Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Wie Handball Zweitligist TV Großwallstadt in einer Pressemitteilung bekannt gab, dreht sich gerade das Personalkarusell. Maximilian Horner wird den Verein nach dieser Saison verlassen. Dafür hat der Verein den Linkshänder Jannek Klein verpflichtet.

Max Horner kam im vergangenen Sommer vom Ligarivalen VfL Lübeck-Schwartau an den Untermain und war im rechten Rückraum unterwegs. Wie der Verein sagte, hat “Max hat seine sportlichen Qualitäten bei jedem Einsatz unter Beweis und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt.”

Dafür kommt ein Linkshänder mit Erstliga-Erfahrung zum TV Großwallstadt und wird diesen im Rückraum verstärken. Jannek Klein spielt seit Sommer 2024 für den 1. VfL Potsdam und entwickelte sich in seiner ersten Saison 2024/25 mit 108 Toren und 35 Assists direkt zu einem der Leistungsträger im rechten Rückraum des VfL. Der wurfgewaltige Linkshänder bringt internationale Erfahrung aus Flensburg und Barcelona mit und soll nun beim TV Großwallstadt seine Stärken ausspielen.

Spatz: „Bereits bei Eulen Ludwigshafen gezeigt, welche Qualität er hat“

„Mit Jannek kommt ein kompletter Spieler zu uns, der über Erstligaerfahrung verfügt und auch bei Eulen Ludwigshafen immer wieder gezeigt hat, welche Qualität er hat. Ich freu mich sehr, dass sich Jannek dafür entschieden hat, seine weitere sportliche Zukunft in Großwallstadt zu verbringen“, so TVG-Geschäftsführer Michael Spatz.

Auch TVG-Trainer André Lohrbach freut sich auf den Neuzugang: „Ich bin sehr glücklich, dass die Verpflichtung geklappt hat, wir hatten tolle Gespräche. Mit Jannek gewinnen wir einen abwehrstarken Mentalitätsspieler, der sowohl in der Defensive als auch im Angriff hohe Qualität hat. Er wird unsere Mannschaft definitiv verstärken. Ich freu mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Der 26-jährige Klein äußert sich sehr positiv über seinen neuen Arbeitgeber: „Ich freu mich auf die neuen Herausforderungen und darauf, gemeinsam mit dem Team und den Fans etwas aufzubauen. Es fühlt sich gut an, ein Teil dieses Vereins zu werden.“

Jannek Klein wurde am 25.03.1999 in Regensburg geboren und begann das Handballspielen bei der HSG Schülp/Westerrönfeld.  Im Jahr 2014 wechselte er zur SG Flensburg-Handewitt. Mit der B-Jugend der SG stand er 2016 im Finale der deutschen Meisterschaft. Nachdem die Bundesliga-Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt Verletzungssorgen im rechten Rückraum hatte, gab Klein am 12. Februar 2017 in der EHF Champions League sein Debüt in der Profimannschaft.

Klein lief in der Saison 2017/18 sowohl für die A-Jugend in der A-Jugend-Bundesliga als auch für die 2. Männermannschaft in der 3. Liga auf. Im November 2017 rückte er in den Bundesliga-Kader der SG. Klein schloss sich im Jahr 2018 der 2. Mannschaft des spanischen Vereins FC Barcelona an, im Sommer 2019 wechselte er zum deutschen Bundesligisten Eulen Ludwigshafen (damals: TSG Friesenheim). Seit der Saison 2024/25 steht Klein im Kader des 1. VfL Potsdam. Beim TV Großwallstadt hat er ab der Spielzeit 2026/27 einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

 

 

Die Bilder hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

In der dritten Handball Liga, Staffel Süd-West, kam der TV Kirchzell mit einer Niederlage aus Münster zurück. Hanau brachte die Punkte aus Düsseldorf mit nach Hause und Gelnhausen gewann in Opladen.

 

Chancen nicht genutzt

Der TV Kirchzell kam mit einem 23:27 (13:15) vom Aufsteiger Münster zurück und ärgerte sich am Ende über die schlechte Chancenauswertung. In der vollen Halle kam von Anfang an gute Stimmung auf und Münsters Torhüter Fin Welkenbach war am Ende der Matchwinner. An ihm kamen die Kirchzeller kaum vorbei.

Beide Mannschaften schenkten sich nichts und in der kampfbetonten Partie stand es nach 20 Minuten 10:10. TVK-Coach Povilas Babarskas war nicht sehr zufrieden, wie das Spiel lief. “In der Abwehr standen wir ganz gut, im Angriff haben wir allerdings zu viele Chancen liegen gelassen.”

Nach dem 13:15-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste ging es kampfbetont weiter. Der TVK erzielte den 18:19-Anschluss und die Gäste wollten unbedingt das Unentschieden. Doch immer wieder stand TSG-Torhüter Welkenbach im Weg. “Wir haben uns eingesetzt, gekämpft, doch deren Torhüter stand immer im Weg. Dann kam die Halle mit dieser unglaublichen Stimmung unnd da wurde es für uns schwer”, so Babarskas.

