Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Seriensieger Schmidt/Jakschik haben erneut zugeschlagen und das Duo siegte zum vierten Mal in Folge mit einer tollen Leistung bei der Zweier-Überprüfung in Montemor-o-Velho.

Richard Schmidt und Malte Jakschik sind im Zweier einfach nicht zu schlagen. Einmal mehr verwies das erfahrene Duo in Montemor-o-Velho (Portugal) ihre Kollegen Torben Johannesen/Johannes Weißenfeld auf den zweiten Platz. Dritte wurden Nico Merget/Felix Brummel, gefolgt von Laurits Follert/Jakob Schneider.

Anspruchsvolle Wind-Bedingungen

Bei anspruchsvollen Gegenwind-Bedingungen waren es Follert und Schneider, die dem Rennen ihren Stempel aufdrückten. Sie lagen bis zur Streckenhälfte in Führung, mussten dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Schmidt/Jakschik zogen vorbei, gefolgt von Johannesen/Weißenfeld – und auf den letzten 500 Metern gaben auch Merget/Brummel noch einmal richtig Gas und schoben sich auf den dritten Platz vor. „Für uns beide ist dies eine Bestätigung, wie es in den vergangenen Jahren gelaufen ist“, freute sich Malte Jakschik über den erfolgreichen Start ins Olympia-Jahr: „So kann es gerne weitergehen.“

Torben Johannesen meinte: „Die ersten 500 Metern sind wir nicht gut gefahren. Da haben wir es verschenkt. Es ist ärgerlich, zum vierten Mal in Folge Zweiter zu werden. Aber Richard und Malte sind schon gut gefahren. Wir haben uns in eine gute Position für die Entscheidung der Trainer gefahren.“

Maximilian Planer angeschlagen

Das B-Finale, das 15 Minuten später auf der Regattabahn in der Nähe von Coimbra gestartet wurde, gewann der Zweier mit Paul Gebauer und Wolf-Niclas Schröder knapp vor dem Duo Felix Wimberger/Olaf Roggensack, das bis 250 Meter vor dem Ziel noch in Führung gelegen hatte. Hannes Ocik/Christopher Reinhardt kamen auf Rang drei vor Marc Leske/Malte Großmann. Der Zweier mit Maximilian Planer und Maximilian Korge konnte leider nicht an den Start gehen, weil Maximilian Planer aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mit nach Portugal reiste.

„Das A-Finale hat gezeigt, dass wir eine gewaltige Konstanz an der Spitze haben. Jetzt müssen wir überlegen, was wir daraus machen. Die Bootsbildung wird ein schwieriger Prozess, was einige Positionen betrifft“, meinte Bundestrainer Uwe Bender. Die Trainer zogen sich nach dem Zweiertest zurück und berieten sich im Hinblick auf die Bootsbesetzung des Deutschland-Achters. Für die Bildung des Vierers ohne Steuermann wird es im Laufe der Testwoche auf der Regattastrecke in Montemor-o-Velho weitere Überprüfungen in verschiedenen Vierer-Kombinationen geben.

 

Weitere Infos gibt es auch auf der Seite des Deutschland-Achters.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das vergangene Wochenende hat in der dritten Handball-Liga der Männer, Staffel Mitte, einige Überraschungen gebracht. Der Tabellenführer TV Großwallstadt wurde auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen seiner Favoritenrolle gerecht und gewann deutlich mit 33:24. Der SG Nußloch gingen nach dem publik gemachten Insolvenzantrag wohl ein paar Spieler verloren, ebenso wie das Spiel gegen Elbflorenz (22:34). Nieder-Roden nahm aus Baunatal die Punkte mit und steht nun auf Platz zwei der Tabelle. 

Ein Paukenschlag gab es beim TV Gelnhausen. Er schickte die SG Leutershausen etwas überraschend mit 30:27 nach Hause. Und die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten, denn Schlusslicht Bad Neustadt gewann gegen die HSG Bieberau-Modau mit 30:22. 

