Heute habe ich in meiner Heimatzeitung “Main-Echo” über die Oberligisten unserer Region geschrieben. Lest hier, wie sie sich am vergangenen Wochenende geschlagen haben.
Hallo zusammen,
heute steht in meiner Heimatzeitung “Main-Echo” ein kleines Interview über den neuen Tennisspieler des TC Schönbusch Aschaffenburg. Peter Nagy hatte am vergangenen Wochenende einen Einsatz für sein Land in der Weltgruppe beim Davis Cup und musste gegen Alexander Zverev ran. Doch lest selbst.
Am vergangenen Freitag war ich das erste Mal im Audi Sportpark beim FC Ingolstadt. Der Fußball-Zweitligist empfing im Kellerduell den SC Magdeburg. Am Ende nahmen die Magdeburger die Punkte mit nach Hause und verschafften sich etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Der FCI hingegen rutschte zunächst einmal auf den letzten Tabellenplatz.
Gleiche Startelf wie gegen Fürth
Der FC-Coach Jens Keller schickte die gleiche Startelf ins Spiel, die noch jüngst aus Fürth einen Dreier mit nach Hause brachte. Diesmal sollten die gut 8000 Zuschauer keinen Grund zum Jubeln haben. In zehn Heimspielen gab es bisher für die Schanzer nur einen Sieg. Das ist zu wenig. Die Chancen waren da. Aber der Ball wollte einfach den Weg ins Tor nicht finden. Als der Magdeburger Philip Türpitz in der 81. Minute den einzigen Treffer der Begegnung erzielte, warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne. Doch es nutzte alles nichts. Es blieb beim 0:1. Zurück blieben hängende Köpfe bei Spielern, Verantwortlichen und Fans.
Nächste Woche geht es nach Aue
Nächste Woche muss Ingolstadt beim 13. der Tabelle, FC Erzgebirge Aue, antreten. Dann geht der Kampf um den Ligaerhalt weiter. Es wäre ewig schade, wenn es sportlich nicht reichen würde, denn das Umfeld passt. Das Stadion ist ein wahres Schmuckkästchen, die VIP-Räume (in einem ist ein Mc Café), die Event-Box, in der noch ein Absacker genommen werden kann – alles ist sehr gut durchorganisiert und durchdacht. Wenn jetzt die Mannschaft noch ihre Hausaufgaben macht, dann ist die Welt in Ingolstadt wieder in Ordnung.
Wiedersehen mit Maik Franz
Kurz vor Spielbeginn gab es für uns noch ein Treffen mit Maik Franz, Leiter der Lizenzspieler-Abteilung des FC Magdeburg und damit erster Ansprechpartner für Mannschaft und Trainer. Der sympathische 37-Jährige, den wir aus seiner aktiven Zeit kennen, nahm sich Zeit für einen kurzen Plausch und freute sich nach der Partie wie Bolle über die drei Punkte. Für den Aufsteiger war es sicher eine kurzweilige Heimfahrt…
Ein paar Bilder gibt es an dieser Stelle ebenfalls. Gefreut hat mich, dass sich Maskottchen Schanzi Zeit für einen Schnappschuss genommen hat.
Vergangene Woche veranstaltete der Handball-Zweitligist TV Großwallstadt ein Benefizspiel zugunsten von Reingard Schmitt. Sie kümmerte sich jahrelang um die Trikots des TVG, war als Trommlerin im TVG-Fanclub immer mittendrin. Ein totaler Edelfan. Im vergangenen Jahr ereilte sie ein Schicksalsschlag. Ein Aneurysma platzte und seit der Zeit ist sie ein Pflegefall.
