Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga empfängt die TuSpo Obernburg am Samstag die SG Bruchköbel. Die HSG Bieberau/Modau schlägt am Sonntag bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim auf.

 

Obernburg will seine Heimstärke zeigen

Im ersten Heimspiel des Monats Dezember hat die TuSpo Obernburg mit der SG Bruchköbel eine Mannschaft zu Gast, die in der letzten Saison quasi in letzter Sekunde den Klassenerhalt sichern konnte. Nach jetzt zehn Spielen stehen die Hessen mit 8:12 Punkten im Mittelfeld der Tabelle (7.) und stellten zuletzt mit einem Heimsieg gegen die TSG Offenbach-Bürgel ihre Klasse unter Beweis. In der vergangenen Runde hatte die TuSpo zweimal das Nachsehen gegen die SG, denn nach der 27:31-Niederlage auswärts mussten die Römerstädter beim 26:28 auch zuhause beide Punkte abgeben.

SG-Trainer Tegaday Ramos-Nuez hat in dieser Saison jetzt mit dem „Shooter“ Dennis Weit (mit 89 Toren auf Platz 1 der Torschützenliste) und den jungen Luke Beller sowie Vincent Hardt (vom TV Gelnhausen) einige neue Top-Spieler in seinem Kader und die TuSpo erwartet ein enges Spiel, das über 60 Minuten mit viel Kampf geführt wird.

Die Obernburger müssen sich aber nicht verstecken, haben in ihren Heimspielen samt weg gute Leistungen abgerufen und daran wollen sie sicher anknüpfen. Auch, wenn die Hausherren nicht komplett antreten können, wird die Mannschaft von Trainer Wollbeck alles reinlegen. Das Hauptaugenmerk wird sicher auf Dennis Weit liegen, der schon das Trikot der Obernburger trug, sehr torgefährlich und kaum zu halten ist.

 

Bieberau gastiert in Hofheim/Wallau

Am Sonntag trifft der Tabellenfünfte Breckenheim/Wallau/Massenheim auf die HSG Bieberau/Modau (Platz vier) und beide Teams trennen aktuell nur zwei Punkte. Beide wollen ihre Spitzenpositionen verteidigen und beide wollen dem ungeschlagenem Tabellenersten so gut es geht auf den Fersen bleiben. 

Die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim hatte zuletzt drei Niederlagen gegen Baunatal, Gensungen und letzte Woche völlig überraschend in Groß-Umstadt hinnehmen müssen, während Bieberau/Modau viermal in Folge souverän gegen Offenbach, Vellmar, Hüttenberg und Wettenberg gewinnen konnte. 

Motiviert und selbstbewusst reisen die Odenwälder an. Letzte Saison verloren sie in Breckenheim/Wallau/Massenheim, gewannen aber das Heimspiel. Auf die Falken wartet eine bewegliche, meist offensive Abwehr und ein variables Angriffsspiel. Häufig wird auch der siebte Feldspieler eingesetzt. Trainer Thomas Webe sagtr: „Wir freuen uns auf das Spiel in der Ländcheshalle gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim und haben uns gut vorbereitet. Alles andere werden wir sehen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Die Hiobsbotschaften beim Handball Zweitligisten TV Großwallstadt nehmen kein Ende. Sebastian Trost holte sich einen Kreuzbandriss und fällt langer aus. Der TVG hat seinen Vertrag, trotz der Verletzung, vorzeitig verlängert. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Kurz vor Weihnachten hat der TV Großwallstadt schlechte Nachrichten zu verkünden: Rückraum-Akteur Sebastian Trost hat sich im Spiel am vergangenen Sonntag gegen den Dessau-Roßlauer HV einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen. Geschäftsführer Michael Spatz: „Das tut uns unglaublich leid für Sebi. Er ist für uns ein wichtiger Spieler und so eine Verletzung wünscht man natürlich niemandem. Wir drücken ihm fest die Daumen und sind davon überzeugt, dass er sich da wieder zurückkämpft. Auch für uns als Club ist die Verletzung von ihm eine Katastrophe. Neben den beiden verletzten Linkshändern und Tobi Buck, der uns aktuell nicht zur Verfügung steht, fällt mit Sebi ein ganz wichtiger Pfeiler in Offensive und Defensive monatelang aus. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen Heilungsprozess.“

„Ausfall trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart“

Trainer André Lohrbach zur Verletzung seines Stammspielers: „Der Ausfall von Sebi trifft uns sowohl sportlich als auch menschlich sehr hart. Im Laufe der Saison hat man gesehen, wie wichtig er für unser System in Abwehr und Angriff ist. Mir persönlich tut es auch für den Spieler sehr leid. Er wird uns sehr fehlen und da muss die Mannschaft, da müssen wir alle noch enger zusammenrücken, um diesen Ausfall zu kompensieren. Ich wünsche Sebi das Beste für seinen Heilungsprozess und wir werden ihn da unterstützen, wo es nur geht. “

Sebastian Trost hat bisher überzeugt

Der TV Großwallstadt hat trotz der aktuellen Lage auch noch eine positive Nachricht zu Sebastian Trost zu verkünden: der 27-Jährige verlängert seinen Vertrag beim TVG vorzeitig bis 2028. Dazu Michael Spatz: „Wir haben bereits mit Sebi im Vorfeld über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gesprochen, da Sebastian uns bereits in den ersten Monaten absolut überzeugt hat. Dass er sich so schnell integriert und Verantwortung übernommen hat, spricht für seine Qualität. Er ist ein wichtiger Baustein unserer sportlichen Zukunft, daher wollten wir frühzeitig mit ihm um ein weiteres Jahr verlängern. Die Verletzung wirft uns jetzt in unserem Vorhaben etwas zurück, dennoch sind wir überzeugt, dass Sebastian nach seiner Reha wieder gestärkt aufs Spielfeld zurückkehren wird und wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam weitergehen werden.“