Blieb noch der TV Kirchzell. Er hatte in Großsachsen zwar Chancen auf etwas Zählbares, nutzte sie aber nicht und musste mit leeren Händen die Heimfahrt antreten (19:24). Die HSG Hanau gewann gegen Northeim (31:28), ging dabei aber personell auf dem Zahnfleisch.

Keine Punkte für die Oberligisten

In der Oberliga Hessen der Männer musste sich die Tuspo Obernburg gegen den Favoriten aus Dotzheim nach langer Gegenwehr und großem Kampf am Ende mit 33:37 geschlagen geben. Lange Zeit hielt die Tuspo mit, ehe sie dem Tabellenzweiten doch den Vortritt lassen musste. Die SG Babenhausen hatte daheim gegen MT Melsungen II beim 25:37 nicht den Hauch einer Chance.

Beide Teams müssen unbedingt punkten, wenn sie aus dem Tabellenkeller rauswollen.

 

Lest demnächst hier meine Zusammenfassung der EM.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Ruderer aus dem Team Deutschland Achter fuhren heute beim Ergometer-Test insgesamt neun persönliche Bestwerte. Die Leistungsüberprüfung verlangte den insgesamt 18 Ruderern alles ab, aber sie haben die Aufgabe mit Bravour gemeistert. 

Vor dem Test waren Anspannung und Konzentration zum Greifen, nach den 2000 Metern auf dem Ergometer beherrschten Erschöpfung und Erleichterung den Ergoraum am Ruderleistungszentrum Dortmund. Die Leistungsüberprüfung im Olympia-Jahr hatte es in sich und die Sportler aus dem Team Deutschland Achter gaben alles: „Die Motivation war hoch, es wurde bis ans Limit gekämpft. Es gab Licht und Schatten, wobei die Lichtblicke überwogen“, sagte Bundestrainer Uwe Bender nach Abschluss der Testbatterie.

„So allmählich merke ich so eine Art Routine bei dem Test, aber es ist auch befreiend im Kopf, wenn man es hinter sich gebracht hat“, sagte Achter-Weltmeister Jakob Schneider und fügte mit dem Blick nach vorne hinzu: „Der erste Schritt Richtung Olympia ist geschafft, die erste Aufgabe ist gelöst.“

Christopher Reinhardt mit Bestzeit

 Christopher Reinhardt fuhr die beste Zeit und meinte anschließend: „Nach 1000 Metern tut es das erste Mal weh, aber man beißt sich durch. Denn man weiß, wie gut das Gefühl ist, wenn am Ende eine gute Zeit steht.” Und er fügte an: „Ich habe einen guten Rhythmus gefunden und bin genau nach Plan gefahren. Das war ein guter Einstieg in die Selektion“, so der 23-Jährige.

Olaf Roggensack und Felix Wimberger pushten sich

Seite an Seite pushten sich auch Olaf Roggensack und Felix Wimberger zu neuen eigenen Bestzeiten. Die beiden gingen den Kampf gegen die Uhr gemeinsam an. „Persönlich gibt einem das ein gutes Gefühl, vor allem wenn man bedenkt, dass wir den Test sonst zwei Monate später fahren”, meinte Wimberger und ergänzte mit Blick auf seinen neuen, sieben Jahre jüngeren Zweierpartner: „Hut ab vor seiner Leistung. Olaf, du bist eine Maschine.“

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Sabaudia war für das Team Deutschland Achter ein voller Gewinn. Die harte Trainingsarbeit wurde von den Bedingungen vor Ort “versüßt” und Bundestrainer Uwe Bender spricht von fantastischen Bedingungen. Der U23-Bundestrainer Christian Viedt sagte, dass er nie ein besseres Trainingslager als in Sabaudia erlebt hat.

In der Tat sind die 17 Tage in Italien für das Team Deutschland Achter und die Nachwuchs-Ruderer aus dem U23-Bereich optimal gelaufen. Die Ruderer waren zeitweise fast alleine auf dem Lago di Sabaudia und das Wasser sowie das Wetter hätten nicht besser sein können. “So konnten wir die großen Umfänge, die wir geplant hatten, alle schaffen”, freute sich Bundestrainer Uwe Bender. 

