 Sekunden mit einem sensationellen Tor durch Leon Draisaitl mit 1:0. Die Dänen glichen durch Oscar Moelgaard noch im Auftaktdrittel (14.) aus. Tim Stützle hatte mit seinen ersten beiden Länderspieltoren die passenden Antworten im Mittelabschnitt (25. und 31.) parat. Im Schlussdrittel ließ die deutsche Mannschaft nichts mehr zu und feierte den ersten Sieg im Turnier.
 
Bundestrainer Harold Kreis sagte:Die Mannschaft hat diese schwierige Aufgabe gegen eine starke dänische Mannschaft heute kämpferisch gut gelöst. Wir sind sehr zufrieden mit dem Start in das Turnier. Das Zeitfenster, um gute Lösungen zu finden, ist auf diesem Niveau für die Spieler sehr schmal. Dennoch hat es die Mannschaft geschafft, oft die richtigen Entscheidungen zu treffen, um in diesem Auftaktspiel erfolgreich zu sein. Wir nehmen aus diesem Spiel sehr viele positive Dinge mit, haben zugleich aber auch Aspekte, die wir zukünftig verbessern möchten. Wir können auf diesem Spiel aufbauen, um auch in den nächsten Partien erfolgreich zu sein.“
 
Kapitän Leon Draisaitl, der die Freude am Spielen so richtig anzusehen war – wie übrigens all seinen Mitspielern –  meinte: „Das Spiel hat viel Spaß gemacht und der Sieg war zum Auftakt des Turniers sehr wichtig. Mit der Führung im Rücken haben wir es vor allem im letzten Drittel sehr gut gemacht, was bereits zum Start des Turniers ein gutes Zeichen ist. Ich freue mich, mit meinem Treffer einen Teil dazu beigetragen zu haben, aber am Ende zählt nicht meine individuelle Leistung, sondern unsere drei Punkte, die wir als Mannschaft erreicht haben. Wir genießen hier jede Sekunde und möchten jeden Olympia-Moment mitnehmen – ich freue mich deshalb umso mehr auf die nächsten Tage und unsere Aufgaben.“
 
Auch Assistenzkapitän Tim Stützle war zufrieden: „Der Start in dieses Turnier hat mir sehr gut gefallen. Wir haben viele Chancen kreiert und zugleich mit Philipp Grubauer einen tollen Rückhalt im Tor gehabt. Jeder Spieler hat heute seine Rolle erfüllt und eine gute Leistung gezeigt. Wir könnten noch direkter und schneller spielen, da habe ich persönlich und haben wir als Mannschaft noch Verbesserungspotenzial. Aber ich bin mir sicher, dass wir hier unseren Rhythmus finden werden, und freue mich auf die kommenden Spiele.“
 
Nächster Vorrunden-Gegner für die Männer-Eishockeymannschaft ist das Team aus Lettland. Das Spiel findet am Samstag, den 14. Februar 2026, um 12.10 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
 
 
 
 
Spielplan und Ergebnisse Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | Deutschland – Dänemark 3:1 (1:1, 2:0, 0:0)
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
 
Das Bild, das Torhüter Philipp Grubauer zeigt, hat uns 
 
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Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Freitagabend, den 13.02.2026 um 20 Uhr in der MERKUR Arena beim TuS N-Lübbecke zu Gast. Wird dem TVG dann der erste Sieg im neuen Jahr gelingen?

Nach der knappen 34:36-Heimniederlage zum Rückrundenauftakt am Montagabend gegen die HSG Nordhorn-Lingen hat sich der TVG vorgenommen, im kommenden Spiel die ersten Punkte des Jahres einzufahren. Gegner ist der TuS N-Lübbecke, der mit einem Auswärtserfolg erfolgreich in die Rückrunde gestartet ist. Am vergangenen Samstag gewann die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic beim Tabellenzwölften, dem TSV Bayer Dormagen, souverän mit 34:30 und geht dementsprechend mit viel Selbstbewusstsein in die Partie.

Trainerwechsel im November sorgte für Aufschwung in Lübbecke

Davor Dominikovic hat im November 2025 das Traineramt beim TuS N-Lübbecke von Piotr Przybecki übernommen. Der Kroate war bis zum Sommer fünf Jahre als Trainer des TuS Vinnhorst tätig. Seitdem läuft es gut für die Nordrhein-Westfalen, man musste sich seitdem nur in der Partie gegen VfL Eintracht Hagen geschlagen geben.

