Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Und gleich noch eine Nachricht von der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, die uns Ruben Stark, Leiter Kommunikation beim DEB, hat zukommen lassen:

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat den ersten Trainingstag in Phase drei der Vorbereitung auf die IIHF-WM 2021 in Riga/Lettland (21. Mai bis 6. Juni) nach einem Corona-Verdachtsfall bei einem Staffmitglied vorsorglich abgebrochen. Nach dem auffälligen Test bei Assistenzcoach Matt McIlvane haben sich alle Spieler, Trainer und Betreuer der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. umgehend ins Hotel auf ihre Zimmer begeben und verbleiben zunächst dort.

Durch einen anschließenden PCR-Test bei McIlvane wurde das positive Ergebnis am Dienstagabend bestätigt. McIlvane hatte zuvor jeweils einen negativen PCR-Test am Freitag und Sonntag sowie einen negativen Schnelltest am späten Montagnachmittag. Außerdem hat der Amerikaner bereits eine Impfung erhalten. Er wurde sofort isoliert und kann sich vorerst nur online beteiligen.

Darüber hinaus hatten alle Spieler und Betreuer, die in Phase zwei der WM-Vorbereitung dabei waren, zuletzt am Freitag einen PCR-Test absolviert, der durchweg negativ ausgefallen war. Zudem reisten alle Mannschafts- und Staffmitglieder für Phase drei ebenfalls mit einem frischen negativen PCR-Testergebnis an und diejenigen, die bereits bis zum Montagabend in Nürnberg eintrafen, wiesen zusätzlich bei einem Schnelltest ein negatives Ergebnis auf. Erst am heutigen Dienstagmorgen, dem eigentlichen Anreisezeitpunkt für diesen Abschnitt der WM-Vorbereitung, gab es die eine auffällige Probe.

Morgen, Mittwoch, ist für die Mannschaft ohnehin ein Off-Ice-Tag vorgesehen, an dieser Planung ändert sich nichts. Das nächste Eistraining ist für den Donnerstag angesetzt. Bis zur Klärung des Sachverhaltes werden sich die Spieler mit Online-Training und Zimmer-Workouts fithalten. Über das weitere Vorgehen wird der DEB informieren, sobald weitere Fakten vorliegen.

Wir wünschen Matt sowie allen anderen der Mannschaft und um die Mannschaft alles Gute!

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Trainerteam der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für die IIHF-WM 2021 in Riga/Lettland, die vom 21. Mai bis zum 06. Juni stattfindet, ist formiert. An der Seite des 43-jährigen Bundestrainers Toni Söderholm werden vier weitere Coaches ihren Teil zu einem möglichst erfolgreichen Turnier der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. beitragen.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die Ruben Stark, Leiter Kommunikation beim DEB, uns hat zukommen lassen:

Als Assistenztrainer agieren der finnische Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 1995 Ville Peltonen, der langjährige DEL-Verteidiger Alexander Dück sowie Matt McIlvane, der Headcoach des EC Red Bull Salzburg und Teil des Coachingteams beim Olympia-Silbercoup in Pyeongchang 2018. Dazu kommt zudem Torwarttrainer Ilpo Kauhanen, als Spieler ebenfalls lange Jahre in höchsten deutschen Spielklasse aktiv.

Peltonen stand erstmals beim Deutschland Cup im November 2020 in beratender Funktion beim DEB-Team an der Bande und verfügt nicht nur über einen großen Erfahrungsschatz als Spieler. Nach seiner eindrucksvollen Profikarriere mit zahlreichen Medaillen bei internationalen Großereignissen und 382 NHL-Einsätzen war der 47-Jährige als Assistent für die finnische Nationalmannschaft aktiv sowie einige Jahre in verschiedenen Trainerfunktionen in der Schweiz tätig. Söderholm und Peltonen waren 2007 gemeinsam Teil des finnischen WM-Silberteams.

Dück (41) und Kauhanen (47) gehörten zum Trainerstab des Top Teams Peking beim letzten Deutschland Cup sowie auch bei der IIHF-U20 WM in Edmonton/Kanada, als die deutsche Mannschaft allen Widrigkeiten trotzte und erstmals seit Einführung der K.o.-Runde das Viertelfinale erreichte. Der gebürtige Kasache Dück brachte es in seiner Spielerkarriere auf über 700 Einsätze in der DEL für Schwenningen, Krefeld, Iserlohn und Hamburg. Kauhanen war unter anderem Torhüter in Ingolstadt, Mannheim, Hannover und Kassel.