 

HSG Hanau nimmt aus Ratingen zwei Punkte mit 

Die Handballer aus der Brüder-Grimm-Stadt Hanau bleiben weiterhin in der Saison 2025/26 auswärts ungeschlagen. Am späten Sonntagnachmittag gelang der HSG Hanau ein hart erkämpfter 30:28 (14:15)-Erfolg beim Aufsteiger Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen und das vor allem dank einer bärenstarken Schlussphase von Rivic, Hein & Co. Nun richten sich alle Augen auf das anstehende Heimderby, in welchem die Mannschaft dann auch endlich den ersten Sieg vor eigenen Zuschauern feiern will.

„Wir sind natürlich über diesen Auswärtserfolg, den fünften in dieser Saison, sehr glücklich“, erklärte HSG-Chefcoach Axel Spandau im Anschluss an die Partie. „In der ersten Halbzeit haben wir noch etwas fahrig gespielt, doch später hat die Mannschaft klare taktische Disziplin gezeigt.“ 

Die HSG Hanau fand mit zwei Toren von David Rivic und dem 2:1 (7. Minute) gut in die Begegnung, doch die torarme Anfangsphase gestaltete Düsseldorf-Ratingen im Anschluss erfolgreicher. Die Nordrhein-Westfalen drehten das Spiel und gingen mit 4:2 (9.) durch Nicolas Körber in Führung.

In der Folge entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, in dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich abzusetzen vermochte. Das 10:8 (21.), nach einer durchsetzungsstarken Einzelaktion von Jan-Philipp Winkler, beantwortete Düsseldorf-Ratingens Fabian Büttner mit einer 14:11-Führung (26.) auf der anderen Seite.

Der Elan der Halbzeitansprache übertrug sich aber nicht direkt auf das HSG-Team, das nach dem Seitenwechsel einen Moment brauchte, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Ab der 38. Minute wurde die HSG aber immer stärker. Nach einer Balleroberung traf der pfeilschnelle Sebastian Hein zum 19:19, ehe Rivic – der mit 11 Tagestreffern glänzte – mit dem 20:19 (40.) die Begegnung erneut drehte.

In der 47. Minute leitete dann eine herausragende Parade von HSG-Keeper Benedikt Müller eine hochspannende Crunchtime ein. Die vom Team lautstark gefeierte Glanztat verhinderte die erneute zwei-Tore-Führung der Gastgeber. Stattdessen nahm nun Spandau die Auszeit und gab seinem Team neue Instruktionen mit auf den Weg. „Danach haben wir uns die Ruhe genommen und auch unsere Chancen, bis auf ein paar wenige, eiskalt genutzt“, so der HSG-Chefcoach. Dabei behielt Hanau auch die Nerven, als Düsseldorf-Ratingen noch einmal per Siebenmeter auf 27:26 stellte.

Dem Strafwurf folgte eine Initialzündung der Hanauer Sieben, die mit Schiefer und Dziugas Jusys im Abwehrzentrum resolut verteidigte, sich so gleich drei Mal den Ball holte und vorne mit viel Konzentration im gegnerischen Tor unterbrachte. Ein gefühlvolles Anspiel von Lukas Böhm zu Sebastian Hein ebnete den Weg für die 28:27-Führung. Einen Angriff später bediente Schiefer seinen Kreisläufer Rivic – das 29:27 (60.). Gegen die offene Deckung der Gastgeber machte Winkler mit dem 30:28 alles klar und besiegelte damit eine Crunchtime, in der sich Hanau als die abgezocktere Mannschaft bewiesen hatte.

 

TV Gelnhausen dreht verloren geglaubte Partie

Der TV Gelnhausen hat die eigenen Fans an den Rande des Wahnsinns getrieben. Trotz einer verschlafenen ersten Hälfte und acht Toren Rückstand in der 42. Spielminute, drehte das Team von Cheftrainer Matthias Geiger eine scheinbar verlorene Partie beim TuS 82 Opladen noch in einen 33:31 (10:17)-Auswärtssieg. 

Durch die vielen Ausfälle war der Coach einmal mehr zum Improvisieren gezwungen. So fanden sich zweitweise Silas Altwein oder Henrik Müller auf der Linksaußenposition wieder. Fynn Hilb agierte vorzugsweise aus dem rechten Rückraum. Der Start in die Partie verlief vielversprechend in der Defensive. Die Abwehr agierte zunächst kompakt und Torhüter Alex Bechert zeigte in den Anfangsminuten einige starke Paraden. Doch offensiv lief beim TVG nahezu gar nichts zusammen. Technische Fehler, Fangfehler, Prellfehler – die Fehlerquote war ungewöhnlich hoch. Auch klare Chancen blieben ungenutzt: Silas Altwein scheiterte bei einem Tempogegenstoß früh an Opladens starkem Schlussmann Colin Beckert, Malolepszy traf bei einem Siebenmeter nur den Pfosten. Das erste Tor für die Gelnhäuser fiel erst in der achten Minute zum 1:2 durch Rückraumspieler Jannik Geisler. Wer allerdings dachte, dass dadurch der Gelnhäuser Knoten geplatzt wäre, lag falsch.