Wolfgang Schüßler, Betreuer des TVG, fackelte nicht lange und organisierte für sie ein Benefizspiel. Er sprach Björn Seipp, Geschäftsführer des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar, an und dieser sagte spontan seine Hilfe zu.„Wolfgang Schüßler kam bei unserem Pokalspiel im Sommer in Aue auf mich zu und erzählte mir sehr rührend von Frau Schmitt, ihren Verdiensten um den TV Großwallstadt und ihrem Schicksalsschlag. Danach war für mich und unsere Trainer klar, dass wir der Anfrage nach einem Benefizspiel gerne nachkommen und wir haben Wolfgang direkt zugesagt. Natürlich hoffen wir, dass möglichst viele Fans kommen, um ein schönes Handballspiel zu sehen und mit ihren Spenden zu helfen.” Die HSG trat, bis auf die Verletzten und ein WM-Fahrer, komplett an und die über 500 Zuschauer hatten einen kurzweiligen Abend. Gespendet wurde auch kräftig und Wolfgang Schüßler freute sich darüber, denn “der gesamte Erlös geht an die Familie.”
So ganz nebenbei gab es (nicht nur für mich) viel “Wiedersehensfreude” mit den ehemaligen TVG-Spielern Max Holst und Stefan Kneer. Letzterer konnte nicht mitspielen, da er Probleme mit dem Rücken hat. Ich hatte von beiden etwas. Max konnte ich seit langer Zeit mal wieder live auf dem Parkett bewundern und mit Stefan gab es einen längeren Plausch, den ich sehr genossen habe. Beide sind total sympathische Sportler, immer auf dem Boden geblieben und es ist eine Ehre, sie persönlich zu kennen.
Unser Bild zeigt Wolfgang Schüßler, dem großen Respekt für seine tolle Aktion gebührt, mit Stefan und Michael Spatz.
Am vergangenen Wochenende waren wir in Garmisch-Partenkirchen zum Ski-Weltcup der Damen. Es war, wie jedes Jahr, ein tolles Erlebnis. Allerdings war am Samstag das Wetter nicht so optimal und die Rennleitung änderte kurzerhand das Programm, ließ die Abfahrt am Sonntag stattfinden und den Super G am Samstag. Dieser wurde dann noch einmal eineinhalb Stunden nach hinten verlegt. Doch dann hatten die fleißigen Helfer die Kandahar-Strecke so im Griff, dass das Rennen stattfinden konnte. Wenn ich sehe, wie die Mädels diese enorm anspruchsvolle Strecke hinunter heizen, vom Eishang hinein in die “Hölle” und dann die FIS-Schneise nehmen – ohne Rücksicht auf Verluste -, dann kann ich nur sagen: Chapeau! Mein Respekt vor den Fahrerinnen und Fahrern und deren Leistung ist riesengroß. Ich bin selbst Skifahrerin und weiß, wie schwer ich mir auf Eis tue oder wie schwer es ist, mit den Sichtverhältnissen zurecht zu kommen. Es ist wirklich toll, was die Athletinnen und Athleten leisten. Trotzdem zählen halt im Profigeschäft nur Erfolge…
Großes Lob an die freiwilligen Helfer
Generell muss den über 400 freiwilligen Helfern dort vor Ort ein großes Lob gezollt werden. Was die Leute auf die Beine stellen, ist unglaublich. Auch die Moderatoren, der Einheizer, der DJ usw. sorgten für eine unglaubliche Stimmung. Die Zuschauer gingen begeistert mit und tauchten die Tribüne in ein einziges Fahnenmeer. Jeder redet mit jedem, keiner ist versnobt, die “VIP’s” mischen sich unter das “normale Volk”. Es ist eine unfassbar schöne, harmonische und fast schon familiäre Veranstaltung.
Debakel für die deutschen Sportlerinnen
Nicht so schön war, dass am Samstag von den sieben gestarteten deutschen Athletinnen fünf nicht im Ziel ankamen. Hinter Viktoria Rebensburg, Michaela Wenig, Ann Katrin Magg, Kira Weidle und Meike Pfister leuchtete ein DNF (did not finish) auf. Siegerin am Samstag wurde Nicole Schmidhofer. Die kleine Österreicherin freute sich unglaublich über ihren Sieg und stand im VIP-Raum Rede und Antwort, machte Selfies mit ihren Fans usw. Keinerlei Starallüren sind hier zu spüren. Die sympathische Sofia Goggia aus Italien belegte Platz zwei, Lara Gut-Behrami (Schweiz) wurde Dritte.