Für McIlvane ist es ein Comeback beim DEB seit den historischen Olympia-Tagen im Februar 2018. Der 35 Jahre alte Amerikaner amtiert seit 2019 in Salzburg, zuvor war er jahrelang als Assistent von Headcoach Don Jackson beim EHC Red Bull München tätig. McIlvane steigt ab Dienstag mit dem Beginn der dritten Phase der WM-Vorbereitung bei der DEB-Auswahl ein und wird erstmals bei den Heimländerspielen gegen Belarus (7. Mai und 8. Mai/live und kostenlos bei MagentaSport, live bei SPORT1) mit an der Bande stehen.

Wer sagt was:

Bundestrainer Toni Söderholm: „Ich habe versucht, Trainer zu finden, die in bestimmten Spielformen ihre Stärken haben und ein Team, das menschlich auch zusammenpasst. Wir leben fast 24 Stunden nah beisammen, da muss man sich gut verstehen. Es ist ein Trainerteam, in dem jeder weiß, was er zu tun hat und Sachen auch ganz ohne Anweisungen übernimmt, eine proaktive Arbeitsweise zeigt. Die Teamarbeit unter den Trainern ist für den Erfolg der Mannschaft unglaublich wichtig. Ville hat unglaublich viel internationale Erfahrung, Matt kennt unsere Abläufe sehr genau. Alex Dück hat schon bei der U20 mitgearbeitet und auch Ilpo war schon bei mehreren Turnieren dabei.“

Sportdirektor Christian Künast: „Wir haben ein sehr harmonisches und hart arbeitendes Trainerteam, das, wenn es nötig ist, intern auch Klartext reden kann. Unter der Führung von Bundestrainer Toni Söderholm sind wir hier für das kommende WM-Turnier wieder sehr professionell aufgestellt.“

Assistenzcoach Ville Peltonen: „Es hat für mich alles unter ungewöhnlichen Umständen begonnen beim Deutschland Cup, als Toni nicht dabei war. Es war schon damals sehr angenehm, die Spieler und diesen außergewöhnlichen Staff kennenzulernen. Ich bin Toni für die Einladung dankbar und freue mich sehr, weiter auf das WM-Turnier hinzuarbeiten. Wir alle zusammen helfen den Spielern, wo wir können und ich insbesondere beim Powerplay und den Stürmern. Ich habe großen Respekt vor Toni als Person, er ist auch ein langjähriger Freund. Er arbeitet so leidenschaftlich daran, das deutsche Eishockey weiterzuentwickeln, da bin ich glücklich, dabei mithelfen zu können.“ 

Assistenzcoach Matt McIlvane: „Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr, Toni, seinen Staff und das gesamte deutsche Team zur Weltmeisterschaft zu begleiten. Ich bin begeistert über diese Gelegenheit und bereit, jede Unterstützung für das Team zu geben, die ich geben kann.”

Assistenzcoach Alexander Dück: „Ich freue mich riesig, dass ich dabei sein darf. Als ich es erfahren habe, habe ich erstmal ein paar Minuten gebraucht, um das zu verdauen. Ich finde die Zusammenstellung der Trainer und des Staff allgemein sehr gut, alle kommen gut miteinander klar. Es macht einen riesen Spaß hier zu sein und miteinander zu arbeiten.“

Torwarttrainer Ilpo Kauhanen: „Wir verstehen uns gut, ich kenne Ville schon lange, wir haben zusammengespielt. Mit Toni arbeite ich auch schon seit drei, vier Jahren immer wieder zusammen. Ich bin sehr glücklich darüber und habe mich sehr gefreut, als Christian und Toni mich gefragt haben, ob ich herkommen kann. Das ist wirklich super und eine große Ehre.“

 

Das Foto hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Hierfür herzlichen Dank.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Im Handball Ligapokal standen am Wochenende drei Paarungen in der Gruppe Mitte an. Souverän spielte die HSG Rodgau Nieder-Roden gegen die HG Saarlouis auf. Mit 35:20 (16:7) besiegten sie die Gäste und zeigten dabei einen wahren Sturmlauf. Gestützt auf einen glänzend parierenden Marco Rhein und eine sattelfeste Abwehr, nutzten die Baggerseepiraten fast jede Torgelegenheit gnadenlos aus. Nach 60 relativ einseitigen Minuten stand mit 35:20 ein überraschend deutliches, aber letztendlich auch in der Höhe völlig verdientes Ergebnis auf der Anzeigetafel.