Alle Boote wurden genutzt und keines blieb “verschont”…

Es wurde viel und intensiv gearbeitet

Im Trainingslager wurde viel und intensiv gearbeitet und nun liegt der Fokus auf den kommenden Wochen, denn alle wollen zu Olympia. Für das Team Deutschland Achter geht es deshalb in großen Schritten auf die ersten Entscheidungen im neuen Jahr zu. Morgen (Freitag, 24. Januar) müssen die Ruderer den 2000-Meter-Ergotest am Stützpunkt in Dortmund hinter sich bringen und sich danach vom 26. Januar bis zum 02. Februar in Montemor-o-Velho in Portugal bei internen Ausscheidungsrennen im Zweier ohne Steuermann beweisen.

Abendstimmung auf dem See

Dann wird bereits die erste Auswahl getroffen, wer auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio im Deutschland-Achter sitzen wird. In Montemor wird anschließend in Ausscheidungsrennen im Vierer ohne Steuermann auch die Bootsbildung für den Vierer vollzogen. Wer für den Zweier ohne Steuermann in die Olympia-Qualifikation geht, wird Anfang März ausgefahren.

Und es geht Schlag auf Schlag weiter, denn am 02. April wird am Ruderleistungs-Zentrum in Dortmund die Präsentation des Team Deutschland Achter stattfinden.

Die Bilder hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank hierfür.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Seit ein paar Jahren gibt es im Tennissport auch eine Winterrunde. Diese wird nicht ganz so ernst genommen wie die Sommer-Medenrunde, wobei es auch hier um Ranglistenpunkte geht.  Mittlerweile wird die Winterrunde immer besser angenommen und vor allem im Bezirk Unterfranken gibt es für heuer positiv stimmende Zahlen. 

Am vergangenen Wochenende fand in der Herren Bezirksliga das Spitzenspiel zwischen dem SC WB Aschaffenburg und dem TV Aschaffenburg statt. Grund genug, um bei beiden Vereinen nach zu hören, was für sie die Winterrunde so interessant macht. Außerdem lest Ihr im nachfolgenden Artikel (den ich auch für meine Heimatzeitung Main-Echo geschrieben habe), auch, wie das Spiel ausgegangen ist.

Tennis-Winterrunde, Herren Bezirksliga: SC WB Aschaffenburg – TV Aschaffenburg 1:5. –

Die Tennis-Winterrunde findet mittlerweile guten Anklang. So wurde heuer im Bezirk Unterfranken ein Rekord-Meldeergebnis erzielt. Insgesamt 228 Begegnungen werden in dieser Hallensaison über die Bühne gehen. Im vergangenen Winter (2018/19) waren es noch 188 Begegnungen. Den größten Sprung verzeichneten die Herren. Hier sind insgesamt 28 Mannschaften gemeldet, sechs mehr als noch im vergangenen Winter. Die Herren 40 haben um fünf Teams zugelegt und sind mit 21 Mannschaften gut bestückt. Bei den 60er-Herren sind die Mannschaften ziemlich gleich geblieben (sechs Teams).

Bei den Damen nehmen heuer 13 Mannschaften (im Vorjahr 14) teil. Allerdings ist bei den Damen 40 ein großer Sprung zu verzeichnen.  Mit zwölf Teams haben fünf mehr als im vergangenen Winter gemeldet.  Gespielt  wird in 14 Hallen, die quer über Unterfranken verteilt sind.