Am Sonntag schlug dann die Stunde der Kira Weidle. Die Starnbergerin hatte sich für die Abfahrt viel vorgenommen, war sie doch schon beim Super G ausgeschieden. Bei bestem Wetter, strahlendem Sonnenschein und optimalen Bedingungen fuhr sie auf einen sensationellen dritten Platz. Lange Zeit stand sie sogar auf dem ersten Rang… Zweite wurde Sofia Goggia (Italien) und den Sieg holte sich Stephanie Venier aus Österreich.
Ohne Lindsey Vonn
Etwas unverständlich und enttäuschend für die Fans war, dass unsere Beste Viktoria Rebensburg am Sonntag nicht mehr antrat. Im Anschluss an den Ausfall im Super G hatte sie noch verkündet, dass sie die Abfahrt fahren wolle…
Für mich persönlich war es sehr schade, dass die beiden US-Athletinnen Mikaela Shiffrin und die angeschlagene Lindsey Vonn nicht mit dabei waren. Da ich großer Fan von Lindsey bin und sie ja wohl nach der Saison ihre Karriere beenden will, hatte ich gehofft, sie in Garmisch zu sehen. Leider war dies nicht der Fall. Aber auch ohne meine Favoritin war die Veranstaltung super schön und interessant und wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr.
Nachfolgend habe ich noch ein paar Bilder für Euch vom Kandahar-Rennen.
Seit ein paar Tagen läuft die Handball-Weltmeisterschaft und unsere deutsche Mannschaft startete mit zwei Siegen und einem Unentschieden in dieses Großereignis. Die Anhänger dieser tollen Sportart freuen sich schon sehr auf das Event und fiebern jedem Spiel entgegen.
Die Firma Victus in Brühl hat dafür eigens eine Sticker-Kollektion herausgebracht. Wie ich finde, eine sehr gute Sache für junge und alte Sammler.
Lest nachfolgend die Pressemitteilung, die uns die Firma zugesandt hat mit den Stimmen von Frank Bohmann, Geschäftsführer der DKB Handball Bundesliga und Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes:
Handball-WM 2019:
Sticker-Kollektion 2018/19 zur Handball- Nationalmannschaft und DKB Handball-Bundesliga
• Die deutschen Nationalspieler als Action-Shots und Porträt-Sticker
• Original unterschriebene Steckbriefe der Spieler zu gewinnen
• Sonderseiten zur WM im eigenen Land
• Sondersticker mit sportartübergreifenden Botschaftern
(Welthockeyspieler und Olympiasieger Moritz Fürste, Fußball-
Weltmeister Lukas Podolski)
• Action-Sticker der Frauen-Nationalmannschaft
• Alle Clubs (inklusive Maskottchen) der DKB Handball-Bundesliga
• Teamshots und Logos der 2. Bundesliga
Ein großer Schwerpunkt der Kollektion liegt in diesem Jahr auf der Männer- Nationalmannschaft, die bei der WM im eigenen Land – wie das letzte Mal 2007 beim legendären Wintermärchen – für Furore sorgen soll.
Hieran knüpft auch die Sammelkollektion der Firma Victus an, die in diesem Rahmen auch Historien-Shots (WM Siege 1978 und 2007) in die Sammlung integriert hat.