Ein bestens gelaunter HSG-Trainer Jan Redmann zeigte sich restlos zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Heute hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen haben, vor allem in der Defensive war das schon sehr nahe am Optimum. Die Jungs dürfen sich noch bis morgen zu Recht freuen, dann bereiten wir uns auf das schwere Auswärtsspiel in Kirchzell vor“.

Die Kirchzeller machten es unnötig spannend, zeigten sich einmal mehr in Halbzeit eins von ihrer allerbesten Seite, ehe es im zweiten Abschnitt wieder unnötig knapp herging. Bis zur 40. Minute spielte die Mannschaft von Trainer Heiko Karrer unglaublich gut auf, hatte Ball und Gegner jederzeit im Griff. Die Abwehr mit einem sehr gut aufgelegten Tobias Jörg im Tor stand super und gegen den Angriff mit einem treffsicheren Tom Spieß Joshua Osifo und Brian Heinrich, die sich als Haupttorschützen hervor taten, war kein Kraut gewachsen. Bis zum 4:4 (9. Minute) war die Begegnung ausgeglichen. Danach zog der TVK auf und davon, führte nach 15 Minuten mit 9:5 und zur Pause stand es 16:8.

Nach Wiederbeginn gelang Jan Blank von der ungewohnten Außenposition sofort der Treffer zum 17:8. Die HSG konnte machen was sie wollte, der TVK hatte immer die bessere Antwort parat und so schien die Partie beim 22:11 in der 39. Minute durch den starken Joshua Osifo bereits gelaufen. Was danach passierte, ist schwer zu erklären. Auch deshalb, weil in den vorhergegangenen Spielen der TVK ebenfalls stets eine super erste Hälfte spielte, um nach dem Wechsel sich selbst im Weg zu stehen.

Die Bieberauer um Till Buschmann trafen plötzlich, während die Gäste das Torewerfen einstellten. Heiko Karrer sagte: “Wir haben 40 Minuten lang gut umgesetzt, was wir besprochen hatten. Dann haben wir im Angriff aufgehört zu spielen und den Gegner zum Wurf eingeladen, ihn stark gemacht.” Innerhalb kürzester Zeit schmolz der TVK-Vorsprung auf fünf Tore (25:20 – 55.).

Die Hausherren witterten ihre Chance, stellten die Deckung um und der Abstand schmolz weiter. Wenige Sekunden vor dem Ende betrug er nur noch ein Tor. Der TVK erhöhte auf 28:26, doch die HSG zog nach. Allerdings reichte die Zeit zum Ausgleich nicht mehr. Mit sieben Toren verlor der TVK die zweite Hälfte und der Coach sagte: “Es lag allein an uns, denn wir haben uns selbst aus dem Spiel gebracht, den Kopf und unsere Linie verloren. Doch wir sollten aus dem ersten Sieg im Ligapokal das Gute mitnehmen. Wir entwickeln uns und wir zeigen, dass wir mithalten können. Trotz allem fahren wir nicht mit einem rundum guten Gefühl nach Hause.”

Spannend machten es auch Gensungen/Felsberg und Zweibrücken. Mit 24:24 (13:11) trennten sich die Kontrahenten. Dabei führte die ESG auch schon mit 24:21 in der 56. Minute.

Am kommenden Samstag spielen: TV Kirchzell – HSG Rodgau Nieder-Roden, SV Zweibrücken – HSG Bieberau-Modau, TV Gelnhausen – ESG Gensungen/Felsberg.

Das Bild hat uns die HSG Rodgau Nieder-Roden zur Verfügung gestellt. Hierfür dankeschön.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das Personal-Karussell dreht sich weiter. Rückraumspieler Marko Matijaševič wird den Handball Zweitligisten TV Großwallstadt zum Saisonende verlassen. Der 24-jährige Slowene, der seit Juli 2019 beim TVG unter Vertrag steht, hat sich gegen eine Vertragsverlängerung entschieden und wird künftig für den französischen Club Trembley en France Handball in der höchsten Spielklasse des Landes spielen.

Der Mittelmann war zur Saison 2019/20 nach Großwallstadt gewechselt und hat vor allem in der aktuellen Spielzeit überzeugt, als zu Rundenbeginn Spielmacher Mario Stark verletzt ausfiel und Marko Matijaševič zur Stelle war.

Der sportliche Leiter Michael Spatz bedauert, „dass wir uns mit Marko nicht über eine Vertragsverlängerung einigen konnten. Er hat sich in den vergangenen zwei Jahren sehr gut entwickelt. Gerade in dieser Saison hat er gezeigt, welches Potential er hat und in wichtigen Situationen Verantwortung übernommen.“

Trainer Ralf Bader: “Ich freu mich, dass Marko einen Verein gefunden hat, der ihm zusagt und in dem er die Stellung als Spieler einnehmen kann, die er sich vorstellt.“

 

Das Bild hat uns der TV Großwallstadt zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Bundesliga der Frauen verlor der Buxtehuder SV am Freitag gegen die SG BBM Bietigheim mit 24:29. Die Partie zwischen Dortmund und Bensheim/Auerbach musste verlegt werden, da der Spitzenreiter Corona-bedingt pausieren muss.

Union Halle Neustadt und der Thüringer HC trennten sich mit 25:35 und das Spitzenspiel zwischen Metzingen und Blomberg-Lippe fand keinen Sieger. Am Ende stand ein 31:31. Die Gäste begannen sehr stark, doch beim 8:7 waren die Gastgeberinnen erstmals vorne. Die Begegnung ging unterhaltsam weiter, ehe letztlich eine gerechte Punkteteilung zu Buche stand.

Der VfL Oldenburg hatte am Sonntag mit 31:30 knapp die Nase vorn und schickte FA Göppingen ohne Punkte nach Hause. Die Neckarsulmer Sport Union hingegen hatte einen Lauf und gewann gegen Bad Wildungen mit 40:31.

Weiter geht es bei den Frauen am kommenden Mittwoch mit zwei Begegnungen.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der zweiten Handball Bundesliga gab es heute zwei Begegnungen. Der TuS Ferndorf, der noch am Freitag in eigener Halle den VfL Lübeck-Schwartau besiegte, musste sich nun im Rückspiel beim VfL mit 24:29 geschlagen geben.

Der Dessau-Rosslauer HV hatte die DJK Rimpar zu Gast und musste mit 20:22 den Wölfen beide Punkte mit nach Hause geben.

Damit steht der DRHV derzeit auf Platz 13 der Tabelle, Ferndorf hat sich auf den 15. Platz vorgearbeitet und steht an neunter Stelle. Lübeck-Schwartau hat den fünften Rang inne.

Weiter geht es am Freitag mit vier Matches.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Auch diesmal musste sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft – trotz erneuter Fortschritte –  der tschechischen Mannschaft in der Vorbereitung auf die WM 2021 in Riga geschlagen geben. Diesmal knapp mit 4:5. 

Lest die nachfolgende Pressemitteilung, die mir Ruben Stark, Leiter Kommunikation beim DEB, hat zukommen lassen: 

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat trotz erneuter Fortschritte in der Vorbereitung auf die IIHF-WM 2021 in Riga/Lettland ein Erfolgserlebnis verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm verlor in Nürnberg denkbar knapp mit 4:5 (2:1, 1:1, 1:3) gegen das Team aus Tschechien. In der ARENA NÜRNBERGER Versicherung gelangen dem Münchner John Peterka (16., 22./Überzahl) seine ersten beiden Länderspieltreffer. Der Bald-Münchner Frederik Tiffels (20.) sowie Alexander Ehl (49.) erzielten die weiteren Tore für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., für den Weltranglistenfünften trafen Matej Blümel (20.), Radim Salda (29.)., Jakub Galvas (41./50.) und David Tomasek (54.). Als bester Spieler der DEB-Auswahl wurde nach der Partie Peterka ausgezeichnet.

Die deutsche Mannschaft trat in nahezu identischer Formation wie am Donnerstag beim 1:4 im ersten Vergleich an, im Tor startete anstelle des Nürnbergers Niklas Treutle der Iserlohner Andreas Jenike, der erstmals seit 2015 in einem Länderspiel von Beginn an im DEB-Gehäuse stand. Als Back-up nahm der Düsseldorfer Mirko Pantkowski auf der Bank Platz. Der Münchner Maximilian Kastner pausierte noch leicht angeschlagen.

DEB-Auswahl nutzte Möglichkeiten

Im Gegensatz zum Spiel am Donnerstag nutzte die DEB-Auswahl gleich im ersten Abschnitt zwei ihrer Möglichkeiten. Peterka zielte aus halbrechter Position präzise und setzte die Scheibe unter die Latte. Tiffels war dann bei einem Alleingang erfolgreich, als er sein Tempo ausspielte und den tschechischen Goalie souverän überwand. Die Gäste schlugen prompt zurück, aber das DEB-Team ließ sich vom späten Gegentreffer nicht verunsichern und legte früh im zweiten Drittel nach. Wieder stand Peterka richtig und verwertete auf Zuspiel von Laurin Braun mit der Rückhand, bevor der sechsmalige Weltmeister abermals wieder herankam.

Im Schlussabschnitt lieferten sich beide Teams einen packenden Schlagabtausch. Direkt nach Wiederbeginn traf Galvas für die Tschechen zum Ausgleich, doch Ehl konnte durch sein Nachsetzen vor dem gegnerischen Gehäuse die erneute Führung für die DEB-Auswahl erzielen. Im Anschluss drehten die Gäste nochmal auf und erzielten zwei Überzahltreffer, die am Ende die knappe Niederlage der DEB-Auswahl besiegelten.

Weiter geht es am 04. Mai

Am 04. Mai kommt die Mannschaft wieder an selber Stelle zusammen und nimmt den nächsten beiden Heimländerspiele gegen Belarus (7. Mai/17.00 Uhr und 8. Mai/15.45 Uhr, jeweils live bei MagentaSport und SPORT1) ins Visier. Ab dem 11. Mai beginnt dann die unmittelbare WM-Einstimmung, am 15. Mai ist der Abflug der DEB-Auswahl nach Riga geplant, wo am 21. Mai das erste WM-Spiel gegen Italien (15.15 Uhr/SPORT1) folgt.

Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Toni Söderholm: „Insgesamt hätten wir das Spiel nach Hause bringen müssen nach den mehrmaligen Führungen. Die Mannschaft hat viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben in der Defensive ruhiger agiert, die Zweikämpfe besser angenommen und konnten so unser Aufbaubauspiel für die offensive Zone verbessern, was zu mehr Schüssen auf das Tor geführt hat. Wir haben am ersten Vorbereitungs-Wochenende noch viel mehr Strafzeiten in der offensiven Zone genommen, das war in den Spielen gegen Tschechien schon besser. Dennoch kann so etwas immer passieren, weshalb wir uns mit unserem Unterzahlspiel befassen müssen. Insofern ist es gut, jetzt die Baustellen zu kennen für die nächste Phase der WM-Vorbereitung. “

 Kapitän Moritz Müller: „Es war heute sicher das beste Spiel der bisherigen WM-Vorbereitung. Unser Tempo war gut, der Druck auf das gegnerische Tor hat gepasst. Natürlich müssen wir uns die Unterzahl-Situationen anschauen, hier müssen wir an uns arbeiten.“

 Stürmer Frederik Tiffels: „Es ist ärgerlich, dass wir das Spiel nach den Führungen aus der Hand gegeben haben. Das darf uns bei der WM nicht passieren, wir müssen zum Ende hin einfach Strafzeiten vermeiden. Wir hatten aber auch genug Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Daher sind wir auf einem guten Weg, müssen unsere Leistung aber über 60 Minuten zeigen, damit wir auch die Spiele gewinnen.“

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. 

In der zweiten Handball Bundesliga gab es am Freitag eine Begegnung. Der TuS Ferndorf besiegte den VfL Lübeck-Schwartau mit 27:23 und fährt nun mit breiter Brust bereits morgen, Sonntag, zum Rückspiel nach Lübeck-Schwartau. Das am Freitag ausgetragene Hinspiel war ein verlegtes Match vom vierten Spieltag…

Es ist kaum nachzuvollziehen, dass der TuS Ferndorf zwischen Anfang Dezember 2020 und Mitte April 2021 sieglos blieb. Seit dem Derbysieg gegen den VfL Gummersbach, den der VfL übrigens anerkannte und kein erneutes Veto einlegte, holten die Jungs von Coach Robert Andersson 7:3 Punkte. Inzwischen ist die Handschrift des schwedischen Alt-Internationalen an der Seitenlinie deutlich zu erkennen. Und dass sich der TuS niemals aufgibt, ist bekannt.

Neben dieser Partie spielen am Sonntag noch der Dessau-Rosslauer HV und die DJK Rimpar Wölfe gegeneinander.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

An diesem Wochenende würde der Weltcup in Zagreb starten. Er findet allerdings ohne Achter-Rennen statt, weil zu wenig Boote gemeldet hatten. Die Crew vom Deutschland-Achter hat sich trotzdem in Wettkampfstimmung gebracht. Die Sportler haben ihr bis zum Weltcup geplantes Trainingsprogramm absolviert, simulieren bis Sonntag den Wettkampf und fahren auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwei volle Rennen über die 2.000-Meter-Distanz.

Lest den nachfolgenden Artikel, den mir mein Kollege Carsten Oberhagemann hat zukommen lassen: 

„Wir haben auch nach der Absage des Achterrennens in Zagreb unseren ursprünglichen Plan beibehalten und das Training voll durchgezogen. Jetzt wollen wir genau den Zeitplan, den wir in Zagreb gehabt hätten, hier in Dortmund abbilden“, erklärt Bundestrainer Uwe Bender: „Uns haben der Rhythmus und die Wettkampfintensität gefehlt, deswegen wollen wir den Weltcup simulieren. Wir werden das Programm alleine, nur für uns durchziehen und fahren dabei gegen die Uhr.“

Die Athleten haben die Vorbereitung ernst genommen und jeden Schritt so abgespult, wie sie es vor dem Weltcup getan hätten. „Das Wettkampfgefühl ist da. Alle ziehen mit und sind positiv“, bestätigt Bender: „Natürlich fehlen die Gegner und das Ambiente, es ist schon etwas anderes als der Weltcup. Aber der findet ja nun mal nicht statt und wir alle wissen, dass uns diese Intensität der Wettkämpfe gefehlt hat. Die Rennen helfen uns bei der weiteren Analyse.“ Statt in Zagreb geht es für den Deutschland-Achter nun also auf dem Dortmund-Ems-Kanal rund. Am Freitagmorgen absolvierten die Sportler das erste Rennen über die olympische Distanz von 2.000 Metern. Ziel war der Dortmunder Hardenberg-Hafen.

Finalrennen am Sonntag

Am Samstag ist Ruhetag angesagt – was für die Ruderer um Steuermann Martin Sauer eine lockere Einheit im Boot bedeutet und einige Gymnastikübungen. Am Sonntag wird dann wieder richtig aufgedreht, wenn das simulierte Weltcupfinale ansteht. Dabei will Bender auch Fortschritte im Vergleich zur Leistung bei den Europameisterschaften sehen: „Wir wollen den Rennverlauf und vor allem die zweiten tausend Meter schneller gestalten.“

Zwei weitere Weltcups stehen auf dem Plan

Den nächsten Schritt will das deutsche Flaggschiff dann wieder gegen Gegner machen, gegen die es hoffentlich in den kommenden Wochen geht. Auf dem Plan in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele stehen für den Deutschland-Achter noch die Weltcups in Luzern (Schweiz, 21. – 23. Mai) und Sabaudia (Italien, 04. – 06. Juni).

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wartet in der Vorbereitung auf IIHF-Weltmeisterschaft 2021 in Riga (Lettland) – trotz eines guten Auftritts – weiter auf den ersten Sieg.

Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die mir Ruben Stark, Leiter DEB Kommunikation, hat zukommen lassen: 

Die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm zog in Nürnberg zwar mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2) gegen das Team aus Tschechien den Kürzeren, war aber ein ebenbürtiger Gegner. In der ARENA NÜRNBERGER Versicherung gelang Simon Sezemsky (38./Überzahl) das einzige Tor für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. gegen den Weltranglistenfünften, der sich den Erfolg durch zwei späte Empty-Net-Tore sicherte.

Auf Seiten der deutschen Mannschaft feierte der Münchner John Peterka sein Länderspieldebüt, im Tor durfte der Nürnberger Niklas Treutle an seinem 30. Geburtstag beginnen. Auch für die Gebrüder Eder war es ein besonderes Spiel. Andreas und Tobias standen zum ersten Mal gemeinsam für die Nationalmannschaft auf dem Eis. Als bester Spieler der DEB-Auswahl wurde nach der Partie Verteidiger Korbinian Holzer ausgezeichnet.

Das DEB-Team besaß im ersten Drittel zwei Großchancen zur Führung, einmal hatte Daniel Fischbuch, dann Tobias Eder ein Tor auf dem Schläger. Die Tschechen agierten in einem sehr körperlichen Spiel aggressiv im Forecheck, aber Söderholms Mannschaft hielt dagegen. Im Mittelabschnitt hatte Daniel Schmölz dann mit einem Pfostenschuss Pech, während Matej Blümel (28./Überzahl) und Lukas Radil (33.) für eine 2:0-Führung der Gäste sorgten. Rund zwei Minuten vor der Pause brachte Sezemsky die DEB-Auswahl durch einen präzisen Handgelenkschuss aus dem Slot auf ein Tor heran.

Im Schlussabschnitt drückte das DEB-Team vehement auf den Ausgleich und lieferte den Tschechen einen großen Kampf. Die besten Einschusschancen hatten Peterka und erneut Fischbuch. Die Tschechen blieben bei ihren Entlastungsangriffen gefährlich, doch Treutle hielt die deutsche Mannschaft bis kurz vor dem Ende im Spiel. Als die DEB-Auswahl alles riskierte und einen sechsten Feldspieler brachte, trafen die Tschechen durch Radil (58.) und Ondrej Beranek (59.) zweimal ins leere Tor.

Am Samstag (13.30 Uhr/live und kostenlos bei MagentaSport; Highlights bei SPORT1) duellieren sich das DEB-Team und Tschechien ein weiteres Mal in Nürnberg. Danach endet die Phase zwei der Vorbereitung auf das WM-Turnier.

Am 4. Mai kommt die Mannschaft wieder an selber Stelle zusammen und stimmt sich auf die nächsten beiden Heimländerspiele gegen Belarus (7. und 8. Mai/live bei MagentaSport und SPORT1) ein. Ab dem 11. Mai beginnt dann die unmittelbare WM-Einstimmung, für den 15. Mai ist der Abflug der DEB-Auswahl nach Riga geplant, wo am 21. Mai das erste WM-Spiel gegen Italien (15.15 Uhr/SPORT1) folgt. 

Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir sind eigentlich besser ins Spiel reingekommen, im dritten Drittel waren wir am Drücker, es hat uns etwas Geradlinigkeit zum Tor gefehlt. Ich hätte gerne mehr Schüsse aufs Tor gesehen. Würden wir im dritten Vorbereitungsspiel keine Fehler mehr machen, dann wäre es schwierig, noch etwas Neues zu lernen. Wir müssen die Fehler minimieren, das ist klar, aber wir werden uns noch steigern. Wir könnten am Samstag direkter und klarer aus der eigenen Zone kommen. Das Wichtigste wäre, dass wir mehr Schüsse aufs Tor bringen, um noch gefährlicher zu sein.

Niklas Treutle: „Man muss den Jungs ein Kompliment machen, wir waren optisch die überlegene Mannschaft und haben viele Chancen herausgespielt. Am Ende sind wir aber nicht konsequent genug gewesen. Die Tschechen haben noch zwei Mal ins leere Tor getroffen, ich glaube, dass wir mehr verdient hätten. Eine große Feier zum Geburtstag gibt es heute nicht, es gab einen Kuchen, der wird noch am Buffet verteilt als Dessert. Wir haben wirklich sehr strenge Regeln, die Feier müssen wir dann nächstes Jahr nachholen.“

John Peterka: „Wir haben das etwas anders vorgestellt, wir haben defensiv teilweise zu viel Platz gegeben. Vorne haben wir die Chancen nicht gut genug verwertet. Ich denke, wir hatten auch im Powerplay viele Chancen, es ist schade, dass solche Dinger dann nicht reingehen. Natürlich ist die WM ein riesiges Ziel für mich, ich versuche mein Bestes zu geben und mir nicht so viel Druck zu machen, dann schaue ich, ob es reicht.“

 

Das Bild hat uns der DEB zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

Bleibt gesund, passt auf Euch auf und haltet Abstand.