„Wir haben ein Fehler-Paradies erschaffen“, beschrieb Geiger die erste Hälfte. „Die Jungs wollten, die Einstellung hat gestimmt, aber es ging einfach zu viel in die Hose. Wir haben Opladen durch unsere Fehler immer mehr ins Spiel gebracht.“

Opladen ließ sich nicht zweimal bitten. Angeführt von Rückraumkanonier Oliver Dasburg (12 Tore) und Rechtsaußen Markus Sonnenberg (9 Tore) nutzten sie die Schwächen des TVG gnadenlos aus. Der TV Gelnhausen konnte weder an die gute Abwehrarbeit noch an die gute Torhüterleistung der ersten Minuten anknüpfen und kassierte immer mehr Gegentreffer. Mitte des ersten Durchgangs stand es bereits 10:4 für die Gastgeber. In den folgenden Minuten gelangen zumindest ein paar Tore, was einen deutlich größeren Rückstand verhinderte. Ein weiterer Treffer von Geisler in der 28. Minute brachte den 10:17-Halbzeitstand aus Sicht der Rot-Weißen.

Die Barbarossastädter starteten im Angriff deutlich besser in die zweite Spielhälfte und erzielten plötzlich schnelle und einfache Tore. Allerdings zeigte auch der TuS Opladen seine Torgefahr, wusste die Gelnhäuser Tore stets zu kontern und hinderte die Gelnhäuser daran den Rückstand aufzuholen. So fielen zunächst zwar mehr Tore, doch der Rückstand des TVG betrug in der 42. Minute beim Stand von 18:26 noch immer acht Tore. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren sich die Opladener Fans sicher, dass am Ende des Abends die erste Saisonniederlage des TV Gelnhausen stehen würde.

Doch dann begann eine unglaubliche Aufholjagd. TVG-Torhüter Bechert kehrte für den glücklosen Daniel Drozdz ins Tor zurück und vernagelte nun sein Gehäuse, parierte reihenweise Würfe und war der Rückhalt, den die Mannschaft in dieser Phase brauchte. Vorne übernahm Fynn Hilb Verantwortung, erzielte sechs seiner insgesamt zehn Treffer in der Schlussphase und brachte sein Team Tor um Tor zurück ins Spiel.

In der 46. Minute traf Max Bechert zum 23:27, in der 51. Minute verkürzte Kapitän Malolepszy mit zwei Treffern in Folge auf 27:29. Spätestens jetzt war das Spiel wieder völlig offen. Der TVG spielte wie entfesselt, glaubte an die Wende und kämpfte sich leidenschaftlich heran.

In der 55. Minute erzielte Max Bechert den umjubelten Ausgleich zum 30:30, kurz darauf traf Henrik Müller zum 31:30 und damit zur ersten TVG-Führung des Spiels. In der Schlussphase verließen den erschöpften Opladenern zunehmend die Kräfte. Dennoch glich Dasburg in der 59. Minute zum 31:31 aus. Im direkten Gegenzug setzte sich Hilb erneut stark durch und erzielte sein zehntes Tor zum 32:31 für die Rot-Weißen. Es folgte die nächste Schlüsselszene: Opladen bekam noch einmal einen Siebenmeter zugesprochen. Doch ausgerechnet dem ansonsten treffsicheren Dasburg rutschte bei der Wurftäuschung der Ball aus der Hand, sodass er sich selbst mit dem Ball traf – Doppelberührung, Ballbesitz TVG.

Geiger nahm 20 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit des Spiels. In den verbleibenden Sekunden kam Geisler trotz offensiver Abwehr des TuS noch einmal zum Wurf und verwandelte eiskalt zum 33:31-Endstand. „Was die Jungs da geleistet haben, war Wahnsinn. In so einem schwierigen Auswärtsspiel nach so einem Rückstand noch zu gewinnen, das sind Big Points für die Moral“, lobte Geiger sein Team.

 

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In der zweiten Handball Liga kam der TV Großwallstadt vom Tabellenführer Hagen trotz 39 geworfener Tore mit einer Niederlage nach Hause. 40:39 (20:19) stand es nach Ende der Spielzeit. Dabei fuhr der TVG nach einer pickepackevollen Woche  – erst das DHB-Pokal-Achtelfinale gegen den SC Magdeburg und dann die Partie gegen den Spitzenreiter – mit viel Selbstvertrauen nach Hagen. 