Das Hinrundenduell verloren die Wallstädter vor heimischer Kulisse denkbar knapp mit 25:26. Nachdem sie mit einer Zwei-Tore-Führung (15:13) in die Halbzeitpause gegangen waren, entwickelte sich eine hart umkämpfte zweite Halbzeit. Am Ende verpasste die Mannschaft von Trainer André Lohrbach den Ausgleich in der letzten Sekunde und musste eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

TuS N-Lübbecke überzeugt mit 5:1-Abwehr

In der Vorbereitung auf die Rückrunde absolvierten die Lübbecker drei Testspiele. Gegen den MTV Braunschweig und Altenhagen-Heepen behielten sie die Oberhand, gegen GWD Minden mussten man sich knapp geschlagen geben. Die Lübbecker sind auf der Rechtsaußenposition stark besetzt. Mit Tim Roman Wieling verfügen sie über einen treffsicheren Akteur, der mit bislang 99 Treffern auf Platz sechs der Torschützenliste der Liga liegt. Aber auch Jo Gerrit Genz und Sven Wesseling gelten als starke Werfer. Zudem zeichnet den Gegner eine offensive 5:1-Abwehr aus, die es zu überwinden gilt.

Der TV Großwallstadt um seinen Kapitän Patrick Gempp möchte sowohl die knappe Niederlage aus dem Hinspiel als auch die unglückliche Niederlage vom Montag vergessen machen und auswärts beim Tabellenelften wichtige Punkte einfahren. “Der Montag war sehr unglücklich und es war sicher ein bisschen mehr für uns drin, aber es hat an manchen Stellen nicht ganz gereicht. Nordhorn ist ein Spitzenteam und hat das dann clever ausgenutzt. Am Freitag treffen wir auf eine Mannschaft, die sich mit ihrem neuen Trainer gefestigt hat. Sie spielen eine ganz andere Abwehr, agieren jetzt mit einer 5:1, teilweise einer 3:3-Abwehr im Rückzug. Wir hatten zwar nicht viel Zeit, trotzdem haben wir uns gut darauf vorbereitet und dann werden wir hoffentlich die passende Lösung parat haben”, so Patrick Gempp im Vorfeld der Partie.

 

Das Archivbild vom TVG zeigt Kapitän Patrick Gempp.

 

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Wie Handball Drittligist TV Gelnhausen in einer Pressemitteilung bekannt gab, muss Trainer Matthias Geiger mehrere Wochen auf Alex Bechert und Jannik Geisler verzichten.

Das sind ganz bittere Nachrichten für den TV Gelnhausen im Kampf um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die zweite Bundesliga. Torhüter Alex Bechert sowie Rückraumspieler Jannik Geisler fallen jeweils mindestens vier Wochen aus und stehen dem TVG die nächste Zeit nicht zur Verfügung.

Bechert, der sich zuletzt in überragender Form präsentierte, hatte sich im Spiel gegen den Longericher SC bei einer Parade am Ellenbogen verletzt. Trotz anhaltender Schmerzen stand der 25-Jährige zunächst in den folgenden Spielen gegen Münster, Düsseldorf und die Bergischen Panther weiterhin zu Verfügung. Anhaltende Schmerzen und eine nun durchgeführte MRT-Untersuchung brachten jedoch Gewissheit: Teilriss des Seitenbandes im Ellenbogen.

„Ich bin traurig, dass ich der Mannschaft in den nächsten Spielen nicht helfen kann. Aber ich werde bestens medizinisch betreut und werde alles geben, um schnell wieder fit zu werden“, sagte Bechert. Der Torhüter muss in den nächsten vier Wochen eine Schiene tragen und den Arm ruhigstellen.

Auch Rückraumspieler Jannik Geisler zog sich im Spiel gegen Longerich eine Verletzung zu. Beim 23-Jährigen wurde nun ein Teilabriss des Labrums diagnostiziert. Der Riss ist verhältnismäßig klein, dennoch müssen Oberkörper und Schulter konsequent geschont werden. In vier Wochen erfolgt eine erneute Untersuchung. Dann entscheidet sich, ob Geisler wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann oder ob doch ein operativer Eingriff notwendig wird. „Es ist sehr schade, dass ich in dieser Phase der Saison pausieren muss und die Jungs nicht auf dem Feld unterstützen kann. Ich werde alles daransetzen, um schnell wieder zurückzukommen“, sagte Geisler.

Da beide Leistungsträger in den nächsten Wochen nicht handballspezifisch trainieren können und anschließend wieder herangeführt werden müssen, dürften sie mindestens bis Ende März fehlen. Damit verlängert sich die Ausfallliste weiter, da mit Ákos Csaba (Kreuzbandriss) und Leon David (Schulter-Operation) bereits zwei Akteure bis zum Saisonende nicht zur Verfügung stehen.