„Das Handballfieber in Deutschland steigt jeden Tag und wird seinen Höhepunkt im Januar erreichen. Mit dem Sammelalbum von Victus wollen wir auch das Sammelfieber entfachen und das Interesse am Handball über die Live- Übertragungen in der ARD und im ZDF hinausgehend noch verstärken“, sagt Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes (DHB). „Durch die neu im Heft integrierten Steckbriefe, die von unseren Nationalspielern selbst ausgefüllt wurden, lernen die Kinder und Handballfans unsere Spieler von einer neuen Seite kennen. Dass auch in diesem Jahr unsere Frauen-Nationalmannschaft wieder in das Heft integriert ist, rundet das Sammelerlebnis perfekt ab. Das Album ist die optimale Einstimmung auf die besonderen Handballwochen, die vor uns liegen.“
„Ich freue mich besonders, dass die meisten Nationalspieler sogar einen Steckbrief mit Hobbies und einigen persönlichen Geheimnissen handschriftlich ausgefüllt haben. Diese individuellen Highlights werden wir zur WM fast täglich verlosen“, so Yvonne Schmitz Grade, Geschäftsführerin der Victus GmbH.
Aber auch die DKB Handball-Bundesliga, die das Fundament für eine erfolgreiche WM liefert, ist wieder mit allen Clubs in der Kollektion vertreten. Frank Bohmann, Geschäftsführer der DKB Handball-Bundesliga: „Auch wenn dieses Jahr naturgemäß die Nationalmannschaft im Fokus der Kollektion steht, sorgen die Clubs der DKB Handball-Bundesliga und der 2. Liga dafür, dass das Stickeralbum bis zum Saisonfinale im Juni 2019 aktuell bleibt. Wenn man sich die Alben der letzten zwei Jahre ansieht, ist es interessant zu sehen, welche Wechsel unter den Clubs stattgefunden haben bzw. wie sich die Statistiken der Spieler entwickeln.“
Das Album ging bereits Mitte Dezember in den Handel und kann in Kiosken, ausgewählten Spielwarenhandel oder am Bahnhofsbuchhandel erworben werden (Auf www.mykiosk.com ist zu sehen, welche Kioske die Kollektion führen). Außerdem ist die Kollektion im Webshop des Herstellers www.handballmeister.de/shop zu bestellen. Hier gibt es auch spezielle limitierte Sondersticker, die sonst nicht erhältlich sind.
Begleitet wird die Kollektion durch erste Gratis-Sticker z.B. als Beilage in der Handballwoche oder der Micky Maus, eine Social Media-Kampagne sowie Kooperationen mit Handball-Camps und Vereinen.
Die Kollektion umfasst ein Album mit insgesamt 96 Seiten (2,95 €) und 509 Sammelstickern, von denen 60 als ganz besondere Glitzersticker in aufwändigem Hologramm-Druck gestaltet sind. Ein Päckchen mit 5 Stickern kostet 0,80 €.
Weitere Info oder bei Rückfragen:
VICTUS GmbH | Immendorfer Straße 2 | D-50321 Brühl bei Köln | Deutschland | Tel.: +49 – (0) 22 32 –
417 84 81 | Mobil: +49 – (0) 171 – 6459167 | Email: ysg@victus-group.eu | www.handballmeister.de
Am vergangenen Freitag waren wir bei den Iserlohn Roosters am Seilersee zu Besuch. Ich bleibe dabei: Eishockey ist einfach ein toller Sport! Und in Iserlohn ist es richtig schön. Auch dank Günter Kapfer, dem Chef-Betreuer der Roosters, wird es am Seilersee für uns immer ein Erlebnis. An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön.
Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gab es einen tollen 6:3-Erfolg, der hochverdient war. Der langjährige Angstgegner der Roosters hatte gegen die groß aufspielenden Roosters keine Chance. Im Gegenteil. Der Sieg hätte noch höher ausgehen können.
Mächtig Stimmung in der Arena
Die 3987 Zuschauer machten, trotz der zuletzt zwei Heimniederlagen, mächtig Stimmung und dies übertrug sich auf ihre Lieblinge. Bereits in der zweiten Minute erwischte Lean Bergmann die Gäste eiskalt und erzielte die Führung für sein Team. Wenig später stand es 2:0. So konnte es weitergehen. Die Hausherren wirkten frischer und spielten mit viel Esprit gut auf. Das 3:0 war die logische Konsequenz.