Dennoch zollte die Belastung der englischen Woche ihren Tribut, Sebastian Trost und Max Horner saßen zwar auf der Bank, allerdings angeschlagen. Der restliche Kader sollte es richten. Und es lief gut für den TVG. Florian Eisenträger traf zum 1:0, bevor Finn Wullenweber zum 2:0 einnetzte. In der siebten Spielminute glich der ehemalige TVGler Pierre Busch zum 3:3 aus. Wieder gingen die Gäste mit 4:3 durch Patrick Gempp in Front, wieder glich Busch aus. Beim 8:5 durch Connar Battermann führte der TVG erstmals mit drei Toren. Doch abermals Busch sorgte für das 8:8. So ging es weiter: die Gäste legten vor, Hagen zog nach. Und dann war es Jan von Boenigk, der die erste Führung (16:15) für sein Team in der 25. Minute erzielte. Mit diesem Ein-Tore Vorsprung (20:19) ging es in die Kabine.

Auffällig in der ersten Halbzeit war, dass keiner der vier eingesetzten Torhüter auf beiden Seiten ins Spiel fand, so dass Paraden in der ersten Halbzeit die Ausnahme blieben.

Hitzige Schlussekunden nutzt Hagen für sich

Sollte sich das Offensivfeuerwerk in der zweiten Hälfte fortsetzen oder würde zumindest eine der beiden Abwehrreihen Zugriff finden? Oder sollten am Ende doch noch die Torhüter eine Rolle spielen? Zunächst änderte sich nicht viel. Maxim Schalles traf zum 20:20, von Boenigk zum 21:20. So ging es weiter bis zur 25. Minute als Gempp zum 23:23 einnetzte. Im Anschluss erhielt Mario Stark seine dritte Zeitstrafe und musste folglich mit rot den Platz verlassen. Eine Schwächung für das Lohrbach Team, da nun ein weiterer Rückraumspieler fehlte. Hagen nutzte die Überzahl zur ersten Zwei-Tore-Führung (25:23) durch Busch und Torhüter Pascal Bochmann zeigte eine wichtige Parade. Bis zur 40.Minute legte der Gastgeber vor, Großwallstadt traf zum Anschluss. Dann aber nutzte Hagen technische Fehler des Gegners aus und erhöhte auf 29:26. Gempp verwandelte zum 29:27. Anschließend trafen Pouya Norouzinezhad und von Boenigk zum 31:27.

War das die Vorentscheidung? Der TVG kämpfte weiter. Dann der nächste Schock: Yessine Meddeb verletzte sich bei einem Foul so schwer, dass er nicht weiterspielen konnte. Der nächste Rückraumspieler fiel aus. Doch es sollte noch einmal spannend werden. Beim Stand von 37:34 zehn Minuten vor Schluss trafen Wullenweber und Battermann zum 37:36 und Hanemann zeigte nun wichtige Paraden. Drei Minuten vor Abpfiff netzte Battermann zum Anschluss (38:37) ein, danach erzielte er den Ausgleich. Von Boenigk erhöhte auf 39:38, Wullenweber traf zum 39:39. Hakon Styrmisson legte auf 40:39 zehn Sekunden vor Schluss vor, im Gegenangriff  wurde Maxim Schalles gefoult. Der Pfiff ertönte, die Zwei-Minuten-Strafe wurde vergeben, aber der Siebenmeter wurde von den Unparteiischen nicht erteilt, lediglich ein Freiwurf. Diesen konnte Battermann nicht im Tor unterbringen und der TV Großwallstadt musste mit einer sehr bitteren 39:40-Niederlage die Heimfahrt antreten.

Trotzdem kann das Team von André Lohrbach stolz auf die gezeigte Leistung beim Tabellenführer sein. Vor allem durch die begrenzten Wechselmöglichkeiten ist das Ergebnis sehr postiv zu bewerten und gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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In der Handball Regionalliga hat die HSG Bieberau/Modau gegen die TSG Offenbach/Bürgel dank einer starken Leistung mit 34:32 (19:12) gewonnen. Obwohl die Trainingsbedingungen unter der Woche aufgrund einer Dachsanierung in der Groß-Bieberauer Sporthalle suboptimal waren und mit Matthis Thannscheidt und Till Schenkel nach wie vor zwei wichtige Alternativen im Rückraum fehlten, boten die Falken am Samstagabend eine starke Leistung gegen Offenbach/Bürgel. Von Anfang an waren sie hellwach, verteidigten mit einer beweglichen Abwehr und machten es den Gästen schwer zum einfachen Torerfolg zu kommen. Dazu erwischte Torhüter Martin Juzbasic einen Sahne Tag und parierte insgesamt 24 Torwürfe, Mika Trautmann vereitelte dazu einen Siebenmeter von Lenort in der 22. Spielminute.