Trost bedankt sich für das Vertrauen

Sebastian Trost selbst sagt zur derzeitigen Situation: „Ich fühle mich beim TV Großwallstadt super wohl. Ich bin gut aufgenommen worden und glaube, dass sich hier etwas Gutes entwickelt. Ich freue mich auch sehr, dass ich in der Mannschaft schon so schnell eine so große Rolle einnehmen durfte. Deshalb möchte ich auch weiterhin Teil dieses Projekts sein und meinen Teil dazu beizutragen. Ich bedanke mich auch für das Vertrauen, in der jetzigen Situation meinen Vertrag vorzeitig zu verlängern.“

 

Sebastian Trost ist am 02.01.1998 in Speyer geboren und hat bei der SG Nussloch das Handballspielen begonnen, wechselte in der C-Jugend zu den Rhein-Neckar-Löwen. Ab 2018 spielte er in der 2. Mannschaft der Rhein-Neckar-Löwen, von Juni 2022 bis Juli 2024 stand er im Kader der Eulen Ludwigshafen. Zur Saison 2024/25 wechselte er zum TV Großwallstadt, wo er nun seinen Vertrag bis 06/2028 vorzeitig verlängert hat.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Was für tolle Neuigkeiten seitens des Deutschen Eishockey-Bund e. V. Der DEB und Bundestrainer Harold Kreis setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch weiterhin fort. 

Lest nachfolgend die PM:

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und Bundestrainer Harold Kreis setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Der Vertrag des 66-Jährigen, der seit März 2023 für die Männer-Nationalmannschaft verantwortlich ist, wurde vom DEB um ein weiteres Vertragsjahr bis zum Ende der Saison 2026/2027 verlängert. Das heißt, dass Harold Kreis die Nationalmannschaft auch bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland, die im Mai 2027 an den WM-Spielorten Düsseldorf und Mannheim ausgetragen wird, führen wird.
 
Christian Künast, Vorstand Sport des DEB, sagt: „Harold Kreis hat seit seinem Amtsantritt hervorragende Arbeit geleistet und mit der WM-Silbermedaille 2023 einen herausragenden Erfolg für das deutsche Eishockey verantwortet. Er ist eines der Gesichter unseres Sports und repräsentiert damit die Nationalmannschaft auch nach außen. Die Vertragsverlängerung ist ein klares Signal für Kontinuität und Vertrauen, darüber waren wir uns im Vorstandsteam und mit dem Aufsichtsrat des DEB einig. Unser Fokus liegt nun vollkommen auf den sportlichen Herausforderungen bei Olympia und der Weltmeisterschaft 2026.“
 
Harold Kreis, Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft, äußerte sich wie folgt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des DEB und die Möglichkeit, den eingeschlagenen Weg mit der Mannschaft über die laufende Saison hinaus fortzusetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam, den Spielern und dem gesamten DEB-Umfeld ist hervorragend. Besonders die Heim-WM 2027 ist eine große Motivation für uns alle – es ist eine besondere Ehre, die deutsche Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land zu betreuen. Wir wollen uns deshalb bei den nächsten Großereignissen wie Olympia und der WM bestmöglich präsentieren und gehen mit diesem Mindset die kommenden Herausforderungen an.“
 
Erfolgreiche Zusammenarbeit seit März 2023
 
Harold Kreis hat seit seinem offiziellen Amtsantritt am 15. März 2023 eine erfolgreiche Bilanz als Bundestrainer vorzuweisen. Bereits in seinem ersten Jahr führte er die Nationalmannschaft direkt zur Silbermedaille bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2023 in Riga und Tampere – die erste WM-Medaille für das deutsche Team seit 70 Jahren. Das erfolgreiche Abschneiden bei der WM 2023 bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2026, ein wichtiger Meilenstein für den deutschen Eishockeysport.
 
Bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2024 in Tschechien erreichte das Team unter seiner Führung das Viertelfinale und verpasste nur knapp einen erneuten Halbfinal-Einzug. Mit der Männer-Nationalmannschaft gewann Kreis zudem zweimal den Deutschland Cup (2023 und 2025).
Als nächstes Großereignis stehen im kommenden Februar die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina an. Im Mai 2026 folgt die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz – die vierte gemeinsame WM im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Kreis und dem DEB.
 
Das Bild hat uns
 
DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür

 

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Handball Zweitligist TV Großwallstadt wird auch in dieser Saison wieder auf großer Bühne in der Rhein-Main-Region auftreten. Das gab der Verein am heutigen Dienstag bekannt. Am Freitag, den 08.05.2026, um 20:00 Uhr empfängt der TVG den VfL Lübeck-Schwartau in der Süwag Energie ARENA in Frankfurt – ein erneutes Saisonhighlight, das auf den zwei vorausgegangenen Events dort in den letzten zwei Spielzeiten aufbaut.

 Erfolgsformat etabliert – Frankfurt wird zur Bühne für Spitzenhandball

Nach dem fulminanten Handballfest im DHB-Pokal-Achtelfinale, bei dem der TVG im November vor großer Kulisse gegen den SC Magdeburg spielte und das erste Highlight der Saison setzte, folgt nun mit dem Spiel gegen Lübeck der zweite große Höhepunkt. Damit unterstreicht der TV Großwallstadt seine Ambition, Spitzenhandball in der Rhein-Main-Region dauerhaft zu etablieren.

Geschäftsführer Stefan Wüst, Initiator des Frankfurt-Formats, zeigt sich entsprechend begeistert: „Die letzten zwei Jahre haben uns gezeigt, wie groß das Interesse an hochklassigem Handball in Frankfurt ist. Im DHB-Pokalspiel am 05.11.2025 haben wir zudem gezeigt, was der TVG in Sachen Organisation zu leisten im Stande ist. Diese Atmosphäre wollen wir erneut aufleben lassen. Für uns ist die Süwag Energie ARENA längst zu einem besonderen Schauplatz geworden – und wir möchten den Fans dort wieder ein echtes Handballfest bieten.“

ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG als Hauptpresenter

 Zusätzlichen Rückenwind erhält das Event durch den neuen Hauptpresenter ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG, der auch das Namensrecht für das Event „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ erhält. „Wir sind sehr stolz darauf, mit ECOVIS einen starken und engagierten Partner an Bord zu haben. Ihr Beitrag macht es möglich, das Spiel zu einem noch größeren Highlight werden zu lassen. Diese Unterstützung bestätigt unser Konzept und zeigt das Vertrauen unserer Partner“, so Wüst.