Das sollte sich im zweiten Durchgang etwas ändern, denn das Team vom Seilersee und die Nürnberger lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Tormöglichkeiten auf beiden Seiten waren da, die Defensive rückte in den Hintergrund. Der ehemalige Iserlohner Chris Brown verkürzte auf 1:3, doch Sekunden später fiel das 4:1.
Im letzten Drittel lief das Spiel nicht mehr so flüssig. Doch die Überlegenheit der Gastgeber ließ keinen Grund zur Annahme, dass die Gäste die Partie noch einmal drehen könnten. Es gelang ihnen nur noch etwas Ergebniskosmetik.
Manager Mende zufrieden
Iserlohn-Manager Karsten Mende zeigte sich anschließend zufrieden und sagte: “Wir haben im ersten Drittel sehr gut gespielt. Danach haben wir zu viele Chancen des Gegners zugelassen, doch das dritte Drittel haben wir souverän nach Hause gebracht. Es war ein verdienter Sieg unserer Jungs gegen eine gut kämpfende Nürnberger Mannschaft.”
Ein paar Tage darauf verloren die Iserlohner bei den Schwenninger Wild Wings mit 3:5 und stehen im Moment auf dem elften Tabellenplatz. Der Eishockey-Spielplan ist unerbittlich und lässt wenig Möglichkeiten zum Durchschnaufen, so dass bereits morgen das nächste Match wartet. Diesmal geht es zu Hause gegen die Düsseldorfer EG, die derzeit den zweiten Tabellenplatz innehat.
Ein paar Bilder vom Spiel haben wir auch für Euch. Schaut einfach mal in die Galerie rein.
Der Super Globe 2018 ist schon wieder Geschichte und “Weltenbummler” Matthias Ritschel bereits unterwegs, um sich seinen großen Traum zu erfüllen. Der 32-jährige Handball-Torhüter verstärkte bei der Vereins-Weltmeisterschaft den Handball-Club Sydney University (wir berichteten). Bereits im Vorfeld sagte er, dass die Voraussetzungen in Sydney anders sind als in Europa. Doch er war begeistert vom Teamspirit und vom Zusammenhalt.
Sein neues Team spielte zuerst gegen Al-Sadd Sport Club und verlor mit 22:27 (13:13). “Es war eine unglückliche Niederlage. Die erste Hälfte gestalteten wir völlig offen”, sagte Matthias. Auch in der zweiten Halbzeit war sein Club dabei und die Begegnung stand auf Messers Schneide. Am Ende agierte Al-Sadd etwas abgezockter und holte sich den Sieg.
Die zweite Begegnung gegen Brasilien Esporte Clube Taubaté ging ebenfalls verloren. Mit 18:38 (12:16) kam Matthias mit seinem Team unter die Räder. “Wir sind in der zweiten Hälfte auseinander gebrochen und haben letztlich mit 20 Toren verloren”, erzählt der Keeper. Er merkte bei sich selbst, dass ihm vier Monate Spielpraxis fehlten.
Auch das Spiel um Platz sieben konnte der Handball-Club nicht gewinnen. Gegen Al Najma stand es am Ende 26:28 (12:17). Matthias war aber nicht allzu geknickt. “Für uns ging es mehr ums Erlebnis und ums Dabeisein. Wir hatten viel Spaß – auf und neben dem Platz – und es war eine ganz tolle Zeit.” Die Vereins-WM gewonnen hat der FC Barcelona gegen die Füchse Berlin (29:24, 13:12).
Kaum war der Super Globe vorbei, ging es für Matthias Richtung Flughafen. Über Madrid ging es nach Lissabon. Wie es dann weiter geht, weiß er noch nicht genau. “Es wird sich schon irgendwas ergeben”, grinst der sympathische Sportler über beide Ohren.
Wir wünschen dem Weltenbummler auf seiner Reise nur das Beste!
Matthias Ritschel, ehemaliger Bundesliga-Torhüter, verstärkt den australischen Handball-Club Sydney University bei der Vereins-Weltmeisterschaft Mitte Oktober in Doha. Der 32-Jährige, der zuletzt neun Jahre für den TV Hüttenberg spielte und im Sommer sein Karriereende verkündete, hat sich dem Team von Trainer Michael Roth, ehemals MT Melsungen, angeschlossen.
Matthias wollte nach der vergangenen Saison eigentlich seine Karriere beenden und auf Weltreise gehen. Doch nun muss die Weltreise noch ein bisschen warten, denn er steht vor einer neuen Aufgabe in Australien. „Die Voraussetzungen in Sydney sind natürlich ganz anders als in Europa. Aber die Mannschaft scheint einen super Zusammenhalt und Teamspirit zu haben, trotz oder vielleicht gerade weil hier nicht unter Profi-Bedingungen gearbeitet wird“, sagt der sympathische Sportler. Am Freitag (21.09.) ist Matthias los geflogen und war am Sonntagvormittag in Sydney. „Das Engagement hier geht lediglich bis zum Ende des Super Globe in Katar. Da ich sowieso auf einer Weltreise bin, hat sich das gut angeboten“, grinst Matthias. Und weiter sagt er: „Ich bin bis einschließlich 19. Oktober bei der Mannschaft. Anschließend geht es direkt weiter nach Lissabon. Ich habe zwar nicht mehr wirklich damit gerechnet, noch einmal die Handballschuhe zu schnüren. Aber jetzt ist es tatsächlich passiert und ich bin hier in Australien“, lacht er. Eine schöne Beigabe ist natürlich, die tolle Stadt zu sehen und zu erleben. Darauf freut sich Matthias bereits.
Der IHF Super Globe geht vom 16. bis zum 19. Oktober. Auch der EHF-Cup-Sieger Füchse Berlin nimmt daran teil. Champions-League-Sieger Montpellier HB und Titelverteidiger FC Barcelona sind ebenfalls mit dabei. Sydney trifft im Viertelfinale auf Gastgeber Al-Sadd Sports Club aus Katar.
Wir wünschen Matthias alles Gute für seine neue Herausforderung und viel Glück und tolle Erlebnisse auf der anschließenden Weltreise. Das Bild hat uns Matthias zur Verfügung gestellt. Auch dafür vielen Dank.
Jüngst waren wir bei den Tölzer Löwen, 2. Bundesliga Eishockey, zur Saisoneröffnung. Los ging es gegen die Bayreuth Tigers. Der Auftakt mit einem 5:2-Erfolg hätte besser nicht sein können. Allerdings brauchten die Einheimischen cirka 20 Minuten, um zu ihrem Spiel zu finden. Gäste-Trainer Petri Kujala gratulierte danach artig zum Sieg, allerdings ärgerte er sich, dass sein Team nach dem 2:1 etwas den Faden verloren hat.
Am Ende gab es strahlende Gesichter
Löwen-Coach Markus Berwanger war mit dem ersten Drittel nicht ganz einverstanden. In der Tat spielten seine Jungs zunächst nicht so strukturiert wie gewünscht. Als aber das 2:2 durch Stephen MacAulay fiel, fanden die Gastgeber ihre Linie und ihr Selbstvertrauen und spielten stark auf. Die Gäste kamen mit in Überzahl zu keinem Treffer, sondern kassierten sogar ein Tor. Am Ende gab es Lob vom Coach und strahlende Gesichter bei den Fans.
Bereits zwei Tage später standen die Löwen erneut auf dem Eis und besiegten de EHC Freiburg in dessen eigener Halle mit 6:3. So kann es weitergehen! Ob es so weitergeht, zeigt sich bereits am kommenden Freitag. Dann kommen die Eispiraten Crimmtischau in die weeArena nach Bad Tölz.
Ein paar Bilder gibt es auch. Viel Spaß beim Anschauen.