Aber nicht nur die Abwehr und die Torhüter funktionierten, auch im Angriff wirbelten die Falken die Gäste aus Offenbach mächtig durcheinander und so führten sie bereits nach nur acht Spielminuten mit 6:3 und Offenbach wirkte überrascht von der starken Falken Truppe. Trotzdem ließen sie sich nicht abschütteln und blieben zunächst in Schlagdistanz. Erst als Mika Trautmann beim Spielstand von 14:10 in der 22. Spielminute einen Siebenmeter von Lenort entschärfte, ging noch einmal ein Ruck durch die Bieberau/Modauer Mannschaft und sie kamen nach dem 15:11 in der 24. Spielminute durch einen Vier-Tore-Lauf binnen vier Minuten zu einer klaren 19:11 Führung, ehe Offenbach mit einem Treffer kurz vor dem Pausensignal zum 19:12 Halbzeitstand traf.

Gäste kamen gestärkt aus Kabine

Die für ihre Kampfbereitschaft bekannten Gäste wollten sich nicht mit einer drohenden Niederlage abgeben und so kamen sie gestärkt aus der Kabine, griffen in der Abwehr konsequenter durch und setzten im Angriff vermehrt auf die Erfahrung und die Wurfkraft von Büdel, Kaiser und Lenort. Dies schien zu fruchten, denn die drei warfen zusammen 15 von 20 Offenbacher Tore in der zweiten Halbzeit. Doch auch die selbstbewusst auftretenden Falken blieben stark, Trainer Thomas Weber dosierte geschickt die Einsatzzeiten seiner Spieler, auch wenn die Gäste dadurch zeitweise wieder besser ins Spiel kamen. Bis zur 47. Spielminute konnte Offenbach auf einer sechs Tore Differenz (28:22) gehalten werden, ehe sich der Kräfteverschleiß immer mehr bemerkbar machte und Offenbach mit seinem unbändigen Kampfeswillen auf zwei Tore in der 53. Spielminute (29:27) heran kam.

Hoffnung keimte bei den Gästen auf, das Spiel in der Schlussphase noch einmal drehen zu können, die aber von den Falken immer wieder zunichte gemacht wurde. Es wurde weiter vorgelegt und auch das 32:31 in der 58. Spielminute beeindruckte die Falken nicht, Kunzendorf traf mit einem sicher verwandelten Siebenmeter wieder zur zwei Tore Führung (33:31). Zwar nutzte Offenbachs Timo Kaiser eine Zeitstrafe von Robin Büttner in der Schlussphase noch einmal zum 33:32, aber bei einer geschickt genommenen Auszeit von Bieberau/Modaus Trainer Thomas Weber 28 Sekunden vor Schluss, wurde der letzte Angriff besprochen, gut vorbereitet und schließlich auch erfolgreich durch ein Tor von Darren Weber zum 34:32 Endstand abgeschlossen.

HSG-Trainer Thomas Weber: „Kompliment an meine Mannschaft, sie hat alles umgesetzt, was wir besprochen haben und ist stark aufgetreten. Offenbach/Bürgel war der erwartet schwere Gegner. Auf dieser Basis können wir weiter arbeiten.“

 

Falken HSG Bieberau/Modau:

Juzbasic, Mika Trautmann; Diesterweg, Jajic 7, Büttner 2, Günther, Kunzendorf 9/4, Lubar 2, Hübscher 3, König 1, Trautmann 2, Weber 4, Becker 4,

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Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des Turniers gegen die Slowakei gewonnen und feierte damit den elften Turniersieg beim 36. Deutschland Cup. Vor 3.333 Fans stand es am Ende in der VR-Bank Arena Landshut 3:0 (2:0, 1:0, 0:0). Die Tore für das Team von Bundestrainer Harold Kreis erzielten Parker Tuomie, Bennet Roßmy und Fabio Wagner.

Wie erwartet startete heute Maximilian Franzreb im Tor der deutschen Auswahl. Weitere Änderungen an der Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Österreich gab es nicht. Tuomie brachte das DEB-Team im ersten Drittel mit 1:0 in Führung (11.), nur 68 Sekunden später erhöhte Roßmy sehenswert auf 2:0 (12.). Fabio Wagner erzielte im Mitteldrittel mit einem Schuss von der blauen Linie den 3:0-Endstand her (22.). Torhüter Franzreb feierte seinen zweiten Shutout im DEB-Trikot und wurde Spieler des Spiels.
 
Die fünf Eishockey-Tage in Landshut haben in diesem Jahr 21.076 Fans in die Arena gelockt. Damit setzt Landshut einen neuen Zuschauerrekord beim Deutschland Cup für diesen Standort (2023: 20.881 Zuschauer, 2024: 20.012 Zuschauer). In der kommenden Saison wird das Turnier in Düsseldorf stattfinden.
 
Auch die Frauen Nationalmannschaft hat ihren Titel verteidigt, so dass es ein Erfolg auf ganzer Linie war. 
 
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DEB / City-Press GmbH
 
zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür
 
 

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Wie der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird der Deutschland Cup im Jahr 2026 in Düsseldorf ausgetragen. Die 37. Auflage des Traditionsturniers findet vom 05. bis 08. November 2026 im PSD BANK DOME statt. Vier Nationen inklusive der deutschen Männer-Nationalmannschaft werden um den begehrten Titel kämpfen.
 
Der Deutschland Cup hat sich zu einem festen Bestandteil im internationalen Eishockey-Kalender entwickelt und bietet der Nationalmannschaft eine wichtige Standortbestimmung. Für die Fans bedeutet das Turnier die Möglichkeit, hochklassigen Eishockeysport hautnah zu erleben und die Nationalmannschaft anzufeuern. Der PSD BANK DOME in Düsseldorf bietet mit seiner modernen Infrastruktur und seinem Fassungsvermögen von bis zu 13.000 Besuchern ideale Voraussetzungen für ein internationales Turnier und ermöglicht, noch mehr Eishockeyfans Spitzensport auf internationalem Niveau zu präsentieren. Der Deutschland Cup wird zum ersten Mal in Düsseldorf stattfinden. Wenige Monate später – im Mai 2027 – wird Düsseldorf Spielort der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Deutschland 2027 sein.
 
Neue Perspektiven für Frauen- und Männer-Nationalmannschaft
 
Nach drei überaus erfolgreichen Jahren der parallelen Austragung mit den Männern in Landshut wird das Frauen-Team 2026 nicht beim Deutschland Cup antreten. Grund dafür ist die Entscheidung des Weltverbands IIHF, die Frauen-Weltmeisterschaften mindestens bis zum Jahr 2032 jeweils im November auszutragen. Der DEB begrüßt diese neue, prominente WM-Platzierung im Jahreskalender ausdrücklich, auch wenn dies bedeutet, dass eine weitere gemeinsame Austragung des Deutschland Cup mit den Männern zumindest für das Jahr 2026 auszuschließen ist.
 
Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf sagte: „Wir freuen uns sehr, dass der Deutschland Cup 2026 im Düsseldorfer PSD BANK DOME ausgetragen wird. Unsere Stadt steht für große Sportbegeisterung und beste Bedingungen, um dieses traditionsreiche Turnier erfolgreich zu präsentieren, das mit Sicherheit Appetit auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 macht. Mit Blick auf die WM, die wir gemeinsam mit Mannheim ausrichten, ist das ein starkes Zeichen für Düsseldorfs Rolle als führende Sportstadt.“
 
„Wir haben uns bewusst für Düsseldorf als Austragungsort für den Deutschland Cup 2026 entschieden – und sind von der Arena und ihrer Infrastruktur absolut überzeugt“, sagt Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Eishockey-Bundes. „Die Stadt verbindet Eishockey-Leidenschaft mit exzellenter Infrastruktur – und das Timing könnte nicht besser sein. Der Deutschland Cup 2026 wird uns optimal auf die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 vorbereiten, die nur ein halbes Jahr später in Düsseldorf und Mannheim stattfindet. Wir bedanken uns bei der Stadt Landshut, dem EV Landshut, dem Bayerischen Eissport-Verband und allen Unterstützern für drei herausragende Jahre Deutschland Cup in Landshut. Was wir dort gemeinsam auf die Beine gestellt haben, war wirklich außergewöhnlich.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Nachdem die ING Skywheelers in der zweiten Rollstuhl Basketball Liga vergangene Woche beim Absteiger Hamburg mit 43:62 verloren, soll es am zweiten Spieltag besser laufen. Für die ING Skywheelers geht es zum Auswärtsspiel gegen die Nürnberg Falcons, die aktuell auf Platz drei der Tabelle stehen. Die Frankfurter sind momentan auf Platz fünf.

Die Falcons konnten sich vergangene Woche mit 76:62 zuhause gegen Ulm durchsetzen. Für die Skywheelers war vergangene Woche noch kein Sieg drin, aber das heißt ja nicht, dass es dabei bleiben muss. Spieler-Trainer Chris Spitz sagte: “Mit Nürnberg erwartet uns ein starker Gegner. Dass sie Aufsteiger sind, spielt dabei keine Rolle, was sie letzte Woche eindrucksvoll gegen Ulm zeigten.
Das Team ist voll mit ehemaligen und aktuellen deutschen Nationalspielerinnen und wird durch Kim Robins und Andre Hopp bestens komplimentiert. Uns erwartet ein extrem physisches und schnelles Spiel der Nürnberger.”

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Pokal war gestern – heute ist Ligabetrieb. Handball Zweitligist TV Großwallstadt ist am Samstag, den 08.11.2025, um 18 Uhr in der Ischelandhalle beim VfL Eintracht Hagen zu Gast, also bei keinem Geringeren als dem Tabellenführer.  

Nach vier Siegen in Folge, darunter auch zwei Auswärtssiege gegen TuSEM Essen und TuS Ferndorf, spielte der TVG zuletzt auswärts Unentschieden gegen den TSV Bayer Dormagen. Nun wartet mit dem VfL Eintracht Hagen eine besonders anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer André Lohrbach.

Starker Saisonstart des VfL Eintracht Hagen

 Hagen spielt bisher eine sehr erfolgreiche erste Saisonhälfte. Mit sieben Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage belegt das Team von Trainer Pavel Prokopec aktuell den ersten Tabellenplatz. Nach zuletzt vier Siegen in Serie, gegen Essen, Oppenweiler/ Backnang, Ludwigshafen und Krefeld, gehen die Hagener mit großem Selbstvertrauen und als Favorit in die Begegnung. Auch individuell überzeugt der VfL Eintracht Hagen bisher auf ganzer Linie. Hakon Styrmisson belegt mit 61 Toren derzeit den zweiten Platz in der Torschützenliste der Liga, während Pouya Norouzinezhad mit 49 Treffern ebenfalls zu den Top Ten der Liga zählt. Und ein Widersehen gibt es auch. Der ehemalige TVG Spieler Pierre Busch läuft für Hagen seit seinem Wechsel aus Großwallstadt auf der Rechtsaußen Position auf.

In den letzten beiden Spielzeiten war es in allen vier Aufeinandertreffen die Heimmannschaft, die als Sieger den Platz verließ. Mit dem Rückenwind aus den erfolgreichen Oktoberspielen möchte der TV Großwallstadt diese Serie nun unterbrechen und auch aus Hagen etwas Zählbares mit nach Hause nehmen.

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür

 

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Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat das erste Spiel beim Deutschland Cup 2025 in der VR-Bank Arena Landshut gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis war mit 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) gegen Lettland erfolgreich. Torschützen für die DEB-Auswahl waren Dominik Kahun, Yasin Ehliz, Phillip Sinn und Marc Michaelis.
 
Die DEB-Auswahl startete mit Mathias Niederberger im Tor, Verteidiger Moritz Müller führte das deutsche Team als Kapitän auf das Eis.
 
Die Letten gingen durch Deniss Smirnovs früh in Führung (6.), doch nur 34 Sekunden später glich Dominik Kahun aus, bevor Yasin Ehliz auf 2:1 erhöhte (12.). Im zweiten Drittel erhöhten beide Teams das Tempo, doch trotz sehenswerten Aktionen blieb es beim knappen Vorsprung. Im Schlussabschnitt traf Phillip Sinn im Powerplay mit seinem ersten Länderspieltor zum 3:1 (44.), Marc Michaelis machte mit dem Treffer ins leere Tor den 4:1-Endstand perfekt (58.).
 
Die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis bestreitet am Samstag ihr zweites Turnierspiel. Gegner ist Österreich, die Partie beginnt um 18:45 Uhr.
 
Kahun und Kälbe kommen nicht mehr zum Einsatz
 
Am heutigen Freitag gab es innerhalb der Männer-Nationalmannschaft weitere Kader-Veränderungen: Dominik Kahun hat sich im Spiel gegen Lettland verletzt und wird in den verbleibenden Länderspielen gegen Österreich (Samstag, 18.45 Uhr) und Slowakei (Sonntag, 14.45 Uhr) nicht mehr zum Einsatz kommen. Außerdem musste Lukas Kälble die Partie gegen die Letten angeschlagen verlassen, der Verteidiger kommt als Vorsichtsmaßnahme (Day-to-day) ebenfalls nicht mehr zum Einsatz bei diesem Turnier.
 
Da bereits Colin Ugbekile angeschlagen vor Turnierstart Landshut verlassen hatte, hat Bundestrainer Harold Kreis kurzfristig Philipp Preto nachnominiert. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt hat sofort zugesagt und wird bereits heute Nachmittag in Landshut eintreffen.
 
Das Bild, das Philip Sinn zeigt, hat uns
 
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Handball  Zweitligist TV Großwallstadt hat am gestrigen Mittwoch das Achtelfinale des DHB-Pokals mit 27:45 gegen den Erstligisten SC Magdeburg verloren.

Bereits mehrere Stunden vor Anpfiff war die Vorfreude auf dieses Duell spürbar. Als dann in der Untermainhalle in Elsenfeld die Lichter für die Einlaufzeremonie ausgingen, spürte jeder der 2500 anwesenden Fans in der ausverkauften Halle, dass dieser besondere Abend ein Highlight werden würde. Sängerin Heike Sander aus Großwallstadt gab den Song „Auf uns“ von Andreas Bourani zum Besten, während die Zuschauer ihre Fähnchen schwangen und die Halle in ein blau-weißes Farbenspiel tauchten. Es war ein wahres Handballfest in der Untermainhalle. “Geschichte geschrieben” hat allerdings die Gast-Mannschaft 🙂

SC Magdeburg wird bereits in Halbzeit eins der Favoritenrolle gerecht

Beim Einlauf der aktuell besten Mannschaft der Welt, dem SC Magdeburg, tobte die Halle und als dann die Akteure des TV Großwallstadt das Spielfeld betraten, war es ebenfalls sehr laut. Das Team von Trainer André Lohrbach zeigte sich kurz beeindruckt von diesem überwältigenden Empfang und der SCM konnte durch Tore von Albin Lagergren, Sebastian Barthold und Gisli Thorgeir Kristjansson auf 3:0 vorlegen. Als dann TVG-Kapitän Patrick Gempp das erste Tor für die Hausherren warf, tobte die Halle. Oscar Bergendahl erhöhte auf 4:1, Maxim Schalles traf per Siebenmeter zum 4:2. Doch es waren erneut die Gäste, die mit zwei Toren in Folge zum 6:2 einnetzten. Dann aber waren es Finn Wullenweber und erneut Gempp, die für den Gastgeber erfolgreich waren. Doch die Offensive von Magdeburg spielte brillant weiter, der TVG leistete sich zu viele Fehler. In der 20. Spielminute hatte das Team von Trainer Bennet Wiegert bereits doppelt so oft getroffen, wie der TVG  (10:5). Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Auf den Rängen feuerten die Fans die Blau-Weißen weiter an und feierten jeden Treffer. Beim Stand von 11:8 sechs Minuten vor der Halbzeit drehte der SCM noch einmal auf und erhöhte durch Treffer von Felix Claar, zweimal Omar Ingi Magnusson und zweimal Magnus Saugstrup auf 23:11.

TV Großwallstadt kämpft bis zum Schluss

Auch wenn klar war, dass der TV Großwallstadt nicht für eine Überraschung sorgen konnte, wollte er den Fans weiterhin ein tolles Handballspiel bieten. So netzte Mario Stark nach dem Seitenwechsel direkt zum 12:23 ein. Beide Mannschaften schenktenn sich nichts und kamen zu Torerfolgen. Sebastian Trost verkürzte durch zwei Treffer auf 15:25. Doch SCM-Trainer Bennet Wiegert trieb sein Team weiter an, forderte vollen Einsatz bis zum Schluss (“Was ist das – Ergebnis Management?) Nach dem Tor von Gempp zum 17:28 in der 38. Minute waren es erneut die Gäste, die ihre Klasse zeigten und einen 4:0-Lauf hinlegten. Doch der TVG steckte nicht auf, kämpfte bis zum Schluss. Am Ende stand eine 27:45-Niederlage auf dem Tableau und der verdiente Sieger hieß SC Magdeburg.

André Lohrbach: „Fantastischer Rahmen, Respekt!“

Dennoch gab es auf Seiten des TV Großwallstadt nur glückliche Gesichter. Trainer André Lohrbach gratulierte auf der Pressekonferenz Bennet Wiegert und seinem Team zum Sieg und lobte die Arbeit aller Beteiligten: „Das war von der 1. bis zur 60. Minute für uns als Verein ein Handballfest. Deswegen habe ich zum Schluss auch noch einmal die Auszeit genommen zum Dank an die Zuschauer, weil das wirklich super war. Es war ein fantastischer Rahmen, da muss man wirklich Respekt an alle zollen, die da mitgemacht haben. Für uns heißt es jetzt, dieses Highlight abzuhaken und uns auf die Liga zu konzentrieren.“

Auch Bennet Wiegert zollte dem TV Großwallstadt Respekt: „Erst einmal ein wirkliches Kompliment. Kompliment an Großwallstadt. Das, was sich hier heute abgespielt hat, war phänomenal. Man hat gemerkt, wie viel Bock die Region auf Handball hat. Es war von Anfang bis Ende außergewöhnlich, das hat wirklich Spaß gemacht. Was wir heute hier machen konnten, war, unseren besten Handball aufs Parkett zu bringen. Das ist der Respekt, den wir Großwallstadt gegenüber zeigen wollten.“ Er war froh, dass seine Jungs so gut aus der Länderspielpause gekommen sind und sagte weiter: “Die Atmosphäre hier war fantastisch. Der Pokal Wettbewerb ist für uns wichtig und deshalb war es mir aauch wichtig, dass heute hier keine Überraschung passiert.” Er war mit seiner Mannschaft in Stockstadt in einem Hotel abgestiegen und dort gaben sich die Spieler sehr sympathisch, keiner legte auch nur annähernd Starallüren an den Tag. Das ist mit einer der Gründe, der den Handball so sympathisch macht.

 

 

Das Bild hat uns der TVG zur Verfügung gestellt. Danke dafür