Florian Brilmayer, Gesellschafter-Geschäftsführer der ECOVIS RTS RPH Steuerberatungsgesellschaft mbH & Co. KG: Wir wollen unsere Ecovis-Präsenz in den Regionen Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland stärken. Dafür ist die Partnerschaft mit dem TV Großwallstadt die ideale Gelegenheit, denn der TVG überzeugt nicht nur mit Spitzenhandball, sondern auch mit Beständigkeit, Ehrgeiz und Teamgeist. So passt er perfekt zu uns.“

VfL Lübeck-Schwartau – ein traditionsreicher und stets unangenehmer Gegner

Mit dem VfL Lübeck-Schwartau gastiert ein Team in Frankfurt, das dem TVG in den vergangenen Jahren regelmäßig intensive und spannende Duelle geliefert hat. Geschäftsführer Sport Michael Spatz blickt mit Vorfreude auf die Begegnung: „Das Spiel in Frankfurt ist für uns inzwischen ein echtes Saison-Highlight. Wir sehen, wie stark der Zuspruch aus dem hessischen Raum wächst, und genau deshalb ist es der richtige Weg, dieses Event weiterzuführen. Der Spieltag hat für den TV Großwallstadt sportlich und wirtschaftlich einen hohen Stellenwert. Mit dem VfL Lübeck-Schwartau kommt ein Gegner, der immer voll dagegenhält – das verspricht ein hochklassiges und hart umkämpftes Spiel. Gerade solche Partien sind ideal für diese große Bühne. Wir wollen zeigen, dass wir dafür brennen, in dieser Atmosphäre unser Bestes abzurufen.“

ECOVIS Aschaffenburg bereits seit 2016 Partner des TVG

Martin Fries, Steuerberater und Ecovis Kanzleileiter der ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft mbH Niederlassung Aschaffenburg kennt den TV Großwallstadt bereits seit vielen Jahren: „Ich selbst bin mit Leib und Seele Handballfan des TV Großwallstadt und Ecovis Aschaffenburg ist schon seit 2016 Sponsor des Vereins. Jetzt Hauptsponsor des Spitzenspiels in Frankfurt zu sein, ist für mich ein absolutes Highlight. Ich freue mich auf ein großartiges Event für alle Fans, für Ecovis und natürlich auch für mich.“

Ticketvorverkauf gestartet

Tickets für „ECOVIS Spitzenhandball in Frankfurt“ sind ab sofort erhältlich über den TVG-Ticketshop unter: https://shop.tvgrosswallstadt.de/shop/ sowie in der Geschäftsstelle des TV Großwallstadt.

 

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Wie Fußball Zweitligist SPVGG GREUTHER FÜRTH in einer Pressemitteilung bekannt gab, gab es einen Wechsel auf der Trainer-Position. Ab sofort übernimmt Heiko Vogel mit neuen Assistenten die Verantwortung auf der Bank. 

Lest nachfolgend die PM des Vereins: 

Nach der Niederlage gegen den VfL Bochum hat das Kleeblatt Trainer Thomas Kleine und seine Co-Trainer Milorad Pekovic und Marco Konrad von ihren Aufgaben entbunden. „Wir danken Thomas, Milorad und Marco für ihren Einsatz. Thomas hat es in der vergangenen Saison mit dem Team geschafft, uns in einer schweren Phase über die Ziellinie zu bringen. Leider ist es uns aber in dieser Spielzeit nicht gelungen, wiederkehrende Fehler abzustellen und notwendige Punkte zu holen“, so Sportdirektor Stephan Fürstner. 

Thomas Kleine: „Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und wir haben es alle zusammen geschafft den Verbleib in der 2. Liga zu sichern. Jetzt sind wir wieder in einer brenzligen Situation, ich hatte aber die maximale Zuversicht, dass wir es auch diesmal wieder gemeinsam geschafft hätten. Dementsprechend bin ich natürlich sehr enttäuscht und wäre den Weg gerne weitergegangen. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein alles Gute und bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft sich belohnen wird, am besten schon im Derby.“ Das Kleeblatt wünscht Thomas Kleine, Milorad Pekovic und Marco Konrad für ihre Zukunft alles Gute. 

Neuer Cheftrainer bei der Spielvereinigung ist Heiko Vogel. Der 50-Jährige war zuletzt beim FC Basel tätig, wo er 2012 mit seiner Mannschaft das Schweizer Double holte. „Heiko bringt sehr viel Erfahrung mit, sowohl im Profibereich als auch in der Arbeit mit Talenten. Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft zusammen mit seinem Trainerteam Struktur vermitteln und auch die Entwicklung jedes Einzelnen vorantreiben kann“, erklärt Stephan Fürstner. 

Vogel bringt für sein Trainerteam Danny Schwarz (zuletzt Chef-Trainer beim FC 08 Homburg) und Aleksandro Petrovic (zuletzt Chef-Trainer beim TSV Buchbach) mit. „Ich komme mit großer Vorfreude zur Spielvereinigung und will unserer Mannschaft helfen, dass wir zusammen zurück in die Erfolgsspur finden. Dafür werden wir alles geben. Wir haben am Wochenende direkt ein besonderes Spiel vor der Brust und werden uns akribisch darauf vorbereiten“, erzählt Heiko Vogel am Montag im Rahmen der Unterschrift unter seinen Vertrag bis Sommer 2027. 

 

Das Kleeblatt steht nach dem vergangenen Spieltag und der 0:3-Niederlage gegen Bochum auf dem 17. Tabellenplatz. 