„Alex und Jannik sind natürlich sehr geknickt und ihr Ausfall trifft uns sehr. Wir drücken die Daumen, dass sie schnell wieder zur Mannschaft zurückkehren können. Jetzt müssen wir in den nächsten Wochen noch enger zusammenrücken und hoffen, dass wir von weiterem Verletzungspech verschont bleiben“, sagt Cheftrainer Matthias Geiger.

 

 

Die Bilder von Alex und Jannik hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür.

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Morgen Abend ist die Wartezeit endlich vorbei. Um 21.10 Uhr startet die deutsche Männer-Eishockeymannschaft endlich in das olympische Eishockeyturnier. Erster Gegner für das Team von Bundestrainer Harold Kreis ist Dänemark. Das Spiel findet in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt. Im Free-TV wird das Spiel bei Eurosport und im ZDF übertragen. Das gab der Deutsche Eishockeybund e. V. bekannt.

Große Vorfreude
 
Im deutschen Lager ist die Vorfreude auf den ersten Auftritt bei den Olympischen Winterspielen groß. Am heutigen Mittwochnachmittag fand das Abschlusstraining in der Arena statt, die auf dem Messegelände der Stadt Mailand eingerichtet wurde. Vorab kam die Mannschaft auf dem Eis zum Teamfototermin zusammen. Auch das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland (Samstag, 14. Februar, 12.10 Uhr) findet in Rho statt. Daher hat sich die deutsche Mannschaft vor Ort eingerichtet, bevor am Sonntag der „Umzug“ in die Arena im Stadtteil Santa Giulia ansteht. Am Sonntagabend geht es zum Abschluss der Vorrunde gegen die USA (Spielbeginn 21.10 Uhr).
 
Stimmen zum Auftakt gegen Dänemark
 
Bundestrainer Harold Kreis: „Wir wollen morgen mit viel Energie und einem guten Gefühl in das Spiel gegen Dänemark starten. Uns ging es heute beim Training darum, noch einmal Tempo reinzubringen, gleichzeitig die Frische zu bewahren und bereit zu sein, wenn es morgen losgeht. Dänemark ist ein Gegner, den wir gut kennen. Natürlich schauen wir uns ihre Spielweise an. Aber der Fokus liegt klar auf unserem eigenen Spiel. Wichtig wird sein, dass wir von Beginn an da sind, sorgfältig mit der Scheibe umgehen, sie tief spielen und mit konsequentem Forechecking Druck machen. Wenn wir unsere Struktur halten und ihre Fehler nutzen, können wir uns so eine gute Ausgangslage für das weitere Turnier erarbeiten.“
 
Verteidiger Kai Wissmann: „Wir freuen uns riesig, dass es jetzt endlich losgeht. Wir sind schon eine ganze Weile hier, hatten eine gute gemeinsame Vorbereitung und haben die Zeit genutzt, um als Team zusammenzufinden. Aber jetzt merkt man auch, dass es an der Zeit ist, dass wir in das Turnier starten. Gegen Dänemark wird es morgen vor allem darauf ankommen, den Kampf über 60 Minuten anzunehmen. Wir müssen das Spiel einfach halten, gerade im eigenen Drittel. Auf dem kleineren Eis bleibt weniger Zeit, da dürfen wir nichts erzwingen. Wenn wir kompakt als Team verteidigen und geschlossen auftreten, werden sich für uns auch Chancen vorne ergeben.“
 
Stürmer Nico Sturm: „Wir stehen in den Startlöchern und freuen uns, dass es endlich losgeht. Der Spielrhythmus hier bei den Olympischen Spielen kommt uns entgegen, weil wir es aus der NHL gewohnt sind, viele Spiele in kurzer Zeit und ohne größere Pausen zu absolvieren. In den letzten Tagen war es für uns fast ungewohnt, überhaupt mal einen „normalen“ Trainingstag zu haben. Sobald das Turnier startet, ist es für uns aber wieder business as usual. Dann geht es von Spiel zu Spiel, mit kurzer Regeneration und Vorbereitung und vollem Fokus auf den nächsten Gegner. Wir fühlen uns bereit und wollen von Anfang an gut in unseren Rhythmus finden.“
 
 
 
Olympia 2026 | Männer Gruppe C
 
12.02.2026 | 21:10 Uhr | Deutschland – Dänemark
14.02.2026 | 12:10 Uhr | Deutschland – Lettland
15.02.2026 | 21:10 Uhr | USA – Deutschland
 
 
 
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Handball Zweitligist TV Großwallstadt verlor das erste Spiel zum Auftakt der Rückrunde gegen die HSG Nordhorn-Lingen mit 34:36 (16:17). Damit ist der TVG seit nun zehn Spieltagen ohne Sieg, die HSG hingegen blieb auch im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage. Die HSG schielt demnach weiter auf die vorderen Tabellenplätze und will um den Aufstieg mitspielen, die Hausherren hingegen stehen auf Platz 13 der Tabelle und möchten sich relativ schnell von den Abstiegsplätzen entfernen.