Matchpraxis steht im Vordergrund

Auch der TV Aschaffenburg hat seine Halle zur Verfügung gestellt. Der Verein nimmt ebenfalls an der Winterrunde teil.  „Wir nehmen bereits das dritte Jahr mit den Herren, Damen und Damen 40 an der Winterrunde teil“, sagt TVA-Sportwart Theo Ostheimer. Er weiß, dass die Winterrunde nicht „ganz so ernst genommen wird, wie die Medenspiele im Sommer. Die Spieler rotieren durch, so dass nicht immer das gleiche Team im Winter antritt.“ Im Vordergrund steht die Matchpraxis. TVA-Nachwuchstalent Julius Sommer sagt: „Für uns ist es schön, auch im Winter Spielpraxis zu sammeln. Außerdem gibt es auch im Winter Ranglistenpunkte, was für uns sehr interessant ist.“

Christoph Meyer, Trainer beim SC WB Aschaffenburg sieht dies genauso: „Wir nehmen heuer zum ersten Mal nach unserem Verbandswechsel nach Bayern an der Winterrunde mit den Herren und den Damen 40 teil. In Hessen gab es dies in der Vergangenheit nicht. Klar, wird die Winterrunde nicht ganz so ernst genommen wie im Sommer. Aber es geht auch um Ranglistenpunkte und unsere Spieler können Matchpraxis sammeln. Da wird auch schon mal bei der Aufstellung durchgewechselt.“

Spitzenspiel bei den Herren

Am Wochenende kam es bei den Herren zum Spitzenspiel in der Bezirksliga zwischen Tabellenführer Weiß-Blau und dem Zweiten TVA. Vier Einzel und zwei Doppel werden im Winter gespielt. Die insgesamt acht Spieler kennen sich gut, immerhin haben Michele Guerra und Alexander Kreusser noch im Sommer für den TVA den Schläger geschwungen.  „Klar, wenn zwei Stadtvereine aufeinander treffen, geht es auch immer ein bisschen ums Prestige“, grinst Julius Sommer. „Aber wir sehen das locker und der Spaß und der Teamgedanke stehen im Vordergrund.“ So war es dann auch. Jeder der vier Akteure wollte gewinnen und es gab schöne Matches zu sehen. Doch die Atmosphäre war sehr freundschaftlich und locker. Den Anfang machten Moritz Wolz (WB, Position zwei), der gegen Leon Formella mit 2:6, 1:6 den Kürzeren zog. Parallel spielte Alexander Kreusser (WB, Position vier) gegen Sven Schönwald. In dem ausgeglichenen Match und nach 2:6 und 6:2 musste der Match Tiebreak die Entscheidung bringen. Kreusser entschied diesen mit 10:7 für sich.

In der zweiten Runde standen sich Max Wolz (WB, Position eins) und Julius Sommer gegenüber. Trotz Knieproblemen fackelte Sommer nicht lange und holte sich mit 6:2 und 6:2 den Sieg. An drei spielten Michele Guerra (WB) und Kirov Krasimir gegeneinander. Die beiden machten es spannend und nach 0:6 und 7:5 musste der WB-Akteur den Match Tiebreak mit 7:10 verloren geben.

Julius Sommer: “Wollen restliche Spiele erfolgreich gestalten”

3:1 stand es für den TVA nach den Einzeln und die Weiß-Blau-Spieler verzichteten auf die Doppel, so dass diese an den TVA gingen. An der Tabellenspitze steht nun der TVA nach vier Spielen mit 7:1 Punkten. Die Weiß-Blauen rutschten mit fünf Spielen und 7:3 Punkten auf den zweiten Platz. „Wir haben jetzt noch zwei Auswärtsspiele und diese wollen wir erfolgreich gestalten“, sagt Julius Sommer. Der SC Weiß-Blau muss nächste Woche noch einmal antreten. Gegner ist die TG Schweinfurt, die derzeit auf dem fünften Rang steht.

Mit dem Thema Aufstieg in die Landesliga haben sich beide Vereine noch nicht beschäftigt. „Für die Spieler ist es schön, hier im Umkreis zu spielen. Die Fahrten sind nicht so weit, gerade im Winter ist dies ein Vorteil. Mal abwarten“, meint Theo Ostheimer.

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Mit einem Kantersieg starteten die Mainhatten Skywheelers in der zweiten Rollstuhl-Basketball-Bundesliga Süd ins neue Jahr. Gegen die ersatzgeschwächten Heidelberger gewann die Mannschaft des Trainerduos Sebastian Arnold und Tim Diedrich mit 79:25. Lest nachfolgend den Bericht, den uns Sylvio Thießen hat zukommen lassen.

Das Frankfurter Team um das Trainergespann Sebastian Arnold und Tim Diedrich konnte sich bereits in der ersten Hälfte durch eine starke offensive Leistung absetzen und gegen eine personalgeschwächte Heidelberger Mannschaft eine vorzeitige Entscheidung erzielen. Denn nach den ersten  20 Minuten lagen die Gastgeber mit 40:5 Punkten unerreichbar weit vorne. Der SGK Rolling Chocolate Heidelberg, welcher an diesem Tag nur sechs Spieler zur Verfügung hatte, konnte einer starken Frankfurter Mannschaft nichts entgegensetzen. So hieß es nur Schadensbegrenzung. Auch das dritte Viertel brachte keine Überraschungen und die Skywheelers behielten die Oberhand. Nach gespielten 30 Minuten lagen die Hessen mit 65:16 Punkten vorne. Ein starker Marian Kind und Christoph Spitz füllten ihre Punktekonten weiter auf. Die Heidelberger mit ihrem kleinen Kader konnten dem nichts entgegensetzen und wurden außerdem noch vom Wurfpech verfolgt.

Trotzdem gab es auch ein wenig Kritik vom Trainer Tim Diedrich, denn im letzten Viertel ließ die Konzentration nach und das Team hat nicht mehr mit der Intensität verteidigt, wie in den ersten drei Abschnitten des Spiels. „Die dadurch fehlende Kommunikation und Unsortiertheit dürfen wir uns nicht erlauben, sonst können enge Spiele ganz schnell zu Gunsten des Gegners kippen“, so Diedrich kritisch.   

Das nächste Heimspiel findet am 08.02.2020 um 17 Uhr im Skywheelers Dome Frankfurt statt. Dann heißen die Frankfurter den RSVK Tübingen auf eigenem Feld willkommen.

 

Das Bild (Ausschnitt) hat mir mein Kollege Stefan Gregor zur Verfügung gestellt. Dankeschön hierfür.

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Das vergangene Wochenende stand wieder völlig im Zeichen des Handballs. 

In der dritten Liga, Staffel Mitte, der Männer musste sich der TV Kirchzell am Freitagabend mit einem Unentschieden gegen den TV Gelnhausen begnügen. Das brachte dem TVK zwar keinen Sommer und keinen Winter und es ist immer noch der 15. Tabellenplatz, den die Kirchzeller inne haben. Aber im Kampf gegen den Abstieg ist jeder Punkt enorm wichtig.

Der TV Großwallstadt war in Spiellaune und schickte die Eintracht aus Baunatal mit einer heftigen Niederlage (39:31) nach Hause. Die ersatzgeschwächte HSG Hanau unterlag in Leipzig mit 21:28 und die HSG Bieberau/Modau bekam gegen den Northeimer HC mit 27:26 gerade noch so die Kurve.

Die Mannschaft von Jan Redmann, die HSG Rodgau Nieder-Roden nahm aus Dutenhofen/Münchholzhausen die Punkte mit nach Hause (25:23) und Schlusslicht Bad Neustadt holte sich seinen zweiten Sieg der Saison gegen Elbflorenz (27:25). 

Insolvenz-Anträge

Allerdings gab es in der dritten Liga auch unschöne “Nebengeräusche” und diese Entwicklung ist traurig. In der Staffel Mitte hat die SG Nußloch jüngst einen Eigenantrag auf Insolvenz gestellt. Der Spielbetrieb in der dritten Liga der Männer soll weitergehen, wie auch bei den Frauen in der Badenliga.

Anders bei den Rhein Vikings in der dritten Liga, Staffel Nord-West. Der Verein steht als erster Absteiger dieser Staffel fest und die bisherigen Meisterschaftsspiele der Rhein Vikings werden aus der Wertung genommen, die restlichen Spiele abgesetzt.

Tuspo Obernburg bärenstark

In der Oberliga Hessen der Männer hat die Tuspo Obernburg zum Rückrundenauftakt beim TSV Vellmar beide Punkte entführt. Die Jungs von Trainer Tobias Milde zeigten sich in Topform und ließen dem Gegner beim 30:25 nicht den Hauch einer Chance. 

Die Tuspo verstärkte sich zur Rückrunde mit Michael Malik. Der 26-jährige Rückraumspieler war in der vergangenen Saison beim Drittligisten MSG Bieberau/Modau mit 189 Treffern zweitbester Torschütze in der dritten Liga und wechselte vor dieser Runde zum Konkurrenten HSG Hanau.

Jüngst erst gab die HSG Hanau bekannt, dass sich die Wege der HSG und Malik ab sofort trennen werden. Der Rückraumspieler bat nach der kurzen Weihnachtspause die Verantwortlichen des Handball-Drittligisten aus privaten Gründen um Auflösung des Vertrages. „Wir haben seiner Bitte entsprochen“, sagte Hanaus sportlicher Leiter Reiner Kegelmann.

Nun wird er für die Obernburger auflaufen und war schon für das Auftaktspiel der Rückrunde am Samstag gegen den TSV Vellmar spielberechtigt. Tobias Milde freut sich sehr über den Neuzugang: „Ich kenne ihn schon viele Jahre und auch noch aus gemeinsamen Groß-Bieberauer Zeiten und als wir hörten, dass Michael in Hanau aufgehört hat, sind wir sofort mit ihm in Kontakt getreten.“ Die Tuspo erhofft sich von dem 1.94 Meter großen Rückraumspieler eine große Verstärkung für den Rückraum im Kampf um den Klassenerhalt.  Malik hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitet in einer Firma in Aschaffenburg als Project Engineer Sales & Realisation. Damit ist der Tuspo nicht nur ein Überraschungs-, sondern auch ein überragender Transfer-Coup gelungen. Und wie wertvoll Michael Malik für die Obernburger ist, zeigte er bereits in seinem ersten Spiel. 

Nicht annähernd so gut wie bei den Obernburgern lief es bei der SG RW Babenhausen. Die arg vom Verletzungspech gebeutelte Mannschaft musste zum Rückrundenauftakt nach Kleenheim und holte sich dort eine 23:32-Packung ab. Doch die Mannschaft um Moritz Schlett hat gekämpft bis zum Schluss und sich nie aufgegeben. 

 

Falls Ihr Fragen habt, ein Feedback abgeben wollt oder sonstiges, schreibt mir unter:

presse@staab-pr.de

 

Das Bild von Michael Malik hat uns die HSG Hanau/Moritz Göbel zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Am Samstag steigt das erste Heimspiel des Jahres für die Mainhatten Skywheelers. Die Frankfurter haben den SGK Heidelberg im Skywheelers Dome zu Gast. Anpfiff ist um 17 Uhr. Lest nachfolgend die PM, die mir Sylvio Thießen hat zukommen lassen.

 

Das Team von Trainerin Christa Weber hatte im Gegensatz zu den Skywheelers keine erfolgreiche Hinrunde. Die Heidelberger, bisher sieglos in dieser Saison, halten die rote Laterne der 2. Bundesliga Süd fest in den Händen. Für die Skywheelers dennoch kein Grund den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit den starken Marc Westermann und dem erfahrenen Klaus Weber bleiben die Heidelberger gefährlich. Jedoch hat der Weggang von Luki Jung und Ralf Schwarz deutliche Spuren bei den Gästen hinterlassen, die jedoch langsam kompensiert werden. Spieler wie Markus Bucher und Johannes Ernst finden immer besser ins Spiel und entwickeln sich zu Leistungsträgern und damit zu einer ernsthaften Gefahr für die gegnerische Mannschaft. 

Das heimische Team, um Sebastian Arnold und Tim Diedrich, wird versuchen an ihre erfolgreiche Hinrunde anzuknüpfen und die Punkte in Frankfurt zu behalten. Dabei kann das Trainergespann wieder auf einen starken und erfahrenen Spielerkader bauen. Sven Diedrich kehrt nach langer Verletzungspause auf das Feld zurück und verstärkt die Offence. Man darf somit auf ein offensives und spannendes Spiel hoffen.   

Nachwuchs spielt ab 10 Uhr

Bevor die erste Mannschaft spielt, zeigen die Nachwuchsspieler der Skywheelers ihr Können. Bereits ab 10 Uhr empfangen sie ihre Gäste aus Wetzlar und Karlsruhe. Die Mannschaft der Mainhatten Skywheelers Youngsters überrascht in dieser Saison in der Regionalliga Mitte mit ihrem Teamgeist und Siegeswillen. Zu Saisonbeginn als Aussenseiter gehandelt, erspielten sich die Youngsters mittlerweile fünf Siege.  Ein Besuch im Skyweehlers Dome rentiert sich also auf jeden Fall. 

 

Das Bild (Ausschnitt) hat mir mein Kollege Stefan Gregor zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

So, die Handball-EM ist in vollem Gange und hat ihre Überraschungen. Die Favoriten Frankreich und Dänemark sind raus und die deutsche Mannschaft hat sich in die Hauptrunde vorgearbeitet. In der Vorrunde war der Sieg gegen Niederlande mehr als holprig, gegen Spanien gab es eine verdiente Niederlage, denn es klappte gar nichts und gegen den Handballzwerg Lettland reichte es nur für eine gute Hälfte. Die zweite wurde fast noch verdaddelt.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es nicht richtig ist, so auf Bundestrainer Christian Prokop “rumzureiten”. Ich bin kein Fan von ihm und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob er ein guter Trainer ist. Aber die DHB-Verantwortlichen wollten ihn doch und sie halten mit aller Gewalt an ihm fest. Also sollten andere die Prügelknaben sein und nicht nur der Bundestrainer alleine.

Die Mannschaft steht in der Hauptrunde nun mit dem Rücken zur Wand und – was die Leistungen angeht: es kann nur besser werden. Natürlich fehlen im Team einige Leistungsträger, trotzdem steht die Mannschaft ja nicht so schlecht da, wie sie sich grad präsentiert. Der Angriff ist nicht das Wahre, das Prunkstück Abwehr einschließlich Torhüter hat zuletzt viele Schwächen gezeigt und mir fehlt generell die Konstanz. 

Auch wenn viele sagen, dass in der Hauptrunde I nun richtige Kaliber kommen – ich sehe es nicht ganz so. Alle Teams in der Gruppe können unsere Handballer schlagen. Sie müssen sich einfach nur freispielen, sich etwas zutrauen und konsequent agieren. Und ich denke, dass sie es schaffen. Manchmal läuft ein “Stottermotor” plötzlich wie auf Hochtouren. Das hoffe ich für unsere Mannschaft und das wünsche ich ihr. 

Spanien hat heute schon gegen Tschechien in der Hauptrunde I den Auftakt gemacht und gewonnen (31:25). Nun gucken wir, was Kroatien und Österreich um 18.15 Uhr auf die Platte bringen, ehe die Deutschen gegen Weißrussland spielen. Denken wir positiv. Es kann nur alles besser werden. 

Daumen drücken ist angesagt. Aber wie gesagt, es kann nur und es wird besser werden.

Die Hauptrunde II spielt erst morgen (Freitag) mit den Teams aus Norwegen, Ungarn, Island, Schweden, Portugal und Slowenien. Sind wir gespannt, wer sich hier durchsetzen wird. Es bleibt weiter spannend und die Aufstockung der EM von 16 auf 24 Nationen hat sich wohl ausgezahlt, denn einige “kleine” Handball-Nationen präsentieren sich wirklich gut. Der neue Spielmodus wurde aufgrund des Zusammenschlusses der drei Nationen nun schon 2020 praktiziert. Eigentlich war er für die Endrunde im Jahre 2022 vorgesehen. 

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Beim 44. Car Data Automobile Tennisturnier in Obertshausen marschierte Bernd Legutke vom TV Aschaffenburg vergangenes Wochenende durch das stark besetzte Turnier der Kategorie S 2 und holte sich in der Altersklasse 55 souverän den Titel. 

Unser Bild zeigt Bernd Legutke (links), als er im Sommer in Bruchköbel bei einem Turnier gegen den Schweden Anders Rosen, der u. a. auch Leo Borg, Sohn von Björn Borg, trainiert, im Endspiel stand

Bernd war die Nummer fünf der Setzliste. Das Feld führte Uwe Kuballa vom TC Esslingen an. An zwei stand Jörg Budzisz vom TG Crumstadt. In der ersten Runde hatte Bernd ein Freilos und traf in der nächsten Runde auf Peter Schubert vom TC Neupotz. Mit seinem Gegner machte der Linkshänder kurzen Prozess und gewann mit 6:2, 6:0. Nun wartete die Nummer zwei der Setzliste, Jörg Budzisz auf den Aschaffenburger. Budzisz musste im Match zuvor fast drei Stunden kämpfen, ehe der 6:7, 7:5, 11:9-Sieg unter Dach und Fach war. Bernd machte sich dies zunutze, spielte sehr clever und gewann mit 6:0, 6:3. Im Halbfinale wartete mit Oliver Böhm vom TEC Darmstadt der einzige Rechtshänder von Bernd’s vier Gegnern. “Lustigerweise musste ich diesmal gegen drei Linkshänder spielen. Doch das macht mir nichts aus, denn ich spiele sehr gerne gegen Linkshänder”, grinst er. Aber egal, ob Rechts- oder Linkshänder, Bernd ließ sich nicht aufhalten und besiegte auch Böhm deutlich (6:1, 6:2).

Im Finale wartete ein alter Bekannter

Im Finale wartete mit Marcus Göring die Nummer vier der Setzliste und ein alter Bekannter. Der für den TC SW Frankfurt spielende Göring musste zuvor arg kämpfen, ehe er mit 6:4, 0:6, 12:10 ins Endspiel einzog. Göring und der Aschaffenburger kennen sich schon ein paar Jahre, haben schon oft gegeneinander gespielt. “Ich habe mich sehr gefreut, Marcus im Finale gegenüber zu stehen, denn ich habe ihn schon öfters geschlagen und weiß, wie ich gegen ihn spielen muss”, sagte Bernd mit einem spitzbübischen Lächeln. Im Gegensatz zu seinem Gegner, der erneut kaum ein Mittel gegen seinen Gegner fand. Weder in der Vergangenheit noch am letzten Wochenende. Mit 6:1, 6:0 gewann Bernd und freute sich am Ende sehr über seinen klaren Erfolg. Er ging mit etwas “Bauchweh” ins Turnier, denn er hatte einige Zeit Fußprobleme “und ich wusste nicht, ob der Fuß halten würde oder ob die Belastung zu groß ist. Aber es ist alles glatt gegangen und darüber bin ich froh”, so der sympathische Sportler, der zum ersten Mal in der AK 55 aufschlug. 

In der AK 50 der Männer spielten noch aus der Region Mathias Paulus (TK Kahl) und Stefan Haun vom TC Schönbusch Aschaffenburg mit. Für beide war aber nach einer Runde bereits Schluss. Bei den 60er Männern war vom SC Weiß Blau Aschaffenburg Paul Madrid-Sanz dabei. Auch er kam über die erste Runde nicht hinaus. 

Zwei Teilnehmer vom TCS Aschaffenburg spielten in der AK 65 mit. Heinz Schollmeyer gewann die erste Runde, musste aber in der zweiten die Segel streichen und für Jürgen Heidingsfelder war nach hartem Kampf in Runde eins Schluss. 

Uli Schott im Halbfinale

Bei den Frauen spielte vom SC WB Aschaffenburg in der AK 55 Renate Madrid-Sanz mit. Sie verlor in Runde eins gegen Uli Schott von der DJK Mömbris mit 1:6, 0:6. Uli spielte sich bis ins Halbfinale, traf dort auf die eins gesetzte Susanne Veismann von ETUF Tennisriege und hatte keinerlei Chance (0:6, 0:6). 

 

Das Bild hat uns Bernd zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür.

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