 

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Bester Riemenruderer im Einer bei der Dortmunder Langstrecke. Mattes Schönherr der Stärkste auf dem Ergometer aus dem Team Deutschland-Achter. Lest die PM von meinem Kollegen Carsten Oberhagemann:

Erfolgreiches Comeback für Jasper Angl: Der 25-Jährige belegte bei der Dortmunder Langstrecke den vierten Platz im Einer und war mit 23:01 Minuten über die Sechs-Kilometer-Distanz der Schnellste aus dem Riemen-Lager. Ebenfalls unter den Top10 im gemeinsamen Wettkampf mit den Skull-Spezialisten waren aus dem Team Deutschland-Achter Theis Hagemeister (Platz 7, 23:10) und Olaf Roggensack (Platz 8, 23:14).

Nach den Olympischen Spielen in Paris, bei denen Angl als Ersatzmann dabei war, trat er etwas kürzer, um sich aufs Studium zu konzentrieren. In diesem Jahr nahm er nur an vereinzelten Regatten in Henley und bei den World University Games in Duisburg teil – und meldet sich jetzt mit neuer Frische und Stärke an. „Bei der Hälfte war es hart. Da war ich mir nicht sicher, ob ich es durchstehe. Aber ich habe es durchgezogen bis zum Ende. Einfach drauf bleiben, es hat funktioniert“, freute sich Angl über sein erfolgreiches Comeback.

Beim 2000-Meter-Ergometer-Test blieben acht Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter unter der Sechs-Minuten-Marke. Mattes Schönherr fuhr die schnellste Zeit, Tobias Strangemann einen neuen Bestwert. Auch Tassilo von Müller, Olaf Roggensack, Hanno Brach, Benedict Eggeling, Paul Martin und Mark Hinrichs waren auf dem Ergometer schnell unterwegs. Nicht an den Start gehen konnten krankheitsbedingt Wolf Niclas Schröder, Jannik Metzger und Ole Bartenbach.

„Die Zeit seit der WM in Shanghai war kurz, entsprechend sind die meisten WM-Starter auch noch nicht richtig in Tritt. Die Ergebnisse passten weitestgehend zu den Vorleistungen. Jetzt hoffen wir, dass alle nach dem intensiven Belastungs-Wochenende gesund bleiben und wir die Zeit im Trainingslager gut nutzen können“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. 16 Ruderer und Steuermann Jonas Wiesen reisen am Donnerstag nach Lago Azul (Portugal), der Rest aus dem Team trainiert weiter in Dortmund bzw. an anderen Standorten.

 

Die Ergebnisse:

Sechs-Kilometer-Langstrecke in Dortmund, Einer: 1. Marc Weber (Rudern und Sport Steinmühle) 22:39 Minuten, 2. Moritz Küpper (RC Westfalen Herdecke) 22:51, 3. Finn Wolter (RC Witten) 22:56, 4. Jasper Angl (RV Münster) und Arno Gaus (Bonner RG) 23:01, 6. Julius Klein (Hanauer RC Hassia) 23:03, 7. Theis Hagemeister (Frankfurter RG Germania) 23:10, 8. Olaf Roggensack (RC Tegel 1886) und Tom Olbrich (Dresdner RV) 23:04, … 15. Leonardo Rosenquist (RC Allemannia Hamburg) 23:23, 17. Tassilo von Müller (RK am Baldeneysee) 23:24, 19. Paul Martin (Kettwiger RG) 23:26, 22. Julian Garth (Crefelder RC) 23:27, 24. Tobias Strangemann (RV Dorsten) 23:35, 25. Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport) 23:36, 33. Sven Achterfeld (RRG Mülheim) 23:45, 36. Max John (ORC Rostock) und Leon Gronbach (RG Speyer) 23:47, 42. Justus Beckmann (RV Bochum) 23:52, 44. Benedict Eggeling (RC Favorite Hammonia Hamburg) 23:53, 50. Sönke Kruse (RV Münster) 23:57, 51. Julius Christ (RTHC Bayer Leverkusen) 23:59, 54. Hanno Brach (Gießener R.G.) 24:03, 62. Kaspar Virnekäs (Münchener RC) 24:09, 65. Paul Klapperich (Bonner RG) 24:10, 68. Mattes Schönherr (RC Potsdam) 24:17, 74. Tom Tewes (Münchener RC) 24:24, 77. Hannes Post (RV Münster) 24:27, 81. Friedrich Amelingmeyer (Osnabrücker RV) 24:28, 90. Simon Haible (RG Treis-Karden) 24:43, 93. Simon Schubert (USV TU Dresden) 24:46.

 

 

 

Das Bild hat uns Carsten Oberhagemann zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Handball Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden muss zum Sommer 2026 zwei personelle Veränderungen verkraften, die für die HSG wohl schwer zu verkraften sind.

Johannes von der Au (27) wird aufgrund einer neuen beruflichen Situation ab der kommenden Saison eine Handballpause auf unbestimmte Zeit einlegen. Führungsspieler von der Au zeigt aktuell eine herausragende Saison und zählt als Führungsspieler zu den zentralen Säulen des Teams.

Bis zur C-Jugend alle Jugendmannschaften im Verein durchlaufen und im Männerbereich nur für die Baggerseepiraten aktiv gewesen, ist die laufende Spielzeit damit für den gebürtigen Nieder-Röder die vorerst letzte im Trikot der Baggerseepiraten.

Nils Hassler (31) wird nach drei Jahren bei den Baggerseepiraten seine aktive Karriere beenden. Der Rechtsaußen und sichere Siebenmeterschütze hat sich schnell im Verein etabliert und war sportlich wie menschlich eine wichtige Stütze. Eine Rückkehr in anderer Funktion halten beide Spieler für gut möglich.

Johannes von der Au sagte: „Dass ich im Sommer mich erstmal verabschieden muss, fällt mir unglaublich schwer – vor allem, weil ich mich sportlich aktuell gut fühle und diese bisher sehr erfolgreiche Saison enorm genieße. Die neue berufliche Situation lässt mir jedoch künftig nicht mehr die Zeit, die ich für leistungsorientierten Handball brauche. Ich möchte die restliche Saison noch einmal alles geben und danke allen schon jetzt für diese tolle Zeit. Für die Zukunft halte ich mir alle Optionen offen – den Baggerseepiraten bleibe ich natürlich eng verbunden.“

Nils Hassler meinte: „Die drei Jahre hier waren sportlich und menschlich eine fantastische Zeit. Jetzt ist für mich der richtige Moment, meine Karriere zu beenden und erstmal eine gewisse Zeit das Leben ohne Handball zu genießen. Zukünftig kann ich mir eine Rückkehr zu den Baggerseepiraten in anderer Rolle aber gut vorstellen.“

Der sportliche Leiter der HSG, Marco Rhein wird zitiert: „Die Entscheidungen von Johannes und Nils treffen uns natürlich hart. Johannes spielt wieder eine herausragende Saison, ist ein absoluter Führungsspieler und steht sportlich im besten Alter – sein Verlust wiegt enorm.  Nils hat uns in den vergangenen drei Jahren mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit enorm weitergebracht. Genießt in der Mannschaft ein hohes Standing. Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass wir intern starke Lösungen haben: Mit Niklas Klein rückt ein Eigengewächs bereits nach, und mit den noch verletzten Ketil Horn und Ben Seidel haben wir zusätzliche Optionen im Rückraum. Auf Rechtsaußen soll Cedrik Eger, der sich hervorragend im Oberliga-Team entwickelt, weiter herangeführt werden.  Trotz aller Veränderungen hoffe ich sehr, dass wir Johannes und Nils weiterhin im Verein halten können – in welcher Position auch immer. Solche Charaktere sind für die Baggerseepiraten unbezahlbar.“

 

 

Das Bild hat uns die HSG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

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Die Frankfurter Rollstuhl-Basketballer konnten in der zweiten Rollstuhl-Basketball-Liga in einem spannenden Overtime-Krimi den ersten Heimsieg gegen Hannover United 2 holen. Nach der zweiten Overtime endete die Partie mit 58:51.

Lest nachfolgend die PM der Skywheelers:

Die ING Skywheelers gewannen im ersten Heimspiel der Saison gegen den direkten Konkurrenten Hannover United 2. Die Mannschaft aus Niedersachsen war vor dem Spiel auf dem sechsten Platz der Tabelle, die Skywheelers auf Platz fünf. Die Gastgeber starteten mit Jakob Theis, Chris Spitz, Fabian Jansen, Marian Kind und Thilo Prünte. Die Starting Five auf der Seite der Gäste waren Luis Conrad (Nummer 4), Leyla Nur Stähler (Nummer 8), Felix Merlin Hansing (Nummer 19), Christoph Lübrecht (Nummer 23) und Max Dorka (Nummer 99).

Die ersten Angriffe der Partie wurden von den Skywheelers erfolgreich abgewehrt. Vor allem den Größten des gegnerischen Teams, Christoph Lübrecht, hatten die Gastgeber gut im Griff. Auch in der Offense zeigten sich die Skywheelers präsent. Den ersten Korb machte dann Marian Kind. Er setzte sich in Kombination mit Chris Spitz gegen Felix Merlin Hansing durch. Erst nach drei Minuten stand es 2:2.

Hannover spielte geschickt, aber die Skywheelers hielten dagegen. Bisher konnte nur Christoph Lübrecht mit seiner Größe durch die Defense dringen. Geschickt spielten Jansen, Spitz und Kind zusammen, während die anderen die Hannoveraner abhielten, überhaupt bis zur Zone zu kommen. Die Skywheelers zeigen sich überlegen. Dadurch konnten sie dreimal hintereinander scoren. Erst in der achten Minute gelang es Hannover United 2, auf vier Punkte zu erhöhen. Als Antwort scorte Marian Kind zweimal hinter einanderer. Ihm assistierten Chris Spitz und Tim van Raamsdonk. Fabian Jansen wurde in der Hälfte der Skywheelers mit einem Double-Block abgehalten, kann sich wieder frei spielen, um bei der Aktion durch Chris Spitz in der letzten Minute dabei zu sein. Spitz verfehlte. Das erste Viertel endete mit 12:08.

Nach der Zwei-Minuten-Pause machte Marian Kind den ersten Zwei-Punkter des zweiten Viertels. Es ging schnell zurück zur gegnerischen Hälfte. Dann kam es zu einem Foul von Marian Kind an Christoph Lübrecht. Er bekam zwei Freiwürfe zugesprochen und traf beide. Dadurch rückten die Hannoveraner wieder bis auf vier Punkte an die Gastgeber heran. Blitzschnell ging es für die Skywheelers wieder in die gegnerische Hälfte. Durch ein geschicktes Zusammenspiel konnte sich Fabian Jansen frei spielen und schob den Ball vom Innenkreis lässig in den Korb. Dann wurde in der zweiten Minute Thilo Prünte ausgewechselt. Neu auf das Feld kam Shahpoor Surkhabi. Die Rufe von der Tribüne, die nach einer stärkeren Defense verlangten, halfen in der nächsten Situation leider nicht. Der Ball von Christoph Lübrecht landete im Korb. Schnell ging es zurück auf die gegnerische Seite und Marian Kind traf zum 18:12. Beim nächsten Angriff der Gäste folgte ein erfolgreiches Abblocken durch Chris Spitz. Durch einen Steal vom gegnerischen Kapitän von Surkhabi, konnten die Hannoveraner wieder in die Frankfurter Hälfte eindringen. Dadurch bekam Lübrecht erneut eine Chance zu scoren und nutzte diese.

In der fünften und sechsten Minute fingen sich die Skywheelers wieder. Marian Kind täuschte an, gab dann aber ab, so dass Fabian Jansen zum korben kam. In der nächsten Minute landete Chris Spitz einen Korb. Durch ein Zusammenspiel von Spitz und Jansen folgt wiederum der nächste Korb. Anschließend gab es einen raffinierten Steal durch Fabian Jansen, doch der Ball landete nicht im Korb. Beim nächsten Angriff war der Ablauf klar: Pass von Surkhabi an Spitz, Spitz an Jansen, dann zurück an Spitz, der die Punkte zum 22:16 machte. Christoph Lübrecht übernahm den Ball, um ihn an seine Teamkollegen zu passen. Die passten in letzter Sekunden wieder zu ihm und er verkürzte auf 22:18.

Spitz eroberte den Ball zurück, gab ab. Kind verfehlte im Anschluss. Time-Out. Wechsel bei den Skywheelers: Eingewechselt wurde Tuva Reinshagen für Fabian Jansen. Tuva konnte sich direkt frei spielen. Sie punktete zum 26:23. Je näher die Punktestände aneinander rückten, desto physischer wurde das Spiel. Die erste Halbzeit endete knapp mit 26:25.

Intensiv ging es weiter

Nach der Halbzeit ging es sofort intensiv weiter. Lübrecht versuchte zu passen, Kind ging dazwischen. Fabian Jansen konnte sich daraufhin frei spielen und machte den Punkt zum 28:25. Den nächsten Angriff von Hannover verteidigten die Skywheerlers erfolgreich. Die Gäste aus Hannover wollten den Gastgebern allerdings auch nichts schenken. Thilo Prünte blockte erfolgreich Hansing. Trotzdem konnte Lübrecht durchdringen und punktete zum 28:27.

Anschließend passte Spitz an Theis, Theis an Kind, dann wieder an Spitz, dann an Jansen. Der Treffer verfehlte. Die Hannoveraner kämpften sich zurück. Dann wurde Marian Kind ausgewechselt, für ihn rollte Surkhabi aufs Spielfeld. Im nächsten Spielzug wurde Chris Spitz gefoult. Sein Freiwurf ging daneben. Die gegnerische Nummer 19 wurde von Jansen erfolgreich geblockt. Anschließend beging Jansen ein Foul an Stähler, daraus resultierten bei zwei Freiwürfe. Sie machte beide. Chris Spitz machte in Minute fünf beinahe einer Dreier. Es wurde dann aber ein Zweipunkter. Es folgte ein super Zuspiel von Jakob Theis, wodurch Spitz gleich zweimal hintereinander einen Korb machen konnte. Lübrecht brauchte in Minute 8 einen Abnehmer für einen Ball, er wurde jedoch von Chris spitz geblockt. Lübrecht brauchte zu lange beim Abgeben. Dadurch lief die Zeit von der Uhr und ein Korb wurde verhindert. In einer späteren Aktion schnappte sich Thilo Prünte den Ball, um einen Steal zu verhindern. Jakob Theis foulte, es folgte ein Freiwurf für die gegnerische Nummer 23. Nach einem Foul an Spielertrainer Chris Spitz, bekam dieser einen Freiwurf zugesprochen. Er verfehlte und war sichtlich frustriert. 

In einem Überraschungsmoment machte Andrea Seyrl für Hannover einen Korb, damit brachte sie die Gäste in Führung (34:36). Hansing scorte in letzter Sekunden einen Dreier und weitete die Führung auf fünf Punkte aus. Das dritte Viertel endete mit 34:39.

Im vierten Viertel dominierten die Frankfurter wieder. Die Hannoveraner spielten aber zunehmend körperlicher, so dass die Spieler aus der Mainmetropole noch um ihren ersten Heimsieg bangen mussten. Die Gäste scorten in diesem Viertel nur zweimal: einmal durch Lübrecht, einmal durch Hansing. Die Skywheelers hatten zwar viele Freiwürfe, doch die meisten gingen einfach nicht ins Netz. Durch Punkte von Jakob Theis, Fabian Jansen und Marian Kind endete die reguläre Spielzeit mit einem Tie: 43:43.

Verlängerung stand an

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Partie in die erste Verlängerung. Es kam zu harten Zweikämpfen. Viele Korbwürfe fanden ihr Ziel nicht – weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Fabian Jansen machte den Ausgleich nach einer kurzen Phase, in der die Gäste geführt haben. In derselben Minute erzielte Liam Conrad die Führung für Hannover United 2. Es dauerte allerdings auch nicht lange, da zog Marian Kind gleich. Nach vier Minuten stand es 47:47. Thilo Prünte hatte in der letzten Minute dreimal die Möglichkeit, zu punkten. Der Ball prallte aber unglücklich ab. Es kam also zum zweiten Mal zu einem Gleichstand. Es ging in die zweite Verlängerung und damit in die dritte Crunch-Time des Abends. 

Es ging spannend weiter. Nach acht Sekunden setzte Luis Conrad von Hannover direkt zu einem Zwei-Punkter an, verfehlte aber knapp. Jakob Theis übernahm den Ball und passte ihn zu Jansen, der ebenfalls einen Zwei-Punkter versuchte und nicht traf. Dann verübte Jansen in der Hälfte der Frankfurter ein Foul an Lübrecht. Dieser bekam  zwei Freiwürfe zugesprochen und versenkte beide. Das bedeutete die Zwei-Punkte-Führung für die Gäste. Als Konter versuchte Frankfurts Spielertrainer einen Korb, der prallte aber vom Brett ab und landete in den Händen von Jansen. Auch dieser versuchte sein Glück. Die Zeit lief aber ab, so dass er nicht mehr die Chance bekam, zu treffen. In Minute zwei versuchte, Conrad einen Zwei-Punkter im Korb zu platzieren, der Ball prallte ebenfalls ab. Jakob Theis legte vor, passte zu Spitz, der passte an Jansen, der schließlich zum Ausgleich punktete. In der dritten Minute beging Kind ein persönliches Foul an Luis Conrad. Conrad versenkte einen von zwei Strafstößen. Max Dorka verursachte ein unsportliches Foul an Jakob Theis, der dadurch einen von zwei Freiwürfen versenken konnte. Immer häufiger kam es in den verbleibenden Minuten zu Fouls – auf beiden Seiten. Kapitän Chris Spitz machte den nächsten Punkt. 52:50, dann 54:50. Ebenfalls durch Chris Spitz. Thilo Prünte machte in der Verteidigung einen super Job, er hatte die generische Nummer 8 und 99 fest im Griff. Marian Kind machte den nächsten Punkte. Die Verteidigung der Skywheelers  wurde wieder fester. Sie schalteten wieder schneller um. Ein Korbversuch von Max Dorka wurde direkt abgefangen und verhindert. Kind konterte. Er passte zu Theis, der zu Jansen. Jansen fuhr dann zum nächsten und letzten Korb des Abends. Das Spiel endete mit 58: 51. Die Frankfurter Skywheelers konnten letztlich den ersten Heimsieg feiern. 

 

 

 

Archivbild: Skywheelers

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, fand das Derby zwischen dem TV Gelnhausen und der HSG Hanau keinen Sieger. Mit 25:25 (10:11) endete der packende Krimi.

Nachfolgend der Bericht des TV Gelnhausen:

Ein Derby, wie es im Buche steht: packend, emotional und temporeich. Im Nachholspiel des ersten Spieltags lieferten sich der TV Gelnhausen und die HSG Hanau einen packenden Schlagabtausch, der mit einem 25:25 (10:11) endete. Vor der beeindruckenden Kulisse von 1450 Zuschauern in der Rudi-Lechleidner-Halle stand am Ende ein Remis, das niemandem wirklich wehtat, aber auch keinem so richtig reichte. Für den TVG bleibt der dritte Tabellenplatz bestehen, nun mit 19:5 Punkten. 

„Trotz der schwierigen Trainingswoche war die Motivation der Jungs natürlich riesig. Es war ein toller Rahmen heute und beide Mannschaften haben wahnsinnig gekämpft“, sagt TVG-Cheftrainer Matthias Geiger nach dem Spiel. 

Beide Teams zeigten früh im Spiel, worauf es ankommen würde. Die kompromisslose Abwehrarbeit auf beiden Seiten sowie die Paraden von TVG-Torhüter Alexander Bechert und seinem Hanauer Gegenüber Benedikt Müller sorgten dafür, dass nach zehn Minuten erst vier Tore gefallen waren und das Spiel beim Stand von 2:2 noch ausgeglichen war. Erst ein Doppelschlag von Jannik Geisler und ein Treffer von Fynn Hilb brachten die Barbarossastädter in der 14. Minute mit 5:2 in Führung.

Die HSG blieb jedoch unbeirrt und ließ es nicht zu, dass der TVG sich weiterabsetzte. Die Rot-Weißen konnten den Vorsprung zunächst halten, sodass es in der 21. Minute 9:6 stand. Doch dann nutzte die HSG Hanau eine schwächere Phase des TVG mit zunehmenden technischen Fehlern und Ballverlusten eiskalt aus und ging durch einen 5:0-Lauf mit 11:9 in Führung. Jonas Dambach erzielte in der 29. Minute durch einen Treffer aus dem Rückraum noch den Anschlusstreffer für den TVG zum 10:11-Pausenstand.

TVG nach Seitenwechsel verbessert

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Barbarossastädter deutlich verbessert. Mit einem energischen 6:1-Lauf drehte der TVG binnen acht Minuten das Spiel, erspielte sich ein 16:12 (38.) und riss die Zuschauer in der Halle mit, die dafür sorgten, dass die Hölle Süd einmal mehr bebte. Es schien, als könnte Gelnhausen das Spiel jetzt an sich reißen. Doch auch Hanau hatte noch einiges in petto. Nach einer Auszeit fand die HSG zurück in die Spur, konterte ihrerseits mit einem 6:0-Lauf und stellte auf 16:18 (46.) aus Gelnhäuser Sicht.

Im Anschluss glich der TVG durch Hilb und Kreisläufer Torben Fehl aus, doch die HSG Hanau konnte sich erneut mit zwei Toren absetzen. Beim Stand von 22:20 für die Gäste in der 52. Minute, ließen diese die Möglichkeit ungenutzt sich weiter abzusetzen. So war es erneut Dambach, der gemeinsam mit Finn Trinczek dafür sorgte, dass die Partie sechs Minuten vor Schluss weiterhin auf Messers Schneide stand.

In den Schlussminuten ging der TVG noch dreimal in Führung, kassierte aber jedes Mal postwendend den Gegentreffer von den stark aufspielenden Hanauern. Nachdem HSG-Kapitän Maximilian Bergold in der 59. Minute per Siebenmeter zum 25:25 traf, konnte der TVG seine letzte Chance zur Führung nicht nutzen. So ergab sich die Möglichkeit für die Gäste in der letzten Minute noch den Siegtreffer zu erzielen, doch das Gelnhäuser Abwehrbollwerk ließ kein Durchkommen zu. Hanau bekam nach Ablauf der Spielzeit noch einmal einen direkten Freiwurf, allerdings setzte Cedric Schiefer den Ball neben das Tor.

Am Ende stand ein leistungsgerechtes 25:25. Bester Torschütze der Partie war Dambach mit acht Treffern, dicht gefolgt von Geisler mit sechs Toren. Bei den Gästen trafen Schiefer und Lukas Böhm jeweils fünfmal das Tor.

„Das war ein Spiel mit allen Facetten, die ein Top-Derby braucht“, meinte Hanaus Trainer Axel Spandau später. „Ich möchte meiner Mannschaft für Kampf und Abwehrspiel eine glatte Eins geben. Wir haben Gelnhausen viele Chancen weggenommen, aber du kannst Gelnhausen beim Eins-gegen-Eins und bei der schnellen Mitte nicht alles wegnehmen. Von daher sind wir heute froh einen Punkt geholt zu haben. Die Stimmung war heute überragend und wir haben auch einen tollen Support von den Hanauer Fans gehabt.“  

Auch Geiger sah das Remis unter dem Strich als gerecht an: „Vom Spielverlauf her, war es am Ende ein gerechtes Unentschieden. In zwei Phasen waren wir mit drei oder vier Toren vorne und haben es in wenigen Minuten wieder hergegeben. Da fehlt uns im Moment noch ein Stück Stabilität. Wir hoffen, dass wir in der kommenden Woche wieder vollständiger trainieren können und dann mehr Konstanz reinbekommen.“

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der Handball Regionalliga musste die TuSpo Obernburg bei der heimstarken TSG Offenbach-Bürgel eine Niederlage einstecken. Die HSG Bieberau/Modau gewann ihr Heimspiel gegen Wettenberg klar.

 

Am Ende klare Niederlage

Bei der daheim noch ungeschlagenen TSG Offenbach-Bürgel verlor die TuSpo Obernburg mit 28:35 (12:16). Dabei waren die Gäste in den ersten 15 Minuten auf Augenhöhe und eine Führung des Tabellennachbarn konnte immer wieder postwendend ausgeglichen werden, wie TuSpo-Pressesprecher Klaus Zengel zu berichten wusste. Ab Mitte der ersten Hälfte gingen die Gastgeber nach dem 9:9 dann kurz mit zwei Toren in Führung, aber die Römerstädter konnten schnell wieder auf 11:12 verkürzen. Obernburgs Trainer Philipp Wollbeck nahm nach dem 11:13 seine erste Auszeit, in der Hoffnung dass der Rückstand nicht größer wird aber die körperlich starke TSG konnte mit zwei Toren in Folge beim 16:12-Halbzeitstand einen schon beruhigenden Vorsprung mit in die Kabinen nehmen.

Individuelle Fehler

In der zweiten Halbzeit kam es bei der TuSpo dann immer wieder zu individuellen Fehlern und dadurch konnte die TSG ihren Vorsprung bis zur 39. Minute auf 20:14 ausbauen. Die Obernburger legten noch einmal die „grüne Karte“ und versuchten dem Spiel noch eine Wende zu geben. Zwar schrumpfte die Führung der Hausherren durch zwei Tore von Tom Müller kurz wieder auf 22:18, aber die Tuspo kam auch im weiteren Verlauf der Partie nie näher an die starken Gastgeber heran. Nach drei Toren in Folge stand es in der 50. Minute dann 28:21 und der an diesem Tag gut aufgelegte Tuspo-Linkaußen Connor Scheuring ließ mit seinen Toren den Rückstand nicht noch größer zu werden.

Am Ende mussten die Obernburger eine deutliche 28:35-Niederlage einstecken und Trainer Wollbeck sagte nach dem Spiel: „ Zu viele individuelle Fehler und sicher auch in der ein oder anderen Szene das fehlende Quäntchen Glück sorgten dafür, dass wir nie richtig ins Spiel gekommen sind. Ein großer Dank geht an die zahlreichen Fans, die uns wieder lautstark unterstützt haben.“

 

 

TuSpo Obernburg:

Jonathan Bausch, Florian Eberhardt; Connor Scheuring (7/2), Tom Müller (6), Tobias Raab (5), Thomas Keck (2), Jesper Kunkel (2), Nicolas Mohr (2), André Göpfert (2/1), Magnus Heinz (1), Max Roos (1), Niklas Geck, Lukas Hansen.

 

 

Falken lassen nichts anbrennen

Die Falken ließen beim 39:24 (17:12) auch gegen den Tabellenletzten aus Wettenberg nichts anbrennen und sorgten von Anfang an für klare Verhältnisse. Nur in den ersten fünf Minuten konnte Wettenberg einigermaßen mithalten (4:3), dann sorgte Till Schenkel mit drei Treffern am Stück binnen zweieinhalb Minuten für die erste klare 7:3 Führung (8. Minute). In der Folge baute Bieberau/Modau die Führung locker weiter aus (20. Minute 13:7), ohne die tapfer kämpfenden Gäste dabei an die Wand zu spielen. Die bemühten sich weiter und konnten den Torabstand bis zur Halbzeit in erträglicher Höhe halten. So wurden beim Spielstand von 17:12 die Seiten gewechselt.

HSG hätte höher führen müssen

Falken Trainer Thomas Weber gefiel das Ergebnis wohl nicht ganz so gut, weil seine Mannschaft durchaus hätte höher führen können und einige Chancen liegen ließ. Mit entsprechenden Anweisungen kamen die Falken aus der Kabine und sorgten innerhalb von nur dreieinhalb Minuten und sechs Toren (Thomas Becker dreimal, Darren Weber, Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf) in Folge für eine schnelle 23:12 Führung (34. Minute). Die Gäste nahmen die Auszeit um Schlimmeres zu verhindern und konnten den aufkommenden Tordrang der Falken zumindest zeitweise bremsen. So blieb der Torabstand in den nächsten Minuten weitgehend konstant (48. Minute 31:19) und Trainer Thomas Weber konnte bereits früh munter durchwechseln. Mika Trautmann kam in der 40. Minute für den wieder verlässlichen Martin Juzbasic (10 Paraden) ins Tor und stand ihm in nichts nach. Auch er konnte in der Restspielzeit noch sechs Würfe der Gäste entschärfen.

Obwohl sich im Angriffsspiel der Falken jetzt auch Fehler einschlichen, erhöhten die wieder starken Damjan Jajic und Kevin Kunzendorf auf 33:19 und Youngster Lasse Trautmann traf zum 34:19 in der 51. Minute. Dieser 15 Tore Abstand hielt bis zum Schluss und so hieß es am Ende 39:24. Bieberau/Modau brachte damit den Wettenbergern die bislang höchste Saisonniederlage bei und kletterte durch den Sieg auf Platz vier der Tabelle.

Trainer Thomas Weber: „Auch solche Spiele müssen erst einmal positiv angegangen und zum Erfolg gebracht werden. Das haben wir mit einer guten Mannschaftsleistung geschafft. Die wieder guten Torhüterleistungen und die solide Abwehr brachte uns immer wieder ins Tempospiel und zu Toren. Ich bin zufrieden.“

 

HSG Bieberau/Modau:

Juzbasic, Trautmann; Diesterweg, Jajic 8, Günther 1, Lubar 3, Schenkel 5, Kunzendorf 8, Hübscher 2, König 1, L. Trautmann 3, Weber 3, Becker 5.

 

 

Das Bild hat uns Bieberau zur Verfügung gestellt. Danke dafür