Bereits vor der Partie musste der TV Großwallstadt die nächste Hiobsbotschaft verkünden. Finn Wullenweber fällt wegen Knieproblemen die nächsten Wochen aus und damit steht ein weiterer wichtiger Innenblockspieler erst einmal nicht zur Verfügung. Hinzu kommt Torhüter Stefan Hanemann, der ebenfalls die nächste Zeit verletzt ausfällt. 

Torhüter Nowottny erzielt sein erstes Tor für den TV Großwallstadt

Der ehemalige Großwallstädter Frieder Bandlow zeigte sich in überragender Form, hatte am Ende 14 Tore von 14 Versuchen zu verzeichnen. Er war es auch, der das erste Tor für die HSG erzielte. Florian Eisenträger glich aus. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, dann setzten sich die Niedersachsen durch einen 4:0-Lauf auf 7:3 ab. Doch der an diesem Tag sehr stark aufspielende Connar Battermann erzielte das 4:7 für die Unterfranken und der “Neue” im Tor, Leon Nowottny, traf nach einer Parade das leere Tor der Gäste zum 5:7. Weitere Paraden seitens Nowottny und der TVG kam durch Battermann zum Anschluss (7:8).

Bedingt durch technische Fehler seitens der Gastgeber zogen die Gäste erneut auf 15:11 davon. Aber die Blau-Weißen steckten nicht auf und stellten zum Pausenpfiff den Anschluss (16:17) wieder her. Bereits in der ersten Hälfte verhängte das Schiedsrichter-Duo bis zur 16. Minute bereits fünf Siebenmeter gegen den TVG, gegen die Gäste hingegen keinen einzigen.

Frieder Bandlow und Connar Battermann dominierten die Partie

Hochmotiviert kehrte der TVG aus den Katakomben zurück. Der TVG spürte, dass gegen die favorisierten Gäste aus der Grafschaft Bentheim etwas möglich war. Florian Eisenträger traf per Siebenmeter zum 17:17 und erhöhte sofort danach auf 18:17. Bandlow glich zwar aus, doch Yessine Meddeb und Maxim Schalles trafen zum 20:18. Anstatt auf drei Tore zu erhöhen, leistete sich der TVG zwei technische Fehler und einen Fehlwurf, so dass die HSG auf 20:20 egalisierte. In der 39. Spielminute stand es 22:21, danach stellte Nordhorn auf 23:22 um. Jaris Tobeler und Bandlow erhöhten sogar auf 25:22. Die Gastgeber wechselten die Torhüter, kämpften verbissen weiter, kamen noch einmal auf zwei Tore ran. Doch am Ende hieß der Sieger HSG Nordhorn-Lingen. Entscheidend für den 36:34-Sieg der HSG war sicher die überragende Leistung von Frieder Bandlow, der mit 14 Treffern, darunter zehn vom Siebenmeterpunkt, mit einer hundertprozentigen Quote glänzte. Zudem konnte der TVG in der zweiten Hälfte keine einzige Parade mehr vorweisen, was bei einem derart starken Gegner am Ende einfach zu wenig ist.

Der bärenstark aufspielende Connar Battermann, der mit elf Toren glänzte, sagte anschließend: “Ich mache lieber null Tore und wir gewinnen am Ende. Es freut mich für Frieder, dass er so gut gespielt hat. Aber generell spielte die HSG richtig gut auf. Wir haben gerade eine Negativserie, dabei sind viele kleine Faktoren zusammen gekommen. Wir haben einen guten Angriff, doch der Verbund Abwehr/Tor passt noch nicht so. Wir müssen weiter an uns arbeiten.”

Frieder Bandlow strahlte nach dem Spiel übers ganze Gesicht, und freute sich über seine 14 Treffer: “Es ist immer wieder schön, hierher zu kommen. Noch schöner ist es mit zwei Punkten wieder heimzufahren. Doch das war ein hartes Stück Arbeit, denn der TVG hat sehr gut spielt. Wir sind jetzt Vierter und schauen mal, was noch geht.”

 

Das Bild, das Connar Battermann zeigt, hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür